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Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR CONTACTING STANDARD CHIP BOARDS AND SIM BOARDS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1992/005513
Kind Code:
A1
Abstract:
Kontaktiereinrichtung für zu kontaktierende Kartenkontakte aufweisende Karten unterschiedlicher Größe mit vorzugsweise gleichem Kartenkontaktmuster, unter Verwendung eines Chipkartenlesers, der durch einen Kartenaufnehmer, vorzugsweise einen SIM-Kartenaufnehmer, derart adaptiert wird, daß eine SIM-Karte mit dem Chipkartenleser lesbar ist.

Inventors:
Raab, Eberhard (Neckarstr. 24, Untereisesheim, D-7101, DE)
Reichardt, Manfred (Schlesienstr. 23, Weinsberg, D-7102, DE)
Schuder, Bernd (Mörikestr. 20, Schwaigern, D-7103, DE)
Application Number:
PCT/EP1991/001778
Publication Date:
April 02, 1992
Filing Date:
September 18, 1991
Export Citation:
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Assignee:
AMPHENOL-TUCHEL ELECTRONICS GMBH (August-Häusser-Str. 10, Heilbronn, D-7100, DE)
Raab, Eberhard (Neckarstr. 24, Untereisesheim, D-7101, DE)
Reichardt, Manfred (Schlesienstr. 23, Weinsberg, D-7102, DE)
Schuder, Bernd (Mörikestr. 20, Schwaigern, D-7103, DE)
International Classes:
G06K17/00; G06K7/00; G06K13/08; H01R12/16; (IPC1-7): G06K7/06; G06K13/08
Attorney, Agent or Firm:
Wagner, Karl H. (Wagner & Geyer, Gewürzmühlstr. 5, München 22, D-8000, DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE
1. Kontaktiereinrichtung für zu kontaktierende Kartenkonta te aufweisende Karten unterschiedlicher Größe mit vorzugsweise gleichem Kartenkontaktmuster, und zwar insbesondere für die Kontaktierung einer sogenannten Chipkarte (StandardChipkarte oder große Karte) und einer sogenannten SIMKarte (kleine Karte, im Prinzip aber auch eine Chipkarte), dadurch gekennzeichnet, daß ein Chipkartenleser vorgesehen wird, der zum Lesen einer Chipkarte geeignet ist, und daß dieser Chipkartenleser durch einen Kartenaufnehmer, vorzugsweise einen SIMKartenauf ehmer, derart adaptiert wird, daß eine SIM£.irte mit dem Chipkartenleser lesbar ist.
2. Kontaktiereinrichtung, . dadurch gekennzeichnet, daß der Kartenaufnehmer (62) die Form einer Chipkarte besitzt und eine Öffnung (63) aufweist, in die eine SIMKarte (41) eingesetzt ist, und wobei eine Klebefolie (64) die SIMKarte (41) in der Öffnung { 63 ) hält.
3. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Kartenaufnehmer eine Griffleiste (65) vorgesehen ist.
4. Konta tiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprücne, dadurch gekennzeichnet, daß der Kartenaufnehmer in den Chipkartenleser einbaubar ist, und daß die SIMKarte in diesen einsetzbar ist.
5. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch creKennzeichnet, daß der Chipkartenleser einen Boden (51,22) aufweist, in dem eine Öffnung ausgebildet ist, durch die die SIMKarte in die Kartenaufnahme einsetzbar ist.
6. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kartenaufnehmer (die Kartenaufnahme) im Boden derart verschiebbar eingelassen ist, daß beim Verschieben der Kartenaufnahme mit der SIMKarte der Kontaktträger des Chipkartenleser mitgenommen wird, so daß sich dessen Kontakte auf die Kartenkontakte setzen.
7. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Verschiebung der Kartenaufnehmer aus einer Ein/Ausgabestellung in eine Lesestellung Mittel vorgesehen sind, welche die Kartenaufnehmer in der Lesestellung halten.
8. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Halten des Kartenaufnehmers in der Lesestellung durch eine Rastfeder (29) gebildet sind.
9. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Halten des Kartenaufnehmers in der Lesestellung durch die Bremse (17) des Chipkartenlesers gebildet sind. 10'.
10. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abstützung der in der Lesestellung auftretenden Kontaktkräfte Abstützmittel vorgesehen sind.
11. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützmittel durch eine Stufe im Boden (51,61) gebildet sind.
12. Kontaκtiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützmittel durch eine Stufe (45) in der Kartenaufnahme gebildet sind, die sich beim Verschieben in die Lesestellung über den Kartenrand stellt.
13. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kartenaufnehmer einen Rahmenteil (36) zur Aufnahme einer SIMKarte sowie zwei Flügelteile (38, 39) aufweist, die auf der Oberfläche des Bodens geführt sind.
14. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Rahmenteil (36) ein Mitnehmer (25) ausgebildet ist, der hinter den Kontaktträger (6) greift.
15. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Rastmittel vorgesehen sind, um die Kartenaufnahme in der Lesestellung festzuhalten.
16. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kartenaufnahme (62) in den Chipkartenleser anstelle einer Chipkarte eingesetzt ist und eine Öffnung zur Aufnahme der SIMKarte aufweist((die vorzugsweise mit einem Klappdec el verschließbar ist)).
17. Kontaktiereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden (51) eine Öffnung (55) ausgebildet ist, durch die die SIMKarte in die Kartenaufnahme (&4) einsetzbar ist, (()).
Description:
Kontaktiereinrichtung für Standard-Chipkarte und SIM-Karte

