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Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR CLEANING ROOF GUTTERS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/028630
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for cleaning roof gutters, comprising a nozzle arrangement (4) which is connected to a water supply and can be positioned in the roof gutter, this nozzle arrangement being mounted on a carriage (10) which can be hooked onto and moved along the roof gutter. The operation of cleaning a roof gutter is facilitated, and performed more reliably at the same time, by virtue of the carriage (10) having at least two wheels (2) which are spaced apart longitudinally with respect to the roof gutter, at least one of which wheels is provided with a tread (7) which can be positioned on the gutter bead (8) and which is supported thereon during use.

Inventors:
KLEDIG, Ralf (Friedrich-Ebert-Strasse 43, Bietigheim-Bissingen, 74321, DE)
Application Number:
EP2007/007718
Publication Date:
March 13, 2008
Filing Date:
September 05, 2007
Export Citation:
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Assignee:
KLEDIG, Ralf (Friedrich-Ebert-Strasse 43, Bietigheim-Bissingen, 74321, DE)
International Classes:
E04D13/076; E04D13/04
Attorney, Agent or Firm:
FLECK, Hermann-Josef (Klingengasse 2, Vaihingen, 71665, DE)
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Claims:

Ansprüche

1. Vorrichtung zum Reinigen von Dachrinnen mit einer in der Dachrinne positio- nierbaren, mit einem Wasseranschluss verbundenen Düsenanordnung (4), die an einem an der Dachrinne einhängbaren und entlang dieser verfahrbaren Wagen (10) angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen (10) mindestens zwei bezüglich der Dachrinne längs vonein- ander beabstandete Räder (2) aufweist, von denen mindestens eines mit einer auf dem Rinnenwulst (8) positionierbaren, sich auf diesem beim Gebrauch abstützenden Lauffläche (7) versehen ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Wagens (10) durch den Rückstoß des durch die Düsenanordnung (4) in die Dachrinne eingestrahlten Wassers bewirkt oder unterstützt ist, wobei die Einstrahlrichtung schräg zum Rinneninnern bezüglich der Bewegungsrichtung des Wagens (10) orientiert ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die auf dem Rinnenwulst (8) positionierbaren Räder als mindestens zwei Radpaare mit nach unten V-förmig gegeneinander gerichteten Einzelrädern angeordnet sind oder konkave Laufflächen (7) aufweisen.

4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,

dass an einem Tragekörper (11 ) des Wagens (10) ein Stiel (23) als Handhabe angekoppelt oder ankoppelbar ist.

5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenanordnung mindestens eine rotierende Düse (4) aufweist.

6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlabgabe pulsierend erfolgt.

7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen (10) mit einer quer zur Dachrinne wirkenden Kippsicherung (6) versehen ist.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Düsen (4) mit entgegen gesetzter Strahl-Anstellrichtung vorgesehen sind.

9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wasserumschalteinheit (20) zum Umschalten des Wassers auf eine von mindestens zwei Düsen (4) vorgesehen ist.

10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Umschalter zum Umschalten der Laufrichtung des Wagens 10 vorgesehen ist.

11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Dosiergerät für Reinigungsmittel angeschlossen ist.

12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in die Wasserzuführung ein Durchlauferhitzer eingebunden ist.

13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wasserzuführung eine Druckerhöhungseinheit angeordnet ist.

14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Dachrinneninnenseite des Wagens ein Saugstutzen angeordnet ist.

15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Beobachtung des Reinigungsvorgangs eine optische Anordnung mit

Kamera oder Spiegel vorgesehen ist.

16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen (2) im Bereich der Düsen (4) Bürsten trägt, mit denen Ablagerungen in Richtung Fallrohr schiebbar sind.

17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der der Dachrinne (22) beim Gebrauch zugekehrten Unterseite des Wagens (10), insbesondere einem sich längs zur Dachrinne (22) erstrecken- den Abschnitt des Tragekörpers (11 ), ein Bremselement mit einer höheren

Reibkraft als Metall, vorzugsweise aus Gummi oder griffigem Kunststoff, angebracht ist.

