Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR CONDITIONING AN AIR FLOW
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/095188
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for conditioning an air flow (2) comprising a humidifying apparatus (5) having humidifying elements (6), which are arranged in the air flow (2) to be humidified in the humidifying apparatus (5), can be loaded with pressurized water, and are made of a fluid-permeable, porous, preferably hydrophilic material. In order to increase the efficiency of the humidification of the air flow (2) in the humidifying apparatus (5), the humidifying elements (6) of the humidifying apparatus (5) loaded with pressurized water are designed with regard to the cross-section thereof in such a way that the peripheral surface or outer surface of the humidifying elements exposed to the air flow (2) to be humidified can be uniformly contacted by the air flow (2) to be humidified over the entire circumference of the humidifying elements.

Inventors:
KLINGENBURG, Hans (Vogtei 24, Essen, 45239, DE)
BRÄUTIGAM, Peter (Castroper Hellweg 245, Bochum, 44805, DE)
Application Number:
EP2010/007084
Publication Date:
August 11, 2011
Filing Date:
November 23, 2010
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
KLINGENBURG GMBH (Boystrasse 115, Gladbeck, 45968, DE)
KLINGENBURG, Hans (Vogtei 24, Essen, 45239, DE)
BRÄUTIGAM, Peter (Castroper Hellweg 245, Bochum, 44805, DE)
International Classes:
F24F3/14; F24F6/12
Attorney, Agent or Firm:
LELGEMANN, Karl Heinz (Postfach 34 02 20, Essen, 45074, DE)
Download PDF:
Claims:
P A T E N T A N S P R Ü C H E

1. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2), mit einer Befeuchtungseinrichtung (5) mit Befeuchtungselementen (6), die in dem in der Befeuchtungseinrichtung (5) zu befeuchtenden Luftstrom (2) angeordnet, mit druckbeaufschlagtem Wasser beschickbar und aus einem fluiddurchlässigen porösen, vorzugsweise hydrophilen, Werkstoff ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die mit druckbeaufschlagtem Wasser beschickten Befeuchtungselemente (6) der Befeuchtungseinrichtung (5) in Bezug auf ihren Querschnitt so gestaltet sind, dass ihre dem zu befeuchtenden Luftstrom (2) ausgesetzte Man- tel- bzw. Außenfläche über ihren gesamten Umfang vom zu befeuchtenden Luftstrom (2) gleichmäßig kontaktierbar ist.

2. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach Anspruch 1, bei der die Befeuchtungselemente (6) der

Befeuchtungseinrichtung (5) quer zu Strömungsrichtung

des in der Befeuchtungseinrichtung (5) zu befeuchtenden

Luftstroms (2) angeordnet sind.

3. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Befeuchtungselemente (6) als Befeuchtungsrohre (6) ausgebildet sind.

4. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der die Befeuchtungsele- mente (6) bzw. die Befeuchtungsrohre (6) in Strömungsrichtung des zu befeuchtenden Luftstroms (2) einen möglichst geringen Strömungswiderstand aufweisen.

5. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der der Querschnitt der Befeuchtungselemente (6) bzw. der Befeuchtungsrohre (6) tropfenförmig ist und mit der Tropfenspitze bzw. dem Bereich seiner stärksten Krümmung in Strömungsrichtung des zu befeuchtenden Luftstroms (2) zeigt, etwa als Tragflächenquerschnitt gestaltet ist, sowohl in Strömungsrichtung des zu befeuchtenden Luftstroms (2) als auch gegen die

Strömungsrichtung des zu befeuchtenden Luftstroms (2) spitz zulaufend ausgebildet ist, oder oval und mit der

Längsachse des Ovals in Strömungsrichtung des zu befeuchtenden Luftstroms (2) angeordnet ist. 6. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der die dem zu befeuchtenden Luftstrom (2) ausgesetzten Außenflächen der aus einem fluiddurchlässigen porösen, vorzugsweise hydrophilen, Werkstoff bestehenden Befeuchtungselemente (6)

bzw. Befeuchtungsrohre (6) eine räumliche, z.B. eine

geriffelte, berippte und/oder raue, Struktur aufweisen, mittels der die dem zu befeuchtenden Luftstrom (2) ausgesetzten Außenflächen vergrößert sind. 7. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2), nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der die fluid- durchlässigen porösen, vorzugsweise hydrophilen, Befeuchtungselemente (6) bzw. Befeuchtungsrohre (6) aus einem geeigneten keramischen Werkstoff, aus einem ge- eigneten gesinterten Metallwerkstoff oder aus einem

geeigneten Kunststoff ausgebildet sind.

8. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der die Durchlässigkeit für Wasser der Befeuchtungselemente (6) bzw. Befeuchtungsrohre (6) durch eine Beschichtung des Werkstoffs der Befeuchtungselemente (6) bzw. Befeuchtungsrohre (6) einstellbar ist, wobei die Beschichtung als selektiv durchlässige Membran ausgebildet ist.

9. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach Anspruch 8, bei der die Beschichtung aus einem Polymerwerkstoff, z.B. einem geeigneten Nexar®-Polymerwerkstoff der Firma Kraton, ausgebildet ist, der hinsichtlich seiner Durch- lässigkeit für Wasser quasi beliebig einstellbar ist und vorzugsweise eine hohe Nassfestigkeit aufweist.

10. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem die Druckbeaufschla- gung des an den Außenflächen der fluiddurchlässigen porösen Befeuchtungselemente (6) bzw. die Befeuchtungsrohre

(6) in den zu befeuchtenden Luftstrom (2) übergehenden

Wassers unter Berücksichtigung der Durchlässigkeit der

Befeuchtungselemente (6) bzw. der Befeuchtungsrohre (6) und der Temperatur des zu befeuchtenden Luftstroms (2) so einstellbar ist, dass das druckbeaufschlagte Wasser im Augenblick des Übergangs von den Außenflächen der Befeuchtungselemente (6) bzw. der Befeuchtungsrohre (6) in den zu befeuchtenden Luftstrom (2) in seinen dampfförmigen Aggregatzustand übergeht.

11. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei der durch die Befeuchtungselemente (6) bzw. die Befeuchtungsrohre (6) thermische Energie auf den Luftstrom (2) übertragbar ist. 12. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei der der Werkstoff der

Befeuchtungselemente (6) bzw. der Befeuchtungsrohre (6) temperierbar ist, z.B. mittels Heizdrähten od.dgl.

13. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, mit einer Temperiereinrichtung, mittels der die Temperatur des in die

Befeuchtungselemente (6) bzw. die Befeuchtungsrohre (6) eingeleiteten Wassers einstellbar ist.

14. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, mit einem Einstellmittel, mittels dem der Druck und/oder die Strömungsgeschwindigkeit des in die Befeuchtungselemente

(6) bzw. die Befeuchtungsrohre (6) eingeleiteten Wassers einstellbar ist.

15. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 3 bis 14, bei der der Querschnitt der Be- feuchtungsrohre (6) in zwei Strömungskanäle (9, 10) zweigeteilt ist, die beiden Strömungskanäle (9, 10) an einem freien Ende des Befeuchtungsrohrs (6) miteinander verbunden sind, und der eine Strömungskanal (9) des Befeuchtungsrohrs (6) an einem dem freien Ende entgegengesetzten proximalen Ende des Befeuchtungsrohrs (6) an einen Verteiler (14) der Befeuchtungseinrichtung (5) und der andere Strömungskanal (10) des Befeuchtungsrohrs (6) am dem freien Ende entgegengesetzten proximalen Ende des Befeuchtungsrohrs (6) an einen Sammler (15) der Befeuchtungseinrichtung (5) angeschlossen ist.

16. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach Anspruch 15, bei der eine Trennwand (8) zwischen den beiden Strömungskanälen (9, 10) des Befeuchtungsrohrs (6) aus demselben Werkstoff wie das Befeuchtungsrohr (6) ausgebildet ist . 17. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach Anspruch 15 oder 16, bei der der Querschnitt des Befeuchtungsrohrs (6) die Form eines abgeflachten länglichen Ovals aufweist . 18. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach Anspruch 17, bei der der Querschnitt des Befeuchtungsrohrs

(5) symmetrisch zur Querachse (19) des Ovals ausgebildet ist.

19. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach Anspruch 18, bei der die Querachse (19) des Ovals in der

Trennwand (8) liegt.

20. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 15 bis 19, bei der der Verteiler (14) und der Sammler (15) aneinander anliegend angeordnet sind und eine Zwischenwand (16) zwischen Verteiler (14) und Sammler (15) mit den Trennwänden (8) der Befeuchtungsrohre (6) fluchtet.

21. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 15 bis 20, bei der die Befeuchtungsrohre

(6) jeweils aus zumindest einem Längenmodulteil (7) mit der Trennwand (8) zwischen den beiden Strömungskanälen (9, 10) und einem Deckelteil (11) ausgebildet sind, wobei das Deckelteil (11) trennwandfrei ausgebildet und am freien Ende des Befeuchtungsrohrs (6) angeordnet ist. 22. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 15 bis 21, bei der die Befeuchtungsrohre (6) am Verteiler (14) und am Sammler (15) arretier- und befestigbar sind. 23. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 15 bis 22, bei der der Verteiler (14) und der Sammler (15) aus einem mikrobiell inerten Werkstoff, z.B. aus Aluminium, Edelstahl oder einem entsprechenden Kunststoff, ausgebildet sind.

24. Verfahren zur Konditionierung eines Luftstroms (2), bei dem der Luftstrom (2) durch Befeuchtungselemente (6) bzw. Befeuchtungsrohre (6) befeuchtet wird, indem Wasser mit Druck beaufschlagt, druckbeaufschlagt in die Befeuchtungselemente (6) bzw. Befeuchtungsrohre (6) eingeleitet und durch die aus einem fluiddurchlässigen porösen, vorzugsweise hydrophilen, Werkstoff ausgebildeten Befeuchtungselemente (6) bzw. Rohrwandungen der Befeuchtungsrohre (6) hindurch in den Luftstrom (2) übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasser unter Berücksichtigung der Durchlässigkeit bzw. der Porosität des Werkstoffs der Befeuchtungselemente (6) bzw. der Befeuchtungsrohre (6), der Temperatur des zu befeuchtenden Luftstroms (2) und ggf. weiterer Parameter so druckbeaufschlagt wird, dass es im Augenblick des Übergangs von den Außenflä- chen der Befeuchtungselemente (6) bzw. der Befeuchtungsrohre (6) in den zu befeuchtenden Luststrom (2) in seinen dampfförmigen Aggregatzustand übergeht.

25. Verfahren zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach Anspruch 24, bei dem bei der Druckbeaufschlagung des Wassers als weitere Parameter die Wassertemperatur und/oder die relative Luftfeuchtigkeit des zu befeuchtenden Luftstroms (2) und/oder die Strömungsgeschwindigkeit des zu befeuchtenden Luftstroms (2) und/oder die ggf. variierbare Werkstofftempe- ratur der Befeuchtungselemente (6) bzw. der Befeuchtungsrohre (6) berücksichtigt wird bzw. werden.

26. Verfahren zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach Anspruch 24 oder 25, bei dem der Werkstoff der Befeuchtungselemente (6) bzw. der Befeuchtungsrohre (6) temperiert und/oder die Strömungsgeschwindigkeit des in die Befeuchtungselemente (6) bzw. die Befeuchtungsrohre (6) eingeleiteten Wassers eingestellt wird.

Description:
„Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms" Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms, mit einer Befeuchtungseinrichtung mit Befeuchtungselementen, die in dem in der Befeuchtungseinrichtung zu befeuchtenden Luftstrom angeordnet, mit druckbeaufschlagtem Wasser beschickbar und aus einem fluiddurchläs- sigen porösen, vorzugsweise hydrophilen, Werkstoff ausgebildet sind.

