Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR DISBURSING VALUE NOTES COMPRISING A STATIONARY SUPPORT ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/161155
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device (10, 40, 80) for disbursing value notes (52), comprising a dispensing unit (16) for dispensing a value note stack (54) and a feed transport assembly (26), which individually feeds the value notes (52) to be disbursed to a collecting unit (28) for collecting and stacking the value notes (52). The collecting unit (28) comprises a stacking unit (46) and a stationary support element (50), wherein the stacking unit (46) stacks the value notes (52) on the support element (50) to form a value note stack (54). The collecting unit (28) further comprises a pivotable stationary pressing element (62), which during the stacking of the value notes (52) is arranged in a pivoted-out position and for dispensing the value note stack (54) in a pivoted-in position.

Inventors:
DÜSTERHUS, Richard (Dirksfeld 45, Paderborn, 33106, DE)
Application Number:
EP2011/060438
Publication Date:
December 29, 2011
Filing Date:
June 22, 2011
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
WINCOR NIXDORF INTERNATIONAL GMBH (Heinz-Nixdorf-Ring 1, Paderborn, 33106, DE)
DÜSTERHUS, Richard (Dirksfeld 45, Paderborn, 33106, DE)
International Classes:
G07D11/00
Attorney, Agent or Firm:
SCHAUMBURG, THOENES, THURN, LANDSKRON, ECKERT (Postfach 86 07 48, München, 81634, DE)
Download PDF:
Claims:
Ansprüche

1. Vorrichtung zur Auszahlung von Wertscheinen,

mit einer Ausgabeeinheit (16) zur Ausgabe eines Wertscheinstapels (54) mit auszuzahlenden Wert¬ scheinen (52), und

mit einer Zuführtransportanordnung (26), die die auszuzahlenden Wertscheine (52) einer Sammeleinheit (28) zum Sammeln und Stapeln der auszuzahlenden Wertscheine (52) einzeln zuführt,

dadurch gekennzeichnet, dass die Sammeleinheit (28) eine Stapeleinheit (46) und ein ortfest angeordne¬ tes Auflageelement (50) umfasst, wobei die Stapel¬ einheit (46) die Wertscheine (52) des auszuzahlen¬ den Wertscheinstapels (54) mit ihren Vorder- und/oder Rückseiten aufeinanderliegenden auf dem Auflageelement (50) zu dem Wertscheinstapel (54) stapelt,

dass die Sammeleinheit (28) ein um eine Drehachse verschwenkbares ortfest angeordnetes Andruckelement (62) umfasst, dass das Andruckelement (62) während des Stapeins der Wertscheine (52) des auszuzahlenden Wertscheinstapels (54) in einer abgeschwenkten Position angeordnet ist, und

dass das Andruckelement (62) zur Ausgabe des Wert¬ scheinstapels (54) in einer angeschwenkten Position angeordnet ist und den Wertscheinstapel (54) gegen das Auflageelement (52) drückt.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Andruckelement (62) in der

angeschwenkten Position gegenüber der abgeschwenkten Position um einen voreingestellten Winkel, insbesondere um einen Winkel zwischen 40° und 90°, um die Drehachse gedreht ist.

Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stapeleinhe (46) mindestens ein Stackerrad umfasst.

4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Auflageele¬ ment (50) mindestens einen, vorzugsweise mehrere, Riemen (88, 90) umfasst, der mindestens einen der Wertscheine (52) des auszuzahlenden Wertscheinsta¬ pels (54) kontaktiert und der zur Ausgabe des Wert- scheinstapels (54) durch eine Ausgabeöffnung (18) der Ausgabeeinheit (16) durch eine Antriebseinheit (108) antreibbar ist und den Wertscheinstapel (54) in Richtung (P4) der Ausgabeöffnung (18) transportiert .

5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sammeleinheit

(28) ein verschwenkbar angeordnetes Begrenzungsele¬ ment (58) umfasst, das während des Stapeins der Wertscheine (52) in einer geschlossen Position angeordnet ist, in der es einen Rücktransportpfad

(60) verschließt.

