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Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR ALIGNING COMPONENTS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2012/019783
Kind Code:
A1
Abstract:
In a device for aligning components (2), in particular photovoltaic modules on surfaces, in particular roofs, comprising a baseplate (3), suitable for bearing on and/or against a contour of the component (2), at least one light transmitter (4, 5, 11) is intended to be fixed on the baseplate (3).

Inventors:
HASSEBRAUK, Ole (Anemonenweg 3, Weingarten, 88250, DE)
Application Number:
EP2011/004086
Publication Date:
February 16, 2012
Filing Date:
August 15, 2011
Export Citation:
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Assignee:
HASSEBRAUK, Ole (Anemonenweg 3, Weingarten, 88250, DE)
International Classes:
G01B11/26; E04F21/18; G01C15/00; G01C15/12
Foreign References:
US7152334B2
US20070079516A1
US20020078578A1
JP2005337888A
US20070180720A1
US6230416B1
Attorney, Agent or Firm:
WEISS, Peter et al. (Zepplinstrasse 4, Engen, 78234, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Vorrichtung zum Ausrichten von Bauelementen (2), insbesondere Photovoltaikmodulen auf Flächen, insbesondere Dächern, mit einer Grundplatte (3), geeignet zur Auf- und/oder Anlage an eine Kontur des Bauelements (2), dadurch gekennzeichnet, dass auf der Grundplatte (3) zumindest ein Lichtgeber (4, 5, 11) festliegt.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass Lichtgeber eine Laser, bevorzugt ein Rotationslaser (4, 5, 11) ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Lichtgeber (4, 5) rechtwinklig zueinander ausgerichtet vorgesehen sind.

4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich Lichtgeber (11) in einem Drehgehäuse (14) mit zumindest einem Auslass (15) für das Licht befindet. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehgehäuse (14) um eine Achse (B) gegenüber der Grundplatte (3) drehbar ist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehgehäuse (14) auf einem Stellring (19) mit einer Skalierung aufsitzt.

7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4-6, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehgehäuse (14) eine Gabel (16) ausbildet, in der eine Mehrfachoptik (13) schwenkbar aufgenommen ist. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrfachoptik in einem Drehkörper (17) vorgesehen ist, der zumindest einen Auslass (18) aufweist.

9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass dem Drehkörper (17) eine Lichtquelle (12) zugeordnet ist.

10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen separaten Lichtempfänger (22), geeignet einen Lichtstrahl der Lichtquelle (4, 5, 11 ) zu empfangen.

11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine rechtwinklige, L-förmige Grundplatte (3).

12. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass eine Anlagefläche (6) oder Anschlagbolzen rechtwinklig zu einer Ebene einer Oberfläche des Bauelements (2) angeordnet ist/sind.

13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlagefläche (6) und/oder die Grundfläche Aussparungen oder Ausnehmungen aufweist/en, insbesondere um Montageelementen Platz zu bieten

14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Energieversorgung die Lichtgeber (4, 5, 1 1).

15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (3) zumindest eine Befestigungseinrichtung (8, 20.1 , 20.2) aufweist, geeignet die Vorrichtung (1) an dem Bauelement (2) zu fixieren.

16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtung aus Klammern besteht, mit denen die Grundplatte (3) auf oder an dem Bauelement (2) festgelegt ist.

17. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtung ein Vakuumheber (8) ist.

18. Verfahren zum Ausrichten von Bauelementen (2), insbesondere Photovoltaikmodulen, auf Flächen, insbesondere Dächern, mit einer Vorrichtung (1 , 1.1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 17,

gekennzeichnet durch die Schritte:

- Vormontieren eines ersten Bauelements (2) auf der Fläche,

- Aufsetzen und Befestigen der Vorrichtung (1 , 1.1) auf das erste Bauelement (2),

- Ausrichten des Bauelements (2),

- endgültiges Montieren des Bauelements (2),

- Betätigen des Lichtgebers (4, 5, 1 1 ) entlang dem Lichtstrahl

- Ausrichten weitere Bauelemente.

