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Patent Searching and Data


Title:
DENTAL IMPRESSION TRAY
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2002/100291
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a dental impression tray comprising a base (1) and at least two walls (2,3) defining said base. At least one of these walls is at least partially formed by hollow bodies (3) made of flexible material. Said hollow bodies can be filled in order to form, when taut, the desired shape for using the mould tray. In order to provide sufficient longitudinal stability for the impression tray, at least one of the walls is fitted with a rigid longitudinal rib. Said wall can also be rigid in its entirety. The hollow bodies (3) which are to be filled can be fitted with openings (7). The moulding material filling the hollow bodies (3), can flow from said openings into the moulding region of the dental impression tray. The base (1) is flexible.

Inventors:
Detje, Bernd (Schleswiger Strasse 3, Hamburg, 22761, DE)
Application Number:
PCT/EP2002/006267
Publication Date:
December 19, 2002
Filing Date:
June 07, 2002
Export Citation:
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Assignee:
ERNST MÜHLBAUER GMBH & CO.KG (Koogstraat 4, Norderfriedrichskoog, 25870, DE)
Detje, Bernd (Schleswiger Strasse 3, Hamburg, 22761, DE)
International Classes:
A61C9/00; (IPC1-7): A61C9/00
Foreign References:
US2311158A
DE19608546A1
DE4116190A1
US5718577A
DE19608543A1
DE3104721C2
Attorney, Agent or Firm:
Glawe, Delfs Moll (Patent- und Rechtsanwälte, Rothenbaumchaussee 58, Hamburg, 20148, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Zahnärztlicher Abformlöffel mit einem Boden (1) und min destens zwei diesen begrenzenden Wänden (2,3), der we nigstens teilweise von Hohlkörpern aus flexiblem Material gebildet ist, die füllbar sind, um im prallen Zustand die für den Gebrauch des Löffels gewünschte Gestalt anzuneh men, wobei wenigstens eine (2) der Wände eine steife Längsrippe umfaßt und der Boden aus flexiblem Material besteht.
2. Löffel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine (2) der beiden Wände in ihrer Gesamtheit steif ausgebil det ist.
3. Löffel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die steif ausgerüstete Wand (2) die lingual gelegene ist.
4. Löffel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, daß die füllbare Wand mindestens ein Schlauche lement (3) umfaßt, dessen Innenraum mit einer Füllöffnung (6) in Verbindung steht.
5. Löffel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum des Schlauchelements (3) mit mindestens einer zum Abformbereich des Löffels gerichteten Ausströmöffnung (7) in Verbindung steht.
6. Löffel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Reihe von Ausströmöffnungen (9,11) über die Länge des Abformbereichs des Löffels verteilt ist.
7. Löffel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlauchelement (8) im Bereich der steif ausgerüsteten Wand (2) in Richtung zu dem mit der Füllöffnung (6) ver sehenen Ende des Löffels zurückgeführt ist.
8. Löffel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausströmöffnungen (11) als Schlitze ausgebildet sind.
9. Löffel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausströmöffnung in den Abformbereich des Löffels vorra gende Mündungen (9) bilden.
10. Löffel nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekenn zeichnet, daß die Ausströmöffnung (en) mit einem Berstver schluß versehen ist (sind).
11. Löffel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekenn zeichnet, daß er einen blind endenden Schlauchteil (4) mit Entlüftungsöffnung (7) aufweist.
12. Löffel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlüftungsöffnung (7) als ein den Austritt von Abdruck masse verhinderndes Ventil ausgebildet ist.
13. Löffel nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekenn zeichnet, daß die Füllöffnung (6) zum Anschluß an ein Ausgabegerät für Abdruckmasse passend ausgebildet ist.
14. Löffel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllöffnung (6) oder der Füllschlauch (5) mit einer Ver schlußeinrichtung versehen ist.
15. Löffel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußeinrichtung ein selbstschließendes Ventil ist.
16. Löffel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußeinrichtung ein Verschlußclip ist.
17. Löffel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußeinrichtung mit einem Griff für den Löffel aus gerüstet ist.
Description:
Zahnärztlicher Abformlöffel Zum Abformen von Zähnen für die Herstellung von Zahnersatz verwendet man aus dem pastösen Zustand erstarrende Abformma- ssen. Um die Abformmasse beim Abformen im Bereich der abzu- formenden Zähne zu halten, verwendet man Abformlöffel. Diese bestehen aus einem Boden und wenigstens zwei Seitenwänden, die gemeinsam den Abformbereich einschließen, in welchen die Abformmasse eingebracht wird, um, von dem Löffel gehalten, an die Abformstelle gebracht zu werden. Die Wände, von denen ei- ne lingual/palatinal und die andere buccal von den abzufor- menden Zähnen zu liegen kommt, sollen dafür sorgen, daß die Masse nicht abfließen kann, sondern seitlich der abzuformen- den Zähne gehalten wird. Es ist bekannt (DE-A-196 08 546), in dem Löffel ein Zuführungsrohr für die Masse vorzusehen, das mit einer Reihe über die Länge des Löffels verteilter Aus- trittsöffnungen versehen ist.

