Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR ANCHORING AN INSTALLATION CABINET IN AN OPENING IN A WALL SKIN
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/122280
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a device for anchoring an installation cabinet, in particular, a meter and/or distributor cabinet (1), in an opening (2) in a wall skin (3), wherein the cabinet (1) recessed in the opening makes contact with the front side of the wall skin (3) at the edge of the opening (2) with a stop (4), comprising an anchoring element (7), which may be moved into a position by a drive and clamping mechanism accessible from the front side of the cabinet (1), in which said element engages behind the wall skin (3) at the edge of the opening (2) and tensions the cabinet (1) between the stop (4) and the anchoring element (7). According to the invention, a counter holder (30) for the anchoring element (7) on the cabinet (1) is provided in a position remote from the stop (4).

Inventors:
GROS, Bernhard (6 rue de la Forêt, Seingbouse, Seingbouse, F-57455, FR)
DISSEL, Klaus (Schneckenstrasse 10a, Saarbrücken, 66131, DE)
KIEFER, Jürgen (Biesingerstrasse 129, Blieskastel, 66440, DE)
ZIMMERMANN, Manfred (Brückstrasse 7a, Saarbrücken, 66131, DE)
AMENDOLA, Ettore (Schulstrasse 11, Saarbrücken, 66131, DE)
Application Number:
DE2008/000591
Publication Date:
October 16, 2008
Filing Date:
April 04, 2008
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
HAGER ELECTRO GMBH & CO. KG (Im Hofgarten, Saarbrücken, 66131, DE)
GROS, Bernhard (6 rue de la Forêt, Seingbouse, Seingbouse, F-57455, FR)
DISSEL, Klaus (Schneckenstrasse 10a, Saarbrücken, 66131, DE)
KIEFER, Jürgen (Biesingerstrasse 129, Blieskastel, 66440, DE)
ZIMMERMANN, Manfred (Brückstrasse 7a, Saarbrücken, 66131, DE)
AMENDOLA, Ettore (Schulstrasse 11, Saarbrücken, 66131, DE)
International Classes:
H02G3/08; E04F19/08; H02B1/40; H02G3/12; H02G3/08; E04F19/08; H02B1/00; H02G3/12
Attorney, Agent or Firm:
BERNHARDT, Reinhold et al. (Kobenhüttenweg 43, Saarbrücken, 66123, DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche:

1. Vorrichtung zur Verankerung eines Installationskastens, insbesondere eines Zähler- oder/und Verteilerkastens (1 ;l b;l c), in einer öffnung (2) in einer Wandschale (3;3b;3c), wobei der in die öffnung (2) versenkte Kasten

(l ;l b;l c) am Rand der öffnung (2) mit einem Anschlag (4;4b;4c) gegen die Vorderseite der Wandschale (3;3b;3c) anliegt, mit einem Verankerungselement (7;7a;7b;7c), das durch einen von der Vorderseite des Kastens (l ;l b;l c) her zugänglichen Antriebs- und Spannmechanismus in eine Posi- tion bewegbar ist, in der es die Wandschale (3;3b;3c) am Rand der öffnung (2) hintergreift und den Kasten (l ;l b;l c) zwischen dem Anschlag (4;4b;4c) und dem Verankerungselement (7;7a;7b;7c) einspannt, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gegenhalter (30;30b;55) für das Verankerungselement (7;7a;7b;7c) am Kasten (1 ;1 b;l c) in einer von dem Anschlag (4;4b;4c) entfernten

Position gebildet ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Verankerungselement (7;7a;7b;7c) und der Antriebs- und Spannmechanismus in einer von dem Kasten (l ;l b;1 c) getrennten Baueinheit (6;6a;6b;6c) zusammengefasst sind.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Kasten (1 ;1 b;l c), vorzugsweise außenseitig, ein Sitz (5;5b;5c) für die Aufnahme der Baueinheit (6;6a;6b;6c) vorgesehen ist.

4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenhalter durch einen zum Kastenboden parallelen Boden (30;30b;55) des Sitzes (5;5b;5c) gebildet ist.

5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verankerungselement (7;7a;7b;7c) in einem tragenden Gehäuse (8;8a;8b;8c) drehbar gelagert und aus einer öffnung des Gehäuses (8;8a;8b;8c) heraus ausschwenkbar ist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verankerungselement (7;7a;7b;7c) aus einem das Gehäuse (8;8a;8b;8c) bildenden U-Profil heraus ausschwenkbar ist.

