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Title:
DEVICE FOR CONNECTING PANEL ELEMENTS, A PANEL ARRANGEMENT, AND A METHOD FOR PRODUCING A PANEL ARRANGEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/149726
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device (5) for connecting panel elements (2) at an angle (8, 9, 10, 11) to one another, comprising at least one dovetail connector (6, 6', 6"; 6a, 6b, 6c, 6d) to be arranged in a corresponding recess (7, 7', 7"; 7a, 7b, 7c, 7d; 21) of abutting end faces (4) of said panel elements (2), the dovetail connector (6) comprising two dovetail connecting pieces (12) that are separate from the panel elements (2) and have depressions (13) at which said dovetail connecting pieces (12) plug one into another. The invention also relates to a panel arrangement (1) and to a method for the production of same.

Inventors:
REIS MARTIN (AT)
SCHMIEDHOFER HEINZ (AT)
Application Number:
AT2016/050075
Publication Date:
September 29, 2016
Filing Date:
March 23, 2016
Export Citation:
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Assignee:
TECHNISCHE UNIVERSITÄT WIEN (1040, AT)
International Classes:
F16B12/12; E04F15/04
Foreign References:
US20130097846A12013-04-25
US3547472A1970-12-15
Attorney, Agent or Firm:
SONN & PARTNER Patentanwälte (1010, AT)
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Claims:
Patentansprüche :

1. Vorrichtung (5) zur Verbindung von Paneelelementen (2) in einem Winkel (8, 9, 10, 11) zueinander, mit zumindest einem

Schwalbenschwanzverbinder (6, 6', 6''; 6a, 6b, 6c, 6d) zur Anordnung in einer entsprechenden Aussparung (7, 7', 7''; 7a, 7b, 7c, 7d; 21) aneinanderstoßender Stirnseiten (4) der Paneelelemente (2), dadurch gekennzeichnet, dass der Schwalbenschwanzverbinder (6) zwei getrennt von den Paneelelementen (2) vorliegende Schwalbenschwanzverbindungsteile (12) mit Vertiefungen (13) auf¬ weist, an welchen die Schwalbenschwanzverbindungsteile (12) in¬ einander gesteckt sind.

2. Vorrichtung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwalbenschwanzverbinder (6; 6a, 6b, 6c, 6d) im ineinander gesteckten Zustand der Schwalbenschwanzverbindungsteile (12) ei¬ ne im Wesentlichen konstante Wandstärke aufweist, welche im mon¬ tierten Zustand vorzugsweise im Wesentlichen der Wandstärke der Paneelelemente (12) entspricht.

3. Vorrichtung (5) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Schwalbenschwanzverbindungsteil (12) auf der von der Ver¬ tiefung (13) abgewandten Seite eine Mittelkante (14) aufweist, welche sich im montierten Zustand des Schwalbenschwanzverbinders (6; 6a, 6b, 6c, 6d) entlang von Stoßkanten (4') der Paneelelemente (2) erstreckt.

4. Vorrichtung (5) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Schwalbenschwanzverbindungsteil (12) im Wesentlichen ebene Außenflächen (16) aufweist, welche sich jeweils zwischen der Mittelkante (14) und einer Außenkante (17) erstrecken, wobei die im Wesentlichen ebenen Außenflächen (16) des Schwalbenschwanzverbindungsteils (12) im montierten Zustand im Wesentlichen bündig mit den daran angrenzenden Abschnitten der Paneelelemente (2) angeordnet sind.

5. Vorrichtung (5) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede Außenkante (17) des einen Schwalbenschwanzverbindungsteils (12) im Wesentlichen in einer Linie mit einer Außenkante (17) des anderen Schwalbenschwanzverbindungsteils (12) angeordnet ist .

6. Vorrichtung (5) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Schwalbenschwanzverbindungsteil (12) je einen Keilabschnitt (19) beidseits der Vertiefung (13) des anderen Schwalbenschwanzverbindungsteils (12) und das andere Schwalbenschwanzverbindungsteil (12) je einen Keilabschnitt (19) beidseits der Vertiefung (13) des einen Schwalbenschwanzverbindungsteils (12) aufweist.

7. Vorrichtung (5) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Keilabschnitte (19) jedes Schwalbenschwanzverbindungsteils (12) im montierten Zustand in einem Winkel (8, 9, 10, 11) zu den aneinanderstoßenden Stirnseiten (4) der Paneelelemente (2) angeordnete Keilflächen (20) aufweisen, wobei der Winkel vorzugswei¬ se zwischen 40° und 80°, insbesondere im Wesentlichen 60°, beträgt .

8. Vorrichtung (5) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwalbenschwanzverbindungsteile (12) an den Vertiefungen (13) lose ineinander gesteckt sind.

9. Vorrichtung (5) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwalbenschwanzverbinder (6; 6a, 6b, 6c, 6d) im montierten Zustand im Wesentlichen parallel zu den aneinander stoßenden Stirnseiten (4) der Paneelelemente (2) verschieblich ist.

10. Paneelanordnung (1) mit zumindest zwei Paneelelementen (2) und mit einer Vorrichtung (5) zur Verbindung der Paneelelemente (2) in einem Winkel (8, 9, 10, 11) zueinander, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (5) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 ausgebildet ist.

11. Paneelanordnung (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwalbenschwanzverbindungsteile (12) aus demsel¬ ben Paneelwerkstoff wie die Paneelelemente (2) gebildet sind.

12. Paneelanordnung (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwalbenschwanzverbindungsteile (12) aus Zu- schnitten des Paneelwerkstoffs gebildet sind, welche im Wesent¬ lichen dieselbe Wandstärke (h) wie die Paneelelemente (2) auf¬ weisen.

