| JP05123655 | FACING CLEANER |
| JP10108804 | CLEANING DEVICE |
| WO/2003/016113 | DRYING DEVICE FOR VEHICLES |
AHMAD, Elja (Mützendorpsteed 2, Hamburg, 22179, DE)
| Patentansprüche
1. Reinigungsvorrichtung für das Reinigen von Polstern und/oder Flächen in einem Kraftfahrzeug mit einem Abgabeelement zur Abgabe einer Reinigungsflüssigkeit auf eine Oberfläche des Polsters und/oder Fläche;
• mit einem Aufnahmeelement zum Aufnehmen der abgegebenen Reinigungsflüssigkeit vom Polster und/oder von der Fläche, wobei das Abgabeelement und das Aufnahmeelement jeweils mit einer in wenigstens einem Gehäuse angeordneten Betriebseinheit verbunden sind, wobei die Verbindung mit einem Schlauchelement erfolgt;
• mit einem in dem Gehäuse der Betriebseinheit angeordneten ersten Tank zum Bereitstellen der Reinigungsflüssigkeit;
• mit einer Pumpvorrichtung, die mit dem Tank verbunden ist, um die Reinigungsflüssigkeit aus dem Tank zum Abgabeelement zu fördern; mit einem Aufnahmetank zum Aufnehmen der verbrauchten Reinigungsflüssigkeit und/oder dem durch die Reinigungsflüssigkeit gelösten Schmutz;
• mit einer Luftansaugvorrichtung zum Erzeugen eines Unterdrucks an einer öffnung des Aufnahmeelements zum Ansaugen der verbrauchten Reinigungsflüssigkeit und/oder dem gelösten Schmutz;
• mit einer Abflussvorrichtung, die an dem Aufnahmetank angeordnet ist zum Abführen der verbrauchten Reinigungsflüssigkeit und/oder des Schmutzes,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Trocknungsvorrichtung für die Oberfläche der Polster und/oder Flächen vorgesehen ist, die eine punktgenaue Trocknung der feuchten Oberfläche ermöglicht, dass in der Betriebseinheit ein Heißluftgebläse (15) vorgesehen ist, dass die Trocknungsvorrichtung (20) mit dem Heißluftgebläse (15) in der Betriebseinheit über ein Schlauchelement (23) verbunden ist, dass die Trocknungsvorrichtung (20) eine Abgabeelement (26) mit einer Abgabeöffnung (28) für von dem Heißluftgebläse (15) erzeugter Heißluft (27) aufweist.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abflussvorrichtung (30) des Aufnahmetank (12) ein Verschlusselement (34) aufweist, die durch den entstehenden Unterdruck durch die Luftansaugvorrichtung (11) den Aufnahmetank (12) verschließt, wobei die Verschlusskraft so ausgeführt ist, dass sich die Abflussvorrichtung (30) selbsttätig während des Betriebs der Luftansaugvorrichtung (11) öffnet, wenn ein bestimmter Füllstand im Aufnahmetank (12) erreicht ist und solange geöffnet verbleibt, bis der Tank im Wesentlichen entleert ist.
3. Reinigungsvorrichtung für das Reinigen von Polstern und/oder Flächen in einem Kraftfahrzeug mit einem Abgabeelement zur Abgabe einer Reinigungsflüssigkeit auf eine Oberfläche des Polsters und/oder Fläche;
• mit einem Aufnahmeelement zum Aufnehmen der abgegebenen Reinigungsflüssigkeit vom Polster und/oder von der Fläche, wobei das Abgabeelement und das Aufnahmeelement jeweils mit einer in wenigstens einem Gehäuse angeordneten Betriebseinheit verbunden sind, wobei die Verbindung mit einem Schlauchelement erfolgt;
• mit einem in dem Gehäuse der Betriebseinheit angeordneten ersten Tank zum Bereitstellen der Reinigungsflüssigkeit;
• mit einer Pumpvorrichtung, die mit dem Tank verbunden ist, um die Reinigungsflüssigkeit aus dem Tank zum Abgabeelement zu fördern; mit einem Aufnahmetank zum Aufnehmen der verbrauchten Reinigungsflüssigkeit und/oder dem durch die Reinigungsflüssigkeit gelösten Schmutz;
• mit einer Luftansaugvorrichtung zum Erzeugen eines Unterdrucks an einer öffnung des Aufnahmeelements zum Ansaugen der verbrauchten Reinigungsflüssigkeit und/oder dem gelösten Schmutz;
• mit einer Abflussvorrichtung, die an dem Aufnahmetank angeordnet ist zum Abführen der verbrauchten Reinigungsflüssigkeit und/oder des Schmutzes,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abflussvorrichtung (30) des Aufnahmetanks (12) ein Verschlusselement (34) aufweist, das durch den entstehenden Unterdruck durch die Luftansaugvorrichtung (11) den Aufnahmetank (12) verschließt, wobei die Verschlusskraft so ausgeführt ist, dass sich die Abflussvorrichtung (30) selbsttätig während des Betriebs der Luftansaugvorrichtung (11) öffnet, wenn ein bestimmter Füllstand im Aufnahmetank (12) erreicht ist und solange geöffnet verbleibt, bis der Tank im Wesentlichen entleert ist.
4. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Trocknungsvorrichtung für die Oberfläche der Polster und/oder Flächen vorgesehen ist, die eine punktgenaue Trocknung der feuchten Oberfläche ermöglicht, dass in der Betriebseinheit ein Heißluftgebläse (15) vorgesehen ist, dass die Trocknungsvorrichtung (20) mit dem Heißluftgebläse (15) in der Betriebseinheit über ein Schlauchelement (23) verbunden ist, dass die Trocknungsvorrichtung (20) eine Abgabeelement (26) mit einer Abgabeöffnung (28) für von dem Heißluftgebläse (15) erzeugter Heißluft (27) aufweist.
5. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Trocknungsvorrichtung (20) ein, bevorzugt in der Breite einstellbares, Führungselement (21) aufweist, auf dem das Abgabeelement (26) verfahrbar angeordnet ist.
6. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (21) an seinen Enden ein Anbringelement (22), bevorzugt für das Einhängen des Führungselements (21) in eine Fensteröffnung und/oder für das Aufstellen auf Armlehnen, aufweist.
7. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Betriebselement eine öffnung (18, 16) für das Einsetzen der Trocknungsvorrichtung (20) während des Nichtgebrauchs aufweist.
8. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Betriebseinheit eine Lüftungsvorrichtung (25) zur Verstärkung des Heißluftstroms (27) vorgesehen ist
9. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Heizelement (8) zum Aufheizen der Reinigungsflüssigkeit vorgesehen ist.
10. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Flüssigkeitsstandelement (5) zum überwachen des Flüssigkeitsstandes im Reinigungsmitteltank (4) vorgesehen ist.
11. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Betriebsmittel (10) ein Tank für ein Reinigungskonzentrat vorgesehen ist.
12. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsvorrichtung münzbetrieben ist, bevorzugt mit wenigstens einem Münzprüfer (1, 2), wobei bevorzugt Trocknung und Reinigung separat schaltbar sind.
13. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsvorrichtung eine fest installierte Vorrichtung, bevorzugt für den Draußenbetrieb, ist.
14. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Flüssigkeitsmengenzähler (6) im Leitungskreis der Reinigungsmittelabgabe vorgesehen ist.
15. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgabevorrichtung (30) unterhalb des Aufnahmetanks (12) angeordnet ist und ein vertikal bewegbares, bevorzugt geführtes Verschlusselement (34), besonders bevorzugt mit Dichtelement (35), aufweist. |
Reinigungs-/Trocknungsvorrichtung für das Reinigen und/oder Trocknen von Polstern und/oder Flächen in einem Kraftfahrzeug
Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für das Reinigen von Polstern und/oder Flächen in einem Kraftfahrzeug mit einem Abgabeelement zur Abgabe einer Reinigungsflüssigkeit auf eine Oberfläche des Polsters und/oder Fläche; mit einem Aufnahmeelement zum Aufnehmen der abgegebenen Reinigungsflüssigkeit vom Polster und/oder von der Fläche, wobei das Abgabeelement und das Aufnahmeelement jeweils mit einer in wenigstens einem Gehäuse angeordneten Betriebseinheit verbunden sind, wobei die Verbindung mit einem Schlauchelement erfolgt; mit einem in dem Gehäuse der Betriebseinheit angeordneten ersten Tank zum Bereitstellen der Reinigungsflüssigkeit; mit einer Pumpvorrichtung, die mit dem Tank verbunden ist, um die Reinigungsflüssigkeit aus dem Tank zum Abgabeelement zu fördern; mit einem Aufnahmetank zum Aufnehmen der verbrauchten Reinigungsflüssigkeit und/oder dem durch die Reinigungsflüssigkeit gelösten Schmutz; mit einer Luftansaugvorrichtung zum Erzeugen eines Unterdrucks an einer öffnung des Aufnahmeelements zum Ansaugen der verbrauchten Reinigungsflüssigkeit und/oder dem gelösten Schmutz; mit einer Abflussvorrichtung, die an dem Aufnahmetank angeordnet ist zum Abführen der verbrauchten Reinigungsflüssigkeit und/oder des Schmutzes.