7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verankerungselement (7;7a;7b;7c) als zweiarmiger Hebel mit einem aus der öffnung heraus ausschwenkbaren Hebelarm (12) und einem im Gehäuse (8;8a;8b;8c) verbleibenden Hebelarm (13) ausgebildet ist.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebs- und Spannmechanismus ein längliches Drehelement (16;16a;16b;16c) mit einem Gewinde (19;19c;31 ) oder/und einer Zahn- stangenzahnung (15; 15c) υmfasst.

9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewinde (19,19c; 31 ) bzw. die Zahnstangenzahnung (15;15c) im

Eingriff mit einem Zahnkranzsegment (14; 14a; 14c) steht, welches an dem in dem Gehäuse (8;8a;8c) verbleibenden Hebelarm (13) des Verankerungselements (7;7a;7c) gebildet ist.

10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnstangenzahnung (15; 15c) ringförmig umlaufende Zähne (17; 17c) aufweist.

1 1 . Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewinde (19;19c;31 ) unterschiedlich steile Zahnflanken aufweist.

12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass sich das Gewinde (19) durch translatorischen Vorschub des Drehelements (16) in Eingriff mit einem elastisch aufweitbaren Innengewinde (21 ) bringen lässt.

13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Innengewinde (21 ) Wendelabschnitte (26) aufweist, die aneinander gegenüberliegenden, elastisch biegbaren, mit dem Gehäuse (8) ver- bundenen Zungen (22,23) gebildet sind.

14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Zungen (22,23) durch Einschnitte (24) in der Wand des Gehäuses (8) gebildet und gegen die Gehäusewand nach innen abgekantet sind.

15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Gewinde (19c) des Drehelements (16c) in eine Gewindebohrung (61) eindrehbar ist.

16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Verankerungselement [7c) zunächst durch translatorischen Vor- schub des Drehelements (16c) in Richtung seiner Drehachse und dann weiter durch Eindrehen des Gewindes (19c) in die Gewindebohrung (61 ) aus dem Gehäuse (8c) heraus ausschwenkbar ist.

17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass in das Gewinde (19c) des Drehelements (16c) auf einander gegenüberliegenden Längsseiten des Drehelements (16c) in Richtung der Gewindeachse zueinander versetzte Zähne (47,48) eingreifen, die einen Abschnitt eines Innengewindes bilden.

18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (47,48) gegen eine elastische Kraft durch den translatorischen Vorschub des Drehelements (16c) aus ihrer Eingriffsposition heraus verdrängbar sind.

19. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet,

dass die Zähne (47,48) an den Enden elastisch abbiegbarer Hebelelemente (49,50) angeordnet sind.

20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebelelemente (49,50) mit den U-Schenkeln äes im Querschnitt U-förmigen Gehäuses (8c) verbunden sind.

21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (47,48) auf ihrer in die Vorschubrichtung des Drehelements (16c) weisenden Seite eine steilere Flanke als auf der anderen Seite aufweisen.

22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 21 , dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (47,48) an den in die Vorschubrichtung des Drehelements (16c) weisenden Enden der Hebelelemente (49,50) angeordnet sind.

23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehelement (16a; 16b) in dem Gehäuse (8a;8b) axial festgelegt ist.

24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehelement (16a) mit dem Zahnkranzsegment (14a) einen Schneckenantrieb bildet.

25. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehelement (16b) mit einem in dem Gehäuse (8b) translatorisch verschiebbaren Schlitten (36), an dem das Verankerungselement (7b) verschwenkbar gelagert ist, einen Spindelantrieb bildet.

26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet,

dass das Drehelement durch eine Feder (40) beaufschlagt und der Schwenkwinkel abhängig von der Position des Schlittens (36) durch einen Anschlag (41 ,44) begrenzt ist.

Description:

Beschreibung:

„Vorrichtung zur Verankerung eines Installationskastens in einer öffnung in einer Wandschale"

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verankerung eines Installationskastens, insbesondere eines Zähler- oder/und Verteilerkastens, in einer öffnung in einer Wandschale, wobei der in die öffnung versenkte Kasten am Rand der öffnung mit einem Anschlag gegen die Vorderseite der Wandschale anliegt, mit einem Verankerungselement, das durch einen von der Vorderseite des Kastens her zugänglichen Antriebs- und Spannmechanismus in eine Position verschwenkbar ist, in der es die Wandschale am Rand der öffnung hintergreift und den Kasten zwischen dem Anschlag und dem Verankerungselement einspannt.

