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Title:
DEVICE COMPRISING A CONTROLLABLE VALVE, AND METHOD FOR CONTROLLING THE VALVE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/101315
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to a device (1) which comprises a controllable valve (2) for sanitary facilities, heating systems or air conditioning systems, a control unit (3) which controls the valve (2), and a sensor which is connected to the control unit (3). The sensor is a light sensor (4) which can detect a light signal (7) from visible light, convert said light signal into a sensor signal (17) specific to said light signal, and transmit said light signal to the control unit (3). The control unit (3) is designed to control the valve (2) on the basis of the specific sensor signal (17).

Inventors:
OBRIST, Roland (Linda 2, 7412 Scharans, CH)
KNUPFER, Thomas (Güterstrasse 12, 7000 Chur, CH)
Application Number:
EP2017/080209
Publication Date:
May 31, 2019
Filing Date:
November 23, 2017
Export Citation:
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Assignee:
OBLAMATIK AG (Gäuggelistrasse 7, 7000 Chur, 7000, CH)
International Classes:
G05B19/042; E03C1/05; E03D5/10; G05D7/06; H04B10/116
Foreign References:
EP3243966A12017-11-15
JP2017150129A2017-08-31
JP2009293264A2009-12-17
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
OK PAT AG (Industriestrasse 47, 6304 Zug, 6304, CH)
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Claims:
Patentansprüche

1. Vorrichtung (1), welche umfasst:

ein steuerbares Ventil (2) für Sanitäranlagen, Heizungsanlagen oder Klimaanlagen,

eine Steuereinheit (3), welche das Ventil (2) steuert, und

einen Sensor, welcher mit der Steuereinheit (3) in Verbindung steht,

dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor ein

Lichtsensor (4) ist, welcher ein Lichtsignal (7) aus sichtbarem Licht detektiert, dieses in ein für dieses Lichtsignal (7) spezifische Sensorsignal (17)

umwandelt und an die Steuereinheit (3) sendet, und dass die Steuereinheit (3) ausgebildet ist, das Ventil (2) aufgrund des spezifischen Sensorsignals (17) zu steuern .

2. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch

gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (3) ein

Speichermedium (5) umfasst, auf welchem zumindest eine Voreinstellung zum Steuern des Ventils (2) gespeichert ist,

wobei die Voreinstellung ausgewählt ist aus einer Gruppe, welche umfasst:

einen oder mehrere Einzelparameter zum Betrieb des Ventils (2), und ein oder mehrere vorprogrammierte Steuerprogramme (6) zum Betrieb des Ventils (2), wobei ein

Steuerprogramm (6) zumindest zwei Einzelparameter umfasst .

3. Vorrichtung (1) nach Anspruch 2, dadurch

gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (3) ausgebildet ist, ein für das Lichtsignal (7) spezifisches

Sensorsignal (17) einer auf dem Speichermedium (5) gespeicherten Voreinstellung zuzuordnen, wobei die Steuereinheit (3) zumindest eine der folgenden

Aktionen auslösen kann:

Auswahlen einer dem Lichtsignal (7) zugeordneten Voreinstellung,

Bearbeiten einer dem Lichtsignal (7) zugeordneten Voreinstellung,

Speichern einer dem Lichtsignal· (7) zugeordneten Voreinstellung, und/oder

Ausführen einer dem Lichtsignal (7) zugeordneten Voreinstellung und damit Auslösen eines gemäss der Voreinstellung definierten Verhaltens des Ventils (2) .

4. Vorrichtung (1) nach Anspruch 4, dadurch

gekennzeichnet, dass das auf den Lichtsensor (4) fallende Lichtsignal (7) ein Signal ist, welches aus folgender Gruppe ausgewählt ist: ein Lichtimpuls, und

eine Kombination von zwei oder mehreren Lichtimpulsen,

wobei jeder Lichtimpuls sichtbares Licht einer

bestimmten Wellenlänge (l) oder eines bestimmten

Wellenlängenbereichs, und einer bestimmten Zeitdauer (t) ist.

5. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 4,

dadurch gekennzeichnet, dass ein Einzelparameter ausgewählt ist aus einer Gruppe, welche umfasst:

eine Öffnungszeit des Ventils (2),

eine Öffnungsgeschwindigkeit des Ventils (2), ein Öffnungswinkel des Ventils (2),

ein Öffnungsintervall des Ventils (2), und/oder eine akustische oder optische Anzeige an der Vorrichtung (1) .

6. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (2) ein Flüssigkeitsventil einer Sanitäranlage (10), einer Heizungsanlage, oder einer Klimaanlage ist.

7. Vorrichtung (1) nach Anspruch 6, dadurch

gekennzeichnet, dass das Steuerprogramm (6) eine

Betriebsart des Ventils (2) definiert, wobei die Betriebsart aus einer Gruppe ausgewählt ist, welche umfasst :

Abgeben einer Gesamtmenge einer Flüssigkeit (12),

Abgeben einer Gesamtmenge einer Flüssigkeit (12) pro Zeiteinheit,

eine maximale Temperatur einer abzugebenden

Flüssigkeit (12),

eine minimale Temperatur einer abzugebenden

Flüssigkeit (12) ,

eine bevorzugte Temperatur einer abzugebenden Flüssigkeit (12),

eine oder mehr Abgabezeiten und/oder

Abgabeintervalle, und/oder

eine beliebige Kombination dieser Betriebsarten.

8. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein

Konfigurationsgerät (15) mit einer Lichtquelle (8) zum Aussenden von Lichtsignalen (7), die von dem

Lichtsensor (4) detektierbar sind, umfasst.

9. Vorrichtung (1) nach Anspruch 8, dadurch

gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (8) eine Lampe ist, welche ausgewählt ist aus einer Gruppe, welche jeweils eine oder mehrere Light Emitting Diode (s) (LED(s)) und Blitzlampe (n) umfasst, oder dass die Lichtquelle (8) ein Bildschirm ist.

10. Vorrichtung (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Konfigurationsgerät (15) aus einer Gruppe ausgewählt ist, welche umfasst:

ein Mobiltelefon, ein Tablet-Computer, ein

Taschencomputer und ein Notebook, und dass die

Lichtguelle (8) eine LED, eine Blitzlampe oder ein Bildschirm ist.

11. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine

Indikatoranzeige (13) zum Aussenden akustischer oder optischer Signale umfasst, wobei die Indikatoranzeige (13) mit der Steuereinheit (3) verbunden und von dieser gesteuert ist.

12. Sanitäranlage (10), welche umfasst:

ein oder mehrere Sanitärelemente (9), welche aus folgender Gruppe ausgewählt sind:

Toilette, Urinal, Waschbecken, Dusche, und Bidet, sowie

eine oder mehrere Vorrichtungen (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

wobei jedem Sanitärelement (9) jeweils eine

Vorrichtung (1) zugeordnet ist.

13. Heizungsanlage, welche umfasst:

ein oder mehrere Heizungselemente, welche aus folgender Gruppe ausgewählt sind:

Heizkörper und Bodenheizungselement, und

eine oder mehrere Vorrichtungen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9,

wobei jedem Heizungselement jeweils eine Vorrichtung (1) zugeordnet ist.