Die Erfindung bezieht sich auf eine Kontalctiereinrichtung für Standard-Chipkarten (im folgenden kurz "Chipkarte genannt) und SIM-Karten, wie sie in großem Umfange beispielsweise auf dem Gebiet der Nachrichtenübertragung verwendet werden.

Beispielsweise aus dem deutschen Patent 38 04 361 ist eine Wertkarte bekannt, bei der ein Halbleiter-Chip auf einem in seinen Abmessungen gegenüber der Wertkarte wesentlich kleineren herausnehmbaren Einsteckteil angeordnet- ist, welcher eingerastet gemeinsam mit der ihn umgebenden Wertkarte für die bisherigen Wertkarten-Anwender benutzbar bleibt, welcher aber aus der ihn umgebenden Wertkarte herausgenommen als unabhän¬ gige Mini-Chipkarte (SIM-Karte) in wesentlich kleineren Endgeräten anwendbar ist. Dabei ist die Soll-Bruch¬ stellen/Befestigung der SIM-Karte für die Handhabung als (große) Chipkarte empfindlich. Der Überstand ist beim Gebrauch als Kleine Karte störend.

Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Kontaktiereinrichtung vorzusehen, die sowohl für sogenannte Chipkarten (solche der Größe 54 x 85,6 mm) wie auch für soge¬ nannte SIM-Karten (Größe 15 x 25 mm) verwendbar ist. Beide Karten werden auf dem Gebiet der Nachrichtentechnik, bei¬ spielsweise im Telefon-D-Netz, verwendet. Die vorliegende Erfindung sieht eine Kontaktiereinrichtung vor, bei der gemäß einer Ausgestaltung der Telefonbenutzer entscheiden kann, welche Karte er benutzen will, während gemäß anderer Ausgestaltungen der Telefonhersteller entscheidet, für welche Karte das Telefon modifiziert wird. Grundsätzlich liegt der

vorliegenden Erfindung die Aufgaoe zugrunde, eine Kontaktiereinrichtung für eine (Standard-)Chipkarte bzw. eine SIM-Karte derart vorzusehen, daß wahlweise eine Chipkarte oder eine SIM-Karte verwendet werden kann, oder aber daß mit einfachen Mitteln ein Chipkartenleser (d.h. eine Kontaktier¬ einrichtung für eine Standard-Chipkarte) zum Gebrauch mit einer SIM-Karte adaptiert werden kann.

Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß durch einen Träger oder Aufnehmer die Anpassung eines Chipkarten-Lesegerätes für die Verwendung mit einer SIM-Karte erfolgt.

Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird dieser Träger durch einen Kartenaufnehmer gebildet, in den die SIM-Karte eingesetzt ist und mit diesem durch eine Klebefolie verbunden ist.

Gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist der Aufnehmer in einen Chipkartenleser eingebaut, und die SIM-Karte kann in diesen Aufnehmer eingesetzt werden, um mit den Kontaktelementen des Chipkartenlesers in Kontakt gebracht zu werden.