Durch Benutzung bekannte solche Verankerungsvorrichtungen weisen ein als Winkelhebel geformtes Verankerungselement auf, an dessen Drehpunkt eine Gewindebuchse angelenkt ist. In die Gewindebuchse greift eine Schraube ein, deren Kopf eine öffnung in einem den Anschlag bildenden Flansch des Kastens hintergreift. Ein Hebelarm des Winkelhebels greift in einen Durchbruch in der Kastenwand ein, welcher eine Führung bildet. Beim Drehen der Schraube schwenkt der andere Hebelarm in eine zum Kastenboden parallele Stellung aus. Das Verankerungselement wird zusätzlich translatorisch in der Führung bewegt, bis der andere Hebelarm gegen die Rückseite der Wandschale anschlägt. Durch weitere Drehung lässt sich der Kasten nun an der Wandschale festspannen, wobei der durch den Kopf der Schraube hintergriffene Flansch einen Gegenhalter bildet.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine neue Vorrichtung der eingangs er- wähnten Art zu schaffen, welche die Montage von Zähler- oder/und Verteilerkästen in Wandschalenöffnungen von Doppelwänden erleichtert. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass ein Gegenhalter am Kasten in einer von dem Anschlag entfernten Position gebildet ist.

Vorteilhaft erlaubt diese Erfindungslösung eine Verankerung des Kastens in der Wandschalenöffnung ohne Benutzung des Anschlags als Gegenhalter. Ein z.B. als umlaufender Flansch ausgebildeter Anschlag kann dementsprechend schmal sein.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind das Verankerungselement und der Antriebs- und Spannmechanismus in einer von dem Zähleroder/und Verteilerkasten getrennten Baueinheit zusammengefasst. An dem Kasten kann, vorzugsweise außenseitig, ein Sitz für die Aufnahme dieser Baueinheit vorgesehen sein, wobei der Gegenhalter vorzugsweise durch einen zum Kastenboden parallelen Boden des Sitzes gebildet ist. Die durch das Verankerungselement auf die Rückseite der hintergriffenen Wandschale ausgeübte Kraft erzeugt eine Gegenkraft an dem Boden des Sitzes.

In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Verankerungselement in einem tragenden Gehäuse drehbar gelagert und aus einer öffnung des Gehäuses heraus ausschwenkbar. Beim Versenken des Zähler- oder/und Verteilerkastens in der Wandschalenöffnung befindet sich das Verankerungselement in einer Ausgangsposition, aus der es zur Verankerung des Kastens herausge- schwenkt wird.

Bei dem Gehäuse handelt es sich vorzugsweise um ein U-Profil, aus dessen offener Seite das Verankerungselement ausschwenkbar ist.

In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst das Verankerungselement einen zweiarmigen Hebel mit einem aus der öffnung heraus ausschwenkbaren Hebelarm und einem im Gehäuse verbleibenden Hebelarm.

Der Antriebs- und Spannmechanismus weist zweckmäßig ein längliches Dreh- element mit einem Gewinde oder/und einer Zahnstangenzahnung auf. Das Gewinde bzw. die Zahnstangenzahnung kann im Eingriff mit einem Zahnkranzsegment stehen, welches an dem im Gehäuse verbleibenden Hebelarm des Verankerungselements gebildet ist, wobei die Zahnstangenzahnung vorzugsweise ringförmig umlaufende Zähne aufweisen, die in jeder Drehstellung einen Eingriff mit dem Zahnkranzsegment ermöglichen.

Der Zahnstangenzahnung kann ein Gewinde folgen, das sich im Eingriff mit einem elastisch aufweitbaren Innengewinde bringen lässt, wobei der Gewindezahn vorzugsweise unterschiedlich steile Flanken derart aufweist, dass das Gewinde eine

Widerhαkenwirkung ausübt. Ein solches, mit einer Zahnstangenzahnung und einem solchen Gewinde ausgestattetes Drehelement lässt sich vorteilhaft zunächst in einer Translationsbewegung vorschieben, bei welcher die Zahnstangenzahnung das Verankerungselement verschwenkt und das Gewinde unter Aufweitung des Innengewindes in das Innengewinde eintritt. Eine Drehung des Drehelements ist dann nur zum Festspannen des Verankerungselements erforderlich, wobei der Gewindezahn als Widerhaken wirkt. Unabhängig von der Plattendicke bedarf es zum Festspannen jeweils nur des gleichen Drehwinkels.

Das genannte Innengewinde weist zweckmäßig Wendelabschnitte auf, die aneinander gegenüberliegenden, elastisch biegbaren, mit dem Gehäuse verbundenen Zungen gebildet sind.

Die Zungen können vorteilhaft einstückig mit dem Gehäuse verbunden und durch Einschnitte in der Wand des Gehäuses gebildet und gegen die Gehäusewand nach innen abgekantet sein.

