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Title:
DEVICE FOR ATTACHING LINING PANELS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2012/003979
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for attaching lining panels (5), comprising braces (1), which form a support structure and which are retained in an anchor (1a, 1a'), at least one retainer (2), which is arranged on a brace (1), and at least one contact plate (3), which is attached to the retainer (2) and to which the lining panel (5) is fastened.

Inventors:
ZENGER, Christian (Fabisstrasse 3, Gangkofen, 84140, DE)
GERWALLNER, Johannes (Neukirchen 10, Arnstorf, 94424, DE)
Application Number:
EP2011/003369
Publication Date:
January 12, 2012
Filing Date:
July 06, 2011
Export Citation:
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Assignee:
LINDNER AG (Bahnhofstrasse 29, Arnstorf, 94424, DE)
ZENGER, Christian (Fabisstrasse 3, Gangkofen, 84140, DE)
GERWALLNER, Johannes (Neukirchen 10, Arnstorf, 94424, DE)
International Classes:
E04F13/04; E04F13/08; E04F13/12
Attorney, Agent or Firm:
KLINGSEISEN, Franz (Bräuhausstrasse 2, München, 80331, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Vorrichtung zum Anbringen von Verkleidungsplatten (5), umfassend

ein Stützgerüst bildende Streben (1), die in wenigstens einer Verankerung (la, la') gehalten sind,

wenigstens eine Halterung (2), die auf einer Strebe (1) angeordnet ist, und wenigstens einen Auflageteller (3), der an der Halterung (2) angebracht ist und auf dem die Verkleidungsplatte (5) befestigt ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Halterung (2) längs der Strebe (1) verschiebbar und quer zur Strebe (1) verdrehbar ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Auflageteller (3) um seine Achse verdrehbar an der Halterung (2) angebracht ist.

4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Auflageteller (3) gelenkig an der Halterung (2) angebracht ist.

5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Auflageteller (3) höhenverstellbar an der Halterung (2) angebracht ist.

6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Streben (1) als Rohre und die Halterungen (2) als Rohrschellen ausgebildet sind.

7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verankerungen der Streben (1) entsprechend den Halterungen (2) ausgebildet sind.

8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verankerungen (la) eine Verstellbarkeit der Strebe (1) relativ zur Verankerung zulässt.

Description:
Vorrichtung zum Anbringen von Verkleidungsplatten

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anbringen von Verkleidungsplatten beispielsweise aus Gipskarton- oder Gipsfaserplatten.

Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung einer Unterkonstruktion für Verkleidungsplatten soll vor allem die Möglichkeit geschaffen werden, die Formgebung der Verkleidung in einfacher Weise variabel zu gestalten.

Erfindungsgemäß werden als Unterkonstruktion für Verkleidungsplatten beabstandete Streben vorgesehen, auf denen mittels verstellbarer Halterungen Auflageteller angebracht sind, auf denen die Verkleidungsplatte befestigt wird.

Durch diesen Aufbau ist es möglich, insbesondere gekrümmte Verkleidungsflächen ohne großen Aufwand zu gestalten, weil lediglich die Streben in die entsprechende Form gebracht werden müssen.

Die Erfindung wird beispielsweise anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht einer Strebe mit Auflageteller,

Fig. 2 eine Schnittansicht durch eine Strebe entsprechend dem Aufbau in Fig. 1,

Fig. 3 eine Rückansicht eines Verkleidungsaufbaus mit mehreren Streben,

Fig. 4 eine Draufsicht auf einen Auflageteller und eine Schnittansicht, und

Fig. 5 eine weitere Ausfuhrungsform einer Rohrschelle.

I den Figuren 1 und 2 ist mit 1 eine Strebe bezeichnet, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Rohr ausgebildet ist, die aber auch eine andere Querschnittsform haben kann. Auf der Strebe 1 ist eine Halterung 2 verschiebbar und verdrehbar angebracht, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Rohrschelle ausgebildet ist. Die Rohrschelle 2 weist zwei halbkreisförmige Schellenteile 2.1 und 2.2 mit radial abstehenden Laschen auf, an denen jeweils eine Verbindungsschraube 2.3 zum Verbinden der Schellenteile eingeschraubt ist. Bei 2.4 ist in den Fig. 1 und 2 an dem äußeren Schellenteil 2.1 eine Zwischenlage aus e- lastischem Material, beispielsweise Gummi, wiedergegeben. Die Rohrschelle 2 kann an einer beliebigen Stelle längs einer Strebe 1 positioniert und mittels der Schrauben 2.3 fixiert werden.

An dem in den Fig. 1 und 2 unteren Schellenteil 2.2 ist ein radial abstehender Ansatz 2.5 angebracht, in den ein Verbindungselement 4 in Form einer Schraube eingreift, die durch eine Bohrung in einem Auflageteller 3 eingesetzt ist.

