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Title:
DEVICE FOR COVERING WATERCRAFT AND METHOD THEREFOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/012033
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for covering watercraft (1) with a protective cover (2), being able to at least partially cover the watercraft (1) and having a system (3) for fastening of the protective cover (2) onto the watercraft (1), the protective cover (2) having at least one fastener (4) corresponding to at least one fastening element (5) of the watercraft (1), and a method therefor. To provide a device for covering watercraft (1) and a method therefor, making it easier to cover and uncover the watercraft, a device (6) for the at least partially automated covering and/or at least partially automated uncovering of the watercraft (1) is proposed.

Inventors:
FREYTAG, Daniel (Voltastr. 1, Zürich, CH-8044, CH)
Application Number:
EP2007/006470
Publication Date:
January 31, 2008
Filing Date:
July 20, 2007
Export Citation:
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Assignee:
FREYTAG, Daniel (Voltastr. 1, Zürich, CH-8044, CH)
International Classes:
B63B17/02; B63B17/00
Attorney, Agent or Firm:
DAUB, Thomas (Patent- und Rechtsanwaltskanzlei Daub, Seepromenade 17, Überlingen, 88662, DE)
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Claims:

Patentansprüche

1. Vorrichtung zum Abdecken von Wasserfahrzeugen (1) mit einer Schutzplane (2), welche das Wasserfahrzeug (1) mindestens teilweise abdecken kann, und mit einem System

(3) zum Befestigen der Schutzplane (2) am Wasserfahrzeug (1), bei welchem die Schutzplane (2) mindestens ein Befestigungsmittel (4) aufweist, welches mit mindestens einem entsprechenden Befestigungselement (5) des Wasserfahrzeugs (1) zusammenwirkt, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (6) zum zumindest teilautomatisierten Abdecken und/oder Aufdecken des Wasserfahrzeugs (1).

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein System (3) zum zumindest teilautomatisierten Befestigen der Schutzplane (2) am Wasserfahrzeug (1) und/oder zum zumindest teilautomatisierten Lösen der Schutzplane (2) vom Wasserfahrzeug (1) .

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (6) und/oder das System (3) mittels einer Fernbedienung (24) oder eines Mobiltelefons (25) aktivierbar sind.

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (6) an einer dem Wasserfahrzeug (1) zugewandten Seite (7) der Schutzplane (2) befestigbar ist.

5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (6) in die Schutzplane (2) integriert ist .

6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (6) pneumatisch beaufschlagbar ist.

7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die pneumatische Beaufschlagung der Einrichtung (6) über eine Pumpe (15) erfolgt, die blasen und saugen kann.

8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (6) mindestens einen aufblasbaren Stützschlauch (8 bis 11) aufweist.

9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Stützschläuche (8, 9) ein Kreuz bilden.

10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Stützschlauch (10, 11) an einer Seite (12, 13) im Wesentlichen in Richtung einer Haupterstreckungsachse (14) der Schutzplane (2) verläuft.

11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Manometer (19) zur laufenden überprüfung des Luftdrucks in dem mindestens einen Stützschlauch (8 bis 11) vorgesehen ist.

12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das System (3) zum manuellen Beaufschlagen beim Befestigen und/oder Lösen der Schutzplane (2) vorgesehen ist.

13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem System (3) um mehrere ösen handelt, welche mit Haken zusammenwirken.

14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das System (3) zum elektrischen Beaufschlagen beim Befestigen und/oder Lösen der Schutzplane (2) vorgesehen ist.

15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem System (3) um mindestens ein Metallelement (4) handelt, welches mit mindestens einem Elektromagneten (5) zusammenwirkt.

16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Alarmanlage (27), welche bei fehlendem Magnetkontakt oder schwindendem Volumen unter der Schutzplane (2) eine Warnmeldung abgibt.

17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Warnmeldung an ein Mobiltelefon (25) leitbar ist.

18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzplane (2) eine Anlage (30) zur übertragung von Schockwellen zur Abschreckung von Vögeln aufweist.

19. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzplane (2) flexible Solarzellen (31) aufweist.