Derartige Vorrichtungen zur Konditionierung eines Luftstroms sind beispielsweise in der EP 1 519 118 AI und der EP 1 710 516 AI beschrieben. Mittels der Befeuchtungseinrichtungen kann die Befeuchtung des Luftstroms sichergestellt werden, ohne dass in größerem Ausmaß Tropf- oder Kondenswasser anfällt. Ausgehend von dem vorstehend geschilderten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die eingangs geschilderte gattungsgemäße Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms derart weiterzubilden, dass der Wirkungsgrad bei der Befeuchtung des Luftstroms erhöht ist und dass der Raumbedarf für die Ausgestaltung der Vorrichtung, insbesondere der Raumbedarf für die Befeuchtungseinrichtung derselben, erheblich reduziert werden kann.

BESTÄTIGUNGSKOPIE Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die mit druckbeaufschlagtem Wasser beschickten Befeuchtungselemente der Befeuchtungseinrichtung in Bezug auf ihren Quer- schnitt so gestaltet sind, dass ihre dem zu befeuchtenden

Luftstrom ausgesetzte Mantel- bzw. Außenfläche über ihren gesamten Umfang vom zu befeuchtenden Luftstrom gleichmäßig kon- taktierbar ist. Erfindungsgemäß wird auf der gesamten Mantel- bzw. Außenfläche der Befeuchtungselemente sichergestellt, dass der Übergang der Feuchtigkeit in den zu befeuchtenden Luftstrom optimal und gleichmäßig stattfindet. Hierdurch wird zum einen erreicht, dass der Wirkungsgrad der Befeuchtungseinrichtung und damit der Wirkungsgrad der gesamten Vorrichtung zur Konditionierung des Luftstroms erhöht ist; andererseits kann die Baugröße insbesondere der Befeuchtungseinrichtung bei gleicher Leistung erheblich reduziert werden. Hierdurch werden Möglichkeiten eröffnet, erfindungsgemäß ausgestaltete Vorrich- tungen zur Konditionierung eines Luftstroms in vorhandene lufttechnische Anlagen nachträglich zu integrieren, ohne dass große bautechnische Anpassungen etc. erforderlich wären.

Wenn die Befeuchtungselemente der Befeuchtungseinrichtung quer zur Strömungsrichtung des in der Befeuchtungseinrichtung zu befeuchtenden Luftstroms angeordnet sind, kann von gleichmäßigen Verhältnissen bei der Übertragung thermischer Energie und/oder von Feuchtigkeit in den Fluidstrom ausgegangen werden .

Die Befeuchtungselemente der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Konditionierung des Luftstroms lassen sich vorteilhaft als Befeuchtungsrohre ausgestalten, wobei die Rohrwandungen aus dem fluiddurchlässigen porösen, vorzugsweise hydrophilen, Werkstoff ausgebildet sind und das druckbeaufschlagte Wasser durch den freien Rohrquerschnitt hindurch strömen und von dort in die Rohrwandung eintreten kann.

Der Querschnitt der Befeuchtungselemente bzw. der Rohrquerschnitt der Befeuchtungsrohre ist so gestaltet, dass die Befeuchtungselemente bzw. die Befeuchtungsrohre in Strömungs- richtung des zu befeuchtenden Luftstroms einen möglichst geringen Strömungswiderstand aufweisen.

Der Querschnitt der Befeuchtungselemente bzw. der Befeuchtungsrohre kann tropfenförmig ausgestaltet sein, wobei die Tropfenspitze bzw. der Bereich der stärksten Krümmung des Tropfenquerschnitts in Strömungsrichtung des zu befeuchtenden Luftstroms zeigt; alternativ ist es möglich, den Querschnitt der Befeuchtungselemente bzw. der Befeuchtungsrohre als Tragflächenquerschnitt zu gestalten; gemäß einer weiteren Alternative ist der Querschnitt der Befeuchtungselemente bzw. der Befeuchtungsrohre sowohl in Strömungsrichtung des zu befeuchtenden Luftstroms als auch gegen die Strömungsrichtung des zu befeuchtenden Luftstroms spitz zulaufend ausgebildet; außerdem ist auch eine ovale Ausgestaltung des Querschnitts der Befeuchtungselemente bzw. der Befeuchtungsrohre möglich, wobei die Längsachse des Ovals in Strömungsrichtung des zu befeuchtenden Luftstroms angeordnet ist.

Sämtliche vorstehend explizit angegebenen Ausgestaltungen des Querschnitts bzw. des Rohrquerschnitts stellen sicher, dass die Außen- bzw. Mantelflächen der Befeuchtungselemente bzw. der Befeuchtungsrohre möglichst gleichmäßig vom zu befeuch- tenden Luftstrom kontaktiert werden, mit der Folge, dass ein gleichmäßiger Übergang des Wassers bzw. der Feuchtigkeit von den Außen- bzw. Mantelflächen der Befeuchtungselemente bzw. der Befeuchtungsrohre in den zu befeuchtenden Luftstrom realisiert wird.

Wenn die dem zu befeuchtenden Luftstrom ausgesetzten Außenflächen der aus einem fluiddurchlässigen porösen Werkstoff bestehenden Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre eine räumliche, z.B. geriffelte, berippte und/oder raue, Struktur aufweisen, mittels der die dem zu befeuchtenden Luftstrom ausgesetzten Außenflächen vergrößert sind, wird der Wirkungsgrad, mit dem Wasser bzw. Feuchtigkeit von den Befeuchtungselementen bzw. den Befeuchtungsrohren in den zu befeuchtenden Luftstrom übergeht, weiter erhöht. Hierdurch kann die Leistung bei vorgegebener Baugröße erhöht werden; alternativ ist es möglich, bei gleicher Leistung die Baugröße der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Konditionierung des Luftstroms zu reduzieren.

Die porösen und fluiddurchlässigen, vorzugsweise hydrophilen Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre können vorteilhaft aus einem geeigneten keramischen Werkstoff, einem geeigneten gesinterten Metallwerkstoff oder einem geeigneten

Kunststoff ausgebildet sein. Entscheidend für die Auswahl des Werkstoffs ist das Anforderungsprofil an die Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre, welches durch die Art des Einsatzes der Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms vorgegeben wird.

Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms ist die Durchlässigkeit für Wasser der Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre durch eine Beschichtung des Werkstoffs der Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre einstellbar, wobei diese Beschichtung als selektiv durchlässige Membran ausgebildet ist. Diese Membran kann eine hohe Nassfestigkeit aufweisen. Mit einer derart ausgestalteten Beschichtung wird ein dauerhaft zuverlässiger Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung sichergestellt. Wenn die Beschichtung aus einem Polymerwerkstoff, z.B. einem geeigneten Nexar®-Polymer der Firma Kraton, ausgebildet ist, ist sie wegen der Eigenschaften derartiger Polymerwerkstoffe hinsichtlich ihrer Durchlässigkeit für Wasser quasi beliebig einstellbar .

Bei diesen vorteilhaften Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind die die Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre ausbildenden Werkstoffe letztlich nicht mehr entscheidend für die exakte Einstellung der Durchlässigkeit der Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre für Wasser. Diese genaue Einstellung bzw. Feinj ustierung für die Durchlässigkeit von Wasser wird mittels der Beschichtung aus dem Polymerwerkstoff erreicht, wobei dieser Polymerwerkstoff quasi beliebig in dieser Hinsicht einstellbar ist, so dass die gewünschten Durchtrittseigenschaften der Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre jeweils exakt reproduzierbar und genau einstellbar sind. Der hierfür zu betreibende Aufwand ist bei dieser Ausführungsform der Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre der erfindungsgemäßen Vorrichtung erheblich redu- ziert. Bei dieser Ausführungsform der Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre bestehen diese dann aus einem Träger- körper, der beispielsweise aus den bisher beschriebenen für Wasser durchlässigen, porösen Werkstoffen bestehen kann, sowie aus der vorstehend geschilderten Beschichtung aus dem Polymerwerkstoff. Der Trägerkörper ist so gestaltet, dass durch ihn hindurch das Wasser zu der Beschichtung vordringen kann, wobei jedoch aufgrund der in einfacher Weise einstellbaren Eigenschaften der Beschichtung der Durchtritt des Wassers an die Außenfläche der Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre in der jeweils gewünschten Weise stattfinden kann. Wie bereits erwähnt, lassen sich diese Eigenschaften der Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre durch die vorstehend geschilderte Beschichtung aus dem Polymerwerkstoff mit einem weitaus geringeren technisch-wirtschaftlichen Aufwand erreichen .

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Konditionierung des Luftstroms ist die Druckbeaufschlagung des an den Außenflächen der fluiddurchlässigen porösen Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre in den zu befeuchtenden Luftstrom übergehenden Wassers unter Berücksichtigung der Durchlässigkeit der Befeuchtungselemente bzw. der Befeuchtungsrohre und der Temperatur des zu befeuchtenden Luftstroms so einstellbar, dass das druckbeaufschlagte Wasser im Augenblick des Übergangs von den Außenflächen der Befeuchtungselemente bzw. der Befeuchtungsrohre in den zu befeuchtenden Luftstrom in seinen dampfförmigen Aggregatzustand ü- bergeht. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass Tropf-, Riesel- oder Kondenswasser nicht auftritt, mit der Folge, dass aufwendige Maßnahmen zur Sammlung bzw. Rückführung derartigen Wassers entfallen können. Bei bestimmten Anforderungsprofilen an die Befeuchtungseinrichtung der Vorrichtung zur Konditionierung des Luftstroms ist es zweckmäßig, wenn durch die Befeuchtungselemente bzw. die Befeuchtungsrohre auch thermische Energie auf den Luft- ström übertragbar ist.

Zur Erhöhung der Steuerbarkeit und Regelbarkeit des Übergangs von Wasser in den zu befeuchtenden Luftstrom ist es vorteilhaft, wenn der Werkstoff der Befeuchtungselemente bzw. der Befeuchtungsrohre temperierbar ist. Dies kann beispielsweise mittels Heizdrähten oder vergleichbarer Bauteile geschehen.

Des weiteren kann es zur weiteren Erhöhung des Wirkungsgrads des Übergangs von Wasser in den zu befeuchtenden Luftstrom zweckmäßig sein, eine Temperiereinrichtung vorzusehen, mittels der die Temperatur des in die Befeuchtungselemente bzw. die Befeuchtungsrohre eingeleiteten Wassers einstellbar ist. Durch die Temperierung des Wassers ist es des weiteren möglich, thermische Energie aus dem Wasser durch bzw. über die Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre in den Luftstrom zu übertragen, d.h., den Luftstrom zu kühlen oder zu erwärmen .

Bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der erfin- dungsgemäßen Vorrichtung zur Konditionierung des Luftstroms ist ein Einstellmittel vorgesehen, mittels dem der Druck und/oder die Strömungsgeschwindigkeit des in die Befeuchtungselemente bzw. die Befeuchtungsrohre eingeleiteten Wassers einstellbar ist.

Wenn der Querschnitt der Befeuchtungsrohre in zwei Strömungskanäle zweigeteilt ist, die beiden Strömungskanäle an einem freien Ende des Befeuchtungsrohrs miteinander verbunden sind, und der eine Strömungskanal des Befeuchtungsrohrs an einem dem freien Ende entgegengesetzten proximalen Ende des Befeuchtungsrohrs an einen Verteiler der Befeuchtungseinrichtung und der andere Strömungskanal des Befeuchtungsrohrs am dem freien Ende entgegengesetzten proximalen Ende des Befeuchtungsrohrs an einen Sammler der Befeuchtungseinrichtung angeschlossen ist, ist es durch die Ausgestaltung des Befeuchtungsrohrs mit einem in zwei Strömungskanäle aufgeteilten Querschnitt möglich, dieses Befeuchtungsrohr mechanisch stabiler als im Stand der Technik zu gestalten.

Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergibt sich, wenn eine Trennwand zwischen den beiden Strömungskanälen des Befeuchtungsrohrs aus demselben Werkstoff wie das übrige Befeuchtungsrohr ausgebildet ist.