14. Klimaanlage, welche umfasst:

ein oder mehrere Klimaelemente, insbesondere ein oder mehrere Wärmetauscher, und

eine oder mehrere Vorrichtungen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9,

wobei jedem Klimaelement jeweils eine Vorrichtung (1) zugeordnet ist.

15. Verfahren zum Steuern eines Flüssigkeitsventils (2), dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren folgende Schritte umfasst:

Bereitstellen zumindest einer Vorrichtung (1), welche ein steuerbares Ventil (2), eine Steuereinheit (3) , die das Verhalten des Ventils (2) steuert, und einen mit der Steuereinheit (3) verbundenen Lichtsensor (4) zum Detektieren von sichtbarem Licht umfasst, Detektieren eines Lichtsignals (7) aus sichtbarem Licht durch den Lichtsensor (4),

Umwandeln des Lichtsignals (7) in ein für dieses Lichtsignal (7) spezifisches Sensorsignal (17) durch den Lichtsensor (4),

Weiterleiten des Sensorsignals (17) an die

Steuereinheit (3), und

Steuern des Ventils (2) durch die Steuereinheit (3) aufgrund des Lichtsignals (7).

16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (3) ein Speichermedium (5) bereitstellt , auf welchem zumindest eine

Voreinstellung zum Steuern des Ventils (2) gespeichert ist, wobei die Voreinstellung umfasst: einen oder mehrere Einzelparameter zum Betrieb des Ventils (2), und/oder ein oder mehrere, vorprogrammierte

Steuerprogramme (6) zum Betrieb des Ventils (2), wobei ein Steuerprogramm (6) zumindest zwei

Einzelparameter umfasst.

17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (3) aufgrund dem für das

Lichtsignal (7) spezifische Sensorsignal (17) eine der folgenden Aktionen auslöst: Auswahlen einer dem Lichtsignal (7) zugeordneten Voreinstellung,

Bearbeiten einer dem Lichtsignal (7) zugeordneten Voreinstellung,

Speichern einer dem Lichtsignal (7) zugeordneten Voreinstellung, und/oder

Ausführen einer dem Lichtsignal (7) zugeordneten Voreinstellung und damit Auslösen eines gemäss der Voreinstellung definierten Verhaltens des Ventils (2 ) .

18. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Lichtquelle (8) bereitgestellt wird, welche das Lichtsignal (7) an den Lichtsensor (4) aussendet, wobei das Lichtsignal (7) aus einer Gruppe ausgewählt ist, welche umfasst: ein Lichtimpuls, und eine Kombination zwei oder mehr Lichtimpulse, wobei jeder Lichtimpuls sichtbares Licht einer bestimmten Wellenlänge (l) oder eines bestimmten

Wellenlängenbereichs, und einer bestimmten Zeitdauer (t) ist.

19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (8) von einem Konfigurationsgerät (15) bereitgestellt wird, welches aus einer Gruppe ausgewählt ist, welche umfasst: ein Mobiltelefon, ein Tablet-Computer, ein Taschencomputer und ein Notebook, und wobei die Lichtquelle (8) eine Blitzlampe oder ein Bildschirm ist.

20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Konfigurationsgerät (15) eine

Benutzeroberfläche (22) bereitstellt , welche zur

Darstellung von gewünschten Aktionen in Bezug auf eine ausgewählte Voreinstellung verwendet wird, wobei mittels der Benutzeroberfläche (22) das Lichtsignal

(7) definiert und ausgesendet wird.

Description:
Vorrichtung mit steuerbarem Ventil und Verfahren zum

Steuern des Ventils

TECHNISCHES GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche ein steuerbares Ventil, eine Steuereinheit zum Steuern des Ventils und einen Sensor umfasst. Der Sensor steht mit der Steuereinheit in Verbindung. Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum Steuern eines Ventils.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Es ist bekannt, beispielsweise Sanitäranlagen mittels elektronischer Steuergeräte zu betreiben. Insbesondere bei solchen sanitären Anlagen, die stark frequentiert werden, zum Beispiel bei öffentlichen Toiletten, ist es dabei wünschenswert, dass der jeweilige Benutzer vorbestimmte Funktionen berührungslos auslösen kann. Bekannt ist zum Auslösen von vorbestimmten Funktionen die Verwendung von Infrarot-Sensoren, die auf Annäherungen des Benutzers an den Sensor reagieren. In der Regel werden aktive Sensoren verwendet, die selbst infrarote Strahlungen aussenden und ausserdem die reflektierte Strahlung

detektieren. Eine Steuereinheit wertet Veränderungen in der reflektierten Strahlung aus. So kann eine bestimmte

Änderung der Eigenschaften der reflektierten Strahlung als Signal dafür verwendet werden, dass ein Benutzer die

Toilettenspülung bedienen möchte, und das entsprechende Wasserventil wird zum Spülen ausgelöst.

Ausserdem können mittels Infrarotsensoren Betriebs

und/oder Werkseinstellungen des Wasserventils konfiguriert werden. Nachteilig ist, dass zum Konfigurieren das

Fachpersonal eine zusätzliche Infrarot-Fernbedienung benötigt. Es fallen also zusätzliche Anschaffungskosten an, und dies für ein Gerät, welches im täglichen Gebrauch schnell verlegt wird und dann entsprechend am Einsatzort nicht unmittelbar verfügbar ist.

Bekannt ist zudem das Konfigurieren der Betriebs- /Werkseinstellungen von sanitären Anlagen mittels

drahtloser Bluetooth-oder WiFi-Übertragungstechnologie . Dabei kann der Konfigurator über ein Handgerät, wie einem Handy oder einem Tablet-Computer, den Betrieb der sanitären Anlage konfigurieren und steuern. Die Verwendung solcher Übertragungstechnologien eignet sich jedoch eher für die Steuerung weniger Sanitäranlagen wie zum Beispiel in privaten Haushalten, da z.B. für jede Toilette, jedes Waschbecken und jede Dusche zunächst eine eigene Verbindung konfiguriert und aufgebaut werden muss. Befinden sich, wie es in öffentlichen Räumen oder stark frequentierten Sanitäranlagen üblich, mehrere

Sanitärelemente in einem Raum, ist die Konfiguration von vielen Sanitärelementen in der Praxis häufig

unübersichtlich und damit kompliziert. Ein typischer

Konfigurator wie ein Sanitärinstallateur ohne spezielles Fachwissen in drahtlosen Übertragungstechnologien kann aber bei einer derart komplexen Bedienung schnell überfordert sein.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine einfach zu handhabende Alternative zum Steuern eines Ventils wie für Sanitär-, Heizungs- oder Klimaanlagen bereitzustellen.

Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass eine Vorrichtung gemäss dem unabhängigen Anspruch 1 bereitgestellt wird, welche ein steuerbares Ventil, eine Steuereinheit, die das Ventil steuert, und einen Sensor, der mit der Steuereinheit in Verbindung steht, umfasst.

Die Aufgabe wird ebenfalls dadurch gelöst, dass ein

Verfahren bereitgestellt wird, in welchem eine entsprechende Vorrichtung zum Steuern eines Ventils verwendet wird.