6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verstelleinheit das Begrenzungsele¬ ment (58) zum Transport eines Wertscheinstapels (54) in den Rücktransportpfad (60) von der ge¬ schlossenen Position in eine geöffnete Position verschwenkt, so dass der Wertscheinstapel (54) von der Sammeleinheit (28) in den Rücktransportpfad ( 60 ) transportierbar ist.

7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (108) den mindestens einen Riemen (88, 90) zum Transport des Wertscheinstapels von der Sammeleinheit (28) in den Rück¬ transportpfad (60) entgegen der Richtung (P4) antreibt, in die die Antriebseinheit (108) den Riemen (88, 90) zur Ausgabe eines Wertscheinstapels (54) antreibt .

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Rücktransportpfad (60) eine Vereinzelungseinheit (74) zur Vereinze¬ lung der Wertscheine (52) eines zurücktransportierten Wertscheinstapels (54) angeordnet ist.

9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die auszuzahlen¬ den Wertscheine (52) mindestens einer in einem Tre¬ sor (14) angeordneten Geldkassette entnommen werden und entlang eines Transportpfades durch eine Übergabeöffnung (24) der Zuführtransportanordnung (26) zugeführt werden.

Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Andruckele¬ ment (62) mindestens einen, vorzugsweise mehrere, Riemen (92, 94) umfasst, der mindestens einen der Wertscheine (52) des auszuzahlenden Wertscheinsta¬ pels (54) kontaktiert und der zur Ausgabe des Wert scheinstapels (54) durch eine Ausgabeöffnung (18) der Ausgabeeinheit (16) durch eine Antriebseinheit (108) antreibbar ist und den Wertscheinstapel (54) in Richtung (P4) der Ausgabeöffnung (18) transportiert .

Description:
Vorrichtung zur Auszahlung von Wertscheinen mit einem ortsfesten Auflageelement

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Auszahlung von Wertscheinen, die eine Ausgabeeinheit zur Ausgabe eines Wertscheinstapels mit auszuzahlenden Wertscheinen und eine Zuführtransportanordnung umfasst, die die auszuzahlenden Wertscheine einer Sammeleinheit zu Sammeln und Stapeln der auszuzahlenden Wertscheine einzeln zuführt.

Aus dem Dokument WO 2009/000394 AI ist ein Geldautomat bekannt, der eine Verarbeitungsstrecke zum Transport und zur Verarbeitung eingegebener und auszugebender Wertscheine hat, wobei die Verarbeitungsstrecke zwei Verarbeitungskreise aufweist.

Aus dem Dokument DE 102 47 473 AI ist eine Sammelvorrichtung zum Bilden von Banknotenbündeln bekannt. Die Banknotenbündel sind einer Mehrzahl von Ausgabestationen zuführbar, wobei die auszugebenden Banknotenbündel mit Hilfe eines Transportwagens von einer Stapelvorrichtung zu den Aus- gabestationen transportiert werden. Das Ansteuern der

Transportpfade zu den verschiedenen Ausgabestationen erfolgt mit Hilfe einer Drehweiche.

Problematisch an der Verwendung eines solchen Transportwagens zum Transport der Banknotenbündel von der Stapelein- heit zu einer Ausgabestation ist, dass hierfür verhältnismäßig viel Bauraum benötigt wird und dass die benötigte Mechanik kompliziert und kostenintensiv ist.

Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zur Auszahlung von Wertscheinen anzugeben, bei der die auszuzahlenden Wertscheine auf einfache Weise zu einem Wertscheinstapel gestapelt werden und dieser Wertscheinstapel auf einfache Weise ausgegeben werden kann.

Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben .

Durch das Vorsehen eines ortsfest angeordneten Auflageelements, auf dem eine Stapeleinheit die Wertscheine des auszuzahlenden Wertscheinstapels mit ihren Vorder- und/oder Rückseiten aufeinanderliegend zu dem Wertscheinstapel stapelt und einem ebenfalls ortsfest angeordneten

verschwenkbaren Andruckelement, das während des Stapeins der Wertscheine in einer abgeschwenkten Position angeordnet ist und das zur Ausgabe des Wertscheinstapels in einer angeschwenkten Position angeordnet ist, in der es den Wertscheinstapel gegen das Auflageelement drückt, wird ein einfacher platzsparender Aufbau der Sammeleinheit erreicht. Anders als im Stand der Technik ist durch das ortsfeste Anordnen des Auflageelements und des Andruckelements kein Verfahren eines Transportwagens notwendig. Die Sammeleinheit ist insbesondere in unmittelbarer Nähe des Ausgabefachs der Ausgabeeinheit angeordnet, sodass der Wertscheinstapel direkt aus der Sammeleinheit bei geöffnetem Ausgabefach von der Bedienperson der Vorrichtung entnommen werden kann .

