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Title:
DEVICE FOR BUTT END WELDING OF PIPE AND/OR PARTS OF SYNTHETIC MATERIAL ACCORDING TO THE THERMAL ELEMENT WELDING METHOD
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1982/003199
Kind Code:
A1
Abstract:
Device for butt end welding of pipes and/or parts of synthetic material according to the thermal element welding method. With such method it is important to bring the synthetic material parts, after plastification of the binding surfaces, into a pressing position where the increase of pressure up to the pressing value must follow a given timepressure curve so as to obtain a perfect welded joint. According to the invention, this is echieved due to the fact that the reverse valve connects, in its open position (AS), at least the conduit under pressure (DE) of the pump (HP) with the control conduit opening into the working chamber (AK) of the hydraulic cylinder, that to the conduit under pressure are permanently connected one accumulator (DSp) and a manometer (MA) with an interruption switch (mk) adjustable to the desired pressure value, and that the electric motor (M) of the pump may be switched on by means of an additional push button (TS) and switched off when the pressure reaches the predetermined value.

Inventors:
Dommer, Armin Dommer Dieter
Application Number:
PCT/DE1982/000047
Publication Date:
September 30, 1982
Filing Date:
March 06, 1982
Export Citation:
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Assignee:
Dommer, Armin Dommer Dieter
International Classes:
B29C65/20; B29C65/00; B29C; (IPC1-7): B29C27/02; F15B1/02
Foreign References:
GB784645A1957-10-16
DE970319C1958-09-04
DE2057871B21972-06-08
GB1202673A1970-08-19
US4008118A1977-02-15
GB536439A1941-05-14
DE703414C1941-03-08
DE378148C1923-07-07
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Claims:
Ansprüche .
1. Vorrichtung zum Stumpfschweißen von KunststoffRohren und/oder KunststoffFormstücken nach dem Heizelementverfshren , bei der mindestens zwei Spaπneinrichtungen mit den darin festgelegten Kunststoffteilen mittels einer hydraulischen Stelleinrichtung auf einem Gestell gegeneinander und .voneinander verstellbar sind, wobei die hydraulische Stelleinrichtung mindestens einen doppelseitig beaufschlagbaren Hydraulikzylinder umfaßt, dessen Steuerleitungen mittels eines manuell betätigbaren Umschalte veπtils zur Richtungsumkehr umschaltbar sind, bei der die Spanneinrichtungen und damit die Kunststoffteile unter einem vorgebbaren Preßdruck in einer Preßstellung haltbar sind und bei der die hydraulische Stelleinrichtung von einer mittels Elektromotor angetriebenen Pumpe gespeist ist, welche in jeder Arbeitsstellung des mit einer Ausgangstellulng versehenen Umschalteventils für die Dauer der Arbeitsstellung einschaltbar ist, dadurch gekennzeichnet, / Z daß das Umschalteventil (UV) in der Ausschaltstellung (AS) mindestens die Druckleitung (DL) der Pumpe (HP) mit der zur Arbeitskammer (AK) des Hydraulikzylinders (HZ) führenden Steuerleitung verbindet, daß an der Druckleitung (DL) dauernd ein Druckspeicher (DSp) und ein Manometer (MA) mit einem auf den gewünschten Preßdruck (?) einstellbaren Schaltkontakt (mk) angeschlossen sind, und — daß der Elektromotor (M) der Puπpe (HP) mittels eines"zusätz¬ lichen Tastschalters (TS). einschaltbar und beim Erreichen des vorgegebenen Preßdruckes (P) wieder abschaltbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Pumpe (HP) mit großer Förderleistung pro Zeiteinheit (z.B. 1,21/min) eingesetzt ist und daß der Druckspeϊcher (DSp) ein Fassungsvermögen hat, das der Förder enge der Pumpe (HP) entspricht, welche in der für den Aufbau des maximalen Pre߬ druckes (Pmax) erforderlichen maximalen Druckaufbauzeit (Tmax) gefördert wird.
