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Title:
DEVICE FOR CUTTING AND TAPPING PIPES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1981/002267
Kind Code:
A1
Abstract:
The device is adapted both to the cutting and the tapping of pipes and comprises a cutting unit (1) and a tapping unit (2) which are mounted on a common frame (3) supported by a trestle (4). The device may be disassembled in separate elements which may be carried and assembled by one person. The tapping unit (2) pivots on the frame (3) so as to facilitate and speed up the cutting of pipes (9). During cutting, the lever arm applied to the pipe (9) is very small.

Inventors:
Wuchner X,
Application Number:
PCT/CH1980/000158
Publication Date:
August 20, 1981
Filing Date:
December 22, 1980
Export Citation:
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Assignee:
FISCHER AG G WUCHNER X.
International Classes:
B23D45/12; B23G1/22; B23G1/24; B23P23/02; (IPC1-7): B23D45/12; B23G1/52; B23P23/02
Foreign References:
US3332095A
DE2157787A1
FR2279512A1
DE1777391A1
GB674650A
GB2025279A
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Einrichtung zum Trennen und Gewindeschneiden von Rohren, mit je einer mit einem Antriebsmotor versehenen Trenn und SchneideVorrich ung, die beide auf ein Gestell montierbar und in von einer Person leicht tragbaren Einheiten zerleg¬ bar sind, wobei eine Klemmvorrichtung zur Halterung des Roh¬ res zwischen der Trenn— und der Schneidevorrichtung ange¬ ordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Klemmvor¬ richtung (8) von der Trennvorrichtung (1) bis zur Gewinde¬ schneidevorrichtung (2) derart erstreckt, dass der gesamte freie Weg zwischen diesen beiden Vorrichtungen (1, 2) von der Klemmvorrichtung (8) ausgefüllt ist, und dass die Schneidevorrichtung (2) an einem Führungsrohr (30) zwischen einer Trenn und einer Schneidstellung schwenkbar ist, das ferner zur Verschiebung dieser Vorrichtung (2) dient.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (4) zwei gespreizt uförmige Rohre einschliesst, und zerlegbar ist, an deren Mittelschenkel (6) ein Grund¬ körper (3) zur Aufnahme der Trenn (1) und der SchneideVor¬ richtung (2) montiert ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die als Füsse (5) dienenden, gespreizten Schenkel etwa auf halber Höhe mit einander verbunden sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 3 , dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung aus einer viereckigen Auflageplatte (7) be¬ steht.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (4) ein Tisch ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, 11 geräuscharmen Lauf ausgelegt ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidevorrichtung (2) mittels eines Hebels (19) verschiebbar ist, der drehbar im Führungsrohr (30) abge¬ stützt ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (19) über einen Gabelkopf (31) mit dem Führungs¬ rohr (30) drehbar verbunden ist, der einen sich in das Führungsrohr (30) hinein erstreckenden Zapfen mit einer Umfangsrille aufweist, in die Gewindestifte (32) eingreifen, die in die Rohrwandung eingeschraubt sind.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das äussere Ende des Gabelkopfes (31) mit einem .Schlitz versehen ist, in dem das gabelförmige Ende des Hebels (19) mittels eines Stiftes (25) gleitbar gehalten ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (19) beabstandet vom gabelförmigen Ende, für den Verschiebevorgang mit der Schneidevorrichtung (2) lösbar verbunden ist.
Description:
Einrichtung zum Trennen und Gewindeschneiden von Rohren

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Trennen und Gewin¬ deschneiden von Rohren, mit je einer mit einem Antriebsmotor versehenen Trenn- und SchneideVorrichtung, die beide auf ein Gestell montierbar und in von einer Person leicht tragbaren Einheiten zerlegbar sind, wobei eine Klemmvorrichtung zur Hal- terung des * Rohres zwischen der Trenn- und der Schneidevorrich¬ tung angeordnet ist.

Derartige Einrichtungen werden beim Verlegen von Rohren in Neu¬ bauten oder zur Ausbesserung von Rohrleitungen verwendet.