Das Stapeln der Wertscheine auf dem Auflageelement kann insbesondere ein vertikales Stapeln als auch ein horizontales Aneinanderstapeln der Wertscheine sein. Ferner kann das Auflageelement auch in einem Winkel zwischen 0° und 90° relativ zur Vertikalen anordnet sein.

Bei der Vorrichtung zur Auszahlung von Wertscheinen handelt es sich insbesondere um einen Auszahlungsgeldautomaten. Alternativ kann es sich bei der Vorrichtung auch um einen Recyclinggeldautomaten handeln, bei dem sowohl Wertscheine ein- als auch ausgezahlt werden können. Des Weiteren kann die Vorrichtung ein automatisches Kassensystem oder eine automatische Tresorkasse sein.

Das Andruckelement ist in der angeschwenkten Position gegenüber der abgeschwenkten Position insbesondere um einen voreingestellten Winkel um die Drehachse gedreht. Dieser voreingestellte Winkel hat insbesondere einen Wert zwischen 40° und 90°. Hierdurch wird erreicht, dass durch den geringen voreingestellten Winkel, um den das Andruckelement verschwenkt wird, nur wenig Bauraum benötigt wird, sodass ein kompakter platzsparender Aufbau erreicht wird.

Die Stapeleinheit umfasst mindestens ein Stackerrad, vorzugsweise mehrere Stackerräder, mit dessen bzw. dren Hilfe die Wertscheine auf einfache Weise auf dem Auflageelement gestapelt werden können. Hierdurch wird ein sicheres zuverlässiges und einfaches Stapeln erreicht.

Das Auflageelement umfasst vorzugsweise mindestens einen Riemen, der mindestens einen der Wertscheine des auszuzahlenden Wertscheinstapels kontaktiert und der zur Ausgabe des Wertscheinstapels durch die Ausgabeöffnung der Ausgabeeinheit durch eine Antriebseinheit antreibbar ist und den Wertscheinstapel in Richtung der Ausgabeeinheit transportiert. Auf diese Weise wird auf einfache Art erreicht, dass der Wertscheinstapel durch die Ausgabeöffnung einer Bedienperson präsentiert wird und durch die Bedienperson einfach entnommen werden kann, ohne dass Bauteile der Sammeleinheit in Richtung der Ausgabeöffnung bewegt werden müssen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind mehrere Riemen, insbesondere zwei Riemen, vorgesehen, sodass ein gleichmäßiger Transport des Wertscheinstapels über die gesamte Länge des Wertscheinstapels erreicht wird und insbesondere ein Verdrehen des Wertscheinstapels vermieden wird.

Die Sammeleinheit umfasst vorzugsweise ein verschwenkbar angeordnetes Begrenzungselement, das während des Stapeins der Wertscheine in einer geschlossenen Position angeordnet ist, in der es einen Rücktransport des Wertscheinstapels in einem Rücktransportpfad verschließt. Auf diese Weise wird erreicht, dass die Wertscheine nicht unbeabsichtigt in den Rücktransportpfad rutschen können und sicher der Bedienperson angeboten werden können. Besonders vorteilhaft ist es, wenn jeweils eine Kante des Wertscheins des Wertscheinstapels das Begrenzungselement kontaktiert, sodass eine sichere zuverlässige Lage der Wertscheine des Wertscheinstapels erreicht wird.