Eine erhebliche Reduzierung des Strömungswiderstands der erfindungsgemäßen Vorrichtung auf den an ihr vorbeiströmenden Fluidstrom ist erreichbar, wenn der Querschnitt der Befeuchtungsrohre die Form eines abgeflachten länglichen Ovals aufweist, wobei die Längsachse des Ovals in etwa parallel zur Strömungsrichtung des Fluidstroms angeordnet ist.

Der Strömungswiderstand der erfindungsgemäßen Vorrichtung lässt sich weiter reduzieren, wenn der Querschnitt des Befeuchtungsrohrs symmetrisch zur Querachse des Ovals ausgebildet ist.

Vorteilhaft kann die Querachse des länglichen Ovals in der Trennwand liegen, was für die mechanische Stabilität des Befeuchtungsrohrs förderlich ist. Eine besonders kompakte und mechanisch stabile Gestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist erreichbar, wenn der Verteiler und der Sammler aneinander anliegend angeordnet sind und eine Zwischenwand zwischen Verteiler und Sammler mit den Trennwänden der Befeuchtungsrohre fluchtet. Hierbei kann der Übergangs aus dem Verteiler in das jeweilige Befeuchtungsrohr sowie auch der Übergang bzw. Durchlass aus dem Befeuchtungsrohr in den Sammler jeweils an den Strömungsquerschnitt des betreffenden Strömungskanals des Befeuchtungsrohrs angepasst sein .

Eine an unterschiedlichste Anforderungsprofile mit einem geringen technisch-konstruktiven Aufwand anpassbare Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann erreicht werden, wenn die Befeuchtungsrohre jeweils aus zumindest einem Län- genmodulteil mit der Trennwand zwischen den beiden Strömungskanälen und einem Deckelteil ausgebildet sind, wobei das Deckelteil trennwandfrei ausgebildet und am freien Ende des Befeuchtungsrohrs angeordnet ist. Da die Länge des Verteilers und des Sammlers quasi frei vorgebbar ist und die Länge der Befeuchtungsrohre ebenfalls quasi beliebig wählbar ist, kann die erfindungsgemäße Vorrichtung mit geringen Maßnahmen an den Strömungsquerschnitt des zu beaufschlagenden Fluidstroms angepasst werden.

Vorteilhaft sind die Befeuchtungsrohre am Verteiler und am Sammler arretier- und befestigbar.

Der Verteiler und der Sammler bestehen zweckmäßigerweise aus einem mikrobiell inerten Werkstoff, z.B. aus Aluminium, Edelstahl oder einem geeigneten Kunststoff. Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zur Konditionierung eines Luftstroms wird thermische Energie in den Luftstrom übertragen und der Luftstrom durch Befeuchtungselemente bzw. Be- feuchtungsrohre befeuchtet, indem Wasser mit Druck beaufschlagt, druckbeaufschlagt in die Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre eingeleitet und durch die aus einem fluid- durchlässigen porösen, vorzugsweise hydrophilen, Werkstoff ausgebildeten Befeuchtungselemente bzw. Rohrwandungen der Be- feuchtungsrohre hindurch in den Luftstrom übertragen. Zur Erhöhung des Wirkungsgrads dieses Verfahrens wird das Wasser unter Berücksichtigung der Durchlässigkeit bzw. der Porosität des Werkstoffs der Befeuchtungselemente bzw. der Befeuchtungsrohre und der Temperatur des zu befeuchtenden Luftstroms und ggf. weiterer Parameter so druckbeaufschlagt, dass es im Augenblick des Übergangs von den Außenflächen der Befeuchtungselemente bzw. der Befeuchtungsrohre in den zu befeuchtenden Luftstrom in seinen dampfförmigen Aggregatzustand ü- bergeht .

Vorteilhaft können bei diesem Verfahren als weitere Parameter die Wassertemperatur und/oder die relative Luftfeuchtigkeit des zu befeuchtenden Luftstroms und/oder die Strömungsgeschwindigkeit des zu befeuchtenden Luftstroms und/oder die ggf. variierbare Werkstofftemperatur der Befeuchtungselemente bzw. der Befeuchtungsrohre berücksichtigt werden.

Der Wirkungsgrad des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Konditionierung des Luftstroms kann erhöht werden, wenn der Werk- Stoff der Befeuchtungselemente bzw. der Befeuchtungsrohre temperiert und/oder die Strömungsgeschwindigkeit des in die Befeuchtungselemente bzw. die Befeuchtungsrohre eingeleiteten Wassers eingestellt wird. Die entsprechende Temperierung bzw. Strömungsgeschwindigkeitseinstellung erfolgt selbstverständlich unter Berücksichtigung der auch bei der Druckbeaufschlagung des Wassers in Betracht zu ziehenden Parameter.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.

Es zeigen:

Figur 1 eine Prinzipdarstellung einer Ausführungsform

einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms; Figur 2

bis

Figur 4 Ausführungsbeispiele für Befeuchtungselemente bzw.

Befeuchtungsrohre einer Befeuchtungseinrichtung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms;

Figur 5

bis

Figur 7 Ausführungsbeispiele für die Gestaltung der Außen- bzw. Mantelfläche der Befeuchtungselemente bzw. de Befeuchtungsrohre der erfindungsgemäßen Vorrichtun zur Konditionierung eines Luftstroms;

Figur 8

bis

Figur 10 eine Seitenansicht, eine Stirnansicht und eine

Querschnittsdarstellung eines Längenmodulteils eines Befeuchtungsrohrs der erfindungsgemäßen

Vorrichtung;

Figur 11 eine Querschnittsdarstellung einer weiteren Ausführungsform eines Längenmodulteils eines Befeuch tungsrohrs der erfindungsgemäßen Vorrichtung;

Figur 12

bis

Figur 14 eine Stirnansicht, eine Seitenansicht und eine

Draufsicht auf einen Verteiler und einen Sammler der erfindungsgemäßen Vorrichtung; und

Figur 15 eine Prinzipdarstellung eines an den Sammler und den Verteiler angeschlossenen Befeuchtungsrohrs der erfindungsgemäßen Vorrichtung.

