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Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR DRILLING HOLES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1988/010166
Kind Code:
A1
Abstract:
A device for drilling holes, in particular at predetermined distances for example for wooden dowels, has a tool head (1, 23, 29-35, 39, 51) inside which is arranged at least one rotationally mounted drill (3, 40, 41, 42) which can be displaced axially against the force of a spring. The drill can be slid out of the tool head over a supporting surface (46, 52). The drill is driven and advanced by a separate drive motor (10, 44), independent of the device, in particular an electric hand screwing machine whose screw insert (9) engages in a coupling part of the drill designed as a screw head (8, 38). Several drills (40, 41, 42) mounted in this fashion can be combined in one tool head (39). A distance template in the form of a measuring tape (12) which can be locked can also be incorporated in the tool head (1). Several devices can be assembled in one unit.

Inventors:
Rozsa
Sandor
Janos, Balint
Ida
Application Number:
PCT/AT1988/000049
Publication Date:
December 29, 1988
Filing Date:
June 27, 1988
Export Citation:
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Assignee:
Rozsa
Sandor
Janos, Balint
Ida
International Classes:
B23B47/28; B23B49/02; (IPC1-7): B23B49/02; B23B47/28
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE
1. Vorrichtung zum Bohren von Löchern, insbesondere in vorbe¬ stimmbaren Abständen, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren eines Werkzeugkopfes (1, 23, 2935, 39, 51) mindestens ein drehbar gelagerter Bohrer (3, 40, 41, 42) gegen Federkraft (5) über eine Auflagefläche (46, 52) des Werkzeugkopfes hi¬ naus axial ausschiebbar vorgesehen ist und daß der Bohrer (3, 40, 41, 42) der Spitze gegenüberliegend einen formschlüs¬ sigen Kupplungsteil, insbesondere mit einem Kreuzschlitz (8, 38), aufweist, in welchen ein mit einem Gegenstück, insbesonde¬ re einem Kreuzschlitzschreubendreher (9), versehener Antriebs¬ motor (10, 44) wie etwa eine elektrische Handschraubmaschine zum Antrieb und zur Ausführung des Bohrervorschubes einsetz¬ bar bzw. einkuppelbar ist. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugkopf (1) Teil einer Bohrschablone ist, die vorzugswei¬ se Anschläge zur lagegenauen Ausbringung von Bohrungen auf "ei¬ nem Werkstück aufweist. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeich¬ net, daß im Werkzeugkopf (39) mehrere Bohrer (40, 41, 42) vor¬ gesehen sind, die über Zahnräder (43) miteinander in Verbin¬ dung stehen und die zur gleichzeitigen Ausbringung mehrerer Bohrungen gemeinsam axial verschiebbar gelagert sind, wobei ein einziger Kupplungsteil zum Einsetzen des Antriebsmotors (44) vorgesehen ist. (Fig. 12, 13, 14) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeich¬ net, daß der Werkzeugkopf (1, 2935) seitlich formschlüssige Verbindungen (18, 36, 37), wie beispielsweise Schwalbensclrwanz verbindungen zum Aneinanderreihen mehrerer Vorrichtungen und allenfalls von Abstandsstücken zu einer einem gewünschten Bohr¬ bild entsprechenden Einheit aufweist. (Fig. 10, 11) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 , dadurch gekenn¬ zeichnet, daß im Werkzeugkopf (1) ein feststellbares Maßband (12) als Abstandsschablone eingebaut ist und daß als Nullmarke vorzugsweise ein Zapfen (13) vorgesehen ist, der in eine be¬ reits vorhandene Bohrung eines Werkstückes zur Abstandsfestle¬ gung einsetzbar ist. (Fig. 3) 5. Vorrichtung nach Anspruch 5 , dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugkopf (1) und Maßbandteil (12) zusammensteckbar ausge¬ bildet sind. (Fig. 4).
Description:
Vorrichtung zum Bohren von Löchern

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bohren von Lö¬ chern, insbesondere in vorbestimmbaren Abständen.

Es sind Handbohrmaschinen bekannt, mit deren Hilfe Bohrungen zum Einsetzen von Holzdübeln zum Zweck der Verbindung von zwei Holzpaneelen durchgeführt werden. Damit die Bohrungen in den bei¬ den Paneelen fluchten, muß sehr genau gearbeitet werden. Man ver¬ wendet dazu Hilfsvorrichtungen wie beispielsweise Schablonen. Bei industrieller Fertigung werden Bohrwerke mit einer Vielzahl von gleichzeitig arbeitenden Bohrern eingesetzt. In kleinen Handwerk¬ betrieben sowie auf dem Heimwerkersektor haben solche Vorrichtun¬ gen infolge des hohen Preises keinen Eingang gefunden.