13. Paneelanordnung (1) nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Paneelwerkstoff für die Paneelelemente (2) und die Schwalbenschwanzverbindungsteile (12) mehrere paral¬ lele Lagen (22), insbesondere Holzlagen, aufweist, wobei die La¬ gen (22) der Schwalbenschwanzverbindungsteile (12) im montierten Zustand quer zu den Lagen (22) der Paneelelemente (2) angeordnet sind .

14. Paneelanordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwalbenschwanzverbinder (6; 6a, 6b, 6c, 6d) im Wesentlichen passgenau in der Aussparung (7; 7a, 7b, 7c, 7d) angeordnet ist oder dass der Schwalbenschwanzverbinder (6; 6a, 6b, 6c, 6d) unter Ausbildung einer Keilfuge (15) in der

Aussparung (21) angeordnet ist.

15. Verfahren zur Herstellung einer Paneelanordnung, wobei aus einem Paneelwerkstoff zumindest zwei Paneelelemente (2) zuge¬ schnitten werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Paneelelemente (2) mittels einer Vorrichtung (5) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 miteinander verbunden werden.

16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwalbenschwanzverbindungsteile (12) als Zuschnitte aus dem Pa¬ neelwerkstoff erzeugt werden.

17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptebenen der Zuschnitte im ineinander gesteckten Zustand gegeneinander verdreht angeordnet sind.

18. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Paneelelemente (2) und/oder die Schwal¬ benschwanzverbindungsteile (12) durch ein Schneideverfahren, insbesondere durch Wasserstrahlschneiden, Laserschneiden, Heißdrahtschneiden oder Drahterodieren, aus dem Paneelwerkstoff gefertigt werden.

Description:
Vorrichtung zur Verbindung von Paneelelementen, Paneelanordnung und Verfahren zur Herstellung einer Paneelanordnung

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verbindung von Paneelelementen in einem Winkel zueinander, mit zumindest einem Schwalbenschwanzverbinder zur Anordnung in einer entsprechenden Aussparung aneinanderstoßender Stirnseiten der Paneelelemente.

Weiters betrifft die Erfindung eine Paneelanordnung mit zumindest zwei Paneelelementen und mit einer Vorrichtung zur Verbindung der Paneelelemente in einem Winkel zueinander sowie ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Paneelanordnung.

Im Stand der Technik werden Schwalbenschwanzverbindungen seit langem eingesetzt, um Platten formschlüssig miteinander zu verbinden. Gemäß der US 6,357,194 werden Schwalbenschwanzverbindungen einstückig als Zinken und Zapfen oder Schwalben an den Stoßkanten der zu verbindenden Platten ausgebildet. Die Platten werden im rechten Winkel ineinander gesteckt. Im verbundenen Zustand sind die Platten durch die Verbindung gegen Verschiebungen in alle Richtungen außer der Einsteckrichtung blockiert. Nachteiligerweise sind die bekannten Verbindungen jedoch auf recht ¬ winkelige Paneelstellungen beschränkt, so dass eine Vielzahl von Anwendungen nicht realisiert werden kann.

Darüber hinaus wird beispielsweise in der DE 100 44 016 AI eine Einrichtung zum Verbinden von Bodenpaneelen beschrieben, welche separate Verbindungselemente vorsieht, um eine Schwalbenschwanz ¬ verbindung an entsprechenden Nuten der Bodenpaneele herzustellen. Die Ausführung der schwalbenschwanzförmigen Verbindungselemente ist jedoch lediglich dazu geeignet, Bodenpaneele in einer ebenen Stellung zueinander zu verbinden.

Die schwalbenschwanzartigen Verbindungselemente der DE 10 254 013 AI weisen ebenfalls die zuvor beschriebenen Nachteile auf.

Schließlich wird in der EP 0 668 815 Bl eine Verbindung zwischen zwei Platten beschrieben, bei welcher die beiden Platten in einem beliebigen Winkel miteinander verbunden werden können. Im Randbereich der Platten sind Längsnuten eingeschnitten, die ei- nen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt aufweisen. Darin wird eine Spannleiste mit einem Doppelkeilprofil eingeschoben. Mit dieser Art von Schwalbenschwanzverbinder kann jedoch lediglich eine Verkeilung in Querrichtung, nicht aber in Längsrichtung der Spannleiste erzielt werden.

Die US 4,594,829 A beschreibt ein Gelenkverriegelungssystem mit T-förmigen Keilen und H-förmigen Verbindungsstücken. Die Keile werden in den zusammenzusteckenden Platten gesichert und können mittels der Verbindungsstücke in verschiedenen strukturellen Konfigurationen zusammengefügt werden.

Die DE 93 12 052 Ul beschreibt eine Vorrichtung zum Verbinden von auf Gehrung zusammenzufügenden Platten und eine Einrichtung zu ihrer Herstellung. Die Verbindung wird durch eine einteilige Spannleiste, die in die keilförmigen Nuten eingebracht wird, er ¬ zielt.

DE 201 19 830 Ul beschreibt eine Anordnung von Bauteilen, insbesondere Paneelen, die durch Nuten und Federn miteinander verbindbar sind. Da diese Verbindungselemente gesondert von den Bauteilen hergestellt werden, können die jeweiligen Werkstoffe individuell gewählt werden.

US 2,388,297 A beschreibt ein System zum Verbinden von Elementen mittels Strangpressprofilen.