Eine Verstelleinheit verschwenkt das Begrenzungselement zum Transport eines Wertscheinstapels in den Rücktransportpfad vorzugsweise von der geschlossenen Position in eine geöffnete Position, sodass der Wertscheinstapel von der Sammeleinheit in den Rücktransportpfad transportierbar ist. Wird ein Wertscheinstapel von der Bedienperson, die es angefordert hat, nicht entnommen, so muss dieses Wertscheinstapel aus der Sammeleinheit über den Rücktransportpfad abtransportiert werden, damit die Sammeleinheit für weitere Auszahlungen die auszuzahlenden Wertscheine sammeln und stapeln kann. Durch das Verstellen des Begrenzungselements von der geschlossenen in die geöffnete Position kann ein solcher Rücktransport des nicht entnommenen Wertscheinstapels auf einfache Weise erfolgen. Auch im Falle eines Mehrfachabzugs von Wertscheinen, bei denen nicht sichergestellt ist, dass die Bedienperson die gewünschte Anzahl und/oder Zusammensetzung von Wertscheinen erhält, muss der Wertscheinstapel über den Rücktransportpfad wieder zurücktransportiert werden. Auch dieser Wertscheinstapel wird über das geöffnete Begrenzungselement auf einfache Weise abtranspor- tiert. Die über den Rücktransportpfad rücktransportierten Wertscheine werden insbesondere in einer hierfür vorgesehenen sogenannten Reject- und Retract-Kassette abgelegt.

Der bzw. die Riemen des Auflageelements werden zum Transport des Wertscheinstapels von der Sammeleinheit in den Rücktransportpfad insbesondere in die entgegensetzte Richtung angetrieben als die Richtung, in die sie von der Antriebseinheit zur Ausgabe des Wertscheinstapels angetrieben werden. Auf diese Weise wird der Rücktransport des Wertscheinstapels auf einfache Weise erreicht, ohne dass hierfür zusätzliche Transportelemente innerhalb der Sammeleinheit notwendig sind.

In dem Rücktransportpfad ist vorzugsweise eine Vereinzelungseinheit angeordnet, die die Wertscheine des Wertscheinstapels vereinzelt, bevor diese weiter in die Reject- und Retract-Kassette transportiert werden.

Die auszuzahlenden Wertscheine werden insbesondere mindestens einer in einem Tresor angeordneten Geldkassette entnommen. Die entnommenen Wertscheine werden über eine

Übergabeöffnung des Tresors entlang eines Transportpfads der Zuführtransportanordnung zugeführt .

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung, die die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit den beigefügten Figuren näher erläutert .

Es zeigen:

Figur 1 einen Ausschnitt einer schematischen Darstellung eines Geldautomaten gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;

Figur 2 einen Ausschnitt einer schematischen Darstellung eines Geldautomaten gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung in einem ersten Betriebszustand;

Figur 3 einen Ausschnitt einer schematischen Darstellung des Geldautomaten nach Figur 2 bei einem zweiten Betriebszustand;

Figur 4 einen Ausschnitt einer schematischen Darstellung des Geldautomaten nach den Figuren 2 und 3 bei einem dritten Betriebszustand;

Figur 5 einen Ausschnitt einer schematischen Darstellung des Geldautomaten nach den Figuren 2 bis 4 bei einem vierten Betriebszustand; Figur 6 eine schematische perspektivische Darstellung eines Ausschnitts eines Geldautomaten gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung;

Figur 7 eine weitere schematische perspektivische Darstellung des Geldautomaten nach Figur 6 ;

Figur 8 eine schematische perspektivische Darstellung einer Sammeleinheit des Geldautomaten nach den Figuren 6 und 7 bei dem ersten Betriebszustand;

Figur 9 eine schematische perspektivische Darstellung der

Sammeleinheit nach Figur 8 bei dem zweiten Betriebszustand;

Figur 10 eine schematische perspektivische Darstellung der

Sammeleinheit nach den Figuren 8 und 9 bei dem dritten Betriebszustand;

Figur 11 eine perspektivische Darstellung eines Ausschnitts der Sammeleinheit nach den Figuren 6 bis Figur 12 eine perspektivische Darstellung eines n weiteren Ausschnitts aus der Sammeleinheit nach den Figuren 6 bis 11.

In Figur 1 ist eine schematische Darstellung eines Ausschnitts einer als Geldautomat 10 ausgebildeten Vorrichtung zur Auszahlung von Wertscheinen gezeigt. Der Geldautomat 10 umfasst ein sogenanntes Kopfmodul 12 und einen Tresor 14. In dem Tresor 14 ist mindestens eine, vorzugsweise mehrere, in Figur 1 nicht dargestellte Geldkassetten aufgenommen, in denen die mit Hilfe des Geldautomaten 10 auszuzahlenden Wertscheine gespeichert sind.