Die Erfindung zielt darauf ab, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die rasch und kostengünstig das exakte und lagerichtige Ausbringen von Bohrungen ermöglicht. Dies wird erfindungs¬ gemäß mit den Merkmalen des Anspruchs 1 erreicht. Die Vorrichtung, die den Bohrer enthält, kann etwa durch verstellbare Anschläge (Lineale) exakt positioniert werden. Mittels einer handelsübli¬ chen elektrischen Handschraubmaschine wird der Bohrer in Rotation versetzt und gleichzeitig vorgeschoben. Die Vorrichtungen können aneinander gekuppelt werden (z.B. durch Schwalbenschwanzverbin¬ dungen), sodaß sich Bohrschablonen mit integrierten Bohrern er¬ geben. Die Vorrichtungen können auch im rechten Winkel so zueinan¬ der fixiert werden, daß lagerichtige Bohrungen für eine Dübelver¬ bindung auf zwei Paneelen ausgeführt werden können, die man

flächig aneinander legt. Besonders zweckmäßig ist die Ausführung nach Anspruch 5, bei der in den Werkzeugkopf ein Maßband als Ab¬ standsschablone zum vorausgehenden Bohrloch eingebaut ist.

Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in den Zeichnungen dargestellt. Fig. 1 zeigt die erfindungsgemäße Vor¬ richtung im Schnitt zusammen mit einer elektrischen Handschraub¬ maschine, Fig. 2 die Vorrichtung während des Bohrvorganges in Ansicht, wobei das Holzpaneel geschnitten ist, Fig. 3 die Vor¬ richtung zusammen mit einem Maßband, Fig. 4 eine Ausführung ge¬ mäß Fig. 3 in Schrägrißdarstellung, Fig. 5 6 und 7 verschiedene Ausführungsformen des Maßbandes, Fig. 8 eine Schrägrißdarstel¬ lung einer dreifachen Bohrkombination gemäß der Erfindung mit AbstandsSchablone, Fig. 9 eine Seitenansicht zu Fig. 8, Fig. 10 eine lineare Aneinanderreihung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 11 eine Aneinanderreihung in zwei Achsenrichtungen, Fig. 12 eine Seitenansicht auf eine gemeinsam verschiebbare Dreierkombi¬ nation gemäß der Erfindung, Fig. 13 eine Draufsicht auf Fig. 12, Fig. 1-4- eine Ansicht der Stirnseite und Fig. 15 und 16 die Vor¬ richtung mit einer Fräserscheibe an Stelle eines Bohrers.

Gemäß Fig. 1 weist die Vorrichtung einen Werkzeugkopf 1 in Form eines hier quaderförmigen Blockes, beispielsweise aus festem Kunststoff, auf. Im Werkzeugkopf ist eine durchgehende abgestufte Bohrung 2 vorgesehen, in der ein Bohrer 3 axial verschiebbar- und drehbar gelagert ist. In der Bohrung 2 wird der Bohrer 3 durch eine Hülse zentrisch geführt. Eine Feder 5 stützt sich auf der Hülse - ab und drückt gegen einen Kragen 6 des Bohrers 3- Der Kragen liegt an einem Lochplättchen 7 an, das vom Bohrerschaft durchsetzt wird. Der Bohrerspitze gegenüberliegend ist am Schaft¬ ende ein Kreuzschlitz 8 wie bei einer Kreuzschlitzschraube vorge¬ sehen. Es kann auch eine Kreuzschlitzschraube dort eingeschraubt sein. Der Kreuzschlitz 8 wirkt als Kupplungsteil, in welchem ein Kreuzschlitz-Schraubendrehereinsatz 9 einer elektrischen Hand¬ schraubmaschine 10 (z.B. Accu-Ausführung) eingreifen kann. Die Vorrichtung arbeitet wie folgt:

Der Werkzeugkopf 1 wird auf ein Paneel 11 (Fig. 2) in der ge¬ wünschten Position aufgesetzt und beispielsweise durch eine Schablone oder Lehre exakt eingerichtet. Der Schrauber 10 wird