3. Vorrichtung nach*Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckspeicher (DSp) auf einen Anfangsgegendruck (Pv) vorgespannt ist, der gleich oder größer .ist als der zur Ver¬ stellung der Spanneiπrichtung erforderliche Druck.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Pumpe (HP) erzeugte Arbeitsdruck etwas größer ist als der maximale Preßdruck. ._ .
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichet, daß der Elektromotor (M) der Pumpe (HP) über einen Arbeitskon¬ takt (s12) eines Schaltschützes (S1) einschaltbar ist, daß der Schaltschütz (S1) über einen Arbeitskontakt des Tast¬ schalters (TS) einschaltbar und über einen eigenen Haltear¬ beitskontakt (s11) erregt gehalten ist, wobei in den Halte ( Stromkreis des Schaltschützes (S1) der als Ruhekontakt ausge¬ bildete ManometerSchaltkontakt (mk) eingeschleift ist, daß der ManometerSchaltkontakt (mk) beim Erreichen des vorge¬ gebenen Preßdruckes den Haltestromkreis für den Schaltschütz (S1) unterbricht und daß die Versorgungsspannung für den Schaltschütz (S1) und den Elektromotor (M) der Pumpe (HP) über einen in der Ausschalt¬ stellung (AS) des Umschalteventils (UV) geschlossenen Ventil koήtakt (vk) zugeführt ist (Fig.3).
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkontakt (vk) als Umschaltekontakt ausgebildet ist, der in den der Vorwärts und der Rückwärtsverstellung der Spanneinrichtungen zugeordneten Arbeit≤stellung (VS und RS) des umschalteventils (UV) umschaltet und den Elektromotor (M) der Pumpe (HP) direkt einschaltet.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (K) der Pumpe (HP) über einen Arbeitskon¬ takt (s21) eines Hilfsschützes (S2) einschaltbar ist, daß der Hilfsschütz (S2) über einen Arbeitskontakt (s12) eines Hauptschützes (S1) und einen als Ruhekontakt ausgebildeten ManometerSchaltkontakt (mk) einschaltbar ist, lΛ VI f?N daß der Hauptschütz (S1) über einen Arbeitskontakt .des Tast¬ schalters (TS) einschaltbar und über einen eigenen Haltear¬ beitskontakt (s11) erregt gehalten ist, daß der Maπo eterSchaltkontakt (mk) beim Erreichen des vorge¬ gebenen Preßdruckes den Stromkreis für den Hilfsschütz (S2) unterbricht und den Elektromotor (M) der Pumpe (HP) abschaltet, beim Absinken des Preßdruckes den Stromkreis für den Hilfs¬ schütz (S2) wieder schließt und den Elektromotor (M) der Pumpe (HP) wieder einschaltet, daß die Versorgungsspanπung für den Elektromotor (M) der Pumpe (HP), den Hilfsschütz (S2) und den Hauptschütz (S1) über einen in der Ausschaltstellung (AS) des Umschalteventils (UV) ge¬ schlossenen Ventilkontakt (vk) zugeführt ist, und daß bei der Einstellung des Umschalteventils (UV) in eine Arbeitssteilύng (VS oder RS) der Veπtilkontakt (vk) den Haupt¬ schütz (S1) abschaltet (Fig. 4).
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, ■ daß der Veπtilkontakt (vk) als Umschaltekontakt ausgebildet ist, der in den der Vorwärts und der Rückwärtsstelluπg der Spanπeinrichtungen zugeordneten Arbeitsstellungen (VS und RS) des umschaltventils (UV) umschaltet und den Elektromotor (M) der Pumpe (HP) bzw. den HiLfsschütz (S2) direkt einschaltet.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß beim Erreichen des Preßdruckes über den ManometerSchalt¬ kontakt (mk) ein Zeitschaltkreis ansteuerbar ist, der für eine vorgebbare Zeit die direkte Ansteuerung der hydraulischen Stelleinrichtung über den Ventilkontakt (vk) des Umschalteven¬ tils (UV) unterbindet. OMPI.
Description:
Vorrichtung zum Stumpfschweißen von Kunststoff-Rohren und/oder Kunststoff-Foππstückeπ nach dem Heizelementverfahren

