Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
DEVICE COMPRISING A MOUNTING DEVICE, AND DRAWER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/151033
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device comprising a mounting device for removably connecting a front part (2) of a drawer to a lateral wall (3) of the drawer. The mounting device allows a connection between an inner face of the front part (2) and a region of an end face of the lateral wall (3), and the end face of the lateral wall (3) abuts the inner face of the front part (2) in the connected state. According to the invention, the mounting device has at least two retaining sections (4a, 16) with at least one retaining section that is movably mounted. The retaining sections (4a, 16) can be attached to the lateral wall (3) at counter sections that are designed in an opposing manner in order to mount the front part (2) on the lateral wall (3) in the correct position. The retaining sections (4a, 16) are designed such that mounting on the lateral wall (3) is carried out by moving the mounting device with a moving component in the direction of a longitudinal extension of the lateral wall (3).

Inventors:
HENSCHEID, Heinz-Josef (Am Heiligenberg 6, Ruppichteroth, 53809, DE)
HIRTSIEFER, Artur (Köbacher Strasse 50, Neunkirchen, 53819, DE)
RÖDDER, Bernd (Auf der Hohen Fuhr 12, Ruppichteroth, 53809, DE)
SCHNELL, Jürgen (In den Pannenwiesen 50, Lohmar, 53797, DE)
SCHMIDT, Klaus-Dieter (Eckenbacher Hardt 10, Nümbrecht, 51588, DE)
Application Number:
EP2011/002605
Publication Date:
December 08, 2011
Filing Date:
May 26, 2011
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
GRASS GMBH (Grass Platz 1, Höchst, A-6973, AT)
HENSCHEID, Heinz-Josef (Am Heiligenberg 6, Ruppichteroth, 53809, DE)
HIRTSIEFER, Artur (Köbacher Strasse 50, Neunkirchen, 53819, DE)
RÖDDER, Bernd (Auf der Hohen Fuhr 12, Ruppichteroth, 53809, DE)
SCHNELL, Jürgen (In den Pannenwiesen 50, Lohmar, 53797, DE)
SCHMIDT, Klaus-Dieter (Eckenbacher Hardt 10, Nümbrecht, 51588, DE)
International Classes:
A47B88/00
Attorney, Agent or Firm:
DOBLER, Markus et al. (Grosstobeler Strasse 39, Ravensburg/Berg, 88276, AT)
Download PDF:
Claims:
Ansprüche :

1. Vorrichtung mit einer Anbringeinrichtung zur lösbaren Verbindung eines Frontteils (2) einer Schublade mit einer Seitenwand (3) der Schublade, wobei die Anbringeinrichtung eine Verbindung zwischen einer Innenseite des Frontteils (2) und einem Bereich einer Stirnseite der Seitenwand (3)

ermöglicht und wobei im verbundenen Zustand die Stirnseite der Seitenwand (3) stumpf an der Innenseite des Frontteils (2) anstößt, dadurch gekennzeichnet, dass die Anbringeinrichtung zumindest zwei Halteabschnitte (4a, 16; 22, 23; 29, 30; 32, 33; 42, 43) mit wenigstens einem bewegbar gelagerten

Halteabschnitt aufweist, wobei zur positionsrichtigen

Anbringung des Frontteils (2) an der Seitenwand (3), die

Halteabschnitte (4a, 16; 22, 23; 29, 30; 32, 33; 42, 43) an der Seitenwand (3) an gegenüberliegend ausgebildeten

Gegenabschnitten anbringbar sind, wobei die Halteabschnitte (4a, 16; 22, 23; 29, 30; 32, 33; 42, 43) so ausgebildet sind, dass die Anbringung an der Seitenwand (3) durch ein Hinbewegen der Anbringeinrichtung mit einer Bewegungskomponente in

Richtung einer Längserstreckung der Seitenwand (3) erfolgt.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteabschnitte (4a, 16; 22, 23; 29, 30; 32, 33; 42, 43) derart ausgestaltet sind, dass die Halteabschnitte (4a, 16; 22, 23; 29, 30; 32, 33; 42, 43) mit passend an den

Gegenabschnitten vorhandenen Eingreifkonturen durch

Hintergreifen verankerbar sind.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch

gekennzeichnet, dass die Anbringeinrichtung wenigstens einen an der Anbringeinrichtung bewegbaren Halteabschnitt (4a; 22, 23; 29, 30; 32, 33; 42, 43) aufweist.

4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anbringeinrichtung wenigstens einen an der Anbringeinrichtung linear bewegbaren

Halteabschnitt (4a; 22, 23; 32, 33; 42, 43) aufweist.

5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anbringeinrichtung wenigstens einen schwenkbar und/oder entlang einer gekrümmten Bahn bewegbar an der Anbringeinrichtung aufgenommenen

Halteabschnitt aufweist.

6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest zwei

Halteabschnitte (4a, 16; 22, 23; 29, 30; 32, 33; 42, 43) an gegenüberliegenden Seiten der Anbringeinrichtung vorhanden sind.