18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Kippsicherung mindestens ein sich an der Dachrinne (22) abstützendes Stützrad (6) aufweist.

19. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bezüglich des Gebrauchszustandes mindestens ein sich oberhalb der Dachrinne (22) befindlicher, quer über die Dachrinne (22) hakenartiger Sicherungsbügel (25) an dem Tragkörper (11) angebracht ist.

Description:

Vorrichtung zum Reinigen von Dachrinnen

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Reinigen von Dachrinnen mit einer in der Dachrinne positionierbaren Düsenanordnung und einem Wasseran- schluss.

Das Reinigen von Dachrinnen ist eine aufwändige Angelegenheit. In den meisten Fällen wird mit Hilfe einer Leiter gereinigt, wobei mit einem Schlauch über eine Düse zum Lösen des Schmutzes Wasser eingestrahlt werden kann.

In der DE 40 08 062 A1 ist eine Vorrichtung zum Reinigen von Dachrinnen mit Wasser gezeigt. Diese ist dabei am oberen Bogenende eines verlängerbaren Rohres angeordnet und wird durch Aufsetzen eines Führungsrades auf die Dachrinnenkante in der Dachrinne entlang geführt. Eine gute Funktion bei der Handhabung und Reinigungswirkung sind dabei nicht sicher gewährleistet.

BESTATIGUNGSKOPIE

In der DE 36 09 168 A1 ist eine weitere Vorrichtung zum Reinigen von Dachrinnen mit einem auf dem Rinnenrand verfahrbaren Gestell vorgeschlagen. Diese wird mit einem Elektromotor angetrieben und weist ein Schürfblech mit Zuggestänge sowie einen Spiegelträger auf. Dieser Aufbau ist relativ aufwändig und schwer handhabbar.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine möglichst einfache Vorrichtung zum Reinigen von Dachrinnen bereit zu stellen, die eine möglichst gute Handhabung und Reinigungswirkung ergibt.

Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Hierbei ist vorgesehen, dass die Düsenanordnung an einem an der Dachrinne einhängbaren und entlang dieser verfahrbaren Wagen angebracht ist. Der Wagen weist mindestens zwei bezüglich der Dachrinne längs voneinander beabstandete Räder auf, die zumindest zum Teil mit auf dem Rinnenwulst positionierbaren, sich auf diesem beim Gebrauch abstützenden Laufflächen versehen sind.

Mit dem so aufgebauten Dachrinnendüsenwagen wird eine eindeutige Führung erreicht und die Reinigungstätigkeit durch die eindeutig angeordneten Düsen wesentlich erleichtert. Auch Unfälle im Umgang mit der Leiter können vermieden werden.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben, nämlich dass der Wagen durch den Rückstoß des durch die Düsenanordnung in die Dachrinne eingestrahlten Wassers angetrieben ist, wobei die Einstrahlrichtung schräg zum Rinneninnern bezüglich der Bewegungsrichtung des Wagens orientiert ist, dass die auf dem Rinnenwulst positionierbaren Räder als mindestens zwei Radpaare mit nach unten V-förmig gegeneinander gerichteten Einzelrädern angeordnet sind oder konkave Laufflächen aufweisen,

dass an einem Tragekörper des Wagens ein Stiel als Handhabe angekoppelt oder ankoppelbar ist, dass die Düsenanordnung mindestens eine rotierende Düse aufweist, dass die Strahlabgabe pulsierend erfolgt, - dass der Wagen mit einer quer zur Dachrinne wirkenden Kippsicherung versehen ist, dass mindestens zwei Düsen mit entgegen gesetzter Strahl-Anstellrichtung vorgesehen sind, dass eine Wasserumschalteinheit zum Umschalten des Wassers auf eine von mindestens zwei Düsen vorgesehen ist, dass ein Umschalter zum Umschalten der Laufrichtung des Wagens vorgesehen ist, dass ein Dosiergerät für Reinigungsmittel angeschlossen ist, dass in die Wasserzuführung ein Durchlauferhitzer eingebunden ist, - dass in der Wasserzuführung eine Druckerhöhungseinheit angeordnet ist, dass an der Dachrinneninnenseite des Wagens ein Saugstutzen angeordnet ist, der mit einer Saugeinrichtung gekoppelt ist, dass zur Beobachtung des Reinigungsvorgangs eine optische Anordnung mit Kamera oder Spiegel vorgesehen ist, - dass der Wagen im Bereich der Düsen Bürsten trägt, mit denen Ablagerungen in Richtung Fallrohr schiebbar sind, dass an der der Dachrinne beim Gebrauch zugekehrten Unterseite des Wagens, insbesondere einem sich längs zur Dachrinne erstreckenden Abschnitt des Tragekörpers, ein Bremselement mit einer höheren Reibkraft als Metall, vorzugsweise aus Gummi oder griffigem Kunststoff, angebracht ist, dass die Kippsicherung mindestens ein sich an der Dachrinne abstützendes Stützrad aufweist,