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Stumpfschweißen von Kunststoff-Rohren und/oder Kunststoff-Foππstückeπ nach dem Heizele- mentverfahreπ, bei der mindestens zwei Spanneinrichtungen mit den darin festgelegten Kunststoffteilen mittels einer hydraulischen Stelleinrichtung auf einem Gestell gegeneinander und voneinander verstellbar sind, wobei die hydraulische Stelleinrichtung mindestens einen doppelseitig beaufschlagbaren Hydraulikzyl nder umfaßt, dessen Steuerleitungen mittels eines manuell betätigbareή Umschalteventils zur Richtungsumkehr umschaltbar sind, bei der die Spanneinrichtungeπ und damit die Kunststoffteile unter einem vorgebbaren Preßdruck in einer Preßstellung hatlbar sind und bei der die hydraulische Stell¬ einrichtung von einer mittels Elektromotor angetriebenen Pumpe ge¬ speist ist, welche in jeder Arbeitsstellung des mit einer Ausgangs¬ stellung versehenen ümschalteventils für die Dauer der Arbeit≤stel- lung einschaltbar ist.

Eine derartige Vorrichtung ist z.B. durch die DE-AS 27 34 910 be¬ kannt. Dabei wird mit dem manuell betätigbaren Itaschalteventil, was mit einem Stellhebel am einfachsten zu bewerkstelligen ist, je nach Arbeitsstellung die Verstellrichtung der Stelleinrichtungen gewählt. Schwierigkeiten bereitet bei einer derartigen Vorrichtung der Druck¬ aufbau bis zu dem gewünschten Preßdruck, wobei erschwerend hinzu¬ kommt, daß je nach " verwendeten Kunststoffteilen eine bestimmte Druck-

SU RE

__ OMPI

, IPO

aufbauzeit und ein ganz bestϊπmter Preßdruck eingehalten werden muß. Dabei spielen die Wandstärken der miteinander zu verschweißenden Kunststoffteile und die Größen der miteinander zu verschweißenden Flächen eine Rolle.

Werden Kunststoffteile in einem Betrieb durch Stumpfschweißen mitein¬ ander verbunden, . dann lassen sich über entsprechende Steuereinrich- 'tungen bestimmte Druckaufbaucharakteristiken vorgeben. Vorrichtungen dieser Art sind aber für den Einsatz auf Baustellen und dgl. nicht geeignet, da sie zu aufwendig und kompliziert sind. Daher begnügt man sich bis heute damit, daß der Preßdruck mittels eines Manometers angezeigt wird und daß man über das manuell betätigbare Umschalte- veπtil den Fδrderstrom der Pumpe beeinflußt. Dazu wird ein Umschalte¬ ventil verwendet, das zumindest in der der Vorwärtsverstellung der Spanneinrichtungen entsprechenden Arbeitsstellung über den Stellhebel mehr oder weniger geöffnet werden kann.

Diese manuelle Beeinflussung und ' Vorgabe einer gewünschten Druckauf¬ baucharakteristik hat entscheidende Mängel, da die Preßdruck-Zeit- kennlinie die für den vorliegenden Schweißvorgang optimal wäre, bei weitem nicht erreicht wird.

Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, mit der ohne großen Steuerungs- und Regelungsaufwand vorgegebene Preßdruck-Zeitkennlinien für die Preßstellung mit aus¬ reichender Genauigkeit vorgegeben werden können. Dabei sollen Unzu¬ länglichkeiten der Bedienungspersonen weitgehendst ausgeschaltet-sein und die Handsteuerung der hydraulischen Stelleinrichtung jederzeit möglich bleiben.

Diese Aufgabe wird-nach der Erfindung dadurch gelöst, daß das Um- schaltventil in der Ausschaltstellung mindestens die Druckleitung der Pumpe mit der zur Arbeitskaπsner des Hydraulikzylinders führenden Steuerleitung verbindet, und daß an der Druckleitung dauernd ein Druckspeicher und ein Manometer mit einem auf den gewünschten Preß-- druck einstellbaren Schaltkontakt angeschlossen sind, und daß der Elektromotor der Pumpe mittels eines zusätzlichen Tastschalters einschaltbar und beim Erreichen des vorgegebenen Preßdruckes wieder abschaltbar ist.