7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Anbringeinrichtung ein Halteabschnitt (16) positionsfest und ein weiterer

Halteabschnitt (4a) bewegbar aufgenommen ist.

8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Federmittel (10) vorhanden sind, so dass wenigstens ein bewegbarer Halteabschnitt

federbeaufschlagt ist.

9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest zwei

Halteabschnitte (4a, 16; 22, 23; 32, 33; 42, 43) für eine Verrastung mit einer Ausnehmung (5, 17) in der Seitenwand (3) ausgebildet sind.

10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anbringeinrichtung zwei

Halteabschnitte umfasst, welche parallel zu einer Achse bewegbar sind, um eine Verrastung einzurichten.

11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Übertragungsmittel (35, 36, 37) zur Bewegungskopplung der zumindest zwei Halteabschnitte (32, 33) vorgesehen sind, so dass bei einer Bewegung eines

Halteabschnitts (33), die zu einer Aufhebung der Verankerung zwischen dem betreffenden Halteabschnitt (33) und dem

dazugehörigen Gegenabschnitt führt, ein anderer Halteabschnitt (32) ebenfalls eine Bewegung zur Aufhebung der Verankerung erfährt .

12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Halteabschnitte (29, 30) vorgesehen sind, welche über ein gemeinsames

Federelement federbeaufschlagt gelagert sind.

13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei jeweils entlang einer Kulissenführung (44, 45) bewegbar gelagerte

Halteabschnitte (42, 43) vorgesehen sind.

14. Schublade mit einem Frontteil (2) und einer Seitenwand (3) , wobei eine Stirnseite der Seitenwand stumpf an einer Innenseite des Frontteils anstößt, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche vorhanden ist.

15. Schublade nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Halteabschnitten (4a, 16; 22, 23; 29, 30; 32, 33; 42, 43) zusammenwirkende Gegenabschnitte an der Seitenwand (3) vorhanden sind, welche in Richtung einer Höhenabmessung der Seitenwand (3) beabstandete Profilabschnitte umfassen.

16. Schublade nach einem Anspruch 14 oder 15, dadurch

gekennzeichnet, dass die Anbringeinrichtung an der Innenseite des Frontteils (2) vorstehend ausgebildet ist und in einem Inneren der Seitenwand (3) versenkt untergebracht ist.

Description:
"Vorrichtung mit einer Anbringeinrichtung und Schublade"

Stand der Technik

Schubladen bzw. Auszüge von Möbeln werden in der Regel aus Einzelelementen zusammengebaut, wobei beispielsweise ein

Frontteil und Seitenwände bei der Herstellung der Schublade miteinander verbunden werden. Eine Verbindung eines Frontteils kann beispielsweise durch Verschrauben erfolgen. Dies ist aber nicht befriedigend, da eine Schraubverbindung einen

Werkzeugeinsatz nötig macht bzw. die Schraubverbindung am Möbelteil sichtbar ist.

Aufgabe und Vorteile der Erfindung

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine technisch intelligente und wirtschaftlich vorteilhafte Verbindungsart zur lösbaren Verbindung eines Frontteils an einer Schublade bereitzustellen. Insbesondere soll die Verbindung an der fertig zusammengebauten Schublade optisch nicht in Erscheinung treten .

Diese Aufgabe wird durch die unabhängigen Ansprüche gelöst.

Die abhängigen Ansprüche betreffen vorteilhafte Varianten der Erfindung .

BESTÄTIGUNGSKOPIE Die Erfindung geht zunächst aus von einer Vorrichtung mit einer Anbringeinrichtung zur lösbaren Verbindung eines

Frontteils einer Schublade mit einer Seitenwand der Schublade, wobei die Anbringeinrichtung eine Verbindung zwischen einer Innenseite des Frontteils und einem Bereich einer Stirnseite der Seitenwand ermöglicht und wobei im verbundenen Zustand die Stirnseite der Seitenwand stumpf an der Innenseite des

Frontteils anstößt. In der Regel sind an der Schublade zwei gegenüberliegende Seitenwände mit je einer frontseitigen

Stirnseite der Seitenwände vorhanden. Über die

erfindungsgemäße Vorrichtung mit der Anbringeinrichtung wird die Verbindung des Frontteils mit den Seitenwänden im Bereich der beiden Seitenwand-Stirnseiten eingerichtet.

Die Anbringeinrichtung ist insbesondere an dem Frontteil innenseitig anbringbar, so dass anschließend das mit der

Anbringeinrichtung versehene Frontteil im Bereich der

Seitenwand-Stirnseiten verbindbar ist, wobei Abschnitte der Anbringeinrichtung mit Gegenabschnitten der Seitenwand

zusammenwirken. Die Vorrichtung umfasst demgemäß auch die Gegenabschnitte an der jeweiligen Seitenwand.