In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist das Gewinde des Drehelements in eine Gewindebohrung einschraubbar. In einer rundum geschlossenen, im Ver- gleich zu dem Innengewinde der oben beschriebenen Ausführungsform einfacher herstellbaren Gewindebohrung lässt sich das Drehelement stabiler festziehen. Entsprechend stabil ist die Verankerung des Verteilerkastens in der öffnung.

Vorzugsweise sind das Verankerungselement und der Antriebs- und Spannmecha- nismus in einer von dem Kasten getrennten Baueinheit zusammengefasst.

In einer weiteren Ausführungsform ist das Verankerungselement zunächst durch translatorischen Vorschub der Drehelements in Richtung seiner Drehachse ausschwenkbar.

In einer Ausgestaltung der Erfindung greifen in das Gewinde auf einander gegenüberliegenden Längsseiten des Drehelements in Richtung der Gewindeachse zueinander versetzte Zähne ein, die einen kurzen Abschnitt eines Innengewindes bilden und derart radial beweglich sind, dass sich das Drehelement zur Ausschwenkung des Verankerungselements rein translatorisch vorschieben lässt.

Vorzugsweise sind die Zähne durch die translatorische Vorschubbewegung des Drehelements gegen eine elastische Kraft aus ihrer Eingriffsposition heraus verdrängbar, wobei die Zähne z.B. an den Enden elastisch abbiegbarer Hebelelemente angeordnet sind, die vorzugsweise einstückig mit den U-Schenkeln eines U- förmigen Trägergehäuses in Verbindung stehen.

Durch translatorisches Vorschieben des Drehelements lässt sich der Kasten in der Wandöffnung also vorläufig sichern. Anschließend kann durch Eindrehen des Drehelements in die Gewindebohrung der Verteilerkasten dann in der Wandöff- nung fest verankert werden.

Die vorläufige Sicherung lässt sich nur durch Drehung des Drehelements aufheben, da das Drehelement durch die vorstehenden Zähne an einer translatorischen Rückbewegung entgegen der Vorschubrichtung gehindert ist. Zweckmäßig sind die Zähne zu diesem Zweck an den in die Vorschubrichtung weisenden Enden der Hebelelemente angeordnet. Bei der translatorischen Rückbewegung lassen sich die Hebelelemente dadurch nicht aufspreizen. Alternativ oder zusätzlich können die in die Vorschubrichtung weisenden Flanken der Zähne weniger steil als die Flanken auf der anderen Seite ausgebildet sein, um eine Rückbewegung zu ver- hindern.

Während in den vorangehend beschriebenen Ausführungsformen sich das Drehelement in axialer Richtung bewegen lässt, ist es in einer alternativen Ausführungsform der Erfindung an dem Gehäuse axial festgelegt. Ein solches festge- legtes Drehelement mit einem Gewinde kann mit dem Zahnkranzsegment einen Schneckenantrieb bilden, durch den trotz geringer Länge des im Gehäuse verbleibenden Hebels des Verankerungselements ein schnelles Verschwenken und die übertragung großer Spannkräfte möglich ist.

Das mit einem Gewinde versehene, an dem Gehäuse axial festgelegte Drehelement kann auch als Spindelschraube für einen durch die Schraube in dem Gehäuse bewegbaren Schlitten dienen, wobei das Verankerungselement an dem Schlitten verschwenkbar gelagert ist.

Eine Verschwenkung des Verankerungselements durch Bewegung des Schlittens kann derart erfolgen, dass das Verankerungselement gegen den Schlitten federbeaufschlagt ist und der von der Stellung des Schlittens abhängige Schwenkwinkel jeweils durch einen Anschlag begrenzt wird.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen und der beiliegenden, sich auf diese Ausführungsbeispiele beziehenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 einen in einer Schale einer Doppelwand versenkten Verteilerkasten mit einer Verankerungsvorrichtung nach der Erfindung,

Fig. 2 bis 4 die Funktion der Vorrichtung von Fig. 1 erläuternde Darstellungen,

Fig. 5 einen in der Vorrichtung von Fig. 1 verwendeten Verankerungs- mechanismus, Fig. 6 ein Drehelement des Verankerungsmechanismus von Fig. 5,

Fig. 7 bis 9 weitere Ansichten des Verankerungsmechanismus von Fig. 5,

Fig. 10 einen Verankerungsmechanismus gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel für die vorliegende Erfindung,

Fig. 11 und 12 den Mechanismus von Fig. 10 erläuternde Darstellungen, Fig. 13 ein in dem Mechanismus von Fig. 10 verwendetes Drehelement,

Fig. 14 eine Verankerungsvorrichtung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel für die vorliegende Erfindung,

Fig. 15 einen in der Vorrichtung von Fig. 14 verwendeten Verankerungsmechanismus, Fig. 16 und 17 den Verankerungsmechanismυs von Fig. 15 erläuternde

Darstellungen,

Fig. 18 und 19 Schnittdarstellungen des Verankerungsmechanismus von Fig. 15, und

Fig.20 eine durch den Verankerungsmechanismus von Fig. 15 an einer Doppelwandschale zu verankernden Verteilerkasten.