Eine in Figur 1 prinzipiell gezeigte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 zur Konditionierung eines Luftstroms 2 ist in einem in Figur 1 lediglich angedeutetem Gehäuse 3 einer im übrigen nicht dargestellten lufttechnischen Anlage angeordnet. Zu der Vorrichtung 1 zur Konditionierung des Luftstroms 2 gehört eine Befeuchtungseinrichtung 5.

Die Befeuchtungseinrichtung 5 dient dazu, die Luftfeuchtigkeit des Luftstroms 2 zu erhöhen. Hierzu weist die Befeuchtungseinrichtung 5 bei den im folgenden erläuterten Ausführungsformen eine Vielzahl von Befeuchtungsrohren 6 auf, die sich quer zur Strömungsrichtung des die Befeuchtungseinrichtung 5 durchströmenden Luftstroms 2 erstrecken und in die druckbeaufschlagtes Wasser eingeleitet wird. Die Wandungen der Befeuchtungsrohre 6 sind aus einem

hydrophilen, fluiddurchlässigen und porösen Werkstoff ausgebildet. Das in die Befeuchtungsrohre 6 eingeleitete druckbeaufschlagte Wasser dringt in die Wandungen der Befeuchtungs- röhre 6 ein und wird an den Außen- bzw. Mantelflächen der Befeuchtungsrohre 6 von dem die Befeuchtungseinrichtung 5 durchströmenden Luftstrom 2 aufgenommen.

Die Befeuchtungsrohre 6 der Befeuchtungseinrichtung 5 haben einen Rohrquerschnitt, mittels dem sichergestellt wird, dass die Außen- bzw. Mantelflächen der Befeuchtungsrohre 6, die dem zu befeuchtenden Luftstrom 2 ausgesetzt sind, vom zu befeuchtenden Luftstrom 2 über den gesamten Umfang der Befeuchtungsrohre 6 gleichmäßig kontaktiert werden.

Hierzu kann der Rohr- bzw. Strömungsquerschnitt der Befeuchtungsrohre, wie dies in den Figuren 2 bis 4 beispielhaft dargestellt ist, tropfenförmig, tragflächenförmig oder sowohl in als auch gegen die Strömungsrichtung des zu befeuchtenden Luftstroms 2 spitz zulaufend ausgebildet sein. In jedem Fall wird bei der Gestaltung des Rohrquerschnitts der Befeuchtungsrohre 6 berücksichtigt, dass die Befeuchtungsrohre 6 in Strömungsrichtung des zu befeuchtenden Luftstroms 2 einen möglichst minimierten Strömungswiderstand aufweisen sollen.

Im Falle eines tropfenförmigen Querschnitts der Befeuchtungsrohre 6, wie dies in Figur 2 gezeigt ist, zeigt der Rohrquerschnitt mit dem Bereich seiner stärksten Krümmung bzw. mit der Tropfenspitze in Strömungsrichtung des zu befeuchtenden Luftstroms 2. In entsprechender Weise sind auch mit Tragflächenquerschnitten ausgebildete Befeuchtungsrohre 6 orientiert, wie sich aus Figur 3 ergibt. Im Falle des in Figur 4 gezeigten Rohrquerschnitts der Befeuchtungsrohre 6 zeigen die beiden Spitzen in Strömungsrichtung des zu befeuchtenden Luftstroms bzw. genau gegen die Strömungsrichtung des zu befeuchtenden Luftstroms 2.

Die Außen- bzw. Mantelflächen der Befeuchtungsrohre 6 können die in den Figuren 5, 6 und 7 gezeigten räumlichen Oberflächenstrukturen aufweisen, mittels denen die dem zu befeuchtenden Luftstrom 2 ausgesetzten Außen- bzw. Mantelflächen der Befeuchtungsrohre 6 vergrößert sind. Hierdurch kann bei vorgegebenem Raumangebot für die Befeuchtungseinrichtung 5 die Quantität des in den zu befeuchtenden Luftstrom 2 zu übertragenden Wassers erhöht werden. Die in den Figuren 5 bis 7 beispielhaft dargestellten Oberflächenstrukturen stehen in keinerlei Zusammenhang mit der Porosität des die Wandungen der Befeuchtungsrohre 6 ausbildenden hydrophilen, porösen und fluiddurchlässigen Werkstoffs. Die sich aufgrund dieser Porosität ergebenden Unre- gelmäßigkeiten an den Außenflächen bzw. Mantelflächen der Befeuchtungsrohre 6 sind im Vergleich zu den in den Figuren 5 bis 7 beispielhaft dargestellten Strukturierungen der Außenbzw. Mantelflächen vernachlässigbar klein. Als Werkstoff für die hydrophilen, fluiddurchlässigen und porösen Befeuchtungsrohre 6 kommt z.B. ein geeigneter keramischer Werkstoff, ein gesinterter Metallwerkstoff oder ein geeigneter Kunststoff in Frage. Das in die Befeuchtungsrohre 6 der Befeuchtungseinrichtung eingeleitete Wasser, welches in den zu befeuchtenden Luftstrom 2 übergeleitet werden soll, wird, wie bereits erwähnt, unter Druckbeaufschlagung in die Befeuchtungsrohre 6 eingeleitet. Hierzu dient beispielsweise eine in den Figuren nicht gezeigte Pumpe. Diese Pumpe wird mittels einer Steuereinheit derart gesteuert bzw. geregelt, dass bei Berücksichtigung der Porosität des die Befeuchtungsrohre 6 ausbildenden Werkstoffs und bei Berücksichtigung der Temperatur des zu befeuchtenden Luftstroms 2 das druckbeaufschlagte Wasser im Augenblick des Übergangs von den Außen- bzw. Mantelflächen der Befeuchtungsrohre 6 in den zu befeuchtenden Luftstrom 2 in seinen dampfförmigen Aggregatzustand übergeht. Hierdurch wird zuverlässig verhindert, dass Tropfwasser, kondensiertes Wasser od.dgl. in der Befeuchtungseinrichtung 5 auftritt.

Zusätzlich können bei der Steuerung bzw. Regelung der Pumpe die Wassertemperatur, und/oder die relative Luftfeuchtigkeit des zu befeuchtenden Luftstroms 2 und/oder die Strömungsgeschwindigkeit des zu befeuchtenden Luftstroms 2 und/oder die ggf. variierbare Werkstofftemperatur der Befeuchtungsrohre 6 berücksichtigt werden.