20. Verfahren zum Abdecken von Wasserfahrzeugen (1) mit einer Schutzplane (2), welche das Wasserfahrzeug (1) mindestens teilweise abdecken kann, insbesondere zum Betrieb der Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 19, wobei die Schutzplane (2) über ein System (3) am Wasserfahrzeug (1) befestigbar und vom Wasserfahrzeug (1) lösbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdecken und das Aufdecken des Wasserfahrzeugs (1) zumindest teilautomatisiert erfolgt.

21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung der Schutzplane (2) an dem Wasserfahrzeug (1) und das Lösen der Schutzplane (2) vom Wasserfahrzeug (1) zumindest teilautomatisiert erfolgt.

2. Verfahren nach Anspruch 20 oder 21, gekennzeichnet durch folgende Schritte: zum Abdecken des Wasserfahrzeugs a) wird die Schutzplane (2) auf einem Deck (29) des Wasserfahrzeugs (1) abgelegt, b) wird die Einrichtung (6) zum zumindest teilautomatisierten Abdecken und/oder zum zumindest teilautomatisierten Aufdecken des Wasserfahrzeugs (1) an eine Pumpe (15) angeschlossen, c) wird die Schutzplane (2) auf dem Deck (29) des Wasserfahrzeugs (1) ausgebreitet, d) wird die Pumpe (15) zum Blasen aktiviert, e) wird die Schutzplane (2) über das System (3) am Wasserfahrzeug (1) befestigt, zum Aufdecken des Wasserfahrzeugs f) wird die Pumpe (15) zum Saugen aktiviert, g) wird das System (3) zur zumindest teilautomatisierten Befestigung der Schutzplane (2) deaktiviert.

Bezugszeichenliste für EE 1804 WO

Description:

Vorrichtung zum Abdecken von Wasserfahrzeugen und Verfahren hierzu

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abdecken von

Wasserfahrzeugen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und ein Verfahren hierzu nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 20.

Zum Schutz eines Wasserfahrzeugs vor Witterungseinflüssen wird dieses üblicherweise mit einer Schutzplane abgedeckt, welche an die Kontur des Wasserfahrzeugs angepasst ist. Anschließend wird die Schutzplane am Wasserfahrzeug befestigt. In der Regel sind diese Schutzplanen relativ groß und schwer und erfordern somit eine große Kraftanstrengung beim Abdecken und beim späteren Aufdecken des Wasserfahrzeugs .

Aus der DE 82 09 670 Ul ist eine gattungsgemäße Vorrichtung zum Abdecken eines Wasserfahrzeugs bekannt. Zum Abdecken wird eine Schutzplane über das Wasserfahrzeug gelegt, welche anschließend am Wasserfahrzeug befestigt wird. Die Schutzplane weist zur Befestigung an dem Wasserfahrzeug Befestigungsmittel auf, die als ösen ausgebildet sind, in welchen eine mit Schlaufen versehene Schnur angeordnet ist. Die Schlaufen wirken nun zur Befestigung mit entsprechenden als Haken ausgebildeten Befestigungselementen des Wasserfahrzeugs zusammen. Da die Schutzplane in der Regel sehr groß

und schwer ist, ist das Abdecken, aber auch das nachfolgende Aufdecken des Wasserfahrzeugs, insbesondere bei heißem Wetter, sehr anstrengend.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Abdecken von Wasserfahrzeugen und ein Verfahren hierzu zu schaffen, die eine Erleichterung beim Abdecken und Aufdecken des Wasserfahrzeugs ermöglichen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei der Vorrichtung durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 gegebenen Merkmale und beim Verfahren durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs 20 gegebenen Merkmale gelöst.

Ein wesentlicher Vorteil der Vorrichtung besteht darin, dass das Abdecken und das Aufdecken des Wasserfahrzeugs bzw. des Boots über eine Einrichtung zumindest teilautomatisiert erfolgen. Der Schiffsführer muss lediglich die Schutzplane auf dem Bootsdeck ausbreiten und eventuell an einer Bootswandung befestigen. Nach Verlassen des Schiffs wird die Schutzplane nach Aktivieren der Einrichtung automatisch gespannt.

