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Title:
DEVICE FOR CREATING NOISE IN A MOTOR VEHICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2003/102917
Kind Code:
A1
Abstract:
A device for creating noise in a motor vehicle comprises a hollow body, which has an entry space (8) that, via an entry line (3), is connected to a gas-conducting part of an internal combustion engine (1) mounted in the motor vehicle, and has an exit space (9) that, via an exit line (10), is acoustically coupled to a passenger compartment (5) of the vehicle and/or to the area surrounding the vehicle. The entry space (8) is separated from the exit space (9) at least by means of a wall (7) that is, in essence, acoustically inactive. A sound transmitting device (11) is arranged inside the hollow body and has at least two vibratable elements (12, 13) of which one is arranged inside entry space (8) and the other inside exit space (9). The at least two vibratable elements (12, 13) are connected to one another by means of a curved connecting element (16), which is mounted on the acoustically inactive wall (7). These elements are connected in such a manner that when the vibratable element (12) arranged inside entry space (8) is subjected to the action of sound introduced through the entry line, the connecting element (16) executes a rotational motion. The connecting element (16) transfers the vibrations of the vibratable element (12) arranged inside entry space (8) to the vibratable element (13) arranged inside entry space (9).

Inventors:
Hofmann, Marcus (Fellbacher Strasse 21, Stuttgart, 70327, DE)
Starobinski, Roudolf (Dorotheenstrasse 76, Hamburg, 22301, DE)
Application Number:
PCT/EP2003/003117
Publication Date:
December 11, 2003
Filing Date:
March 26, 2003
Export Citation:
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Assignee:
DAIMLERCHRYSLER AG (Epplestrasse 225, Stuttgart, 70567, DE)
Hofmann, Marcus (Fellbacher Strasse 21, Stuttgart, 70327, DE)
Starobinski, Roudolf (Dorotheenstrasse 76, Hamburg, 22301, DE)
International Classes:
F01N1/08; F01N1/16; G10K9/02; G10K9/04; G10K11/22; G10K15/04; (IPC1-7): G10K9/02; G10K9/04; G10K11/22; G10K15/04; G10K15/02
Foreign References:
DE10102923C12002-05-23
DE4435296A11996-04-04
DE10042012A12001-05-23
DE4435296A11996-04-04
DE10042012A12001-05-23
Other References:
PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 014, no. 575 (M - 1062) 20 December 1990 (1990-12-20)
Attorney, Agent or Firm:
Schrauf, Matthias (DaimlerChrysler AG, Intellectual Property Management IPM - C106, Stuttgart, 70546, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Vorrichtung zur Geräuschgestaltung bei einem Kraftfahr zeug mit einem Hohlkörper, welcher einen über eine Ein gangsleitung mit einem gasführenden Teil einer in dem Kraftfahrzeug angeordneten Brennkraftmaschine in Verbin dung stehenden Eingangsraum und einen mittels einer Aus gangsleitung an einen Innenraum des Fahrzeugs und/oder an den das Fahrzeug umgebenden Raum akustisch gekoppelten Ausgangsraum aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangsraum (8) wenigstens mittels einer im wesent lichen akustisch inaktive Wandung (7) von dem Ausgangs raum (9) getrennt ist, und daß innerhalb des Hohlkörpers (6) eine Schallübertragungseinrichtung (11) angeordnet ist, welche wenigstens zwei schwingfähige Elemente (12,13) aufweist, von denen das eine (12) in dem Ein gangsraum (8) und das andere (13) in dem Ausgangsraum (9) angeordnet ist, wobei die wenigstens zwei schwingfähigen Elemente (12,13) mittels eines gebogenen, an der akus tisch inaktiven Wandung (7) gelagerten Verbindungsele ments (16) derart miteinander verbunden sind, daß bei ei ner Beaufschlagung des in dem Eingangsraum (8) angeordne ten schwingfähigen Elements (12) mit durch die Eingangs leitung (3) eingeleitetem Schall das Verbindungselement (16) eine Drehbewegung ausführt, wobei das Verbindungs element (16) die Schwingungen des in dem Eingangsraum (8) angeordneten schwingfähigen Elements (12) auf das in dem Ausgangsraum (9) angeordnete schwingfähige Element (13) überträgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (16) über ein Dichtund Lagerele ment (17) an der akustisch inaktiven Wandung (7) gelagert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtund Lagerelement (17) aus einem elastischen Material besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtund Lagerelement (17) über eine Federeinrich tung (22) an der akustisch inaktiven Wandung (7) befes tigt und mittels der Federeinrichtung (22) vorgespannt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (16) im wesentlichen Uförmig ge bogen ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (16) als federndes Bauteil ausge bildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Verbindungselement (16) eine zusätzliche Masse (30) angebracht ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der wenigstens zwei schwingfähigen Ele mente (12,13) starre Plattenabschnitte (14) und an den Plattenabschnitten (14) angebrachte, nachgiebige Membran abschnitte (15) aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebigen Membranabschnitte (15) zumindest mittel bar mit dem Hohlkörper (6) verbunden sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebigen Membranabschnitte (15) gemeinsam mit der akustisch inaktiven Wandung (7) an dem Hohlkörper (6) an gebracht sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens zwei schwingfähigen Elemente (12,13) je weils eine Membran (23) und einen die Membran (23) ver steifenden Federring (24) aufweist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die schwingfähigen Elemente (12,13) den Eingangsraum (8) und den Ausgangsraum (9) jeweils in wenigstens zwei Un terräume (8a, 8b bzw. 9a, 9b) unterteilen.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß einer der in dem Eingangsraum (8) gebildete Unterraum (8a ; 8b) mit einer zusätzlichen Eingangsleitung (3a) ver bunden ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß einer der in dem Ausgangsraum (9) gebildete Unterraum (9a ; 9b) mit einer zusätzlichen Ausgangsleitung (lOa) ver bunden ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Eingangsraum (8) wenigstens ein zusätzliches schwingfähiges Element (18) angeordnet ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die akustisch inaktive Wandung (7) wenigstens zwei Wand abschnitte (26,27) aufweist, welche umfangsseitig durch ein federndes Verbindungselement (28) miteinander verbun den sind.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (16) zwei Abschnitte (16a, 16b) mit unterschiedlichen Längen aufweist.
Description:
Vorrichtung zur Geräuschgestaltung bei einem Kraftfahrzeug Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Geräuschgestal- tung bei einem Kraftfahrzeug nach der im Oberbegriff von An- spruch 1 näher definierten Art.

