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Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR DETECTING THE POSITION OF A MOVING SHIFT ELEMENT OR ACTUATING ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/057759
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device (1) for detecting the position of a moving shift element or actuating element (2). Two embodiments exist, wherein one embodiment comprises the shift element or actuating element (2) and a notch (4) having a first contour (5). In a further embodiment, the shift element or actuating element (2) has a first and a second notch (21, 22). Each of the two notches (21, 22) has a corresponding contour (31, 32) in order to reduce the necessary shifting force (F).

Inventors:
GRIESHAMMER, Andreas (Marloffsteiner Str. 64, Nürnberg, 90411, DE)
OBERPERTINGER, Gerhardd (Schulstraße 15, Adelsdorf, 91325, DE)
Application Number:
EP2009/064344
Publication Date:
May 27, 2010
Filing Date:
October 30, 2009
Export Citation:
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Assignee:
SCHAEFFLER TECHNOLOGIES GMBH & CO. KG (Industriestraße 1-3, Herzogenaurach, 91074, DE)
GRIESHAMMER, Andreas (Marloffsteiner Str. 64, Nürnberg, 90411, DE)
OBERPERTINGER, Gerhardd (Schulstraße 15, Adelsdorf, 91325, DE)
International Classes:
F16H59/70
Foreign References:
EP1548333A1
DE102006036696A1
DE19609429A1
DE4422232A1
EP0732715A1
DE102006051650A1
DE19581769C1
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Claims:
Patentansprüche

1. Vorrichtung (1 ) zur Lageerkennung eines beweglichen Schaltungs- oder Stellelements (2), wobei das Schaltungs- oder Stellelement (2) mindestens eine Raste (4) mit mindestens einer ersten Kontur (5) aufweist, die mindestens eine Schaltposition auf einem obersten Niveau (10) und mindestens eine zweite Schaltposition auf einem untersten Niveau (11 ) der Raste (4) aufweist, wobei der Raste (4) eine Sensoranordnung (7) zuge- ordnet ist, die einen in einem Gehäuse (9) hubbeweglichen und federbelasteten Abtastbolzen (8) aufweist, dass mehrere Sensoren (15) im Gehäuse (9) vorgesehen sind, die die Stellung des hubbeweglichen Abtastbolzen (8) bestimmen und daraus eine Position (P1, P2) des Schaltungsoder Stellelements (2) erkennt, dass der hubbewegliche und federbelaste- te Abtastbolzen (8) an einem freien Ende eine bewegliche Kugel (17) trägt, die mit der jeweiligen Kontur (5) der Raste (4) am Schaltungs- oder Stellelement zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass eine degressive Feder (20) mit dem Abtastbolzen (8) zusammenwirkt, so dass eine Schaltkraft zwischen der Schaltposition auf dem obersten Niveau (10) und der Schaltposition auf einem untersten Niveau (11 ) der Raste eine erforderliche Schaltkraft (F) nicht linear ansteigt.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass eine einzige Sensoranordnung (7) vorgesehen ist, die mit der entsprechenden Kontur (5) der Raste (4) zusammenwirkt und dadurch die Schaltposition auf dem obersten Niveau (10) und die Schaltposition auf einem untersten Niveau (11 ) ermittelt.

3. Vorrichtung (1 ) zur Lageerkennung eines beweglichen Schaltungs- oder Stellelements (2), wobei das Schaltungs- oder Stellelement (2) eine erste Raste (21 ) mit einer ersten Kontur (31 ) und eine zweite Raste (22) mit ei- ner zweiten Kontur (32) trägt, dass der ersten Kontur (31 ) und der zweiten