Demgegenüber besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, die Nachteile des Standes der Technik zu lindern bzw. zu beseitigen. Die Erfindung setzt sich daher insbesondere zum Ziel, eine Verbindungsvorrichtung der eingangs angeführten Art zu schaffen, mit welcher Platten- bzw. Paneelelemente in verschiedenen Winkeln zueinander verbunden werden können, wobei die Paneelelemente zuverlässig miteinander verkeilt werden. Darüber hinaus setzt sich die Erfindung zum Ziel, ein besonders einfa ¬ ches Verfahren zur Herstellung solcher Verbindungsvorrichtungen zu schaffen.

Diese Aufgaben werden durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen von Anspruch 1, eine Paneelanordnung mit den Merkmalen von An- spruch 10 und ein Verfahren mit den Merkmalen von Anspruch 15 gelöst. Bevorzugte Aus führungs formen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Erfindungsgemäß weist der Schwalbenschwanzverbinder zwei getrennt von den Paneelelementen vorliegende Schwalbenschwanzverbindungsteile mit Vertiefungen auf, an welchen die Schwalbenschwanzverbindungsteile ineinander gesteckt sind.

Demnach wird ein zumindest zweiteiliger Schwalbenschwanzverbinder vorgesehen, welcher an einer entsprechend gestalteten Aussparung mit je einem Abschnitt an den aufeinandertreffenden Stirnseiten der zu verbindenden Paneelelemente anordenbar ist. Bevorzugt weist der Schwalbenschwanzverbinder genau zwei Schwal ¬ benschwanzverbindungsteile auf, welche in einem ineinander ge ¬ steckten Zustand innerhalb den jeweils nutförmigen Abschnitten der Aussparung an den Stirnseiten der Paneelelemente montiert werden. Demnach ist der Schwalbenschwanzverbinder nicht, wie im Stand der Technik üblich, einteilig mit den Stirnseiten der Paneelelemente gebildet, sondern liegt gesondert von den Pa ¬ neelelementen vor, so dass der Schwalbenschwanzverbinder von den Paneelelementen getrennt werden kann. In einer bevorzugten Ausführung ist der Schwalbenschwanzverbinder lose in der Aussparung der Paneelelemente angeordnet. Alternativ kann der Schwalbenschwanzverbinder im montierten Zustand in der Aussparung fixiert, insbesondere verklebt, sein. Die Schwalbenschwanzverbin ¬ dungsteile weisen Vertiefungen auf, welche für eine Steckverbindung, d.h. eine formschlüssige Verbindung, zwischen den Schwalbenschwanzverbindungsteilen ausgelegt sind. Im ineinander gesteckten Zustand kreuzt das eine Schwalbenschwanzverbindungsteil im Bereich der Vertiefungen den anderen Schwalbenschwanzverbindungsteil. Im ineinander gesteckten Zustand können die Schwalbenschwanzverbindungsteile zusätzlich kraft- oder stoffschlüs ¬ sig, insbesondere über eine Klebeverbindung, miteinander verbunden sein. Vorteilhafterweise können die beiden Schwalbenschwanzverbindungsteile wesentlich einfacher hergestellt werden als ein entsprechender einteiliger Schwalbenschwanzverbinder. Besonders vorteilhaft ist, dass die einzelnen Schwalbenschwanzverbindungsteile durch Schneideverfahren, insbesondere durch Wasserstrahl- oder Laserschneiden, hergestellt werden können, um den fertigen Schwalbenschwanzverbinder durch Zusammenstecken der Schwalbenschwanzverbindungsteile zu erhalten. Darüber hinaus kann der zweiteilige Schwalbenschwanzverbinder auf besonders einfache Weise darauf ausgelegt werden, die Paneelelemente in unterschiedlichen Richtungen gegeneinander zu verkeilen. Durch die Verbindung der Schwalbenschwanzverbindungsteile an den Ver ¬ tiefungen bzw. Verjüngungen wird zudem ein besonders kompakter Schwalbenschwanzverbinder geschaffen, welcher diese Aufgaben übernehmen kann. Weiters wird der Zusammenbau von Paneelanord ¬ nungen wesentlich vereinfacht.

Um die Aussparung an den aneinanderstoßenden Stirnseiten der Paneelelemente im Wesentlichen vollständig auszufüllen, ist es von Vorteil, wenn der Schwalbenschwanzverbinder im ineinander gesteckten Zustand der Schwalbenschwanzverbindungsteile eine im Wesentlichen konstante Wandstärke aufweist, welche im montierten Zustand vorzugsweise im Wesentlichen der Wandstärke der Pa ¬ neelelemente entspricht.

Wenn jedes Schwalbenschwanzverbindungsteil auf der von der Ver ¬ tiefung abgewandten Seite eine Mittelkante aufweist, welche sich im montierten Zustand des Schwalbenschwanzverbinders entlang von Stoßkanten der Paneelelemente erstreckt, können die beiden Mit ¬ telkanten des Schwalbenschwanzverbinders die längsseitigen Stoß ¬ kanten an den Stirnseiten der Paneelelemente fortsetzen.

Die Stoßkanten der Paneelelemente und die Mittelkante des

Schwalbenschwanzverbinders können auch abgerundet bzw. abgefa ¬ sert sein.

