Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR CLEANING TEETH
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/072705
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device (1) for cleaning teeth, comprising a gripping body (2) to be gripped in the palm of a hand, an intermediate piece (3) connected to the gripping body (2) and extending along the index finger of the hand on the inside of the finger in the direction of the distal phalanx, and a head part (4), which longitudinally adjoins said intermediate piece and has a support surface (5) disposed on the finger side for the distal phalanx of the index finger. The device also has a bristle assembly situated opposite of the support surface (5). The intermediate piece (3) and the gripping body (2) are connected to one another by means of a swivel mechanism (7), the swivel axis (A) of which is transverse with respect to the longitudinal axis (L) of the intermediate piece (3). In this way, the intermediate piece (3), together with the head part (4), can be swivelled relative to the gripping body (2) between a first working position und a second working position. In the two different working positions, the intermediate piece (3), with the head part (4) adjoining same, points in different directions (arrow V) such that, depending upon the selected working position, the device (1) can be held in the left or the right hand as required with appropriate contact of the distal phalanx of the respective index finger on the contact surface (5) of the head part (4).

Inventors:
SAETZLER, E. Eberhard (Kunigundenstr. 14, München, 80802, DE)
Application Number:
EP2009/009088
Publication Date:
June 23, 2011
Filing Date:
December 17, 2009
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
SAETZLER, E. Eberhard (Kunigundenstr. 14, München, 80802, DE)
International Classes:
A46B5/02; A46B5/00
Foreign References:
US3868742A1975-03-04
GB2413268A2005-10-26
KR200433060Y12006-12-07
EP1234524A22002-08-28
DE510572C1930-10-22
EP1924168B12009-08-26
DE20103176U12001-06-13
DE29723497U11998-09-24
DE29515202U11997-01-30
EP0985364A22000-03-15
Attorney, Agent or Firm:
GRÄTTINGER, MÖHRING, VON POSCHINGER (Wittelsbacherstrasse 5, Starnberg, 82319, DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche

1. Vorrichtung (1) zum Zähneputzen umfassend einen im Handteller einer Hand (8, 9) zu greifenden

Griffkörper (2), ein mit dem Griffkörper (2) verbundenes und sich längs des Zeigefingers (12, 13) der Hand (8, 9) an der Fingerinnenseite {14, 15) in Richtung zum vordersten Fingerglied (17, 18) erstreckendes Zwischenstück (3) und ein sich hieran längs anschließendes Kopfteil (4) mit einer fingerseitig angeordneten Anlagefläche (5) für das vorderste Glied (17, 18) des Zeigefingers (12, 13) sowie einer der Anlagefläche (5)

gegenüberliegenden Borstenanordnung (6), dadurch gekennzeichnet,

dass das Zwischenstück (3) und der Griffkörper (2) über einen Schwenkmechanismus (7), dessen

Schwenkachse (A) quer zur Längsachse (L) des Zwischenstücks (3) verläuft, miteinander verbunden sind, wodurch das Zwischenstück (3) samt Kopfteil (4) relativ zum Griffkörper (2) zwischen einer ersten Gebrauchsstellung und einer zweiten

Gebrauchsstellung verschwenkbar ist,

wobei das Zwischenstück (3) in den zwei

verschiedenen Gebrauchsstellungen mit dem sich ihm anschließenden Kopfteil (4) derart in verschiedene Richtungen (Pfeile V, W) weist, dass die

Vorrichtung (1) entsprechend der gewählten

Gebrauchsstellung unter bestimmungsgemäßer Anlage des vordersten Glieds (17, 18) des jeweiligen Zeigefingers (12, 13) an der Anlagefläche (5) des Kopfteils (4) wahlweise in der linken oder der rechten Hand (8, 9) gehalten werden kann.

Vorrichtung nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Zwischenstück (3) samt Kopfteil (4) ergänzend auch eine dritte Gebrauchsstellung einnehmen kann, in welcher das Zwischenstück (3) bezogen auf den Schwenkweg zwischen erster und zweiter Gebrauchsstellung eine Mittellage einnimmt, so dass in der dritten Gebrauchsstellung das Zwischenstück (3), der Schwenkmechanismus (7) und der Griffkörper (2) in Längsrichtung einander anschließen .

Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Zwischenstück (3) in der ersten und zweiten Gebrauchsstellung einem die

Verschwenkbarkeit des Zwischenstücks (3) zu einer Seite begrenzenden Endanschlag (25, 26) anliegt.

Vorrichtung nach einem der vorangehenden

Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Schwenkmechanismus (7) einen

Rastmechanismus umfasst, mit welchem das

Zwischenstück (3) bei Verschwenkung in die erste und zweite Gebrauchsstellung in der betreffenden Schwenklage einrastet.

5. Vorrichtung nach Anspruch 4,

dadurch gekennzeichnet,

dass mittels des Rastmechanismus das Zwischenstück (3) auch in weiteren Schwenklagen, insbesondere der dritten Gebrauchsstellung, einrastbar ist.

6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden

Ansprüche ,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Zwischenstück (3) in der ersten und zweiten Gebrauchsstellung mit seinem

köpfteilseitigen Ende in ungefähr entgegen gesetzte Richtungen weist.

7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden

Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass Zwischenstück (3) und Kopfteil (4) einstückig ausgebildet sind.

8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden

Ansprüche ,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Griffkörper (2) auf seiner zum Handteller der die Vorrichtung greifenden Hand weisenden Seite nach außen gewölbt ist. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Schwenkmechanismus (7) einen am Zwischenstück (3) angeformten Rotationskörper aufweist, der zwischen zwei Abdeckkappen (19) drehbar gelagert ist.

Description:
Vorrichtung zum Zähneputzen.

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zähneputzen umfassend einen im Handteller einer Hand zu greifenden Griffkörper, ein mit dem Griffkörper verbundenes und sich längst des Zeigefingers der Hand an der Fingerinnenseite in Richtung zum vordersten Fingerglied erstreckendes Zwischenstück und ein sich hieran längs anschließendes Kopfteil mit einer fingerseitig angeordneten Anlagefläche für das vorderste Glied des Zeigefingers sowie einer der Anlagefläche gegenüberliegenden Borstenanordnung .

Solche Vorrichtungen sind bereits aus der EP 1234524 A2, der DE 510572 C sowie der EP 1924168 Bl bekannt. Im Grundsatz handelt es sich bei den vorgenannten Zahnputzvorrichtungen um Weiterbildungen sogenannter Fingerzahnbürsten (vgl. hierzu auch DE 20103176 Ul, DE 29723497 Ul, DE 29515202 Ul und EP 0985364 A2 ) , die an dem vordersten Fingerglied des Zeigerfingers einer Hand befestigt werden und die zum Zwecke einer bequemeren Bedienbarkeit und eines besseren Kraftübertrags auf die Borstenanordnung mittels einer bis in den Handteller reichenden Verlängerung (in Form eines Griffkörpers und eines Zwischenstücks) verbessert wurden. Wie bereits in der EP 1234524 A2 sowie der EP 1924168 Bl beschrieben ist, eignen sich derartige Vorrichtungen zum Zähneputzen in besonderer Weise für Kinder sowie geistig und/oder körperlich beeinträchtigte Personen, denen die Handhabung einer herkömmlichen Zahnbürste aufgrund der ungenügend vorhandenen Feinmotorik häufig Probleme bereitet. Dadurch dass die Zahnreinigung mittels einer direkt am vordersten Fingerglied des Zeigefingers anliegenden Borstenanordnung erfolgt, ergibt sich eine auch für nur grobmotorisch veranlagte Personen einfache und intuitive Bedienung, das heisst die Kraftübertragung auf die Borsten findet nicht wie bei herkömmlichen Zahnbürsten über die Verlängerung des Bürstenstiels in zwei verschiedenen Wirkrichtungen statt.

Damit insbesondere auch Kinder oder körperlich und/oder geistig beeinträchtigte Personen mit einer solchen Zahnputzvorrichtung sämtliche Außen-, Innen- und Kauflächen der Zähne in beiden Kieferhälften besser reinigen können, wurde in der EP 1924168 Bl bereits vorgeschlagen, eine Zahnputzvorrichtung der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass das Kopfteil relativ zum Griffkörper zwei verschiedene Gebrauchsstellungen einnehmen kann, in denen es jeweils relativ zur anderen Gebrauchsstellungen um seine Längsachse um etwa 180° verdreht ist. Dadurch wird erreicht, dass die Vorrichtung von einer Person nicht nur mit einer, sondern auch mit der anderen Hand bedienbar ist, wozu lediglich das Kopfteil aus seiner ersten