Description:
Vorrichtung zum Ausrichten von Bauelementen

TECHNISCHES GEBIET

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausrichten von Bauelementen nach den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1. STAND DER TECHNIK

Aus dem Stand der Technik sind Vorrichtungen zum Ausrichten von Bauelementen, bspw. Rotationslaser in unterschiedlichen Ausführungen, bekannt. Darunter fallen selbstnivellierende Rotationslaser, Rotationslaser mit verstellbaren Winkelfunktionen, oder Rotationslaser mit Lotstrahl, oder Rotationslaser mit Abschaltautomatik. Entsprechende Stative und Halterungen für diese Rotationslaser sind ebenfalls bekannt.

BESTÄTIGUNGSKOPIE Die Erfindung bezieht sich besonders aber nicht ausschliesslich auf die Montage von photovoltaischen Anlagen auf Dächern.

Ein Problem ist, dass Dächer durch ihre Beschaffenheit, insbesondere Schräge, keinen festen bzw. geraden Untergrund bieten. Auch fehlen Befestigungsmöglichkeiten, da Ziegel und Dachfolie keine geeigneten Untergründe zur Aufstellung eines konventionellen Nivelliergeräts aufweisen. Selbst wenn eine Aufstellmöglichkeit für einen Rotationslaser oder ein anderes Nivelliergerät genutzt werden kann, besteht immer noch die Gefahr, dass das Gerät während der Arbeiten auf dem Dach durch Erschütterungen, welche allein schon durch das Laufen auf dem Dach entstehen, verstellt wird.

Ein weiteres Problem ist, dass moderne Rotationslaser zwar eine Lotfunktion aufweisen, mit welcher ein rechter Winkel erzeugt werden kann, jedoch diese Rotationslaser für z.B. eine Photovoltaikmontage unbrauchbar sind, sobald der Lotstrahl nicht mehr genau die richtige Richtung aufweist, da das Dach eventuell eine leichte Dachkrümmung aufweist. Des Weiteren ist es mit einem Lotstrahl praktisch nicht möglich mehrere Bauelemente, insbesondere Photovoltaikmodule, hintereinander optisch, also ohne Hilfsmittel, wie z. B. einen Empfänger, auszurichten.

Beispielsweise offenbart die US 6,230,416 B1 einen zur Auflage geeigneten Grundkörper eines Winkeldreiecks mit T-förmigen Fussleisten. Die Vorrichtung eignet sich zur Anlage an Balken, Wänden oder ähnlichen Konturen. In die Fussleisten sind auch Laseranzeiger zur Markierung einer Ausrichtung des Winkeldreiecks an einer über die Länge der Abmessung des Winkeldreiecks hinausreichenden Stelle eingebracht. Nachteiligerweise ist die Vorrichtung beispielsweise auf schrägen Flächen nicht festlegbar. BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Ausrichten von Bauelementen zu schaffen, die vielfältig einsetzbar ist und insbesondere auch zur Verwendung auf schrägen Flächen, wie beispielsweise Dächern, geeignet ist.

Zur Lösung der Aufgabe führt eine Vorrichtung nach den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1.

Bei einer Vorrichtung zum Ausrichten von Bauelementen, insbesondere Photovoltaikmodulen auf Flächen, insbesondere Dächern, mit einer Grundplatte bzw. einer Anlagefläche, geeignet zur Auf- und/oder Anlage an eine Kontur des Bauelements, liegt bevorzugt auf der Grundplatte zumindest ein Lichtgeber fest. Vorzugsweise ist der Lichtgeber eine Lichtquelle, besonders bevorzugt eine Laserquelle.

In typischen Ausführungsbeispielen erzeugt die zumindest eine Lichtquelle jeweils einen rotierenden Laserstrahl. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass der Laserstrahl, wenn er auf anderen, auszurichtenden Bauteilen oder Referenzbauteilen sichtbar ist, nicht nur einen Punkt, sondern eine Linie erzeugt. Beispielsweise bei der Montage von Photovoltaikmodulen wird der rotierende Laserstrahl als Linie auf einer Aluminiumaussenkante eines Photovoltaikmoduls sichtbar.

