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Title:
DEVICE FOR THE ANGLE-VARIABLE PLACEMENT OF MASTS, IN PARTICULAR LIGHTING RODS FOR EXTERIOR LIGHTING PROTECTION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/000992
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for the angle-variable placement of masts, in particular lighting rods for exterior lighting protection, consisting of a ball-joint mast foot, a mast foot support, and lateral booms which can be fixed in the region of the mast support. According to the invention, the mast foot consists of two mutually spaced opposing segment plates which can be clamped against each other, each of the segment plates having a through-opening, each of which is smaller than the diameter of the ball of the ball-joint mast foot. Furthermore, the segment plates are arranged such that the through-openings lie concentrically relative to each other, and the inner edges of the through-openings come to rest on the surface of the ball so as to clamp same. Additionally, ends of the booms can be found in the spacing between the segment plates such that the desired clamping of the ball occurs simultaneously as the boom is fixed.

Inventors:
RIEL, Marijana (Spitalgasse 7, Neumarkt, 92318, DE)
SEGER, Siegfried (Kirschenweg 6, Deining, 92364, DE)
Application Number:
EP2015/063910
Publication Date:
January 07, 2016
Filing Date:
June 22, 2015
Export Citation:
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Assignee:
DEHN + SÖHNE GMBH + CO. KG (Hans-Dehn-Straße 1, Neumarkt/Opf., 92318, DE)
International Classes:
H02G13/00; E04H12/00; F16C11/06; F16M11/14
Domestic Patent References:
WO2012154724A12012-11-15
Foreign References:
JP2005327581A2005-11-24
DE8809142U11988-11-10
GB2146851A1985-04-24
US5346315A1994-09-13
DE9205078U11992-06-17
Attorney, Agent or Firm:
MEISSNER BOLTE & PARTNER GBR (Widenmayerstrasse 47-50, München, 80538, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1 , Einrichtung zur winkelvariablen Aufstellung von Masten, insbesondere Fangstangen (13) fü r den äußeren Blitzschutz, bestehend aus einem

Kugelgelenk-Mastfuß und einem Mastfußlager sowie im Bereich des

Mastfußlagers fixierbaren seitl ichen Auslegern (3), wobei der Mastfuß aus zwei beabstandeten, gegeneinander verspannbaren, gegenüberliegenden Segmentplatten ( 1 ; 2) besteht, die Segmentplatten ( 1; 2) jeweils eine

Durchgangsöffnung aufweisen, die jeweils kleiner als der Durchmesser der Kugel (4) des Kugelgelenk-Mastfußes ist, weiterhin die Segmentplatten ( 1; 2) so angeordnet sind, dass die Durchgangsöffnungen konzentrisch zueinander liegen und die Innenränder (5) der Durchgangsöffnungen auf der Oberfläche der Kugel (4), diese klemmend, zur Anlage kommen,

dadurch gekennzeichnet, dass

im Abstandsraum zwischen den Segmentplatten ( 1 ; 2) sich die Enden der Ausleger (3) derart befinden, dass mit dem Fixieren der Ausleger (3) gleichzeitig die gewünschte Klemm ung der Kugel eintritt und die Kugel (4) des Kugelgelenk-Mastfußes einen umlaufenden Rand als Anschlag zu r

Begrenzung des Verschwenku ngswi n kels aufweist.

2, Einrichtung nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Segmentplatten ( 1 ; 2) eine Vielzahl von radial strahlenartig verlaufenden Bohrungen besitzen, welche Mittel (6) zur Befestigung der jeweiligen Enden der Ausleger (3) aufweisen .

3. Einrichtung nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Vielzahl von Bohrungen jeweils eine innere (7) zur Durchgangsöffnung gerichtete und eine äußere (8) zum Segmentplattenrand gerichtete Bohrung u mfasst, welche jeweils ein Bohrungspaar bilden .

4. Einrichtung nach Anspruch 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

dem Abstand der Bohrungen (7; 8) des jeweiligen Bohrungspaars

entsprechende Bohrungen in den jeweiligen Enden der Ausleger (3)

eingebracht sind .

5. Einrichtung nach Anspruch 4,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Bohrungen (7; 8) der Aufnahme von Schrauben oder Bolzen dienen, wobei durch Fixieren der Enden der Ausleger (3) jeweils nur mit einer der

Schrauben oder Bolzen die Ausleger (3) zu Transportzwecken verschwenkba r sind ,

6, Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5,

dadurch gekennzeichnet, dass

mit dem Anziehen der Schrauben oder Bolzen in den jeweils äußeren

Bohrungen (8) ein Vorfixieren zwischen Mastlager und Mastfuß und dem Anziehen auch der Schrauben oder Bolzen in den jeweils inneren Bohrungen (7) ein endgültiges Fixieren realisierbar ist.

7. Einrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Kugelgelenk-Mastfuß eine rohrförmige Buchse ( 11 ) zur Aufnahme der Fangstange ( 13) u m fasst.

8, Einrichtung nach Anspruch 7,

dadurch gekennzeichnet, dass

die rohrförmige Buchse ( 11) eine seitliche Aussparung (14) zum leichteren Einführen der Fangstange ( 13) besitzt.

Description:
Einrichtung zur winkelvariablen Aufstellung von Masten, insbesondere Fangstangen für den äußeren Blitzschutz

Beschreibung

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur winkelvariablen Aufstellung von Masten, insbesondere Fangstangen für den äußeren Blitzschutz, bestehend aus einem Kugelgelenk-Mastfuß und einem Mastfußlager sowie im Bereich des Mastfußlagers fixierbaren seitlichen Auslegern gemäß Oberbegriff des

Anspruchs 1.

Zum Ausgleich der Dachneigung bei aufgeständerten Fangstangen für den Bereich des äußeren Blitzschutzes ist es bekannt, die Dachneigung durch Verschrauben des Fangstangenfußes mit einem U-Profil auszugleichen, wobei das U-Profil am erwähnten Betonsockel befestigt ist. Eine derartige Lösung aus der DE 10256949 B4 vorbekannt.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Dachneigung mittels Gewindestangen am Fußende eines Fangstangenstativs auszugleichen, wobei am Fußende fixierte Laschen in der gewünschten Höhe mittels Schrauben und Scheiben fixierbar sind. Diesbezüglich ist auf die DE 202008001258 Ul hinzuweisen.

Die DE 2921321 AI zeigt eine richtbare Mastanordnung, bestehend aus zusammenfügbaren und/oder abspannfähigen Rohrelementen, einer

Drehvorrichtung mit Arretierung und einem Mastlager. Das dortige Mastlager ist als Pfanne mit Innenkonus ausgebildet, in der ein einseitig kugelförmiger Mastfuß derart gelagert ist, dass die den Mast bildenden Rohrelemente innerhalb eines Kegelmantels um einen bestimmten Winkel schwenkbar sind.

Zur Drehbarkeit und zur dort vorgesehenen Winkel neig ungsverstellung ist auf einer Welle endseitig ein kugelförmiger Mastfuß mit zentralem Querbolzen vorgesehen. Weiterhin zeigt die DE 2921321 AI eine Grundplatte, auf welcher zentral das Mastlager mit Innenkonus aufgesetzt ist. Im Inneren des Mastlagers ist der kugelförmige Mastfuß mit seinem Querbolzen um einen Winkel von z.B. 20° schwenkbar angeordnet. Eine Ausnehmung im Mastlager selbst erlaubt ein Umlegen der Welle und damit des Mastes.

Die aus dem Stand der Technik vorbekannten Lösungen zum Anpassen von Blitzfangstangen an eine Dachneigung bzw. eine von der Waagerechten abweichenden Grundfläche sind durch aufwendige mechanische Versteilvorrichtungen gekennzeichnet. Weiterhin ist die M ontierba rkeit vor Ort mit nur einer Person erschwert.

Beka nnte Anordnungen erlauben ei ne Einstellung des Aufstellmittels erst dann, wenn die Fangstange bereits montiert ist. Da diese jedoch aufgrund ihrer Abmessungen ein nicht unerhebliches Gewicht aufweist, erschwert auch dies die Montage.

Die Kugelgelenklösung nach DE 29 21 321 AI gewährt zwar eine leichte Verschwen kba rkeit des dortigen Antennenmastes nebst Drehung um die eigene Achse, jedoch ist ein Halten des Mastes in der gewünschten

Winkellage nur durch aufwendige Verspa n n u ngsm ittel möglich, die mit den äu ßeren Enden mehrerer Ausleger zu verbinden sind .

Aus der US 8,893,444 B2 ist ein Ankersystem für Masten mit der Möglichkeit des J ustierens vorbekannt, wobei dort gegeneinander verspannte

Segmentplatten so angeordnet sind, dass eine Kugel, die den Mastfuß aufnim mt, gelagert und fixiert werden kann . Ausleger an den Segmentplatten nehmen Verankerungsstangen auf, die in das Erdreich eingetrieben werden können .

