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Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR DISPENSING GOODS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/088841
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device (1) for dispensing different goods (4), in particular high-price or theft-prone goods (4), the device (1) comprising a goods store, in which the different goods (4) can be stored, the device (1) comprising an operating terminal (9), by means of which the different goods (4) can be selected, and the device (1) comprising a first conveying means (8), preferably a conveyor belt, by means of which the goods can be brought horizontally into the effective range of a second conveying means (10), the goods (4) being vertically transportable at least partially against the gravitational force acting thereon to a goods dispensing area (6) by means of the second conveying means (10), the goods dispensing area being in the accessible range of a customer and/or of a cashier, characterized in that the device (1) comprises a transport shaft (14), in which the goods (4) can be transported to the goods dispensing area (6) by means of the second transport means (10), and in that the transport shaft (14) is at least partially circular.

Inventors:
DREYER, Ulrich (Sunderort 3, Stemwede, 32351, DE)
Application Number:
EP2010/000273
Publication Date:
July 28, 2011
Filing Date:
January 19, 2010
Export Citation:
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Assignee:
HARTING SYSTEMS GMBH & CO. KG (Max-Planck-Strasse 1, Espelkamp, 32339, DE)
DREYER, Ulrich (Sunderort 3, Stemwede, 32351, DE)
International Classes:
G07F11/00; G07F7/00; G07F11/04; G07F11/10; G07F11/22; G07F11/42
Attorney, Agent or Firm:
HARTING SYSTEMS GMBH & CO. KG (Max-Planck-Strasse 1, Espelkamp, 32339, DE)
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Claims:
Warenausqabevorrichtung

1. Vorrichtung (1 ) zur Ausgabe von unterschiedlichen Waren (4), insbesondere von hochpreisigen und/oder diebstahlgefährdeten Waren (4), wobei die Vorrichtung (1 ) einen Warenspeicher umfasst, in welchem die unterschiedlichen Waren (4) lagerbar sind, wobei die Vorrichtung (1 ) ein Bedienterminal (9) umfasst, mit welchem die unterschiedlichen Waren (4) auswählbar sind, und wobei die Vorrichtung (1 ) ein erstes Fördermittel (8), vorzugsweise ein Transportband, umfasst, mit welchem die Waren in horizontaler Richtung in den Wirkbereich eines zweiten Fördermittels (10) bringbar sind, wobei die Waren (4) mit Hilfe des zweiten Fördermittels (10) im Wesentlichen in vertikaler Richtung zu einem Warenausgabebereich (6) transportierbar sind, welcher sich im Zugriffsbereich eines Kunden und/oder einer Kassierperson befindet,

dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1 ) einen Transportschacht (14) umfasst, in welchem die Waren (4) mit Hilfe des zweiten Transportmittels (10) zum Warenausgabebereich (6) transportierbar sind und dass der Transportschacht (14) in zumindest einem Bereich eine konstante Krümmung aufweist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1

dadurch gekennzeichnet, dass der Warenspeicher sich unterhalb des Warenausgabebereichs (6) befindet.

3. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche

dadurch gekennzeichnet, dass der Transportschacht (14) in seinem ganzen Verlauf eine konstante Krümmung aufweist.

4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche

dadurch gekennzeichnet, dass der Warenausgabebereich (6) einen Entnahmebehälter (11 ) umfasst, aus welchen die Ware (4) vom Kunden und/oder der Kassierperson entnehmbar ist.

5. Vorrichtung nach vorstehendem Anspruch

dadurch gekennzeichnet, dass ,der Entnahmebehälter (11 ) oberhalb eines Kassenbandes (22) eines Kassentisches (20) angeordnet ist.

6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche

dadurch gekennzeichnet, dass der Warenausgabebereich (6) einen Sensor umfasst, mit welchem überprüfbar ist, ob Ware (4) im Warenausgabebereich (6) vorhanden ist.

7. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche

dadurch gekennzeichnet, dass der Transportschacht (14) entlang seiner Seitenflächen Aussparungen (14a) aufweist, durch welche das zweite Transportmittel (10) in den Transportschacht (14) ein- und damit auf die Ware (4) zugreift.

8. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche

dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Transportmittel (10) aus zwei voneinander beabstandeten, zueinander parallelen Schaufelarmen (12) gebildet ist, die wiederum jeweils aus zwei einzelnen Stegen (12a) gebildet sind, wobei die Stege (12a) innerhalb ihrer Erstreckungsebene einen Winkel (γ) miteinander einschließen.

9. Vorrichtung nach vorstehendem Anspruch

dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (γ) zwischen 90° und 180°, vorzugsweise zwischen 110° und 140° liegt.

10. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche

dadurch gekennzeichnet, dass der Warenspeicher mehrere Waren- schachte (7) umfasst, die vertikal zur Transportebene des ersten Fördermittels (8) angeordnet sind und dass zumindest zwei Warenschächte (7) eine unterschiedliche Schachtbreite (B) und/oder Schachttiefe (T) aufweisen und damit zur Aufnahme unterschiedlich großer Waren (4) geeignet sind.

11. Vorrichtung nach vorstehendem Anspruch

dadurch gekennzeichnet, dass die Schachtbreite (B) und/oder Schachttiefe (T) der einzelnen Warenschächte (7) individuell und unabhängig voneinander einstellbar ist.

12. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche

dadurch gekennzeichnet, dassdas Bedienterminal (9) einen berührungssensitiven Bildschirm - einen so genannten Touchscreen - umfasst, welcher die Waren (4) visualisiert und auf welchem die Waren (4) per Berührkontakt des Kunden auswählbar sind.

13. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche

dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1 ) eine Steuereinheit umfasst, in welcher die aktuelle Anzahl der verschiedenen Waren (4), die sich noch in der Vorrichtung (1 ) befinden, gespeichert ist, wobei über die Steuereinheit - über eine geeignete Datenverbindung - ein Signal an einen Rechner einer Bedienperson und/oder eines Produktlieferanten und/oder eines Produkthersteller sendbar ist, sobald eine bestimmte Produktanzahl unterschritten ist.

14. Vorrichtung nach vorstehendem Anspruch

dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung so eingerichtet ist, dass eine abverkaufte, vergriffene oder aus anderen Gründen momentan nicht verfügbare Ware (4) nicht mehr auf dem Bildschirm des Bedienterminals (9) angezeigbar ist.

15. Vorrichtung nach einem der beiden vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass in der Steuereinheit ein Warenkatalog gespeichert ist.

16. Vorrichtung nach einem der drei vorstehenden Ansprüche

dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit über eine Software zur statistischen Auswertung der abverkauften Ware (4) verfügt.

17. Vorrichtung nach einem der vier vorstehenden Ansprüche

dadurch gekennzeichnet, dass die Signale der Steuereinheit kabellos, per W-LAN, Infrarot, Bluetooth, etc., übertragbar sind.

18. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche

dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1 ) zumindest ein zweites Bedienterminal (9') umfasst, durch welchen Ware (4) vom Kunden auswählbar ist, wobei das zumindest zweite Bedienterminal (9') örtlich bzw. räumlich von der Vorrichtung (1 ) beabstandet ist.

19. Verfahren zur Ausgabe von unterschiedlichen Waren (4), insbesondere von hochpreisigen und/oder diebstahlgefährdeten Waren, wobei über ein Bedienterminal (9) von einem Kunden und/oder einer Kassierperson unterschiedliche Waren (4) aus einem Warenspeicher, in welchem die unterschiedlichen Waren (4) gelagert werden, und welcher sich unterhalb eines Warenausgabebereichs (6) befindet, ausgewählt werden, und die Waren (4) anschließend über ein erstes Fördermittel (8), vorzugsweise ein Transportband, horizontal in den Wirkbereich eines zweiten Fördermittels (10) gebracht werden, wobei die Waren (4) mit Hilfe des zweiten Fördermittels (10) im Wesentlichen vertikal zu dem Warenausgabebereich (6) transportiert werden, welcher sich im Zugriffsbereich des Kunden und/oder der Kassierperson befindet,

dadurch gekennzeichnet, dass die Waren (4) mit Hilfe des zweiten Transportmittels (10) in einem Transportschacht (14) transportiert werden und dass die Waren (4) in dem Transportschacht (14) zu- mindest teilweise auf einer Kreisbahn bewegt werden.

20. Verfahren nach dem vorstehenden Anspruch

dadurch gekennzeichnet, dass bei Auswahl einer Ware (4) über das Bedienterminal (9) ein akustisches Signal ertönt.

21. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche

dadurch gekennzeichnet, dass bei Auswahl der Ware über das Bedienterminal (9) ein elektronisches Signal an eine Kassiereinrichtung (21 ) eines Warenhauses gesendet wird.

22. Verfahren nach vorstehendem Anspruch

dadurch gekennzeichnet, dass das elektronische Signal die Waren- kennung und den Preis der Ware (4) beinhaltet.

