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Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR ELECTRICALLY CONDUCTIVELY CONTACTING AN EXTERNAL CONDUCTOR OF A COAXIAL CABLE STRIPPED OF INSULATION IN SEGMENTS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/020269
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device (2) for electrically conductively contacting an external conductor (26) of a coaxial cable stripped of insulation in segment, having a base body (4) designed as a clamp collar that can be clamped around the coaxial cable, wherein the base body (4) is at least partially made of an elastomer and sealingly contacts the cladding of the coaxial cable with sealing lips (14, 16, 18, 20) in the installed position of the device (2), wherein the sealing lips (14, 16, 18, 20) are at least partially made of an elastomer, and having contacting means for producing an electrically conductive connection between the external conductor (26) of the coaxial cable and a conductor, such as a grounding cable. The invention is characterized in that the elastomer of the base body (4) and/or the sealing lips (14, 16, 18, 20) comprises epichlorohydrin rubber.

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Inventors:
DAUME, Britta (Schubertstrasse 4b, Hannover, 30161, DE)
Application Number:
EP2008/006928
Publication Date:
February 25, 2010
Filing Date:
August 22, 2008
Export Citation:
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Assignee:
DAUME PATENTBESITZGESELLSCHAFT MBH & CO. KG (Engenser Weg 1, Burgwedel, 30938, DE)
DAUME, Britta (Schubertstrasse 4b, Hannover, 30161, DE)
International Classes:
H01R4/66; H01R4/64; H01R4/66; H01R4/64
Attorney, Agent or Firm:
WAGNER, Carsten et al. (Burckhardtstr. 1, Hannover, 30163, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Einrichtung (2) zum elektrisch leitenden Kontaktieren eines abschnittsweise abisolierten Außenleiters (26) eines Koaxialkabels, mit einem als um das Koaxialkabel spannbare Schelle ausgebildeten Grundkörper (4) ,

wobei der Grundkörper (4) wenigstens teilweise aus einem Elastomer besteht und in Montageposition der Einrichtung (2) dichtend mit Dichtlippen (14, 16, 18, 20) an der Ummantelung des Koaxialkabels anliegt,

wobei die Dichtlippen (14, 16, 18, 20) wenigstens teilweise aus einem Elastomer bestehen, und

mit Kontaktmitteln zum Herstellen einer elektrisch lei- tenden Verbindung zwischen dem Außenleiter (26) des Koaxialkabels und einem Leiter, beispielsweise einem Erdungskabel ,

dadurch gekennzeichnet,

daß das Elastomer des Grundkörpers (4) und/oder der Dichtlippen (14, 16, 18, 20) Epichlorhydrin-Kautschuk enthält .

2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Epichlorhydrin-Kautschuk Ethylenoxid-Epi- chlorhydrin-Kautschuk enthält.

3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das den Epichlorhydrin-Kau- tschuk enthaltende Elastomer abschnittsweise die radiale, in Montageposition dem Koaxialkabel abgewandte Umfangsflache (8) des Grundkörpers (4) bedeckt.

4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtlippen (14, 16, 18, 20) separat ausgebildet sind oder mit dem den Epichlorhydrin-Kautschuk enthaltenden Elastomer in Ver- bindung stehen oder einstückig ausgebildet sind.

Description:
Einrichtung zum elektrisch leitenden Kontaktieren eines abschnittsweise abisolierten Außenleiters eines Koaxialkabels

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art zum elektrisch leitenden Kontaktieren eines abschnittsweise abisolierten Außenleiters eines Koaxialkabels. Dazu wird ein Grundkörper verwendet, der als eine um das Koaxialkabel spannbare Schelle ausgebildet ist und wenigstens teilweise aus einem Elastomer besteht sowie in Montageposition der Einrichtung dichtend mit Dichtlippen an der Ummantelung des Koaxialkabels an- liegt. Die Dichtlippen bestehen wenigstens teilweise aus einem Elastomer. Ein Kontaktmittel dient zum Herstellen einer elektrisch leitenden Verbindung zwischen dem Außenleiter des Koaxialkabels und einem Leiter, beispielsweise einem Erdungskabel. Dieses ist in Monta- geposition der Einrichtung vorzugsweise an einer dem Außenleiter des Koaxialkabels zugewandten Seite des Grundkörpers angeordnet .