und dass bezüglich des Gebrauchszustandes mindestens ein sich oberhalb der Dachrinne befindlicher, quer über die Dachrinne hakenartiger Sicherungsbügel an dem Tragkörper angebracht ist.

Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine seitliche Ansicht einer Vorrichtung zum Reinigen von Dachrinnen in einem auf der Dachrinne aufgesetzten Gebrauchszustand,

Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1 in Ansicht quer zur Dachrinne,

Fig. 3 die Vorrichtung nach Fig. 1 in perspektivischer Ansicht von schräg unten,

Fig. 4 die Vorrichtung nach Fig. 1 in einer weiteren perspektivischen Ansicht von schräg oben,

Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel für die Vorrichtung zum Reinigen von Dachrinnen in seitlicher Ansicht bei auf die Dachrinne aufgesetztem

Gebrauchszustand,

Fig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Vorrichtung in seitlicher Ansicht bei auf die Dachrinne aufgesetztem Gebrauchszustand,

Fig. 7 eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung in seitlicher Darstellung bei auf die Dachrinne aufgesetztem Gebrauchszustand,

Fig. 8 die Vorrichtung nach Fig. 7 in Draufsicht,

Fig. 9 die Vorrichtung nach Fig. 7 in einer Ansicht quer zur Dachrinne,

Fig. 10 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Vorrichtung in Draufsicht bei einem auf die Dachrinne aufgesetzten Gebrauchszustand und

Fig. 11 die Vorrichtung nach Fig. 10 in einer Ansicht quer zur Dachrinne.

Die Erfindung umfasst einen nachfolgend so genannten Dachrinnendüsenwagen, kurz Wagen 10. Dieser besteht im Wesentlichen aus einem oder mehreren Rädern 2, deren Laufflächen 7, wie aus den Fig. 1 bis 4 ersichtlich, eine im Querschnitt konkave Form aufweisen, die an einen nach oben konvex gewölbten Dachrinnenwulst 8 angepasst ist. Alternativ oder zusätzlich sind Radpaare mit je zwei nach oben V- förmig voneinander weggerichteten Einzelrädern 2 vorgesehen, wie die Fig. 10 und 11 zeigen. Die Laufflächen 7 können auch mit z.B. Weichgummi versehen sein, um eventuelle Unebenheiten auf dem Dachrinnenwulst 8 beim überfahren besser ausgleichen zu können. Die Räder 2 sind an einem Tragekörper 11 , vorteilhaft aus oder mit einem Flacheisen bzw. einer Längsleiste 1, leicht drehbar gelagert. Bei einer Ausführung mit zwei Rädern 2 befindet sich ein Düsenrohr 3 mit einer Düse 4 beispielsweise zwischen diesen oder außerhalb der Räder 2 am Ende des Wagens 10. Das Düsenrohr 3 wird entweder durch eine Radachse 9 oder im Bereich des Flacheisens 1, an dem die Räder 2 montiert sind, geführt und an diesem befestigt. Die Stellung und Form des Düsenrohres 3 ist vorteilhaft dergestalt, dass der Wagen wäh- rend der Arbeitstätigkeit in einer gewünschten Position gehalten und ein Herauskippen verhindert wird. Das Herauskippen des Wagens 10 kann zudem durch ein zusätzlich angebrachtes Sicherungsteil verhindert werden. Ist der Wagen in der Dachrinne 22 eingehängt und mit den betreffenden Rädern 2 auf dem Dachrinnenwulst 8 positioniert, befindet sich die Düse 4 mit ihrer öffnung am Ende des Düsenrohrs 3 im

inneren Dachrinnenbereich. Auf der anderen Seite des Düsenrohres 3 befindet sich ein Düsenschlauchanschluss 5.