In grösseren Neubauten spielen die Abmessungen und das Gewicht solcher Einrichtungen keine nennenswerte Rolle, weil die Ein¬ richtung während längerer Zeit benutzt wird, und die Arbeiten meistens von mehreren Ins allateuren ausgeführt werden.

Bei uinfangsmässig kleineren Arbeiten, z.B. in Einfamilienhäu¬ sern oder bei Ausbesserungen an bestehenden Rohrleitungen, ist es dagegen wichtig, dass die Einrichtung möglichst klein und leicht transportierbar ist, und zwar insbesondere deshalb, weil solche Arbeiten oft von nur einem Installateur ausgeführt wer¬ den. Dieser Installateur sollte deshalb auch in der Lage sein, die Einrichtung allein zu bedienen und zu transportieren in

einem Personenwagen.

Für den Transport mittels eines Personenwagens ist es besonders wichtig, dass die Einrichtung zerlegbar ist. Die Zerlegbarkeit ist auch beim Transport mittels anderer Wagen von grossem Vor¬ teil, weil sich die Einrichtung leichter verstauen lässt und nicht zum Kippen neigt.

Das Zerlegen und der Zusammenbau sollten dabei möglichst schnell durchführbar sein.

Eine bekannte, zerlegbare Einrichtung dieser Art ist u.a. mit den folgenden Nachteilen behaftet:

a) Zum Rohrtrennen uss der Gewindeschneidekopf ausgespannt werden.

b) Das Rohrtrennen erfolgt mittels eines grossen, kreisförmigen Sägeblattes .

c) Das Sägeblatt gewährleistet keine einwandfreien Schnittkanten.

d) Der Schnitt ist zudem infolge des grossen Abstances zwischen dem Schraubstock und dem Sägeblatt ungenau, weil das Rohr beim Schneiden vibriert. Deshalb entsteht zudem ein zusätz¬ liches Geräusch.

e) Der Antriebsmotor für das Gewindeschneiden ist sehr laut bzw. akustisch nicht umweltfreundlich.

f) Die Trennstelle ist nicht sauber und weist am zuletzt getrennten Teil des Rohres eine Stelle auf, die Nachbear¬ beitung, z.B. mittels einer Feile, erfordert.

g) Die Einrichtung besitzt nur eine sehr beschränkte Ablage-

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Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Einrichtung zum Rohrtrennen und Gewindeschneiden, welche die vorgenannten Nach¬ teile nicht aufweist.

Dabei soll die Umstellung von Trenn- auf Schneidebetrieb und umgekehrt in kürzester Zeit durchführbar sein, indem für diese Umstellung nur eine einfache Handbewegung erforderlich ist.

Der Antriebsmotor soll derart ausgelegt oder angeordnet sein, dass der Geräuschpegel sehr niedrig ist. Ferner sollen normale, im Handel beziehbare Motoren verwendbar sein, damit kostspielige Sonderausführungen vermieden und der Motorenaustausch erleich¬ tert wird.

Die Trennvorrichtung soll derart ausgebildet sein, dass ein ein¬ wandfreier Schnitt entsteht, so dass keine Rückstände am abgetrennten Rohrstück entstehen, die eine Nachbearbeitung er¬ fordern.

Das Sägeblatt soll möglichst klein und gut geschützt sein, um Unfälle zu vermeiden und den Schnitt zu verbessern.

Zudem soll das Rohr während des Schneidens gut gehalten sein, damit Vibrationen praktisch ausgeschlossen sind, der Geräusch¬ pegel niedrig bleibt und der Schnitt einwandfrei wird.

Die Einrichtung soll mit nur einem Stroraanschluss versehen sein, »der sowohl den Trenn- als auch den Schneidevorgang speist.

Ferner soll die Einrichtung für die Zufuhr eines Schneidemittels für den Schneidεvorgang ausgerüstet sein.

Diese Aufgabe ist mittels der Lehre gemäss dem gekennzeichneten Teil des Anspruches 1 gelöst.

Ausführungs ormen dieser Lehre sind in den nachfolgenden, ab ¬ hängigen Ansprüchen umschrieben.