Eine gattungsgemäße Vorrichtung ist aus der DE 44 35 296 AI bekannt. Mit solchen Vorrichtungen sollen dem Fahrer des Kraftfahrzeugs insbesondere beim Beschleunigen die von der Brennkraftmaschine erzeugten Geräusche verstärkt übermittelt werden, um zum einen ein intensiveres Fahrerlebnis zu ermög- lichen und zum anderen mehr Informationen über den Lastzu- stand der Brennkraftmaschine weiterzugeben.

Die Nachteile dieser bekannten Vorrichtung liegen jedoch in ihrem verhältnismäßig geringen Wirkungsgrad sowie einer ge- wissen Anfälligkeit aufgrund der Verwendung einer Membran.

In der DE 100 42 012 AI wurde versucht, den Wirkungsgrad der gesamten Vorrichtung zu verbessern. Allerdings wird auch dort noch keine optimale Lösung angeboten, insbesondere was die Anfälligkeit bezüglich Beschädigungen der Membran anbelangt, die aufgrund hoher Gasdrücke beispielsweise bei aufgeladenen Brennkraftmaschinen durchaus auftreten können.

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vor- richtung zur Geräuschgestaltung bei einem Kraftfahrzeug zu schaffen, die sowohl für aufgeladene Brennkraftmaschinen gut geeignet ist als auch eine ausreichende Möglichkeit zur Über- tragung der von der Brennkraftmaschine erzeugten Schallwellen an den Fahrer gewährleistet.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die in Anspruch 1 genannten Merkmale gelöst.