Aus dem Vorgenannten ist es daher Aufgabe der Erfindung, eine weiterentwickelte Einrichtung zur winkelvariablen Aufstellung von Masten,

insbesondere Fangstangen für den äu ßeren Blitzschutz anzugeben, die auf das an sich bekannte Kugelgelenk-Prinzip zurückgreift, jedoch in besonders einfacher Weise gehandhabt und vor Ort fixiert werden kann . Darüber hinaus soll die zu schaffende Vorrichtung gleichzeitig in der Lage sein, erforderliche stabilisierende Ausleger aufzunehmen, wobei bei der Montage vor Ort die Anzahl auszuführender Versch raubungen zu minimieren ist, um den

Montageaufwand zu senken .

Die Lösung der Aufgabe der Erfindung erfolgt durch eine Einrichtung gemäß der Merkmalskombination des Anspruchs 1, wobei die Unteransprüche mindestens zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen umfassen . Erfindungsgemäß wird demnach von einer Einrichtung zur winkelvariablen Aufstellu ng von Masten, insbesondere Fangstangen für den äußeren

Blitzschutz ausgegangen , Die Einrichtung besteht aus einem Kugelgelenk- Mastfuß und einem Mastfußlager sowie im Bereich des Mastfußes fixierten seitlichen Auslegern ,

Erfindungsgemäß besteht der Mastfuß aus zwei voneina nder beabstandeten und gegeneinander verspan nbaren gegenüberliegenden Segmentplatten . Die Segmentplatten können eine an sich beliebige Gestalt, bevorzugt jedoch eine einer Kreisfläche angenäherten Gestalt besitzen .

Die Seg m entplatten weisen jeweils eine Durchgangsöffn ung auf, wobei diese bei einer bevorzugten Ausführungsform im Zentrum, d . h . im Schwerpunkt der entsprechenden Platte befindlich ist.

Die Durchgangsöffnungen sind jeweils kleiner als der größte Durchmesser der Kugel des Kugelgelenk-Mastfußes.

Weiterhin sind die Segmentplatten so angeordnet, dass die Durchgangsöffnungen im Wesentlichen konzentrisch zuei nander liegen und die

Innenränder der Durchgangsöffnungen auf der Oberfläche der Kugel, diese klemmend, zur Anlage kommen .

Erfindungsgemäß sind im Abstandsra um zwischen den Segmentplatten Enden der Ausleger, die bevorzugt aus einem metallischen Profilmaterial bestehen, derart angeordnet, dass mit dem Fixieren der Ausleger an den

Segmentplatten gleichzeitig die gewünschte, insbesondere kraftschlüssige Klem mung der Kugel des Kugelgelenk-Mastfußes eintritt.

Mit dem Anziehen der Befestigungsmittel für die zwischen den

Segmentplatten aufgenommenen Enden der Ausleger wird also gleichzeitig die gewünschte feste Klemm ung des Mastfußes bewerkstelligt.

Die jeweilige Segmentplatte besitzt eine Vielzahl von radial, strahlenartig verlaufenden Bohrungen, welche Mittel zur Befestigung der jeweiligen Enden der Ausleger aufweisen . Die Winkelabstände der Bohrungen gewährleisten eine definierte Lage der zwischen den Segmentplatten fixierbaren Ausleger. Wenn baulich erforderlich, können die Ausleger vor Ort in einer solchen Form angeordnet werden, dass eine Kollision mit Hindernissen, z.B. einem Lichtschacht, einem Entlüftungs- rohr oder dergleichen, ausgeschlossen ist.

Die Vielzahl der Bohrungen umfasst jeweils eine innere, zur Durchgangsöffnung der Segmentplatte gerichtete, und eine äußere, zum Segmentplattenrand gerichtete Bohrung, ein Bohrungspaar bildend.

Entsprechend dem Abstand der Bohrungen des jeweiligen Bohrungspaars sind entsprechende Bohrungen in den jeweiligen Enden der Ausleger eingebracht.

Die Bohrungen dienen der Aufnahme von Schrauben oder Bolzen, wobei durch Fixieren der Enden der Ausleger jeweils nur mit einer Schraube oder einem Bolzen die Ausleger zu Transportzwecken verschwenkbar sind und damit ein- oder zweiseitig gebündelt werden können.

Sowohl die Kugel des Kugelgelenk-Mastfußes als auch die Segmentplatten können als einfach gestaltete Teile realisiert werden, wodurch sich der herstellungsseitige Aufwand reduziert.