Die erfindungsgemässe Einrichtung hat einen sehr niedrigen Ge ¬ räuschpegel und gewährt eine saubere Trennung und ein einwand ¬ freies Gewinde.

Die Einrichtung, einschliesslich des Gestells, ist in sehr kur¬ zer Zeit zerleg- und zusammensetzbar, und die einzelnen Teile der Einrichtung sind derart leicht, dass ein Installateur sie mühelos tragen kann.

Die Umstellung von Schneide- auf Trennbetrieb erfolgt durch ein einfaches Ausschwenken der Schneidevorrichtung, wodurch das Einsetzen des zu trennenden Rohres nicht beeinträchtigt wird. Bei der Rückstellung von Trenn- auf Schneidebetrieb wird die Schneidevorrichtung wieder eingeschwenkt.

Die zwischen den Füssen der Einrichtung angeordnete Platte er¬ leichtert die Aufbewahrung von Schneidemittel, Werkzeugen, Teilen, usw.

Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Einrichtung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine Seitenansicht der Einrichtung mit Gestell,

Fig. 2 eine Sti nansieht der Einrichtung nach Fig. 1 in Rich¬ tung des Pfeiles II, ohne Gestell,

Fig. 3 eine Draufsicht der Einrichtung nach Fig. 1, ohne Gestell,

Fig. 4 eine Stirnansicht der Einrichtung nach Fig. 1, ohne Ge¬ stell und Trennvorrichtung in Richtung des Pfeiles IV, und

Fig. 5 eine detaillierte Darstellung der Schwehkhebelbefesti- gung an der Vorrichtung nach Fig. 2.

In Fig. 1 ist eine Einrichtung mit einer Rohr-Trennvorrichtung 1, einer Gewinde-Schneidevorrichtung 2 für Rohre, einem Grund¬ körper 3 und einem Gestell 4 dargestellt. Das Gestell 4 hat vier Füsse 5 , die von zwei gespreizt u-förmig gebogenen Roh¬ ren gebildet werden, die oben vom Grundkörper 3 zusammengehal¬ ten werden, der mit den mittleren Schenkeln 6 verschraubt ist. Etwa auf halber Höhe sind die Füsse 5 mittels einer Auflageplatte 7, z.B. durch Schrauben oder Haken, miteinander verbunden. Die Auflageplatte 7 dient zur Aufnahme von Werkzeug und Teilen. Das Gestell selbst ist schnell zerleg- und zusammenstellbar. Anstelle des Gestells kann aber auch ein beispielsweise an der

Montagestelle vorhandener Tisch verwendet werden, so dass der Transport des Gestells vermieden werden kann.

Die beiden Vorrichtungen 1 und 2 sind am Grundkörper 3 wegnehm¬ bar befestigt, so dass sie nach Belieben entfernt werden können, sofern die Einrichtung nur zum Rohrtrennen oder Gewindeschnei¬ den verwendet wird. Die lösbare Befestigung hat zudem den Vorteil, dass die beiden Vorrichtungen 1, 2 und der Grundkörper 3 von einander und vom Gestell 4 getrennt transportiert werden können.

Zwischen den beiden Vorrichtungen 1, 2 befindet sich ein Schraubstock 8 zur Halterung des Rohres 9 während des Schnei¬ de- oder Trennvorganges.

In Fig. 2 ist eine Stirnansicht der Schneidevorrichtung 2 in ausgeschwenkter Lage für den Trennvorgang dargestellt. Ferner ist diese Vorrichtung 2 in eingeschwenkter Lage für den Schnei- ievorgang gestrichelt eingezeichnet. Dieser SchwenkVorgang ist -lotwendig, um die Schneidεvorrichtung aus der Bahn eines langen .-lohres 9 zu entfernen, das von der Trennvorrichtung 1 auf eine .assende Länge abzuschneiden -ist. Da die Trennvorrichtung 1_

das Schneiden des Gewindes nicht stört , ist sie normalerweise nicht aus der Bahn des Rohres schwenkbar . Beim Seh neide Vorgang kann sich das Rohr durch die Trennvorrichtung 1 erstrecken , die mit einem durchgehenden Loch versehen is t . Beim Trennen wird ein kleines Sägeblatt radial nach innen gedrückt und in eine kreisförmige Bahn rund um das Rohr 9 bewegt . Dabei wird die Rohrwandung durch einen Planetschnitt um den ganzen Rohr¬ umfang getrennt.