Eine vorteilhafte Ausführung besteht aus zwei Düsenrohren 3 - wie z. B. in Fig. 1 gezeigt - wobei die Spritzrichtung der Düse 4 so orientiert ist, dass ein optimaler Reinigungseffekt beispielsweise durch Abschälen des Schmutzes unter schräg angestelltem Spritzstrahl erzielt wird, wobei sich der Wagen 2 allein oder unterstützt durch den Rückstoß in die entgegen gesetzte Richtung bewegt.

Das Umschalten des Wasserstrahls insbesondere auf die in ihrer Richtung entgegen gesetzte(n) Düse(n) 4, kann auf vielfache Weise erfolgen. Unterhalb des Befestigungsteils der Räder 2 - auch weiter entfernt - kann ein Umschalter 20 vorgesehen sein, welcher unmittelbar oder durch eine Fernsteuerung das Wasser in die eine oder andere Düse 4 steuert. Das Umschalten kann auch durch ein entsprechendes Zu- Satzteil erfolgen, welches beim Abstellen des Wasserdrucks die Wasserzufuhr von einer Düse 4 zur anderen steuert. Ein weiteres denkbares Umschalten des Wasserflusses wird mit zwei Wasserschlauchanschlüssen an jeweils einer Düse 4 erreicht, wie Fig. 5 zeigt, wobei hier von unten mit z.B. einem Drei-Wege-Hahn das Wasser gesteuert wird. Für bestimmte Reinigungseffekte ist es auch möglich, das Wasser durch beide Düsen 4 strömen zu lassen. Die Düse(n) 4 können auch rotierend und/oder mit Strahlunterbrechung (Frequenzstrahl) ausgerüstet sein, so dass sich ein pulsierender Strahldruck ergibt.

Durch das Bewegen des Wagens entlang der Dachrinne 22 löst der Düsenstrahl die Ablagerungen und Verschmutzungen, wobei diese mit dem Wasser in der Dachrinne abfließen. Der Wagen 10 kann allein oder mit Unterstützung durch den Rückstoß des Düsenstrahls bewegt werden. Eine andere Möglichkeit den Wagen 10 auf dem Dachrinnenwulst 8 zu bewegen ist das Ziehen an den Versorgungsschläuchen 24, einem Stiel 21 oder an einem Seil, welches vom Wagen 10 zum Boden führt.

Um einen noch besseren Reinigungseffekt zu erreichen, kann eine Ausführung mit einem Dosiergerät für Reinigungsmittel oder einem Wassererwärmungsteil ausgestaltet sein. Diese Komponenten können auch betrennt bzw. allein vorgesehen sein.

Durch ein entsprechend geformtes Aufnahmeteil 21 am Wagen 10 oder einer Verlängerung desselben ist es möglich, mittels eines Stiels 23 den Wagen 10 auch durch ein offenes Fenster oder von einem Balkon aus ohne das Benutzen einer Leiter leicht aus- und einzuhängen. Der Stiel 23, der z. B. als Teleskopstange (handelsüblich) ausgebildet sein kann, besitzt einen Endabschnitt, mit dem er in eine ange- passte Aufnahme anbringbar ist, die vorteilhaft schwenkbar ausgeführt ist. Dabei kann die Schwenkachse der schwenkbaren Lagerung quer zur Dachrinne gerichtet sein oder als Kugelgelenk mehrere Freiheitsgrade der Schwenkbewegung ermöglichen. Nach dem Einhängen werden die aufgerollten Schläuche heruntergelassen.

Eine Ausführung kann mit einem Druckerhöhungsteil ausgeführt sein. Durch entsprechende Wasserdruckerhöhung kann ein wesentlich besserer Reinigungseffekt erzielt werden.

