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Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR APPLYING COLORING AGENTS TO HAIR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/060925
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for applying coloring agents to hair, comprising a comb (1) and at least one integrally formed spacer plate (3).

Inventors:
PALUMMO, Damiano (3 Zum Espen, Singen/Bohlingen, Singen/Bohlingen, 78224, DE)
Application Number:
EP2010/006999
Publication Date:
May 26, 2011
Filing Date:
November 17, 2010
Export Citation:
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Assignee:
PALUMMO, Damiano (3 Zum Espen, Singen/Bohlingen, Singen/Bohlingen, 78224, DE)
International Classes:
A45D19/02; A45D24/22
Attorney, Agent or Firm:
Dres, Weiss & Arat (4 Zeppelinstr, Engen, Engen, 78234, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Vorrichtung zum Aufbringen von Färbemittel auf Haare, gekennzeichnet durch, einen Kamm (1) mit mindestens einer angeformten Abstandskufe (3).

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Kamm (1) gewölbt oder gerade ausgebildet ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kamm (1), Zähne (5) mit Stegen (6) aufweist, die geeignet sind Färbemittel aufzunehmen.

4. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kamm (1) eine Färbemittelreserve (7) aufweist.

5. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kamm (1) eine Wölbung in Form eines Teilkreisradius von 1 ° bis 180° aufweist. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandskufen (3) verstellbar oder fest angeordnet sind und die Zähne (5) somit zwischen 0,1 cm und 3,5 cm zu einem Untergrund beabstanden können.

7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Aufsatz (8) auf den Kamm (1) aufsetzbar ist und entsprechend die jeweils gleiche Wölbung aufweist.

8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz (8) Abdeckungen (12) und Öffnungen (11) aufweist, welche geeignet sind einzelne Zähne (5) abzudecken oder für den Farbzugang offen zu lassen. 9. Verwendung einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch folgende Schritte:

- auf die dem Haar abgewandte Seite des Kamms (1) wird Färbemittel aufgebracht, wobei sich das Färbemittel dabei auf den Stegen (6) der Zähne (5) sammelt

- der Kamm (1) wird auf eine Kopfhaut aufgesetzt, wobei durch die Abstandskufen (3) der Haaransatz nicht gefärbt wird

- der Kamm (1) wird weg von der Kopfhaut oder auf der Kopfhaut entlang gezogen, wobei die Haare durch die sich auf den Stegen (6) befindliche Färbemittel gefärbt werden.

10. Verwendung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Aufsatz (8) mit Abdeckungen (12) und Öffnungen (11) vor Aufbringen des Färbemittels auf den Kamm (1) aufgesetzt wird und geeignet ist eine vordefinierte Zahl von Zähnen (5) und Stegen (6) vor dem Färbemittel zu schützen oder dem Färbemittel freizugeben.

Description:
Vorrichtung zum Aufbringen von Färbemitteln auf Haare

Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und einer Verwendung dieser. Stand der Technik

Aus der DE 20 2005 005 426 U1 ist ein Strähnchenkamm mit Schablone bekannt, wobei dieser Strähnchenkamm die Besonderheit aufweist, dass er aus einer Schablone mit vier länglichen Aussparrungen und einem in der Grösse angepassten auf die Schablone legbaren Strähnenkamm mit acht Zähnen besteht.

BESTÄTIGUNGSKOPIE Daneben ist aus der EP 1 355 552 B1 ein Gerät zum Auftragen von Farbe auf einzelne Haarsträhnen bekannt, wobei ein zungenförmiger Griff an einem Ende eine Bürste und am anderen Ende eine Haltevorrichtung zum Halten der Strähne aufweist. Die Besonderheit hierbei ist, dass die Borsten der Bürste in der Mitte der Bürste kürzer als an den Seiten sind und das die Haltevorrichtung in der Mitte eine den kürzeren Borsten gegenüberliegende Einziehung aufweist.

