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Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR ABSORPTION OF NOISE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/140918
Kind Code:
A1
Abstract:
A device for absorbing the electrical noise in cables contains a housing with a feed-through for a cable, which in the fastened position projects out of both end-faces of the housing. Externally on each of the end faces there are two strips which between them form a slot, and these strips form fixing edges bounding the slot. The strips are connected to the end-faces of the housing in such a way that they are able to turn away from one another, so that their fixing edges can be moved further away or nearer along the longitudinal direction of the cable. By this means the breadth of the slot can be adapted to the flexibility and/or the diameter of the cable.

Inventors:
KONZ, Oliver (Lerchenhöhe 11, Ilshofen, 74532, DE)
Application Number:
EP2007/004808
Publication Date:
December 13, 2007
Filing Date:
May 31, 2007
Export Citation:
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Assignee:
WÜRTH ELEKTRONIK EISOS GMBH & CO. KG (Max-Eyth-Strasse 1, Waldenburg, 74638, DE)
KONZ, Oliver (Lerchenhöhe 11, Ilshofen, 74532, DE)
International Classes:
H01F27/26; H01F27/33; H03H1/00; H01F27/26; H01F27/33; H03H1/00
Attorney, Agent or Firm:
RUFF, WILHELM, BEIER, DAUSTER & PARTNER (Kronenstrasse 30, Stuttgart, 70174, DE)
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Claims:

Patentansprüche

1. Vorrichtung zum Absorbieren des elektrischen Rauschens auf Kabeln (13), mit

1.1 einem Gehäuse, das

1.2 in geschlossenem Zustand in beiden Stirnseiten (2) je eine öffnung (3) für ein hindurchzuführendes Kabel (13) aufweist, sowie mit

1. 3 einem Fix iermittel (6) zum Festlegen des Gehäuses an dem Kabel (13), wobei

1.4 das Fixiermittel (6) im Bereich der öffnung (3) an mindestens einer Stirnseite (2) an dem Kabel (13) angreift und

1.5 in Längsrichtung des Kabels (13) verformbar ausgebildet ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , bei dem das Fixiermittel (6) in Querrichtung des Kabels (13) verformbar ausgebildet ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei dem das Fixiermittel (6) zwei zwischen sich einen Schlitz (8) bildende Fixierkanten (9) aufweist, zwischen denen das Kabel (13) festlegbar ist.

4. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei dem die Fixierkanten (9) an Stegen (7) ausgebildet sind, die etwa parallel zur Stirnseite (2) des Gehäuses verlaufen.

5. Vorrichtung nach Anspruch 4, bei dem die Stege (7) im Querschnitt L- förmig sind, wobei ein Schenkel der Stege (7) parallel zur Stirnfläche (2) des Gehäuses verläuft und die Fixierkante (9) aufweist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 5, bei der der andere Schenkel einstückig mit der Stirnseite (2) des Gehäuses verbunden ist.

7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, bei der die äußeren En-

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den der Fixierkanten (9) sich voneinander entfernen.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, bei der die Fixierkanten (9) im Endbereich des Schlitzes (8) parallel zueinander verlaufen.

9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der ein Fixiermittel (6) an beiden Stirnseiten (2) des Gehäuses ausgebildet ist.

Description:

Beschreibung Vorrichtung zum Absorbieren des Rauschens

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Absorbieren des elektrischen Rauschens auf Kabeln.

Es ist bekannt, dass man die Ausbreitung von elektrischen Störsignalen, auch als Rauschen bezeichnet, auf Kabeln dadurch verhindern kann, dass man das Kabel durch einen entweder vollständig oder fast vollständig geschlossenen Ring aus beispielsweise ferromagnetischem Material hindurch führt. Um dies auch bei vorhandenen Kabeln nachträglich durchführen zu können, sind Vorrichtungen bekannt, bei denen in einem zweischaligen Gehäuse zwei Ringhälften aus ferromagnetischem Material untergebracht sind. Dieses Gehäuse wird um ein Kabel herum geschlossen, so dass sich dann ein geschlossener magnetischer Ring oder ein Ring mit einem kleinen Luftspalt ergibt. Um derartige Vorrichtungen an dem Kabel befestigen zu können, haben die Gehäuse ein Fixiermittel. Dieses Fixiermittel greift an der Isolierung des Kabels an. Es soll verhindern, dass das Gehäuse mit dem ferromagnetischem Material das Kabel entlang rutscht. Beispielsweise ist es bekannt, in einer öffnung, durch die das Kabel hindurchgeführt ist, Zähne anzuformen, die in das Kabel eingreifen. Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (EP 257179) sind in jeder öffnung mehrere derartige Zähne ausgebildet.