Description:
Warenausgabevorrichtung

Beschreibung

Die Erfindung betrifft Vorrichtung zur Ausgabe von unterschiedlichen Waren, insbesondere von hochpreisigen und/oder diebstahlgefährdeten Waren, wobei die Vorrichtung einen Warenspeicher umfasst, in welchem die unterschiedlichen Waren lagerbar sind, wobei die Vorrichtung ein Bedienterminal umfasst, mit welchem die unterschiedlichen Waren auswählbar sind, und wobei die Vorrichtung ein erstes Fördermittel, vorzugsweise ein Transportband, umfasst, mit welchem die Waren horizontal in den Wirkbereich eines zweiten Fördermittels bringbar sind, wobei die Waren mit Hilfe des zweiten Fördermittels im Wesentlichen vertikal zu einem Warenausgabebereich transportierbar sind, welcher sich im Zugriffsbereich eines Kunden und/oder einer Kassierperson befindet.

Derartige Warenausgabevorrichtungen werden dort eingesetzt, wo die Gefahr besteht, dass Waren ohne Bezahlung den Verkaufsraum verlassen könnten.

Stand der Technik

Ein frei zugängliches Anbieten von Elektronikartikeln, Schmuck, Mediendatenträgern oder sonstigen Waren, die aufgrund ihrer Größe (klein) und ihres Preises (hochpreisig) Anreiz zum Diebstahl geben, beschert den Betreibern von Supermärkten erhebliche Diebstahlverluste.

Oft werden die Waren deshalb in so genannten Schaukästen ausgestellt.

Verlangt ein Kunde nach der Ware, muss dieser zuerst nach Supermarkts-

BESTÄTIGUNGS QPiE personal suchen, welches ihm die Waren aushändigt. Dies bindet Personalkapazität und erzeugt eine Kaufhemmschwelle beim Kunden, da der typische Supermarktskunde - in der Regel - an einer schnellen Erledigung seines Einkaufes interessiert ist.

Deswegen wurden Verkaufsautomaten entwickelt, die hochpreisige und/oder diebstahlgefährdete Waren im Kassenbereich des Warenhauses - und damit im Einflussbereich des Verkaufspersonals - an Kunden ausgeben.

So schlägt beispielsweise die DE 196 04 561 A1 einen Verkaufsautomaten zur Ausgabe von Zigarettenschachteln im Kassierbereich eines Warenhauses vor. Der Verkaufsautomat weist Warenschächte auf, die die vom Kunden ausgewählten Zigarettenschachteln auf ein Transportband abgeben. Das Transportband fördert die Ware zu einem Hochförderer, der ein umlaufendes Band mit Stegen umfasst, so dass die Ware nach dem Pater-Noster-Prinzip auf ein Kassenlaufband eines Kassentisches gefördert wird.

Bei einem solchen Verkaufsautomaten kann es vorkommen, dass die Ware von einem Steg des Hochförderers entgleitet und im Förderschacht verkantet. Dies ist insbesondere der Fall, wenn die zum Verkauf angebotenen Waren unterschiedliche Größen bzw. Abmaße aufweisen. Das Verkanten der Ware hat eine Betriebsstörung des Verkaufsautomaten und oft auch eine Beschädigung des Produktes zur Folge. Dies kann sich nachteilig auf das Image und den Umsatz des Warenhauses auswirken.

Aufgabenstellung

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Warenausgabevorrichtung für hochpreisige und/oder diebstahlgefährdete Waren bereitzustellen, die für den Kunden einen einfachen Zugang zu den Waren ermöglicht, wenig Betriebsstörungen aufweist und die Ware nicht beschädigt.

Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Vorrichtung (1 ) einen Transportschacht umfasst, in welchem die Waren mit Hilfe des zweiten Transportmittels zum Warenausgabebereich transportierbar sind und dass der Transportschacht (14) in zumindest einem Bereich eine konstante Krümmung aufweist.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Ausgabe von unterschiedlichen Waren umfasst im Wesentlichen zwei Bereiche. Im ersten Bereich werden die Waren in einem geeigneten Warenspeicher gelagert. Dieser Bereich befindet sich in der Regel unter dem Kassenband eines Kassiertisches eines Warenhauses bzw. Supermarktes. Der erste Bereich weist eine Vorrichtung auf, mit welcher die Waren auf ein Transportband geführt und auf diesem Transportband - im Wesentlichen horizontal - zu einem zweiten Bereich der Vorrichtung transportiert werden. Dabei handelt es sich um eine Ausschiebeeinheit, die die Ware aus einem Warenschacht auf das Transportband ausschiebt. Im zweiten Bereich der Vorrichtung, wird die Ware zu einem Warenausgabebereich, der sich im Zugriffsbereich des Kunden und/oder der Kassierperson befindet, transportiert. Dabei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Ware durch einen Transportschacht geführt wird, der den Transportweg der Ware bestimmt. Die Bewegungsrichtung der Ware im Transportschacht ist im Wesentlichen vertikal, d.h. orthogonal zur Bewegungsrichtung der Ware im ersten Bereich der Vorrichtung, ausgerichtet. Die Ware wird also entgegen der auf ihr wirkenden Schwerkraft transportiert. Um den zur Verfügung stehenden Bauraum optimal auszunutzen, weist der Transportschacht in zumindest einem Bereich eine konstante Krümmung auf. Daher hat die Bewegungsrichtung der Ware im Transportschacht im gekrümmten Bereich zur vertikalen und eine horizontale Komponente.