Ein erster wesentlicher Aspekt der Erfindung liegt darin, dass die Anbringeinrichtung zumindest zwei Halteabschnitte mit wenigstens einem bewegbar gelagerten Halteabschnitt aufweist, wobei zur positionsrichtigen Anbringung des Frontteils an der Seitenwand, die Halteabschnitte an der Seitenwand an

gegenüberliegend ausgebildeten Gegenabschnitten anbringbar sind, wobei die Halteabschnitte so ausgebildet sind, dass die Anbringung an der Seitenwand durch ein Hinbewegen der

Anbringeinrichtung mit einer Bewegungskomponente in Richtung einer Längserstreckung der Seitenwand erfolgt. Eine

Bewegungskomponente beim Montieren bzw. Verbinden ist also insbesondere senkrecht zur jeweiligen Stirnseite der

Seitenwand ausgerichtet. Dabei werden die Halteabschnitte an der Anbringeinrichtung funktionsrichtig an die passend auf die Halteabschnitte abgestimmt ausgebildeten Gegenabschnitte herangeführt, wobei die Halteabschnitte und die Gegenabschnitte miteinander in Verbindungskontakt bringbar sind. Mit Erreichen des vollständig angebrachten bzw.

verankerten Zustands des Frontteils an der Schublade bzw. den Seitenwänden wird auch die exakte Positionierung bzw.

Ausrichtung des Frontteils an der zusammengebauten Schublade erreicht .

Die Anbringung der Halteabschnitte an den Gegenabschnitten kann form-, kraft- und/oder reibschlüssig erfolgen.

Insbesondere können die Halteabschnitte an den

Gegenabschnitten festlegbar sein, zum Beispiel verankerbar, verrastbar, verklemmbar oder verhakbar.

An der Seitenwand sind, betrachtet man einen eingebauten

Zustand der Schublade in einem Möbelkorpus, in vertikaler Richtung gegenüberliegende Gegenabschnitte vorhanden, in welchen die Halteabschnitte eingreifen können. Durch die

Bewegung der Anbringeinrichtung mit einer Bewegungskomponente in Richtung der Längserstreckung der Seitenwand kann die

Montage besonders einfach und unkompliziert erfolgen.

Insbesondere da bezogen auf das Möbel das Frontteil von vorne an die Seitenwand-Stirnseiten herangeführt wird, was

vorteilhaft ist. Denn selbst bei bereits in einem Möbelkorpus eingebaut vorhandener Schublade, jedoch noch ohne das

Frontteil, kann die Schublade ohne Weiteres mit dem Frontteil versehen werden. Dies ist auch vorteilhaft, weil das optisch besonders relevante Frontteil bis zum Schluss weggelassen werden kann, so dass dieses Teil auch nicht z. B. verkratzt wird. Bei der Montage des Frontteils in einem letzten

Montageschritt ist es vorteilhaft, dass das Heranführen des Frontteils von vorne erfolgen kann, wobei die Schublade nicht aus dem Möbelkorpus herausgezogen sein muss. Bei einem

vollständig im Möbelkorpus eingefahrenen Zustand der

Schublade, wo die Schublade in Einschiebrichtung ansteht, kann erfindungsgemäß die Schublade besonders einfach von einer Person von vorne mit dem Frontteil versehen werden.

Bevorzugt sind die Halteabschnitte derart ausgestaltet, dass die Halteabschnitte mit passend an den Gegenabschnitten vorhandenen Eingreifkonturen durch Hintergreifen verankerbar sind. So kann eine Verankerung besonders einfach und sicher eingerichtet werden. Die Eingreifkontur ist so ausgebildet bzw. wirkt mit dem Halteabschnitt derart zusammen, dass insbesondere bei einem Einwirken von einem Benutzer auf das Frontteil, um z . B. die beladene Schublade aus einem Korpus herauszubewegen, die dabei auf das Frontteil wirkenden

insbesondere Zugkräfte sicher von den Halte- und

Gegenabschnitten aufgenommen werden können.

Vorteilhafterweise weist die Anbringeinrichtung wenigstens einen an der Anbringeinrichtung bewegbaren Halteabschnitt auf. Der wenigstens eine bewegbar gelagerte Halteabschnitt an der Anbringeinrichtung kann durch eine einfache und platzsparende Bewegungslagerung realisiert sein. Ein maximal möglicher

Bewegungsweg des betreffenden Halteabschnitts kann

vergleichsweise kurz sein, ggf. nur wenige Millimeter lang. Die Art der Bewegung bzw. die konkrete Lagerung kann auf vielfältige Weise realisiert sein. Die Bewegung kann zum

Beispiel eine Verschwenk-, Verschiebe- und/oder eine

Drehbewegung umfassen.

Besonders vorteilhaft ist es, dass die Anbringeinrichtung wenigstens einen schwenkbar und/oder entlang einer gekrümmten Bahn bewegbar an der Anbringeinrichtung aufgenommenen

Halteabschnitt aufweist. Dies ermöglicht eine besonders zuverlässige und einfach realisierbare Bewegungslagerung des Halteabschnitts .

Bevorzugt sind die zumindest zwei Halteabschnitte an

gegenüberliegenden Seiten der Anbringeinrichtung vorhanden. So kann eine Befestigung zwischen dem Frontteil und der

Seitenwand stabil bzw. verwindungs- und kippstabilisiert erfolgen. Über die zumindest zwei Halteabschnitte ist es zudem variabel möglich, dass die Halteabschnitte an passenden

Stellen der Seitenwand mit entsprechenden Gegenabschnitten zusammenwirken können.