Vorteilhafterweise weist die Vorrichtung zusätzlich ein System zum zumindest teilautomatisierten Befestigen der Schutzplane am Wasserfahrzeug und/oder zum zumindest teilautomatisierten Lösen der Schutzplane vom Wasserfahrzeug auf. Dies bedeutet eine weitere Erleichterung für den Schiffsführer, welcher dann nur noch das Ausbreiten der Schiffsplane und das Aktivieren von Einrichtung und System übernehmen muss.

Vorteilhafterweise sind sowohl die Einrichtung als auch das System mittels Fernbedienung oder Mobiltelefon aktivierbar,

so dass der Schiffsführer auch aus der Ferne ein Abdecken oder auch ein Aufdecken seines Boots veranlassen kann.

Vorteilhafterweise kann die Einrichtung zum zumindest teilautomatisierten Ab- und/oder Aufdecken des Wasserfahrzeugs entweder an einer dem Wasserfahrzeug zugewandten Seite der Schutzplane befestigbar oder in die Schutzplane integriert sein. Dadurch kann sowohl eine Einrichtung in eine bestehende Original-Schutzplane nachgerüstet als auch eine Einrichtung in eine neu herzustellende Schutzplane integriert werden.

Vorteilhafterweise handelt es sich um eine pneumatisch beaufschlagbare Einrichtung, die vorzugsweise aus mindestens einem flexiblen, aufblasbaren Stützschlauch besteht. Die flexible Ausführung ermöglicht eine Anpassung der Einrichtung an alle Anforderungen bzw. an alle Bootstypen. Alternativ und/oder zusätzlich sind weitere, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Einrichtungen denkbar, die durch einen technischen Vorgang beaufschlagbar sind, wie hydraulische, hydropneumatische, elektromechanische und/oder elektrochemische Einrichtungen usw.

Vorteilhafterweise erfolgt die pneumatische Beaufschlagung der Einrichtung über eine Pumpe, die blasen und saugen kann. Hierdurch kann eine Pumpe für beide Anwendungsfälle, nämlich für das zumindest teilautomatisierte Abdecken und/oder Aufdecken des Wasserfahrzeugs, verwendet werden.

Vorteilhafterweise bilden die Stützschläuche ein Kreuz, wobei zusätzlich noch zwei seitliche, in einer Haupter- streckungsrichtung der Schutzplane verlaufende Stützschläuche vorgesehen sein können. Diese Anordnung ermöglicht ein optimales Spannen der Schutzplane über dem Wasserfahrzeug.

Vorteilhafterweise weist die Vorrichtung eine Alarmanlage auf, die bei Störungen eine Warnmeldung abgibt. Vorzugsweise wird diese Warnmeldung an ein Mobiltelefon weitergeleitet, so dass ein Schiffsführer auch in der Ferne stets über den Zustand der Vorrichtung informiert ist.

Vorteilhafterweise weist die Schutzplane flexible Solarzellen auf, die zur Erhaltung der Batteriespannung beitragen.

Weitere Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung gehen aus den übrigen Unteransprüchen und der Beschreibung hervor.

Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von drei Figuren näher erläutert. Die Figuren, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination, die der Fachmann zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen wird.

Dabei zeigen:

Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen

Vorrichtung zum Abdecken eines Wasserfahrzeugs mit einer das Wasserfahrzeug abdeckenden Schutzplane,

Fig. 2 eine Ansicht auf eine dem Wasserfahrzeug zugewandte Seite der Schutzplane mit einer Einrichtung zum automatischen Abdecken und automatischen Aufdecken des Wasserfahrzeugs, wobei die Einrichtung aufblasbare Stützschläuche aufweist, und mit einer schematischen Darstellung der Steuereinheit und

Fig. 3 eine Draufsicht auf die Schutzplane mit einer Anlage zur Abschreckung von Vögeln und mit Solarzellen zur Erzeugung von Strom.