Bevorzugt weist jedes Schwalbenschwanzverbindungsteil im Wesent ¬ lichen ebene Außenflächen auf, welche sich jeweils zwischen der Mittelkante und einer Außenkante erstrecken, wobei die im We ¬ sentlichen ebenen Außenflächen des Schwalbenschwanzverbindungsteils im montierten Zustand im Wesentlichen bündig mit den daran angrenzenden Abschnitten der Paneelelemente angeordnet sind. Vorteilhafterweise kann so ein Überstand des Schwalben ¬ schwanzverbinders über die Längsseiten der Paneelelemente ver ¬ mieden werden, wobei zudem ein homogenes Erscheinungsbild der Paneelanordnung sichergestellt wird. Jedes Schwalbenschwanzverbindungsteil weist zudem Innenflächen beidseits der Vertiefung auf. Die Innenflächen des einen Schwalbenschwanzverbindungsteils sind vorzugsweise im Wesentlichen bündig mit den angrenzenden Abschnitten der Außenflächen des anderen Schwalbenschwanzverbindungsteils angeordnet.

Gemäß einer besonders bevorzugten Aus führungs form ist jede Außenkante des einen Schwalbenschwanzverbindungsteils im Wesentli ¬ chen in einer Linie mit einer Außenkante des anderen Schwalbenschwanzverbindungsteils angeordnet.. Bevorzugt weisen die

Schwalbenschwanzverbindungsteile ebene Stirnflächen auf, welche durch jeweils zwei Außenkanten begrenzt sind. Vorteilhafterweise sind die ebenen Stirnflächen der Schwalbenschwanzverbindungstei ¬ le paarweise in einer Ebene, insbesondere im Wesentlichen spalt ¬ frei aneinander anschließend, angeordnet. Im montierten Zustand erstrecken sich die Stirnflächen der Schwalbenschwanzverbindungsteile vorzugsweise im Wesentlichen parallel zu den jeweili ¬ gen Stirnseiten der Paneelelemente.

Zur Verkeilung der Paneelelemente ist bevorzugt vorgesehen, dass das eine Schwalbenschwanzverbindungsteil je einen Keilabschnitt beidseits der Vertiefung des anderen Schwalbenschwanzverbindungsteils und das andere Schwalbenschwanzverbindungsteil je ei ¬ nen Keilabschnitt beidseits der Vertiefung des einen Schwalbenschwanzverbindungsteils aufweist. Bei dieser Aus führungs form sind die Schwalbenschwanzverbindungsteile über Kreuz ineinander gesteckt, wobei insgesamt vier Keil- bzw. Hinterschneidungsab- schnitte ausgebildet werden. In Draufsicht ist der Schwalben ¬ schwanzverbinder dabei im Wesentlichen X-förmig. Diese Ausführung hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, um im montierten Zustand eine Verschiebung eines der Paneelelemente in eine Richtung parallel zu dessen Hauptebene zu blockieren.

Der Zusammenhalt der Paneelelemente kann dadurch gewährleistet werden, dass die Keilabschnitte jedes Schwalbenschwanzverbindungsteils im montierten Zustand in einem Winkel zu den aneinanderstoßenden Stirnseiten der Paneelelemente angeordnete Keilflä ¬ chen aufweisen, wobei der Winkel vorzugsweise zwischen 40° und 80°, insbesondere im Wesentlichen 60°, beträgt. An jedem Keilabschnitt wird daher eine Hinterschneidung gebildet. Um den Zusammenbau des Schwalbenschwanzverbinders besonders ein ¬ fach zu gestalten, ist bei einer bevorzugten Ausführung vorgesehen, dass die Schwalbenschwanzverbindungsteile an den Vertiefun ¬ gen lose ineinander gesteckt sind. Für die Zwecke dieser Offenbarung bedeutet „lose", dass die einzelnen Schwalbenschwanzverbindungsteile werkzeuglos zusammengesteckt bzw. voneinander ge ¬ trennt werden können. Alternativ können die Schwalbenschwanzverbindungsteile im ineinander gesteckten Zustand miteinander verklebt sein.

Besonders bevorzugt ist zudem, wenn der Schwalbenschwanzverbinder im montierten Zustand im Wesentlichen parallel zu den aufeinandertreffenden Stirnseiten der Paneelelemente, d.h. im Wesentlichen parallel zur Gehrungsschnittebene, verschieblich ist. Dadurch kann der Zusammenbau oder die Demontage der Paneelanord ¬ nung wesentlich vereinfacht und beschleunigt werden. Bei der Montage ist es vorteilhafterweise lediglich erforderlich, die Paneelelemente an den Stirnseiten aneinander zu stoßen, woraufhin der Schwalbenschwanzverbinder in die hierfür vorgesehene Aussparung der Paneelelemente gedrückt wird. In entsprechender Weise kann die Paneelanordnung demontiert werden, indem der Schwalbenschwanzverbinder aus der Aussparung herausgedrückt wird, so dass die Paneelelemente voneinander entfernt werden können. Selbstverständlich kann die Paneelanordnung nicht nur einen Schwalbenschwanzverbinder, sondern bevorzugt auch mehrere Schwalbenschwanzverbinder zwischen zwei aufeinandertreffenden Stirnseiten zweier Paneelelementen aufweisen. Indem der zusammengesetzte Schwalbenschwanzverbinder einen von den Paneelelementen unabhängigen Bauteil bildet, wird die Montage insofern begünstigt, dass die Positionierung der Paneelelemente unabhän ¬ gig von deren Fixierung erfolgen kann. Vorteilhafterweise können so komplizierte Paneelanordnungen mit unterschiedlich geneigten Paneelelementen hergestellt werden.