Auf dem Auflageteller 3 wird beispielsweise mittels Schrauben eine Verkleidungsplatte 5 befestigt, wie dies die Ansicht in Fig. 3 zeigt, bei der mehrere beabstandete gekrümmte Streben 1 in einer schematisch angedeuteten Verankerung la gehalten sind. Auf den Streben 1 sind mehrere Auflageteller 3 zum Befestigen der Verkleidungsplatte 5 angeordnet. Die Streben 1 können beispielsweise in Verankerungen am Boden oder an einer Seitenwand gehalten werden. Es ist aber auch möglich, die Verankerungen la an einem weiteren Aufbau der Unterkonstruktion vorzusehen. Wie schematisch in Fig. 3 angedeutet, werden die Streben 1 an den gegenüberliegenden Enden in Verankerung la gehalten, insbesondere wenn die Streben 1 eine gekrümmte Form haben.

Es können auch Verankerungselemente la vorgesehen werden, die auf einem Längsabschnitt einer Strebe 1 angeordnet sind, wie dies Fig. 3 an der linken Strebe 1 bei la' schematisch zeigt. Solche Verankerungselemente la' können an einem Wandaufbau oder an einer Unterkonstruktion zur Halterung der Streben 1 vorgesehen sein. Z. B. können Verankerungselemente ähnlich den Halterungen 2 ausgebildet sein, die an der Stelle eines Auflagetellers 3 an einer stationären Wand oder an einem stationären Aufbau befestigt sind. Auf diese Weise können auch die Verankerungen für eine Strebe 1 eine Höhen- und Längsverstellbarkeit zulassen, sodass die Strebe 1 an der Verankerungsstelle la verstellt werden kann. Insbesondere können die Verankerungsstellen in Form von Schellen wie bei den Halterungen 2 ausgebildet sein, wobei die Schelle an einem stationären Aufbau verankert ist. Die über die Länge einer Strebe 1 verteilt angeordneten Verankerungen können auch zur Stabilisierung der Krümmung der Strebe 1 bzw. zur Anpassung der Krümmung durch Verstellbarkeit an der Verankerung dienen. Wie Fig. 3 zeigt, können die Auflageteller 3 unregelmäßig über die Länge einer Strebe 1 verteilt angeordnet sein, je nach Bedarf. Dabei kann ein einzelner Auflageteller 3 beispielsweise auch an einer Verbindungsstelle zwischen benachbarten Verkleidungsplatten 5 so angeordnet sein, dass er teilweise an der einen und teilweise an der anderen Verkleidungsplatte befestigt wird. Insbesondere bei gekrümmt verlaufenden Streben 1 kann im Bereich verstärkter Krümmung eine größere Anzahl von Auflagetellern 3 vorgesehen werden.

Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Auflagetellers 3 in quadratischer Form, wobei Fig. 4a eine Draufsicht und Fig. 4b einen Querschnitt wiedergibt. 3.1 sind Versteifungsrippen zwischen einer mittigen Vertiefung 3.2 und den Ecken des Auflagetellers. Mit 3.3 ist eine umlaufende Versteifungsrippe bzw. Nut mit etwa halbkreisförmigen Querschnitt bezeichnet. Der Auflageteller 3 kann anstelle der wiedergegebenen Quadratform auch eine runde, ovale oder dreieckige Form haben. Auch können die Versteifungsrippen 3.1 oder Sicken in anderer Weise auf einem Auflageteller zu dessen Versteifung ausgebildet sein, wie in der rechten Hälfte in Fig. 4a wiedergegeben.

Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Auflageteller 3 durch ein Verbindungselement 4 in Form einer Schraube an der Rohrschelle 2 befestigt, die mit ihrem Schraubenkopf 4.1 in die mittige Vertiefung des Aufhahmetellers 3 eingreift und in den Schraubansatz 2.5 an der Rohrschelle 2 eingeschraubt ist. Bei dieser Ausgestaltung mit einer steifen Verbindung zwischen Rohrschelle 2 und Auflageteller 3 wird der Aufiageteller durch Verschieben und Verdrehen der Rohrschelle 2 auf der Strebe 1 in seine Position gebracht, bevor die Rohrschelle 2 mittels der Schrauben 2.3 auf der Strebe 1 fixiert wird.

Nach einer anderen Ausgestaltung ist die Verbindungseinrichtung zwischen Halterung bzw. Rohrschelle 2 und Auflageteller 3 so ausgebildet, dass der Aufiageteller 3 verdrehbar an der Rohrschelle 2 angebracht ist. Dies ist beispielsweise dadurch möglich, dass ein der Schraube 4 entsprechender Stift, der am Aufiageteller 3 angebracht oder befestigt ist, mit Schnappsitz in eine Bohrung verdrehbar in den Ansatz 2.5 eingreift.