Die Anbringeinrichtung ist insbesondere als separates Bauteil an dem Frontteil innenseitig anbringbar, insbesondere anschraubbar .

Weiter ist es vorteilhaft, dass an der Anbringeinrichtung ein Halteabschnitt positionsfest und ein weiterer Halteabschnitt bewegbar aufgenommen ist. Eine solche Anbringeinrichtung ist vergleichsweise einfach und stabil ausgebildet.

Mit dem einen bewegbaren Halteabschnitt kann ein Einschnappbzw. Rastmechanismus realisiert werden. Der bewegbare

Halteabschnitt kann beim Heranführen des Frontteils an die insbesondere zwei Stirnseiten der Seitenwände insbesondere durch Kontakt mit der Seitenwand selbsttätig aus einer

vollständig ausgerückten Position an der Anbringeinrichtung in eine etwas eingerückte Position bewegt werden, um mit

Erreichen der endgültigen Montageposition des Frontteils an der Schublade die Verankerungsposition einzunehmen. In der Verankerungsposition wird über den bewegbaren Halteabschnitt insbesondere durch dessen Hintergreifen an der Eingreifkontur die Verankerung bewirkt. Die Verankerung ist zum Beispiel einrichtbar, indem sich der bewegbare Halteabschnitts aus der etwas eingerückten Position wieder etwas entgegengesetzt in eine Ausrückrichtung bewegt. Die Montagebewegung des

Frontteils samt Anbringeinrichtung kann beispielsweise eine Schwenkbewegung in Richtung zu den Stirnseiten der Seitenwände umfassen .

Der positionsfeste Halteabschnitt kann sich in dem verankerten Zustand des Frontteils ebenfalls in einer Verankerungsposition durch Hintergreifen an einem Gegenabschnitt befinden, wobei das Hintergreifen insbesondere gleich zu Beginn des Ansetzens des Frontteils an den Seitenwänden erfolgen kann.

Eine vorteilhafte Variante der Erfindung besteht darin, dass Federmittel vorhanden sind, so dass wenigstens ein bewegbarer Halteabschnitt federbeaufschlagt ist. Ein über Federmittel bewegbar gehaltener Halteabschnitt kann über eine durch die Federmittel bereitgestellte Federkraft vorgespannt in einer Ausgangsposition an der Anbringeinrichtung vorhanden sein. Aus der Ausgangsposition kann der Halteabschnitt dann zur Einrichtung der Verankerung bzw. um am Gegenabschnitt

hintergreifen zu können, gegen die Federkraft durch einen vorhandenen Ausweichweg zurückweichen. Nach Erreichen der Eingreifkontur durch weiteres Heranführen des Frontteils zu den Seitenwänden hin kann unter Wirkung der Federkraft der Halteabschnitt an der Eingreifkontur einschnappen bzw.

verrasten. Die Federkraft ermöglicht insbesondere eine

rückstellbare Bewegung des Halteabschnitts. Die Federmittel sind einfach und platzsparend einsetzbar, beispielsweise als eine zwischen einem Abstützabschnitt der Anbringeinrichtung und dem Halteabschnitt eingespannte Spiralfeder.

Bevorzugt sind die zumindest zwei Halteabschnitte für eine Verrastung mit einer Ausnehmung in der Seitenwand ausgebildet. Im am Frontteil angebrachten Zustand der Anbringeinrichtung können die zwei oder mehr Halteabschnitte jeweils zur

Fixierung des Frontteils an der Schublade beitragen. Mit einer Rastverbindung durch Verrasten ist dies besonders sicher möglich. Die Anbringung lässt sich damit besonders

positionsgenau und stabil verwirklichen. Bevorzugt ist bei mehreren vorhandenen Halteabschnitten zumindest einer

beweglich gelagert, insbesondere mit Federmittel vorgespannt.

Weiter wird vorgeschlagen, dass die Anbringeinrichtung zwei Halteabschnitte umfasst, welche parallel zu einer Achse bewegbar sind, um eine Verrastung einzurichten. Insbesondere können die beiden Halteabschnitte auf einer gemeinsamen Achse bewegbar sein. Bevorzugt sind die zwei Halteabschnitte

gegenüberliegend und/oder fluchtend miteinander angeordnet. Die beiden Halteabschnitte können an einem Grundkörper der Anbringeinrichtung an zwei gegenüberliegenden Außenseiten jeweils etwas überstehend vorhanden sein und gegen eine

Federkraft in Richtung des Grundkörpers zurückweichen, um an der betreffenden Stirnseite der Seitenwand vor Erreichen einer Verankerungsposition zurückweichen zu können. Die

Halteabschnitte können sozusagen im Grundkörper versenkt sein für das Einstecken eines Teils der Anbringeinrichtung in einem Freiraum der Seitenwand. Nach dem Einstecken mit dem Erreichen der richtigen Verbindungsposition des Frontteils an den in der Regel zwei Seitenwänden werden die beiden Halteabschnitte z. B. unter der Wirkung der Federmittel selbsttätig wieder ausgefahren, um in die passenden Ausnehmungen an der

Seitenwand einzugreifen bzw. zu verrasten.