Kontur (32) jeweils eine Sensoranordnung (7) zugeordnet ist, wobei jede Sensoranordnung (7) einen in einem Gehäuse (9) hubbeweglichen Ab- tastbolzen (8) aufweist, dass mehrere Sensoren (15), die die Stellung des hubbeweglichen Abtastbolzens (8) bestimmen, daraus eine Position des Schaltungs- oder Stellelements (2) ermitteln, dass der hubbewegliche Abtastbolzen (8) an einem freien Ende eine bewegliche Kugel (17) trägt, die mit der jeweiligen Kontur (31 , 32) der ersten Raste (21 ) und zweiten Raste (22) am Schaltungs- oder Stellelement (2) zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kontur (31 ) der ersten Raste (21 ) und die zweite Kontur (32) der zweiten Raste (22) derart ausgeformt sind, dass eine Schaltkraft (F) zumindest abschnittsweise entlang eines Teilbereichs (31 a, 32a) der ersten Kontur (21 ) und der zweiten Kontur (22) kompensiert ist.

4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teilbereich (31 a) der ersten Kontur (31 ) der ersten Raste (32) eine von Null unterschiedliche Steigung aufweist und dass ein Teilbereich (32a) der zweiten Kontur (32) der zweiten Raste (22) ebenfalls eine von

Null unterschiedliche Steigung aufweist, die zur Steigung des Teilbereichs (31 a) der ersten Kontur (31 ) der ersten Raste (21 ) das gleiche Vorzeichen besitzt.

5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kontur (31 ) der ersten Raste (21 ) eine erste Schaltposition

(P-i) und eine zweite Schaltposition (P2) aufweist wobei die erste Kontur (31 ) V-förmig ausgestaltet ist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der ersten Schaltposition (P1) und der zweiten Schaltposition (P2) die ers- te Kontur (31 ) der ersten Raste (21 ) eine V-förmige Vertiefung (33) aufweist, die unterhalb eines Niveaus (N1) der ersten Schaltposition (P1) und eines Niveaus (N2) der zweiten Schaltposition (P2) liegt.

7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Kontur (32) der zweiten Raste (22) ebenfalls eine erste Schaltposition (P1) und eine zweite Schaltposition (P2) aufweist, wobei die zweite Kontur (32) der zweiten Raste (22) ebenfalls einen ersten Teilbereich (32a) und einen zweiten Teilbereich (32b) aufweist.

8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der ersten Schaltposition (P1) der Teilbereich (32a) nachgeordnet ist, der eine Stei- gung ausgebildet hat und dass der der zweiten Schaltposition (P2) vorgeordnete zweite Teilbereich (32b) keine Steigung ausgebildet hat.

9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Steigungen des mindestens ersten Teilbereichs (31 a) der ersten Raste (21 ) und die des mindestens ersten Teilbereichs (32a) der zweiten Raste (22) derart aufeinander abgestimmt sind, dass eine erforderliche

Schaltkraft (F) abgemildert ist.

10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Schaltungs- oder Stellelement (2) das Schal- tungs- oder Stellelement (2) eines Getriebes eines Fahrzeugs ist.

Description:
Bezeichnung der Erfindung

Vorrichtung zur Lageerkennung eines beweglichen Schaltungs- oder Stellelements

Beschreibung

Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Lageerkennung eines beweglichen Schaltungs- oder Stellelements. Im Besonderen betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Lageerkennung eines beweglichen Schaltungs- oder Stellelements, wobei das Schaltungs- oder Stellelement mindestens eine Raste mit mindestens einer ersten Kontur aufweist. Die mindestens eine Raste hat min- destens eine Schaltposition auf einem obersten Niveau und mindestens eine Schaltposition auf einem untersten Niveau der Raste ausgebildet. Der Raste ist eine Sensoranordnung zugeordnet, die einen in einem Gehäuse hubbeweglich und federbelasteten Abtastbolzen aufweist. Ebenso sind mehrere Sensoren im Gehäuse vorgesehen, die die Stellung des hubbeweglichen Abtastbolzens be- stimmen und daraus eine Lageerkennung ermitteln. Der hubbewegliche und federbelastete Abtastbolzen besitzt an einem freien Ende eine bewegliche Kugel, die mit der jeweiligen Kontur der Raste am Schaltungs- oder Stellelement zusammenwirkt.