In einer vorteilhaften Ausführungsform ist der Transportschacht als Kreissegment ausgebildet. Das bedeutet, dass der Schacht in seinem ganzen Verlauf eine konstante Schachtkrümmung aufweist. In einem solchen Transportschacht werden die Waren entlang einer Kreisbahn von unten nach oben zum Warenausgabebereich gefördert. Vorteilhafterweise umfasst der Warenausgabebereich der Vorrichtung einen Entnahmebehälter, aus welchem die Ware vom Kunden und/oder der Kassierperson leicht entnehmbar ist. Der Entnahmebehälter sollte sich in Griffhöhe des Kunden und/oder der Kassierperson befinden, so dass sich diese nicht nach der Ware bücken oder recken muss. Daher ist der Entnahmebehälter vorteilhafterweise oberhalb des Kassenbandes des Kassentisches angeordnet.

Bei den Warenausgabevorrichtungen des Standes der Technik wird die vom Kunden ausgewählte Ware direkt auf das Kassenband gefördert. Oft fällt die Ware dabei aus einer gewissen Fallhöhe auf das Kassenband. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung verbleibt die Ware bis zur Entnahme im Entnahmebehälter. Dadurch wird eine evtl. Beschädigung der Ware vermieden.

Um zu vermeiden, dass eine neu ausgewählte Ware in den Warenausgabebereich transportiert wird, bevor die zuvor ausgewählte Ware daraus entnommen wurde, umfasst der Warenausgabebereich einen Sensor, der überprüft, ob sich aktuell Ware im Warenausgabebereich befindet. Der Sensor kommuniziert mit einer Steuereinheit der Vorrichtung. Befindet sich noch Ware im Warenausgabebereich, wird der Transport einer neuen Ware dorthin von der Steuereinheit durch geeignete Steuerbefehle verhindert.

Vorteilhafterweise weist der Transportschacht der Vorrichtung entlang seiner Seitenflächen Aussparungen auf. In diese Aussparungen kann das zweite

Transportmittel in den Transportschacht eingreifen und so die Ware in den Warenausgabebereich bzw. den Entnahmebehälter transportieren.

Das zweite Transportmittel besteht aus zwei voneinander beabstandeten und zueinander parallelen Schaufelarmen. Die Schaufelarme sind wiederum aus zwei einzelnen Stegen gebildet, die einen Winkel miteinander einschließen. Die Enden der Schaufelarme greifen durch die oben bereits erwähnten Aussparungen in den Transportschacht ein und sind mit einem Schaufelblech verbunden, dass nur geringfügig kleinere Ausmaße (Höhe und Breite) als die Transport- schachtquerschnittsfläche besitzt und daher im Transportschacht bewegt werden kann. Die Schaufelarme sind entlang einer gemeinsamen Schwenkachse schwenkbar. Die gemeinsame Schwenkachse ist dabei so gewählt, dass das Schaufelblech während der Schwenkbewegung im Schachtinneren bewegt wird. Dabei wird auf die Ware eine Kraft ausgeübt, so dass diese größtenteils in vertikaler Richtung zum Warenausgabebereich der Vorrichtung bewegt wird.

Um die Spalte zwischen Schachtinnenwand und Schaufelblech zu schließen, kann es vorteilhaft sein, Bürsten an den Seitenrändern des Schaufelblechs anzubringen. Dabei können die Borsten der Bürsten auch etwas länger ausgebildet sein als die Spaltbreite. So wird der Warenschacht auch für kleine und flache Waren passierbar.

In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist der Warenspeicher mehrere Warenschächte auf, die vertikal zur Transportebene des ersten Fördermittels nebeneinander und/oder gegenüberliegend angeordnet sind, wobei zumindest zwei Warenschächte eine unterschiedliche Schachtbreite und/oder Schachttiefe aufweisen und damit zur Aufnahme unterschiedlich großer Waren geeignet sind.

Vorteilhaft ist auch, wenn das Bedienterminal einen berührungssensitiven Bildschirm - einen so genannten Touchscreen - umfasst. Dadurch können die Waren visualisiert und vom Kunden per Berührkontakt ausgewählt werden.