Offenbarung der Erfindung Aufgabe der Erfindung ist es ein möglichst flexibles Konzept zur Verfügung zu stellen, welches nicht nur einzelne Haare oder Strähnen, sondern das gesamte Haupthaar in der Weise gleichförmig färbt, dass der Ansatz der Haare ungefärbt bleibt. Die Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Teil der Vorrichtung nach Anspruch 1 gelöst und einer Verwendung dieser.

Die Vorrichtung zum Aufbringen von Färbemitteln auf Haare ist geeignet für jegliche Haarfärbemittel. Daneben ist das Material aus dem der Kamm oder die Abstandskufe bestehen durchaus variabel und kann also aus beispielsweise Metall oder Kunststoff bestehen.

Daneben soll der Griff an den Kamm möglichst variabel umsteckbar oder einsteckbar angeordnet sein. Der Griff kann dabei ausserdem gekröpft ausgebildet sein.

Vorteilhaft ist ausserdem, dass die Zähne des Kamms Stege aufweisen, die geeignet sind Färbemittel aus einer Färbemittelreserve aufzunehmen. Beim Durchgleiten der Haare durch die Zähne wird dabei möglichst auf einer vorher durch die Kufen bestimmte Höhe Färbemittel an die Haare abgegeben. Anzahl, Form, Farbe oder Ausgestaltung von Zähnen wie Stegen eines Kammes soll frei sein.

Die Wölbung beschreibt einen Teilkreisradius in einem Winkelbereich von 1° bis 180°, bevorzugt 80° bis 120 °. Ziel ist es eine der Kopfwölbung aungepasste Form zu erhalten.

Die Färbemittelreserve kann auch in der Weise gestaltet sein, dass es sich dabei nicht nur um eine eingelassene Wanne an einem Bereich des Kamms handelt, sondern sich über den gesamten Kammbereich, also auch Oberhalb der Abstandskufen eine Reserve vorhanden sein kann.

Weiter ist ein Aufsatz vorhanden, der jeweils nach Belieben des Nutzers auf den Kamm aufgesetzt werden kann. Der Aufsatz kann durch eine Klemmvorrichtung an einem Griff des Aufsatzes mit dem Kamm fest verbunden werden. Ebenso kann der Aufsatz aber auch nur auf den Kamm gelegt werden. Ebenso ist denkbar, dass die der Aufsatz ausbildende Abdeckungen, welche Färbemittel von einzelnen Zähnen und Stegen abhalten soll, über eine Klemmvorrichtung verfügt, welche den Aufsatz mit Hilfe der Zähne an dem Kamm festlegen.

Die Öffnungen und Abdeckungen, deren Anzahl, Form und Grösse sollen nicht festgelegt sein. Bevorzugt ist der Aufsatz so ausgebildet, dass entweder jeder zweite oder jeder dritte Zahn samt Stegen abgedeckt ist. Ebenso soll nicht festgelegt sein, ob und wie Griff an den Aufsatz angeformt ist.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die Erfindung wird anhand beiliegender Zeichnung eingehend erläutert, wobei die Zeichnungen folgendes zeigen:

Figur 1 eine Frontansicht eines erfindungsgemässen Kamms;

Figur 2 eine schematische Ansicht des Kamms nach Figur 1 von seitlich oben;

Figur 3 eine Draufsicht auf den Kamm nach Figur 1 ;

Figur 4 eine schematische Ansicht eines Aufsatzes von oben

Figur 5 eine schematische Frontansicht des Aufsatzes aus Figur 4

Figuren 6 bis 1 eine schematische Ansicht des erfindungsgemässen Verfahrens.

Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels.

Figur 1 zeigt eine erfindungsgemässe Vorrichtung. Das bevorzugte Ausführungsbeispiel weist einen Kamm 1 auf, an den ein Griff 2 angeformt ist. Ausserdem ist ein Kämmbereich 4 gezeigt, auf dessen Unterseite Abstandskufen 3 zu sehen sind. Dieser Kämmbereich 4 weist eine Wölbung auf, die in der Weise ausgestaltet ist, dass sich der Kämmbereich 4 an eine nicht gezeigte Kopfhaut anlegen kann. Die Abstandskufen 3 bilden die gleiche Wölbung aus und sind daher ebenfalls geeignet sich an die Kopfhaut anzulegen und dabei einen Abstand zwischen Kopfhaut und Zähnen 5 zu bewirken. Der Kämmbereich weist eine Mehrzahl von Zähnen 5 auf, die entlang einer Wölbung angeordnet sind.

