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Title:
DEVICE FOR CUTTING FOOD PRODUCTS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2003/037578
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for cutting food products, wherein separating sheets can be inserted simultaneously between the cut products. The transport system for delivering the paper web from which the separating sheets are formed comprises a station for transversal perforation of the paper web. The paper web is delivered to the cutting plane in such a way that the transversal perforation is located on the cutting plane during each paper separating operation.

Inventors:
Weber, Günther (Zachow 5, Zachow, 17094, DE)
Application Number:
PCT/EP2002/010151
Publication Date:
May 08, 2003
Filing Date:
September 10, 2002
Export Citation:
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Assignee:
WEBER MASCHINENBAU GMBH & CO. KG (Formerstrasse 3, Breidenbach, 35236, DE)
Weber, Günther (Zachow 5, Zachow, 17094, DE)
International Classes:
B26D3/28; B26D7/27; B26D9/00; B65H35/04; (IPC1-7): B26D7/27
Foreign References:
DE3239178A1
DE4402923A1
US5138823A
Attorney, Agent or Firm:
MANITZ, FINSTERWALD & PARTNER GBR (Postfach 31 02 20, München, 80102, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Vorrichtung zum Aufschneiden von Lebensmittelprodukten wie Wurst, Schinken, Käse und dergleichen, mit einer Einrichtung zur Zuführung der aufzuschneidenden Produkte (8) zu einer durch ein umlaufendes Schneidmesser (3) und eine mit diesem zusammenwir kende, am Ende der Produktzuführbahn (1) vorgesehene Schneidkan te (4) bestimmten Schneidebene (2) sowie einem Transportsystem für eine Papierbahn (6), die von einer Vorratsrolle (5) abgezogen, der Schneidebene (2) zugeführt und in vorgebbarer Abhängigkeit von der Schnittfolge derart vorgeschoben wird, dass das Schneidmesser (3) beim Abschneiden einer Produktscheibe auch einen Abschnitt von der Papierbahn (6) abtrennen kann, der als Zwischenlage zusammen mit der abgeschnittenen Scheibe auf eine Sammelfläche (9) für die aufgeschnittenen Produkte fällt, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportsystem für die Papierbahn (6) eine Station (7) zur QuerPerforierung der Papierbahn (6) umfasst und dass der Papier vorschub derart gesteuert oder geregelt ist, dass bei jedem Papier Abtrennvorgang die QuerPerforierung in der Schneidebene (2) liegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Station (7) zur Querperforierung zumindest eine Perforie rungswalze aufweist, die der Schneidebene (2) benachbart angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportsystem für die Papierbahn (6) und die Station (7) zur Querperforierung unterhalb der Produktzuführbahn (1) angeord net sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Perforierungswalze derart ausgebildet ist, dass die zwischen den Durchbrechungen in Querrichtung verbleibenden Stege eine mi nimale, für den Weitertransport der Papierbahn (6) noch erforderliche Breite aufweisen.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneidmesser (3) bei jedem Trennen der Papierbahn (6) nur durch die zwischen den Durchbrechungen verbleibenden Stege der Perforierung schneidet.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneidmesser (3) aus einem Sichelmesser besteht.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneidmesser (3) aus einem planetarisch umlaufenden Kreismesser besteht.
8. Vorrichtung zum Aufschneiden von Lebensmittelprodukten wie Wurst, Schinken, Käse und dergleichen, mit einer Einrichtung zur Zuführung der aufzuschneidenden Produkte (8) zu einer durch ein umlaufendes Schneidmesser (3) und eine mit diesem zusammenwir kende, am Ende der Produktzuführbahn (1) vorgesehene Schneidkan te (4) bestimmten Schneidebene (2) sowie einem Transportsystem für eine Papierbahn (6), die von einer Vorratsrolle (5) abgezogen, der Schneidebene (2) zugeführt und in vorgebbarer Abhängigkeit von der Schnittfolge derart vorgeschoben wird, dass das Schneidmesser (3) beim Abschneiden einer Produktscheibe auch einen Abschnitt von der Papierbahn (6) abtrennt, der als Zwischenlage zusammen mit der abgeschnittenen Scheibe auch eine Sammelfläche (9) für die aufge schnittenen Produkte fädelt, dadurch gekennzeichnet, dass die Papierbahn (6) in Laufrichtung beabstandet Querperforie rungen aufweist und dass der Papiervorschub derart gesteuert oder geregelt ist, dass bei jedem PapierAbtrennvorgang die QuerPerfo rierung in der Schneidebene (2) liegt.
Description:
Vorrichtung zum Aufschneiden von Lebensmittelprodukten Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufschneiden von Lebensmit- telprodukten wie Wurst, Schinken, Käse und dergleichen, mit einer Ein- richtung zur Zuführung der aufzuschneidenden Produkte zu einer durch ein umlaufendes Schneidmesser und eine mit diesem zusammenwirkende, am Ende der Produktzuführbahn vorgesehene Schneidkante bestimmten Schneidebene sowie einem Transportsystem für eine Papierbahn, die von einer Vorratsrolle abgezogen, der Schneidebene zugeführt und in vorgeb- barer Abhängigkeit von der Schnittfolge derart vorgeschoben wird, dass das Schneidmesser beim Abschneiden einer Produktscheibe auch einen Abschnitt von der Papierbahn abtrennen kann, der als Zwischenlage zusammen mit der abgeschnittenen Scheibe auf eine Sammelfläche für die aufgeschnittenen Produkte fällt.