In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung, sind auf dem Touchscreen kurze Informationsfilme (Werbefilme) über die Produkte abspielbar. So kann gezielt auf neue Produkte aufmerksam gemacht werden. Aber auch andere Produktinformationen, beispielsweise technische Daten, können so dem Kunden, bereits vorm Kauf der Ware, zur Verfügung gestellt werden.

Die Steuereinheit der Vorrichtung überwacht die aktuelle Anzahl der verschiedenen Waren, die sich noch in der Vorrichtung befinden und speichert diese. Unterschreitet die Anzahl einer im Warenspeicher befindlichen Ware einen bestimmten Schwellenwert, wird von der Steuereinheit ein Signal an einen Rechner einer Bedienperson und/oder den Produktlieferanten und/oder den Produkthersteller gesendet. Außerdem kann die Steuereinheit einen niedrigen Waren- speicherstatus auf dem Bedienterminal sichtbar machen, wenn beispielsweise die entsprechende Ware abverkauft werden soll. Unter Umständen kann dies den Kaufanreiz für den potentiellen Kunden erhöhen.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung verfügt die Steuereinheit über eine Software, die geeignet ist statistische Verkaufsdaten zu erfassen und auszuwerten. Die Daten können dazu genutzt werden, den Warenspeicher der Vorrichtung zur Ausgabe der Waren immer zumindest mit den häufig vom Kunden angefragten (beliebtesten) Produkten gefüllt zu haben. Außerdem kann die Steuereinheit die Daten an eine zentrale Stelle weiterleiten, wo beispielsweise die Daten aller gleichartigen Vorrichtungen einer Warenhauskette zentral ausgewertet werden können.

Vorteilhafterweise ist die Steuervorrichtung so eingerichtet, dass ein abverkauftes, vergriffenes oder aus anderen Gründen momentan nicht verfügbares Produkt nicht mehr auf dem Bildschirm des Bedienterminals angezeigt wird.

Es ist vorteilhaft, wenn die Signale, die die Steuereinheit an andere Rechner versendet, kabellos, beispielsweise per W-LAN, Infrarot, Bluetooth, etc., übertragen werden.

Es kann vorteilhaft sein, sobald ein Kunde eine Ware über das Bedienterminal auswählt, ein akustisches Signal ertönen zu lassen. Dieses Signal kann beispielsweise von Lautsprechern des Bedienterminals erzeugt werden. Durch das Signal wird die Kassierperson darauf aufmerksam gemacht, dass eine diebstahlgefärdete Ware vom Kunden angefordert wurde. Dadurch wird die Kassierperson zur besonderen Aufmerksamkeit angehalten. Bei dem akustischen Signal kann es sich um unauffällige, und vor allem unaufdringliche, Melodien handeln, die der Kunde nur unbewusst wahrnimmt. Vorteilhafterweise ist in der Steuereinheit der Vorrichtung zur Warenausgabe ein Warenkatalog hinterlegt, der ständig, beispielsweise über eine Internetverbindung, aktualisiert wird. Der Warenkatalog kann vom Kunden auf jedem Bedienterminal der Vorrichtung eingesehen werden.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung besitzt die Vorrichtung zumindest ein zweites Bedienterminal. Genau wie beim ersten Bedienterminal kann dort Ware vom Kunden ausgewählt werden. Das zumindest zweite Bedienterminal ist allerdings örtlich von der Vorrichtung zur Ausgabe von Ware beabstandet. Beispielsweise kann sich das zweite Bedienterminal im kassenfernen Bereich eines Supermarktes befinden. Daher wird die Ware nach der Kundenauswahl nicht unmittelbar an den Warenausgabebereich in Kassennähe gefördert. Stattdessen erhält der Kunde am zweiten Bedienterminal einen Beleg, auf weichen die Ware in unkodierter und/oder kodierter Form gekennzeich- net ist. Das zweite Bedienterminal umfasst dazu einen geeigneten Belegdrucker. Der Kunde kann mit diesem Beleg die Ware an der Vorrichtung zur Ausgabe von Ware abrufen. Dazu umfasst die Vorrichtung einen geeigneten Belegleser. Auch das zumindest zweite Bedienterminal ist mit der Steuereinheit der Vorrichtung verbunden, so dass keine Ware doppelt abgerufen werden kann. Nach Auswahl einer Ware vom Kunden am zweiten Bedienterminal wird diese

Ware für eine bestimmte Zeitspanne im Warenspeicher der Vorrichtung reserviert. Die länge der Zeitspanne ist in der Steuereinheit hinterlegt und kann vom Betreiber der Vorrichtung individuell eingestellt werden. Wird die Zeitspanne überschritten, weil beispielsweise der Kunde seine Kaufabsicht geändert hat, wird die Ware von der Steuereinheit wieder zum Verkauf freigegeben.