Bei der erfindungsgemäßen Paneelanordnung ist es insbesondere günstig, wenn die Schwalbenschwanzverbindungsteile aus demselben Paneelwerkstoff wie die Paneelelemente gebildet sind. Dadurch kann die Fertigung der Paneelanordnung wesentlich einfacher und kostengünstiger gestaltet werden. Besonders günstig ist es, wenn die Schwalbenschwanzverbindungsteile aus Zuschnitten des Paneelwerkstoffs gebildet sind, welche im Wesentlichen dieselbe Wandstärke wie die Paneelelemen ¬ te aufweisen. Demnach werden die einzelnen Schwalbenschwanzverbindungsteile bei dieser Ausführung aus demselben Paneel- bzw. Plattenwerkstoff wie die Paneelelemente erzeugt. Dadurch ent ¬ spricht die Wandstärke der Schwalbenschwanzverbindungsteile, d.h. die Erstreckung der Schwalbenschwanzverbindungsteile zwi ¬ schen deren zueinander parallelen, planen Längsseiten, gerade der Wandstärke der Paneelelemente, welche als Erstreckung senk ¬ recht zu deren Hauptebene definiert ist.

In vielen Anwendungsfällen ist es vorteilhaft, wenn der Paneelwerkstoff für die Paneelelemente und die Schwalbenschwanzverbin ¬ dungsteile mehrere parallele Lagen, insbesondere Holzlagen, auf ¬ weist, wobei die Lagen der Schwalbenschwanzverbindungsteile im montierten Zustand quer zu den Lagen der Paneelelemente angeord ¬ net sind. Als Paneelwerkstoff zur Ausbildung der Paneelelemente und der Schwalbenschwanzverbindungsteile kann beispielsweise ein Sperrholz mit mehreren Holzlagen vorgesehen sein. Im montierten Zustand der Paneelanordnung verlaufen die Lagen der Schwalbenschwanzverbindungsteile quer, insbesondere im Wesentlichen senk ¬ recht, zu den Lagen der damit verbundenen Paneelelemente. Dies ergibt sich insbesondere daraus, dass die Zuschnitte für die Schwalbenschwanzverbindungsteile beim Zusammenbau nicht in der parallel zu den Paneelelementen angeordneten Fertigungsstellung, sondern in einer dazu insbesondere um im Wesentlichen 90° verdrehten Stellung an den Paneelelementen angeordnet werden. Vorteilhafterweise kann dadurch die Materialfestigkeit erhöht wer ¬ den, indem eine Auftrennung einzelner ( Furnier- ) lagen im montierten Zustand des Schwalbenschwanzverbinders erschwert wird.

Die vorstehend beschriebenen Schwalbenschwanzverbinder ermöglichen eine Verbindung von Paneelelementen in verschiedenen Winkeln zwischen deren Hauptebenen. Bei Verwendung eines bevorzugten Schneideverfahrens können die Paneelelemente mittels des Schwalbenschwanzverbinders in einem Winkel von 0°, d.h. Platte auf Platte, bzw. in einem Winkel von etwa 60° bis 300° mitei ¬ nander verbunden sein. Je nach Verfahren können jedoch auch andere Winkelstellungen zwischen den Paneelen erzielt werden. Um die Einheitlichkeit der Paneelanordnung im montierten Zustand zu gewährleisten, ist es günstig, wenn der Schwalbenschwanzverbinder im montierten Zustand im Wesentlichen passgenau in der Aussparung angeordnet ist.

Alternativ kann der Schwalbenschwanzverbinder unter Ausbildung einer Keilfuge in der Aussparung angeordnet sein. Demnach ist bei dieser Ausführung ein keilförmiger Spalt zwischen zumindest einer Begrenzungsfläche der Aussparung an den Paneelelementen und der benachbarten Fläche des Schwalbenschwanzverbinders vor ¬ gesehen. Der Winkel zwischen der Begrenzungsfläche der Ausspa ¬ rung und der daran angrenzenden Fläche des Schwalbenschwanzverbinders kann beispielsweise 5° betragen.

Bei Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es insbesondere günstig, wenn die Schwalbenschwanzverbindungsteile als Zuschnitte aus dem Paneelwerkstoff erzeugt werden. Demnach kön ¬ nen die Paneelelemente und die Schwalbenschwanzverbindungsteile aus demselben Paneel- bzw. Plattenwerkstoff, beispielsweise ei ¬ ner Sperrholzplatte, zugeschnitten werden. In der Fertigung werden daher einerseits Zuschnitte für die Paneelelemente und ande ¬ rerseits Zuschnitte für die Schwalbenschwanzverbindungsteile hergestellt. Vorteilhafterweise können daher die Paneelelemente und der Schwalbenschwanzverbinder in demselben Fertigungsschritt erzeugt werden.

Bei dieser Ausführung ist es zudem günstig, wenn die Hauptebenen der Zuschnitte im ineinander gesteckten Zustand gegeneinander verdreht angeordnet sind. Dies bedeutet, dass die ebenen Längs ¬ seiten der Schwalbenschwanzverbindungsteile im verbundenen Zu ¬ stand nicht parallel zueinander sind. In der Fertigung liegen die Zuschnitte für die Schwalbenschwanzverbindungsteile zunächst in einer Fertigungsstellung vor, in welcher die Hauptebenen der Schwalbenschwanzverbindungsteile, d.h. deren plane Längsseiten, parallel zu den Längsseiten der Paneelelemente angeordnet sind. Beim Zusammenbau wird zumindest eines der Schwalbenschwanzver ¬ bindungsteile aus der Fertigungsstellung verdreht, bevor die Schwalbenschwanzverbindungsteile an deren Vertiefungen miteinan ¬ der verbunden werden können. Im montierten Zustand sind die Hauptebenen der Schwalbenschwanzverbindungsteile m einem Winke zueinander angeordnet, welcher vorzugsweise zwischen 40° bis 80°, insbesondere im Wesentlichen 60° beträgt.