Insbesondere ist der Sensor als ein Lichtsensor zum

Detektieren von sichtbarem Licht ausgebildet, welcher aufgrund eines spezifischen, detektierten Lichtsignals ein definiertes Verhalten des Flüssigkeitsventils mittels der Steuereinheit auslösen kann. Die Verwendung eines

Lichtsensors, mit welchem sichtbares Licht detektiert werden kann, sowie die Verwendung von sichtbarem Licht als Übertragungstechnologie ermöglicht eine im Vergleich zur Verwendung von Infrarotlicht einfachere Konfiguration von Ventilen, welche einfach in den täglichen Ablauf eines Installateurs aufgenommen werden kann.

KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN

Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachstehend anhand von Figuren noch näher erläutert. Es zeigen

Fig. 1-3 vereinfachte Schemata von beispielhaften

Sanitäranlagen mit einem erfindungsgemäss steuerbaren Flüssigkeitsventil;

Fig. 4 Übersichtszeichnung über ein Steuerungsverfahren eines Flüssigkeitsventils gemäss einer ersten Variante; und Fig. 5 Übersichtszeichnung über ein Steuerungsverfahren eines Flüssigkeitsventils gemäss einer zweiten Variante .

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft unter anderem ein steuerbares Ventil 2, welches insbesondere im Sanitär-, Heizungs- und/oder Klimabereich verwendet werden kann.

Sowohl bei Sanitäranlagen 10 als auch bei Heizungs- und Klimaanlagen kommen insbesondere Wasser oder wässrige

Lösungen zum Einsatz. So wird beispielsweise Wasser bei Sanitäranlagen wie Toiletten oder Waschbecken, aber auch bei Heizungsanlagen eingesetzt. Ebenfalls kommen

Kühlflüssigkeiten in Klimaanlagen oder

Reinigungsflüssigkeiten bei Sanitäranlagen zum Einsatz; dabei sind sowohl Kühlflüssigkeiten oder

Reinigungsflüssigkeiten in der Regel auf Wasserbasis hergestellt, sind also wässrige Lösungen.

Im Rahmen der vorliegenden Beschreibung werden insbesondere Flüssigkeitsventile diskutiert, welche als Beispiel für gemäss der vorliegenden Erfindung verwendeten Ventile 2 dienen. Ebenfalls geeignet sind aber auch andere Ventile 2, beispielsweise Ventile für Fluide, wobei unter Fluiden Gase, Flüssigkeiten und/oder Gas-/Flüssigkeitsgemische verstanden werden. Ebenfalls geeignete Ventile können Ventile 2 z.B. für feinkörnige Feststoffe sein.

Durch den Einsatz von Ventilen 2 kann der Durchlass von zu transportierenden Medien oder Materialien gezielt reguliert werden. Beispielsweise wird mittels Flüssigkeitsventilen der Flüssigkeitsdurchlass bei Sanitäranlagen 10,

Heizungsanlagen oder Klimaanlagen reguliert. So kann bei Heizungs- oder Klimaanlagen eine gewünschte Heiz- oder Kühlleistung eingestellt werden, während bei Sanitäranlagen 10 beispielsweise die Spülmenge bei Toiletten oder Urinals, bei Waschbecken oder die Wassermenge aber auch die

Wassertemperatur festgelegt werden, wenn sogenannte

Mischventile verwendet werden.

Gemäss der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung 1 vorgeschlagen, welche ein Ventil 2 umfasst, das steuerbar ist, sowie eine entsprechende Steuereinheit 3 zum Steuern dieses Ventils 2 und einen Sensor, welcher mit der

Steuereinheit 3 in Verbindung steht. Mittels der

Steuereinheit 3 wird das Verhalten des Ventils 2 gesteuert.

Der Sensor der Vorrichtung 1 ist ein Lichtsensor 4, der sichtbares Licht detektiert und in steuerungstechnisch entsprechende Sensorsignale umwandelt. Ausgeschlossen wird im Sinne der vorliegenden Erfindung explizit die Verwendung von Infrarotlicht zum Steuern des Ventils (Licht in einem Wellenlängenbereich von ungefähr 780 nm bis 1000 nm) . Der Lichtsensor 4 detektiert sichtbares Licht. Es wird bevorzugt ein Lichtsensor verwendet werden, welcher im Wesentlichen sichtbares Licht detektiert, oder ein

Lichtsensor, dessen höchste Empfindlichkeit für Licht aus dem sichtbaren Bereich liegt.

Unter einem Lichtsensor 4 wird vor allem ein Photodetektor verstanden, also ein elektrisches Bauelement, welches Licht aus dem sichtbaren Bereich erkennt bzw. empfängt und in ein entsprechendes elektrisches Signal umwandelt. Beispielhaft genannt seien als Lichtsensoren 4 Photozellen wie eine Photodiode oder ein Photowiderstand. Es handelt sich also bevorzugt um passive Sensoren bzw. reine Empfänger.

Unter sichtbarem Licht wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung Licht verstanden, welches für das menschliche Auge sichtbar ist. In der Regel wird Licht eines

Wellenlängenbereichs von ungefähr 350 bis ungefähr 750 nm als sichtbares Licht bezeichnet, wobei die untere und die obere Grenze individuellen Schwankungen unterliegen kann. Insbesondere ist die Empfindlichkeit des Auges für

Wellenlängen der oberen und unteren Grenze fliessend; die obere Grenze für sichtbares Licht kann in einem Bereich von ungefähr 720 nm bis ungefähr 830 nm liegen, während die Empfindlichkeit für kürzere Wellenlängen an der unteren Grenze im Bereich von 350 nm bis 380 nm liegen kann. Unter sichtbarem Licht wird jedoch weder Infrarotlicht (IR-Licht) noch Ultraviolettes Licht (UV-Licht) verstanden. Entsprechend ist der Lichtsensor 4 ausgebildet, zumindest Licht aus einem Wellenlängenbereich zwischen ungefähr 350 bis 800 nm zu detektieren, bevorzugt Licht eines

Wellenlängenbereichs mit einer Untergrenze zwischen

ungefähr 350 nm und 400 nm, besonders bevorzugt mit einer Untergrenze von ungefähr 350 nm bis 380 nm, im speziellen bei 360 nm. Die Obergrenze des zu detektierenden

Wellenlängenbereichs liegt ungefähr zwischen 700 nm bis 830 nm, bevorzugt zwischen ungefähr 720 nm bis 780 nm, im speziellen bei ungefähr 750 nm.

Ein geeigneter Sensor ist der Sensor PT26-21C-TR8 der Firma Everlight Electronics Co Ltd, oder der Sensor Silicon NPN Phototransistor SFH 3710 der Firma Osram GmbH. Werden

Sensoren verwendet, welche einen breiteren

Wellenlängenbereich auswerten können als beispielsweise für die vorliegende Erfindung vorgesehen, kann der verwendete Sensor beispielsweise eine zusätzliche Filtereinheit umfassen, welche gewährleistet, dass dieser Sensor nur Licht mit Wellenlängen l in dem relevanten

Wellenlängenbereich für die vorliegende Erfindung

detektiert und/oder auswertet.