Weiter wird vorgeschlagen, das Übertragungsmittel zur

Bewegungskopplung der zumindest zwei Halteabschnitte

vorgesehen sind, so dass bei einer Bewegung eines

Halteabschnitts, die zu einer Aufhebung der Verankerung zwischen dem betreffenden Halteabschnitt und dem dazugehörigen Gegenabschnitt führt, ein anderer Halteabschnitt ebenfalls eine Bewegung zur Aufhebung der Verankerung erfährt. Die

Verankerung ist insbesondere als Verrastung ausgebildet. Durch ein Einwirken auf einen der zumindest zwei Halteabschnitte, wobei der Halteabschnitt bewegt wird und dabei die

Verankerungs- bzw. Verrastungsposition verlässt, kann der wenigstens eine andere Halteabschnitt durch die

Übertragungsmittel ebenfalls bewegt werden. Dies betrifft die Demontage des Frontteils von der Schublade. So kann gekoppelt durch eine Einwirkbewegung an einer Stelle bzw. auf einen der Halteabschnitte die gesamte Verankerung aufgehoben werden. Diese erleichtert eine Demontage des Frontteils. Das Bewegen des einen Halteabschnitts, auf den eingewirkt wird, kann insbesondere von Hand und/oder werkzeuglos erfolgen.

In einer vorteilhaften Modifikation des Erfindungsgegenstandes sind zumindest zwei Halteabschnitte vorgesehen, welche über ein gemeinsames Federelement federbeaufschlagt gelagert sind. So kann eine Anordnung mit wenigstens zwei bewegbaren

Halteabschnitten einfach bzw. kompakt realisiert werden.

Besonders vorteilhaft ist es, dass zumindest zwei jeweils entlang einer Kulissenführung bewegbar gelagerte

Halteabschnitte vorgesehen sind. Mit einer Kulissenführung kann die Bewegung beispielsweise von zwei Halteabschnitten genau vorgegeben werden, um eine Bewegungsbahn zum Einrichten und Lösen der Verankerung bzw. Verrastung exakt vorzugeben. Über die Art der Kulissenführung kann eine gebogene und/oder gerade Bahn für die Bewegung der Halteabschnitte vorgegeben werden .

Die Erfindung betrifft außerdem eine Schublade mit einem

Frontteil und einer Seitenwand, wobei eine Stirnseite der Seitenwand stumpf an einer Innenseite des Frontteils anstößt. Insbesondere sind genau zwei Seitenwände vorhanden, deren jeweils fronseitige Stirnseite an der Innenseite des

Frontteils anstößt. Erfindungsgemäß ist eine der vorgenannten Vorrichtungen an der Schublade vorgesehen. Damit lassen sich bei einer Schublade die oben genannten Vorteile erzielen.

Insbesondere ist das Frontteil als eine Blende ausgebildet und bildet eine im Nutzzustand sichtbare Vorderseite der

Schublade. Die Blende kann vorhanden sein, ohne dass vorne zwischen den Innenseiten der Seitenwände zusätzlich ein

Frontelement existiert. Es kann aber auch sowohl die Blende als auch das Frontelement vorgesehen sein, wobei die

Seitenwände jeweils stirnseitig stumpf an der Innenseite der Blende anstoßen.

Besonders vorteilhaft ist es, dass mit den Halteabschnitten zusammenwirkende Gegenabschnitte an der Seitenwand vorhanden sind, welche in Richtung einer Höhenabmessung der Seitenwand beabstandete Profilabschnitte umfassen. So können auf einfache Weise die Gegenabschnitte realisiert werden. Die

Profilabschnitte können im eingebauten Zustand der Schublade in einem Möbel insbesondere horizontal bzw. in Längsrichtung der Seitenwand verlaufen. Zumindest ein Profilabschnitt kann beispielsweise eine vorstehender Steg an der Seitenwand sein, insbesondere durchgehend, der zum Beispiel mit einer Öffnung oder Vertiefung versehen ist, in welcher ein dazugehöriger Halteabschnitt verankerbar zum Beispiel einschnappend

verrastbar ist. Der Steg kann vorteilhafterweise auch zur mechanischen Stabilisierung bzw. Versteifung der Seitenwand beitragen. Ein Profilabschnitt kann auch eine Außenseite zum Beispiel eine untere Schmalseite der Seitenwand sein. Da diese Schmalseite im Betrieb der Schublade in einem Möbel in der Regel nicht sichtbar ist, stört hier eine Öffnung oder

Ausnehmung auch nicht das Erscheinungsbild der Schublade. Weiter wird vorgeschlagen, dass die Anbringeinrichtung an der Innenseite des Frontteils vorstehend ausgebildet ist und in einem Inneren der Seitenwand versenkt untergebracht ist. So kann die Anbringeinrichtung im verbundenen Zustand völlig versenkt und für einen Nutzer nicht erkennbar sein. Der Teil der Anbringeinrichtung, welcher an der Innenseite des

Frontteils vorsteht, ist im verbundenen Zustand innen zwischen gegenüberliegenden Außenseiten der betreffenden Seitenwand bzw. in einem Hohlraum der Seitenwand vorhanden.