Ebenfalls bekannt ist es (DE 19912917), das Kabel in einem Schlitz zwischen zwei Kanten einzuschieben und dort klemmend festzuhalten.

Vorrichtungen dieser Art werden häufig an unterschiedlich dicken Kabeln festgelegt. Es gibt aber auch die Problematik, dass die Kabel bei gleicher Dicke unterschiedlich stark flexibel sind. Dies gilt beispielsweise dann, wenn die Kabel dicke massive Drähte aufweisen. In diesem Fall sind sie weniger flexibel als Kabel mit vielen dünnen Litzen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung zum Absorbieren des elektrischen Rauschens auf Kabeln zu schaffen, die sich an den unterschiedlichsten Arten von Kabeln sicher befestigen lässt.

Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung eine Vorrichtung mit dem im Anspruch 1 genannten Merkmalen vor. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.

Die Vorrichtung enthält also ein Gehäuse, in dem das ferromagnetische Material untergebracht ist. Bei dem Gehäuse kann es sich um ein zweischaliges Gehäuse handeln, ähnlich wie dies im Stand der Technik bekannt ist. Die Erfindung ist aber auch anwendbar bei Gehäusen, die nicht zweischalig aufgebaut sind und bei denen das Kabel beispielsweise hindurch gesteckt werden muss. Die Verformung der Fixiermittel in Längsrichtung des Kabels macht es möglich, dass bei sehr starren oder auch dicken Kabeln die Fixiermittel ausweichen können, um durch die Verformung ausreichend Reaktionskraft zu entwickeln, die zum Festlegen dient. Je starrer ein Kabel ist, desto mehr Platz steht auch an den Stirnwänden zur Verfügung, da das Kabel dort auch nicht abgeknickt werden kann.

In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Fixiermittel auch in Querrichtung des Kabels verformbar ausgebildet ist. Hier kann eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen werden, unterschiedliche Flexibilitäten und/oder Kabelgrößen auszugleichen.

In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Fixiermittel zwei zwischen sich einen Schlitz bildende Fixierkanten aufweist, zwischen denen das Kabel festlegbar ist. Dies kann entweder so geschehen, dass das Kabel seitlich in den Schlitz hinein gedrückt wird und dadurch festgelegt wird. Wegen der Verformbarkeit in Längsrichtung ist es aber auch möglich, dass das Kabel von der einen Seite her durch das Fixiermittel hindurch geschoben wird,

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was dann ebenfalls zur Verformung der Fixiermittel führt.

In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Fixierkanten an Stegen ausgebildet sind, die etwa parallel zur Stirnseite des Gehäuses verlaufen. Bei den Stegen kann es sich um flache plattenähnliche Elemente handeln. Diese sind an bestimmten Stellen mit den Stirnseiten des Gehäuses verbunden.

Beispielsweise kann in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen sein, dass die Stege im Querschnitt L-förmig sind, wobei ein Schenkel parallel zu der Stirnseite des Gehäuses verläuft und die Fixierkante aufweist.

Der andere Schenkel ist vorzugsweise einstückig mit der Stirnseite des Gehäuses verbunden.

Bei einem einseitig offenen Schlitz kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass die äußeren Enden der Fixierkanten sich in Richtung auf das freie Ende voneinander entfernen.

An einer geschlossenen Seite des Schlitzes kann vorgesehen sein, dass die Fixierkanten in diesem Bereich parallel zueinander verlaufen.

Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass an beiden gegenüberliegenden Stirnseiten des Gehäuses jeweils ein Fixiermittel vorhanden ist, das vorzugsweise identisch mit dem anderen Fixiermittel ausgebildet ist.

Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der Zusammenfassung, deren beider Wortlaut durch Bezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht wird, der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen:

Figur 1 eine Stirnansicht eines geöffneten Gehäuses;

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Figur 2 eine Ansicht des geöffneten Gehäuses von der geschlossenen Seite der beiden Gehäuseschalen her;

Figur 3 eine Ansicht des geöffneten Gehäuses von oben in Figur 1 ;

Figur 4 eine Seitenansicht des geschlossenen Gehäuses ohne Kabel;

Figur 5 schematisch eine Draufsicht auf das an einem dicken Kabel festgelegte Gehäuse.

Figur 1 zeigt in einer Stirnansicht ein geöffnetes Gehäuse einer Vorrichtung zum Absorbieren des elektrischen Rauschens auf Kabeln. Das Gehäuse enthält zwei Teilschalen 1 , die etwa trogartig ausgebildet sind und in ihren beiden Stirnseiten 2 jeweils eine etwa halbkreisförmige Kerbe 3 aufweisen. Die beiden Halbschalen 1 sind über ein Folienscharnier 4 miteinander verbunden, das im Bereich beider Längskanten ausgebildet ist. An der dem Folienscharnier 4 abgewandten Außenkante weist eine Halbschale einen Vorsprung 5 mit Zähnen auf, die dazu dienen, die geschlossenen Halbschalen 1 in geschlossenem Zustand zu verriegeln.

