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Title:
DEVICE FOR THE COMPACTION OF STABLE FIBERS OR A NON-WOVEN MATERIAL COMPRISED OF FILAMENTS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/110134
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for the compaction of staple fibers or a non-woven material (2) comprised of filaments (1), the device comprising at least one first endless belt (5) guided over deflection rollers (14), the filaments (1) being deposited on said belt with the aid of a depositing device (13) and comprising at least one additional or second endless belt (6) guided over the deflection rollers (14), said second endless belt being structured as a compacting belt or compressing belt or needling belt and cooperating with the first endless belt (5), a water needling device (8) having a suctioning device (8.2) and a second water needling device (10), which is located behind the second endless belt and in front of the delivery end of the first endless belt viewed in the conveying direction, being provided in a region following the conjunction of two cooperating branches (4, 4.1) of the two endless belts (5, 6). According to the invention, a nozzle beam (8.1) of a first water needling device (8) acts upon and/or processes the first endless belt (5) from below by means of the branch (4.1) of the first endless belt (5) on the one side of the non-woven material (2) from beneath through the branch (4.1) of the first endless belt (5) and, on the other side of the non-woven material (2), the second water needling device (10) acts upon and/or processes the other side of the non-woven material directly from above.

Inventors:
MÜNSTERMANN, Ullrich (Leipziger Str. 33, Egelsbach, 63329, DE)
Application Number:
DE2008/000276
Publication Date:
September 18, 2008
Filing Date:
February 14, 2008
Export Citation:
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Assignee:
FLEISSNER GMBH (Wolfsgartenstrasse 6, Egelsbach, 63329, DE)
MÜNSTERMANN, Ullrich (Leipziger Str. 33, Egelsbach, 63329, DE)
International Classes:
D04H18/04
Domestic Patent References:
WO2001051693A1
Foreign References:
EP1424425A1
EP1126064A2
FR2881758A1
EP0859076A2
FR2601970A1
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Claims:
Patentansprüche:

1. Vorrichtung zur Verfestigung von Stapelfasern oder vorzugsweisse eines aus Filamenten (1) gebildeten Vlieses (2), zu der mindestens ein über Umlenkwalzen (14) geführtes erstes Endlosband (5) gehört, auf dem die Filamente (1) mit Hilfe einer Ablageeinrichtung (13) abgelegt werden und zu der mindestens ein weiteres oder zweites über die Umlenkwalzen (14) ge- führtes Endlosband (6) gehört, das als Verdichtungsband oder Kompaktier- band oder Vernadelungsband ausgebildet ist und mit dem ersten Endlosband (5) zusammenwirkt, wobei in einem Bereich nach dem Zusammenführen von zwei zusammenwirkenden Trums (4, 4.1) der beiden Endlosbänder (5, 6) eine Wasservernadelungseinrichtung (8) mit einer Absaugvorrich- tung (8.2) und in Förderrichtung gesehen hinter dem zweiten Endlosband und vor dem Abgabeende des ersten Endlosbandes eine zweite Wasservernadelungseinrichtung (10) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Düsenbalken (8.1) einer ersten Wasservernadelungseinrichtung (8) das erste Endlosband (5) von unten her durch das Trum (4.1) des ersten Endlosbandes (5) auf die eine Seite des Vlieses (2) und die zweite Wasservernadelungseinrichtung (10) von oben her direkt auf die andere Seite des Vlieses (2) einwirkt bzw. dieses bearbeitet.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zwi- sehen zwei Umlenkwalzen (14.2, 14.3) ein Zwischenraum gewählt ist, der so groß ist, dass darin zumindest die erste Wasservernadelungseinrichtung (8) mit der Absaugvorrichtung (8.2) vorgesehen werden kann.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Trum zumindest des unteren Endlosbandes (5) als Ablageband eingesetzt und über eine oder zwei Stützrollen (4.2) abgestützt ist.

4. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenbalken der ersten Wasservernadelungseinrichtung (8) entweder von oben oder von unten auf das Trum (4.1) des ersten Endlosbandes (5) einwirkt.

5. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Wasservernadelungseinrichtung (10) und/oder eine dritte Wasservernadelungseinrichtung mit je einer Absaugvorrichtung (10.2) mit einem sehr kleinen Abstand (3) zu einem Abgabeende (12) des ersten Endlosban- des (5) angeordnet ist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einem Aufgabebereich (15) der Filamente (1) und der ersten Wasservernadelungseinrichtung (8) auf der Unterseite des Trums (4.1) eine o- der mehrere Absaugvorrichtungen (18.1 , 18.2) vorgesehen sind.

7. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass in einem Abgabebereich (16) des ersten Endlosbandes (5) mehrere Wasser- vernadelungseinrichtungen mit je einer Absaugvorrichtung vorgesehen sind.

8. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass sich an die aus dem ersten Endlosband (5) und dem Kompaktierband (6) gebildete erste Bearbeitungsstufe mindestens eine zweite Bearbeitungsstufe anschließt.

Description:

Vorrichtung zur Verfestigung von Stapelfasern oder eines aus Filamenten gebildeten Vlieses

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Verfestigung von Stapelfasern oder eines aus Filamenten gebildeten Vlieses, zu der mindestens ein über Umlenkwalzen geführtes erstes Endlosband gehört, auf dem die Filamente mit Hilfe einer Ablageeinrichtung abgelegt werden und zu der mindestens ein weiteres oder zweites über die Umlenkwalzen geführtes Endlosband gehört, das als Verdichtungsband oder Kompaktierband oder Vernadelungsband ausgebildet ist und mit dem ersten Endlosband zusammenwirkt, wobei in einem Bereich nach dem Zusammenführen von zwei zusammenwirkenden Trums der beiden Endlosbänder eine Wasservema- delungseinrichtung mit einer Absaugvorrichtung und in Förderrichtung gesehen hinter dem zweiten Endlosband und vor dem Abgabeende des ersten Endlosbandes eine zweite Wasservernadelungseinrichtung vorgesehen ist,

Es ist eine Vorrichtung zur Verfestigung aus Filamenten gebildeten Vlieses bekannt (EP 1 126 064), zu der mindestens ein über Umlenkwalzen geführtes erstes Endlosband gehört, auf dem Filamente mit Hilfe einer Ablageeinrichtung abgelegt werden und zu der mindestens ein weiteres oder zweites über die Umlenkwalzen geführtes Endlosband gehört, das als Verdichtungsband oder Kompaktierband oder Vernadelungsband ausgebildet ist und mit dem ersten Endlosband zusammenwirkt, wobei in einem Bereich nach dem Zusammenführen von zwei zusammenwirkenden Trums der beiden Endlosbänder eine Wasservernadelungseinrichtung mit einer Absaugvorrichtung und in Förderrichtung gesehen hinter der zweiten Endlosband und vor dem Abgabeende des ersten Endlosbandes eine zweite Wasser- vernadelungseinrichtung vorgesehen ist.

Ein wichtiger Aspekt der Erfindung ist es, das Vlies so zuzubereiten, dass es ohne Beeinträchtigung der nächsten Bearbeitungsstufe zugeführt werden kann und dass vorwiegend eine symmetrische Vliesverfestigung ent- steht.

Gelöst wird die Aufgabe dadurch, dass ein Düsenbalken einer ersten Was- servernadelungseinrichtung das erste Endlosband von unten her durch das Trum des ersten Endlosbandes auf die eine Seite des Vlieses und die zwei- te Wasservernadelungseinrichtung von oben her direkt auf die andere Seite des Vlieses einwirkt bzw. dieses bearbeitet. Hierdurch wird erreicht, dass das Vlies an dieser Stelle mit Hilfe der vorteilhaft positionierten Befeuchtungseinheit, bestehend z. B. aus einem Düsenbalken und der Absaugvorrichtung, so stark verfestigt wird, dass es ohne einen weiteren Bearbei- tungsschritt von dem Ablageband oder Endlosband auf eine in der Zeichnung nicht dargestellte zweite Bearbeitungseinheit bzw. eine Trommel übertragen und somit zugeführt werden kann. In der zweiten Bearbeitungsstufe kann das Vlies weiter behandelt werden.

Hierzu ist es vorteilhaft, dass zwischen zwei Umlenkwalzen ein Zwischenraum gewählt ist, der so groß ist, dass darin zumindest die erste Wasservernadelungseinrichtung mit der Absaugvorrichtung vorgesehen werden kann.