Ferner betrifft die Erfindung ebenfalls eine Vorrichtung zur Lageerkennung eines beweglichen Schaltungs- oder Stellelements, wobei das Schaltungsoder Stellelement eine erste Raste mit einer ersten Kontur und eine zweite Raste mit einer zweiten Kontur trägt. Der ersten Kontur und der zweiten Kontur ist jeweils eine Sensoranordnung zugeordnet. Jede Sensoranordnung besitzt einen in einem Gehäuse hubbeweglichen Abtastbolzen, der mehrere Sensoren besitzt, um die Stellung des hubbeweglichen Abtastbolzens zu bestimmen. Aus der bestimmten Stellung des hubbeweglichen Abtastbolzens wird die Position des Schaltungs- oder Stellelements ermittelt. Der hubbewegliche Abtastbolzen trägt an einem freien Ende eine bewegliche Kugel, die mit der jeweiligen Kontur der ersten Raste und/oder der zweiten Raste am Schaltungs- oder Stellelement zusammenwirkt.

Hintergrund der Erfindung

Die deutsche Offenlegungsschrift DE 10 2006 036 696 A1 offenbart eine Sensoranordnung. Die Sensoranordnung dient zur Bestimmung von Stellungen wenigstens eines Getriebebauteils. Die Sensoranordnung besitzt wenigstens eine Sensorik und einen Abtastbolzen, der hubbeweglich in einem Gehäuse gelagert ist. Dabei ist das auf dem Gehäuse tragende Ende des Abtastbolzens gegen wenigstens eine dem Getriebebauteil zugeordnete Ablaufbahn bzw. Rampe elastisch vorspannbar. Die Sensorik trägt mindestens einen Impulsgeber, der berührungslos die Stellung des Abtastbolzens und somit auch berüh- rungslos die Schaltposition ermittelt.

Die deutsche Patentschrift DE 195 81 769 C1 offenbart eine Rampenkontur für eine Arretiereinrichtung. Die Arretiereinrichtung dient zur Lagefixierung eines beweglichen Schaltungs- oder Stellelements. Insbesondere finden diese Arre- tiereinrichtungen für eine Schaltung eines Getriebes Anwendung. Im Getriebegehäuse ist ein Arretierbolzen verschiebbar geführt, der an einer Stirnseite eine Rastkugel aufweist. Der Arretierbolzen ist durch eine Druckfeder vorgespannt. Durch diese mit der Druckfeder erfolgte Vorspannung des Arretierbolzens folgt somit die Rastkugel einer auf dem Schaltungs- bzw. Stellelement vorgesehen Kurve. Die Rastkugel liegt dabei an zwei Anlagepunkten an der kurvenförmig ausgebildeten Rampenkontur an. Die Rampenkontur ist dabei derart ausgebildet, dass der Anlagepunkt mit einem Wendepunkt der symmetrisch gestalteten Rampenkontur übereinstimmt.

Die Problematik, welche bei den bisherigen Vorrichtungen des Standes der Technik zur Lageerkennung eines beweglichen Schaltungs- oder Stellelements aufgetreten ist, ist, dass es oft nicht eindeutig möglich war, eine ausgeprägte Höhenkodierung auf einer Betätigungskontur zu erreichen. Somit war es nicht eindeutig möglich, die zu detektierenden Schaltstellungen einwandfrei zu erfassen. Die eindeutige Erfassung der Konturen wäre z. B. durch eine Erhöhung oder Änderung der Betätigungskontur möglich, was somit auch eine Änderung der Arretierkräfte und damit auch eine Änderung des Schaltkraftverlaufs be- dingt. Der Schaltkraftverlauf wird kundenseitig vorgegeben und kann kaum verändert werden. Dies bedeutet, dass bei der Betätigung eines Getriebes mit Hilfe des Schaltungs- oder Stellelements dies möglichst ohne erhöhten Kraftaufwand möglich sein muss.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Lageerkennung eines beweglichen Schaltungs- oder Stellelements zu schaffen, dass die Schaltstellungen des Getriebes eindeutig erkennt und dabei keinen erhöhten Kraftaufwand für die Einstellung der verschiedenen Schaltstellungen eines Getriebes benötigt.