Einander entsprechende Bauteile sind in den einzelnen Figuren durchweg mit den gleichen Bezugsziffern gekennzeichnet. Von den gleichen Bauteilen in einer Figur ist nur jeweils ein Bauteil gekennzeichnet.

Die Figuren 1 bis 3 zeigen eine Vorrichtung zum Abdecken eines Wasserfahrzeugs 1. Die Vorrichtung umfasst eine Schutzplane 2, welche das Wasserfahrzeug 1 mindestens teilweise abdecken kann, wobei in Figur 1 das abgedeckte Wasserfahrzeug 1 dargestellt ist. Unter der Schutzplane 2 ist auch eine Persenning zu verstehen. Die Vorrichtung umfasst weiterhin ein System 3 zum Befestigen der Schutzplane 2 am Wasserfahrzeug 1. Hierbei weist die Schutzplane 2 mindestens ein Befestigungsmittel 4 auf, welches mit mindestens einem entsprechenden Befestigungselement 5 des Wasserfahrzeugs 1 zusammenwirkt. Die Beaufschlagung des Systems 3 zum Befestigen oder Losen der Schutzplane 1 kann manuell erfolgen. Es sind an der Schutzplane angebrachte ösen denkbar, die mit am Wasserfahrzeug angeordneten Haken zusammenwirken. Ferner sind alle weiteren erdenklichen Arten von zusammenwirkenden Befestigungssystemen denkbar.

Um eine Vorrichtung zur Abdeckung von Wasserfahrzeugen und ein Verfahren hierzu zu schaffen, die eine Erleichterung beim Abdecken und Aufdecken des Wasserfahrzeugs ermöglichen, besitzt die Vorrichtung erfindungsgemäß eine Einrichtung 6 zum automatischen Abdecken und automatischen Aufdecken des Wasserfahrzeugs 1, wobei unter Abdecken das mindestens teilweise Zudecken des Wasserfahrzeugs 1 und unter Aufdecken, das mindestens teilweise Entfernen der Schutzplane 2 verstanden werden soll. Die Einrichtung 6 kann an einer dem Wasserfahrzeug 1 zugewandten Seite 7 der Schutzplane 2 befestigbar oder in die Schutzplane 2 integriert sein.

Vorzugsweise ist die Einrichtung 6 pneumatisch beaufschlagbar, indem die Einrichtung 6 beispielsweise mindestens einen aufblasbaren Stützschlauch 8 bis 11 aufweist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind jedoch mehrere Stützschläuche 8 bis 11 vorgesehen. So zeigt Figur 2 eine Ausführung mit zwei Stützschläuchen 8 und 9, welche ein Kreuz bilden, und zwei weiteren Stützschläuchen 10 und 11, welche jeweils an einer der beiden Seiten 12, 13 der Schutzplane 2 im Wesentlichen in Richtung einer Haupterstreckungsachse 14 der Schutzplane 2 verlaufen, wobei diese Ausführung mit dem Schlauchkreuz bzw. dem Stützschlauch 8, 9 und den seitlichen Stützschläuchen 10, 11 insbesondere für Wasserfahrzeuglängen von mehr als sieben Metern vorgeschlagen wird. Es kann jedoch jede weitere Art von Anordnung der Stützschläuche vorgesehen werden. Wie bereits oben erwähnt, können die Stützschläuche sowohl an einer bereits bestehenden Schutzplane, vorzugsweise mittels Kleben, befestigt als auch bei der Herstellung einer neuen Schutzplane in diese eingearbeitet, also integriert werden. Vorteilhafterweise bestehen die Stützschläuche 8 bis 11 aus Polyäthylen, wobei auch jeder andere luftdichte Kunststoff vorstellbar ist.