Vorteilhaft ist es hierzu, dass das Trum zumindest des unteren Endlosbandes als Ablageband eingesetzt und über eine oder zwei Stützrollen abgestützt ist.

Auch ist es vorteilhaft, dass der Düsenbalken der ersten Wasservernade- lungseinrichtung entweder von oben oder von unten auf das Trum des ersten Endlosbandes einwirkt.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft, dass die zweite Wasservemadelungseinrichtung und/oder eine dritte Wasservernadelungs- einrichtung mit je einer Absaugvorrichtung mit einem sehr kleinen Abstand zu einem Abgabeende des ersten Endlosbandes angeordnet ist.

Vorteilhaft ist es auch, dass zwischen einem Aufgabebereich der Filamente und der ersten Wasservemadelungseinrichtung auf der Unterseite des Trums eine oder mehrere Absaugvorrichtungen vorgesehen sind. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft, dass in einem Ab- gabebereich des ersten Endlosbandes mehrere Wasservernadelungsein- richtungen mit je einer Absaugvorrichtung vorgesehen sind.

Ferner ist es vorteilhaft, dass sich an die aus dem ersten Endlosband und dem Kompaktierband gebildete erste Bearbeitungsstufe mindestens eine zweite Bearbeitungsstufe anschließt.

Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind in den Patentansprüchen und in der Beschreibung erläutert und in einer Zeichnung dargestellt.

In der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Verfestigung von Stapelfasern oder eines aus Filamenten 1 gebildeten Vlieses 2 gezeigt, zu der mindestens ein über mehrere Umlenkwalzen 14, 14.2, 14.3 geführtes erstes Endlosband 5 gehört, auf dem die Filamente 1 mit Hilfe einer Ablageeinrichtung 13 auf der Oberseite eines Trums 4.1 des Endlosbandes 5 abgelegt werden. Das Vlies 2 wird mit Hilfe einer ersten Wasservemadelungseinrichtung 8, die aus einem Düsenbalken 8.1 und einer Absaugvorrichtung 8.2 besteht, verfestigt.

Dem ersten Endlosband 5 ist ein zweites mit diesem zusammenwirkendes Endlosband 6 zugeordnet, das nachstehend auch als Kompaktierband oder auch als Vernadelungsband bezeichnet wird. Als Vernadelungsband kann das Endlosband dann eingesetzt werden, wenn der Düsenbalken 8.1 von

unter her, wie in der Zeichnung dargestellt, auf ein Trum 4 des Endlosbandes einwirkt. In diesem Fall ist das Band 6 feinmaschig ausgebildet.

Die beiden Endlosbänder 5, 6 sind über zahlreiche Umlenkwalzen 14 bis 14.3 geführt und werden über je eine in der Zeichnung nicht dargestellte Antriebsvorrichtung derart in Pfeilrichtung angetrieben, dass sich gemäß Pfeil 19 die zusammenwirkenden Trums 4, 4.1 der Endlosbänder 5, 6, in die gleiche Richtung bewegen.

Nach dem Zusammenführen der beiden zusammenwirkenden Trums 4, 4.1 der beiden Endlosbänder 5, 6 bzw. einer Umlenkrolle 14.2 ist in einem Bereich oder an einer Stelle 17 die erste Wasservernadelungseinrichtung bzw. der Düsenbalken 8.1 mit der Absaugvorrichtung 8.2 vorgesehen, der die Umlenkwalze 14.3 nachgeordnet ist. Der Abstand A zwischen der Stelle 17, an der die beiden Trums 4, 4.1 zusammengeführt sind und der Umlenkwalze 4.3 ist so eng gewählt, dass nur die erste Wasservernadelungseinrichtung 8 mit der Absaugvorrichtung 8.2 vorgesehen werden kann. In einem anderen in der Zeichnung nicht dargestellten Ausführungsform kann der Abstand A auch so groß sein, dass mehrere Wasservernadelungseinrich- tungen in diesem Bereich vorgesehen werden können.