Fig. 21 eine Teilansicht eines Verteilerkastens mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Verankerung des Verteilerkastens in einer öffnung in einer Wandschale,

Fig.22 eine Baueinheit, die ein Verankerungselement und einen Antriebs- und Spannmechanismus umfasst,

Fig. 23 die Baueinheit von Fig.22 in einer Explosionsdarstellung,

Fig. 24 ein Gehäuse der Baueinheit von Fig. 22 und 23,

Fig. 25 bis 27 die Funktionsweise der Baueinheit von Fig. 22 bis 24 in einer ersten

Einbauposition erläuternde Darstellungen, und Fig. 28 bis 30 die Funktionsweise der Baueinheit von Fig. 22 bis 24 in einer zweiten Einbaustellung erläuternde Darstellungen.

Ein wαnnenαrtiger Verteilerkαsten 1 aus Kunststoff ist in eine öffnung 2 in einer Doppelwandschale 3 hinein versenkt und liegt mit einem umlaufenden Flansch 4 am Rand der öffnung 2 gegen die Doppelwandschale 3 an.

An den Ecken des Verteilerkastens 1 ist jeweils ein Sitz 5 für die Aufnahme einer der Verankerung des Verteilerkastens an der Doppelwandschale dienende Baueinheit 6 gebildet.

Die in den Hg. 5 - 9 gesondert dargestellte Baueinheit 6 umfasst ein Verankerungs- element 7, das in einem U-förmigen Trägergehäuse 8 verschwenkbar gelagert ist. Die Schwenkachse 9 des Verankerungselements erstreckt sich zwischen den U- Schenkeln 10 und 11 des Trägergehäuses, wobei das Verankerungselement einen durch die offene Seite des U-förmigen Trägergehäuses hindurch aus dem Trägergehäuse ausschwenkbaren ersten Hebelarm 12 und einen im Trägergehäuse verbleibenden zweiten Hebelarm 13 umfasst.

Wie die Fig. 7 und 8 erkennen lassen, ist an dem zweiten Hebelarm 13, der kürzer als der erste Hebelarm 12 ist, ein Zahnkranzsegment 14 gebildet, das im Eingriff mit einer Zahnstange 15 steht, die durch einen Abschnitt eines in dem Trägergehäuse 8 ferner untergebrachten länglichen Drehelements 16 gebildet ist. Der Zahnstangenabschnitt 15 weist ringförmig umlaufende Zähne 17 auf. An einem Ende schließt sich daran ein Kopf 18 mit einem Sitz für ein Drehwerkzeug an. An dem dem Kopf entgegengesetzten Ende des länglichen Drehelements 16 ist an einem Abschnitt 46 ein Gewinde 19 gebildet. Wie insbesondere Fig. 7 erkennen lässt, ist das Drehelement innerhalb des Gehäuses 8 zwischen dem Drehkranzsegment und einer Einbuchtung 20 am Gehäuse 8 geführt und in Richtung seiner Längsachse verschiebbar. Die Einbuchtung 20 setzt sich bis zu dem Gewinde 19 fort, ist jedoch entsprechend dem größeren Durchmesser des Gewindes 19 in der Tiefe verringert.

Das Gewinde 19 weist einen widerhakenartigen Zahn auf, dessen Flanke in Vorschubrichtung abfällt, dessen in die entgegengesetzte Richtung weisende Flanke aber senkrecht zur Drehachse steht.

Das Gewinde 19 greift in ein einander gegenüberliegende Abschnitte aufweisen- des Innengewinde 21 ein, wobei die Innengewindeabschnitte an einstückig mit dem Trägergehäuse 8 verbundenen Zungen 22 und 23 gebildet sind. Die an drei Seiten durch je einen Einschnitt 24 in das Trägergehäuse begrenzten Zungen 22 und 23 sind nach innen abgebogen und weisen in entgegengesetzter Richtung

abgebogene Endabschnitte 25 auf, die unter Bildung von Gewindezahn bzw. Wendelabschnitten ihrerseits eine geneigt zur Achse des Drehelements 16 verlaufende Abwinklung 26 aufweisen, welche in den Wendelgang des Außengewindes 19 eingreift.

