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Title:
DEVICE FOR BLOWING OFF BOTTLE BOTTOMS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/118076
Kind Code:
A1
Abstract:
With the device (1) according to the invention for blowing off impurities on bottle bottoms, in particular bottle inspection machines, a solution is to be created which makes it possible to achieve an optimum blow-off result at comparatively lower air volume flows. This is achieved according to the invention in that beneath the nozzle head (3) in the annular body (5) a channel (6) is provided, which is connected to a compressed air line (7), which in turn is linked to the compressed air feed line (9), wherein the channel (6) in the upper edge pointing to the nozzle head (3) forms an annular gap (14) – triggering the Venturi effect.

Inventors:
FRITSCHE, Claas (Massener Weg 203, Dortmund, 44141, DE)
Application Number:
EP2009/000784
Publication Date:
October 01, 2009
Filing Date:
February 05, 2009
Export Citation:
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Assignee:
KHS AG (Juchostrasse 20, Dortmund, 44143, DE)
FRITSCHE, Claas (Massener Weg 203, Dortmund, 44141, DE)
International Classes:
B08B9/08; B08B9/34
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Claims:

Patentansprüche:

1. Vorrichtung (1) zum An- und Abblasen von Flaschenböden, insbesondere für Flaschen-Inspektionsmaschinen, mit einem Düsenkopf (3) mit gegen den Boden (2a) einer darüber befindlichen Flasche (2) gerichteten Druckluft-Auslasskanal (4) und einem auf Abstand den Düsenkopf (3) umgebenden Ringkörper (5), dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Düsenkopfes (3) im Ringkörper (5) ein Kanal (6) vorgesehen ist, der von einer Druckluftleitung (7) beaufschlagt ist, die ihrerseits mit der Druckluftzufuhrleitung (9) verbunden ist, wobei der Kanal (6) im zum Düsenkopf (3) weisende oberen Rand einen - den Venturieffekt auslösenden - Ringspalt (14) bildet.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkopf (3) pilzförmigen geformt ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Rohrkörper (5) eine Ableithülse (5a) mit einer Außennut zur Bildung des Kanales (6) ggf. axial verschiebbar vorgesehen ist.

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ableithülse (5a) und/oder der Ringkörper (5) mit einer in der Gebrauchslage sich gegenüberliegenden Nut ausgerüstet sind.

5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ableithülse (5a) an ihrem dem Düsenkopf (6) zugewandten oberen Innenrand abgerundet ausgebildet ist.

6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringkörper (5) eine nach innen weisende Schulter (18) aufweist, die in der oberen Randkante der Ableithülse (5a) zu einer Spaltbildung gegenüberliegt.

7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkopf (6) von einem mit Absaugöffnungen

(10) im Ringspalt (12) versehenen Auflageelement, z.B. einem Tragblech

(11) gehalten ist.

8. Verfahren zum Abblasen von Verunreinigungen an Flaschenböden innerhalb einer Flaschen-Inspektionsmaschine, wobei die Flaschenböden mittels Druckluft angeblasen und die mit den Verunreinigungen kontaminierte Luft abgesaugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Absaugung notwendige Unterdruck unterhalb des Düsenkopfes durch einen über einen Ringspalt eintretenden, einen Venturieffekt auslösenden abgezweigten Teil der Abblassluft erzeugt wird.

9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterdruck über die Verstellung der Ringspaltgröße geregelt wird.

Description:

Vorrichtung zum Abblasen von Flaschenböden

[0001] Die Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung zum Abblasen von Flaschenböden, insbesondere für Flaschen-inspektionsmaschinen, mit einem pilzförmigen Düsenkopf mit gegen den Boden einer darüber befindlichen Flasche gerichteten Druckluft-Auslasskanal und einem auf Abstand den Düsenkopf umgebenden Ringkörper.

[0002] Beim Befüllen von Flaschen werden in entsprechenden Flaschenabfüllanlagen sogenannte Inspektionsmaschinen eingesetzt, die dazu dienen, Verunreinigungen an oder in den Flaschen aufzuspüren, wobei es bekannt ist, die Flaschen von der Unterseite her zu durchleuchten.

[0003] Um sicherzustellen, dass bei Vorhandensein von Verunreinigungen diese sich im Inneren der Flasche befinden, muss die Außenoberfläche der Flaschen von Verunreinigungen gereinigt sein, etwa von anhaftenden Schmiermitteln am Flaschenboden, die durch die Anlage selbst an den Flaschen haften kann und dgl. mehr. Auch muss evtl. vorhandener Schaum aus den Reinigungsanlagen entfernt werden.