Derartige Einrichtungen werden beispielsweise zur Erdung eines Koaxialkabels verwendet, so daß eine Ver- bindung beispielsweise des Außenleiters des Koaxialkabels mit einem Erdungskabel realisiert wird. Dazu weisen die bekannten Einrichtungen vielfach einen Kontaktvorsprung auf, an den ein Kabel, insbesondere ein Erdungskabel anschließbar ist. Das Erdungskabel kann dadurch fest oder lösbar mit der Einrichtung verbunden sein. Ferner kann die Einrichtung auch dazu verwendet werden, Körper miteinander elektrisch zu verbinden. Daher ermöglicht es die Erfindung, beispielsweise auch Rohre miteinander elektrisch zu verbinden, um bei- spielsweise Ständerwerke durch ein gemeinsames Erdungskabel zu erden. Der Querschnitt der zu kontaktierenden Körper kann sehr unterschiedlich ausgebildet sein, ist jedoch vorzugsweise in der Art eines Kreises geformt. Einrichtungen zum elektrisch leitenden Kontaktie- ren von Koaxialkabeln sind bekannt beispielsweise durch EP 0987 483 Bl als eine Einrichtung zum elektrisch leitenden Kontaktieren eines insbesondere länglichen, im wesentlichen zylindrischen Körpers, beispielsweise eines Rohres oder eines Kabels, mit einem als um den kon- taktierenden Körper spannbare Schelle ausgebildeten

Grundkörper zur Anlage an dem zu kontaktierenden Körper, wobei der Grundkörper Dichtlippen aufweist, mit denen dieser in Montageposition dichtend an dem zu kontaktierenden Körper anliegt. Ferner ist diese Einrich- tung versehen mit einem an einer Montageposition dem zu kontaktierenden Körper zugewandten Seite des Grundkörpers gehaltenen Kontaktelement zur Herstellung einer elektrisch leitenden Verbindung mit dem zu kontaktierenden Körper. Die Einrichtung ist gekennzeichnet durch Justierhilfsmittel für das Kontaktelement, die wenigstens eine Anlagekante oder wenigstens eine zu einer Haltefläche, an der das Kontaktelement an dem Grundkörper gehalten ist, geneigte Anlagefläche aufweisen. An diese Anlagefläche liegt das Kontaktelement in Befesti- gungslage an, wobei die oder jede Anlagekante oder Anlagefläche in Axialrichtung innen von den Dichtlippen an einem Vorsprung, insbesondere einem Steg oder einer Rippe ausgebildet ist, der bzw. die an dem Grundkörper ausgebildet ist . Ferner ist durch EP 0 978 678 Bl eine Abdichtungseinrichtung zum Bilden einer Abdichtung an der Außenfläche von insbesondere länglichen, beispielsweise im wesentlichen zylindrischen Körpern, beispielsweise Roh- ren oder Kabeln, mit einem in Montageposition mit

Dichtlippen dichtend an der Außenfläche des Körpers anliegenden Grundkörper, der wenigstens teilweise aus elastischem Material besteht, bekannt. Diese Einrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß das elastische Ma- terial wenigstens teilweise durch wenigstens ein thermoplastisches Elastomer (TPE) gebildet ist und daß der Grundkörper ein Trägerelement aufweist, mit dem das thermoplastische Elastomer verbunden ist.

Darüber hinaus ist durch DE 198 41 199 Al eine Einrichtung bekannt, zum elektrisch leitenden Kontaktieren eines elektrisch leitenden Teiles eines insbesondere länglichen, beispielsweise im wesentlichen zylindrischen Körpers, beispielsweise eines Rohres oder eines Kabels, mit einem Grundkörper, der eine AnIage- fläche zur Anlage an dem zu kontaktierenden Körper aufweist, und mit Kontaktmitteln zum Herstellen einer elektrisch leitenden Verbindung zwischen dem zu kontaktierenden Körper und einem Leiter, beispielsweise einem Erdungskabel. Diese Einrichtung ist dadurch gekenn- zeichnet, daß der Grundkörper wenigstens einen Kontakt - vorsprung aus elektrisch leitfähigem Material aufweist, der in Richtung senkrecht zu der Anlagefläche derart vorsteht, daß er in Montageposition an dem elektrisch leitfähigen Teil des zu kontaktierenden Körpers anliegt und so die Kontaktmittel bildet.

Bei den bekannten Einrichtungen kommen vielfach elastische Materialien zum Einsatz, aus denen wenigstens abschnittsweise der Grundkörper besteht bzw. die ein Trägermittel, wie es z.B. ein als Schelle geformter Metallstreifen sein kann, wenigstens abschnittsweise bedecken.

Als elastisches Material haben sich Elastomere bewährt, die flexibel und damit gut formbar sind. Viel- fach werden auch Elastomere zum Abdichten der Kontak- tierungsstelle verwendet, die an einem Grundkörper der Schelle angeordnet sind und die Kontaktierungsstelle vor äußeren Einflüssen, insbesondere korrosiven Einflüssen, schützen. Der Nachteil der bekannten Einrichtungen ist, daß die verwendeten Materialien für die Dichtlippen bzw. für die Ummantelung eines verwendeten Trägermittels lediglich in nicht aggressiven Medien einsetzbar sind. Sobald beispielsweise ein Kontakt mit aggressiven Me- dien, wie beispielsweise Treibstoffen, unvermeidbar ist, versagen die Dichtmittel der bekannten Einrichtung.

Soll beispielsweise und insbesondere ein Koaxialkabel elektrisch leitend kontaktiert werden, um bei- spielsweise einen Außenleiter des Koaxialkabels zu erden, wird zunächst die Ummantelung des Außenleiters des Koaxialkabels wenigstens abschnittsweise entfernt. Es entsteht ein Kontaktierungsbereich, an dem in Montageposition ein Kontaktelement der Einrichtung mit dem Außenleiter in Kontakt tritt.