Die pneumatische Beaufschlagung der Einrichtung 6 erfolgt über eine Pumpe 15, die blasen und saugen, d.h. ein Vakuum erzeugen kann. Hierbei kann es sich um eine elektrische Pumpe mit Wechselventil für das Blasen und Saugen handeln. Vorteilhafterweise ist die Pumpe 15 in einer im Wasserfahrzeug 1 vorgesehenen Steuereinheit 16 integriert. Die Steuereinheit 16 ist vorzugsweise als eine tragbare Einheit ausgeführt, die als Einheit komfortabel aus dem Wasserfahrzeug über Haltemittel entnommen werden kann. Die Steuereinheit 16 weist zusätzlich eine vorzugsweise tragbare Batterie 17 auf, die vorteilhafterweise ein integriertes Aufladegerät 18 besitzt. Die Batterie 17 dient unter anderem

zur Versorgung der elektrischen Pumpe 15 mit Strom. Zur laufenden überprüfung des Luftdrucks in der Einrichtung 6 bzw. in dem mindestens einen Stützschlauch 8 bis 11 ist ein Manometer 19 vorgesehen. Vorteilhafterweise befindet sich am Kreuzungspunkt 20 des Schlauchkreuzes ein Zwei-Wege-Ventil 21 welches mit einem Luftschlauch 22 der Pumpe 15 verbunden ist, wobei auch weitere oder andere Anbindungen von Stützschläuchen an die Pumpe und auch andere Ventilarten denkbar wären.

Vorzugsweise weist die Vorrichtung ein System 3 zum automatischen Befestigen der Schutzplane 2 am Wasserfahrzeug 1 und zum automatischen Lösen der Schutzplane 2 vom Wasserfahrzeug 1 auf. Vorzugsweise erfolgt die Beaufschlagung des Systems 3 zum Befestigen oder Lösen der Schutzplane 2 elektrisch, wobei die Batterie 17 als Stromlieferant dient. Vorzugsweise handelt sich bei dem System 3 um mindestens ein Metallelement 4, welches mit mindestens einem Elektromagneten 5 zusammenwirkt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind gemäß Figur 1 zur Befestigung der Schutzplane 2 am Wasserfahrzeug 1 an der Schutzplane 2 mehrere Metallelemente 4 angebracht, die mit mehreren, idealerweise an einer umlaufenden Wandung 23 des Wasserfahrzeugs 1 angeordneten Elektromagneten 5 zusammenwirken. Denkbar wäre auch ein in einem Randbereich der Schutzplane 2 umlaufendes Metallband, welches die Trefferwahrscheinlichkeit zwischen dem Metallband und den Elektromagneten 5 erhöht und somit einen sichereren Kontakt zwischen dem Metallband und den Elektromagneten 5 ermöglichen würde. Das mindestens eine Metallelement 4 ist bzw. die Metallelemente 4 sind entweder in die Schutzplane 2 integriert, vorzugsweise durch Einlaminieren, oder kann bzw. können nachträglich an der Schutzplane 2, beispielsweise mittels Kleben, befestigt werden.

Sowohl die Einrichtung 6 zum automatischen Abdecken und automatischen Aufdecken des Wasserfahrzeugs 1 als auch das System 3 zum Befestigen der Schutzplane 2 am Wasserfahrzeug 1 oder zum Lösen der Schutzplane 2 vom Wasserfahrzeug 1 sind mittels Fernbedienung 24 oder Mobiltelefon 25 aktivierbar. Hierzu weist die Steuereinheit 16 einen Funkempfänger 26 auf.

Zusätzlich ist eine Alarmanlage 27 vorgesehen, die bei Störungen eine akustische oder optische Warnmeldung abgibt. Die Alarmanlage 27 löst beispielsweise dann aus, wenn ein fehlender Kontakt zwischen dem Metallelement 4 der Schutzplane 2 und dem Elektromagnet 5 des Wasserfahrzeugs 1 gemessen wird, wobei vorbestimmt ist, bei welcher Anzahl von fehlenden Kontakten Alarm ausgelöst wird. Die Alarmanlage 27 kann aber auch dann ausgelöst werden, wenn ein unterhalb der Schutzplane 2 angeordneter Volumenmesser 28 ein schwindendes Volumen unter der Schutzplane 2 oder ein unterhalb der Schutzplane 2 angeordneter Abstandsmesser einen schwindenden Abstand von der Schutzplane 1 zu einem in Figur 1 gezeigten Deck 29 des Wasserfahrzeugs 1 misst oder der Manometer 19 einen Druckabfall in einem der Stützschläuche 8 bis 11 feststellt. Das Auslösen der Alarmanlage 27 wird vorzugsweise als Warnmeldung an das Mobiltelefon 25 weitergeleitet.