Mit dieser Ausgestaltung .der Ausgangsstellung des " UmschalteventiIs wird eine zweite Ansteuermöglichkeit für die hydraulische Stellein¬ richtung ermöglicht. Dabei kann über diesen Ansteuerkreis nur die Einstellung der Spanneinrichtungen in die Preßstellung vorgenommen werden, wobei über das Manometer mit dem Schaltkontakt der gewünschte Preßdruck vorgegeben werden kann. Die Einleitung dieser Verstellung in die Preßstellung wird über einen Druck auf den Tastschalter vorge- noπmen. Ist die Prεßstellung erreicht, dann πiπrnt der Druckspeicher bis zum Erreichen des Prεßdruckes das weiterhin geförderte Hydraulik¬ medium auf. Dabei kann allein durch die Dimensionierung des Fassungs¬ vermögens des Druckbehälters der zeitliche Verlauf des Druckaufbaues vorgegeben werden.

Ein weiteres Anwendungsfeld für die unterschiedlichsten Schweißvor¬ gänge läßt sich dabei dadurch erreichen, daß eine Pumpe mit großer Förderleistung pro Zeiteinheit eingesetzt ist und daß der Druck¬ speicher ein Fassungsvermögen hat, das der Fördermenge der Pumpe entspricht, welche in der für den Aufbau des maximalen Preßdruckes erforderlichen maximalen Druckaufbauzeit gefördert wird. Dabei wird von einem Zeit-Preßdruck-Verhältnis Gebrauch gemacht, das sich bei den verschiedensten Anwendungsfällen nur wenig untersche det, wie noch gezeigt wird.

Damit der Druckspeicher nicht schon bei der Verstellung der Stell¬ einrichtungen in die -Preßstellung gefüllt wird, ist nach einer Wei¬ terbildung vorgesehen, daß der Druckspeicher auf einen Aπfangsgegen- druck vorgespannt ist, der gleich oder größer ist als der zur Ver¬ stellung der Spanneinrichtung erforderliche Druck.

Um sicher den maximalen Preßdruck erreichen zu können, ist vorge¬ sehen, daß " der von der Pumpe erzeugte Arbeitsdruck etwas größer ist als der maximale Preßdruck.

Die automatische Abschaltung der Pumpe beim Erreichen des vorgege¬ benen Preßdruckes läßt sich mit einer Anordnung erreichen, die da¬ durch gekennzeichnet ist, daß der Elektromotor der Pumpe über einen Arbeitskontakt eines Schaltschützes einschaltbar ist, daß der Schalt¬ schütz über einen Arbeitskoπtakt des Tastschalters einschaltbar und über einen eigenen Haltearbeitskontakt erregt gehalten ist, wobei in den Haltestromkrei*s des Schaltschützes der ls Ruhekontakt ausgebil¬ dete Manometer-Schaltkontakt eingeschleift ist, daß der Manometer- Schaltkontakt beim Erreichen des vorgegebenen Preßdruckes den Halte- stromkreis für den Schaltschütz unterbricht und daß die Versorgungs¬ spannung für den Schaltschütz und den Elektromotor der Pumpe über einen in der Ausschaltstellung des Umschalteventils, geschlossenen Ventilkontakt zugeführt ist. Bei dieser halbautomatischen Einstellung der Preßstellung und άes Prεßdruckes bleibt die direkte Ansteuerung der hydraulischen Stelleinrichtung dadurch erhalten, daß der Ventil- koπtakt als Umschaltekoπtakt ausgebildet ist, der in den der Vor¬ wärts- und Rückwärtsverstellung der Spanneinrichtungen zugeordneten Arbeitsstellung des Uπischalteventils umschaltet und den Elektromotor der Pumpe direkt einschaltet.