Im Kopfmodul 12 des Geldautomaten 10 ist eine Ausgabeeinheit 16 angeordnet, die eine Bedieneinheit umfasst, über die eine Bedienperson des Geldautomaten 10 einen Auszahlungswunsch eingeben kann. Die auszuzahlenden Wertscheine werden der Bedienperson über eine Ausgabeöffnung 18 in Form eines Wertscheinstapels 54 ausgegeben. Die Ausgabeöffnung 18 ist mit einer in Richtung des Pfeils PI verschwenkbaren Klappe 20 verschließbar. Zur Auszahlung des Wertscheinsta- pels 54 wird die Klappe 20 in Richtung des Pfeils PI geöffnet, sodass die Bedienperson den Wertscheinstapel 54 durch die Auszahlungsöffnung 18 entnehmen kann.

Nachdem die Bedienperson einen Auszahlungswunsch über die Ausgabeeinheit 18 eingegeben hat, werden die zur Auszahlung benötigten Wertscheine den Geldkassetten mit Hilfe von Ver- einzelungsmodulen entnommen und einem Transportpfad zugeführt. Der Transportpfad umfasst ein Übergabemodul 22, mit dessen Hilfe die auszuzahlenden den Geldkassetten entnommenen Wertscheine durch einen Übergabeschlitz 24 von dem Tresor 14 an eine Zuführtransportanordnung 26 übergeben werden. Die Zuführtransportanordnung 26 umfasst eine Vielzahl von auf Rollen gelagerten Bändern, die antreibbar sind und mit deren Hilfe die entnommenen Wertscheine einer Sammeleinheit 28 zuführbar sind. Eines dieser Bänder ist beispielhaft mit dem Bezugszeichen 30 bezeichnet, eine der Rollen beispielhaft mit dem Bezugszeichen 32.

Die Zuführtransportanordnung 26 umfasst einen ersten

Entgegennahmemechanismus 34, mit dessen Hilfe die von dem Tresor 14 zugeführten Wertscheine von der Zuführtransport - anordnung 26 entgegengenommen werden. Ferner umfasst die Zuführtransportanordnung 26 einen zweiten

Entgegennahmemechanismus 36, mit dessen Hilfe Wertscheine, wie in den Figuren 2 bis 4 gezeigt, vom Tresor 14 entgegengenommen werden können, wenn der Tresor 14 von hinten, d. h. von der der Ausgabeeinheit 16 abgewandten Seite, mit Geldkassetten bestückt wird. In Figur 1 dagegen ist der Geldautomat 10 derart angeordnet, dass die Geldkassetten im Tresor 14 von vorne, d. h. von der Seite, an der auch die Ausgabeeinheit 16 angeordnet ist, zugeführt werden. In diesem Fall werden die Wertscheine ausschließlich über den ersten Entgegennahmemechanismus 34 von dem Übergabemodul 22 der Zuführtransportanordnung 26 zugeführt. In Figur 2 ist eine schematische perspektivische Darstellung eines Geldautomaten gemäß einer zweiten Ausführungs- form der Erfindung gezeigt. Elemente mit gleichem Aufbau oder gleicher Funktion haben dieselben Bezugszeichen. Bei dieser zweiten Ausführungsform der Erfindung wird der Tresor 14 von hinten mit Geldkassetten bestückt, sodass die auszuzahlenden Wertscheine mit Hilfe eines Übergabemoduls 42 über den zweiten Entgegennahmemechanismus 36 der Zuführtransportanordnung 26 zugeführt werden.

Die auszuzahlenden Wertscheine werden mit Hilfe der Zuführtransportanordnung 26 der Sammeleinheit 28 zugeführt. Die Sammeleinheit 28 umfasst mehrere auf einer Welle 44 angeordnete Stackerrader, von denen in Figur 2 eines beispielhaft mit dem Bezugszeichen 46 bezeichnet ist. Das

Stackerrad 46 umfasst vier Flügel 48, wobei jeweils zwischen zwei benachbarten Flügeln 48 ein über die Zuführtransportanordnung 26 zugeführter Wertschein eingeklemmt und bei einer Drehung des Stackerrades 46 in Richtung des Pfeils P2 mitbewegt wird. Bei einer alternativen Ausführungsform der Erfindung können die Stackerrader 46 auch mehr oder weniger als vier Flügel 48 umfassen.