Die Trennung des Hohlkörpers in den Eingangsraum und den Aus- gangsraum mittels der akustisch inaktiven Wandung bewirkt, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung vorteilhafterweise auch der bei aufgeladenen Brennkraftmaschinen auftretenden Druck- belastung ausgesetzt werden kann.

Die Übertragung der von der Brennkraftmaschine hervorgerufe- nen Schallwellen von dem Eingangsraum in den Ausgangsraum und somit von der Brennkraftmaschine zu dem Innenraum des Kraft- fahrzeugs oder zu dem das Kraftfahrzeug umgebenden Raum wird erfindungsgemäß durch die sich sowohl in den Eingangsraum als auch in den Ausgangsraum erstreckende Schallübertragungsein- richtung ermöglicht, so daß der Fahrer in der Lage ist, den Geräuscheindruck der Brennkraftmaschine, der beispielsweise von deren Last abhängen kann, akustisch wahrzunehmen.

Die beiden schwingfähigen Elemente, die Teile der Schallüber- tragungseinrichtung sind, sind erfindungsgemäß durch ein ge- bogenes, an der akustisch inaktiven Wandung gelagertes Ver- bindungselement miteinander verbunden, welches bei Druckbe- aufschlagung des in dem Eingangsraum angeordneten schwingfä- higen Elements eine Dreh-bzw. Pendelbewegung um seinen Dreh- punkt ausführt und somit die Schwingungen von dem einen schwingfähigen Element an das andere schwingfähige Element ü- berträgt. Durch die beschriebene Drehbewegung des Verbin- dungselements kann dasselbe sehr einfach an der akustisch in- aktiven Wandung gelagert werden, da vorteilhafterweise keine axiale Bewegung des Verbindungselements auftritt.

Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfin- dung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus den nach- folgend anhand der Zeichnung prinzipmäßig dargestellten Aus- führungsbeispielen.

Es zeigt : Fig. 1 eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit der Schallübertragungseinrichtung ; Fig. 2 eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung aus Fig. 1 ; Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III aus Fig. 2 ; Fig. 4 eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ; Fig. 5 eine vergrößerte Darstellung aus Fig. 4 ; Fig. 6 eine weitere Ausführungsform der Schallübertragungs- einrichtung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ; Fig. 7 eine Ansicht gemäß dem Pfeil VII aus Fig. 6 ; Fig. 8 eine um 90° verdrehte Ansicht der Vorrichtung aus Fig. 6 ; Fig. 9 eine Ansicht gemäß dem Pfeil IX aus Fig. 8 ; Fig. 10 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ; Fig. 11 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ; Fig. 12 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ; Fig. 13 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ; Fig. 14 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ; Fig. 15 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ; und Fig. 16 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung.

Fig. 1 zeigt eine zu einer Brennkraftmaschine 1 führende An- saugleitung 2 als gasführende Leitung, welche über eine Ein- gangsleitung 3 mit einer Vorrichtung 4 zur Geräuschgestaltung der von der Brennkraftmaschine 1 hervorgerufenen Geräusche verbunden ist. Statt von der Ansaugleitung 2 könnte die Ein- gangsleitung 3 auch von einer anderen gasführenden Leitung der Brennkraftmaschine 1 abzweigen, also beispielsweise von einer Abgasleitung. Die Vorrichtung 4 befindet sich, wie auch die Brennkraftmaschine 1, die Ansaugleitung 2 und die Ein- gangsleitung 3, in einem in seiner Gesamtheit nicht darge- stellten Kraftfahrzeug und ist in der Lage, sowohl das Ge- räusch in einem Innenraum 5 des Kraftfahrzeugs als auch in der nicht dargestellten Umgebung desselben zu beeinflussen.

Die Vorrichtung 4 weist einen Hohlkörper 6 auf, der durch ei- ne im wesentlichen akustisch inaktive, also den Schall nicht weiterleitende Wandung 7 in zwei Räume, nämlich einen Ein- gangsraum 8 und einen Ausgangsraum 9, unterteilt ist. Der Eingangsraum 8 ist mit der Eingangsleitung 3 und der Aus- gangsraum 9 mit einer Ausgangsleitung 10 verbunden, welche im vorliegenden Fall zu dem Innenraum 5 führt. Allerdings könnte die Ausgangsleitung 10 auch zu einem das Kraftfahrzeug umge- benden Raum geführt werden.

