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Title:
DEVICE FOR APPLYING A PRESSURIZED MEDIUM TO PLANAR MATERIAL
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/138054
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for applying a pressurized medium to planar material, comprising a nozzle beam, a high-pressure pump connected upstream of the nozzle beam, and a filtration element connected between the nozzle beam and high-pressure pump. According to the invention, two parallel line sections (3.1, 3.2) are provided, in which each a filter (4.1, 4.2) having associated shut-off valves (6.1, 6.2, 7.1, 7.2) is disposed.

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Inventors:
MÜNSTERMANN, Ullrich (Leipziger Strasse, Egelsbach, 63329, DE)
Application Number:
DE2009/000563
Publication Date:
November 19, 2009
Filing Date:
April 22, 2009
Export Citation:
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Assignee:
FLEISSNER GMBH (Wolfgartenstrasse 6, Egelsbach, 63329, DE)
MÜNSTERMANN, Ullrich (Leipziger Strasse, Egelsbach, 63329, DE)
International Classes:
B05B5/16; D04H18/04; F01N3/031
Foreign References:
DE3717141A1
US4373330A
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Claims:

Ansprüche

1. Vorrichtung zur Beaufschlagung von flächigem Material mittels eines unter Druck stehenden Mediums, bestehend aus einem Düsenbalken, einer dem Düsenbalken vorgeordneten Hochdruckpumpe sowie einer zwischen Düsenbalken und Hochdruckpumpe geschalteten Filtration, gekennzeichnet durch, zwei parallele Leitungszweige (3.1 , 3.2), in welchen je ein Filter (4.1 , 4.2) mit zugeordneten Sperrventilen (6.1 , 6.2, 7.1 , 7.2) angeordnet ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , gekennzeichnet durch, jedem Filter (4.1 , 4.2) ist ein Drosselventil (5.1 , 5.2) vorgeordnet.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch, in Strömungsrichtung sind in jedem Leitungszweig (3.1 , 3.2) einem Filter (4.1 , 4.2) ein Sperrventil (6.1 , 6.2) vor- und ein Sperrventil (7.1 , 7.2) nachgeordnet.

4. Vorrichtung nach Anspruch 1 , 2 oder 3, gekennzeichnet durch, in jedem Leitungszweig (3.1, 3.2) ist eine Entlüftung (8.1 , 8.2) mit einem Sperrventil (9.1 , 9.2) angeordnet.

5. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch, die Sperrventile (6.1 , 6.2, 7.1 , 7.2, 9.1 , 9.2) sind als Kugelventile ausgebildet.

Description:

Vorrichtung zur Beaufschlagung von flächigem Material mittels eines unter Druck stehenden Mediums

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Beaufschlagung von flächigem Material mittels eines unter Druck stehenden Mediums gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.

Aus der DE 603 07 058 T2 ist eine Vorrichtung zur Beaufschlagung von flächigem Material mittels einem unter Druck stehenden Fluid bekannt. Die Vorrichtung besteht jeweils aus einem Düsenbalken (Wasserbalken), der an seiner Unterseite einen Düsenstreifen mit einer Vielzahl feiner Austrittsöffnungen für ein unter Druck stehendes Medium, insbesondere Wasser aufweist. Der vorzugsweise in Form einer Bahn unter dem Düsenbalken transportierte gewebte, gewirkte Stoff bzw. Vliesstoff (Nonwoven) wird mit den Druckwasserstrahlen beaufschlagt. Bei einem Vlies kann so eine Verfestigung bzw. eine Verschlingung der Fasern, der Filamente erzeugt werden.

Der Düsenbalken wird über eine Pumpe mit unter hohem Druck stehendem Wasser versorgt. Zwischen Pumpe und Düsenbalken ist als Filtration ein Filter (Polizeifilter) geschaltet, um im Druckwasser befindliche Partikel herauszufiltem. Eine Verschmutzung des Düsenstreifens wird so vermieden. Ein Auswechseln dieses Filters nach einer bestimmten Betriebszeit bedingt aber ein Stillsetzen der Anlage, da dies nur im Druckfreien Zustand des Leitungssystems möglich ist.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art zu verbessern und insbesondere einen Filterwechsel während des Betriebes zu ermöglichen.

Gelöst wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Hauptanspruches. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Gemäß der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Beaufschlagung von flächigem Material mittels eines unter Druck stehenden Mediums vorgesehen, bestehend aus einem Düsenbalken, einer dem Düsenbalken vorgeordneten Hochdruckpumpe sowie einer zwischen Düsenbalken und Hochdruckpumpe geschalteten Filtration, mit zwei parallelen Leitungszweigen, in welchen je ein Filter mit zugeordneten Sperrventilen angeordnet ist.