Bevorzugt sind zwei Lichtquellen, insbesondere Laserquellen in einem Abstand von 100 mm angeordnet. Besonders bevorzugt sind die Rotationsachsen der Laserquellen in einem Abstand von 100 mm angeordnet. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass die Vorrichtung auch auf Dächern mit leichter Krümmung einsetzbar ist. Bei diesem Abstand stellt eine Dachkrümmung kein Hindernis mehr für die Laserquellen dar. Um die Vorrichtung klein zu halten, bietet es sich an, die Rotationsachsen der Laserquellen ausserhalb einer Grundplatte der Vorrichtung zu positionieren. Bevorzugt sind die Rotationsachsen der Laserquelle ca. 5mm ausserhalb der Grundplatte angeordnet. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass die Grundplatte der Vorrichtung ein Mass von 275mm x 275mm nicht übersteigt. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass bspw. ein Photovoltaikmodul nicht grossflächig verschattet wird.

In typischen Ausführungsbeispielen ist zumindest eine der zwei Laserquellen um einen Winkel schwenkbar. Bevorzugt ist zumindest eine der zumindest zwei Laserquellen um einen Winkel zwischen 0° und 180°, besonders bevorzugt um einen Winkel zwischen 45° und 90° und noch bevorzugter um einen Winkel von 90° schwenkbar. Diese Funktion kann z. B. dazu genutzt werden, um Stockschrauben auf einem Dach exakt in einer Höhe auszurichten.

In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, dass statt zwei Laserquellen nur eine vorgesehen ist. Diese besitzt ein Drehgehäuse, welches gegenüber der Grundplatte drehbar angeordnet ist und zumindest einen, bevorzugt zwei Auslässe aufweist. Je nach Wunsch kann das Drehgehäuse gegenüber der Grundplatte gedreht werden, wobei die Drehung an einer entsprechenden Skalierung eines Stellrings abgelesen werden kann.

In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung bildet das Drehgehäuse eine Gabel aus, in der ein eigener Drehkörper sitzt, der wiederum gegenüber der Gabel bzw. dem Drehgehäuse um ca. 180° schwenkbar ist. In diesem Drehkörper befindet sich eine Mehrfachoptik, welche es zulässt, dass ein Laserstrahl durch mehrere Auslässe hindurch austreten kann. Dementsprechend ist dem Drehkörper auch die eigentliche Lichtquelle aufgesetzt, die gleichzeitig als Hebel zum Schwenken des Drehkörpers dienen kann. Auf diese Weise ist es möglich, in so ziemlich jede gewünschte Lage einen Laserstrahl auszusenden.

Falls notwendig, ist der Vorrichtung ein separater Lichtempfänger oder Laserempfänger zugeordnet, geeignet einen Laserstrahl oder Lichtstrahl der zumindest einen Lichtquelle oder Laserquelle zu empfangen. Zweckmässigerweise wird der separate Laserempfänger oder Lichtempfänger an einem auszurichtenden Bauteil positioniert. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass die Vorrichtung auch über weitere Entfernungen oder bei hellem Sonnenschein, wenn der Laserstrahl oder Lichtstrahl auf dem Bauteil nicht sichtbar ist, eingesetzt werden kann.

Bevorzugt weist die Vorrichtung eine rechtwinklige Grundplatte auf. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass die Grundplatte eine Anlagefläche auf der Oberfläche eines Referenzbauteils darstellt. Bevorzugt kann die Grundplatte in rechtwinkligen Ecken eingebracht werden. Auf der Grundplatte sind die Laserquellen oder Lichtquellen und die Anlageflächen zueinander fest positioniert. In typischen Ausführungsbeispielen ist die Anlagefläche rechtwinklig zu einer Ebene einer Oberfläche des Bauelements angeordnet. Bevorzugt sind die Anlageflächen auch rechtwinklig zu der Grundplatte angeordnet. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass die Anlageflächen an einer Kontur des Bauelements angelegt werden können.