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Ist der vorgegebene Preßdruck erreicht, dann wird nach einer Weiter¬ bi ldung die Pumpe abgeschaltet, beim Abfal len des Preßdruckes aber automatisch wieder eingeschaltet, wenn die Anordnung so ausgel egt ist, daß der Elektromotor der Pumpe über einen Arbeit≤kontakt eines Hilfsschützes einschaltbar ist , daß der Hilfsschütz über einen Ar¬ beitskontakt eines Hauptschützes und einen als Ruhekontakt ausgebil¬ deten Manometer-Schaltkontakt einschaltbar ist, daß der Hauptschütz über einen Arbeitskoπtakt des Tastschalters einschaltbar und UbQr einen eigenen Haltearbeitskontakt erregt gehalten ist, daß der Mano¬ meter-Schal tkoπtakt beim Erreichen des vorgegebenen Preßdruckes den Stromkreis für den Hi lfsschütz unterbricht und den Elektromotor der Pumpe abschaltet, beim Absinken des • Preßdruckes den Stromkreis für den Hilfsschütz wieder schließt und den Elektromotor der Pumpe wieder einschaltet, daß die Versorgungsspannung für den Elektromotor der Pumpe, den Hilfsschütz und den Hauptschütz über einen in der Aus¬ schaltestel lung äes Umsehe Iteventi ls geschlossenen Vent i I kontakt zugeführt ist, und daß bei der Einstel lung des Umschalteventils in eine Arbeitsstellung der Venti lkontakt den Hauptschütz abschaltet . Auch in diesem Fal le bleibt die direkte Ansteuerung der hydraul ischen Stel leinrichtung über das manuel l betätigbare Umschalteventi l dann erhalten, wenn vorgesehen ist, daß der Ventilkontakt als Umschalte¬ kontakt ausgebi ldet ist, der in den der Vorwärts- und der Rückwärt≤- stellung der Spanneinrichtungen zugeordneten Arbeitsstel luπge π des Umschaltventils umschaltet und den Elektromotor der Piπpe bzw. den Hilfsschütz direkt einschaltet.

Damit der erreichte Preδdruck für eine vorgebbare Zeit unabhängig von der Betätigung des Umschalteventils ( UV) aufrechterhalten wird, ist zusätzl ich vorgesehen, daß beim Erreichen des Preßdruckes über den Manometer-Schaltkontakt ei Zeitschaltkreis ansteuerbar ist, der für eine vorgebbare Zeit die direkte Ansteuerung der hydrau l i s chen

Stelleinrichtung über den Ventilkontakt des Ümschalteventils unter¬ bindet.

Die Erfindung wird anhand von verschiedenen, in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:

Fig. 1 ein Diagramm des Zeit-Druckverlaufes beim Aufbau des Preßdruckes in der Preßstellung, bei der die plastifizierten Verbindungsflächen der mit¬ einander zu verbindenden Kunststoffteile aneinan- liegen,

Fig.2 das Hydraulik-Blockschaltbild der Vorrich¬ tung nach der Erfindung,

Fig. 3 den Stromlaufplan eines Ausführungsbei¬ spiels der elektrischen Steuer-Anordnung für die Vorrichtung nach der Erfindung und

Fig. 4 den Stromlaufplan eines anderen Ausführungs¬ beispiels der elektrischen Steuer-Anordnung.

In der DIN-Vorschrift DIN 8074/75 + 16963 sind für Kunststoff-Rohre und Kunststoff-For stücke der unterschiedlichsten Durchmesser und Wandstärken die Werte für den dabei einzustellenden Preßdruck und die Aπstiegszeiten, in denen der vorgegebene Preßdruck erreicht sein soll. Wenn man nun diese Wertepaare der verschiedenen Schweißverbiπ-

düngen, die auf einer bestimmten Vorrrichtung hergeste l l t werden können, als Kreuze in das Diagramm nach Fig. 1 einzeichnet, dann wird ersichtl ich, daß sich diese annähernd durch die eingezeichnete Zeit- Druck-Kenπlinie verbinden . lassen. Diese Erkenntn i s wi rd be i der Vorrichtung nach der Erfindung in sinnfälliger Weise zu einem halb¬ automatischen Ablauf der Preßdruckeinstellung ausgenützt.