Bekannt sind münzbetrieben Reinigungsgeräte, die beispielsweise auf Plätzen von Tankstellen aufgestellt sind. Hierbei sind ein Tank für ein Reinigungsmittel und eine Pumpe zum Fördern des Reinigungsmittels vorgesehen. Die Pumpe ist mit einem Schlauch verbunden, in dem eine Zuführleitung für das Reinigungsmittel zu einer Abgabedüse vorgesehen ist und eine Abführleitung für aufgesaugte Flüssigkeit. Am Ende des Schlauchs ist ein Düse vorgesehen, über die das Reinigungsmittel auf eine Oberfläche, beispielsweise ein Polster aufgesprüht wird. Nach einer Einwirkzeit wird über eine Aufnahmevorrichtung die Flüssigkeit mittels Unterdruck wieder aufgesaugt. Im Gehäuse ist dafür ein Aufnahmetank
für das Schmutzwasser und ein Gebläse zum erzeugen des Unterdrucks vorgesehen.
Problematisch bei diesen Vorrichtungen ist, dass die Saugeinheit lediglich in der Lage ist, ca. 90 bis 95% der aufgesprühten Flüssigkeit wieder aufzunehmen, so dass eine Restfeuchte von ca. 5 bis 10% auf der Oberfläche des Polsters verbleibt. Diese Restfeuchte ist ausreichend, die Kleidung eines Fahrzeuginsassen zu durchnässen, so dass ein sofortiger Betrieb des Kraftfahrzeugs ohne Hilfsmittel wie das Auflegen eines Handtuchs oder das Abdecken des Sitzes beispielsweise mit einer Plastikfolie nicht möglich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Reinigungsvorrichtung zu schaffen, mit der ein Einsatz des Fahrzeugs nach durchgeführter Reinigung sofort ohne Hilfsmittel möglich ist.
Gelöst wird die erfindungsgemäße Aufgabe dadurch, dass eine Trocknungsvorrichtung für die Oberfläche der Polster und/oder Flächen vorgesehen ist, die eine punktgenaue Trocknung der feuchten Oberfläche ermöglicht, dass in der Betriebseinheit ein Heißluftgebläse vorgesehen ist, dass die Trocknungsvorrichtung mit dem Heißluftgebläse in der Betriebseinheit über ein Schlauchelement verbunden ist, dass die Trocknungsvorrichtung eine Abgabeelement mit einer Abgabeöffnung für von dem Heißluftgebläse erzeugter Heißluft aufweist.
Vorteilhaft dabei ist, dass beispielsweise die gereinigten Polster direkt und schnell getrocknet werden können, so dass eine sofortige Nutzung nach der Reinigung möglich ist.
Weiterhin weisen die bekannten Reinigungsvorrichtungen einen Schmutzwassertank auf, die mit einer Ablauföffnung versehen ist. Diese Ablauföffnung schließt sich durch das Anlegen des Saugunterdrucks zum Aufsaugen der Reinigungsflüssigkeit. Dabei entsteht das Problem, dass
der Tank während des Saugbetriebs nicht entleert werden kann. Wird jetzt nicht nur Reinigungsflüssigkeit aufgesaugt, sondern beispielsweise im Fahrzeug verschüttete Flüssigkeit, so besteht die Gefahr, dass der Schmutzwassertank überläuft.
Eine weitere der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe ist, eine Reinigungsvorrichtung zu schaffen, die einen kontinuierlichen Betrieb ermöglicht, ohne dass die Gefahr besteht, dass ein Aufnahmetank für Schmutzwasser überläuft, wenn die Reinigung noch nicht beendet ist.