Bevorzugt weisen die Anlageflächen Aussparungen auf. Dadurch wird die Befestigung der Photovoltaikmodule an der Dachkonstruktion ermöglicht. Des weiteren ist vorteilhaft, dass Platz für eine Befestigungseinrichtung oder eine Mehrzahl von Befestigungseinrichtungen oder für an den Photovoltaikmodulen vorgesehenen Bauelemente ist. Mit der Befestigungseinrichtung oder der Mehrzahl der Befestigungseinrichtungen kann die Vorrichtung zweckmässigerweise an dem Bauelement, insbesondere dem Photovoltaikmodul festgelegt oder fixiert werden. Bei einer Vorrichtung zum Ausrichten von Bauelementen, insbesondere Photovoltaikmodulen auf Flächen, insbesondere Dächern, mit einer Anlagefläche, geeignet zur Anlage an einer seitlichen Kontur des Bauelements und wenigstens einer Laserquelle oder Lichtquelle, soll die Befestigungseinrichtung geeignet sein, die Vorrichtung an dem Bauelement zu fixieren. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass die Vorrichtung auch auf Bauelementen, die an schrägen Flächen, insbesondere Dächern angeordnet sind, eingesetzt werden kann. Bevorzugt sind die Licht- oder Laserquellen so angeordnet, dass sie zueinander senkrecht stehende Licht- oder Laserstrahlen erzeugen.

Vorzugsweise ist die Befestigungseinrichtung ein Vakuum-Saugheber, eine Klemme, eine Schraubzwinge, ein Magnet oder eine Klebfläche. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass die Vorrichtung über die Befestigungseinrichtung kontrolliert mit dem Bauelement verbunden werden kann und auch wieder kontrolliert von dem Bauelement gelöst werden kann. In typischen Ausführungsformen weist die Vorrichtung eine Energieversorgung auf. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass die Laserquellen mit Energie versorgt werden können und die Vorrichtung transportabel einsetzbar ist. Bevorzugt ist die Energieversorgung ein Akku oder eine Batterie. Zweckmässigerweise kann die Vorrichtung mit dem Photovoltaikmodul, das das Referenzmodul darstellt, zur Energieversorgung verbunden werden. Dazu weist die Vorrichtung vorteilhafter Weise elektrische Leitungen auf, die mit dem Photovoltaikmodul verbindbar sind. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass die Vorrichtung mobil einsetzbar ist, aber keine eigene Energieversorgung oder Akkus, die ausgetauscht werden müssen, benötigt.

Zwischen den Anlageflächen und der Grundfläche weist die Vorrichtung dazu zweckmässigerweise eine Öffnung auf. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass die elektrischen Leitungen der Vorrichtung, die mit den Laserquellen verbunden sind, durch die Öffnung zu dem Photovoltaikmodul geführt werden können. In typischen Ausführungsbeispielen weist die Vorrichtung bevorzugt einen Kompass und/oder einen Neigungssensor auf. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass die Vorrichtung weitere Funktionen hat und vielfältiger einsetzbar ist. Gesondert wird Schutz beansprucht für ein Verfahren zum Ausrichten von Bauelementen, insbesondere Photovoltaikmodulen auf Flächen, insbesondere Dächern.