Zusätzlich zum, oder anstatt eines akustischen Signals, kann auch ein elektronisches Signal an die Kasse der Kassierperson gesendet werden. Das elektronische Signal kann beispielsweise die Warenkennnummer und den Preis der Ware beinhalten.

Oben beschriebene Vorrichtungen zur Ausgabe von Waren, die mehrere Bedienterminals umfassen können, werden in der EP 1 178 452 A2 ausführlich beschrieben. Auf die dort enthaltene Offenbarung, insbesondere hinsichtlich dei Kommunikation der einzelnen Geräte (Bedienterminal, Steuereinheit, Warenausgabeeinheit, Rechner des Betreibers und/oder des Herstellers) untereinander, wird hier ausdrücklich Bezug genommen, und die dort gegebenen Informationen sollen auch Bestandteil der vorliegenden Anmeldung sein.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann eine Warenausgabeeinheit vorgesehen sein, die nicht im Kassentisch integriert ist und sich somit in einem kassenfernen Bereich befindet. In diesem Ausführungsbeispiel sind das Bedienterminal, die Warenausgabeeinheit und die Kassiereinheit des Kassentisches miteinander vernetzt. Bei diesem Ausführungsbeispiel kann im Kassentisch ein Bedienterminal integriert, aber auch weitere davon

beabstandete (dezentrale) Bedienterminals vorhanden sein.

An einem dezentralen Bedienterminal kann der Kunde die gewünschte Ware auswählen und erhält den oben bereits beschriebenen Beleg. Dieser Beleg muss an der Kassiereinheit durch Bezahlung des Warenpreises aktiviert werden. Die Aktivierung des Belegs kann auch durch Ausgabe eines Neuen - zur Ausgabe der Ware berechtigten - Belegs erfolgen. Der nunmehr aktivierte Beleg wird von einem Belegleser der dezentralen Warenausgabevorrichtung erkannt und die Ware wird ausgegeben. Bei dieser Ausführungsform ist die Anzahl der Bedienterminals (zentral oder dezentral), der Kassiereinheiten und der (zentralen oder dezentralen) Warenausgabevorrichtungen beliebig. Wichtig ist nur, dass die einzelnen Einheiten untereinander vernetzt sind, so dass der Abverkauf der Waren kontrolliert erfolgen kann.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die Steuereinheit der Vorrichtung zur Ausgabe von Ware über eine geeignete Datenleitung mit einem Ferndiagnosezentrum des Herstellers der Vorrichtung verbunden. Vorteilhafterweise läuft auf der Steuereinheit ein automatisches Diagnoseprogramm, dass dem Hersteller in bestimmten Zeitabständen Informationen über die Vorrichtung liefert. Mit Hilfe dieser Informationen kann der Hersteller beispielsweise auf den Zustand der Vorrichtung schließen und präventiv den Austausch von Bauteilen veranlassen, die auszufallen drohen. Dadurch wird die Einsatzzeit der Vorrichtung optimiert. Reparaturen können außerhalb der Geschäftszeiten erfolgen. Außerdem kann über die Fernwartungsleitung ein Softwareupdate für die Steuereinheit der Vorrichtung erfolgen, ohne das dafür Servicetechniker vor Ort sein müssen.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Ausführungsbeispiel

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im Folgenden näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 Eine perspektivische Ansicht eines Kassentisches eines Warenhauses,

Fig. 2 eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung zur Ausgabe unterschiedlicher Waren mit teilweise fehlender Einhausung, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Hochförderers,

Fig. 4 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Hochförderers und Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer Ausschiebeeinheit für Waren

Die Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Kassentisches eines

Warenhauses. Die Vorrichtung 1 zur Ausgabe von unterschiedlichen Waren kann in verschiedener Weise in diesen Kassentisch integriert werden. Figur 1 zeigt nur eine Variante eines Kassentisches mit integrierter Vorrichtung 1 zur Ausgabe von Ware. Es versteht sich von selbst, dass die Erfindung nicht auf dieses spezielle Ausführungsbeispiel beschränkt ist.

Die Vorrichtung 1 besteht im Wesentlichen aus zwei Bereichen 2, 3. Im ersten Bereich 2 werden die einzelnen Waren 4 gespeichert. Im zweiten Bereich 3 wird die Ware 4 zu einem Warenausgabebereich 6 gefördert. Der Bereich 2 weist mehrere Warenschächte 7 auf, deren Tiefe T und Breite B unterschiedlich sein können, um dementsprechend Waren 4 unterschiedlicher Bemaßung aufnehmen zu können. Aus darstellerischen Gründen ist in Figur 2 lediglich ein Warenschacht 7 dargestellt.