Nachdem sich die Stackerrader 46 um einen voreingestellten Winkel in Richtung des Pfeils P2 gedreht haben, werden die zwischen den Flügeln 48 gehaltenen Wertscheine jeweils über in Figur 2 nicht dargestellte Abstreifelemente abgestreift und auf einem Auflageelement 50 gestapelt. Hierbei werden die Wertscheine derart aufeinander gestapelt, dass sie mit ihren Vorder- und/oder Rückseiten aufeinanderliegend abgestapelt werden, wobei der als erstes zugeführte Wertschein das Auflageelement 50 kontaktiert. Einer der auszuzahlenden Wertscheine ist beispielhaft mit dem Bezugszeichen 52, der auszuzahlende Wertscheinstapel mit dem Bezugszeichen 54 bezeichnet .

Die Wertscheine 52 des Wertscheinstapels 54 kontaktieren mit einer ihrer Kanten, vorzugsweise jeweils mit einer ihrer Längskanten, ein um eine Achse 56 schwenkbar gelagertes Begrenzungselement 58, wodurch ein Hineinrutschen der Wertscheine 52 in einen Rücktransportpfad 60 verhindert wird, sofern das Begrenzungselement 58 wie in Figur 2 gezeigt, in einer geschlossenen Position angeordnet ist.

Darüber hinaus umfasst die Sammeleinheit ein Andruckelement 62, mit dessen Hilfe die Wertscheine 52 des Wertscheinstapels 54 zur Auszahlung an das Auflageelement 50 gedrückt werden können. Bei dem in Figur 2 gezeigten ersten Betriebszustand ist das Andruckelement 62 in einer abgeschwenkten Position angeordnet, sodass die mit Hilfe der Abstreifelemente abgestreiften Wertscheine 52 auf dem Auflageelement 50 zu dem Wertscheinstapel 54 gestapelt werden können .

In Figur 3 ist ein Ausschnitt einer schematischen Darstellung des Geldautomaten 40 nach Figur 2 in einem zweiten Betriebszustand gezeigt. Nachdem alle Wertscheine 52 des auszuzahlenden Wertscheinstapels 54 auf dem Auflageelement 50 gestapelt sind, wird das Andruckelement 62 von der abgeschwenkten Position in eine angeschwenkte Position

verschwenkt, in der es den Wertscheinstapel 54 gegen das Auflageelement 50 drückt.

Das Auflageelement 50 umfasst mindestens einen über eine Antriebseinheit antreibbaren Riemen, mit dessen Hilfe die Wertscheine in Richtung des Pfeils P4 in Richtung der Ausgabeöffnung 18 transportierbar sind. Das Andruckelement 62 dient insbesondere dazu, den für einen zuverlässigen Transport des Wertscheinstapels 54 in Richtung des Pfeils P4 notwendigen Anpressdruck herzustellen.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst das Auflageelement 52 mindestens zwei Riemen, sodass ein gleichmäßiger Transport des Wertscheinstapels 54 über die gesamte Breite der Wertscheine 52 gewährleistet ist. Zusätzlich oder alternativ zu den Riemen des Auflageelements 50 kann auch das Andruckelement 62 einen oder mehrere Riemen umfassen, mit deren Hilfe die Wertscheine 52 des Wertscheinstapels 54 in Richtung der Ausgabeöffnung 18