Damit das Trum 4.1 nicht zu weit nach unten durchhängt, kann dicht neben der Wasservernadelungseinrichtung 8 mindestens eine oder auf beiden Seiten der Wasservernadelungseinrichtung 8 je eine oder mehrere Stützwalzen vorgesehen werden.

Der Düsenbalken der ersten Wasservernadelungseinrichtung 8 kann - wie bereits erwähnt - entweder von oben oder von unten her auf das Trum 4.1 des ersten bzw. zweiten Endlosbandes 5, 6 einwirken.

Alternativ kann der Düsenbalken von oben nach unten eingesetzt werden, dazu muss das Siebband offen sein, d. h. größere öffnungen aufweisen, so dass der Wasserstrahl durch das Siebband hindurch und dann auf des

Vlies 2 auftreffen kann. Das heißt, das Kompaktierband 6 muss sehr offen sein, damit der Wasserstrahl auf das Vlies auftreffen kann. Weist das Siebband 5 große öffnungen auf, wird mit Hilfe der Wasserstrahlen bereits eine Perforierung bewirkt. Will man jedoch keine Abdrücke auf dem Vlies erhal- ten, wird gemäß Zeichnung von unten nach oben vernadelt.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn eine zweite Wasservernadelungseinrich- tung 10 mit einem Düsenbalken 10.1 und einer Absaugvorrichtung 10.2 mit sehr kleinem Abstand 3 zu einem Abgabeende 12 des ersten Endlosban- des 5 vorgesehen ist. Auf diese Weise kann das Vlies 2 direkt mit dem Wasserstrahl des Düsenbalkens 10.1 bearbeitet werden und wird nicht mehr durch ein Siebband beeinträchtigt. Der Wasserstrahl kann viel effektiver eingesetzt werden.

Hierdurch kann das Vlies 2 unmittelbar hinter dem Kompaktierband 6 d. h. vor der Abgabe des Vlieses 2 von dem Endlosband 5 ein zweites Mal vernadelt werden, so dass es in einer zweiten in der Zeichnung nicht dargestellten Arbeitsstufe, ohne weiteres an diese übergeben werden kann.

Hinter der ersten Wasservernadelungseinrichtung 8 können, z. B. an der Stelle der Umlenkwalze 4.2, zwei in der Zeichnung nicht dargestellte Presswalzen vorgesehen werden, um das Vlies bereits an dieser Stelle weiter zu verdichten.

In einem Abgabebereich 16 des ersten Endlosbandes 5 können auch mehrere Wasservernadelungseinrichtungen mit je einer Absaugvorrichtung vorgesehen sein.

Zwischen einem Aufgabebereich 15 der Filamente 1 und der ersten Was- servernadelungseinrichtung 8 können auf der Unterseite des Trums 4.1 eine oder mehrere Absaugvorrichtungen 18.1 , 18.2 vorgesehen sein.

Bei der Ausführung nach Figur 2 ist die Umlenkwalze 14.4 des Kompaktier- bandes 6 bis an die Auflegestelle der Filamente 1 der Ablageeinrichtung 13 vorgezogen. Die auf das Siebband 5 aufgelegten Filamente 1 erfahren so eine Fixierung, welche bis zur ersten Wasservernadelungseinrichtung auf- recht erhalten wird.

Bezugszeichenliste:

1 Filament

2 Vlies, Spinnvlies

3 Abstand

4 Trum des Kompaktierbandes

4.1 Trum des Ablage- oder Endlosbandes 4.2 Stützrolle, Stützwalze

5 erstes Endlosband, Siebband

6 zweites Endlosband, Kompaktierband 8 Wasservernadelungseinrichtung

8.1 Düsenbalken 8.2 Absaugvorrichtung

10 Wasservernadelungseinrichtung,

10.1 Düsenbalken

10.2Absaugvorrichtung

12 Abgabeende 13 Ablageeinrichtung

14 Umlenkwalze 14.1 Umlenkwalze 14.2Umlenkwalze 14.3Umlenkwalze 14.4Umlenkwalze

15 Aufgabebereich zur Aufgabe der Filamente 1 auf das Endlosband 5

16 Abgabebereich

17 Stelle bzw. Bereich 18.1 Absa ugvorrichtu ng 18.2Absaugvorrichtung 19 Pfeil

A Abstand