mit seinem Schraubendreherumsatz 9 auf den Kreuzschlitz 8 auf¬ gesetzt, sodann eingeschaltet ' und vorgeschoben. Dadurch wird der Bohrer 3 mitgenommen - er rotiert und bewegt sich infolge des Vorschubs axial aus dem Kopf über die Auflagefläche hinaus. Ein Loch wird dadurch im Paneel 11 gebohrt. Die Feder 5 wird da¬ bei zusammengedrückt. Wird der Schrauber 10 zurückgezogen, dann wandert der Bohrer 3 wieder in die Ausgangsposition nach Fig. 1. Fig. 3 zeigt den Werkzeugkopf 1 nach Fig. 1, wobei zusätzlich ein Maßband 12 als variable Abstandsschablone bzw. Lehre einge¬ baut ist. Das Maßband 12 des Rollmaßstabes trägt an seiner Null¬ marke einen Zapfen 13, welcher in eine vorhandene Bohrung 1*4 eingesetzt werden kann. Wird das Maßband beispielsweise 10 cm herausgezogen (wobei der Abstand zur Bohrerachse mitgemessen wird) und dann durch eine Fixiereinrichtung 15 festgehalten, dann kann die Bohrung Iβwie bei Fig. 1 beschrieben ausgeführt werden; Die Vorrichtung nach Fig. 3 wird abgehoben und der Zapfen 13 wird in die neue Bohrung 16 eingesetzt, um eine weitere Bohrung im gleichen Abstand auszuführen. Die Fixiereinrichtung 15 ist in Fig. 3 bloß schematisch dargestellt. Sie kann durch einen Stift 17 realisiert sein,. der durch die Kraft einer Feder in Vertiefun¬ gen oder Ausnehmungen des Maßbandes 12 einrastet. Die Fig. 4 zeigt die Ausführung nach Fig. 3 in einer schematischen Schrägriß- Durchsichtsdarstellung. Eine Schwalbenschwanzverbindung 18 zeigt, daß der Werkzeugkopf 1 an das Maßband angekuppelt werden kann. Die Fig. 5, 6 und 7 zeigen Varianten des Maßbandes 12', 12", 12"' mit Ausnehmungen 19, 20 zur Lagefixierung durch den Stift 17 so¬ wie mit Öffnungen 21, 22 zum Durchgreifen des Bohrers 3, für den Fall, daß das Maßband in Fig. 3 und 4 nach rechts heraus gezogen werden kann.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel zeigen Fig. 8 und 9. In ei¬ nem Werkzeugkopf 23 sind drei Vorrichtungen 24, 25, 2β gemäß Fig. 1 eingebaut. Sie können nacheinander, oder wie Fig. 12, 13, 14 zeigt, auch zugleich betätigt werden. Um die Reihe der Bohrun¬ gen fortzusetzen, trägt der Werkzeugkopf 23 eine seitlich aus¬ schwenkbare Klappe 27 mit einem Zapfen 28, der in die letzte Boh¬ rung eingesetzt wird. Es können dann wieder die drei Vorrichtun¬ gen 24, 25 und 26 durch einen aufzusetzenden Schrauben aktiviert werden, wodurch eine Folge von Bohrungen in den gewünschten Ab-

ständen entsteht. Bei dieser Ausführungsform nach Fig. 8 und 9 handelt es sich um " eine starre Variante gegenüber der flexiblen Vorrichtung nach Fig. 3 und 4.

Die Fig. 10 und 11 zeigen Draufsichten auf aneinandergereih¬ ten Vorrichtungen 29, 30, 31 und 32, 33, 34, 35. Jede der Vor¬ richtungen entspricht etwa der Ausführung nach Fig. 1, wobei randseitig Feder- und Nutverbindungen 3 und 47 vorgesehen sind. Dadurch können Schablonen oder Bohrlehren zusammengesteckt wer¬ den, die einem gewünschten Bohrbild entsprechen. In den beiden letztgenannten Figuren ekennt man die Ausbildung des bohrseiti- gen Kupplungsteiles als Kopf einer Kreuzschlitzschraube 38 zum Ansetzen eines elektrischen Schraubers.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel zeigen die Fig. 12, 13 und 14. In einem Werkzeugkopf 39 sind drei Bohrer 40, 41, 42 im Sinne der Konstruktion nach Fig. 1 zusammengefaßt. Die drei Bohrer sind durch Zahnräder 43 verbunden. Eine Antriebsmaschine 44 greift nur an einem Kupplungsteil eines der Bohrer an um alle drei Bohrer in Betrieb zu nehmen. Das Bohrerpaket bewegt sich bei axialem Vorschub durch die Antriebsmaschine 44 in Führungen 45 in die ArbeitsStellung. * Die Bohrungen werden gleichzeitig ausgeführt. Die Auflagefläche 46 des Werkzeugkopfes 39 ist als Schiene mit seitilichen Backen 47, 48 ausgeführt. Hier können Lineale, Ab¬ standslehren oder dergleichen eingeschoben werden, welche der exakten Positionierung der Bohrungen auf einem Werkstück dienen. Kugelrasten 49 dienen zum Einschnappen dieser einschiebbaren Line¬ ale. Die Bohrer können auch abgestuft ausgebildet sein, um zu¬ sätzlich zur Bohrung eine Ausnehmung für einen Schraubenkopf an- zusenken.

Schließlich zeigen Fig. 15 und 16 noch eine Ausführungsform mit einem Fräserrädchen 50 in einen Werkzeugkopf 51- Der Antrieb und der Vorschub erfolgen über eine handelsübliche elektrische Handschraubmaschine, die nur für den Arbeitsvorgang auf einen Schraubenkopf des Werkzeugkopfes 51 aufgesetzt wird. Der Schrau¬ benkopf sitzt auf einem Schaft, der über ein Winkelgetriebe das Fräserrädchen antreibt. Die Auflagefläche 52 ist ähnlich wie in Fig. 14 ausgebildet. Der Werkzeugkopf 51 kann durch seitliche Verbindungselemente entsprechend Fig. 10, 11 in ein Stecksystem integriert werden, sodaß ein Werkzeug für eine Komplettbearbei-

tung den Notwendigkeiten eines bestimmten Werkstückes ent¬ sprechend angepaßt werden kann. Für die Bearbeitung ist nur eine elektrische Handschraubmaschine erforderlich, die nach exakter Positionierung der zusammengesteckten Werkzeugköpfe auf einen Schraubenkopf 38 nach dem anderen aufgesetzt und gegen das Werkstück gedrückt wird.