In einer bevorzugten Ausführungsvariante werden die Paneelele ¬ mente und/oder die Schwalbenschwanzverbindungsteile durch ein Schneideverfahren, insbesondere durch Wasserstrahlschneiden Laserschneiden, Heißdrahtschneiden oder Drahterodieren, aus dem Paneelwerkstoff, gefertigt.

Die Erfindung wird nachstehend anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter erläutert. In der Zeichnung zeigt:

Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht einer Paneelanordnung mit vier Paneelelementen, welche an aneinanderstoßenden Stirnseiten 4 über mehrere Schwalbenschwanzverbinder aus je zwei ineinander gesteckten Schwalbenschwanzverbindungsteilen miteinander verbun den sind;

Fig. 2 eine Fig. 1 entsprechende Ansicht, bei welcher die

Schwalbenschwanzverbinder getrennt von den Paneelelementen vorliegen;

Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht eines erfindungsgemäßen Schwalbenschwanzverbinders im ineinandergesteckten Zustand der einzelnen SchwaIbenschwanzverbindungsteile ;

Fig. 4 schaubildliche Ansichten eines erfindungsgemäßen Schwalbenschwanzverbinders im voneinander getrennten Zustand;

Fig. 5a Draufsicht und Seitenansichten des einen Schwalbenschwanzverbindungsteils gemäß Fig. 4;

Fig. 5b Draufsicht und Seitenansichten des anderen Schwalbenschwanzverbindungsteils gemäß Fig. 4;

Fig. 6 eine perspektivische Ansicht einer Fertigungseinrichtung für die Paneelanordnung gemäß Fig. 1, 2; und Fig. 7 eine weitere erfindungsgemäße Paneelanordnung mit einer alternativen Ausführung des Schwalbenschwanzverbinders.

In Fig. 1 ist eine Paneelanordnung 1 dargestellt, welche in der gezeigten Ausführung aus vier Paneelelementen 2 besteht. Selbstverständlich kann die Paneelanordnung je nach Anwendung eine davon abweichende Anzahl von Paneelelementen 2 aufweisen. Die gezeigte Paneelanordnung 1 kann bei verschiedensten Anwendungen eingesetzt werden. Nur zu illustrativen Zwecken seien der Möbelbau, Tragwerksbau oder Schalungsbau genannt. Die Paneelelemente 2 weisen zwei zueinander parallele, ebene Längsseiten 3 auf, wobei die Wandstärke der Paneelelemente 2, d.h. deren Erstreckung senkrecht zu den Längsseiten 3, je nach Anwendung variieren kann .

Wie aus Fig. 1 weiters ersichtlich, weisen die Paneelelemente 2 Stirn- bzw. Schmalseiten 4 auf, an denen die Paneelelemente 2 aneinander stoßen. Um die Paneelelemente 2 im montierten Zustand paarweise in einem Winkel zueinander anzuordnen und zu fixieren, sind Vorrichtungen 5 mit Schwalbenschwanzverbindern 6 vorgesehen, welche in entsprechenden Aussparungen bzw. Zinken 7 an den aneinanderstoßenden Stirnseiten 4 der Paneelelemente 2 angeordnet sind. Die Aussparungen 7 der Paneelelemente 2 sind nutför- mig, d.h. zu den Stirnseiten 4 hin, offen ausgebildet. Im Bereich des Aufeinandertreffens der vier Paneelelemente 2 ist eine Ausnehmung 5' vorgesehen, die in der gezeigten Ausführung aufgrund der Zusammenführung von vier unterschiedlich geneigten Paneelen 2 in einem Punkt notwendig sein kann. Die Schwalbenschwanzverbinder 6 sind, wie nachstehend noch genauer ausgeführt wird, so beschaffen, dass die mit Pfeilen bezeichneten Winkel 8, 9, 10, 11 zwischen den Hauptebenen der Paneelelemente 2 voneinander verschieden sein können. In der gezeigten Ausführung ist je ein Schwalbenschwanzverbinder 6a, 6b, 6c, 6d an den Stirnseiten 4 vorgesehen, wobei die Schwalbenschwanzverbinder 6a, 6b, 6c und 6d im Wesentlichen passgenau in den entsprechenden Aussparungen 7a, 7b, 7c, 7d aufgenommen sind (vgl. Fig. 2) . Die Aussparungen 7 für die Schwalbenschwanzverbinder 6 weisen je einen Abschnitt bzw. eine Aussparungshälfte 7' am einen und eine Aus ¬ sparungshälfte bzw. einen Abschnitt 7'' am anderen Paneelelement 2 der beiden miteinander verbundenen Paneelelemente 2 auf, wobei die Schwalbenschwanzverbinder 6 entsprechende Abschnitte bzw. Schwalbenschwanzhälften 6', 6'' am einen Paneelelement 2 bzw. am anderen Paneelelement 2 aufweisen. Auf diese Weise sind die Schwalbenschwanzverbinder 6 zwischen den zugehörigen Paneelelementen 2 ineinandergesteckt . Die Abschnitte 7', 7'' der Ausspa ¬ rungen 7 bzw. die Abschnitte 6', 6'' der Schwalbenschwanzverbinder 6 sind bezüglich der Gehrungsschnittebene an den Stirnseiten 4 symmetrisch ausgebildet.