transportierbar sind. Wie in Figur 4 gezeigt, ist zur Ausgabe des Wertscheinstapels 54 die Klappe 20 der Ausgabeeinheit 14 in Richtung des Pfeils PI verschwenkt, sodass ein Zugriff der Bedienperson auf die Ausgabeöffnung 18 möglich ist. Nachdem die Klappe 20 verschwenkt wurde, wird der Wertscheinstapel 54 so weit in Richtung des Pfeils P4 transportiert, dass es von der Bedienperson einfach entnommen werden kann. Wird der Wertscheinstapel 54 innerhalb eines voreingestellten Zeitintervalls nicht von der Bedien- person oder einer anderen Person entnommen, so wird es entgegen der Richtung des Pfeils P4 wieder zurücktransportiert. Hierzu werden die Riemen des Auflageelements 50 und/oder die Riemen des Andruckelements 62 mit entgegengesetzter Richtung angetrieben, mit der sie zum Transport des Wertscheinstapels 54 in Richtung des Pfeils P4 angetrieben wurden. Nachdem der Wertscheinstapel 54 nicht mehr aus der Ausgabeöffnung 18 herausragt, wird die Klappe 20 wieder geschlossen, sodass ein Zugriff auf die innenliegenden Elemente des Geldautomaten 40 nicht möglich ist.

Der nicht entnommene Wertscheinstapel 54 wird anschließend von der Sammeleinheit 28 über den Rücktransportpfad 60 wieder dem Tresor 14 zugeführt. In dem Tresor 14 ist insbesondere eine sogenannte Reject und Retract-Kassette vorgesehen, in der solche nicht entnommenen Wertscheinstapel 54 gespeichert werden.

Auch für den Fall, dass bei der Entnahme der auszuzahlenden Wertscheine 52 aus den Geldkassetten ein Mehrfachabzug auftritt, müssen die Wertscheine 52 des Wertscheinstapels 54 über den Rücktransportpfad 60 wieder dem Tresor 14 zugeführt werden, da durch dem Mehrfachabzüge nicht gewährleistet werden kann, dass die Bedienperson den gewünschten Geldbetrag ausgezahlt bekommt .

Zum Rücktransport der Wertscheine über den Rücktransport - pfad 60 wird das Begrenzungselement 58 von der geschlosse- nen in eine geöffnete Position verschwenkt. In Figur 5 ist eine schematische Darstellung des Geldautomaten 20 gezeigt, bei der das Begrenzungselement 58 in der geöffneten Position angeordnet ist. Durch das Antreiben der Riemen des Auf- lageelements 50 und/oder des Andruckelements 62 entgegen des Pfeils P2 und/oder durch das Antreiben von den Rücktransportpfad 62 begrenzenden Riemen 70, 72 in Richtung der Pfeile P5 bzw. P6 wird der Wertscheinstapel 52 einer Vereinzelungseinheit 74 zugeführt. Mit Hilfe der Vereinzelungseinheit 74 werden die Wertscheine 52 des Wertscheinstapels 54 wieder vereinzelt, sodass die Wertscheine 52 einzeln dem Tresor 14 über das Übergabemodul 42 wieder zuführbar sind.

Bei einer alternativen Ausführungsform der Erfindung wird der in den Rücktransportpfad 60 transportierte Wertscheinstapel 54 dem Tresor 14 als Ganzes zugeführt, sodass auf eine vorherige Vereinzelung der Wertscheine 52 verzichtet werden kann. Durch die Vereinzelung der Wertscheine 52 im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird erreicht, dass die Transportelemente, mit deren Hilfe die Wertscheine von dem Vereinzelungsmodul 74 wieder dem Tresor 14 zugeführt werden, sowie die Transportelemente, mit deren Hilfe die Wertscheine 52 im Tresor 14 transportiert werden, nur derart ausgeführt sein müssen, dass mit ihrer Hilfe jeweils ein Wertschein 52 zeitgleich transportierbar ist.

In Figur 6 ist eine schematische perspektivische Darstellung eines Ausschnitts eines Geldautomaten 80 gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung gezeigt. Hierbei sind lediglich ein Teil des Kopfmoduls 12 sowie das Übergabemodul 42 des Tresors 14 gezeigt. In Figur 7 ist eine weitere schematische perspektivische Darstellung des Ausschnitts des Geldautomaten 80 nach Figur 6 gezeigt. Bei dem dritten Ausführungsbeispiel erfolgt die Entnahme der auszuzahlenden Wertscheine 52 bzw. das Zurückführen von nicht entnommenen Wertscheinen oder von Wertscheinen von Wertscheinstapeln mit Mehrfachabzügen über den zweiten Entgegennahmemechanismus 38.