Gelöst wird die erfindungsgemäße Aufgabe dadurch, dass die Abflussvorrichtung des Aufnahmetanks ein Verschlusselement aufweist, das durch den entstehenden Unterdruck durch die Luftansaugvorrichtung den Aufnahmetank verschließt, wobei die Verschlusskraft so ausgeführt ist, dass sich die Abflussvorrichtung selbsttätig während des Betriebs der Luftansaugvorrichtung öffnet, wenn ein bestimmter Füllstand im Aufnahmetank erreicht ist und solange geöffnet verbleibt, bis der Tank im Wesentlichen entleert ist.
Vorteilhaft dabei ist, dass auf diese Weise ein kontinuierlicher Betrieb ohne überlaufgefahr möglich ist.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen dargestellt.
Die zuvor beschriebene Heißlufttrocknung und die zuvor beschriebene Abflusssicherung können jeweils auch miteinander kombiniert werden.
Eine vorteilhafte Lösung der Erfindung sieht vor, dass die Trocknungsvorrichtung ein, bevorzugt in der Breite einstellbares, Führungselement aufweist, auf dem das Abgabeelement verfahrbar angeordnet ist. Dadurch lässt sich die zur Trocknung verwendete Heißluft direkt auf die zu trocknende Stelle sicher aufgeben.
Weiterhin ist es eine vorteilhafte Lehre der Erfindung, dass das Führungselement an seinen Enden ein Anbringelement, bevorzugt für das Einhängen des Führungselements in eine Fensteröffnung und/oder für das Aufstellen auf Armlehnen, aufweist. Auf diese Weise kann das Führungselement sicher in verschiedenen Kraftfahrzeugtypen eingesetzt werden.
Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass das Betriebselement eine öffnung für das Einsetzen der Trocknungsvorrichtung während des Nichtgebrauchs aufweist. Dadurch lässt sich die Trocknungsvorrichtung sicher bei Nichtgebrauch verstauen.
Weiterhin ist es eine vorteilhafte Lehre der Erfindung, dass in der Betriebseinheit eine Lüftungsvorrichtung zur Verstärkung des Heißluftstroms vorgesehen ist. Hierdurch kann ein notwendiger Volumenstrom an Heißluft bereitgestellt werden. Weiterhin kann die Temperatur des Stroms durch zumischen Kühlerer Luft eingestellt werden.
Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass ein Heizelement zum Aufheizen der Reinigungsflüssigkeit vorgesehen ist. Hierdurch kann die Reinigungswirkung des Reinigungsmittels verstärkt werden.
Weiterhin ist es eine vorteilhafte Lehre der Erfindung, dass ein Flüssigkeitsstandelement zum überwachen des Flüssigkeitsstandes im Reinigungsmitteltank vorgesehen ist. Hierdurch wird ein Leerlaufen des Tanks vermieden. Weiterhin kann der Füllstand auch für die Neubeschickung des Tanks mit Reinigungsmittel überwacht werden.
Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass im Betriebsmittel ein Tank für ein Reinigungskonzentrat vorgesehen ist. Durch Mischen des Reinigungsmittelkonzentrats mit Wasser im Reinigungsmitteltank kann die optimale Reinigungsmittelkonzentration bereitgestellt werden. Weiterhin
braucht lediglich das Konzentrat nachgefüllt zu werden. Die Wasserversorgung erfolgt über einen Anschluss an das allgemeine Wassernetz.
Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass die Reinigungsvorrichtung münzbetrieben ist, bevorzugt mit wenigstens einem Münzprüfer, wobei bevorzugt Trocknung und Reinigung separat schaltbar sind. Der Münzbetrieb ist der einfachste Betrieb solcher Geräte beispielsweise auf den Plätzen von Tankstellen oder Waschanlagen.
Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass die Reinigungsvorrichtung eine fest installierte Vorrichtung, bevorzugt für den Draußenbetrieb, ist.
Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass ein Flüssigkeitsmengenzähler im Leitungskreis der Reinigungsmittelabgabe vorgesehen ist.
Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass die Abgabevorrichtung unterhalb des Aufnahmetanks angeordnet ist und ein vertikal bewegbares, bevorzugt geführtes Verschlusselement, besonders bevorzugt mit Dichtelement, aufweist. Auf diese Weise ist eine Gewichtssteuerung des Tankinhalts möglich. Nach überschreiten des Tankgewichts löst der Verschluss aus und der Tankinhalt kann ablaufen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der anliegenden Beschreibungen von Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine schematische seitliche Schnittansicht einer Längsseite einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung,
Fig. 2 eine schematische seitliche Schnittansicht einer Querseite einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung,
Fig. 3 eine schematische Schnittansicht einer Draufsicht einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung,
Fig. 4 eine schematische Schnittansicht einer weiteren Draufsicht einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung,
Fig. 5 eine Draufsicht auf ein Ablaufverschlusselement,
Fig. 6 eine schematische seitliche Schnittansicht eines
Ablaufverschlusselement, und
Fig. 7 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen
Trocknungsvorrichtung.