Bei einer Ausführung befindet sich unterhalb der Laufräder 2 mindestens ein Stütz- rad 6, welches das Schaukeln des Wagens 10 auf dem Dachrinnenwulst 8 verhindert und sich von außen und/oder innen an der Dachrinne 22 abstützt.

Eine Ausführung des Dachrinnendüsenwagens 10 besteht darin, einen gekrümmten Saugstutzen auf der Dachrinnenseite des Wagens 10 so zu montieren und auszubil- den, dass ein Saugschlauch befestigt werden kann, der zu einer Saugeinheit führt (Staubsauger).

Eine Zusatzeinrichtung besteht darin, eine optische Vorrichtung, insbesondere mit Kamera und/oder Spiegel, zur überwachung der Reinigungstätigkeit am Dachrin- nendüsenwagen zu montieren.

Wie in Fig. 5 durch eine gestrichelte Linie kenntlich gemacht, ist an der Unterseite des Tragkörpers 11 entlang der Längsleiste 1 eine Bremsfläche 12, vorzugsweise in Form eines Gummielementes oder eines griffigen Kunststoffelementes angebracht, das im Gebrauchszustand oberhalb der Dachrinne positioniert ist und dann wirksam wird, wenn der Wagen 10 von dem Dachrinnenwulst 8 z. B. mit dem hinteren oder vorderen Rad oder ganz abrutschen, sozusagen entgleisen sollte. Die im Vergleich zu Metall höhere Reibkraft der Bremsfläche 12 bewirkt dann ein Anhalten des Wagens 10.

Wie Fig. 5 weiter zeigt, kann die Kippsicherung bzw. Abrutschsicherung mittels meh- rerer längs der Dachrinne im Gebrauchszustand positionierter Stützräder 6 oder ähnlicher Elemente bewirkt werden.

Fig. 5 zeigt auch, dass die Düsenschlauchanschlüsse 5 mittels zwei zu dem Benutzer heruntergeführter Schläuche oder anderer Röhren verwirklicht sein kann, wobei dann die Wasserumschalteinheit 20 nahe beim Benutzer liegt und von ihm direkt bedient werden kann.

Bei dem in Fig. 6 gezeigten Ausführungsbeispiel der Vorrichtung ist nur ein auf dem Dachrinnenwulst 8 laufendes Rad 2 vorgesehen, während eine Kippsicherung gegen ein Kippen in Längsrichtung der Dachrinne mittels in Längsrichtung voneinander versetzter Stützräder 6 bewirkt ist, die an dem Tragkörper 11 angebracht sind.

Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 7 (von der Seite gesehen), 8 (von oben gesehen) und Fig. 9 (in Querrichtung gesehen) gezeigten Ausführungsbeispiel sind in Längsrichtung in entgegen gesetzte Richtung zeigende, ebenfalls schräg angestellte Düsen 4 vorhanden, wobei in beiden Längsrichtungen jeweils zwei Düsen vor- gesehen sind. Die Düsen können alle gleichzeitig angesteuert werden, um z. B. an einer bestimmten Stelle der Dachrinne eine stärkere Verschmutzung zu beseitigen, oder in beliebigem Wechsel getrennt voneinander.

Bei dem in den Fig. 10 und 11 gezeigten Ausführungsbeispiel mit in Längsrichtung voneinander versetzten Radpaaren, von denen jedes aus zwei in nach oben offener V-Stellung angeordneten Einzelrädern gebildet ist, können die einzelnen Räder 2 z. B. in der Weise ausgebildet sein, wie von Inline-Skatem her bekannt. Dies ergibt einen ruhigen Lauf.

Die Düsen 4 sind an dem Tragkörper 11 vorzugsweise verstellbar mittels einer Halte- rung festgemacht oder in den Tragkörper 11 integriert, z. B. eingeformt. Der Tragkörper 11 ist aus Metall oder Kunststoff hergestellt, z. B. einstückig geformt oder aus mehreren Teilen zusammengebaut, und kann mit Schlauchanschlussmitteln für die Düsen 4 versehen sein.




 
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