Die Steuereinheit 3 der Vorrichtung 1 ist ausgebildet, das Ventil 2 aufgrund des vom detektierten Lichtsignal 7 ausgelösten Sensorsignals 17 zu steuern. Dazu ist die

Steuereinheit 3 sowohl mit dem Ventil 2 als auch mit dem Lichtsensor 4 steuerungstechnisch verbunden. Es kann vorgesehen sein, dass der Lichtsensor 4 separat zu der Steuereinheit 3 und dem Ventil 2 angeordnet ist (Figur 1), oder dass der Lichtsensor 4 in die Steuereinheit 3

integriert ist (Figur 2) und so eine strukturelle Einheit bilden. Unabhängig von der Verbindung zwischen Lichtsensor 4 und Steuereinheit 3 kann zusätzlich vorgesehen sein, dass die Steuereinheit 3 auch mit dem Ventil 2 eine strukturelle Einheit bildet, oder separat von diesem Ventil 2 in der Vorrichtung 1 angeordnet ist (nicht gezeigt) .

Eine Steuereinheit 3 kann beispielsweise ein Prozessor sein, welcher Informationen von anderen Geräten, wie in diesem Fall von einem Sensor empfängt, verarbeitet, und aufgrund solcher verarbeiteten Informationen weitere

Geräte, in diesem Fall ein Ventil 2, steuert.

Unter Steuern wird zum einen das direkte Auslösen eines bestimmten Verhaltens des ( Flüssigkeits- ) Ventils 2 bzw. das Auslösen von entsprechenden Einstellungen verstanden, aber beispielsweise auch das Auswählen, Ändern und/oder

Speichern von entsprechenden Verhaltens-Einstellungen auf der Steuereinheit 3. Mit dem Begriff "Steuern" wird also sowohl ein direktes Ansteuern des Ventils 2 als auch das Konfigurieren der Ventil-Einstellungen verstanden, wobei das Konfigurieren häufig vor der Montage oder vor dem eigentlichen Betrieb des Ventils 2 erfolgt, beispielsweise durch einen Installateur. In Figur 1 ist eine erfindungsgemässe Vorrichtung 1 gezeigt. Der Lichtsensor 4 ist bespielhaft an einer

Oberfläche 11 einer Montagewand 18 angebracht gezeigt. An dieser Montagewand 18 ist ebenfalls ein Sanitärelement 9 angebracht. Die Vorrichtung 1 und das Sanitärelement 9 bilden eine Sanitäranlage 10. Im Fall der Figur 1 handelt es sich bei dem Sanitärelement 9 um ein Waschbecken. Eine Sanitäranlage 10 kann alternativ auch beispielsweise eine Toilette (siehe Figur 2) , ein Urinal, ein Bidet, eine

Badewanne oder eine Dusche als Sanitärelement 9 umfassen. Nicht gezeigt ist eine Vorrichtung 1, welche beispielsweise von einer Heizungsanlage oder einer Klimaanlage umfasst ist; nichts desto trotz ist eine erfindungsgemässe

Vorrichtung 1 auch für die Verwendung in Heizungs- oder Klimaanlagen gut geeignet.

Anstatt auf einer Oberfläche 11 einer Montagewand 18 befestigt zu sein, kann der Lichtsensor 4 beispielsweise in die Montagewand 18 eingelassen werden, wie in Figur 2 gezeigt. Bezüglich der Anordnung des Lichtsensors 4 ist vor allem wichtig, dass er in möglichst einfacher Art und Weise von einer Lichtquelle 8, beispielsweise eines

Konfigurationsgeräts 15, adressiert werden kann, und dass er einfach dem entsprechenden Sanitärelement 9 zugeordnet werden kann. Gleiches kann auch für Heizungs- und

Klimaanlagen angewendet werden.

Eine Montagewand 18, wie sie in den Figuren 1 bis 3 gezeigt ist, ist für die Funktion der Vorrichtung 1 nicht nötig - sie wird vor allem im Rahmen von technischen oder

ästhetischen Bedürfnissen ausgewählt, die unabhängig von der vorliegenden Erfindung sind, und bietet lediglich eine geeignete Befestigungsfläche für den Lichtsensor 4 und ein Sanitärelement 9. Vorteilhafterweise ist der Lichtsensor 4, wenn er beispielsweise in einer Sanitär-, Heizungs-, oder Klimaanlage integriert ist, an einer für einen Installateur gut zugänglichen Stelle vorgesehen.

In Figur 1 ist weiter gezeigt, dass das Waschbecken mittels Flüssigkeitsleitungen 20 mit dem Flüssigkeitsventil 2 und über dieses mit einem Flüssigkeitsanschluss (z.B. einem Wasseranschluss, nicht gezeigt) verbunden ist. Ein

entsprechender Flüssigkeitsablauf 19 ist ebenfalls

dargestellt .

Figur 2 zeigt eine alternative Sanitäranlage 10, welche eine Toilette sowie eine erfindungsgemässe Vorrichtung 1 mit Lichtsensor 4, Steuereinheit 3 und ein von der

Steuereinheit 3 steuerbares Flüssigkeitsventil umfasst. Im Gegensatz zu Figur 1 ist hier der Lichtsensor 4 in die Steuereinheit 3 integriert dargestellt, während das Ventil 2 steuerungstechnisch mit der Steuereinheit 3 verbunden ist .

Gezeigt ist zudem in Figur 2 ein Konfigurationsgerät 15, welches eine Lichtquelle 8 umfasst. Mittels des

Konfigurationsgeräts 15 werden definierte Lichtsignale 7 an den Lichtsensor 4 gesendet, die von dem Lichtsensor 4 wiederum in entsprechende Sensorsignale 17 für die

Steuereinheit 3 umwandelt und an diese weitergesendet werden. Je nach Lichtsignal 7 kann das Flüssigkeitsventil direkt angesteuert, also ausgelöst werden, oder es kann ein bestimmtes Verhalten des Flüssigkeitsventils an der

Steuereinheit 3 eingestellt, also konfiguriert werden.

Dabei kann es vorgesehen sein, dass die Steuereinheit 3 ausgebildet ist, einem für ein konkretes Lichtsignal 7 spezifischen Sensorsignal 17 eine spezifische Aktion zuzuordnen, die durch die Steuereinheit 3 ausgelöst wird. Insbesondere kann eine der folgenden Aktionen ausgelöst werden :

Auswahlen einer dem Lichtsignal 7 zugeordneten

Voreinstellung,

Bearbeiten einer dem Lichtsignal 7 zugeordneten

Voreinstellung,

Speichern einer dem Lichtsignal 7 zugeordneten

Voreinstellung, und/oder

Ausführen einer dem Lichtsignal 7 zugeordneten

Voreinstellung und damit Auslösen eines gemäss der Voreinstellung definierten Verhaltens des Ventils 2.