In einem ersten Schritt wird ein erstes Bauelement auf einer Fläche vormontiert. Dieses Bauelement wird ausgerichtet und dient als Referenzbauelement für die Ausrichtung der weiteren Bauelemente. Anschliessend wird die Vorrichtung auf dem ersten Bauelement angelegt und/oder befestigt. Bevorzugt wird die Vorrichtung auf dem ersten Bauelement ausgerichtet und dann mit der Befestigungseinrichtung befestigt. Anhand der Vorrichtung können jetzt weitere Bauelemente an dem Referenzbauelement ausgerichtet werden. Dazu orientiert sich ein Monteur an den Licht- oder Laserlinien, die an den Kanten oder Aussenkonturen sichtbar sind. Alternativ, bspw. bei hellem Sonnenschein oder bei weiten Abständen, kann auf die weiteren zu montierenden Bauelemente oder auf dem Referenzbauelement auch ein Empfänger der Vorrichtung angeordnet werden. Dann werden die weiteren Bauelemente anhand der Signale des Empfängers ausgerichtet.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Figuren kurz beschrieben, wobei die Figuren zeigen:

Figur 1 eine Draufsicht einer erfindungsgemässen Vorrichtung zum Ausrichten von Bauelementen mit einem Bauelement;

Figur 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Ausrichten von Bauelementen gemäss Figur 1 mit einem Bauelement;

Figur 3 eine perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemässen Vorrichtung zum Ausrichten von Bauelementen; Figur 4 eine perspektivische Ansicht eines Zubehörelements für die erfindungsgemässe Vorrichtung zum Ausrichten von Bauelementen gemäss den Figuren 1 bis 3.

AUSFÜHRUNGSBEISPIEL

Figur 1 zeigt eine Vorrichtung 1 zum Ausrichten eines Bauelements 2. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das Bauelement 2 ein Photovoltaikmodul.

Die Vorrichtung 1 umfasst eine L-förmige Grundplatte 3, als Laserquellen einen ersten Rotationslaser 4 und einen zweiten Rotationslaser 5, eine erste Anlagefläche 6 und eine zweite Anlagefläche 7.

Die erste Anlagefläche 6 und die zweite Anlagefläche 7 sind vertikal zu einer Oberfläche des Bauelements 2 ausgerichtet. Die erste Anlagefläche 6 und die zweite Anlagefläche 7 schliessen einen Winkel α ein. Die Grundplatte 3 ist L-förmig ausgebildet. Beide Schenkel der Grundplatte 3 sind gleich lang.

Die Vorrichtung 1 umfasst ferner ein Befestigungselement 8. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das Befestigungselement 8 ein Vakuumheber.

Zwischen den beiden Anlageflächen 6 und 7 an einer Ecke der Grundplatte 3 ist eine Öffnung 9 vorgesehen. Wie in Figur 2 gezeigt, dient diese Öffnung 9 dazu, eine Leitung 10 zu führen, die die Rotationslaser 4 und 5 mit Strom versorgt.

Die Funktionsweise der Erfindung ist folgende:

Mit den Anlageflächen 6 und 7 wird die Vorrichtung 1 an Aussenkonturen eines Referenzbauelements oder eines auszurichtenden Bauelements 2, das korrekt ausgerichtet ist oder einer ausgerichteten Referenzfläche angelegt. Dadurch ist die Vorrichtung 1 korrekt ausgerichtet.

Um ein Verrutschen der Vorrichtung 1 , beispielsweise durch das Gefälle bei Dachneigungen oder unebenen Flächen, zu verhindern, wird die Vorrichtung 1 mittels der Befestigungseinrichtung 8 an einer Oberfläche des Bauelements 2 festgelegt.

Eventuell kann die Vorrichtung 1 zur Stromversorgung über die Leitung 10 mit dem Bauelement 2, insbesondere dem Photovoltaikmodul, verbunden werden.