Des weiteren ist innerhalb des Hohlkörpers 6 eine Schallüber- tragungseinrichtung 11 angeordnet, welche zwei schwingfähige Elemente 12 und 13 aufweist, von denen das erste schwingfähi- ge Element 12 in dem Eingangsraum 8 und das zweite schwingfä- hige Element 13 in dem Ausgangsraum 9 angeordnet ist. Die beiden schwingfähigen Elemente 12 und 13 unterteilen den Ein- gangsraum 8 und den Ausgangsraum 9 jeweils in zwei voneinan- der abgeschlossene Unterräume 8a und 8b sowie 9a und 9b. In diesem Zusammenhang wäre es möglich, an die Unterräume 8b und 9b, welche sich jeweils zwischen einem der schwingfähigen E- lemente 12 und 13 sowie der akustisch inaktiven Wandung 7 be- finden, zusätzliche Eingangs-oder Ausgangsleitungen anzu- schließen, welche im vorliegenden Fall nicht dargestellt sind. Dabei herrscht vor und hinter den beiden schwingfähigen Elementen 12 und 13 jeweils der gleiche statische Druck, so daß keine statische Druckvorbelastung gegeben ist.

In der dargestellten Ausführungsform weist jedes der schwing- fähigen Elemente 12 und 13 jeweils starre Plattenabschnitte 14 und an den Plattenabschnitten 14 angebrachte, nachgiebige Membranabschnitte 15 auf, die mit dem Hohlkörper 6 verbunden sind. Auf diese Weise wird die Schwingfähigkeit der beiden schwingfähigen Elemente 12 und 13 und damit das Vermögen der Schall- übertragungseinrichtung 11, Schall zu übertragen, erreicht.

Alternativ wäre es auch möglich, daß lediglich eines der schwingfähigen Elemente 12 und 13 den starren Plattenab- schnitt 14 aufweist.

Die beiden schwingfähigen Elemente 12 und 13 sind mittels ei- nes gebogenen, im wesentlichen U-förmigen Verbindungselements 16, welches sich durch die akustisch inaktive Wandung 7 er- streckt und an derselben über ein Dicht-und Lagerelement 17 gelagert ist, verbunden. Das Dicht-und Lagerelement 17 be- wirkt zum einen die nachfolgend näher beschriebene Lagerung des Verbindungselements 16 und zum anderen eine vollständige Abdichtung der in diesem Bereich ausgesparten akustisch inak- tiven Wandung 7. Die feste Anbringung des Verbindungselements 16 an den beiden schwingfähigen Elementen 12 und 13 kann in beliebiger Weise erfolgen.

Das Verbindungselement 16 ist im vorliegenden Fall als fe- derndes Bauteil ausgebildet, welches im Querschnitt bei- spielsweise rund oder rechteckig ausgeführt sein kann und dessen Steifigkeit das Übertragungsverhalten der Schallüber- tragungseinrichtung 11 beeinflußt. Durch die U-förmig geboge- ne Form des Verbindungselements 16 und dessen Lagerung über das aus einem elastischen Material, beispielsweise Gummi, be- stehende Dicht-und Lagerelement 17 an der akustisch inakti- ven Wandung 7 wird bei einer Schallbeaufschlagung des in dem Eingangsraum 8 angeordneten ersten schwingfähigen Elements 12 das Verbindungselement 16 in eine Dreh-bzw. Pendelbewegung um das Dicht-und Lagerelement 17 versetzt, wodurch die Schwingungen des ersten schwingfähigen Elements 12 auf das zweite schwingfähige Element 13 übertragen werden, welches in dem Ausgangsraum 9 angeordnet ist. Hierdurch werden die Schallwellen von dem Eingangsraum 8 in den Ausgangsraum 9 und somit letztlich von der Brennkraftmaschine 1 an den Innenraum 5 übertragen, und zwar trotz der oben beschriebenen gasdich- ten Abtrennung des Eingangsraums 8 von dem Ausgangsraum 9 mittels der akustisch inaktiven Wandung 7. Um die gewünschte Rotation der Schallübertragungseinrichtung 11 zu erzielen, kann das Dicht-und Lagerelement 17 beispielsweise bezüglich in axialer Richtung wirkender Kräfte weitaus weniger nachgie- big sein als bezüglich der in Richtung der Drehbewegung wir- kenden Kräfte. Dies vereinfacht außerdem die Lagerung des Verbindungselements 16 in axialer Richtung.