Mittels eines spezifischen Lichtsignals 7 kann also eine gewünschte Verhaltenseinstellung auf der Steuereinheit 3 abgerufen werden, eine bereits gespeicherte Voreinstellung geändert und/oder wiederum gespeichert werden, um bspw. zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt zu werden. Das

Flüssigkeitsventil wird also nicht zwingend unmittelbar durch die Lichtsignale 7 ausgelöst, sondern vor allem kann dessen Verhalten im Betrieb von einem Installateur vorab angepasst bzw. eingestellt und später von einem Benutzer ausgelöst werden.

Damit ist der Lichtsensor 4 ausgebildet, ein definiertes, auf den Lichtsensor 4 fallendes Lichtsignal 7 aus

sichtbarem Licht in ein definiertes Sensorsignal 17 für die Steuereinheit 3 umzuwandeln und an diese zu übermitteln.

Bevorzugt umfasst die Steuereinheit 3 ein Speichermedium 5 Auf dem Speichermedium 5 ist zumindest eine Voreinstellung zum Steuern des Ventils 2 gespeichert. Die Voreinstellung definiert ein bestimmtes Verhalten des Flüssigkeitsventils 2 bzw. die dazu nötigen Einstellungsparameter.

Bevorzugt ist eine Voreinstellung aus einer Gruppe

ausgewählt, welche umfasst: einen oder mehrere Einzelparameter zum Betrieb des Ventils 2, und ein oder mehrere vorprogrammierte Steuerprogramme 6 zum Betrieb des Ventils 2, wobei ein Steuerprogramm 6 zumindest zwei Einzelparameter umfasst. Es wird also einem bestimmten Sensorsignal 17 des

Lichtsensors 4 eine bestimmte Einstellung des

Flüssigkeitsventils zugeordnet, sei es ein Einzelparameter oder auch eine Verknüpfung von Einzelparametern zu einem Steuerprogramm 6, welche (s) dann auf der Steuereinheit 3 abgelegt und/oder durch die Steuereinheit 3 umgesetzt wird.

Ein wesentlicher Aspekt der Erfindung ist damit, dass das Ventil 2 durch ein auf den Lichtsensor 4 fallendes

Lichtsignal 7 aus sichtbarem Licht steuerbar ist. Mittels des Lichtsensors 4 kann ein spezifisches Lichtsignal 7 empfangen und in ein diesem Lichtsignal 7 zugeordnetes Sensorsignal 17 umgewandelt werden. Das Sensorsignal 17 wird an die Steuereinheit 3 übermittelt und löst die spezifische Aktion an einer oder mehreren Voreinstellungen aus. Voreinstellungen können aufgrund des Sensorsignals 17 beispielsweise abgerufen, ausgelöst, geändert und/oder gespeichert werden.

Bevorzugt ist das auf den Lichtsensor 4 fallende

Lichtsignal 7 ein Signal, welches aus folgender Gruppe ausgewählt ist: ein Lichtimpuls, und eine Kombination von zwei oder mehreren Lichtimpulsen, wobei jeder Lichtimpuls eine bestimmte Wellenlänge (l) oder einen bestimmten Wellenlängenbereich, und eine bestimmte Zeitdauer (t) aufweist. Die genaue Ausgestaltung des Lichtsignals 7, insbesondere in Bezug auf die Anzahl der Licht-Impulse, die Länge

(Zeitdauer) der einzelnen Licht-Impulse und der gewählten Wellenlängen (-bereiche) der einzelnen Licht-Impulse wird als Lichtcode für bestimmte Verhaltenseinstellungen des Ventils 2 verwendet. Bevorzugt ist dabei die Verwendung einer programmierbaren Lichtquelle 8, mit welcher nicht nur ein für eine konkrete Einstellung des Flüssigkeitsventils 4 notwendiger Lichtcode generiert und ausgesendet wird, sondern mit der auch komplexerer Lichtsignale 7 erzeugt werden können.

Für das Lichtsignal 7 kann Licht einer bestimmten

Wellenlänge l ausgewählt werden, aber auch Licht eines engeren oder breiteren Wellenlängenbereichs. Die Auswahl kann farbgebunden erfolgen, kann aber ebenso auch

farbungebunden sein, wenn beispielsweise sogenannte weisses Licht (oder unbuntes Licht) ausgewählt wird. Die Auswahl des Lichts für das Lichtsignal 7 kann durch die Auswahl der Lichtquelle 8, welche das Lichtsignal 7 erzeugt und/oder aussendet, bestimmt sein. Als zusätzliche Codierung kann zudem die Dauer eines Lichtimpulses verwendet werden, wie dies durch die verschiedenen Pfeillängen des Lichtsignals 7 in den Figuren 2 bis 5 angedeutet ist.

Durch die Verwendung des Lichtsensors 4 im Zusammenhang mit Sanitär-, Heizungs- und/oder Klimaanlagen können damit mittels der Lichtcodierung die gewünschten Parameterwerte einer Voreinstellung eingeben, geändert und/oder gespeichert werden und/oder der entsprechende Betrieb des Ventils unmittelbar ausgelöst werden.

Ein Einzelparameter einer Voreinstellung kann aus einer Gruppe ausgewählt sein, welche umfasst:

eine Öffnungszeit des Ventils 2,

eine Öffnungsgeschwindigkeit des Ventils 2,

ein Öffnungswinkel des Ventils 2,

ein Öffnungsintervall des Ventils 2, und/oder

eine akustische oder optische Anzeige an der

Vorrichtung 1.

Anhand der Einstellung der Öffnungszeit, der

Öffnungsgeschwindigkeit und des Öffnungswinkels des Ventils 2 kann der Durchlass eines bestimmten Mediums kontrolliert werden, also bei einem Flüssigkeitsventil der Durchlass der Flüssigkeit. In diesem Zusammenhang wird unter einer

Öffnungszeit des Flüssigkeitsventils die Zeitdauer der eigentlichen Öffnung bezeichnet, also die Zeit, in welcher das Ventil offen ist. Unter einer Öffnungsgeschwindigkeit wird die Zeitdauer des Öffnungsvorgangs verstanden, also die Zeit, die benötigt wird, bis ein bestimmter

Öffnungswinkel des Ventils erreicht ist. Es kann ebenfalls vorgesehen sein, die Zeitdauer der eigentlichen

Ventilöffnung über die Definition von genauen

Abgabezeitpunkten (Anfangspunkt und Endpunkt) einzustellen. Mittels Einzelparametern und/oder einer

Kombination/Verknüpfung dieser Einzelparameter zu einem Steuerprogramm 6 können beispielsweise Maximal- und/oder Minimalwerte für die Öffnungszeit und/oder den

Öffnungsbereich des ( Flüssigkeits- ) Ventils 2 vorgegeben werden, oder auch folgende, weitere Einstellungen oder Betriebsarten : eine Abgabemenge einer abzugebenden Flüssigkeit oder eines anderen Mediums in Total, eine Abgabemenge einer abzugebenden Flüssigkeit oder eines anderen Mediums pro Zeiteinheit, eine maximale Temperatur einer abzugebenden Flüssigkeit oder eines anderen Mediums, eine minimale Temperatur einer abzugebenden Flüssigkeit oder eines anderen Mediums, eine bevorzugte Temperatur einer abzugebenden

Flüssigkeit oder eines anderen Mediums, und/oder eine oder mehr Abgabezeiten einer abzugebenden

Flüssigkeit oder eines anderen Mediums, oder eine beliebige Kombination dieser Betriebsarten.