Erfindungsgemäß wird ein an sich bekannter Chipkartenleser (d.h. ein Leser zum Kontaktieren einer Standard-Chipkarte), vorzugsweise der Bauart gemäß DE-OS 38 10 275, verwendet, und in diesen bekannten Chipkartenleser wird der genannte Aufnehmer eingesetzt. Dieser Aufnehmer kann einmal in einem Boden des Chipkartenlesers geführt sein oder aber er kann praktisch anstelle einer Chipkarte in den Chipkartenleser eingesetzt sein.

Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Pacentan≤orücnen.

Weitere Vorteile, Ziele und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung; in der Zeichnung zeigt:

Fig. 1 eine schematische Darstellung eines

Chipkartenlesers gemäß der DE-OS 38 10 275;

Fig. 2 eine schematische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels zur Umwandlung eines bekannten Chipkartenlesers in einen SIM-Leser;

Fig. 3 eine Draufsicht auf den zusammengebauten SIM-Leser gemäß Fig. 2;

Fig. 4 einen Schnitt längs Linie AB in Fig. 3;

Fig. 5 einen Schnitt längs Linie CD in Fig. 3, wobei hier die Ein-/Ausgabestellung für die SIM-Karte dargestellt für die SIM-Karte dargestellt ist;

Fig. 6 einen Schnitt längs Linie CD in Fig. 3, wobei hier die Lesestellung dargestellt ist;

Fig. 7 _ einen Schnitt längs Linie EF in Fig. 3, wobei die SIM-Karte in ihrer Ein-/Ausgabestellung dargestellt ist;

Fig. 8 einen Schnitt längs Linie EF in Fig. 3, wobei die SIM-Karte in ihrer Lesestellung dargestellt ist;

Fig. 9 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der

Erfindung, und zwar eine Draufsicht auf den SIM-Leser;

Fig. 10 einen Schnitt in etwa längs Linie HI in Fig. 9, wooei sich die SIM-Karte bereits in ihrer Lesestellung befindet;

Fig. 11 einen Schnitt längs Linie HI gemäß Fig. 9, wobei hier das Einsetzen der SIM-Karte dargestellt ist;

Fig. 12 ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar eine Draufsicht auf einen Kartenauf¬ nehmer, in den eine SIM-Karte eingesetzt ist, die durch eine Klebefolie am Kartenaufnehmer befestigt ist;

Fig. 13 eine Seitenansicht des Kar enaufnehmers der Fig. 12;

Fig. 14 eine Seitenansicht des wahlweise als Chipkarten¬ leser und SIM-Kartenleser verwendbaren Geräts der Fig. lβ, und zwar während des Einsetzvor¬ gangs des Kartenaufnehmers;

Fig. 15 Fig. 15 eine Ansicht wie Fig. 14, wobei aaer hier der Kartenaufnehmer zur Gänze eingesetzt ist;

Fig. 16 eine Draufsicht auf den Chipkarten/S M-Karten- leser, und zwar in Fig. 14 von unten (die Draufsicht der Fig. 16 erfolgt also aus der entgegengesetzten Richtung wie die Draufsicht der Fig. ) .

Fig.17 eine Seitenansicht der Darstellung gemäß Fig. 9;

Fig. 1 zeigt einen bekannten Chipkartenleser 1, der im ein¬ zelnen in der DE-OS 38 10 275 beschrieben ist. Obwohl die Erfindung im folgenden anhand dieses speziellen Chipkarten¬ lesers erläutert wird, so ist doch die Erfindung nicht auf ihre Anwendung bei einem solchen Chipkartenleser beschränkt.

Der Chipkartenleser (für Standard-Chipkarten)1 weist einen Rahmen 5 auf, in dem ein Kontaktträger 6 hin und her bewegbar angeordnet ist. In die gezeigte Stellung ist der Kontaktträger 6 durch eine nicht gezeigte Feder vorgespannt. Der Kontakt¬ träger 6 ist durch schematisch dargestellte Führungsmittel 11 im Rahmen 5 derart gelagert, daß er bei seiner Bewegung in Richtung des Pfeiles 7 etwas nach oben, und zwar zum Boden 50 hin, angehoben wird. Die Bewegung in Richtung des Pfeiles 7 wird bei Benutzung mit einer üblichen Chipkarte beim Einstecken d r Chipkarte bewirkt. Der Boden 50 ist am Rahmen 5 verrastbar, kann aber auch geräteseitig vorgesehen sein.