Von dem Eingangsraum 8 verläuft eine Verbindungsleitung 31 zu dem Unterraum 8b, um für einen Druckausgleich zu sorgen.

Statt der Verbindungsleitung 31 wäre es auch möglich, die bzw. einen der Plattenabschnitte 14 nicht mit der Wandung des Hohlkörpers 6 zu verbinden, um das Überströmen zu ermögli- chen. Bei den nachfolgenden Ausführungsbeispielen könnten diese beiden Möglichkeiten ebenfalls vorgesehen sein, diese sind jedoch jeweils nicht dargestellt.

Fig. 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Vorrichtung 4, bei welcher die Schallübertragungseinrichtung 11 annähernd identisch wie diejenige gemäß Fig. 1 ausgeführt ist. Aller- dings ist in dem Eingangsraum 8 ein zusätzliches schwingfähi- ges Element 18 angeordnet, welches mit dem ersten schwingfä- higen Element 12 über ein weiteres Verbindungselement 19 ver- bunden ist, das in diesem Fall als gerade Stange ausgebildet ist. Durch das zusätzliche schwingfähige Element 18 ergibt sich eine Geräuschbeeinflussung, welche entsprechend an das in dem Ausgangsraum 9 angeordnete zweite schwingfähige Ele- ment 13 weitergeleitet wird.

Des weiteren ist in dem Eingangsraum 8 eine weitere akustisch inaktive Wandung 20 vorgesehen, durch den das Verbindungsele- ment 19 verläuft, so daß der Eingangsraum 8 in insgesamt sechs Unterräume 8a, 8b, 8c, 8d, 8e und 8f unterteilt ist. In diesem Fall wäre es möglich, in jeden oder zumindest in einen Teil der Unterräume 8a, 8b, 8c, 8d, 8e und 8f eine separate Eingangsleitung einzuleiten, beispielsweise aus unterschied- lichen Ansaugrohren eines nicht dargestellten Ansaugkrümmers der Brennkraftmaschine 1. Dabei münden in die Unterräume 8b, 8e und 8f weitere Eingangsleitungen 3b, 3c und 3d, für die das gleiche gilt für die oben erwähnte Eingangsleitung 3.

Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch den im vorliegenden Fall zy- lindrisch ausgeführten Hohlkörper 6, bei welchem die Durch- führung des Verbindungselements 16 durch das Dicht-und La- gerelement 17 erkennbar ist.

Eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung 4 ist in Fig. 4 dargestellt, bei welcher die Membranabschnitte 15 der beiden schwingfähigen Elemente 12 und 13 gemeinsam mit der akustisch inaktiven Wandung 7 über Befestigungselemente 21 an dem Hohl- körper 6 angebracht sind. Selbstverständlich kann auch ledig- lich ein, beispielsweise ringförmig ausgebildetes Befesti- gungselement 21 vorgesehen sein. Diese Ausführungsform ver- einfacht die Montage der Schallübertragungseinrichtung 11 an den Hohlkörper 6.

Des weiteren ist dabei das Dicht-und Lagerelement 17 über eine Federeinrichtung 22 an der akustisch inaktiven Wandung 7 befestigt und mittels der Federeinrichtung 22 vorgespannt.