Gebrauchsstellung in die zweite Gebrauchsstellung überführt werden muss. Dies geschieht mittels eines Verdrehmechanismus, bei dem das Kopfteil um seine

Längsachse verdreht wird. Diese Verstellbarkeit ist z.B. für solche Personen vorteilhaft, bei denen noch keine eindeutige Zuordnung in Links- oder Rechtshänder ausgeprägt ist (z.B. Kinder) bzw. bei denen Beeinträchtigungen der Bewegungsfreiheit der Hände und/oder Finger schubweise oder manchmal schwächer und manchmal stärker zu Tage treten. Wenn also eine Hand - entweder dauerhaft oder vorübergehend - nicht ausreichend bewegbar ist, so kann das Kopfteil von der ersten in seine zweite Gebrauchsstellung verstellt und die Vorrichtung bestimmungsgemäß mit der anderen Hand gegriffen und bedient werden, wodurch zuvor nur umständlich oder gar nicht erreichbare Zahnbereiche geputzt werden können.

In der Praxis hat sich allerdings gezeigt, dass der in der EP 1924168 Bl gezeigte Verstellmechanismus etwas umständlich zu bedienen ist. Die Drehung des Kopfteils um seine Längsachse erfordert einen gewissen Grad an Geschicklichkeit, der insbesondere bei den Zielpersonen, an welche sich die vorstehend erläuterten Vorrichtungen zum Zähneputzen richten, nicht immer vorhanden ist. Ferner erfordert ein Verstellmechanismus, der eine Verdrehbarkeit des länglichen Zwischenstücks bzw. des Kopfteils um seine Längsachse gestattet, einen vergleichsweise kleinen Bauraum, was aus Kosten- und Stabilitätsaspekten nachteilig ist.

Vor diesem Hintergrund ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine neue Vorrichtung zum Zähneputzen der eingangs genannten Art bereit zu stellen, welche unter Bereitstellung eines einfach aufgebauten Verstellmechanismus einen Handwechsel auf alternative Art und Weise ermöglicht und hierzu in möglichst einfacher Weise verstellbar ist.

Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung der eingangs genannten Art, bei der das Zwischenstück und der Griffkörper über ein Schwenkmechanismus, dessen Schwenkachse quer zur Längsachse des Zwischenstücks verläuft, miteinander verbunden sind, wodurch das Zwischenstück samt Kopfteil relativ zum Griffkörper zwischen einer ersten Gebrauchsstellung und einer zweiten Gebrauchsstellung verschwenkbar ist. Dabei ist erfindungsgemäß ferner vorgesehen, dass das Zwischenstück in den zwei verschiedenen Gebrauchsstellungen mit dem sich ihm anschließenden Kopfteil (relativ zum Griffkörper) derart in verschiedene Richtungen weist, dass die Vorrichtung entsprechend der gewählten Gebrauchsstellung unter bestimmungsgemäßer Anlage des vordersten Glieds des jeweiligen Zeigefingers an der Anlagefläche des Kopfteils wahlweise in der linken oder rechten Hand gehalten werden kann.

Dadurch dass im Rahmen der vorliegenden Erfindung ein Handwechsel ermöglicht wird, indem das Zwischenstück samt Kopfteil gegenüber dem Griffkörper um eine quer zur Längsachse des Zwischenstücks verlaufende Schwenkachse verschwenkbar ist, ergibt sich ein im Vergleich zum vorbekannten Stand der Technik deutlich einfacher zu bedienender Schwenkmechanismus, der auch aus Stabi- litäts- und Kostenaspekten dem Stand der Technik überlegen ist. Gegenüber der aus der EP 1924168 Bl bekannten Verdrehbarkeit des Kopfteils um seine Längsachse ist hier der Hebel, um den das Kopfteil samt Zwischenstück verschwenkt wird, deutlich länger, was insbesondere für grobmotorisch veranlagte oder sonstwie beeinträchtigte Personen eine beträchtliche Erleichterung darstellt.

Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ergibt sich aus der quer zur Längsachse des Zwischenstücks (bevorzugt exakt senkrecht hierzu) liegenden Orientierung der Schwenkachse des Verstellmechanismus', um die das Zwischenstück relativ zum Griffkörper verschwenkt wird. Denn unter Nutzung des erfindungsgemäßen Schwenkmechanismus 1 ergibt es sich, dass stets die gleiche Seite des Griffkörpers zur Handinnenfläche der die Vorrichtung bestimmungsgemäß haltenden Hand weist, und zwar unabhängig davon, ob die Vorrichtung in der einen oder in der anderen Hand gehalten wird. Dies erleichtert die ergonomische Ausgestaltung des Griffkörpers .

An dieser Stelle sei erwähnt, dass der Griffkörper einer erfindungsgemäßen Zahnputzvorrichtung im Gegensatz zum länglichen Stil einer herkömmlichen Zahnbürste eine flächige Ausdehnung hat, wobei der erfindungsgemäß vorgesehene Schwenkmechanismus entweder - z.B. randseitig - in den Griffkörper integriert oder als separates Bauteil an diesem angebaut sein kann. Die Schwenkachse des Schwenkmechanismus' liegt in vorteilhafter Weise quer, nochmals bevorzugt exakt senkrecht zu der die flächige Ausdehnung des Griffkörpers definierenden Ebene, die bei bestimmungsgemäß gehaltener Vorrichtung in etwa parallel zur Fläche des Handtellers verläuft und auch parallel zur Längsachse des Zwischenstücks orientiert ist bzw. Letztere beinhaltet.

In einer ersten bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass das Zwischenstück samt Kopfteil ergänzend auch eine dritte Gebrauchsstellung einnehmen kann, in welche das Zwischenstück - bezogen auf den Schwenkweg zwischen erster und zweiter Gebrauchsstellung - eine Mittellage einnimmt, so dass in der dritten Gebrauchsstellung das Zwischenstück, der Schwenkmechanismus und der (übrige) Griffkörper einander in Längsrichtung anschließen. In dieser dritten Gebrauchsstellung kann die erfindungsgemäße Zahnputzvorrichtung in Art einer gewöhnlichen Zahnbürste gehalten und bedient werden, ohne dass der Zeigefinger am Zwischenstück oder dessen letztes Fingerglied an der Anlagefläche des Kopfteils zur Anlage kommen muss. Auch dies ist vorteilhaft, da hierdurch ein erweiterter Funktionsumfang bereitgestellt wird.

Im Rahmen der Erfindung ist bevorzugt dafür Sorge zu tragen, dass das Zwischenstück samt Kopfteil in jeder vorgesehenen Gebrauchsstellung mittels geeigneter Mittel (lösbar) arretiert bzw. fixiert werden kann, was indessen nicht zwingend vorgesehen sein muss.

Vorteilhaft kann ferner vorgesehen sein, dass die erste und zweite Gebrauchsstellung des Zwischenstücks jeweils einer Schwenklage des Zwischenstücks entsprechen, bei der das Zwischenstück jeweils einem die Verschwenkbar- keit des Zwischenstücks zu einer Seite begrenzenden Endanschlag anliegt, was aus Stabilitätsgründen vorteilhaft ist und eine weitere Verschwenkung über die jeweilige Gebrauchsstellung hinaus zuverlässig verhindert .

Außerdem ist in einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass der Schwenkmechanismus einen Rastmechanismus umfasst, mit welchem das Zwischenstück bei Verschwenkung in eine Gebrauchsstellung in der betreffenden Schwenklage (lösbar) einrastet. Dies sollte in vorteilhafter Weise ersichtlich zumindest für die erste und zweite Gebrauchsstellung gelten; sofern, wie dies bereits erläutert wurde, auch eine dritte Gebrauchsstellung vorgesehen ist, so ist es ersichtlich von Vorteil, wenn auch hier eine entsprechende Einrastfunktion in der betreffenden Schwenklage vorgesehen ist. Auch zu weiteren ( Zwischen- ) Schwenklagen, die sich z.B. aus ergonomischen Gründen und/oder zur Verbesserung des Zahnputzergebnisses als nützlich erweisen, kann die Bereitstellung einer entsprechenden Einrastfunktion in der betreffenden Schwenklage vorteilhaft sein.