Eine derartige Vorrichtung ist aus der EP 0 251 337 B 1 bekannt. Mittels dieser bekannten Vorrichtung ist es möglich, zwischen nacheinander aufgeschnittenen Scheiben während des Schneidevorgangs Trennblätter einzubringen. Der Nachteil dieser bekannten Vorrichtung besteht vor allem darin, dass zur einwandfreien Durchführung der Papierschneide- vorgänge ein sehr scharfes Messer erforderlich ist und die notwendige Messerschärfe jeweils nur über eine relativ beschränkte Betriebsdauer aufrechterhalten werden kann. Die Messerstandzeit wird demgemäß entsprechend verringert, das heißt die Zahl der erforderlichen Messer- wechsel bzw. Nachschärfvorgänge nimmt im Vergleich zu einer Schneid- vorrichtung deutlich zu, bei der ohne Papierzwischenlagen gearbeitet wird. Die Folge davon ist, dass die Gesamtleistung der betreffenden Vorrichtung bzw. des betreffenden Slicers störend beeinträchtigt wird.

Aufgabe der Erfindung ist es, die vorstehend erläuterten Nachteile zu beseitigen und demgemäß die Messerstandzeit trotz des erforderlichen Schneidens der Papierbahn wesentlich zu erhöhen.

Gelöst wird diese Aufgabe ausgehend von der eingangs angegebenen Vorrichtung dadurch, dass das Transportsystem für die Papierbahn eine Station zur Quer-Perforierung der Papierbahn umfasst und dass der Papiervorschub derart gesteuert oder geregelt ist, dass bei jedem Papier- Abtrennvorgang die Quer-Perforierung in der Schneidebene liegt.

Durch die Erfindung wird es möglich, die tatsächlich zu schneidende Papierlänge deutlich zu verringern, weil nur noch die zwischen den Durchbrechungen der Perforierung vorhandenen Stege durchschnitten werden müssen. Dies hat eine entsprechende Verlängerung der Messer- standzeit zur Folge.

Die Quer-Perforierung kann so ausgestaltet werden, dass die tatsächliche Papierschneidlänge nur noch 30 bis 40 % der Gesamtbreite der Papier- bahn beträgt und dabei trotzdem die Gesamtstabilität der Papierbahn so hoch ist, dass der erforderliche Vorschub problemfrei erfolgen kann.

Gemäß einer Ausführungsvariante der Erfindung kann auch eine bereits vorperforierte Papierbahn mit entsprechenden Querperforierungen in definierten Abständen verwendet werden, wobei dann der Papiervorschub unter Verwendung entsprechender Sensoren so zu steuern bzw. zu regeln ist, dass wiederum bei jedem Papier-Abtrennvorgang die Quer-Perforie- rung exakt in der Schneidebene liegt und damit vom Messer nur die Stege zwischen den Perforationsdurchbrechungen geschnitten werden müssen.

Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben, die in stark schematisierter Form einen Slicer mit einer Papierbahnzuführung zeigt.

Die Zeichnung zeigt eine Produktzuführbahn 1 über die das jeweils aufzu- schneidende Produkt 8 mittels für sich bekannter Einrichtungen der Schneidebene 2 des Slicers zugeführt wird. In der Schneidebene 2 läuft ein als Sichelmesser oder planetarisch umlaufendes Kreismesser ausge- bildetes Schneidmesser 3 reihum und wirkt dabei mit der am Ende der Produktzuführbahn 1 vorgesehenen Schneidkante 4 zusammen. Bei jedem Umlauf des Schneidmessers wird vom Produkt 8 entsprechend dem jeweils wirksamen Vorschub eine Scheibe abgeschnitten, bei Fehlen eines Vorschubs werden Leerschnitte ausgeführt.

Unterhalb der Produktzuführbahn befinden sich die Komponenten eines Transportsystems, mittels dessen eine Papierbahn 6 in der Weise in Rich- tung der Schneidebene 2 unterhalb der Schneidkante 4 zugeführt werden kann, dass das Schneidmesser 3 bei einem Umlauf zusammen mit einer Produktscheibe einen Abschnitt dieser Papierbahn 6 abtrennt, der dann als Zwischenlage zusammen mit der abgeschnittenen Scheibe auf eine Sammelfläche 9 für die aufgeschnittenen Produkte fällt.

Die Papierbahn 6 wird von einer Vorratsrolle 5 abgezogen und mittels geeigneter Fördereinrichtungen zu einer Perforierungsstation 7 geführt, in der in die Papierbahn eine Querperforation eingebracht wird. In Laufrich- tung der Bahn aufeinander folgende Querperforationen legen die Länge des jeweils als Zwischenlage abzutrennenden Papierabschnitts fest, denn der Papiervorschub wird so gesteuert oder geregelt, dass bei jedem durch das Schneidmesser 3 erfolgenden Papier-Abtrennvorgang die Quer- Perforierung in der Schneidebene 2 liegt.

Aufgrund des Durchschneidens der Querperforation ist es beispielsweise möglich, im Falle einer Papierbahn mit einer Breite von 100 mm die tat- sächliche Papierschneidelänge auf beispielsweise 30 bis 40 mm zu verrin- gern, wobei sich diese verringerte Papierschneidelänge aus der Summe der Breite der zu durchschneidenden Stege in der Querperforation zusam- mensetzt.

Damit ist ohne weiteres ersichtlich, dass die Messerstandzeit gegenüber herkömmlichen Vorrichtungen, bei denen ohne Querperforation geschnit- ten werden muss, wesentlich erhöht und mehr als verdoppelt werden kann. Da dabei der zur Erzielung dieses Vorteils zu treffende Aufwand gering ist, kommt diesem durch die Erfindung erzielten Vorteil besondere Bedeutung zu.