Wie aus Fig. 1, 2 weiters ersichtlich, besteht jeder Schwalbenschwanzverbinder 6 aus zwei von den Paneelelementen 2 separat vorliegenden Schwalbenschwanzverbindungsteilen 12. Jedes Schwalbenschwanzverbindungsteil 12 weist bezogen auf dessen Längser ¬ streckung im Wesentlichen mittig eine Vertiefung 13 auf. Die Schwalbenschwanzverbindungsteile 12 sind im Bereich der Vertie ¬ fungen 13 miteinander verbunden. In der gezeigten Ausführung ist eine Steckverbindung zwischen den Schwalbenschwanzverbindungsteilen 12 vorgesehen, so dass die Schwalbenschwanzverbindungsteile 12 werkzeuglos zusammengebaut bzw. zerlegt werden können .

Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind die Schwalbenschwanzverbinder 6 im montierten Zustand der Paneelanordnung 1 im Wesentlichen passgenau in den korrespondierenden Aussparungen 6 angeordnet, so dass die Schwalbenschwanzverbinder 6 die Aussparungen 6 im Wesentlichen vollständig ausfüllen. Durch die Anordnung der Schwalbenschwanzverbinder 6 wird jedes Paneelelement 2 gegen Verschiebungen in Richtung der Hauptebene des Paneelelements ge ¬ sperrt. Die Schwalbenschwanzverbinder 6 bleiben jedoch im montierten Zustand der Paneelanordnung 1 im Wesentlichen parallel zu den jeweiligen Stirnseiten 4, d.h. zur Gehrungsschnittebene, verschieblich. Demnach weist die entstehende Schwalbenschwanzverbindung genau einen Freiheitsgrad auf.

In Fig. 3 sind die Schwalbenschwanzverbindungsteile 12 im Detail ersichtlich. Demnach weist jedes Schwalbenschwanzverbindungsteil 12 auf dessen von der Vertiefung 13 abgewandten Seite eine Mittelkante 14 auf, welche sich im montierten Zustand des Schwal ¬ benschwanzverbinders 6 entlang von Stoßkanten 4' der Paneelele ¬ mente 2 erstreckt. Jedes Schwalbenschwanzverbindungsteil 12 weist zudem ebene Außenflächen 16 auf, welche sich jeweils zwi ¬ schen der Mittelkante 14 und einer Außenkante 17 erstrecken. Die ebenen Außenflächen 16 jedes Schwalbenschwanzverbinders 6 sind in einem Winkel zueinander angeordnet, welcher den Winkeln 8, 9, 10, 11 zwischen den beiden miteinander verbundenen Paneelelementen 2 angepasst ist. Dadurch sind die ebenen Außenflächen 16 des Schwalbenschwanzverbindungsteils 12 im montierten Zustand im We ¬ sentlichen bündig mit den daran angrenzenden Abschnitten der Paneelelemente 2 angeordnet. Jedes Schwalbenschwanzverbindungsteil 12 weist zudem auf Seite der Vertiefung 13 zwei Innenflächen 18 auf, welche beiderseitig an die Vertiefung 13 angrenzen. Im in- einandergesteckten Zustand erstrecken sich die Innenflächen 18 im Wesentlichen in denselben Ebenen wie die zugehörigen, d.h. daran angrenzenden Außenflächen 16 des Schwalbenschwanzverbindungsteils 12. Die Innenflächen 18 des einen Schwalbenschwanzverbindungsteils 12 sind im Wesentlichen bündig mit den angren ¬ zenden Außenflächen 16 des anderen Schwalbenschwanzverbindungsteils 12 angeordnet. Jede Außenkante 17 des einen Schwal ¬ benschwanzverbindungsteils 12 ist im Wesentlichen in einer Linie mit einer Außenkante 17 des anderen Schwalbenschwanzverbindungsteils 12 angeordnet.

Wie aus Fig. 3 weiters ersichtlich, weist jedes Schwalbenschwanzverbindungsteil 12 zwei Keilabschnitte 19 auf, wobei je ein Keilabschnitt 19 auf beiden Seiten des Verbindungsabschnitts mit der Vertiefung 13 angeordnet ist. Die Keilabschnitte 19 der Schwalbenschwanzverbindungsteile 12 weisen je eine Keilfläche 20 auf. Im montierten Zustand der Paneelanordnung 1 sind die Keilflächen 20 jeweils in einem vorgegebenen Winkel zu den aneinanderstoßenden Stirnseiten 4 der Paneelelemente 2 angeordnet, so dass die Keilflächen 20 als Hinterschneidungen wirken. Somit werden die Paneelelemente 2 über die Schwalbenschwanzverbinder 6 miteinander verkeilt. In der gezeigten Ausführung beträgt der Winkel der Keilflächen 20 im Wesentlichen 60° (vgl. Winkel 8, 9, 10, 11) .

Wie aus Fig. 1, 2 weiters ersichtlich, sind die Schwalbenschwanzverbindungsteile 12 aus demselben Paneelwerkstoff wie die Paneelelemente 2 gebildet. Als Paneelwerkstoff ist ein Platten ¬ material mit im Wesentlichen konstanter Wandstärke vorgesehen. In der gezeigten Ausführung weist der Paneel- bzw. Plattenwerkstoff einzelne Lagen bzw. Schichten 22 insbesondere aus Holz auf. Beispielsweise kann als Paneelwerkstoff Sperrholz vorgese ¬ hen sein. Die Lagen 22 der Schwalbenschwanzverbindungsteile 12 sind im montierten Zustand der Paneelanordnung 1 quer zu den Lagen der Paneelelemente 2 angeordnet. In der gezeigten Ausführung sind die Lagen 22 der Schwalbenschwanzverbindungsteile 12 am Ab ¬ schnitt 6' in dem einen Paneelelement 2 im Wesentlichen senkrecht zu den Lagen 22 des einen Paneelelemente 2 angeordnet. Entsprechend sind die Lagen 22 der Schwalbenschwanzverbindungsteile 12 am Abschnitt 6'' in dem anderen Paneelelement 2 im Wesentlichen senkrecht zu den Lagen 22 des anderen Paneelelements 2 angeordnet.