[0004] In jedem Fall ist es bekannt, die Flaschenböden abzublasen, wie dies beispielsweise im Gebrauchsmuster DE 94 01 929 U beschrieben ist. In der Zeitschrift "Brauindustrie" 8/98,

[0005] S. 484 - 486 sind Hygienemaßnahmen beschrieben, unter anderem auch eine Flaschenreinigungsmaschine. Eine derartige Abblasvorrichtung zeigt auch das gattungsbildende Gebrauchs-muster DE 203 17 458 U. Es hat sich gezeigt, dass bei diesen Abblasvorrichtungen große Luftmengen bewegt werden müssen, d.h. sie müssen mit den Verunreinigungen abgesaugt werden, wobei hohe Volumenströme einen vergleichsweise großen Aufwand erfordern, mit den damit verbundenen wirtschaftlichen Nachteilen.

[0006] Hier setzt die Erfindung an, deren Aufgabe darin besteht, bei derartigen Vorrichtungen eine kostengünstige Lösung zu finden, mit der es möglich ist, ein optimales Abblasergebnis zu erreichen, bei vergleichsweise geringeren

Luftvolumenströmen.

[0007] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, dass unterhalb des Düsenkopfes im Ringkörper ein Kanal vorgesehen ist, der von einer Druckleitung beaufschlagt ist, die ihrerseits mit den Druckluftzufuhrleitungen verbunden ist, wobei der Kanal im zum Düsenkopf weisenden oberen Rand einen - einen Venturieffekt auslösenden - Ringspalt bildet.

[0008] Mit dieser Maßnahme wird erreicht, dass durch die zusätzliche nicht auf den Flaschenboden gerichtete Ringströmung eine Art Venturieffekt erzeugt wird, der unmittelbar zum Absaugen des Reinigungsluftstromes eingesetzt wird.

[0009] Mit dieser Maßnahme sind eine Reihe von Vorteilen verbunden. So ist nur eine Druckzuführleitung zur Abblasvorrichtung notwendig, die über ihre "Bypassleitung" mittels Venturieffekt im Auslassringspalt zugleich für den notwendigen Unterdruck zum Absaugen sorgt. Eine zusätzliche Saugleitung ist damit nicht mehr erforderlich.

[0010] Ein weiterer Vorteil ist, dass die Konstruktion äußerst einfach, robust und auch kostengünstig ist.

[0011] Weitere Ausgestaltungen der Erfindungen ergeben sich aus den Unteransprüchen. Dabei kann insbesondere vorgesehen sein, dass im Ringkörper eine Ableithülse mit einer Außennut zur Bildung eines Kanals, ggf. axial verschiebbar, vorgesehen ist. Dabei kann die Ableithülse an ihrem zum Düsenkopf gewandten oberen Ende einen Durchmesser aufweisen, der geringfügig kleiner ist, als der Durchmesser des gegenüberliegenden Innwandkörpers.

[0012] Diese Konstruktion ist fertigungstechnisch äußerst einfach, wobei durch die axiale Einstellbarkeit der Ausströmnut, die den Venturieffekt bewirkt, der abgeleitete Gasstrom bzw. der Unterdruck exakt einstellbar ist.

[0013] Die Erfindung sieht auch vor, dass sowohl die Ableithülse, als auch der Ringkörper mit einer in Gebrauchslage sich gegenüberliegenden Nut ausgerüstet sind, um den Strömungskanal für die den Venturieffekt auslösende Luftströmung zu

optimieren.

[0014] Dieser Optimierung der Strömung dient auch eine weitere erfindungsgemäße Maßnahme, die darin besteht, dass die Abieithüise an ihrem dem Düsenkopf zugewandten oberen Innenrand abgerundet ausgebildet ist.

[0015] Die Erfindung sieht auch vor, dass der Ringkörper eine nach innen weisende Schulter aufweist, die in der oberen Randkante der Ableithülse zu einer Spaltbildung gegenüberliegt.

[0016] Eine weitere einfachere konstruktive Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass der Düsenkopf von einem mit Absaugöffnungen im Randspalt versehenen Auflageelement, z.B. ein Tragblech, gehalten ist.