Bei dieser Dϊmensionierung des Hydraulikkreises wird der max ima l erforderliche Preßdruck Pmax berücksichtigt und eine Pumpe HP ge¬ wählt, die einen höheren Druck erzeugen kann, wie dem Blockschaltbild nach Fig. 2 zu entnehmen ist. Außerdem wird eine Pumpe HP mit einer großen Förderleistung, in der Zeiteinheit ( 1/min) verwendet, damit die Stellbewegungen der Spanneinrichtungeπ, in denen die miteinander. zu verbindenden Kunststofftei le eingespannt sind, mögl ichst schnel l in die Prεßstellung gebracht und wieder in ihre Ausgangsstellung zurück¬ gestellt werden können. Auf diese Vorgänge der Verstellung und der Plastifi zierung der Kunststofftei le braucht im Rahmen dieser Erfin¬ dung nur insoweit eingegangen zu werden, als es die Handsteuerung des Hydraulikkreises betrifft. Die hydraulische Stellvorrichtung kann einen oder mehrere paral lelgeschaltete . Hydraulikzylinder HZ aufwei¬ sen. Diese Hydraul ikz Inder HZ sind doppelseitig beaufschlagbar, so daß über den Kolben K und die Kolbenstange KS Stellbewegungen in zwei einander entgegengesetzten Richtungen übertragbar sind.. Die Verstel ¬ lung wird eingeleitet, wenn das z. B. über einen Stel lhebel betätig¬ bare Umschalteventi l UV aus der Ausgangsstellung AS in die eine oder andere Arbeitsstel lung VS oder RS gebracht wird. Dabei werden d i e Steuerleitungen der Hydraul ikzyl inder HZ in bekannter Weise umge¬ schaltet, so daß einmal die Arbeitskammer AK und zum anderen d ie Rückstellkarnrπer RK mit der Druckleitung DL der Pumpe HP verbunden ist und die Verstellung in der einen oder anderen Richtung erfolgt. Dabei

OMPI

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wird die jewei ls nicht beaufschlagte Steuerleitung des Hydraulikzy¬ linders HZ über das Unschal teventil UV mit dem Hydraul iktank TK verbunden. Diese Handsteuerung ist bekannt, wobei in jeder Arbeits- stelluπg des umschal teveπtils UV ein Veπti Ikontakt vk gesch l ossen wird, der den Elektromotor M der Pumpe P für die Dauer der Betätigung einschaltet. Die Einstellung der Vorrichtung in die Preßstellung kann z. B. über diese Handsteuerung vorgenoπmen werden. Es ist jedoch bei der Vorrichtung nach der Erfindung erstmals auch mögl ich, die Ein¬ stellung in die Preßstellung und den Aufbau des Preßdruckes halbauto¬ matisch vorzunehmen. Dazu ist vorgesehen, * daß die Druckleitung DL der Pumpe HP in der Ausgangsstellung -AS des Itoschal teventil s UV mit der Steuerleitung zur Arbeit≤kaπ-mer AK des Hydraulikzyl inders HZ verbun¬ den ist. Außerdem ist an der Druckleitung DL dauernd ein Druckspei¬ cher DSp und ein Manometer MA mit einem auf einen gewünschten Pre߬ druck einstellbaren Schaltkontakt mk angeschlossen. Der Druckspeicher DSp wird nun im Fassungsvermögen so dimensioniert, daß er für die maximale Anstiegszeit Tmax die dabei von der Pumpe HP geforderte Menge aufnehmen kann. Wenn die Pumpe HP z.B. eine Förderleistung von 1,2 1/miπ hat und Tmax r 20 see. beträgt, dann muß der Druckspeicher DSp ein Fassungsvermögen vonςsf 0,4 1 aufweisen. Der Druckspeicher DSp wird mit einem Druck Pv vorgespannt, der größer ist als der zur Verstellung der Spanneinrichtungen erforderl iche Druck. Damit wi rd erreicht, daß al lein durch Vorgabe eines gewünschten Preßdruckes P die nach der Kennlinie der Fig. 1 zugehörige Anstiegszeit T einge¬ halten wird. Dies erleichtert die Arbeit mit der Vorrichtung beacht¬ lich, da jetzt nur noch der gewünschte Preßdruck mit dem Schaltkon¬ takt mk des Manometers MA eingestellt werden muß. Den dazugehörigen Zeitanstieg regelt der Hydraulikkreis automatisch.