Weiterbildend ist vorgesehen:

- jedem Filter ist ein Drosselventil vorgeordnet.

- in Strömungsrichtung sind in jedem Leitungszweig einem Filter ein Sperrventil vor- und ein Sperrventil nachgeordnet.

- in jedem Leitungszweig ist eine Entlüftung mit einem Sperrventil angeordnet.

- die Sperrventile sind als Kugelventile ausgebildet.

Der erfindungsgemäße Vorteil besteht darin, dass zwischen Hoch-

druckpumpe und Düsenbalken über ein entsprechend gestaltetes Leitungssystem zwei Filter parallel geschaltet sind. über im Leitungssystem angeordnete Ventileinrichtungen sind die Filter schaltbar. So kann durch Schalten der Ventile in dem einen Leitungszweig das auszuwechselnde Filter druckfrei gesetzt und dieses sodann ausgetauscht werden. Nach dem Filtertausch in dem einen Leitungszweig werden die entsprechenden Ventile zum Entlüften des Filters geschaltet. Nach vollständigem Druckaufbau in diesem Leitungszweig wird durch Schalten der Ventile in dem anderen Lei- tungszweig das dort angeordnete Ventil stillgesetzt.

Da die Drücke in dem Leitungssystem 100 bar und mehr betragen sind gemäß der Erfindung besonders vorteilhafte Ventilausführungen sowie eine Schaltung der Ventile vorgesehen. So sind in jedem der beiden Leitungszweige den Filtern ein Kugelventil vor- und ein Kugelventil nachgeordnet. Durch diese Ventile kann das jeweilige Ventil vollständig abgesperrt werden. Den in Strömungsrichtung den Filtern vorgeordneten Kugelventilen ist je ein Drosselventil in Reihe vorgeschaltet, mittels dem die Durchflussmenge kontinuierlich von einem während des Betriebes herrschenden Wert auf Null herunter steuerbar ist. Dadurch sind negative Auswirkungen, welche sich bei einer plötzlichen Druckänderung ergeben, vermeidbar. Ist in dem Leitungszweig, in welchem das Filter zu wechseln ist, das zugehörige Drosselventil vollständig geschlossen, so können die beiden Ku- gelventile geschlossen werden. über ein zugeordnetes Entlüftungsventil kann das so vom Durchfluss abgetrennte Filter druckfrei geschaltet und sodann ausgetauscht werden. Die Druckwasserversorgung des Düsenbalkens während des Filtertausches erfolgt über das Filter in dem anderen Leitungszweig. Entsprechend sind die Kugel- ventile sowie das Drosselventil in diesem Zweig geschaltet.

Nachdem in dem zuvor druckfrei geschalteten Leitungszweig das Filter gewechselt wurde, wird das auf der Zufuhrseite des Filters befindliche Kugelventil geöffnet und das Drosselventil leicht geöffnet. über das nun ebenfalls geöffnete Entlüftungsventil kann die im neu- en Filter befindliche Luft aus dem System ausgeblasen werden. Nach Schließen des Entlüftungsventils wird das auslassseitige Kugelventil geöffnet, woraufhin das Drosselventil nun ebenfalls vollständig geöffnet wird. Der Leitungszweig ist nun vollständig für die Druckwasserversorgung freigegeben. In entsprechender weise kann nun der zweite Leitungszweig abgeschaltet werden.

Des Weiteren erfolgt die Erläuterung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnungen.

Gemäß Figur 1 erfolgt die Druckwasserversorgung eines Düsenbalken 1 über eine Hochdruckpumpe 2. In zwei parallelen Leitungszweigen 3.1 , 3.2 ist jeweils ein Filter 4.1 , 4.2 austauschbar angeordnet. In Strömungsrichtung ist den Filtern 4.1 , 4.2 je ein Drosselventil 5.1 , 5.2 und ein Sperrventil 6.1 , 6.2 vorgeordnet und je ein weiteres Sperrventil 7.1 , 7.2 nachgeordnet. Jedes der beiden Filter 4.1 , 4.2 kann über eine zugeordnete Entlüftung 8.1 , 8.2 mit zugeordnetem Sperrventil 9.1 , 9.2 entlüftet werden.

Bezugszeichenliste:

1 Düsenbalken

2 Pumpe, Hochdruckpumpe

3.1 Leitungszweig

3.2 Leitungszweig

4.1 Filter

4.2 Filter

5.1 Drosselventil

5.2 Drosselventil

6.1 Sperrventil

6.2 Sperrventil

7.1 Sperrventil

7.2 Sperrventil

8.1 Entlüftung

8.2 Entlüftung

9.1 Sperrventil

9.2 Sperrventil