Die obige Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung zur Lageerkennung eines beweglichen Schaltungs- oder Stellelements, welches die Merkmale des Anspruchs 1 umfasst.

Ferner wird diese Aufgabe gelöst durch eine Vorrichtung zur Lageerkennung eines beweglichen Schaltungs- oder Stellelements, welches die Merkmale des Anspruchs 3 umfasst.

Mit einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung umfasst die Vorrichtung zur Lageerkennung eines beweglichen Schaltungs- oder Stellelements mindestens eine Raste, die mindestens eine erste Kontur ausgebildet hat. Mit der Raste ist es möglich, mindestens eine erste Schaltposition auf einem obersten Niveau und mindestens eine zweite Schaltposition auf einem untersten Niveau zu detektieren bzw. einzustellen. Hierzu ist der Raste eine Sensoranordnung zugeordnet, die einen in einem Gehäuse hubbeweglichen und federbelasteten Abtastbolzen aufweist. Mehrere Sensoren sind im Gehäuse vorgesehen, die die Stellung des hubbeweglichen Abtastbolzens bestimmen und daraus die Position des Schaltungs- oder Stellelements erkennen. Der hubbewegliche und federbelastete Abtastbolzen trägt an einem freien Ende eine bewegliche Kugel, die mit der jeweiligen Kontur der Raste am Schaltungs- oder Stellelement zusammenwirkt. Es ist eine degressive Feder vorgesehen, die mit dem Abtastbolzen zusammenwirkt, so dass eine Schaltkraft zwischen der Schaltposition auf dem obersten Niveau und der Schaltposition auf einem untersten Niveau der Raste nicht linear ansteigt.

Gemäß der oben beschriebenen Ausführungsform ist eine einzige Sensoranordnung vorgesehen, die mit der entsprechenden Kontur der Raste zusam- menwirkt. Somit ist es möglich, die Schaltposition auf dem obersten Niveau und die Schaltposition auf dem untersten Niveau zu ermitteln.

Die Vorrichtung zur Lageerkennung des hubbeweglichen Schaltungs- oder Stellelements kann gemäß einer weiteren Ausführungsform ausgestaltet sein. Das Schaltungs- oder Stellelement besitzt eine erste Raste mit einer ersten Kontur und eine zweite Raste mit einer zweiten Kontur. Dabei ist jeweils der ersten Kontur und der zweiten Kontur eine Sensoranordnung zugeordnet. Jede Sensoranordnung besitzt einen in einem Gehäuse hubbeweglichen Abtastbolzen, der mehrere Sensoren zur Ermittlung der Stellung des hubbeweglichen Abtastbolzens aufweist. Aus der Stellung des hubbeweglichen Abtastbolzens kann somit die Position des Schaltungs- oder Stellelements ermittelt werden. Der hubbewegliche Abtastbolzen trägt an einem freien Ende eine bewegliche Kugel, die mit der jeweiligen Kontur der ersten Raste und/oder der zweiten Raste am Schaltungs- oder Stellelement zusammenwirkt. Die erste Kontur der ersten Raste und die zweite Kontur der zweiten Raste sind dabei derart ausgeformt, dass die Schaltkraft zumindest abschnittsweise entlang eines Teilbereichs der ersten Kontur und der zweiten Kontur kompensiert ist.