Die Porengröße des die Befeuchtungsrohre 6 ausbildenden Werkstoffs liegt vorzugsweise unterhalb von 20 μπι, besonders vorteilhaft unterhalb von 10 pm.

Die Befeuchtungseinrichtung 5 kann so gestaltet sein, dass mittels ihr auch thermische Energie auf den zu befeuchtenden Luftstrom übertragen werden kann.

Der Werkstoff der Befeuchtungsrohre 6 kann temperierbar sein, wobei hierfür z.B. Heizdrähte eingesetzt werden können, die in exakt Steuer- bzw. regelbarer Weise Wärmeenergie auf den Werkstoff der Befeuchtungsrohre übertragen können. Des Weiteren kann die Vorrichtung zur Konditionierung des Luftstroms eine Temperiereinrichtung aufweisen, mittels der die Temperatur des in die Befeuchtungsrohre 6 eingeleiteten Wassers je nach Anforderungsprofil beliebig eingestellt wird. Entsprechend kann ein Einstellmittel, beispielsweise in Form einer Pumpe, zur Vorrichtung zur Konditionierung des Luftstroms 2 gehören, mittels der der Druck und die Strömungsgeschwindigkeit des in die Befeuchtungsrohre eingeleiteten Was- sers je nach Anforderungsprofil eingestellt wird bzw. werden.

Im Falle der anhand der Figuren 8 bis 15 gezeigten und im Folgenden ausführlich beschriebenen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 dient diese dazu, den Luft- bzw. Fluidstrom 2 mit Feuchte zu beaufschlagen.

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 grundsätzlich auch geeignet ist, den Fluidstrom mit thermischer Energie in Form von Wärme oder Kälte zu beaufschlagen. Darüber hinaus sind selbstverständlich Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 möglich, bei der der Fluidstrom sowohl mit thermischer Energie als auch mit Feuchte beaufschlagt werden kann. Zu der Vorrichtung 1 zur Feuchtebeaufschlagung gehört eine Vielzahl von Längenmodulteilen 7, die den wesentlichen Bestandteil eines Befeuchtungsrohrs 6, wie dies in Figur 15 gezeigt ist, bilden. Das Längenmodulteil 6 des Befeuchtungsrohrs 6, ist, wie sich aus einer Zusammenschau der Figuren 8 bis 10 ergibt, im Querschnitt länglich ovalförmig. Das Längenmodulteil 7 des Befeuchtungsrohrs 6 hat innerhalb seines Rohrquerschnitts, wie aus einer Zusammenschau der Figuren 8 und 10 hervorgeht, eine Trennwand 8, die, wie dies in Figur 10 gezeigt ist, in Längsrichtung des länglichen Ovalquerschnitts etwa mittig angeordnet ist. Durch die Trennwand 8 wird der Querschnitt des Befeuchtungsrohrs 6 in zwei Strö- mungskanäle 9, 10 aufgeteilt, die etwa denselben Strömungsquerschnitt aufweisen. Die länglich ovalförmige Querschnittsform des Befeuchtungsrohrs 6 bzw. des Längenmodulteils 7 desselben hat zur Folge, dass die Außenmantelfläche des Befeuchtungsrohrs 6 in hohem Grade gleichmäßig mit dem an der Vor- richtung 1 vorbeiströmenden Fluidstrom 2 in Kontakt gerät.

Dies wird noch durch die räumliche Strukturierung der Außenmantelfläche unterstützt, die am besten aus den Figuren 10 und 11, die eine weitere Ausführungsform des Längenmodulteils 7 zeigt, hervorgeht.

Das Befeuchtungsrohr 6 kann - je nach Anforderungsprofil - mehrere der in den Figuren 8 bis 10 und 11 gezeigten Längen- modulteile 7 aufweisen. Die Befeuchtungsrohre 6 der Vorrichtung 1 können in beliebiger Weise in Bezug auf den Fluidstrom 2 orientiert sein, jedoch ist es häufig vorteilhaft, wenn diese Befeuchtungsrohre 6 mit ihrer Längsrichtung quer zum Fluidstrom 2 angeordnet sind .

Wie insbesondere aus Figur 15 hervorgeht, ist das in diesem Ausführungsbeispiel lediglich ein Längenmodulteil 7 aufweisende Befeuchtungsrohr 6 an seinem in Figur 15 oberen Ende mittels eines Deckelteils 11 geschlossen. Das Deckelteil 11 entspricht hinsichtlich seines Rohrquerschnitts demjenigen des Längenmodulteils 7, hat jedoch nicht die im Falle des Längenmodulteils 7 vorgesehene Trennwand 8, so dass ein Be- feuchtungsmedium 12, das das Befeuchtungsrohr 6 durchströmt, am in Figur 15 oberen Ende des Befeuchtungsrohrs 6 aus dem in Figur 15 linken Strömungskanal 9 in den in Figur 15 rechten Strömungskanal 10 übertreten kann, der das Befeuchtungsmedium 12 zurück zum deckelteilfernen Ende des Befeuchtungsrohrs 6 führt, wie dies in Figur 15 durch den zweifach rechtwinklig abknickenden Pfeil bzw. die Strömung des Befeuchtungsmediums 12 gezeigt ist. Die Wandung des Befeuchtungsrohrs 6 ist für das im Befeuchtungsrohr 6 befindliche Befeuchtungsmedium 12 durchlässig. Das Befeuchtungsmedium 12 tritt durch die Wandung des Befeuchtungsrohrs 6 hindurch und gerät an der Außenmantelfläche des Befeuchtungsrohrs 6 in Kontakt mit dem einem Fluidleiter durchströmenden Fluidstrom 2, durch den das Befeuchtungsmedium 12 aufgenommen wird.