Ein solcher "Rastmechanismus" sorgt bevorzugt nicht für eine vollständige Blockade des in der betreffenden Schwenklage eingerasteten Zwischenstücks, sondern stellt vorteilhaft "nur" einen (deutlich) erhöhten Wi- derstand für eine aus der betreffenden Schwenklage herausführende Schwenkbewegung (z.B. in Richtung einer anderen Gebrauchsstellung) bereit. Die eingerastete Stellung kann somit vorteilhaft durch bloßes Verschwenken des Zwischenstücks, jedoch unter erhöhtem Kraftaufwand, wieder gelöst werden.

Ferner kann im Rahmen der vorliegenden Erfindung bevorzugt vorgesehen sein, dass das Zwischenstück in der ersten und zweiten Gebrauchsstellung mit seinem kopf- teilseitigen Ende in ungefähr entgegengesetzte Richtungen weist, was sich bei geeigneter Geometrie des Griffkörpers und des Verstellmechanismus' als ergonomisch sinnvoll erweist.

Weiterhin ist bevorzugt vorzusehen, dass das Zwischenstück und das Kopfteil einstückig ausgebildet sind, also relativ zueinander nicht verstellbar sind.

Ferner kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Kopfteil und/oder das Zwischenstück aus einem elastischen bzw. biegeelastischen Material hergestellt sind, was die Ergonomie und Bedienbarkeit einer erfindungsgemäßen Zahnputzvorrichtung nochmals erhöht. Insbesondere eine Biegeelastizität des dem Zeigefinger fingerinnenseitig anliegenden Zwischenstücks senkrecht zu seiner Längsachse kann vorteilhaft sein.

In einer nochmaligen Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist bevorzugt vorgesehen, dass der Griffkör- per auf seiner zum Handteller der die Vorrichtung bestimmungsgemäß greifenden Hand weisende Seite nach außen gewölbt ist. An dieser Stelle sei nochmals darauf hingewiesen, dass dies für beide Gebrauchsstellungen, in denen die Vorrichtung in verschiedenen Händen gehalten wird, jeweils die gleiche Seite des Griffkörpers ist, was sich aus ergonomischer und konstruktiver Sicht als vorteilhaft erweist und eine - bezogen auf eine parallel zum Handteller liegende Mittelebene des Griffkörpers - asymmetrische Gestaltung des Griffkörpers erlaubt .

Und schließlich weist der Schwenkmechanismus einer erfindungsgemäßen Zahnputzvorrichtung in vorteilhafter Weise einen am Zwischenstück (ein- oder mehrteilig) angeformten Rotationskörper auf, der zwischen zwei Abdeckkappen drehbar gelagert ist. Die Abdeckkappen ihrerseits sind bevorzugt lagefest an dem Griffkörper befestigt oder durch diesen gebildet.

Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt:

Fig. 1 eine Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung, bei welchem das Zwischenstück samt Kopfteil eine erste Gebrauchstellung zum Halten der Vorrichtung in einer ersten Hand einnimmt, eine Seitenansicht der Vorrichtung aus Fig. 1, bei welcher das Zwischenstück samt Kopfteil in eine zweite Gebrauchsstellung zum Halten der Vorrichtung in einer anderen Hand verschwenkt wurde,

eine Draufsicht auf die Vorrichtung aus Fig.

1 zusammen mit der die Vorrichtung bestimmungsgemäß haltenden Hand,

eine Draufsicht auf die Vorrichtung aus Fig.

2 zusammen mit der die Vorrichtung bestimmungsgemäß haltenden Hand,

eine weitere Seitenansicht der Vorrichtung aus Fig. 1, bei welcher das Zwischenstück in eine dritte Gebrauchsstellung verschwenkt ist ,

eine weitere Seitenansicht der Vorrichtung aus Fig. 1, bei welcher das Zwischenstück samt Kopfteil gegenüber dem Griffkörper eine nochmals andere Schwenklage einnimmt, und einen Querschnitt durch den Schwenkmechanismus der Vorrichtung aus den Fig. 1 bis 6 in der Schwenklage aus Fig. 1.