Insbesondere durch das Festlegen von Maximalwerten oder Minimalwerten kann der Betrieb von Anlagen in öffentlichen Räumen standardisiert und auch gegen missbräuchliche

Verwendungen besser abgesichert werden. Die Definition von konkreten Abgabezeiten sind vor allem bei öffentlichen Toilettenräumen von Interesse, da hier Zeitintervalle für sogenannte Stagnationsspülungen festgelegt werden können. Solche Stagnationsspülungen werden bevorzugt dann

verwendet, wenn regelmässige "Blind-" Spülungen im

Ruhebetrieb z.B. zur Verhinderung von Geruchsbildungen ausgelöst werden sollen.

Eine Vorrichtung 1, wie sie oben beschrieben ist, ist insbesondere geeignet, Flüssigkeitsventile 2 von

Sanitäranlagen 10, Heizungsanlagen oder Klimaanlagen zu steuern bzw. handzuhaben. Das entsprechende

Flüssigkeitsventil 2 ist dabei fluidisch mit den

entsprechenden Elementen von Sanitär-, Heizungs-, und/oder Klimaanlagen verbunden.

Bevorzugt ist in diesen Fällen das Flüssigkeitsventil 2 als eines der folgenden Ventile ausgebildet: ein Ventil für eine Armatur, eine Toilette^ oder—ein Urinal oder ein Bidet; ein Mischventil für ein Handwaschbecken, eine Dusche, eine Badewanne, oder ein Bidet, ein Zirkulationsventil für Trinkwasser, ein Zirkulationsventil für eine Heizungsanlage, oder ein Ventil für eine Klimaanlage.

Zum Betrieb in der jeweiligen Anlage ist das

Flüssigkeitsventil 2 fluidisch jeweils entsprechend mit dem Sanitär-, Heizungs-, oder Klimaelement als auch mit einer Flüssigkeitszufuhr verbunden. Typische Sanitärelemente 9 sind beispielsweise Toiletten, Urinale, Waschbecken,

Duschen, Badewannen und Bidets; typische Heizungselemente sind Heizkörper und Bodenheizungen, und ein typisches Klimaelement ist ein Wärmetauscher. Die Öffnungszeit und/oder der Öffnungsbereich des Flüssigkeitsventils 2 legt dann fest, ob und in welchem Umfang Flüssigkeit in das Sanitär-, Heizungs- oder Klimaelement abgegeben wird.

In Figur 2 ist eine beispielhafte Sanitäranlage 10 mit einer Toilette als Sanitärelement 9 gezeigt. Die Toilette ist in bekannter Art und Weise an einer Montagewand 18 befestigt und mit einem als Flüssigkeitsventil

ausgebildeten Ventil 2 verbunden, welches wiederum mit der Steuereinheit 3 verbunden ist. Die Steuereinheit 3 umfasst das Speichermedium 5 mit den Voreinstellungen und in diesem Fall zumindest ein Steuerprogramm 6 zum Steuern des

Flüssigkeitsventils anhand der vom Lichtsensor 4 kommenden Daten .

Zusätzlich ist in Figur 2 eine Lichtquelle 8 gezeigt, welche zum Aussenden von Lichtsignalen 7 ausgebildet ist. Ebenfalls ist ein Konfigurationsgerät 15 gezeigt, welches die Lichtquelle 8 umfasst. Die Lichtquelle 8 ist zum

Aussenden der Lichtsignale 7 ausgebildet.

Es kann wie erwähnt vorgesehen sein, die Lichtquelle 8 programmierbar auszubilden, so dass gegebenenfalls ein komplexerer Lichtcode für eine konkrete, gewünschte

Einstellung des Flüssigkeitsventils 4 generiert und

ausgesendet werden kann. Daher wird die Lichtquelle 8 bevorzugt von einem Konfigurationsgerät 15 bereitgestellt, mit welchem die Lichtquelle 8 programmiert werden kann.

Eine solche programmierbare Lichtquelle 8, welche für die vorliegende Erfindung besonders geeignet ist, ist

vorzugsweise ausgewählt aus einer Gruppe, welche umfasst: eine Lampe, (z.B. eine Light-Emitting Diode - LED, oder eine Blitzlampe) , und

ein Bildschirm (display) .

Ein bevorzugtes Konfigurationsgerät 15, welches die

Lichtquelle 8 bereitstellt , ist beispielsweise ein

tragbares Gerät wie ein Mobiltelefon, insbesondere ein sogenanntes Smartphone, ein Tablet-Computer, ein

Taschencomputer, aber auch ein Notebook, oder eines anderen Geräts mit programmierbarer Lichtquelle 8.

Wird also beispielsweise ein Mobiltelefon als

Konfigurationsgerät 15 und dessen Blitzlampe als

Lichtquelle 8 verwendet, besteht das Lichtsignal 7

vorwiegend aus Licht eines Wellenlängenbereichs, welches für die Blitzlampe des Mobiltelefons spezifisch ist. Dies kann ja nach verwendeter Blitzlampe beispielsweise einen Wellenlängenbereich zwischen ungefähr 320 nm bis ungefähr 800 nm umfassen. Wird ein Display verwendet, kann die für das Lichtsignal 7 auswählbare Wellenlänge oder Wellenlängenbereich von der für das Display verwendeten Technologie bestimmt sein.

Tatsächlich ist eines der oben erwähnten Geräte bevorzugt, da es die technischen Voraussetzungen erfüllt, den Betrieb ihrer Lichtquelle 8 je nach Bedarf bspw. anhand einer einfach zu bedienenden Benutzeroberfläche 22 zu

programmieren. Die Verwendung des Bildschirms selbst kann insbesondere für solche Konfigurationsgeräte sinnvoll sein, welche zwar z.B. über eine Benutzeroberfläche 22 (App) bedienbar sind, aber selbst keine eigene Blitzlampe

aufweisen. Über eine Leucht-Frequenz des Bildschirms kann somit ebenfalls ein von dem Lichtsensor 4 detektierbarer Lichtcode ausgesendet werden.

In Figur 3 ist eine weitere beispielhafte Ausführungsform einer Sanitäranlage 10 mit zwei Sanitärelementen 9 (in diesem Fall Waschbecken) gezeigt. Jedes Waschbecken ist mit einem eigenen Ventil 2, in diesem Fall einem

Flüssigkeitsventil, verbunden, und jedes Flüssigkeitsventil 2 ist von einer ihm zugeordneten Vorrichtung 1 mit

Lichtsensor 4 und Steuereinheit 3 umfasst. Der Lichtsensor 4 ist an einer Oberfläche 11 der Sanitäranlage 10 so befestigt, dass er gut von einer Lichtquelle 8 adressierbar ist .