Im Falle der in Figur 11 gezeigten symmetrischen Ausgestaltung des Querschnitts des Längenmodulteils 7 des Befeuch- tungsrohrs 6 wird eine Gleichmäßigkeit des Übertritts des Befeuchtungsmediums 12 in den Fluidstrom 2 erreicht, die etwas höher ist als im Falle des in Figur 10 gezeigten, nicht exakt symmetrischen Querschnitts. Die Querachse 19 des länglich ovalen, symmetrischen Querschnitts liegt bei der gezeigten Ausführungsform in der

Trennwand 8.

Zur Zuführung des Befeuchtungsmediums 12 zu den Befeuchtungs- röhren 6 der Vorrichtung 1 ist die Vorrichtung 1 mit einem Verteiler 14 und einem Sammler 15 ausgebildet, wie dies in den Figuren 12 bis 14 gezeigt ist. Der Verteiler 14 und der Sammler 15 liegen mit einander gegenüberliegenden Wandungen aneinander an, so dass zwischen dem Verteiler 14 und dem Sammler 15 eine Zwischenwand 16 gebildet ist. Aus der in Figur 14 gezeigten Draufsicht auf die Einheit aus dem Verteiler 14 und dem Sammler 15 geht hervor, dass das Befeuchtungsmedium 12, wie dies durch die nach oben gerichtete Pfeilspitze gezeigt ist, in den Verteiler 14 eintritt. Der Verteiler 14 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel mit gleich beabstan- deten Durchlässen 17 versehen, durch die hindurch das Be- feuchtungsmedium 12 aus dem Verteiler 14 in die Befeuchtungsrohre 6 eintreten kann. Im Falle der in Figur 14 gewählten Darstellung sind aus Einfachheitsgründen diese Durchlässe 17 kreisförmig dargestellt. Die Öffnung der Durchlässe 17 kann jedoch einen Querschnitt aufweisen, der an den Querschnitt der Strömungskanäle 9 der Befeuchtungsrohre 6 angepasst ist. Das Befeuchtungsmedium 12 gerät somit aus dem Verteiler 14 in die Strömungskanäle 9 der Befeuchtungsrohre 6, dann im Bereich der Deckelteile 11 der Befeuchtungsrohre 6 in die Strömungskanäle 10 der Befeuchtungsrohre 6 und dann aus den Strö- mungskanälen 10 der Befeuchtungsrohre 6 durch in Figur 14 gezeigte Durchlässe 18 in den Sammler 15, aus dem überschüssiges Befeuchtungsmedium 12, wie dies durch den nach unten gerichteten Pfeil gezeigt ist, austreten kann. Auch im Falle des Sammlers 15 sind in Figur 14 die Durchlässe 18 kreisför- mig gezeichnet, können jedoch den Querschnitt der Strömungskanäle 10 der Befeuchtungsrohre 6 aufweisen.

Aus einer Zusammenschau der Figuren 14 und 15 geht hervor, dass die Trennwände 8 der Befeuchtungsrohre 6 mit der Zwi- schenwand 16 zwischen dem Verteiler 14 und dem Sammler 15 fluchten . Die Vorrichtung 1 zur Befeuchtung des Fluidstroms 2 kann in beliebigen Abmessungen hergestellt werden, wobei die Abmessungen des Verteilers 14 und des Sammlers 15 quasi frei wählbar sind und die Anzahl sowie die jeweilige Länge der Be- feuchtungsrohre 6 aufgrund der Möglichkeit, diese Befeuchtungsrohre 6 durch eine beliebige Anzahl von Längenmodultei- len 7 und einem Deckelteil 11 zu bilden, beliebig sind.

Die Trennwand 8 des Längenmodulteils 7 kann aus demselben Werkstoff hergestellt sein wie das übrige Längenmodulteil 7.

Die Außenmantelfläche des Befeuchtungsrohrs 6 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel räumlich strukturiert und mit Rippen bzw. Vorsprüngen versehen, wie dies aus den Figuren 10 und 11 hervorgeht.

Die Befeuchtungsrohre 6 sind mittels geeigneter Verbindungsmittel am Verteiler 14 und am Sammler 15 arretier- und befestigbar .

Der Verteiler 14 und der Sammler 15 der vorstehend geschilderten Vorrichtung 1 können aus einem mikrobiell inerten Werkstoff, z.B. aus Aluminium, Edelstahl oder einem entsprechend ausgebildeten Kunststoff, ausgestaltet sein.

Um die Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre hinsichtlich ihrer Durchlässigkeit für Wasser genau herstellbar und exakt reproduzierbar auszuführen, ist es möglich, dass die Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre 6 einen Grund- bzw. Trägerkörper aufweisen, der aus einem der vorstehend bereits erwähnten Werkstoffe bestehen kann, die für Wasser durchlässig gestaltet, beispielsweise porös, sind. Die exakte Einstellung der Wasserdurchlässigkeit erfolgt jedoch nicht mittels der Werkstoffauswahl für den Grund- bzw. Trägerkörper, sondern mittels einer Beschichtung, die auf diesen

Grund- bzw. Trägerkörper aufgebracht ist. Diese Beschichtung ist aus einem Polymerwerkstoff ausgebildet, der hinsichtlich seiner Durchlässigkeit für Wasser mit einem sehr geringen Aufwand quasi beliebig einstellbar ist. Bei diesem Polymerwerkstoff kann es sich z.B. um einen geeigneten Nexar®- Polymer der Firma Kraton handeln.

Ein derartiger Polymerwerkstoff kann als nicht poröse selektiv durchlässige Membran mit hoher Nassfestigkeit ausgebildet sein. Die diesen Polymerwerkstoff enthaltende Beschichtung steuert dann den Durchtritt des Wassers bzw. der Feuchte zur Außenfläche der Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre 6.

Wie bereits erwähnt, ist der Grund- bzw. Trägerkörper der Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre 6 bei dieser Ausführungsform so gestaltet, dass durch ihn hindurch das Wasser zu der vorstehend geschilderten Beschichtung vordringen kann, wobei dann jedoch aufgrund der in einfacher Weise einstellbaren Eigenschaften dieser Beschichtung der Durchtritt des Wassers an die Außenfläche des Befeuchtungselements bzw. Befeuchtungsrohrs 6 in der gewünschten, fein justierbaren Weise stattfindet .