Nach einer weiteren Ausgestaltung kann die Verbindungseinrichtung 4 zwischen Halterung bzw. Rohrschelle 2 und Aufiageteller 3 nach Art eines Kugelgelenks ausgebildet sein, sodass der Aufiageteller 3 mit seiner Ebene in verschiedenen Richtungen relativ zur Halterung 2 bzw. relativ zur Strebe 1 gekippt bzw. verschwenkt werden kann. Insbesondere können die Auflageteller 3 um ihre Achse, die in Richtung des Pfeils z in Fig. 2 verläuft, verdrehbar auf der Halterung 2 angebracht sein, sodass sie die jeweils günstige Befestigungsposition einnehmen können, wie dies Fig. 3 zeigt.

Bei der in Fig. 4 wiedergegebenen Ausgestaltung eines Auflagetellers kann in der Umfangs- nut 3.3 auch ein elastisches Element ähnlich einer Dichtung eingelegt sein.

Die Verkleidungsplatten 5 werden mittels Schrauben oder Klammern an den Auflagetellern 3 befestigt, die von der Sichtseite der Verkleidungsplatte 5 aus durch die Verkleidungsplatte und den Auflageteller 3 eingeschraubt werden können. Je nach Anordnung der Verkleidungsplatten an einem Gerüst können die Auflageteller auch von der Rückseite der Verkleidungsplatten aus befestigt werden, also von der Ansicht in Fig. 3 aus.

Die beschriebene Vorrichtung zum Anbringen bzw. Verlegen von Verkleidungsplatten kann für verschiedene Arten von Verkleidungsplatten verwendet werden und ist nicht auf Gipskarton- bzw. Gipsfaserplatten beschränkt.

Die Streben 1 , die bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 3 etwa parallel zueinander verlaufen, können auch in einer anderen Form angeordnet sein und z. B. in einem Winkel zueinander verlaufen.

Es sind verschiedene Abwandlungen der beschriebenen Bauform möglich. So kann bei einer anderen Querschnittsform der Strebe 1 eine Halterung längs der Strebe 1 verschiebbar und an der Halterung 2 selbst eine um die Strebe verdrehbare Verbindungseinrichtung vorgesehen sein, sodass eine Verstellbarkeit des Auflagetellers 3 längs der Strebe 1 und quer zur Strebe 1 gegeben ist, wie die Pfeile x und y in Fig. 1 und 2 zeigen.

Anstelle der mit zwei Verbindungsschrauben versehenen Rohrschelle kann auch eine Rohrschelle mit nur einer Verbindungsschraube vorgesehen werden, wie Fig. 5 zeigt. Anstelle einer Rohrschelle kann auch ein anderes Verbindungsmittel zum verstellbaren Verbinden des Auflagetellers 3 mit der Strebe 1 vorgesehen werden. Der in den Fig. 1 und 2 wieder gegebene Ansatz 2.5 kann auch zur Höhenverstellbarkeit des Auflagetellers 3 relativ zur Strebe 1 längs des Pfeils z in Fig. 2 ausgebildet sein.

Als Verkleidungsplatten 5 können Gipskarton- oder Gipsfaserplatten auf die beschriebene Art und Weise verlegt werden, insbesondere zur Herstellung von gekrümmten Flächen. Es können aber auch andere Verkleidungsplatten wie z. B. ein- oder mehrlagige Metallplatten, mit Schalldämmmaterial beschichtete oder versehene Platten und dergleichen in der beschriebenen Art und Weise verlegt werden, wobei im Falle von gekrümmten Flächen entsprechend verformbare Verkleidungsplatten verwendet werden.

Die Streben 1 bilden ein Stützgerüst für die Verkleidungsplatten, wobei auch quer zueinander verlaufende Streben vorgesehen sein können, je nach Art der Wölbung der durch die Verkleidungsplatten ausgebildeten Fläche. Dabei kann, wie aus Fig. 3 abgeleitet werden kann, eine konkave Krümmung der Verkleidungsplatten von der Sichtseite aus oder auch eine konvexe Formgebung erzielt werden, je nach Aufbau des aus den Streben 1 bestehenden Stützgerüsts. Weiterhin ist es auch möglich, bei dem beschriebenen Aufbau abwechselnd konvexe und konkave Flächenabschnitte mit den Verkleidungsplatten 5 zu gestalten.

Es ist auch möglich, das durch die Streben 1 gebildete Stützgerüst in der Weise auszubilden, dass zumindest einzelne der Streben 1 miteinander verbunden sind, beispielsweise zur Ausbildung einer gitterförmigen Struktur.