Ein Teilbereich der ersten Kontur der ersten Raste weist eine von Null unter- schiedliche Steigung auf. Ein Teilbereich der zweiten Kontur der zweiten Raste besitzt ebenfalls eine von Null unterschiedliche Steigung. Die Steigung des zweiten Teilbereichs besitzt ein negatives Vorzeichen in Bezug auf die Steigung des ersten Teilbereichs. Die erste Kontur der ersten Raste besitzt eine erste Schaltposition und eine zweite Schaltposition. Die Kontur der ersten Raste ist V-förmig ausgestaltet. Es ist für einen Fachmann jedoch selbstverständlich, dass die Kontur der ersten Raste auch eine andere Form annehmen kann. Die Bedingung ist lediglich, dass die erste Schaltposition und die zweite Schaltposition auf einem jeweils unterschiedlichen Niveau liegen, welches mit der Sensoranordnung erfasst werden soll.

Zwischen der ersten Schaltposition und der zweiten Schaltposition besitzt die erste Kontur der ersten Raste eine V-förmige Vertiefung. Die Vertiefung ist dabei derart ausgestaltet, dass sie unterhalb des Niveaus der ersten Schaltposition und unterhalb des Niveaus der zweiten Schaltposition liegt.

Die zweite Kontur der zweiten Raste weist ebenfalls eine erste Schaltposition und eine zweite Schaltposition auf. Die zweite Kontur der zweiten Raste hat ebenfalls einen ersten Teilbereich und einen zweiten Teilbereich ausgebildet. Der ersten Schaltposition ist der erste Teilbereich nachgeordnet. Dieser erste Teilbereich hat eine Steigung ausgebildet. Der zweiten Schaltposition ist der zweite Teilbereich vorgeordnet. Dieser zweite Teilbereich besitzt keine Steigung.

Die Steigungen des ersten Teilbereichs der ersten Raste und die des mindestens ersten Teilbereichs der zweiten Raste sind derart aufeinander abgestimmt, dass die erforderliche Schaltkraft abgemildert ist.

Das bewegliche Schaltungs- oder Stellelement ist das Schaltungs- oder Stellelement eines Getriebes eines Fahrzeugs.

Im Folgenden sollen die Ausführungsbeispiele die Erfindung und ihre Vorteile anhand der beigefügten Figuren näher erläutern. Figur 1 zeigt schematisch eine Anordnung zur Lageerkennung eines beweglichen Schaltungs- oder Stellelements.

Figur 2 zeigt schematisch ein Schaltungs- oder Stellelement gemäß dem Stand der Technik, welches zwei Rasten aufweist, mit denen die

Position bzw. Lage des beweglichen Schaltungs- oder Stellelements bestimmt werden soll.

Figur 3 zeigt schematisch die erfindungsgemäße Ausgestaltung eines beweglichen Schaltungs- oder Stellelements, mit dem eindeutig die verschiedenen Schaltungspositionen bestimmt werden können.

Figur 4 zeigt eine weitere Ausführungsform eines beweglichen Schal- tungs- oder Stellelements, welches eine einzige Raste aufweist, mit dem eindeutig die Positionen des beweglichen Schaltungsoder Stellelements bestimmt werden können.

Für gleiche oder gleich wirkende Elemente der Erfindung werden identische Bezugszeichen verwendet. Ferner werden der Übersicht halber in den einzelnen Figuren nur Bezugszeichen dargestellt, die für die Beschreibung der jeweiligen Figur erforderlich sind. Die dargestellten Ausführungsformen stellen lediglich Beispiele dar, wie die erfindungsgemäße Vorrichtung ausgestaltet sein kann. Sie stellen aber keine abschließende Begrenzung der Erfindung dar.

Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung der Vorrichtung 1 zur Lageerkennung eines beweglichen Schaltungs- oder Stellelements 2. Das Schaltungsoder Stellelement 2 bewegt sich entlang einer in Figur 1 mit dem Doppelpfeil A- A dargestellten Bewegungsrichtung. Das Schaltungs- oder Stellelement besitzt mindestens eine Raste 4, die eine entsprechende Kontur 5 ausgebildet hat. Für die Bewegung des Schaltungs- oder Stellelements 2 ist eine bestimmte Kraft F erforderlich. Es ist für einen Fachmann selbstverständlich, dass, je ausgeprägter die Kontur 5 ist, die Kraft F für die Bewegung des Schaltungs- oder Stell- elements 2 ebenfalls steigt. Dem Schaltungs- oder Stellelement ist die Vorrichtung 1 zur Lageerkennung des beweglichen Schaltungs- oder Stellelements 2 zugeordnet. Die Vorrichtung 1 besitzt einen hubbeweglichen Bolzen 8, der an seinem vorderen Ende 8A eine Kugel 17 trägt. Diese Kugel 17 greift in ent- sprechender Weise in die Kontur 5 des Schaltungs- oder Stellelements 2 ein. Der Abtastbolzen 8 ist mit einer Feder 20 vorgespannt. Der Abtastbolzen 8 selbst bewegt sich innerhalb eines Gehäuses 9. Die Stellung des Abtastbolzens 8 wird mit einer Sensoranordnung 7 detektiert. Hierzu umfasst die Sensoranordnung 7 mehrere Sensoren 15. Die Kontur 5 der Raste 4 weist mindes- tens ein oberstes Niveau 10 und ein unterstes Niveau 11 auf. Mit der Vorrichtung 1 zur Lageerkennung des beweglichen Schaltungs- oder Stellelements 2 ist es unbedingt erforderlich, dass das oberste Niveau 10 und das unterste Niveau 11 eindeutig erkannt werden, um somit eine eindeutige Aussage über die Schaltposition des beweglichen Schaltungs- oder Stellelements 2 zu ge- winnen.

Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung eines beweglichen Schaltungsoder Stellelements 2, welches mit einer ersten Raste 21 und einer zweiten Raste 22 versehen ist. Der ersten Raste 21 und der zweiten Raste 22 ist je- weils eine Sensoranordnung 7 zugeordnet, die, wie bereits erwähnt, eine Kugel 17 trägt, die an der ersten Kontur 31 der ersten Raste bzw. an der zweiten Kontur 32 der zweiten Raste 22 abrollt. Über den federbelasteten Bolzen 8 der Vorrichtung 1 zur Lageerkennung eines beweglichen Schaltungs- oder Stellelements 2 wird sichergestellt, dass die Kugel der ersten Kontur 31 oder der zweiten Kontur 32 folgt. Gemäß dem Stand der Technik, wie in Figur 2 dargestellt, ist die erste Kontur 31 der ersten Raste 21 V-förmig ausgebildet. Die zweite Kontur 32 der zweiten Raste besitzt keine Steigung und ist im Wesentlichen parallel zum Schaltungs-Stellelement 2. Somit ist es mit der in Figur 2 dargestellten Anordnung nicht möglich, die Position des Schaltungs- bzw. Stellelements zu ermitteln. Hinzu kommt, dass die Schaltkraft bei dem Erreichen der zweiten Position P 2 zu groß wird, so dass sie nicht mehr den Kundenanforderungen genügt, welche eine im Wesentlichen gleich bleibende oder ein bestimmtes Niveau nicht überschreitende Schaltkraft fordern. Figur 3 zeigt eine schematische Ausgestaltung eines Schaltungs- oder Stell- elements gemäß der gegenwärtigen Erfindung. Das Schaltungs-Stellelement 2 besitzt eine erste Raste 21 und eine zweite Raste 22. Die erste Raste 21 hat eine erste Kontur 31 ausgebildet. Ebenso hat die zweite Raste 22 eine zweite Kontur 32 ausgebildet. Die erste Kontur 31 der ersten Raste 21 hat einen ersten Teilbereich 31 a und einen zweiten Teilbereich 31 b ausgebildet. Ebenso hat die zweite Kontur 32 der zweiten Raste 22 einen ersten Teilbereich 32a und einen zweiten Teilbereich 32b ausgebildet. Bei Bewegung des Schaltungs- und Stellelements 2 bewegen sich folglich auch das erste Rastelement 21 und das zweite Rastelement 22. Dies führt zu einer Bewegung des Sensorelements 7 von einer ersten Position P 1 zu einer zweiten Position P 2 auf der ersten Raste 21 und ebenso einer Bewegung von einer ersten Position P 1 zu einer zweiten Position P 2 auf der zweiten Raste 22. Um die Schaltkraft F zu minimieren, be- sitzt der erste Teilbereich 31 a der ersten Kontur 31 eine Steigung. Ebenso hat der zweite Teilbereich 32b der zweiten Kontur 32 eine Steigung ausgebildet. Die Steigung des ersten Teilbereichs 31 a der ersten Kontur 31 besitzt dabei ein zur Steigung des zweiten Teilbereichs 32a der zweiten Kontur 32 entgegengesetztes Vorzeichen. Die erste Kontur 31 hat zwischen der ersten Schalt- position P 1 und der zweiten Schaltposition P 2 eine V-förmige Struktur. Im Gegensatz hierzu hat der zweite Teilbereich 32b der zweiten Kontur 32 keine Steigung ausgebildet. Folglich ist der ersten Schaltposition P 1 der erste Teilbereich 32a der zweiten Kontur 32 mit einer bestimmten Steigung nachgeordnet. Der zweite Teilbereich 32b der zweiten Kontur 32 ist der zweiten Schaltposition P 2 mit keiner Steigung dieser zweiten Schaltposition P 2 vorgeordnet. Mit der in Figur 3 beschriebenen Ausführungsform der Konturen 31 , 32 der ersten Raste 21 bzw. der zweiten Raste 22 ist es möglich, somit eindeutig eine Schaltposition des Schaltungs-Stellelements 2 zu ermitteln. Obwohl die erste Schaltposition P 1 der ersten Raste 21 ein erhöhtes Niveau aufweist, erhöht sich die Schalt- kraft F nicht, da diese durch eine Änderung der zweiten Raste 22 im Bereich der Schaltposition P 1 kompensiert wird. Wie bereits erwähnt, wird dies durch eine Ausbildung einer Steigung im ersten Teilbereich 32a der zweiten Kontur 32 der zweiten Raste 22 erreicht. Figur 4 zeigt eine schematische Ausgestaltung des Schaltungs- und Stellele- ments 2, mit dem eindeutig die erste Schaltposition P 1 und eine zweite Schaltposition P 2 entlang der Kontur 31 einer Raste 21 ermittelt werden kann. Hier ist es möglich, dass die Sensoranordnung 7 das unterste Niveau 11 und das oberste Niveau 10, welches durch die Kontur der Raste 21 ausgebildet ist, bestimmen kann. Um ein Ansteigen der Schaltkraft F beim obersten Niveau 10 zu vermeiden, ist die Feder 20 der Sensoranordnung 7 durch eine degressive Feder ersetzt. Durch diese degressive Feder ist es möglich, den starken Kraft- anstieg bei einer stark komprimierten Feder auf dem obersten Niveau 10 der Raste 21 zu kompensieren.

Es ist selbstverständlich, dass auch bei der in Figur 3 gezeigten Ausführungsform des Schaltungs- und Stellelements 2, welches eine erste Raste 21 und eine zweite Raste 22 umfasst, ebenfalls die Sensoranordnungen 7 mit einer degressiven Feder versehen werden. Dies reduziert somit ebenfalls die erforderliche Schaltkraft für das Schaltungs- und Stellelement 2, wenn sich das Schaltungs- und Stellelement 2 in einer Position befindet, bei der die Sensoranordnung 7 das oberste Niveau 10 ermitteln soll.