In Fig. 4 ist schematisch ersichtlich, wie die Schwalbenschwanzverbindungsteile 12 in Pfeilrichtung 24 zusammengesteckt werden können, um den Schwalbenschwanzverbinder 6 zu erhalten.

In Fig. 5a bzw. Fig. 5b sind die beiden Schwalbenschwanzverbindungsteile 12 des Schwalbenschwanzverbinders 6 gemäß Fig. 4 ein ¬ zeln dargestellt, wobei eine Draufsicht in Richtung einer der beiden planen Längsseiten (Mitte) und die entsprechenden Normalprojektionen ersichtlich sind.

Wie aus Fig. 5 ersichtlich, weist die Vertiefung 13 jedes

Schwalbenschwanzverbindungsteils 12 eine zweifach gekrümmte Bo ¬ denfläche 23 auf, so dass die Bodenflächen 23 im ineinanderge- steckten Zustand der Schwalbenschwanzverbindungsteile 12 anei ¬ nander anliegen. Alternativ kann die Bodenfläche 23 aus zwei dreieckigen Flächen zusammengesetzt sein (nicht gezeigt) , was allerdings Nachteile bei der Fertigung in einem Schneideverfahren brächte. Der Schwalbenschwanzverbinder weist jeweils eine Wandstärke h auf, welche der Wandstärke des Paneelelements 2 entspricht. In Fig. 5 ist zudem die Breite 1 des Schwalben ¬ schwanzverbindungsteils 12 zwischen den zwei entsprechenden Au ¬ ßenkanten 17 eingezeichnet. Die Tiefe der Vertiefung 13 der Schwalbenschwanzverbindungsteile 12 an den gegenüberliegenden Enden entspricht jeweils gerade der halben Breite 1 des Schwal ¬ benschwanzverbindungsteils 12. In Fig. 6 ist schematisch das Verfahren zur Herstellung der Paneelanordnung 1 gemäß Fig. 1, 2 gezeigt.

Demnach werden die Paneelelemente 2 und die Schwalbenschwanzverbindungsteile 12 insbesondere durch Wasserstrahlschneiden aus dem plattenförmigen Paneelwerkstoff zugeschnitten. Danach liegen die Paneelelemente 2 mit den Abschnitten 7', 7'' der Aussparungen 7 und die Schwalbenschwanzverbindungsteile 12 mit den Ver ¬ tiefungen 13 als Zuschnitte im Volumen einer (durchsichtig dargestellten) Rohteilplatte 25 in einer flachen Fertigungsstellung vor, in welcher die ebenen Längsseiten 3 der Paneelelemente 2 parallel zu den ebenen Längsseiten der Schwalbenschwanzverbindungsteile 12 angeordnet sind. Aufgrund dieses Verfahrens weisen die Schwalbenschwanzverbindungsteile 12 dieselbe Wandstärke h wie die Paneelelemente 2 auf. Danach werden die Schwalben ¬ schwanzverbindungsteile 12 über die Vertiefungen 13 paarweise ineinander gesteckt, wozu es erforderlich ist, einen der Zuschnitte für die Schwalbenschwanzverbindungsteile 12 aus der Fertigungsstellung zu verdrehen. Im ineinander gesteckten Zustand sind die Hauptebenen der Schwalbenschwanzverbindungsteile 12 in einem Winkel zueinander angeordnet, welcher in dem gezeigten Ausführungsbeispiel 60° beträgt. Danach werden die Pa ¬ neelelemente 2 über die Stirnseiten 4 bzw. Gehrungsschnittebenen aneinander gestoßen, wobei die Abschnitte 7', 7'' der Aussparungen 7 aneinander ausgerichtet werden. Schließlich werden die Schwalbenschwanzverbinder 6 in den Aussparungen 7 angeordnet.

Fig. 7 zeigt eine alternative Aus führungs form der Paneelanord ¬ nung 1, bei welcher die Schwalbenschwanzverbinder 6 nicht passgenau in den Aussparungen 21, bestehend aus je einem Abschnitt 21' am einen Paneelelement 2 bzw. einem Abschnitt 21'' am ande ¬ ren Paneelelement 2, angeordnet sind. Dies bedeutet, dass die Begrenzungsflächen der Aussparungen 21 an den Paneelelementen 2 nicht parallel zu den daran angrenzenden Flächen der Schwalbenschwanzverbinder 6 angeordnet sind. Die Neigung zwischen den Begrenzungsflächen der Aussparungen 21 in Bezug auf die jeweiligen Flächen der Schwalbenschwanzverbinder 6 beträgt in Fig. 7 beispielhaft 5°, wobei dieser Neigungswinkel vorzugsweise möglichst klein zu wählen ist. Die so geschaffenen Keilfugen 15 zwischen den Paneelelementen 2 und den Schwalbenschwanzverbindern 6 be- günstigt die Montage der Schwalbenschwanzverbinder 6 in den dafür vorgesehenen Aussparungen 21, wobei zudem Raum zum Einbringen eines Klebstoffs geschaffen wird.