Zur Verankerung des Verteilerkastens 1 in der öffnung 2 der Doppelwandschale 3 wird in die Sitze 5 an den Ecken des Verteilerkastens jeweils eine der anhand der Fig. 5 - 9 beschriebenen Baueinheiten 6 eingesetzt und der Verteilerkasten 1 bis zum Anschlag des Flansches 4 gegen die Doppelwandschale 3 in die öffnung 2 eingesenkt. Das Verankerungselement 7 der Baueinheiten 6 befindet sich währenddessen in der in das Trägergehäuse 8 eingeschwenkten, in Fig. 2 gezeigten Stellung. Das Drehelement 16 steht aus dem Trägergehäuse δ heraus vor und ragt durch eine öffnung 27 hindurch, die in einer Abstufung 28 des Verteilerkastens 1 gebildet ist.

Zur Verankerung des Verteilerkastens 1 in der öffnung 3 der Doppelwandschale 3 werden die Drehelemente 16 zunächst translatorisch in Richtung der Drehachse eingedrückt, wobei die in das Zahnkranzsegment 14 eingreifende Zahnstange 15 das Verankerungselement 7 in einer zur Wandebene senkrechten Ebene gemäß Fig.3 aus dem Trägergehäuse 8 herausschwenkt.

In der in Fig. 4 gezeigten Endstellung hintergreift das Verankerungselement die Doppelwandschale 3 am Rand der öffnung 2, d.h. es liegt mit einem Endabschnitt 29 gegen die Rückseite der Doppelwandschale 3 an.

Vor dem Anschlag des Verankerungselements 7 gegen die Doppelwandschale 3 hat das Gewinde 19 des Drehelements 16 das durch die Zungen 22 und 23 gebildete Innengewinde 21 erreicht. Die Form der Zahnung mit einer in Vorschubrichtung abfallenden Vorderflanke und einer zur Vorschubrichtung senkrechten Rück- flanke erlaubt es, das Drehelement 16 weiter translatorisch bis zum Anschlag des Verankerungselements 7 gegen die Doppelwandschale 3 einzudrücken. Dies wird dadurch erreicht, dass die Zungen 22 und 23 entsprechend nachgeben. Erst in der Endphase wird das Drehelement 16 mit Hilfe eines Drehwerkzeugs am Kopf 18 gedreht, um die Verankerungselemente 7 mit der Doppelwandschale 3 zu ver- spannen. Eine Bodenplatte 30 des Sitzes 5, gegen welche das Trägergehäuse 8 mit einem Ende anliegt, bildet dabei einen Gegenhalter.

Durch Drehung des Drehelements 16 in entgegengesetzter Drehrichtung, lässt sich die Verspannung der Verankerungselemente 7 mit der Doppelwandschale 3 lösen und durch weitere Drehung lassen sich die Verankerungselemente von der Doppelwandschale abschwenken. Wenn das Gewinde 19 aus dem Innenge- winde 21 ausgetreten ist, kann der Kasten 1 aus der öffnung herausgehoben werden, wobei das Verankerungselement selbsttätig verschwenkt und das Drehelement 16 translatorisch durch die öffnung 27 hindurch aus dem Gehäuse 8 herausgeschoben wird. Vorteilhaft ist nur ein Mindestmaß an Drehbewegung erforderlich, um den Kasten zu verankern oder aus der Verankerung zu lösen.

In den folgenden Figuren sind gleiche oder gleichwirkende Teile mit derselben Bezugszahl wie in den vorangehenden Figuren bezeichnet, wobei der betreffenden Bezugszahl der Buchstabe a, b bzw. c beigefügt ist.

Im Folgenden wird auf die Fig.21 bis 30 Bezug genommen.

Ein wannenartiger, in Fig.21 ausschnittsweise dargestellter Verteilerkasten Ic ist zur Versenkung in eine öffnung in einer Wandschale 3c (Fig. 26) einer Doppelwand vorgesehen, wobei ein an den (teilweise abnehmbaren) Seitenwänden 52 um- laufender Flansch 4c zum Anschlag gegen den Rand der öffnung kommt. In der Darstellung von Fig. 21 fehlt eine der Seitenwände des Verteilerkastens.

An seinen vier Ecken weist der Verteilerkasten 1 c jeweils eine zur Montageseite des Verteilerkastens 1 c hin offenen Sitz 5c mit einer Bodenwand 55 auf, wobei in den zueinander senkrechten Außenwänden des Sitzes 5c jeweils ein öffnungsschlitz 56 bzw. 57 gebildet ist.