Die Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Anordnung für diese halbautomatische Steuerung des Hydraul ikkreϊ ses. Die Versorgungs-

Spannung für die Anordnung wird über einen Ruhekontakt -des Venti lkon- taktes vk zugeführt. Dieser als Umschaltekontakt ausgebi ldete Ventil¬ kontakt vk wird in jeder Arbeitsstel lung des Umschaltevent i l s UV ungeschäl et und schaltet den Elektromotor M der Pumpe HP direkt ein. Damit , bleibt die Handsteuerung wie gehabt. Die ha l ba utomat i sche Steuerung wird über den Tastschalter TS eingeleitet. Dabei wird der Ansprechkrei ' s des Schalt≤chützes S . kurzzeiti g gesch l oss en . Der Schaltschütz S1 spricht an und schl ießt über seinen eigenen Halte¬ arbeitskontakt s 11 einen Haltestromkreis. In diesen Haltestromkreis ist der als Ruhekontakt ausgebi ldete Schaltkontakt mk des Manometers MA eingeschleift. Der Elektromotor M der . Pumpe HP ' wird über den Arbeitskontakt s 12 des Schaltschützes S1 eingeschaltet. Dabei spielt es keine Rol le, wie die Stellung der Spanneinrichtungen ist. Es wird grundsätzl ich über die Druckleitung DL der Pumpe HP über die Aus¬ schal tstel lung AS des Umschalteventi ls UV die Arbeitskammer AK des Hydraulikzyl inders HZ beaufschlagt. Ist die Preßstel lung erreicht , dann erfolgt der ' Druckaufbau bis zum eingestellten Preßdruck ent¬ sprechend der vorgegebenen Zeit-Druck-Kennl inie der Fig. 1. Ist der vorgegebene Preßdruck erreicht, dann öffnet der Schaltkontakt mk des Manometers MA und unterbricht den Haltestromkreis des Schaltschützes S1. Der Schaltschütz S1 fällt ab und schaltet mit seinem Kontakt s12 den Elektromotor M der Pumpe HP ab. Es ist leicht einzusehen, daß mit drei Arbeitskontakteπ des Schaltschützes S1 auch ein Drehstrom-Elek¬ tromotor ein- und ausgeschaltet werden kann.

Bei der in Fig . 4 gezeigten Anordnung ist zusätzl ich " vorgesehen, jaß - nach dem Erreichen des Preßdruckes der Elektromotor M der Pumpe HP erneut eingeschaltet wird, wenn der Druck unter diesem vorgegebenen Preßdruck abfä l lt. Auf diese Weise läßt sich der Preßdruck auch über längere Zeit konstant halten. Dies ist für die Abkühl - und Erstar¬ rungsphase von Bedeutung, da diese noch mehrere Minuten dauern kann.

Die direkte Einschaltung des Elektromotors M der Pumpe HP über den Ventilkontakt vk des Umschalteventils UV bleibt unverändert, ober den Tastschalter TS wird kurzzeitig der Hauptschütz S1 erregt, der mit seinem Haltearbeitskontakt s11 den Haltestromkreis schl i eßt. Der Arbeitskontakt s12 des Hauptschützes S1 schaltet über den geschlos¬ senen Schaltkontakt k des Manometers MA den Hilfsschütz S2 ein. Der Arbeitskoπtakt s21 des Hilfsschützes S2 schaltet den Elektromotor M r f der Pumpe HP ein. Der Hilfsschütz S2 wird über den Schaltkontakt mk des Manometers MA abgeschaltet, wenn der vorgegebene Preßdruck er¬ reicht ist. Dabei wird über den Kontakt s21 der Elektromotor M ab¬ geschaltet. Da der Hauptschütz S1 aber erregt bleibt und der Kontakt s12 geschlossen ist, kann der Hilfsschütz S2 wieder erregt werden, wenn der Schaltkontakt mk des Manometers MA beim Abfallen des Pre߬ druckes unter den vorgegebenen Wert wieder schließt. Der Hilfsschütz S2 schaltet mit dem Kontakt s21 den Elektromotor M sol ange wieder ein, bis der vorgegebene Preßdruck wieder errei cht ist und der Schaltkontakt mk des Manometers MA öffnet. Dieser Vorgang wiederholt sich solange, bis durch Betätigung der Handsteuerung der Venti lkon¬ takt vk des U schalteventi ls UV den HauptschOtz. S1 abschaltet. Dies ist z. B. durch Einstellung des Umschalteventils UV in die Arbeits¬ stel lung RV der Fall., in der die Spanneinrichtuπgen in ihre Ausgangs¬ stellungen zurückgeführt werden, nachdem die Abkühlphase abgelaufen ist und vorher die miteinander verbundenen Kunststoffteile aus den Spanneinrichtungen gelöst worden sind.