Im Bereich der in Figur 1 zu sehenden Stirnseite 2 der linken Gehäuseschale ist ein Fixiermittel 6 ausgebildet, insbesondere einstückig aus dem Kunststoff des Gehäuses mitgespritzt. Das Fixiermittel 6 enthält zwei Stege 7, die eine ebene Frontseite aufweisen, die parallel zur Stirnseite 2 der entsprechenden Gehäu- sehaibsc'naie 1 verläuft. Die beiden Stege weisen einen gegenseitigen Abstand auf, so dass dort ein Schlitz 8 gebildet ist. Die dem Schlitz zugewandten Innenseiten der Stege 8 bilden Fixierkanten 9. Im unteren Bereich in Figur 1 , also dort, wo das Ende des Schlitzes 8 durch die Kontur der halbkreisförmigen Kerbe 3 in der Stirnseite 2 des Gehäuses vorhanden ist, verlaufen die Fixierkanten 9 parallel zueinander. In dem Endbereich, also dort, wo der Schlitz 8 offen ist, divergieren die Fixierkanten zur Bildung einer Einführschneise.

An der zweiten Gehäusehalbschale 1 , rechts in Figur 1 , ist das identische Fixiermittel 6 auf der gegenüberliegenden Seite angeordnet. Hier ist die Rückseite 10 der Stege 7 dargestellt, die eine Stufe bilden, da sie einen Abstand von der Stirnseite 2 der Gehäusehalbschale 1 aufweisen.

Figur 2 zeigt eine Ansicht der Gehäusehalbschalen von unten in Figur 1. Es ist zu sehen, dass zwei mit Abstand ausgebildete Folienschamiere 4 vorhanden sind. Ebenfalls zu sehen ist, dass die Stege 7 im Querschnitt beziehungsweise in der Untenansicht L- Form aufweisen, wobei ein Schenkel der Stege 7 parallel zur Stirnseite 2 verläuft. Der zweite Schenkel dient dazu, den ersten Schenkel mit der Stirnseite 2 einstückig zu verbinden. Man kann der Figur 2 auch entnehmen, dass bei einer Belastung in Längsrichtung, das heißt in Figur 2 von unten nach oben, sich die Fixierkanten 9 nach oben bewegen können, indem sich die Stege 7 verformen.

Nun zu Figur 3. Diese zeigt die Anordnung der Figur 1 von oben in Figur 1. Hier ist zu sehen, dass die Stege 7 mit ihren Rückseiten 10 einen Abstand von der Fläche der Stirnseite 2 aufweisen, und dass Einkerbungen beziehungsweise Einschnitte 11 zwischen den Stegen und der Stirnseite 2 vorhanden sind, die es ermöglichen, dass die Stege 7 in Längsrichtung des vorliegenden Kabels verformbar sind.

Figur 4 zeigt eine Seitenansicht des geschlossenen Gehäuses ohne eingelegtes Kabel. Auch in dieser Ansicht ist zwischen den Stegen 7 und der Stirnseite 2 der Gehäusehaibschaie 1 ein Einschnitt 12 vorhanden, so dass die Höhe des den Steg 7 mit dem Gehäuse verbindenden Schenkels verringert ist. Auch dies trägt dazu bei, den als plattenähnliches Element ausgebildeten Steg 7 so anzuordnen, dass er durch Verformen des Verbindungselements selbst verformt werden kann, und zwar in einer Weise, dass die Fixierkanten 9 sich in axialer Richtung bewegen können. Unter Axialrichtung ist diejenige Richtung zu verstehen, die die beiden halbrunden Einkerbungen 3 einer Gehäuseschale mit-

einander verbindet.

Das Ergebnis der Anbringung eines solchen Gehäuses an einem Kabel 13 ist in Figur 5 dargestellt. Es wird angenommen, dass es sich um ein relativ dickes Kabel handelt, dessen Durchmesser deutlicher größer ist als der Abstand der beiden Fixierkanten 9 in ihrem parallelen Bereich voneinander. Dadurch schwenken die Stege 7 von der Stirnseite 2 der Gehäusehalbschale weg, um dadurch den Schlitz 8 zu verbreitem. Gleichzeitig entsteht die Wirkung, dass die Ecken der Fixierkanten 9 eine scharfe Kante bilden, die in das Material der Isolierung des Kabels 13 eingreifen. Man kann der Figur 5 entnehmen, das durch diese Art der Verformung auch dicke und steife Kabel 13 festgelegt werden können, während dünnere oder flexiblere Kabel zu einer geringeren Verformung der Stege 7 führen.