In Figur 8 ist eine schematische perspektivische Darstellung eines Ausschnitts der Sammeleinheit 28 sowie des Rücktransportpfads 60 und der Vereinzelungseinheit 74 dargestellt. Hierbei ist nur die hintere Seitenwand 82 dargestellt. Die vordere Seitenwand ist zur besseren Übersichtlichkeit ausgeblendet. Bei diesem Ausführungsbeispiel um- fasst die Sammeleinheit 28 vier Stackerräder 46, wobei die Flügel 48 der Stackerräder 46 jeweils mehrere Löcher 84 aufweisen, wodurch das Gewicht der Stackerräder 46 reduziert wird.

Das Auflageelement 50 umfasst einen Grundkörper 86 sowie zwei Riemen 88, 90. Auch das Andruckelement 62 umfasst einen Grundkörper 91 sowie zwei Riemen 92, 94. In Figur 8 ist das Andruckelement 62 in der abgeschwenkten Position dargestellt, sodass die Wertscheine 52 auf dem Auflageelement 50 gestapelt werden können. Der Rücktransportpfad 60 ist durch vier Riemen 70, 72, 96, 98 begrenzt. Die Riemen 70, 72, 96, 98 sind mit Hilfe eines Schrittmotors 100 über einen Riemen 102 antreibbar. In Figur 9 ist eine schematische perspektivische Darstellung der Anordnung nach Figur 8 in dem zweiten Betriebszustand gezeigt. Nachdem alle Wertscheine 52 des Wertscheinstapels 54 auf dem Auflageelement 50 gestapelt worden waren, ist das Andruckelement 62 angeschwenkt worden, sodass die Riemen 92, 94 des Andruckelements 62 den Wertscheinstapel 54 kontaktieren und gegen das Auflageelement 50 drücken. Die Riemen 92, 94 sind über jeweils eine federnd gelagerte Rolle 104, 106 gespannt, sodass der Wertscheinstapel 54, unabhängig von der Anzahl der Wertscheine 52, mit einem ausreichenden Druck gegen das Auflageelement 50 gedrückt wird.

In Figur 10 ist eine schematische perspektivische Darstellung der Anordnung nach den Figuren 8 und 9 gezeigt, wobei das Begrenzungselement 58 über eine nicht dargestellte Antriebseinheit von der geschlossenen in die geöffnete Position verschwenkt wurde, sodass ein nicht entnommener Wert- scheinstapel 54 in den Rücktransportpfad 60 transportierbar ist .

In Figur 11 ist ein Ausschnitt der Anordnung nach den Figuren 8 bis 10 dargestellt. Die Sammeleinheit 28 umfasst zwei weitere Schrittmotoren 108, 110. Der weitere erste Schrittmotor 108 ist über einen Riemen 114 und eine Zahnradanordnung 112 mit einer Welle 116 verbunden, auf der zwei Rollen 118, 120 drehfest gelagert sind, über die die Riemen 88, 90 geführt sind. Wird die Welle 116 über den ersten weiteren Schrittmotor 108 angetrieben, so werden auch die Riemen 88, 90 angetrieben. Auch die Riemen 92, 94 des Andruckelementes 62 werden über den ersten weiteren Schrittmotor 108 angetrieben .

Der weitere zweite Schrittmotor 110 ist, wie in Figur 12 gezeigt, über eine mit Hilfe von Zahnrädern gebildete Getriebestufe 122 mit dem Andruckelement 62 verbunden. Mit Hilfe des zweiten weiteren Schrittmotors 110 kann das Andruckelement 62 zwischen der angeschwenkten und der abgeschwenkten Position verschwenkt werden.

Bezugszeichenliste , 40, 80 Geldautomat

Kopfmodul

Tresor

Ausgabeeinheit

Ausgabeöffnung

Klappe

, 42 Übergabemodul

Übergabeschlitz

Zuführtransportanordnung Sammeleinheit

Band

Rolle

, 36 Entgegennahmemechanismus

Welle

Stackerrad

Flügel

Auflageelement

Wertschein Wer scheins apel Achse

Begrenzungselement Rücktransportpfad Andruckelement

Riemen

Vereinzelungseinheit

Begrenzungswand

Loch

Grundkörper

, 98 Riemen

Schrittmotor

Riemen

Rolle

Zahnradanordnung Welle

Getriebestufe

Richtung