In Ergänzung zu den Sanitäranlagen 10 in den Figuren 1 und 2 umfasst hier die Vorrichtung 1 optional zumindest eine eigene Lichtquelle, welche mit der Steuereinheit 3

verbunden ist. Vorzugsweise umfasst die Vorrichtung eine entsprechende Indikatoranzeige 13, die beispielsweise akustische oder eben optische Signale an den Installateur übermitteln kann.

Eine solche Indikatoranzeige 13 kann wie erwähnt eine

Lichtquelle sein, beispielsweise eine Light Emitting Diode (LED) einer beliebigen Farbe. Eine solche eigene

Lichtquelle oder eine andere Indikatoranzeige 13 kann an der Vorrichtung 1 vorgesehen sein, um beispielsweise bei erfolgter Änderung oder Speicherung der durch den Lichtcode übermittelten Einstellungen ein farbliches Bestätigungs signal zu geben - die Lichtquelle leuchtet beispielsweise grün auf, oder leuchtet in einer definierten Abfolge von Leuchtimpulsen. Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass die Indikatoranzeige 13 ein akustisches Signal abgibt .

In dem Fall, in welchem die Vorrichtung 1 eine

Indikatoranzeige 13 aufweist, kann ergänzend vorgesehen sein, dass das verwendete Konfigurationsgerät 15 einen eigenen Empfänger 16 aufweist, welcher ein Signal der Indikatoranzeige 13 detektieren kann. Ein solcher Empfänger 16 ist beispielsweise ein Lichtsensor, wenn an dem

Konfigurationsgerät 15 eine Leuchtdiode angebracht ist.

Dies ist beispielhaft auf der linken Seite der Figur 3 gezeigt ist. Die in Figur 3 gezeigte Sanitäranlage 10 umfasst neben der oben beschriebenen Vorrichtung 1 mit Indikatoranzeige 13 zusätzlich einen Infrarotsensor 21, bevorzugt einen aktiven Infrarotsensor 21. Dieser zusätzliche Infrarotsensor 21 kann vorgesehen sein, um es einem Benutzer der Anlage 10 zu ermöglichen, den eigentlichen Betrieb des

Flüssigkeitsventils , wie er zuvor eingestellt wurde, auszulösen. Da solche Infrarotsensoren 21 häufig in öffentlichen Sanitäranlagen 10 eingesetzt werden - sie ermöglichen einen berührungslosen Betrieb der Anlage - hat die Integration einer erfindungsgemässen Vorrichtung 1 mit einem Lichtsensor 4 für sichtbares Licht den Vorteil, dass Interferenzen zwischen den reinen „Auslösesignalen" auf Infrarotbasis und den Lichtcodes zum Konfigurieren des Flüssigkeitsventils 2 vermieden werden.

Die vorliegende Erfindung betrifft ausserdem ein Verfahren zum Steuern eines Flüssigkeitsventils 2. Das Verfahren beruht darauf, dass eine oben beschriebene Vorrichtung 1 bereitgestellt wird, welche ein steuerbares Ventil 2, eine Steuereinheit 3, die das Verhalten des Ventils 2 steuert, und einen mit der Steuereinheit 3 verbundenen Lichtsensor 4 zum Detektieren von sichtbarem Licht umfasst. Gemäss dem vorliegenden Verfahren wird mit dem Lichtsensor 4 ein oben beschriebenes Lichtsignal 7 detektiert und ausgewertet, welches aus Licht eines oben beschriebenen

Wellenlängenbereichs gebildet wird. Auf diese Weise können einfach herkömmliche programmierbare Handgeräte wie

Mobiltelefone usw. mit Blitzlampe, LED oder deren Display für das Ansteuern bzw. Konfigurieren der Einstellungen für das Flüssigkeitsventil verwendet werden (siehe oben) .

Mittels des Lichtsensors 4 wird ein Lichtsignal 7 aus sichtbarem Licht detektiert. Das Lichtsignal 7 ist

spezifisch für eine gewünschte Einstellung oder Aktion der Steuereinheit 3. Der Lichtsensor 7 wandelt dieses

spezifische Lichtsignal 7 in ein für dieses Lichtsignal spezifische Sensorsignal 17 um und leitet es an die

Steuereinheit 3. Die Steuereinheit 3 steuert das Ventil 2 aufgrund des Informationsgehalts des Lichtsignals 7.

Bevorzugt wird auf einem Speichermedium 5 der Steuereinheit 3 zumindest eine Voreinstellung gespeichert, die wie bereits beschrieben einen oder mehrere Einzelparameter zum Betrieb des Ventils 2 umfassen kann, und/oder ein oder mehrere Steuerprogramme 6, welche aus mindestens zwei

Einzelparametern zusammengesetzt sind.

Bevorzugt wird dabei dem spezifischen Sensorsignal 17 eine Voreinstellung zugeordnet, bzw. zumindest eine spezifische Aktion der Steuereinheit 3. Die Steuereinheit 3 löst dann aufgrund des für das Lichtsignal 7 spezifischen

Sensorsignals eine der folgenden, ebenfalls oben bereits beschriebenen Aktionen aus: Auswahlen der zugeordneten Voreinstellung, Bearbeiten, Speichern und/oder Ausführen dieser zugeordneten Voreinstellung oder Voreinstellungen. Zum Durchführen des Verfahrens wird bevorzugt eine wie oben beschriebene Lichtquelle 8 bereitgestellt. Besonders geeignet ist eine Lichtquelle 8, die programmierbar ist - wie zum Beispiel eine Lichtquelle 8 der bereits erwähnten Handgeräte. Besonders geeignet ist ein Mobiltelefon, insbesondere ein sogenanntes Smartphone, welches in dem vorliegenden Verfahren als Konfigurationsgerät 15

eingesetzt werden kann. Anhand eines Mobiltelefons kann beispielsweise dessen bereits vorhandene Blitzlampe 8 oder die Leuchtkraft des Bildschirms programmiert werden, so dass das Gerät ein Lichtsignal 7 in einer definierten Art und Weise - wie beschrieben als Lichtcode - ausstrahlt. Durch die Verwendung eines oder mehrerer Lichtimpulse mit jeweils spezifischen Wellenlängen l oder

Wellenlängenbereichen und spezifischer Zeitdauern können sehr komplexe Lichtsignale 7 erzeugt werden, so dass entsprechend eine grosse Zahl verschiedener Einzelparameter oder Steuerprogramme 6 bzw. durchzuführende Aktionen in Bezug auf die jeweiligen, ausgewählten Parameter für spezifische Lichtcodes hinterlegt werden können.

Gemäss dem vorliegenden Verfahren wird keine Infrarot strahlung zum Steuern des Ventils 2 verwendet.

In den Figuren 4 und 5 ist jeweils eine schematische

Übersicht über ein solches Konfigurationsgerät 15 (in diesen Fällen ein Mobiltelefon) gezeigt, welches

beispielhaft mittels programmierbarer Blitzlampe 8 (Figur 4) oder programmierbaren Display (Figur 5) ein entsprechend codierendes Lichtsignal 7 für den Lichtsensor 4 aussendet. Zudem ist dargestellt, wie mittels des Konfigurationsgeräts 15, in diesem Fall jeweils ein Mobiltelefon, eine

Blitzlampe bzw. ein Display zum Auslösen eines gewünschten Lichtsignals 7 programmiert werden kann.