Figurenbeschreibung

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Im Einzelnen zeigt:

Figur 1 und 2 jeweils einen vorderen Teil von

unterschiedlen erfindungsgemäßen

Schubladen von der Seite im Längsschnitt,

Figur 3 einen vorderen Teil einer weiteren

erfindungsgemäßen Schublade von der Seite im Längsschnitt in zwei unterschiedlichen Montagezuständen,

Figur 4 die Anordnung gemäß Figur 3 in einem nicht vollständig zusammengebauten

Montagezustand,

Figur 5 einen vorderen Teil einer vierten Variante einer erfindungsgemäßen Schubladen von der Seite im Längsschnitt,

Figur 6 einen vorderen Teil einer weiteren

Variante einer erfindungsgemäßen Schublade von der Seite im Längsschnitt und Figur 7 die Anordnung gemäß Figur 6 in einem nicht vollständig zusammengebauten

Montagezustand, wobei Teile der Schublade transparent dargestellt sind.

In den Figuren sind sich entsprechende Bauteile

unterschiedlicher Ausführungsbeispiele teils mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

Figur 1 zeigt eine als Frontverbinder 1 ausgebildete

erfindungsgemäße Vorrichtung mit einer Anbringeinrichtung zur lösbaren Verbindung eines Frontteils 2 einer Schublade mit einer Seitenwand 3 der Schublade. Mit dem erfindungsgemäßen Frontverbinder 1 ist das Anbringen des Frontteils 2

stirnseitig an der Seitenwand 3 einfach möglich. In den

Figuren ist jeweils ein innen liegender Frontverbinder 1 dargestellt, der im zusammengebauten Zustand der Schublade im Wesentlichen in einem inneren Zwischenraum zwischen

Flächenseiten bildenden Wänden der Seitenwand 3 untergebracht ist .

Der Frontverbinder 1 erlaubt eine Verankerung nach dem

Keilprinzip, was eine einfache Montage und Demontage des

Frontteils 2 ermöglicht. Die Demontage des Frontteils 2 von der Seitenwand 3 erfolgt über eine Schwenkbewegung gemäß des Schwenkpfeils PI.

Vor dem Abnehmen des Frontteils 2 muss jedoch im verrasteten Zustand des Frontteils 2 an der Seitenwand 3 (Figur 1) gemäß Pfeil P2 auf einen als Keil 4 ausgebildeten Halteabschnitt des Frontverbinders 1 eingewirkt werden. Im verrasteten Zustand des Frontteils 2 an der Seitenwand 3 greift der Keil 4 in eine Aussparung bzw. Öffnung 5 in einer unteren Schmalseite 3a der Seitenwand 3. Der Keil 4 ist an einem Grundkörper 6 des

Frontverbinders 1 vorgespannt aufgenommen und gemäß des

Doppelpfeils P3 verschieblich geführt. Hierfür ist im

Grundkörper 6, welcher insbesondere aus einem flachen bzw. beispielsweise blechartigen Material besteht, ein Ausschnitt 7 vorhanden. Der Ausschnitt 7 stellt gegenüberliegende Führungsabschnitte 8 und 9 bereit, an denen der Keil 4

anliegt. Außerdem ist der Keil 4 über eine als Druckfeder ausgebildete Spiralfeder 10 federbelastet vorgespannt. Hierzu ist die Spiralfeder 10 am Grundkörper 6 einerseits

insbesondere fest aufgenommen und andererseits an einem Zapfen 11 des Keils 4 umgreifend aufgesteckt, so dass der Keil 4 federgelagert ist. Außerdem ist zur Führung des Keils 4 dieser mit zwei Langlöchern 12, 13 versehen, in welche fest

positionierte Führungsstifte 14, 15 des Grundkörpers 6

eingreifen .

Neben der hintergreifenden Verrastung eines vorderen

nasenförmigen Endes 4a des Keils 4 in der Öffnung 5 gemäß Figur 1 ist gegenüberliegend am Frontverbinder 1 eine

feststehende Nase 16 vorhanden, welche in eine entsprechende Öffnung 17 in der Seitenwand 3 bzw. in einem innerhalb der Seitenwand 3 vorhandenen Steg 20 verrastend eingreift.

Mittels Befestigungsschrauben 18, 19, welche von innen durch einen Befestigungssteg la des Frontverbinder 1 in das

Frontteil 2 eingeschraubt sind, ist der Frontverbinder 1 am Frontteil 2 befestigt. Im Nutzzustand der Schublade gemäß Figur 1 ist für einen Betrachter von außen der

Frontverbinder 1 an der Schublade nicht ersichtlich. Lediglich an der unteren Schmalseite 3a ragt das vordere Ende 4a in die Öffnung 5. Für einen Nutzer kann durch Einwirken von unten gemäß des Pfeils P2 entgegen der Federkraft der Spiralfeder 10 das vordere Ende 4a eingedrückt werden und die Verrastung gelöst werden, so dass durch Verschwenken gemäß des

Schwenkpfeils PI das Frontteil 2 samt dem Frontverbinder 1 von der Seitenwand 3 abgenommen werden kann. Dabei bewegt sich auch die Nase 16 aus der Öffnung 17 heraus.