In dem Sitz 5c lässt sich jeweils wahlweise in zwei zueinander senkrechten Winkelstellungen eine in Fig.22 gesondert dargestellte Baueinheit 6c einsetzen. Die Bau- einheit 6c umfasst ein im Querschnitt U-förmiges Gehäuse 8c, an dessen U-

Schenkeln ein Verankerungselement 7c auf einem Achsbolzen 9c verschwenkbar gelagert ist. Das Verankerungselement 7c bildet einen zweiarmigen Hebel.

Die Baueinheit 6c umfasst ferner ein längliches, bolzenartiges Drehelement 16c mit einem kreuzweise geschlitzten Kopf 18c und einem Zahnstangenabschnitt 15c, an den sich ein Gewindeabschnitt 46 anschließt, der bis zu dem dem Kopf 18c entgegengesetzten Ende des Drehelements 16c reicht. Die ringförmig um das Drehelement 16c umlaufenden Zähne des Zahnstangenabschnitts 15c greifen in eine

Zähnung 14c an dem Verankerungselement 7c ein, welche koaxial zu einer den Achsbolzen 9c im Verankerungselement 7c aufnehmenden Buchse 58 angeordnet ist.

Wie insbesondere aus Fig. 24 hervorgeht, ist an den U-Steg des Gehäuses 8c eine im Querschnitt halbkreisförmige Führung 59 für den Zahnstangenabschnitt 15c des Drehelements 16c angeformt. Unterhalb der Führung 59 stehen von den U-Schen- keln 1 Oc und 1 1 c des Gehäuses 8c etwa einander gegenüberliegende Schwenkhebel 49 und 50 vor, die an einem Ende einstückig mit dem betreffenden U- Schenkel verbunden sind. Am anderen Ende weisen die Schwenkhebel 49,50 eine in Richtung zu dem Drehelement 16c vorstehende Nase 47 bzw.48 auf, wobei die Nasen in Richtung der Drehachse des Drehelements 16c derart versetzt zueinander angeordnet sind, dass sie beim Eingriff in das Gewinde 19c des Gewindeabschnitts 46 einen kurzen, sich nur über einen Teil des Umfangs des Drehelements 16c erstreckenden Abschnitt eines Innengewindes bilden.

An seinem dem Boden 55 des betreffenden Sitzes 5c zugewandten Ende weist das Gehäuse 8c einen Blockabschnitt 60 mit einer zu der Führung 59 koaxialen Gewindebohrung 61 auf. In die Gewindebohrung 61 lässt sich der Gewindeab- schnitt 46 des Drehelements 16c eindrehen. An der dem U-Steg abgewandten Seite des Blockabschnitts 60 stehen von dem Blockabschnitt 60 Anschlagböcke 62 für das Verankerungselement 7c vor.

In Richtung der Drehachse des Drehelements 16c erstreckt sich von dem Blockab- schnitt 60 auf seiner dem U-Steg abgewandten Seite ein Wandabschnitt 63 zur Führung des Gewindeabschnitts 46 des Drehelements 16c.

Unter Bezugnahme auf die Fig. 25 bis 30 wird nachfolgend die Funktionsweise der vorangehend beschriebenen Verankerungsvorrichtung erläutert.

Beim Einsetzen des Verteilerkastens Ic in die oben erwähnte Wandöffnung befinden sich die Verankerungselemente 7c der in den Sitz 5c des Verteilerkastens Ic eingesetzten Baueinheiten 6c in der in Fig. 25 gezeigten Stellung, in welcher sie vollständig innerhalb des Sitzes 5c angeordnet sind und das Einsetzen des Ver- teilerkastens 1 c in die Wandöffnung nicht behindern.

Wenn der Verteilerkasten 1 c mit seinem Flansch 4c gegen den Rand der Wandöffnung anliegt, lässt sich der Verteilerkasten 1 c in der Wandöffnung vorläufig

dadurch formschlüssig festhalten, dass die Drehelemente 16c zunächst translatorisch axial in Richtung zum Boden des Verteilerkastens vorgeschoben werden, bis das freie Ende des Gewindeabschnitts 46 die ihm zugewandte öffnung der Gewindebohrung 61 erreicht, wobei die Führung 59 und der Wandabschnitt 63 das Drehelement 16c geeignet zentrieren. In diesem Zustand ist das Veranke- rungseiements 7c gemäß Fig. 26 aus dem Sitz 5c herausgeschwenkt und sein freies Ende hat sich der zu hintergreifenden Rückseite der Wandschale 3c angenähert, so dass der Verteilerkasten nicht mehr aus der öffnung heraustreten kann. Während des translatorischen Vorschubs geben die Schwenkhebel 49 und 50 nach, so dass die vorstehenden Nasen 47 und 48 über das Gewinde 19c des Gewindeabschnitts 46 hinweggleiten. Bei einer translatorischen Bewegung des Drehelements 16c in umgekehrter Richtung verhaken sich die Nasen 47 und 48 im Gewindeabschnitt 46 und halten das Drehelement 16c an Ort und Stelle fest.