Für den Trennvorgang wird vorzugsweise ein Sägeblatt verwendet , das einen Schni tt ohne Rückstände gewährleistet , so dass eine Nachbearbeitung der Rohrenden nach dem Trennvorgang nicht er¬ forderlich ist.

Beim Trennvorgang wird ein nach unten hängender Pis tolengri f

10 mit einer Hand gefasst und ein darin befindlicher Schalter *

11 betätigt , mit dem das Sägeblatt eingeschaltet wird. Dann wird das in einem Gehäuse 12 befindliche Sägeblatt mittels des Pistolengriffes 10 radial gegen das Rohr 9 gedrückt und der Pistolengriff 10 um eine Achse 13 planetenartig rund um das Rohr 9 geführt bis es durchtrennt ist. Im Kabel 11a der Trenn¬ vorrichtung 1 sind Schleifkontakte angeordnet, damit das Kabel 11a beim Trennen nicht verdreht wird.

Damit ausreichend Platz für die zu trennende Rohre vorhanden ist, wird die Schneidevorrichtung 2 beim Trennvorgang zur Seite geschwenkt, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist. Dieser Schwenkvor¬ gang wird durch Anfassen eines Griffes 17a am Motorgehäuse durchgeführt, wobei der Schneidekopf gehoben wird. In der aus¬ geschwenkten, wie auch in der eingeschwenkten Lage bleibt die Schneidvorrichtung 2 wegen des Eigengewichtes ohne Hilfsmittel stehen . Es können aber s chnappsch los s artige Haltemittel , die von Hand durch leichtes Drücken lösbar sind, in den beiden Stellungen der Schneidvorrichtung 2 vorgesehen werden. In der rezeigten Ausführung (Fig. 2) besteht dieses Schnappschloss

Haken 14, der in einen Sperrkörper 15 eingreift. Damit die Schneidevorrichtung 2 beim Einschwenken nicht hart gegen die Auflage schlägt, ist ein Belag, z.B. aus Kunststoff, an der Stelle 16 vorgesehen. In ausgeschwenkter Lage der Schneidevor¬ richtung 2 ist ebenfalls ein Dämpfer, z.B. ein Weichgu mirohr 18a, an einer Welle 18, zur Verhinderung eines harten Anschlages vorgesehen.

Am stirnseitigen Ende der Schneidvorrichtung 2 befindet sich ein Hebel 17 zum Spannen des Schneidkörpers nach dem Auslösen. Der Schneidkörper ist durch einen Bajonettverschluss mit der Schneidvorrichtung verbunden und kann im Laufe von wenigen Sekunden ausgewechselt werden.

Die Schneidevorrichtung 2 ist um ein Rohr 30 schwenkbar, das auch als Führung- beim Vorwärtsschieben der Vorrichtung 2 {Fig. 5) beim Gewindeschneiden mittels eines Hebels 19 dient, der mittels eines Hakens 20 in ein Loch 21 in einer Platte 22 an der Vor¬ richtung 2 eingreift. Das vom Griff 23 entfernte Ende 24 des Hebels 19 ist gabelförmig ausgebildet und greift an einen Zapfen 25 in einem Gabelkopf 31 an, der drehbar im Rohr 30 an¬ geordnet ist (Fig. 5) . Zur Halterung des Gabelkopfes 31, der drehbar ist, gegen eine axiale Verschiebung ist das Rohr 30 mit zwei Löchern versehen, in die Gewindestifte 32 eingesetzt sind, die sich in das Rohrinnere erstrecken und dabei in eine Rille im Gabelkopf 31 eingreifen. Somit kann die Schneidevor¬ richtung 2 mittels des Hebels 19 in der axialen Richtung des Rohres 30 verschoben und relativ zu diesem Rohr 30 verschwenkt werden, wobei die beiden Bewegungen mittels des Hakens 20 er¬ zeugt werden.