Eine zu Figur 1 ganz ähnliche Anordnung mit einem

Frontverbinder 21 zeigt Figur 2. Der Frontverbinder 21 weist zwei beweglich gelagerte Keile 22, 23 auf, wobei die Keile 22, 23 über Spiralfedern 10 an einem Grundkörper 6 vorgespannt beweglich gelagert sind. Führungsstifte 14, 15 sind im Unterschied zur Anordnung gemäß Figur 1 nicht in zur Bewegungsrichtung der Keile 22 bzw. 23 gemäß des Doppelpfeils P4 geraden Langlöchern sondern in leicht schräg verlaufenden Langlöchern 24, 25 aufgenommen geführt.

Ein Vorteil der Anordnung mit dem Frontverbinder 21 gegenüber der Anordnung aus Figur 1 liegt darin, dass das Frontteil 2 gemäß Figur 2 bei der Montage an der Seitenwand 3 gemäß des Pfeils P5 linear in Richtung einer vorderen Stirnseite der Seitenwand 3 heranführbar ist, also insbesondere keine

Schwenkbewegung nötig ist. Zur Demontage des gemäß Figur 2 verrasteten Frontteils 2 an der Seitenwand 3, wobei die beiden Keile 22, 23 zur Aufhebung der Verankerung entgegen der

Wirkung der jeweiligen Spiralfeder 10 eingedrückt werden müssen, kann das Frontteil 2 von der Seitenwand 3 in Richtung entgegen des Pfeils P5 linear bzw. senkrecht zur Stirnseite des Seitenwandteils 3 abgenommen werden.

Eine dritte Variante einer erfindungsgemäßen Anordnung zeigen die Figuren 3 und 4. Dort ist ein Frontverbinder 26

dargestellt, welcher nach dem Spreizhebelprinzip verankerbar ist. Die Montage des Frontteils 2 erfolgt gemäß Pfeil P5 geradlinig in Richtung auf die Seitenwand 3 bzw. in Richtung normal auf eine stirnseitige Vorderseite der Seitenwand 3. Figur 3 zeigt den vollständig verrasteten bzw. montierten Frontverbinder 26 mit dem Frontteil 2 an der Seitenwand 3. Der Frontverbinder 26 umfasst zwei um jeweils eine Gelenkanordnung 27, 28 verschwenkbare Spreizbacken 29, 30. Die

Verschwenkbarkeit der Spreizbacken 29, 30 ist durch

Schwenkdoppelpfeile P6 und P7 angedeutet. Die beiden

Spreizbacken 29, 30 sind außerdem über eine Zugfeder Z

miteinander verbunden. Die Zugfeder Z ist jeweils endseitig an einem Hake 29a des Spreizbackens 29 bzw. an einem Haken 30a des Spreizbackens 30 unter Zug bzw. vorgespannt eingehängt.

Außerdem ist der Frontverbinder 26 über Befestigungsschrauben 18, 19 am Frontteil 2 fest verschraubt angebracht.

Die Spreizbacken 29 bzw. 30 umfassen jeweils einen nach außen leicht gewölbten bzw. konvexen Rastabschnitt 29b bzw. 30b, wobei die Rastabschnitte 29b, 30b ein Festkrallen der

Spreizbacken 29, 30 an einer inneren oberen Schmalseite 3b bzw. einer unteren inneren Schmalseite 3c der Seitenwand 3 bewirken, um eine feste Verrastung des Frontteils 2 an der Seitenwand 3 zu auszubilden. Die Rastabschnitte 29b bzw. 30b sind zur Erhöhung einer Haftwirkung bzw. zur höheren

Haftreibung mit einer Aufrauung bzw. Profilierung oder

Rillierung versehen.

Figur 4 zeigt den Zustand des noch nicht vollständig an der Seitenwand 3 verrasteten Frontteils 2, wobei gemäß Pfeil P5 die weitere Montagebewegung des Frontteils 2 angedeutet ist. Dabei werden die Spreizbacken 29, 30 etwas um ihre

Gelenkanordnung 27, 28 gekippt, so dass ein Einschieben des Frontverbinders 26 mit dem Frontteil 2 an der Seitenwand 3 ohne Weiteres zu einem Verrasten gemäß Figur 3 führt. Über die wirkende Zugfeder Z werden die Spreizbacken 29, 30 an den Schmalseiten 3b, 3c verklemmend angedrückt.

Eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schublade bzw. eines Frontverbinders 31 zeigt Figur 5. Der

Frontverbinder 31 arbeitet nach dem Prinzip der

Parallelverschiebung zweier bewegbar aufgenommener

Schiebekeile 32, 33. Dabei sind die Schiebekeile 32, 33 über entsprechende Spiralfedern 10 und Führungsstifte 14, 15 in Langlöchern 12, 13 beweglich gelagert an einem Grundkörper 6 des Frontverbinders 31. Vorteilhafterweise ist der

Frontverbinder 31 derart ausgebildet, dass sowohl eine Montage als auch eine Demontage geradlinig und senkrecht zu Stirnseite der Seitenwand 3 gemäß der Pfeile P8 bzw. P9 erfolgt.

Zur einfachen Lösung der Verrastung, die in Figur 5

dargestellt ist, ist eine gekoppelte bzw. gemeinsame

Verschiebebewegungen der beiden Schiebekeile 32, 33 bei

Einwirken auf den Schiebekeil 33 über eine Linearführung 34 realisiert. Die Linearführung 34 umfasst einen vorstehenden Abschnitt 35, welcher mit dem Schiebekeil 33 verbunden ist und in eine Führungsnut 36 am Schiebekeil 32 eingreift, sowie zur Zwangssteuerung der beiden Schiebekeile 32 und 33 einen

Übertragungshebel 37, der über seine freien Enden in Kontakt mit Abschnitten der Schiebekeile 32 und 33 ist. Durch

Einwirken von außen, beispielsweise durch eine Person, auf ein vorderes Ende 33a des Schiebekeils 33 in Richtung des Pfeils P10 wird der beidseitig wirksame und schwenkbar gelagerte Übertragungshebel 37 entgegen des Uhrzeigersinns verschwenkt. Dabei drückt der Übertragungshebel 37 den Schiebekeil 32 in Richtung des Pfeils Pll bzw. in Richtung auf den Schiebekeil 33. Damit werden gleichzeitig beide Verrastungen des

Frontverbinders 31 im Zustand gemäß Figur 5 gelöst, da die Enden 32a und 33a aus den dazugehörigen Öffnungen 17 und 5 frei kommen, wobei das Frontteil 2 von der Seitenwand 3 gemäß Pfeil P9 gelöst werden kann.

Sämtliche in den Figuren gezeigten Halteabschnitte weisen eine Anschrägung auf der zu den Stirnseiten der Seitenwände

liegenden Seite auf, so dass diese mit dem Heranführen an die Seitenwände weggedrückt werden bzw. nicht verkanten und zurückweichen können.

Eine weitere alternative Anordnung zeigen die Figuren 6 und 7 mit einem weiteren Frontverbinder 41, der ebenfalls zwei bewegbar gelagerte und vorgespannte Halteabschnitte bzw.

Kipphebel 42, 43 aufweist. Die Kipphebel 42, 43 sind

kulissenartig entlang einer gekrümmten Bahn bewegbar an einem Grundkörper 6 aufgenommen, was über jeweils ein gekrümmt verlaufendes Langloch 44, 45 möglich ist, in welchen jeweils zwei Führungsstifte 46, 47 bzw. 48, 49 eingreifen und zur Führung der beiden Kipphebel 42, 43 dienen. Am Frontverbinder 41 sind die beiden Kipphebel 42, 43 durch vorgespannt

eingebrachte Spiralfedern 10 nach außen gedrückt gehalten. Die Montage des Frontteils 2 samt daran angeschraubtem

Frontverbinder 41 erfolgt geradlinig gemäß des Pfeils P8

(siehe Figur 7) . Durch Anlage von gebogen ausgebildeten vorderen Enden der Kipphebel 42, 43 werden diese bei Anlage an entsprechenden Vorderkanten der Seitenwand 3 entgegen der Federkraft der Spiralfedern 10 in ihre gemäß Figur 6 gebrachte Position kulissengeführt zurückgeschwenkt. Bei Erreichen der Öffnungen 17 und 5 in der Seitenwand 3 schnappen die Kipphebel 42, 43 unter der Federkraft in die Öffnungen 17, 5 ein.

Bezugszeichenliste :

1 Frontverbinder la BefestigungsSteg

2 Frontteil

3 Seitenwand

3a Schmalseite

3b, 3c Schmalseite

4 Keil

4a Ende

5 Öffnung

6 Grundkörper

7 Ausschnitt

8 Führungsabschnitt

9 Führungsabschnitt

10 Spiralfeder

11 Zapfen

12 Langloch

13 Langloch

14 Führungsstift

15 Führungsstift

16 Nase

17 Öffnung

18 Befestigungsschraube

19 Befestigungsschraube

20 Steg

21 Frontverbinder

22 Keil

23 Keil

24 Langloch

25 Langloch

26 Frontverbinder

27 Gelenkanordnung

28 Gelenkanordnung

29 Spreizbacken

29a Haken

29b Rastabschnitt

30 Spreizbacken

30a Haken b Rastabschnitt

Frontverbinder

Schiebekeila Ende

b Ende

Schiebekeil

Linearführung

Abschnitt

Führungsnut

Übertragungshebel

Frontverbinder

Kipphebel

Kipphebel

Langloch

Langloch

Führungsstift

Führungsstift

Führungsstift

Führungsstift