Dies ist in Fig. 5 nochmals deutlicher dargestellt, wobei durch diese Ausführung zum einen eine einfachere Montage des Dicht-und Lagerelements 17 und zum anderen aufgrund der ver- änderbaren Auslegung der Federeinrichtung 22 und der damit erreichbaren Beeinflussung der Beweglichkeit des Dicht-und Lagerelements 17 eine Flexibilität im Übertragungsverhalten der gesamten Schallübertragungseinrichtung 11 geschaffen wer- den kann. In der Praxis kann nämlich mit einer härteren Ein- stellung des Dicht-und Lagerelements 17 ein anderes Schwing- verhalten der beiden schwingfähigen Elemente 12 und 13 er- reicht werden als mit einer weicheren Einstellung des Dicht- und Lagerelements 17, was zu einem anderen Übertragungsver- halten, also gegebenenfalls zur Übertragung anderer Frequen- zen führt. Bei den anderen Ausführungsbeispielen kann das Dicht-und Lagerelement 17 mit der akustisch inaktiven Wan- dung 7 beispielsweise verklebt werden.

Alternative Ausführungsformen der schwingfähigen Elemente 12 und 13 zeigen Fig. 6 und Fig. 7 sowie Fig. 8 und Fig. 9.

Hierbei weist jedes der schwingfähigen Elemente 12 und 13 ei- ne Membran 23 und einen die Membran 23 versteifenden Feder- ring 24 auf, auf dem die Membran 23 aufgespannt ist und der hier ringförmig mit einem durchlaufenden Mittelsteg 25 ausge- bildet ist. Der Federring 24 kann dazu dienen, eine gewisse Flexibilität im Übertragungsverhalten der Schallübertragungs- einrichtung 11 zu ermöglichen. An dem Mittelsteg 25 kann bei- spielsweise das Verbindungselement 16 angebracht werden. Auch für diese Ausführungsbeispiele der schwingfähigen Elemente 12 und 13 gilt, daß über die Drehbewegung des Verbindungsele- ments 16 die Schwingungen in die Schallübertragungseinrich- tung 11 eingeleitet werden, wodurch die Übertragung von Schallwellen aus dem Eingangsraum 8 in den Ausgangsraum 9 stattfindet.

Bei der Ausführungsform der Vorrichtung 4 gemäß Fig. 10 weist die akustisch inaktive Wandung 7 zwei Wandabschnitte 26 und 27 auf, die im vorliegenden Fall im wesentlichen parallel zu- einander verlaufen und an ihrem Umfang, also im Bereich des Hohlkörpers 6, durch ein federndes Verbindungselement 28 mit- einander verbunden sind. Durch Veränderung der Steifheit des federnden Verbindungselements 28 ist es möglich, den von der Schallübertragungseinrichtung 11 erzeugten Klang zu beein- flussen, was auch der Fall sein kann, wenn die Vorrichtung 4 bereits in dem Kraftfahrzeug installiert ist, also beispiels- weise auch während der Fahrt. Bei dieser Ausführungsform weist jeder der Wandabschnitte 26 und 27 ein Dicht-und La- gerelement 17 auf, so daß das Verbindungselement 16 an insge- samt zwei Dicht-und Lagerelementen 17 gegenüber der akus- tisch inaktiven Wandung gelagert ist.

Um zu verdeutlichen, daß der Eingangsraum 8 von dem Ausgangs- raum 9 auch räumlich getrennt sein kann, ist in Fig. 11 ein entsprechendes Ausführungsbeispiel dargestellt. Auch hier ist jedoch in dem Eingangsraum 8 das erste schwingfähige Element 12 und in dem Ausgangsraum 9 das zweite schwingfähige Element 13 angeordnet, wobei die beiden schwingfähigen Elemente 12 und 13 wiederum über das durch die akustisch inaktive Wandung 7 verlaufende Verbindungselement 16 miteinander verbunden sind. Allerdings ist hier die akustisch inaktive Wandung 7 nicht die unmittelbare Trennlinie zwischen dem Eingangsraum 8 und dem Ausgangsraum 9, sondern bildet einen Teil der Außen- wand des Hohlkörpers 6. Dies ermöglicht, daß der Eingangsraum 8 gegebenenfalls separat von dem Ausgangsraum 9 in dem Kraft- fahrzeug angebracht und lediglich durch das durch das Dicht- und Lagerelement 17 verlaufende Verbindungselement 16 mitein- ander verbunden werden kann, was selbstverständlich vom Platzangebot des jeweiligen Kraftfahrzeugs abhängt.