Wie auch aus den Figuren 2 und 3 gut zu erkennen ist, bilden die Zähne 5 jeweils zwei Stege 6 aus. Ausserdem verfügt der Kämmbereich 4 über eine Farbmittelreserve 7, welche über die Zähne 5 die Stege 6 mit Färbemittel versorgen kann.

In Figur 3 ist diese Farbmittelreserve 7 nochmals gut zu erkennen. Ausserdem ist auch gut zu erkennen, wie die Zähne 5 mit den jeweiligen Stegen 6 einen Durchlass bilden, durch den bei Gebrauch die Haare gleiten können.

In Figur 4 ist ein Aufsatz 8 gezeigt. Dieser Aufsatz verfügt über einen Nutzungsbereich 9, an welchen wiederum ein Griff 10 angeformt ist. Im Nutzungsbereich 9 sind Öffnungen 11 und Abdeckungen 12 gezeigt.

Wie in Figur 5 gut zu erkennen ist, weisen die Abdeckungen 12 jeweils Ausformungen auf, die entsprechende Zähne 5 samt Stegen 6 abdecken eines Kamms abdecken.

In Figur 6 wiederum ist gezeigt, wie auf einen Kämmbereich 4 und dort insbesondere auf die Zähne 5 Färbemittel aufgetragen wird. Anschliessend wird der Kämmbereich 4 auf eine Kopfhaut gesetzt und wie in Figur 7 gezeigt über die Kopfhaut gezogen, wobei die Zähne 5 durch die Abstandskufen 3 beabstandet durch die zu färbenden Haare gleiten und das Färbemittel abgeben. Daneben ist in Figur 8 eine andere Art der Ausführung gezeigt. In Figur 8 wird der Kämmbereich zunächst wieder auf die Kopfhaut aufgesetzt und anschliessend von ihr weggezogen, wobei das in den Zähnen 5 und Stegen 6 befindliche Färbemittel auf die durch den Kämmbereich gezogenen Haare aufgebracht wird. In Figur 8 ist ausserdem gezeigt, dass der Haaransatz dabei durch die Abstandskufen 3 ungefärbt bleibt. Auch eine Kombination der in den Figuren 7 und 8 gezeigten Schritte ist denkbar. Figur 9 zeigt wie auf den Kamm 1 der Aufsatz 8 aufgebracht wird. Figur 10 wiederum zeigt, wie der Kamm 1 und der Aufsatz 8 dann mit entsprechendem Färbemittel bestrichen oder bepinselt werden. Dabei werden nur die jeweiligen Zähne 5 und jeweils dazugehörige Stege 6 mit Färbemittel bestrichen, welche durch die Öffnungen 11 freigegeben worden sind. Andere Zähne 5 und dazugehörige Stege 6, welche durch die Abdeckungen 12 vor dem Färbemittel abgedeckt wurde, erhalten hierbei kein Färbemittel. Dies hat zur Folge, dass die Haare parallele Streifen von gefärbten und nicht gefärbten Haaren aufweisen, wie sie in Figur 11 gezeigt sind.

Neben der in Figur 11 gezeigten Variante des Färbens, bei der der Kamm 1 auf die Kopfhaut aufgesetzt und weggezogen wird, soll ähnlich wie in Figur 7 auch umfasst sein, dass ein Kamm 1 , welcher mit Hilfe des Aufsatzes 8 gefärbt wurde auf die Kopfhaut aufgesetzt und über die gesamte oder nur über Teile der Kopfhaut gezogen werden.

Der Griff 2 des Kamms 1 kann auch in der Weise ausgebildet sein, dass er umsteckbar angeordnet ist.