Fig. 2 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung, gemäß welchem ein Chipkartenleser vorzugsweise ein solcher gemäß DE-OS 38 10 275 so abwandelbar ist, daß er zum Lesen einer SIM-Karte verwendbar ist, also einen SIM-Kartenleser bildet. Erfindungsgemäß wird dazu ein SIM-Karten-Aufnehmer 21 vorgesehen, der in einem Boden 22 des Chipkartenlesers 1 hin und her beweglich gelagert ist und mit diesem zusammenarbei¬ tet.

Der Chipkartenleser 1 ist so ausgebildet, wie dies anhand der

Fig. 1 beschrieben wurde, lediglich der Boden 50 gemäß Fig. 1 wurde nunmehr so modifiziert, wie dies anhand des Bodens 22 noch beschrieben wird.

Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf den Beden 22, den eine Einsatzöffnung 23 von rechteckiger Gestalt durchsetzt. Eine weitere Rechtecköffnung 24 ist im Boden 22 ausgeoildet, und

zwar für den Durchtritt eines Mitnehmers 25 des SIM-Karten- aufnehmers 21. Im übrigen sind noch diametral zueinander zwei Führungsschienen nach oben ragend auf der ODerfiäche des Bodens 22 befestigt. Ferner könnte noch ein nicht gezeigter Anschlag benachbart zu der in Fig. 3 rechten Kante der Öffnung 23 vorgesehen sein. Ein Schlitz 28 im Boden definiert eine vorzugsweise aus dem Material des Bodens bestehende Rastfeder 29, die eine Rastkante 30 aufweist, und ferner eine Lösetaste 31, die an ihrer Oberseite geriffelt ist. Der Boden 22 bildet ferner in Fig. 3 nach unten versetzt Führungsschienen 32 für den Fall, daß eine Standard-Chipkarte eingesetzt werden soll, und zwar wird zu diesem Zweck noch ein in Fig. 3 nicht näher dargestellter Ξinsteckschlitz 33 gebildet.

Der SIM-Kartenauf ehmer 21 ist ebenso wie der Boden 22 vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt und kann in die Einsatzöffnung 23 eingesetzt werden.

Der SIM-Kartenaufnehmer 21 weist ein Rahmenteil 36 auf, welches durch die Ξinsatzöffnung 23 ragt, und ferner zwei Flügelteile 38, 39, mit denen der SIM-Kartenaufnenmer 21 auf der Oberfläche de-s Bodens 22 aufliegt. An den Flügelteilen 38, 39 sind Riffelungen zur Verschiebung des SIM-Kartenaufnehmers 21 vorgesehen. Der Flügelteil 39 weist entgegengesetzt zur Riffeiung den üereits erwähnten hakenförmigen Mitnehmer 25 auf, der durch die Rechtecköffnung 24 ragt, um hinter den Kontaktträger 6 fassen zu können, wie dies z.B. in Fig. 5 dargestellt ist. Der andere Flügelteil bildet einen Rastansatz 40, der zur Zusammenarbeit mit der Rastkante 30 der Rastfeder 29 dient.

Die vom SIM-Kartenaufnehmer 21 gebildete Öffnung 37 entspricht in Größe und Form einer SIM-Karte 41. Wenn eine SIM-Karte 41 in den SIM-Kartenaufnehmer 21 eingesetzt ist, so liegt dieser auf entlang den Längsseiten des Rahmenteils 36 ausgebildeten

Stegen 42, 43 und 44. Der Steg 44 erstreckt sich über die gesamte Längsseite, während d_-5 Stege 42 und 43 nur in den dargestellten Bereichen ausgebildet sind. Im Bereich der einen Schmalseite der Öffnung 37 des SIM-Kartenaufnehmers 21 ist . eine Stufe 45 ausgebildet, die zur Abstützung der Kontakt¬ kräfte dient.

Zur Erläuterung der Funktion sei insbesondere auf die Figuren 5 bis 8 hingewiesen, wobei die Fig. 5 und 7 den SIM-Karten- aufnehmer 21 in seiner Ein-/Ausgabestellung zeigen, während die Figuren 6 und 8 den SIM-Kartenaufnehmer 21 in der Lesestellung darstellen.