Das in den Fig. 1 bis 7 in verschiedenen Ansichten gezeigte Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 zum Zähneputzen umfasst einen Griffkörper 2 und ein längliches Zwischenstück 3, dem sich in dessen Längsachse L ein - einteilig mit dem Zwischenstück 3 ausgebildetes - Kopfteil 4 anschließt. Das Zwischenstück 3 und der Griffkörper 2 sind über einen Schwenk- mechanismus 7 miteinander verbunden, mit dem das Zwischenstück 3 (inkl. Kopfteil 4) relativ zum Griffkörper 2 zwischen einer ersten Gebrauchsstellung (vgl. Fig. 1 und 3) und einer zweiten Gebrauchsstellung (vgl. Fig. 2 und 4 ) um eine Schwenkachse A verschwenkt werden kann (vgl. Pfeile M, N, P in den Fig. 1, 2, 5 und 7). Der weiter unten mit Bezugnahme auf Fig. 7 näher erläuterte Schwenkmechanismus 7 ist beidseits durch eine Abdeckkappe 19 geschützt.

Die Schwenkachse A ist senkrecht zur Längsachse L des Zwischenstücks 3 orientiert und steht senkrecht zu der die flächige Ausdehnung des Griffkörpers 2 definierenden Ebene Ξ, die in den Fig. 1 und 2 der Zeichenebene entspricht .

In Fig. 1 nimmt das Zwischenstück 3 eine der ersten Gebrauchsstellung entsprechende erste Schwenklage ein, in der es mit dem sich ihm längs anschließenden Kopfteil 4 gemäß Pfeil V nach links weist und aus der es gemäß Pfeil M um ca. 180° in die in Fig. 2 gezeigte zweite Gebrauchsstellung verschwenkt werden kann, in der es gemäß Pfeil W nach rechts weist. Aus letzterer kann es gemäß Pfeil N wieder in die erste Gebrauchsstellung zurückgeschwenkt werden. Bezogen auf den - in den Fig. 1 und 2 gleich orientierten - Griffkörper weist das Zwischenstück 3 mit dem sich ihm anschließenden Kopfteil also in den beiden Gebrauchsstellungen in verschiedene Richtungen (vgl. Pfeile V, W), vorliegend in exakt entgegengesetzte Richtungen. Es sei jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Zwischenstück

3 in den beiden Gebrauchsstellungen mit seinem kopf- teilseitigen Ende nicht zwingend in exakt einander entgegengesetzte Richtung weisen muss, was insbesondere dann der Fall wäre, wenn sich die beiden Gebrauchsstellungen um einen Schwenkwinkel kleiner 180° unterscheiden .

Fig. 3 stellt in einer ersten Draufsicht dar, wie die in der Stellung gemäß Fig. 1 befindliche Vorrichtung 1 in der linken Hand 8 einer Person bestimmungsgemäß gehalten wird. Der Pfeil I symbolisiert zum besseren Verständnis die Blickrichtung auf die Vorrichtung 1 bei der Seitenansicht aus Fig. 1.

Fig. 4 zeigt sodann in einer zweiten Draufsicht, wie die in der Stellung gemäß Fig. 2 befindliche Vorrichtung 1 in der rechten Hand 9 einer Person bestimmungsgemäß gehalten wird. Der Pfeil II symbolisiert zum besseren Verständnis die Blickrichtung auf die Vorrichtung 1 bei der Seitenansicht aus Fig. 2.

In den beiden Gebrauchsstellungen gemäß den Fig. 3 und

4 umschließen der jeweilige Daumen 10, 11 und der jeweilige Zeigefinger 12, 13 der linken bzw. rechten Hand 8, 9 den Griffkörper 2 von der dem Kopfteil 4 abgewandten Seite. Der im Wesentlichen gestreckte Zeigefinger 12, 13 erstreckt sich - im Wesentlichen parallel zur Ebene T des dem Grundkörper 3 anliegenden Handtellers - mit seiner Fingerinnenseite 14, 15 längs des Zwischen- Stücks 3 und liegt diesem im Bereich einer länglichen Anlagefläche 16 für die Fingerinnenseite 14, 15 des Zeigefingers 12, 13 bequem an. Das letzte Fingerglied 17, 18 des jeweiligen Zeigefingers 12, 13 liegt mit seiner Innenseite einer an dem Kopfteil 4 der Zahnputzvorrichtung 1 ausgebildeten Anlagefläche 5 an, wobei auf der der Anlagefläche 5 gegenüberliegenden Seite des Kopfteils 4 die zum Zähneputzen geeignete Borstenanordnung 6 der Vorrichtung 1 - ggfs. austauschbar - angebracht ist.