Fig. 1 zeigt eine schematische seitliche Schnittansicht einer Betriebseinheit 10 einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung. In bzw. an einem Gehäuse 37 sind ein Münzprüfer 1 für den Betrieb einer Trocknungsvorrichtung 20 und ein Münzprüfer 2 für den Betrieb eines Reinigungsteils sowie ein Anschlusselement 3 für Strom und/oder Wasser angeordnet. Die Reinigungsvorrichtung besteht aus einer Betriebseinheit 10 und einem Schlauch (nicht dargestellt) an dessen Ende ein Handelement (nicht dargestellt) angeordnet ist, das eine Abgabeeinheit (nicht dargestellt) und eine Aufnahmeeinheit (nicht dargestellt) aufweist. Die Abgabeeinheit beinhaltet eine Düse (nicht dargestellt), über die eine Reinigungsflüssigkeit versprüht wird. Die Aufnahmeeinheit umfasst eine öffnung, an der ein Unterdruck anliegt, wodurch die versprühte Flüssigkeit wieder aufgenommen werden kann. An der Betriebseinheit 10 ist eine Halterung 14 für den Schlauch vorgesehen.
Innerhalb des Gehäuses 37 befindet sich ein Tank 4 in dem eine Reinigungsflüssigkeit bereitgestellt wird. Der Tank ist mit einer Befüllöffnung 19 (siehe auch Fig. 4) versehen, durch die Reinigungsmittel
in den Tank gegeben werden kann. Alternativ kann ein weiterer Tank (nicht dargestellt) mit dem Tank 4 verbunden sein, in dem sich ein Reinigungsmittelkonzentrat befindet. Dieses wird chargenweise in den Tank 4 abgegeben und dort mit Wasser vermischt, so dass sich ein Reinigungsmittel ergibt. Der Tank ist mit einem Flüssigkeitsstandelement 5 versehen, über das der Flüssigkeitsstand des Reinigungsmittels im Tank 4 ermittelt wird.
Eine Pumpe 7 ist über ein Leitungssystem 38 mit dem Tank 4 verbunden. Die Pumpe 7 pumpt die Reinigungsflüssigkeit vom Tank 4 zur Abgabeeinheit am Schlauchende. Zwischen Pumpe 7 und Abgabeeinheit ist eine Heizeinheit 8 vorgesehen (siehe auch Fig. 2), die die Reinigungsflüssigkeit auf den gewünschten Wert temperiert. Weiterhin befindet sich im Leitungssystem ein Flüssigkeitsmengenzähler 6, der ermittelt, wie viel Flüssigkeit von der Pumpe 7 gefördert wird.
Weiterhin ist im Gehäuse 37 eine Luftansaugvorrichtung 11 vorgesehen, die mit der Ansaugeinheit am Schlauchende verbunden ist, und dort einen Unterdruck erzeugt, so dass Flüssigkeiten und Verschmutzungen angesaugt werden können. Die Luftansaugvorrichtung 11 ist mit einem Aufnahmetank 12 verbunden, in dem die angesaugt Flüssigkeit abgeschieden wird. Der Aufnahmetank 12 ist mit einem Deckel 29 verschlossen. über einen Schlauchanschluss 13 ist der Schlauch mit der Betriebseinheit 10 verbunden (siehe auch Fig. 3). Der Aufnahmetank 12 ist mit einem einfallenden Boden versehen, an dem ein Abfluss 9 angeordnet ist. Zwischen Aufnahmetank 12 und Abfluss 9 ist eine Abflussvorrichtung 30 angeordnet, die die Abgabe der aufgenommenen Flüssigkeit im Aufnahmetank 12 steuert. Die Abflussvorrichtung 30 ist detailliert in den Fig. 5 und 6 dargestellt.