Zur endgültigen Befestigung des Verteilerkastens 1 c in der Wandöffnung wird das Drehelement 16c nun unter Eindrehen des Gewindes 19c des Gewindeabschnitts 46 in die Gewindebohrung 61 in die in Fig. 26 gezeigte Anschlagstellung gebracht und festgezogen.

Zum Lösen des Verteilerkastens aus der Wandδffnung wird das Drehelement 16c in umgekehrter Richtung gedreht, wobei es zunächst aus der Gewindebohrung 61 heraustritt. Weitere Drehungen in dem durch die Nasen 47,48 gebildeten Innengewinde sind erforderlich, um den das Verankerungselement 7c in die in Fig.25 gezeigte Stellung zurückzuverschwenken.

Die Fig. 25 bis 27 zeigen die Baueinheiten 6c in einer Position, in denen das Verankerungselement 7c aus dem öffnungsschlitz 57 herausgeschwenkt wird. Die Fig. 28 bis 30 betreffen eine dazu um 90° verdrehte Position.

Eine in den Fig. 10 - 13 dargestellte Baueinheit 6a zur Verankerung eines Verteilerkastens mit einem Trägergehäuse 8a und einem Verankerungselement 7a weist ein Drehelement 16a mit einem Schneckengewinde 31 auf, das in ein Zahnkranzsegment 14a des Verankerungselements 7a eingreift. Das Drehelement 16a ist axial an dem Gehäuse 8a festgelegt, indem durch Ein- schnitte 32 gebildete Zungen 33 und 34 in eine Ringnut 35 eingreifen. Die Ringnut 35 liegt in dem betreffenden Ausführungsbeispiel an dem dem Kopf 18a entgegengesetzten Ende des Drehelements.

Zur Verankerung eines Verteilerkastens ist das Drehelement 16a sowohl zur Ver- schwenkung aus der in Fig. 10 gezeigten Position zu drehen als auch durch weitere Drehung in der Anschlagposition zu verspannen.

Eine in den Rg. 14 - 20 beschriebene Baueinheit 6b zur Verankerung eines

Verteilerkastens 1 b weist ein Trägergehäuse 8b und einen Schlitten 36 auf, der sich mit Hilfe eines Drehelements 16b in dem Trägergehäuse translatorisch bewegen lässt. An dem Schlitten ist ein Verankerungselement 7b verschwenkbar gelagert, wobei ein Schwenkachsbolzen 37 in einander gegenüberliegende Langlöcher 38 eingreift.

In die Langlöcher 38 greift ferner ein zu dem Achsbolzen 37 paralleler Achsbolzen 39 ein, auf welchem eine Torsionsfeder 40 sitzt.

Zur Verankerung des Verteilerkastens 1 b wird die Baueinheit 6b in einen Sitz 5b an der Ecke des Verteilerkastens 1 b eingesetzt, wobei das Verankerungselement 7b die in den Fig. 17 - 20 gezeigte Position einnimmt. Diese Position ist durch einen Anschlag 41 an dem Trägergehäuse 8b gesichert. Das Drehelement 16b bildet eine Spindelschraube, die in ein an dem Schlitten 36 gebildetes Gewinde 42 ein- greift. Bei 43 ist das Drehelement axial gegen das Gehäuse 8b festgelegt.

Bei Drehung des Drehelements 16b verschiebt sich der Schlitten 36 in Richtung der Drehachse des Drehelements, so dass das durch die Torsionsfeder 40 beaufschlagte Verankerungselement 7b aus dem Gehäuse 8b unter Entlanggleiten am Anschlag 41 ausschwenken kann, bis es durch Anlage gegen einen an dem

Schlitten 36 gebildeten Anschlag 44 die in Fig. 14 bis 16 gezeigte Position erreicht, in welcher ein Endabschnitt 45 des Verankerungselements 7b etwa parallel zu den Langlöchern 38 verläuft. Durch weitere Drehung des Drehelements 16b und translatorische Verschiebung des Verankerungselements gelangt schließlich das freie Ende des Endabschnitts 45 in Anlage gegen die Rückseite der Doppelwandschale 3b.