Beim Abformen dringen die abzuformenden Zähne durch Schließen des Gebisses in die Abformmasse ein. Dies gelingt nicht, wenn

der Patient auf eine der beiden Wände beißt und die abzufor- menden Zähne demzufolge nicht in den Zwischenraum zwischen den Wänden eindringen. Diese Gefahr ist bei bekannten Abform- löffeln gegeben, die aus starrem Werkstoff wie Metall oder Kunststoff bestehen. Wenn man nach einem bekannten Vorschlag (DE-C-31 04 721) die Masse gänzlich in einem flexiblen Schlauch einschließt, verhindert das zwischen der Masse und den Zähnen befindliche Schlauchmaterial einen sauberen Ab- druck. Ferner gehört zum nicht vorveröffentlichten Stand der Technik der Vorschlag, feste Wände dadurch zu vermeiden, daß die Wände von aufblasbaren Schlauchelementen gebildet sind. Zum Füllen der Schlauchelemente kann Druckluft, Wasser oder auch Abformmasse verwendet werden. Jedoch hat sich ge- zeigt, daß die Abformmasse mangels Formstabilität solcher Ab- formlöffel nicht sicher gehalten wird und beispielsweise über die Wände hinweg fließt. Das Abformmaterial erreicht dann nicht die gewünschte Höhe, und die Abformung gelingt nicht vollständig.

Diese Nachteile vermeidet die Erfindung durch die Merkmale des Anspruchs 1. Demnach ist vorgesehen, daß wenigstens eine der Wände eine steife Längsrippe umfaßt. Diese Längsrippe kann einen Teil der Wand bilden, die beispielsweise ansonsten von einem zu füllenden Schlauchelement gebildet wird oder ei- ne Einlage eines solchen Schlauches sein. Sie kann auch die betreffende Wand in ihrer Gesamtheit bilden. Vorzugsweise ist die steif ausgebildete oder ausgerüstete Wand die lingu- al/palatinal gelegene. Jedoch kann dafür statt dessen oder zusätzlich auch die buccale steif ausgerüstet sein. Der Boden des Löffels wird von flexiblem Material gebildet. Außer der Vermeidung der Nachteile des Standes der Technik erreicht man

dadurch, daß der Löffel auf geringstem Raum gepackt und auf einfache Weise verwendungsbereit gemacht werden kann.

Die durch Füllen sich aufrichtende Wand umfaßt mindestens ein Schlauchelement, dessen Innenraum mit einer Füllöffnung in Verbindung steht. Diese Füllöffnung kann beispielsweise an ein Spendegerät für Abformmasse angeschlossen werden. Das Schlauchelement wird zur Benutzung des Löffels mit der Ab- formmasse gefüllt und gelangt dadurch in den prallen, hinrei- chend formbeständigen Zustand.

Sobald der Abformlöffel diesen Zustand erreicht hat, kann sein Abformbereich in herkömmlicher Weise mit der erforderli- chen Menge der Abformmasse versehen werden, indem er bei- spielsweise unter die Düse eines geeigneten Spendegeräts ge- halten wird. Vorteilhafter ist es gemäß der Erfindung, wenn das mit der Abformmasse zu füllende Schlauchelement wenig- stens eine zum Abformbereich des Löffels gerichtete Ausström- öffnung aufweist. Nachdem das Schlauchelement gefüllt worden ist, dringt die Abformmasse durch diese Öffnung in den Ab- formbereich des Löffels und füllt diesen schließlich. Zweck- mäßigerweise ist eine Reihe solcher Ausströmöffnungen über die Länge des Abformbereich des Löffels verteilt, damit sich eine gleichmäßige Füllung ergibt. Wenn das Schlauchelement lediglich an einer Seite des Löffels angeordnet ist, ist es auf seiner dem Abformbereich zugewendeten Seite mit diesen Ausströmöffnungen versehen. Um eine vollständige und hinrei- chend aussteifende Füllung des Schlauchelements zu erreichen, kann es aber zweckmäßiger sein, dies an der der Füllungöff- nung abgelegenen Schmalseite des Löffels um diesen herum zu führen und ggf. sogar auf der anderen Seite zurück zu führen.