[0017] Zur Lösung der oben formulierte Aufgabe sieht die Erfindung auch ein Verfahren zum Abblasen der Verunreinigungen an Flaschenböden vor, welches sich dadurch auszeichnet, dass der zur Absaugung notwendige Unterdruck unterhalb des Düsenkopfes durch einen über einen Ringspalt eintretenden, einen Venturieffekt auslösenden, abgezweigten Teil der Abblasluft erzeugt wird.

[0018] Durch diese Verfahrensweise werden die weiter oben schon an-gegebenen Vorteile erreicht, d.h. es bedarf nur einer einzigen Druckluftzuführung, wobei ein Teil dieser Abblasluft dann in einem Bypass zur Erzeugung eines Unterdruckes unterhalb des Düsenkopfes herangezogen wird.

[0019] In Ausgestaltung ist dabei vorgesehen, dass der Unterdruck über die Verstellung der Ringspaltgröße geregelt wird.

[0020] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung er-geben sich aufgrund der nachfolgenden Beschreibung sowie anhand der Zeichnungen. Diese zeigt in

Fig. 1 eine Schnittdarstellung durch den Luftzufuhr- und düsenbereich einer ansonsten nicht näher dargestellten Abblasvorrichtung etwa gemäß Linie l-l in Fig. 1 ,

Fig. 2 eine Aufsicht gem. Linie M-Il in Fig. 1 sowie in

Fig. 3 eine vergrößerte Detaildarstellung des Düsenbereiches im Schnitt.

[0021] Die allgemein mit 1 bezeichnete Vorrichtung zum Abblasen eines Flaschenbodens 2a einer nur andeutungsweise wiedergegebenen Flasche 2 weist einen in etwa pilzförmigen Düsenkopf 3 auf mit einem zentrischen

Druckluftauslasskanal 4 der gegen den Boden 2a der Flasche 2 gerichtet ist.

[0022] Der pilzförmige Düsenkopf 3 ist von einem Ringkörper 5 umgeben, der an seiner Innenwand unterhalb des Pilzkopfes 3 einen umlaufenden Ringkanal 6 aufweist, der von einer Bypassdruckluftleitung 7 beaufschlagt ist, durch die Druckluft aus der über ein T-Stück 8 aus der Druckluftversorgungsleitung 9 in den Ringkanal 6 eingespeist wird.

[0023] Die in den Ringkanal 6 eingespeiste Druckluft wird über einen Spalt 14 in den mit 15 bezeichneten Innenraum des Ringkörpers 5 eingeblasen.

[0024] Wie aus Fig. 1 ersichtlich wird der Düsenkopf von einem mit Durchbrüchen 10 versehenen Tragblech 11 gehalten, so dass die durch den zentrischen

Druckluftauslasskanal 4 strömende Luft durch den mit 12 bezeichneten Ringspalt zwischen Ringkörper 5 einerseits und pilzförmigem Düsenkopf 3 andererseits nach unten in den Innenraum 15 des Ringkörpers 5 strömen kann, was in Fig. 3 mit einem gestrichelten Pfeil 16 angedeutet ist. Diese Strömung wird durch den aufgrund des Düsenspaltes 14 erzeugten Venturieffekt erzwungen. Die entsprechenden Strömungspfeile sind in Fig. 3 mit 16a bezeichnet.

[0025] In Fig. 3 ist auch noch angedeutet, dass der Ringkörper 5 zweiteilig ausgebildet sein kann mit einem oberen über das Tragblech 11 und den Düsenkopf 3 tragenden Ringelement einerseits und einer darin über ein Gewinde 17 eingeschraubten Ableithülse 5a, wobei über das Gewinde 17 die Weite des Spaltes 14 einstellbar ist.

[0026] Bei der in Fig. 3 dargestellten Konstruktion weist der Ringkörper 5 einen eine Schulter 18 ausbildenden, nach innen weisenden Kragen auf, gegen die die

abgerundete obere freie Kante 19 der Ableithülse 5a verschoben werden kann um diese Spaltweite einzustellen.

[0027] Natürlich ist das beschriebene Ausführungsbeispiei der Erfindung noch in vielfacher Hinsicht abzuändern ohne den Grundgedanken zu verlassen. So ist die Erfindung nicht auf die bestimmte Gestaltung oder Ausbildung des Ringkanales 6 oder der Ableithülse 5a im Ringkörper 5 beschränkt und dergleichen mehr.