Mit dem Anziehen der Schrauben oder Bolzen in die jeweils äußeren

Bohrungen kann ein Vorfixieren zwischen Mastlager und Mastfuß realisiert werden. Mit dem Anziehen auch der inneren Schrauben oder Bolzen in den jeweils inneren Bohrungen ist ein endgültiges kraftschlüssiges Fixieren realisierbar.

Nachdem das Vorfixieren erfolgte, kann die endgültige Winkellage, die grundsätzlich beliebig ist, gewählt und über das Anziehen der inneren

Schrauben oder Bolzen das vorerwähnte feste Klemmen vorgenommen werden.

Die Kugel des Kugelgelenk-Mastfußes kann bei einer Ausführungsform der Erfindung einen umlaufenden Anschlag oder umlaufenden Ring zur

Begrenzung des Verschwenkwinkels aufweisen. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Kugel als Hohl kugel auszuführen, die in ihrem Hohlkugelabschnitt ein Ende einer Buchse oder H ülse aufnimmt. Über Fixierschrauben oder -stifte, die durch die Kugelwandung in den Hohlraum hineinreichen, kann die Hülse oder Buchse mit der Kugel verbunden werden ,

Alternativ besteht die Möglichkeit, Kugel und Buchse oder Hülse einteilig, z. B. als Drehteil zu fertigen . Ebenso besteht die Möglichkeit, das untere Ende der Fangstange unmittel bar in eine diesbezügliche Boh ru ngsa usneh m ung in der Hohlkugel in diese einzustecken .

Bei einer Alternative der Ausführungsform einer Kugel als Hohlkugel, die in ihrem Hohl kugelabschnitt ein Ende einer Buchse oder einer H ülse aufnimmt, kann die Buchse oder Hülse mit der Kugel stoffschlüssig, insbesondere durch Verschweißen verbunden werden .

Die vom Kugelgelenk-Mastfuß a ufgenommene roh rförm ige Buchse dient dan n dem Aufnehmen der eigentlichen Fangstange, die z. B. als Teleskopstange ausgebildet sein kann .

Diesbezüglich besitzt die rohrförmige Buchse eine seitliche Aussparung, die auf die Abmessungen des unteren Endes der fangstange angepasst ist. Diese seitliche Aussparung dient dem leichteren Einführen der Fangstange in das Innere der Buchse.

An den Segmentplatten ka nn dann möglicherweise noch eine Klemme, d . h. ein Anschlussmittel für einen Blitzableiterdraht vorgesehen sein .

Die Abmessungen der Kugel des Mastfußes sowie der Segmentplatten werden nach der gewü nschten Schrägstell ung bzw. den aufzunehmenden Durchmessern der Fangstange in fachgemäßer Weise ausgelegt. Je nach Größe und Auslegung des gebildeten Kugelgelenks können u nterschiedlich große Kräfte bzw. Drehmomente a ufgenom men werden . Falls die Gefahr besteht, dass diese Kräfte oder Drehmomente aufgrund extremer Windlasten überschritten werden, können zusätzliche Abstrebungen an der Fangstange angebracht werden, die dann bevorzugt mit den äußeren Endabschnitten der Ausleger verbindbar sind . Zur Einstellung einer festen Winkelposition besteht die Möglichkeit einer formschlüssigen Verstiftung in diesbezüglich vorhandene Bohrungen in der Kugel.

Die Segmentplatten sind so ausgelegt, dass grundsätzlich mehrere Ausleger, wirkend als Standfüße, aufgenommen werden können. Denkbar sind hier dreibeinige Ausführungsformen, vierbeinige Ausführungsformen, sechsbeinige Ausführungsformen, zwölfbeinige Varianten, aber auch eine T-Anordnung,

Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels sowie unter Zuhilfenahme von Figuren näher erläutert werden.

Hierbei zeigen:

Fig. 1 eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Einrichtung mit

erkennbarer oberer Segmentplatte und aufgenommenen Enden von insgesamt sechs Auslegern;

Fig. 2 eine Darstellung ähnlich derjenigen nach Fig. 1, jedoch in

perspektivischer Ansicht mit ersichtlichen beabstandeten,

gegenüberliegenden Segmentplatten und dem offenen Ende des Kugelgelenk-Mastfußes zur Aufnahme einer Fangstange;

Fig. 3 eine Schnittdarstellung gemäß der Linie A-A nach Fig. 1 mit bezogen zur Oberfläche der Segmentplatten senkrecht ausgerichtetem Mastfuß;

Fig. 4 eine Darstellung ähnlich derjenigen nach Fig. 3, jedoch mit eingestellter Winkelneigung des Kugelgelenk-Mastfußes bezüglich der Segmentplattenebene;

Fig. 5 eine Darstellung der kompletten Einrichtung zur winkelvariablen

Aufstellung im Transportzustand mit eingeschwenkten, links- und rechtsseitig gebündelten Auslegern und

Fig. 6 eine Darstellung der erfindungsgemäßen Einrichtung mit vom

Kugelgelenk-Mastfuß aufgenommem Fangstangenrohr sowie seitlichen, Stabilitätserhöhenden Verspannungen zwischen dem

Fangstangerohr und einzelnen der Ausleger.