Dabei soll zwischen der Füllöffnung und der Ausströmöffnung

die im wesentlichen volle Länge der betreffenden Wand liegen, damit sie aufgrund des Druckfalls in der Ausströmöffnung oder den Ausströmöffnungen prall wird, bevor das Material in den Abformbereich überströmen kann. Wenn das Schlauchelement im Bereich der steif ausgerüsteten Wand in Richtung zu dem mit der Füllöffnung versehenen Ende des Löffels zurückgeführt ist, werden die Ausströmöffnungen zweckmäßigerweise auf der Seite der steif ausgerüsteten Wand angeordnet.

Die Masse soll beim Ausströmen aus dem Schlauchelement in den Abformbereich des Löffels einen gewissen Widerstand vorfin- den, der dafür sorgt, daß innerhalb des Schlauchelements zu- mindest während des Füllvorgangs ein gewisser Überdruck herrscht, der die Prallheit und Steifigkeit des Schlauchele- ments garantiert. Bewährt haben sich schlitzförmige Ausström- öffnungen, wobei diese vorzugsweise in Querrichtung (bezogen auf die Richtung des Schlauchelements) verlaufen. Nach einem anderen Merkmal der Erfindung können die Ausströmöffnungen in den Abformbereich des Löffels vorragende Mündungen oder Kanä- le oder Stutzen bilden. Zum einen garantiert dies eine beson- ders gleichmäßige Füllung des Abformbereichs, zum anderen wird dadurch auch die erwünschte Druckdifferenz hergestellt.

Schließlich ist es nach der Erfindung möglich, die Ausström- öffnung (en) mit einem Berstverschluß, beispielsweise einer Berstmembran, zu versehen. Der Berstverschluß öffnet sich erst dann, wenn im Schlauchelement ein vorbestimmter Über- druck erreicht ist, so daß seine Prallheit auf diese Weise gesichert wird.

Es empfiehlt sich, für eine vollständige Füllung des Schlauchelements mit Abformmasse zu sorgen, was eine Entlüf- tung voraussetzt. Soweit Ausströmöffnungen zum Abformbereich

des Löffels vorhanden sind, geschieht die Entlüftung durch diese Abströmöffnungen. Blind endende Schlauchelemente soll- ten mit einer besonderen Entlüftungsöffnung vorgesehen sein, die zweckmäßigerweise so ausgebildet ist, daß sie den Aus- druck von Abformmasse verhindert. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß die Entlüftungsöffnung sehr klein ist oder mit einem entsprechenden Ventil versehen ist.

Die Füllöffnung wird zweckmäßigerweise passend zum Anschluß an ein Ausgabegerät für Abformmasse ausgebildet. Wenn die Spendedüse dieses Geräts konisch endet, kann beispielsweise ein die Füllöffnung bildendes Schlauchende auf das konische Düsenende aufgeschoben werden. Es kann auch eine formschlüs- sige Kupplung, beispielsweise mit einem Bajonettverschluß und Dichtflächen, vorgesehen werden. Während der Handhabung des Löffels sollte der Austritt von Abformmasse aus der Füllöff- nung verhindert werden. Dies kann durch ein selbstschließen- des Ventil, beispielsweise analog der Ausbildung des Füllven- tils sogenannter Ventilsäcke, erreicht werden. Es kann auch ein besonderer Verschlußclip vorgesehen sein, der von außen auf den die Füllöffnungen bildenden Schlauchteil aufgesetzt wird, um ihn zusammenzukneifen. Oder es kann ein Stopfen ein- gesetzt werden. Wenn er hinreichend formstabil mit dem Schlauchteil verbunden ist, kann er nach der Erfindung mit einem Griff versehen werden, an dem der gesamte Löffel ge- handhabt werden kann.