Die Abflussvorrichtung 30 weißt jeweils einen Anschluss 31, 32 auf, über den die Vorrichtung ins System integrierbar ist. Es weist ein bewegliches Verschlusselement 34, auf dessen Oberseite eine Dichtung 35 angeordnet
ist. Die Dichtung 35 wirkt gegen ein Widerlager 39. Das Verschlusselement 34 ist auf einem Zapfen 36 mit einer Führungshülse 40 geführt. Der Zapfen 36 ist an beiden Seiten in einer Führungshalterung 33 gelagert. Durch anlegen eines Unterdrucks durch die Luftansaugvorrichtung 11 wird das Verschlusselement 24 gegen das Widerlager 39 gesaugt und damit der Aufnahmetank 12 verschlossen. Wenn die im Aufnahmetankl2 befindliche Flüssigkeit einen eingestellten Wert überschreitet, wird das Verschlusselement 34 nach unten gedrückt und damit der Abfluss freigegeben. Die im Aufnahmetank 12 befindliche Flüssigkeit kann abfließen. Anschließend wird das Verschlusselement wieder nach oben gesaugt und der Aufnahmetank 12 wieder Overschlossen.
In der Betriebseinheit 10 ist eine Aufnahme 16 für die Trocknungsvorrichtung 20 vorgesehen. Die Trocknungsvorrichtung 20 ist über einen Schlauch 23 (siehe Fig. 7) mit der Betriebseinheit 10 verbunden. An die Aufnahme 16 angeschlossen und mit dem Schlauch 23 ist ein Gebläse 25 vorgesehen. Das Gebläse 25 ist über ein Verbindungsrohr 17 mit einem Heißluftgebläse 15 verbunden. Heißluftgebläse 15 erzeugt heiße Luft, durch die feuchte Oberflächen getrocknet werden können. Mit dem Gebläse 25 wird die Luftmenge oder der Luftdruck der Heißluft 27 erhöht. Wird die Luftmenge erhöht, so kann gleichzeitig auch die Temperatur der Heißluft 27 auf einen gewünschten Wert eingestellt werden. Die Trocknungsvorrichtung 20 weist ein Abgabeelement 26 auf, dass über einen Schlauchanschluss 24 mit dem Schlauch 23 verbunden ist. Das Abgabeelement 26 weist an seiner Unterseite eine Abgabeöffnung 28 auf, durch die die Heißluft 27 auf die Oberfläche abgegeben wird. Die Abgabeelement 26 ist auf einem Führungselement 21 verfahrbar angeordnet und kann in den in Fig. 7 dargestellten Pfeilrichtungen bewegt werden. Weiterhin kann auch ein Verschwenken des Abgabeelements 26 oder der Abgabeöffnung 28 vorgesehen sein, um den Heißluftstrom 28 optimal auf die Oberfläche aufzubringen. Das Führungselement 21 ist ebenfalls in Pfeilrichtung in
seiner Breite einstellbar. Weiterhin ist das Führungselement 21 an seinen Enden mit Anbringelementen 22 versehen, mit denen das Führungselement 21 im Kraftfahrzeug angeordnet werden kann. Das Anbringelement 22 wird dabei entweder in die geöffneten Scheiben des Fahrzeugs eingehängt oder beispielsweise auf den Armlehen aufgesetzt. Die erzeugte Heißluft 27 wird auf die feuchte Oberfläche aufgegeben, bis diese soweit getrocknet ist, dass sich ein Fahrgast wieder auf die Oberfläche setzen kann, ohne dass seine Kleidung durchnässt.
Bezuαszeichenliste
1 Münzprüfer
2 Münzprüfer
3 Anschlusselement
4 Tank
5 Flüssigkeitsstandelement
6 Flüssigkeitsmengenzähler
7 Pumpe
8 Heizeinheit
9 Abfluss
10 Betriebseinheit
11 Luftansaugvorrichtung
12 Aufnahmetank
13 Schlauchanschluss
14 Schlauchhalterung
15 Heißluftgebläse
16 Aufnahme für Trocknungsvorrichtung
17 Verbindungsrohr
18 Klappe
19 Befüllungsöffnung
20 Trocknungsvorrichtung
21 Führungselement
22 Anbringelement
23 Schlauch
24 Schlauchanschluss
25 Gebläse
26 Abgabeelement
27 Heißluftstrom
28 Abgabeöffnung
29 Deckel
30 Abflussvorrichtung
31 Anschluss
32 Anschluss
33 Führungshalterung
34 Versschlusselement
35 Dichtung
36 Zapfen
37 Gehäuse
38 Leitungssystem
39 Widerlager
40 Führungshülse
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