Wenn die erwünschte Gewindelänge erreicht ist, werden die Schneidebacken automatisch radial nach aussen bewegt und der Schneidevorgang abgestellt.

Zum sicheren Auslösen auch beim Gewindeschneiden an kurzen J oh-

ren 9 ist ein Endschalter 8a z.B. am Schraubstock 8 angeordnet.

Als Antriebsmotor 26 für die Schneidevorrichtung 2 ist ein Dreh¬ strommotor handelsüblicher Art vorgesehen. Derartige Motoren laufen sehr geräuscharm und sind somit akustisch umweltfreundlich,

Aus der Draufsicht nach Fig. 3 geht besonders deutlich hervor, dass der Abstand zwischen dem Schraubstock 8 und der Trennvor¬ richtung 1 sehr gering ist. Infolgedessen ist ein einwandfreies und vibrationsfreies Trennen möglich. Die Anordnung v des Schraub¬ stockes 8 führt somit ferner zu einem besonders geräuscharmen Schneidevorgang. Der Schraubstock 8 wird mittels eines Schlüs¬ sels betätigt, ' der auf einen Zapfen 27 mit viereckigem Quer¬ schnitt aufsetzbar ist.

In Fig. 4 ist eine Stirnansicht in der Richtung IV in Fig. 1, jedoch in einer Ausführung mit entfernter TrennVorrichtung 1 dargestellt. Diese Ausführung wird dann verwendet, wenn die Ein¬ richtung während einer längeren Dauer nur zum Gewindeschneiden verwendet wird.

Anderseits kann die Schneidevorrichtung 2 entfernt werden, so¬ fern die Einrichtung während längerer Dauer nur zum Trennen benutzt wird.

In Fig. 1 ist ein Schalter 6a für die Stromzufuhr dargestellt. Dieser Schalter 6a hat eine mittige Stufe (wie dargestellt) und zwei seitlichen Stufen. In der mittigen Stufe ist die Trennvσr- richtung 1 eingeschaltet, die nun mittels des Schalters 11 be¬ tätigbar ist. In den beiden äusseren Stufen ist die Schneide¬ vorrichtung 2 jeweils für Links- oder Rechtsgewinde eingeschal¬ tet, während die Stromzufuhr zur Trennvorrichtung 1 unterbrochen ist. In der Weise ist gewährleistet, dass nicht sowohl die Trenn- 1 als auch die Schneidevorrichtung 2 gleichzeitig eingeschaltet werden können.

Zur Spühlung und Kühlung der Schneidstelle sind ein Schneidmit¬ tel und eine Handpumpe vorgesehen, das am Boden in einem Span¬ behälter 3a, unter einem Sieb aufbewart wird.

Gegenüber bestehender Ausführungen dieser Art besitzt die vor¬ liegende Einrichtung u.a. die folgenden Vorteile:

- Die Einrichtung ist leicht und sehr schnell zerlegbar in leicht tragbaren Teilen.

- Die Teile sind in einem Personenwagen transportierbar.

Der Schnitt ist einwandfrei und bedarf keiner Nachbearbeitung,

Es wird ein kleines Sägeblatt verwendet, das sehr preisgüns¬ tig und handlich ist.

- Der Abstand vom Schraubstock zum Sägeblatt ist sehr kurz, so dass das Rohr beim Trennen fest und geräuscharm gehalten wird.

- Der Schneidevorgang ist wegen des verwendeten handelsüblichen Drehstrommotors sehr geräuscharm.

- Ein gleichzeitiges Einschalten der Trenn- und der Schneid¬ vorrichtung ist nicht möglich.

Die Einrichtung ist mit einer Ablageplatte für Teile, Schneid¬ mittel usw. versehen.

Die Einrichtung ist zum Trennen und Schneiden von kurzen Rohren geeignet.