Wie in den Figuren gezeigt, wird zunächst von zwei Segmentpiatten 1; 2 ausgegangen.

Zwischen oberer Segmentplatte 1 und unterer Segmentplatte 2 sind mehrere Ausleger 3 aufgenommen.

Die Segmentplatten weisen (siehe Fig. 1) jeweils eine Durchgangsöffnung auf, die jeweils kleiner als der Durchmesser der Kugel 4 des Kugelgelenk- Mastfußes ist.

Die Segmentplatten 1; 2 sind so angeordnet, dass die Durchgangsöffnungen konzentrisch zueinander liegen und die Innenränder 5 der Durchgangsöffnungen auf der Oberfläche der Kugel 4, diese klemmend, zur Anlage kommen. Diesbezüglich sei auf die Schnittdarstellung nach den Fig. 3 und 4 aufmerksam gemacht.

Die im Abstandsraum zwischen den Segmentplatten 1; 2 befindlichen Enden der Ausleger 3 sind so angeordnet, dass mit dem Fixieren der Ausleger 3 gleichzeitig die gewünschte Klemmung der Kugel 4, insbesondere in

kraftschiüssiger Hinsicht eintritt.

Insbesondere die Draufsicht nach den Fig. 1 und 2 zeigt, dass die

Segmentplatten 1 bzw. 2 eine Vielzahl von radial strahlenartig verlaufenden Bohrungen besitzen, welche Mittel 6 zur Befestigung der jeweiligen Enden der Ausleger 3 aufweisen.

Die Vielzahl der Bohrungen umfasst jeweils eine innere Bohrung 7 und eine äußere Bohrung 8. Die äußere Bohrung 8 ist zum äußeren

Segmentplattenrand hin gerichtet, wobei die innere Bohrung zur

Durchgangsöffnung orientiert ist. Die Bohrungen 7 und 8 bilden jeweils ein Bohrungspaar. Anstelle eines Bohrungspaars mit jeweils zwei Bohrungen kann jedoch auch nur eine einzige Bohrung jeweils vorhanden sein oder es kann die Anzahl der Bohrungen drei oder mehr je Ausleger betragen. Der Abstand der Bohrungen des Bohrungspaars 7; 8 findet sich in den entsprechenden Bohrungen der jeweiligen Enden der Ausleger 3 wieder.

Die Boh rungen 7; 8 dienen der Aufnahme von Schrauben oder Bolzen (Mittel 6), wobei durch Fixieren der Enden der Ausleger 3 jeweils mit nur einer Schraube oder Bolzen der entsprechende Ausleger zu Transportzwecken verschwenkba r ist. Das Ergebnis einer solchen Verschwenkung im Si nne einer Bündel ung zeigt die Darstel lung nach Fig .5.

M it dem Anziehen der Schrauben oder Bolzen in den jeweils äußeren

Bohrungen 8 ist ein Vorfixieren zwischen Mastlager und Mastfuß möglich .

Mit dem Anziehen auch der Schrauben oder Bolzen 6 in den inneren

Bohrungen 7 kann dann ein endgültiges Fixieren realisiert werden .

Bei ei ner Ausfü hrungsform der Erfindung besitzt die Kugel 4 des Kugelgelenk- Mastfußes einen umlaufenden Rand 10, der, wie z. B. aus der Fig . 4

ersichtlich, einen Anschlag im Sinne einer Winkelbegrenzung bildet.

Der Kugelgelen k-Mastfuß umfasst eine rohrförmige Buchse 11 mit Schrauben 12 zur Klemm ung des entsprechenden Endes eines Fangstangenrohrs 13.

Die rohrförmige Buchse 11 weist ei ne seitliche Aussparung 14 auf. Über diese Aussparung 14 kann das untere Ende der Fangstange 13 von der Seite her leicht eingesetzt und hierdurch unkompliziert in die Buchse eingefüh rt werden .