Die Warenschächte 7 können individuell auf verschiedene Maße und damit für verschiedene Warengrößen eingestellt werden. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn sich die Verpackungsgröße eines Produktes ändert. Die Warenschächte 7 können neben- und/oder voreinander angeordnet sein, um den Bauraum optimal auszunutzen. Die jeweils unten im Warenschacht 7 befindlichen Waren 4 werden auf seitlichen Auflageflächen 34 (Figur 5) abgestützt. Ein Ausschwenken der Warenschächte, aus der Einhausung der Warenausgabevorrichtung heraus, ist ebenfalls möglich. Dadurch wird das Auffüllen des Warenspeichers mit Ware 4 vereinfacht.

Eine vom Kunden ausgewählte Ware 4 wird über eine Ausschiebeeinheit 30 auf ein Förderband 8 geschoben. In Figur 5 ist ein leerer Warenschacht 7 und die dazugehörige Ausschiebeeinheit 30 zu sehen. Um die Ware 4 auf das Förderband 8 zu transportieren, wird eine Schiebeplatte 33 - mithilfe eines nicht dargestellten Elektromotors - in Richtung des Förderbandes 8 bewegt und die Ware 4 so weit aus dem Warenschacht 7 ausgeschoben, bis diese nicht mehr auf den Auflageflächen 34 aufliegt. Die Ware 4 wird allerdings nicht direkt auf das Förderband 8 verbracht, sondern zuvor von Schie- begabein 31 , 32 aufgefangen. Die Schiebegabeln 31 , 32 sind unterhalb der

Auflageflächen 34 angeordnet und bewegen sich beim Ausschiebevorgang der Schiebeplatte 33 mit. Anschließend werden die Schiebegabeln 31 , 32 in den Warenschacht 7 zurückgefahren. Die Kante 34' der Auflageflächen 34 verhindert, dass die Ware 4 wieder in den Warenschacht 7 zurückgezogen wird. Die Ware 4 liegt nunmehr auf dem Förderband 8 auf. Auf diesem 8 wird die Ware 4 in Richtung des Bereichs 3 transportiert. Dort angekommen, wird die Ware 4 von einem zweiten Transportmittel, einem Hochförderer 10, übernommen und zum Warenausgabebereich 6 transportiert. Die Figur 3 zeigt eine perspektivische Ansicht und die Figur 4 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Hochförderers 10. Der Hochförderer 10 besteht aus einem Gehäuse 13, in welchem ein Transportschacht 14 integriert ist, der als Kreissegmentstück (bzw. Ringsegment) ausgebildet ist. Das bedeutet, dass der Transportschacht 14 in der x-z-Ebene eine konstante Krümmung aufweist. In den Transportschacht 14 sind beidseitig Ausnehmungen 14a eingebracht, durch welche beidseitig zwei zueinander parallele Schaufelarme 12 ins Schachtinnere eingreifen. Die Schaufelarme 12 sind im Schachtinneren mit einem Schaufelblech 15 verbunden. Das Schaufelblech

15 ist nur geringfügig kleiner, bezüglich seiner Höhe H und Breite B', ausgebildet als das Schachtinnere selbst. So kann das Schaufelblech reibungsfrei im Transportschacht 14 bewegt werden, ohne dass Ware 4 beim Transport - durch die Spalte zwischen Schaufelblech 15 und Schachtwand - verloren geht. So können auch sehr kleine Waren 4 transportiert werden. Zusätzlich kann das Schaufelblech 15 mit seitlichen Bürsten (nicht gezeigt) ausgestattet sein, um noch kleinere bzw. flache Waren 4 transportieren zu können.

Die Schaufelarme 12 bestehen jeweils aus zwei einzelnen Stegen 12a, die einen Winkel γ miteinander einschließen (Figur 4). Die Schaufelarme 12 sind gemeinsam um eine Drehachse 16 schwenkbar. Um die Drehachse können die Schaufelarme 12 - mit einem in den Figuren nicht gezeigten Elektromotor - geschwenkt werden, so dass die Ware 4 im Wirkbereich der Schaufelarme 12 durch den Transportschacht 14 zum Ausgabebereich 6 der Vorrichtung 1 geschoben wird. Um die Elektromotoren bei der Drehbewegung der Schaufelarme 12 zu unterstützen, können Federelemente (nicht gezeigt) vorgesehen sein, die eine Kraft in Wirkrichtung des Elektromotors ausüben.