In sämtlichen Darstellungen ist der SIM-Kartenaufnehmer 21 bereits in den Boden 22 eingesetzt, der üblicherweise durch in der Zeichnung angedeutete Scharniere am Kontaktträger be¬ festigt ist.

Die Arbeitsweise ist folgende. Nachdem die SIM-Karte 41 in die Öffnung 37 eingesetzt ist, liegt sie auf den Stegen 42 bis 44 auf, was auch in Fig. 4 zu erkennen ist. Die Rastfeder 29 liegt dabei, wie in Fig. 7 gezeigt, unter dem einen Flügelteil und drückt gegen dieses in Aufwärtsrichtung. Beim Verschieben des SIM-Kartenaufnehmers 21 nach links in die in Fig. 6 und 8 gezeigte Stellung wird die SIM-Karte 41 durch den Mitnehmer 25 mitgenommen, so daß sich die Kontaktelemente 20 des Kontakt¬ trägers 6 in Berührung mit den Kontaktzonen der SIM-Karte 41 bewegen. Der vordere Bereich der Flügelteile 38 und 39 läuft dabei in die Führungsschienen 26 und 27, die dann winkelartig die Flügelteile 38 und 39 übergreifen.

In der Lesestellung gemäß den Figuren 6 und 8 wird der SIM-Kartenaufnehmer 21 durch die Rastfeder 29 verrastet, die an einem Rasteinschnitt 46 des Rastansatzes 40 zur Anlage Kommt. Zur Freigaöe des S M-Kontaκcträgers 21 aus seiner

Lesestellung wird die Rastfeder 29 durch die Lösetaste 31 niedergedrückt, so daß der Kontaktträger 6 zusammen mit dem SIM-Kartenaufnehmer 21 wieder in die Ein-/Ausgabestellung zurückgebracht wird, und zwar unter der Wirkung der Kraft einer Feder 47 (Fig. 5), welche den Kontaktträger 6 in bekannter Weise in seine Ξin-/Ausgabestellung vorspannt.

Die Abstützung der Kontaktkräfte in der Lesesteilung erfolgt einerseits durch eine Stufe im Boden 22 und andererseits durch eine Stufe im Boden und wiederum andererseits durch eine Stufe 45 in der Kartenaufnahme, die sich beim Verschieben in die Lesestellung über den Kartenrand der SIM-Karte 41 stellt.

Der erfindungsgemäße SIM-Kartenleser 15 kann bei nichteinge¬ setztem SIM-Kartenaufnehmer 21 ohne weiteres als Chipkartenleser für die große normale also die Standard-Chip¬ karte verwendet werden, die durch den bei 33 gezeigten Einsteckschlitz einsetzbar ist.

Die Figuren 9,10 , 11 und 17 zeigen ein zweites Ausführungs¬ beispiel der Erfindung, gemäß welchem ein Lesegerät vorgesehen wird, welches wahlweise für eine große Karte (eine Standard-Chipkarte), und eine kleine Karte (SIM-Karte), geeignet ist. Erfindungsgemäß wird hier wiederum ein noch näher zu beschreibender Einsatz oder Kartenaufnehmer vorge¬ sehen, der in ein an sich bekanntes Chipkarten-Lesegerät 1 eingesetzt wird, um dieses zur Verwendung mit einer SIM-Karte zu modifizieren. Vorzugsweise wird der erfindungsgemäße Einsatz wiederum bei einem Chipkartenleser 1 verwendet, wie er aus der DE-OS 38 10 275 bekannt ist. Der bekannte Chipkarten¬ leser ohne seinen zugehörigen Boden wird wiederum mit 1 bezeichnet. Erfindungsgemäß ist der 3oden 51 gegenüber dem Bodenteii 50 des bekannten ChipKartenle≤ers 1 modifiziert. Zum einen ist der Boden 51 in der Bewegungsrichtung des Kcntakttr cers 6 veriänσer und üii et ähnlich wie oei ersten

Ausführungsbeispiel Führungsschienen 32 sowie einen Einsteckschlitz 33. Ferner ist eine den Boden durchsetzende Öffnung 52 zum Einsetzen einer Chipkarte 41 vorgesehen. An der Oberfläche des Bodens 51 ist eine Aufnahme 53 quer zur Bewegungsrichtung des Kontaktträgers verlaufend vorgesehen.