Figur 3 zeigt eine Draufsicht auf die Schutzplane 2. Die Schutzplane 2 weist eine Anlage 30 zur übertragung von Schockwellen zur Abschreckung von Vögeln auf, beispielsweise in Form eines Drahtgeflechts, welche ebenfalls an die Batterie 17 angeschlossen ist. Zusätzlich weist die Schutzplane 2 flexible, vorzugsweise in die Schutzplane 2 eingearbeitete Solarzellen 31 auf, welche die Batterie 17 speisen und zur Erhaltung der Spannung der Batterie 17 dienen können.

Zur Abdeckung des Wasserfahrzeugs 1 wird nun die Schutzplane

2 aus einer hier nicht sichtbaren Aufbewahrungseinrichtung entnommen und auf dem Deck 29 des Wasserfahrzeugs 1 abgelegt. Anschließend wird nun die Einrichtung 6 zum automatischen Abdecken und automatischen Aufdecken des Wasserfahrzeugs 1 bzw. der mindestens eine Stützschlauch 8 bis 11 an die Pumpe 15 angeschlossen. Danach wird die Schutzplane 2 auf dem Deck 29 des Wasserfahrzeugs 1 ausgebreitet und sowohl die Einrichtung 6 zum automatischen Abdecken als auch das System

3 zum Befestigen der Schutzplane 2 am Wasserfahrzeug 1 aktiviert. Wie bereits erwähnt, kann die Aktivierung der Einrichtung 6 und/oder des Systems 3 auch per Fernbedienung 24 oder Mobiltelefon 25 erfolgen. Das Befestigen der Schutzplane 2 kann manuell oder automatisch erfolgen, wobei dies im vorliegenden Ausführungsbeispiel ebenfalls automatisch erfolgt. Das Aktivieren des Systems 3 zum Befestigen der Schutzplane 2 bedeutet eine Stromzufuhr zu den am Wasserfahrzeug 1 angebrachten Elektromagneten 5, welche dadurch die an der Schutzplane 2 vorgesehenen Metallelemente

4 an die Wandung 23 des Wasserfahrzeugs 1 ziehen und halten. Das Aktivieren der Einrichtung 6 zum Abdecken des Wasserfahrzeugs 1 bzw. das Aktivieren der Pumpe 15 zum Blasen bedeutet eine Luftzufuhr in den mindestens einen Stützschlauch 8 bis 11, wodurch die Schutzplane 2 in die gewünschte Form gebracht und/oder gespannt wird. Bei Erreichen eines Sollwerts des Luftdrucks wird die Pumpe 15 deaktiviert. Der Sollwert wird im Stützschlauch 8 bis 11 konstant gehalten. Mittels des Manometers 19 wird der Sollwert des Luftdrucks im Stützschlauch 8 bis 11 laufend überprüft. Das System 3 zur Befestigung der Schutzplane bleibt aktiv, d.h. die Elektromagnete 5 werden weiterhin bestromt .

Zum Aufdecken des Wasserfahrzeugs 1 wird wiederum die Einrichtung 6 zum Aufdecken des Wasserfahrzeugs 1 aktiviert, d.h. es wird die Pumpe 15 zum Saugen aktiviert. Diese saugt den Stützschlauch bzw. die Stützschläuche 8 bis 11 annähernd leer. Anschließend wird das System 3 zur Befestigung der Schutzplane 2 deaktiviert, d.h. die Stromzufuhr zu den Elektromagneten 5 wird unterbrochen, so dass sich die Metallelemente 4 der Schutzplane 2 von den Elektromagneten 5 des Wasserfahrzeugs und somit die Schutzplane 2 von der Wandung 23 des Wasserfahrzeugs 1 löst. Anschließend kann die Schutzplane 2 zusammengelegt und in die Aufbewahrungseinrichtung zurückgegeben werden.