Zum Programmieren der Blitzlampe 8 bzw. des Displays wird in diesem Fall eine Benutzeroberfläche 22 bereitgestellt, anhand welcher ein Benutzer, beispielsweise ein (Sanitär-) Installateur, die gewünschten Einstellungen in der

Steuereinheit 3 für das Flüssigkeitsventil 2 eingeben kann. Insbesondere können konkrete Parameterwerte über die

Benutzeroberfläche 22 eingegeben werden, wobei die

angegebenen Einstellungsmöglichkeiten den Voreinstellungen auf dem Speichermedium entsprechen.

Gemäss den Figuren 4 und 5 wird also die Benutzeroberfläche 22 dazu verwendet, ein für die gewünschten Einstellungen an der Steuereinheit 3 spezifisches Lichtsignal 7 aus

sichtbarem Licht zu programmieren und das Lichtsignal 7 auch auszulösen. Eine solche Benutzeroberfläche 22 kann beispielsweise eine sogenannte graphische

Benutzeroberfläche (GUI - englisch: graphical user

interface) sein, wie sie in der Regel in Smartphones,

Tablet-Computern oder anderen Computern verwendet wird.

Durch Bedienelemente der Benutzeroberfläche 2 kann

beispielsweise ein Installateur die gewünschten Einstellungen für das Ventil 2 festlegen, und der Prozessor des Mobiltelefons bzw. die hinterlegte Software auf dem Mobiltelefon berechnet eine den ausgewählten Einstellungen entsprechende Codierung 14 für das Lichtsignal 7. Erst durch das Drücken beispielsweise einer Start-Schaltfläche wird das für die vorgenommenen Einstellungen an der

Benutzeroberfläche 22 spezifische Lichtsignal 7 von der Lichtquelle 8 ausgesendet. Das Lichtsignal 7 wird von dem Lichtsensor 4 detektiert und von diesem in entsprechende Sensorsignale 17 umgewandelt, die wiederum an die

Steuereinheit 3 der Vorrichtung 1 weitergegeben und

schlussendlich der jeweiligen Aktion bzw. der

entsprechenden Voreinstellung (en) auf der Steuereinheit 3 zugeordnet werden.

In den Figuren 4 und 5 ist beispielhaft gezeigt, dass die Eingabe in der Benutzeroberfläche 22 des Mobiltelefons durch entsprechendes Bewegen eines Schiebereglers an die für einen gewünschten Wert benötigte Position erfolgen kann. Dargestellt sind in den Figuren 4 und 5 beispielhaft Schieberegler für jeweils vier verschiedene

Verhaltenseinstellungen: Durchfluss in Prozent (%), maximale Laufzeit in Sekunden (s) , Zeitintervall in Stunden (h) und Laufzeit in Sekunden (s) . Unter dem Punkt

"EINSTELLUNGEN" können dabei Einstellungen bezüglich des normalen Betriebs beispielsweise einer Toilettenspülung festgelegt werden. Unter dem Punkt "HYGIENE" können in diesem Fall Einstellungen für eine sogenannte

Stagnationsspülung vorgenommen werden; das festzulegende Zeitintervall bestimmt dabei die Anzahl an Stunden, nach welcher im Ruhezustand die Toilettenspülung, also das

Flüssigkeitsventil, aktiviert wird.

Es sind in den Figuren 4 und 5 jeweils zwei verschiedene Darstellungen der Benutzeroberfläche 22 gezeigt - siehe jeweils die linke und mittlere Darstellung der

Bildschirmseite des Mobiltelefons. Bei einem Vergleich kann man gut erkennen, dass jeweils veränderte Einstellungen auf der Benutzeroberfläche 22 zu einer veränderten Codierung 14 für das auszusendende Lichtsignal 7 führen. Die Codierung 14 ist hier als ein Binär-Code dargestellt, der von dem Konfigurationsgerät 15 in einen entsprechenden Lichtcode 14 umgesetzt wird. Nach Drücken der START-Taste (dargestellt durch graue Hinterlegung der START-Taste) wird diese

Umsetzung ausgelöst, und das jeweilige Lichtsignal 7 wird gemäss Figur 4 durch die Blitzlampe 8 des Mobiltelefons ausgesendet (wie der Darstellung der Rückseite des

Mobiltelefons auf der rechten Seite der Figur 4 zu erkennen ist) , oder das Lichtsignal 7 wird durch ein Pulsieren des Displays selbst - wie der Darstellung des Displays des Mobiltelefons auf der rechten Seite der Figur 5 zu

entnehmen ist - ausgesendet.

Es kann, wie bereits erwähnt, vorgesehen sein, dass die mittels der Benutzeroberfläche 22 des Mobiltelefons

ausgewählten Verhaltensparameter und der entsprechende Lichtcode die zugeordneten Voreinstellungen bzw.

Einstellungsparameter auf der Steuereinheit 3 sowohl verändern als auch speichern. Ebenso kann vorgesehen sein, dass mittels der Benutzeroberfläche 22 ebenfalls das entsprechende Verhalten des Flüssigkeitsventils 2 direkt ausgelöst wird, beispielsweise als Probelauf.

Wird bspw. ein Mobiltelefon benutzt, um das Lichtsignal 7 auszulösen, ist es dabei vorteilhaft, wenn der Konfigurator die Blitzlampe 8 des Mobiltelefons nach dem Starten so ausrichtet, dass das ausgelöste Lichtsignal 7 auch

tatsächlich über seine gesamte Zeitdauer auf den

Lichtsensor 4 der Vorrichtung 1 fällt. So kann

sichergestellt werden, dass das Lichtsignal 7 vollständig von dem Lichtsensor 4 empfangen wird. Es kann auch eine Startverzögerung für das Aussenden des Lichtsignals 7 vorgesehen sein, damit die Lichtquelle 8 des

Konfigurationsgeräts 15 zum Lichtsensor 4 hin ausgerichtet werden kann.

Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass der

Konfigurator nicht auf ein zusätzliches Gerät wie eine Fernbedienung angewiesen ist, sondern einfach ein

Alltagsgerät wie ein Mobiltelefon oder ein Tablet-Computer zum Steuern oder Konfigurieren von Sanitär-, Heizungs und/oder Toilettenanlagen verwenden kann. Bezugszeichenliste :

1 Vorrichtung

2 Ventil

3 Steuereinheit

4 Lichtsensor

5 Speichermedium

6 Steuerprogramm

7 Lichtsignal

8 Lichtquelle

9 Sanitärelement

10 Sanitäranlage

11 Oberfläche der Sanitär-/Heizungs- oder Klimaanlage 12 Flüssigkeit

13 Indikatoranzeige der Vorrichtung 1

14 Codierung für Lichtsignal 7

15 Konfigurationsgerät

16 Empfänger am Konfigurationsgerät

17 Signal des Lichtsensors

18 Montagewand

19 Flüssigkeitsablauf

20 Flüssigkeitsleitungen von/zum Flüssigkeitsventil 21 Infrarotsensor 22 Benutzeroberfläche

l Wellenlänge t Zeit