Ein Kartenaufnehmer oder Einsatz 54 ist praktisch anstelle einer Standard-Chipkarte in den Chipkartenleser 1 eingesetzt und liegt zwischen dem Kontaktträger 6 und dem Boden 51. Der Kartenaufnehmer 54 hat eine Öffnung 55, die in ihrer Größe einer SIM-Karte 41 entspricht, so daß diese in die Öffnung 55 gelegt werden kann. Die Öffnung 55 ist derart im Kartenauf¬ nehmer 54 angeordnet, daß bei einer Verschiebung desselben in die in Fig. 10 gezeigte Lesestellung eine Kontaktierung der Kontakte der SIM-Karte 41 möglich ist.

Am Kartenaufnehmer 54 ist ein Deckel 56 angelenkt, der eine Griffleiste 57 besitzt. Vorzugsweise sind Einsatz 54 und Deckel 56 - wie gezeigt - aus einem Stück aus Kunststoff hergestellt.

Die Figuren 9 bis * 11 stellen einen SIM-Kartenleser dar, der bei Entfernen des Einsatzes 54 ohne weiteres auch als ein (Standard-)Chipkartenleser verwendet werden kann. Bei Verwendung als SIM-Kartenleser wird hinter der Ein-/Aus- gabestellung gemäß Fig. 11 bei geöffnetem Deckel 56 die SIM-Karte 41 in die Öffnung 55 eingelegt und darauf der Deckel 56 geschlossen und in die in Fig. 10 gezeigte Lesestellung verschoben. In der Lesestellung läuft die in Bewegungsrichtung vordere Kante des Deckels 56 in die Aufnahme 53, so daß der Deckel 56 in seiner geschlossenen Stellung verbleibt. Da auch der Einsatz mit seinem in Bewegungsrichtung vorderen Ende in eine Bremse 17 eingelaufen ist, kann die den Kontaktträger 6 in Ein-/Ausgabestellung vorspannende Feder 47 den Kontaktträger 6 nicht aus seiner Lesestellung herausbewegen.

Wenn die SIM-Karte herausgenommen werden soll, so erfaßt der Benutzer die Griffleiste 57 in Fig. 10 und bewegt diese nach rechts, bis die in Fig. 11 gezeigte Ein-/Ausgabestellung erreicht ist.

Bei diesem Ausführungsbeispiel, wie auch dem erstgenannten Ausführungsbeispiel, legt der Gerätehersteller, z.B. der Telefonhersteller, fest, welches Kartenformat verwendet werden soll. Je nachdem wird der auch als Kartenaufnahme zu bezeich¬ nende Einsatz 54 eingebaut oder nicht.

Die Figuren 12 bis 16 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem der Anwender selbst wählen kann, ob er eine Chipkarte oder eine SIM-Karte verwendet. Auch hier wird wieder ein herkömmlicher Chipkartenleser 1 verwendet, der hier überhaupt nicht modifiziert werden muß. Lediglich der Boden 61 ist in der in den Figuren 14 bis 16 gezeigten Weise verlängert und bildet wiederum Führungsschienen 32 und einen Einsteck¬ schlitz 33.

Die Figuren 12 und 13 zeigen einen Einsatz oder Kartenauf¬ nehmer 62, der anstelle einer Chipkarte in den Kartenschlitz 33 gesteckt werden kann. Der Einsatz 62 hat eine Öffnung 63 zur Aufnahme und Orientierung einer SIM-Karte 41. Der Boden der Aufnahmeöffnung 63 wird von einer Klebefolie 64 gebildet, die die SIM-Karte 41 sicher in Position hält. Der Einsatz 62 ist auf der Leser-Einsteckseite mit einer Griffleiste 65 versehen, die erstens die Entnahme der SIM-Karte 41 erschwert oder ein Hilfsmittel nötig macht. Zweitens wird der Kartenschacht bzw. Einsteckschlitz 33 verschlossen, und zwar als Staub- oder Wasserschutz. Wenn ansteile der SIM-Karte 41 eine (große) Chipkarte verwendet werden soll, so wird der Kartenaufnehmer oder Einsatz 62 weσσelassen.