Die Rotationslaser 4 und 5 erzeugen Laserstrahlen, die auf kurze Entfernung auch bei Tageslicht auf den Aussenkonturen der auszurichtenden Bauelements oder des Referenzbauelements sichtbar sind. Anhand der erzeugten Laserpunkte oder -streifen können die anderen Bauelemente korrekt ausgerichtet werden. Sollten die Laserstreifen nicht sichtbar sein, ist es auch möglich, einen Laserempfänger auf der auszurichtenden Fläche oder dem Referenzbauelement bzw. den auszurichtenden Bauelementen anzuordnen. Bei einem weiteren, bevorzugten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Vorrichtung 1.1 zum Ausrichten von Bauelementen 2 ist anstelle von zwei Rotationslasern nur ein Rotationslaser 1 1 vorgesehen. Dieser besitzt nur eine Lichtquelle 12, der eine Mehrfachoptik 13 zugeordnet ist. In dieser Mehrfachoptik 13 ist eine Reihe von Umlenkeinrichtungen für den Laserlichtstrahl vorgesehen. Dementsprechend befinden sich auch mehrere Auslässe für den Lichtstrahl in einem entsprechenden Drehgehäuse 14. Dazu gehört ein nach vorne gerichteter Auslass 15, dem gegenüberliegend, nicht erkennbar, ein weiterer Auslass zugeordnet ist. Die Auslässe sind in einer Gabel 16 des Gehäuses 14 angeordnet. In dieser Gabel 16 sitzt auch ein Drehkörper 17, der in der Gabel 16 drehbar ist und die Mehrfachoptik 13 beinhaltet. Von ihm ist ein nach oben gerichteter Auslass 18 erkennbar, dem gegenüberliegend wiederum ein nicht gezeigter Auslass in dem Drehkörper 17 zugeordnet ist. Der Drehkörper 17 kann durch Angriff an die mit ihm verbundene Lichtquelle 12 um eine Drehachse A gegenüber dem Drehgehäuse 14 geschwenkt werden.

Das Drehgehäuse 14 kann wiederum um eine Drehachse B gedreht werden, wobei dies beispielsweise auch gegenüber einem Stellring 19 mit einer Skalierung erfolgt. Nicht näher gezeigt sind hier Feinstellschrauben, die eine gewünschte Drehbewegung näher definieren. Denkbar ist auch, dass diese Drehbewegungen motorisiert werden.

Die Grundplatte 3 ist in diesem Ausführungsbeispiel nur im weitesten Sinne L- förmig ausgebildet. Anstelle der für das Ausführungsbeispiel 1 vorgesehenen Anlageflächen ragen von dieser Grundplatte 3 nach unten nur Bolzen ab, die in Gebrauchslage an dem Bauelement anschlagen. Zur Festlegung der Grundplatte 3 an dem Bauelement 2 dienen Spannschrauben 20.1 und 20.2, welche Klemmteller 21 gegen das Bauelement 2 ziehen.

Mit Hilfe dieses mehrfach beweglichen Rotationslasers 1 1 können alle gewünschten Stellungen eingenommen werden. Bevorzugt sind für die Hauptstellungen auch entsprechende Rasteinrichtungen zwischen dem Drehgehäuse 14 und dem Stellring 19 sowie zwischen der Gabel 16 und dem Drehkörper 17 möglich. In vielen Anwendungsfällen ist es wünschenswert, dass der entsprechenden Vorrichtung 1 bzw. 1 .1 beabstandet ein Empfänger zugeordnet ist. Dieser ist in Figur 4 angedeutet und mit 22 gekennzeichnet. Er ist über einen Schwenkteller 23 mit der Grundplatte 3 verbunden, die wiederum über die Spannschrauben 20.1 und 20.2 an dem Bauelement 2 festliegt.

Bezugszeichenliste

Vorrichtung 34 67

Bauelement 35 68

Grundplatte 36 69

erster Rotationslaser 37 70

zweiter Rotationslaser 38 71

erste Anlagefläche 39 72

zweite Anlagefläche 40 73

Befestigungseinrichtung 41 74

Öffnung 42 75

Leitung 43 76

Rotationslaser 44 77

Lichtquelle 45 78

Mehrfachoptik 46 79

Drehgehäuse 47

Auslass 48

Gabel 49 A Drehachse

Drehkörper 50 B Drehachse

Auslass 51

Stellring 52

Spannschraube 53

Klemmteller 54

Empfänger 55 Oi Winkel

Schwenkteller 56

57

58

59

60

61

62

63

64

65

66