Am Kopfteil 4 ist ferner - auf Seiten der Anlagefläche 5 für den Zeigefinger 12, 13 - eine Endkappe 20 vorgesehen, in die der betreffende Zeigefinger 12, 13 mit seinem letzten Fingerglied 17, 18 von Seiten des Zwischenstücks 3 zumindest teilweise eingeschoben werden kann und die neben einem gewissen Halt für den Zeigefinger einen hygienischen Schutz für den Mundinnenraum beim Zähneputzen (gegenüber etwaigen Verunreinigungen des Fingers 12, 13) bietet. Die Endkappe 20 erstreckt sich vom Kopfteil 4 bis in den Bereich des Zwischenstücks 3 und weist lediglich am distalen Ende des Kopfteils 4 zwei kleine Durchbruchsöffnungen 21, 22 auf, durch die beim Reinigen der Vorrichtung 1 etwaige Verunreinigungen aus der Endkappe 20 abfließen können. Anstelle der Endkappe 20 können jedoch im Bereich des Zwischenstücks 3 und/oder Kopfteils 4 auch beispielsweise eine Lasche oder sonstige Halte- /Führungsmittel vorgesehen sein, mit denen der Zeigefinger eine - ins- besondere seitliche - Halterung am Zwischenstück 3 bzw. Kopfteil 4 erfährt.

Fig. 5 zeigt die Vorrichtung 1 in einer dritten

Gebrauchsstellung, in der das Zwischenstück 3 bezogen auf den Schwenkweg bzw. -winkel zwischen erster und zweiter Gebrauchsstellung eine Mittellage einnimmt. Griffkörper 2, Verstellmechanismus 7, Zwischenstück 3 und Kopfteil 4 schließen dabei einander in einer Achse L längs an, womit die Vorrichtung 1 in Art einer gewöhnlichen Zahnbürste bedienbar wird. Ausgehend von der in Fig. 5 dargestellten Stellung kann das Zwischenstück 3 gemäß Doppelpfeil P sowohl in Richtung zur ersten als auch in Richtung zur zweiten Gebrauchsstellung verschwenkt werden.

Fig. 6 zeigt eine weitere ( wischen- ) Stellung des Zwischenstücks 3 der Vorrichtung 1, welches aus ergonomischer Sicht sogar einer - bestimmungsgemäß mit der linken Hand zu greifenden - ersten Gebrauchsstellung entsprechen könnte. Vorliegend stellt diese jedoch eine Zwischenstellung dar, so dass das Zwischenstück 3 gegenüber dem Griffkörper 2 gemäß Doppelpfeil P um die Schwenkachse A in beide Schwenkrichtungen verschwenkbar ist .

Fig. 7 zeigt schließlich noch einen Schnitt durch den Schwenkmechanismus 7 gemäß Pfeil VII aus Fig. 3. Der Schwenkmechanismus 7 umfasst zwei - in Fig. 7 ober- und unterhalb der Zeichenebene angeordnete - Abdeckkappen 19, zwischen denen ein am Zwischenstück 3 angeformter Rotationskörper 23 um einen Achszapfen 24 drehbar gelagert ist. Der Achszapfen 24 ist mit einer oder beiden Abdeckkappen 19 verbunden und definiert die Schwenkachse A, um welche der Rotationskörper 7 samt Zwischenstück 3 und Kopfteil 4 verdreht werden kann. Ferner sind in Fig. 7 zwei an wenigstens einer der Abdeckkappen 19 ausgebildete Endanschläge 25, 26 zu erkennen, an denen das Zwischenstück 3 in der ersten und zweiten Gebrauchsstellung (in Fig. 7 ist die erste Gebrauchsstellung gezeigt) zur Anlage kommt und die die maximale Verdreh- bzw. Verschwenkbarkeit des Zwischenstücks 3 begrenzen. Die Abdeckkappen 19 sind drehfest mit dem Griffkörper 2 verbunden. Schließlich kann im Schwenkmechanismus 7 noch ein - nicht dargestellter - Rastmechanismus üblicher Bauart vorgesehen sein, der ein

Einrasten des Zwischenstücks 3 in verschiedenen

Schwenklagen (insbesondere in den Gebrauchsstellungen) auf geeignete Weise sicherstellt.