Fig. 12 zeigt eine bezüglich ihrer prinzipiellen Wirkung mit der Ausführungsform gemäß Fig. 1 im wesentlichen identische Vorrichtung 4. Hierbei verlaufen allerdings die beiden schwingfähigen Elemente 12 und 13 senkrecht zu der den Hohl- körper 6 in horizontaler Richtung teilenden akustisch inakti- ven Wandung 7. Die beiden schwingfähigen Elemente 12 und 13 sind im Bereich der akustisch inaktiven Wandung miteinander verbunden, es ist jedoch auch weiterhin das mittels des Dicht-und Lagerelements 17 an der akustisch inaktiven Wan- dung 7 gelagerte und die beiden schwingfähigen Elemente 12 und 13 miteinander verbindende Verbindungs- element 16 vorgesehen. Durch die dargestellte Anordnung wer- den noch geringere Axialkräfte auf das verbunden, es ist je- doch auch weiterhin das mittels des Dicht-und Lagerelement 17 aufgebracht. Die Unterräume 8a und 8b sowie 9a und 9b sind hier jeweils über die Eingangsleitung 3 und die Ausgangslei- tung 10 hinaus mit jeweils einer zusätzlichen Eingangsleitung 3a und einer zusätzlichen Ausgangsleitung l0a versehen.

Fig. 13 zeigt eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung 4, bei welcher das Verbindungselement 16 wiederum mit dem Dicht- und Lagerelement 17 verbunden ist. Allerdings ist das Verbin- dungselement 16 im Gegensatz zu den vorangegangenen Ausfüh- rungsbeispielen nicht symmetrisch ausgeführt sondern besitzt, ausgehend von dem Dicht-und Lagerelement 17 einen kürzeren Abschnitt 16a und einen längeren Abschnitt 16b. Dies ermög- licht eine mechanische Verstärkung bzw. Reduzierung der oben beschriebenen Kräfte und Auslenkungen.

Des weiteren ist erkennbar, daß in einer Fortführung des Aus- führungsbeispiels gemäß Fig. 11 der Eingangsraum 8 und der Ausgangsraum 9 nicht Teil eines gemeinsamen Hohlraums sind, sondern lediglich über das Verbindungselement 16 miteinander verbunden werden. Ein weiteres Verbindungselement 29 sorgt für eine starre Kopplung des Eingangsraums 8 mit dem Aus- gangsraum 9. In nicht dargestellter Weise wäre es auch denk- bar, die Brennkraftmaschine 1 als Kopplung zwischen den bei- den Räumen 8 und 9 vorzusehen.

Eine weitere Möglichkeit zur Beeinflussung bzw. Verstärkung verschiedener Frequenzen ist durch die Ausführungsform gemäß Fig. 14 gegeben. Hierbei ist das Verbindungselement 16 mit einer zusätzlichen Masse 30 versehen, die die Schwingungs- übertragungseigenschaften des Verbindungselementes 16 verän- dert. Ansonsten entspricht die Vorrichtung 4 gemäß Fig. 14 derjenigen gemäß Fig. 13.

In Fig. 15 ist der Eingangsraum 8 ebenfalls von dem Ausgangs- raum 9 getrennt, wobei die Verbindung über das Verbindungs- element 29 hergestellt wird. Somit stellt die Ausführungsform der Vorrichtung 4 gemäß Fig. 15 eine Kombination der Ausfüh- rungen gemäß Fig. 12 und Fig. 13 dar.

Fig. 16 zeigt eine der Ausführungsform der Vorrichtung 4 ge- mäß Fig. 14 sehr ähnliche Ausführungsform. Hierbei ist das Verbindungselement 19 in der Form eines zusätzlichen Volumens um das Verbindungselement 16 ausgeführt. Dies ermöglicht zum einen eine zusätzliche Klangbeeinflussung und zum anderen ei- nen Schutz des Verbindungselementes 16 gegen Verschmutzung von außen.

Sämtliche in den Figuren 1 bis 16 dargestellten Ausführungs- formen der Vorrichtung 4 können in beliebiger Weise miteinan- der kombiniert werden, falls sie sich nicht in offensichtli- cher Weise gegenseitig ausschließen.