Die Erfindung wird im folgenden näher unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert, die vorteilhafte Ausführungsbeispie- le veranschaulicht. Es zeigen : Fig. 1 die perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungs-

form, Fig. 2 einen Querschnitt durch die erste Ausführungsform, Fig. 3 die perspektivische Darstellung einer zweiten Ausfüh- rungsform, Fig. 4 einen Querschnitt durch die zweite Ausführungsform und Fig. 5 eine dritte Ausführungsform Der Abformlöffel gemäß Fig. 1 und 2 umfaßt einen Boden 1, der beispielsweise von einer flexiblen Folie oder einem Gewebe- stück gebildet sein kann. Auf der lingualen/palatinalen Seite ist die Platte 1 von einer Wand 2 begrenzt, die von einem steifen Bauteil gebildet ist. Sie ist im wesentlichen plat- tenförmig ausgebildet. Sie bildet eine den Löffel aussteifen- de Längsrippe. Unter steif ist in diesem Zusammenhang eine Festigkeit zu verstehen, die unter den vorhandenen Kräftever- hältnissen eine hinreichende Formbeständigkeit dieser Wand ermöglicht. Geeignete Werkstoffe sind Polyethylen, Po- lyvinylchlorid, Karton oder dergleichen.

Die Begrenzung des Bodens 1 auf der buccalen Seite wird von einem Schlauchelement 3 gebildet. Das Schlauchelement 3 ver- läuft über die gesamte Länge des Bodens 1 und umschließt auch seinen hinteren Rand 4. Es endet im Anschluß an den Wandteil 2. Der Schlauchabschnitt 4 sichert die seitliche Ausspannung des Löffels zwischen der Wand 2 und dem Schlauchelement 3, wenn der Boden 1 zu flexibel ist, um diese Aufgabe erfüllen zu können.

Am vorderen Ende steht das Schlauchelement 3 mit einem Füll- schlauch 5 in Verbindung, dessen Ende 6 die Füllöffnung bil- det. Der Schlauch 5 kann mit der Öffnung 6 über das konische Ende einer Fülldüse geschoben werden.

Am Ende des Schlauchelements 3 bzw. des Schlauchstücks 4 ist eine Öffnung 7 vorgesehen, die zu dem von dem Boden 1 gebil- deten Abformbereich des Löffels weist. Sie ist entweder so klein, daß keine wesentlichen Mengen von Abformmasse heraus- dringen und dient dann lediglich der Entlüftung. Oder sie ist so groß, daß die Abformmasse in der Menge, wie sie für den Abdruck benötigt wird, herausströmen und den Abformbereich füllen kann.

Statt dessen könnte das Schlauchelement 3 auch mit einer Mehrzahl von Abströmöffnungen über seine Länge versehen sein, die zu der Oberseite des Bodens 1 hinzeigen, um die erforder- liche Menge an Abformmasse dem Abformbereich gleichmäßig zu- zuführen.

Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 und 4 gleicht dem zuvor beschriebenen hinsichtlich des Bodens 1, der Wand 2, dem Schlauchelement 3 und dem Füllschlauch 5. An das hintere Ende des Schlauchelements 3 schließt sich ebenfalls ein Schlauch- stück 4 an, das die Aussteifung der hinteren Schmalseite der Vorrichtung bewirkt. Daran schließt sich ein Schlauchelement 8 an, das die Wand 2 auf deren Innenseite bis zum vorderen Ende hin begleitet und eine Mehrzahl von Ausströmöffnungen 7 aufweist, die in Form von vorragenden Mündungen oder Stutzen in den Abformbereich ragen und eine gleichmäßige Versorgung dieses Bereichs mit Abformmasse ermöglichen.

Der Füllschlauch 5, das Schlauchelement 3, das Schlauchstück 4 und das Schlauchelement 8 können einstückig hergestellt sein, wobei die unterschiedlichen Durchmesser durch unter- schiedliche Dehnung erzeugt werden.

Bei der dritten Ausführungsform gemäß Fig. 5 sind die vorra- genden Mündungen 9 gemäß dem zuvor beschriebenen Ausführungs- beispiel verlängert in Form von Kanälen 10, die in gleichmä- ßiger Verteilung sich quer über den Boden 1 erstrecken. Sie enthalten Öffnungsschlitze 11, von denen die Zeichnung einen je Kanal 10 andeutet. Es versteht sich, daß auch mehrere der- artige Öffnungen über die Fläche des Bodens 1 verteilt sein können. Bei schlitzförmiger Ausführung der Öffnung 11 werden diese zweckmäßigerweise quer zum Längsverlauf der sie enthal- tenden Kanäle angeordnet.