Im Ausgabebereich 6 ist ein Entnahmebehälter 11 angeordnet, der die Ware 4 abstützt, so dass diese nicht auf das Kassenband 22 des Kassentisches 20 fallen kann. Im Folgenden wird ein Verkaufsablauf einer Ware über die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 beschrieben:

Ein Kunde eines Warenhauses wählt über das Bedienterminal 9, 9' der Vorrichtung 1 ein (oder mehrere) von ihm gewünschte(s) Produkt(e) aus. Beim Bedienterminal handelt es sich um ein Touchscreen. Auf dem Touchscreen wird die Ware 4 in Form von geeigneten Abbildungen visualisiert, die der zugehörigen Ware 4 zugeordnet werden können. Zusätzlich werden auf dem Touchscreen zeitweise Produktinformationsfilme abgespielt. Diese informieren die potentiellen Kunden beispielsweise über Produkt- und/oder Preisän- derungen.

Die vom Kunden ausgewählte Ware 4 wird über die Ausschiebeeinheit 30 aus dem Warenschacht 7 auf das Transportband 8 geschoben. Dort wird die Ware 4 in Richtung des Bereichs 3 in den Wirkbereich des Hochförderers 10 transportiert. Anschließend schieben die Schaufelarme 12 die Ware 4 durch den Transportschacht 14 zum Ausgabebereich 6 der Vorrichtung 1. Im Ausgabebereich 6 ist ein nicht gezeigter Sensor angebracht, der mit einer ebenfalls nicht gezeigten Steuereinheit der Vorrichtung 1 verbunden ist. Der Sensor kann sich beispielsweise direkt auf dem Schaufelblech 15 befinden und als Drucksensor ausgebildet sein. Die Schaufelarme 12 bewegen sich erst in ihre untere Position, wenn die alte Ware 4 entnommen und neue Ware 4 angefordert wurde. Das Schaufelblech 15 verschließt in der oberen Stellung (der Ruheposition) den Ausgabebereich 6 und verhindert dadurch das Eindringen von Fremdstoffen in den Transportschacht 14. Wählt der Kunde mehrere Waren 4 auf dem Touchscreen aus, so kann er diese hintereinander aus dem Warenausgabebereich 6 entnehmen.

Die Steuereinheit der Vorrichtung 1 ist über eine geeignete Datenleitung mit der Kassiereinheit 21 des Kassentisches 20 verbunden. Sobald der Kunde eine Ware 4 ausgewählt hat, wird die Warenkennung und der Preis der Ware 4 der Kassiereinheit 21 übermittelt. Bei mehreren Waren wird der Preis der einzelnen Waren 4 automatisch aufsummiert. Über die Kassiereinheit 21 kann die Vorrichtung 1 blockiert bzw. temporär außer Betrieb genommen werden. Entfernt sich das Kassenpersonal von der Kasse 21 , kann vom Kunden keine Ware 4 mehr über die Vorrichtung 1 an diesem Kassentisch 20 bezogen werden.

Die Steuereinheit der Vorrichtung kommuniziert ebenfalls mit einem Rechner des Warenhauslagers und/oder des Zentrallagers des Warenlieferanten und/oder des Zentrallagers des Produktherstellers. Unterschreitet die Anzahl einer bestimmten Ware 4 im Warenspeicher 3 einen Schwellenwert, kann die Steuereinheit selbständig die zur Neige gehende Ware 4 nachordern, oder alternativ die Kassierperson über diesen Umstand informieren, so dass diese Person neue Ware 4 anfordern kann.

Die Steuereinheit ist über eine geeignete Datenleitung mit dem Ferndiagnosezentrum des Herstellers der Vorrichtung 1 verbunden. Im Hintergrund läuft auf der Steuereinheit ständig ein automatisches und autonomes Diagnoseprogramm. Dieses Programm überprüft ständig den Zustand der Vorrichtung 1 und sendet diese Informationen an das Ferndiagnosezentrum. Steht ein Bauteil der Vorrichtung vor einem möglichen Ausfall, kann der Austausch dieses Bauteils direkt vom Hersteller, bevorzugt außerhalb der Geschäftszeiten des Warenhauses, veranlasst werden.

Bezugszeichenliste

Warenausgabevorrichtunq

1 Vorrichtung zur Ausgabe von unterschiedlichen Waren

2 Erster Bereich

3 Zweiter Bereich

4 Ware

5

6 Warenausgabebereich

7 Warenschacht

8 Transportband / erstes Fördermittel

9 Bedienterminal 9' zweites Bedienterminal

10 Hochförderer / zweites Transportmittel

11 Entnahmebehälter

12 Schaufelarm 12a Steg des Schaufelarms

13 Gehäuse des Hochförderers

14 Warenschacht 14a Ausnehmung im Warenschacht

15 Schaufelblech

16 Drehachse (der Schaufelarme)

20 Kassentisch

21 Kassiereinheit

22 Kassen(förder)band

30 Ausschiebeeinheit

31 Schiebegabel

32 Schiebegabel

33 Schiebeplatte

34 Auflagefläche (des Warenschachts 7) 34' Kante