Das Kontaktelement kann beispielsweise aus einem Geflecht von Litzen gebildet sein oder aus einem flexiblen Metallstreifen. Als Werkstoff für das Kontaktelement ist beispielsweise Kupfer oder eine Kupferlegie- rung geeignet. Ebenfalls kann auch das Trägermittel aus dem gleichen Werkstoff bestehen. Insbesondere für das Trägermittel sind auch Messing oder Sondermessing, wie auch Chrom-Nickel-Stahl legierter Stahl geeignet. Gleiches gilt für das Kontaktelement. Zum Schutz des Kontaktierungsbereichs vor äußeren Einflüssen, die insbesondere die Kontaktierung zwischen dem Außenleiter und der erfindungsgemäßen Einrichtung negativ beeinflussen, wird ein Dichtmittel verwendet, das vorzugsweise an den in axialer Richtung befindlichen Grenzen des Kontaktierungsbereichs jeweils wenigstens eine Dichtlippe aufweist, die den Grundkörper mit der Ummantelungsflache des Koaxialkabels in Verbindung bringt. Negative Einflüsse auf die in Montageposition befindliche Einrichtung haben beispielsweise in korrosiven Effekten, die die Kontaktierung im Extremfall aufheben können .

Zum Schutz der Kontaktierungsstelle erstrecken sich die Dichtlippen vorzugsweise jeweils über den ge- samten radialen Umfang der Ummantelungsflache des Koaxialkabels. Sofern die Erstreckung der Dichtlippen jeweils nur auf einen Teil des radialen Umfangs des Koaxialkabels beschränkt ist, können in axialer Richtung des Koaxialkabels weitere Dichtlippen angeordnet sein, die jeweils an den radialen Grenzen des Kontaktierungsbereichs angeordnet sind und mit den sich in radialer Richtung erstreckenden Dichtlippen in Verbindung stehen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art anzugeben, die eine Verwendung auch in Anwesenheit aggressiver Medien, wie beispielsweise Ölen und Treibstoffen, ermöglicht.

Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst, indem das Elastomer des Grundkörpers und/oder der Dichtlippen Epichlorhydrin-Kautschuk enthält. Gemäß ISO 1629 ist das Akronym des Ethylenoxid- Epichlorhydrin-Kautschuks ECO, welches nachfolgend auch für Material verwendet wird, welches Ethylenoxid-Epi- chlorhydrin-Kautschuk enthält.

Diese Werkstoffgruppe zeichnet sich durch eine hohe Resistenz gegenüber aggressiven Medien aus, wie es Benzine oder Öle sein können. Aufgrund dessen ist es nunmehr möglich, eine elektrisch leitende Verbindung beispielsweise zu einem Koaxialkabel oder einem elektrisch leitfähigen Rohr, z. B. zu Erdungszwecken eines Ständerwerkes, einzusetzen.

Auf überraschende Weise hat sich gezeigt, daß die- ser Kautschuk besonders für die erfindungsgemäße Einrichtung geeignet ist, da ECO über eine besonders geringe bleibende Verformung verfügt. Diese Eigenschaft sorgt dafür, daß die im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannte Einrichtung auf geometrische Veränderungen des zu kontaktierenden Körpers, wie z. B. eines Koaxialkabels, ohne Verlust der Dichtwirkung reagiert. Diese Veränderungen können beispielsweise durch thermische Einwirkungen hervorgerufen werden, wie sie beispielsweise durch direkte Einwirkung von Sonnenstrahlen ent- stehen.

Zudem können dynamische Effekte des zu kontaktierenden Körpers besser kompensiert werden, da der erfindungsgemäße Werkstoff über eine geringe Hysteresis verfügt, wodurch es für die Verwendung mit Schwingelemen- ten prädestiniert ist. Zudem hat sich auf überraschende Weise gezeigt, daß infolge der Formreversibilität die Einrichtung mehrfach verwendbar ist, wodurch ein hohes Recyclingniveau erreicht ist. Ferner sind dadurch Instandhaltungsvorgänge vereinfacht und kostentechnisch verbessert.

Als weiterer Vorteil zeichnet sich der Werkstoff durch eine ausgezeichnete Witterungs-, Ozon- und Alterungsbeständigkeit aus, wodurch insbesondere eine Out- door-Verwendung der Einrichtung realisiert ist. Die Langlebigkeit der erfindungsgemäßen Einrichtung gegenüber den bekannten Einrichtungen ist damit auch unter widrigen Umständen erreicht. Dies liegt auch daran, daß ECO eine geringe Gas- und Treibstoffdurchlässigkeit realisiert, wodurch der Kontaktierungsbereich einen äußersten Schutz vor Umwelteinflüssen erhält. Zudem sichert eine gute Kälteflexibilität dieses Werkstoffs den sicheren Einsatz der Einrichtung auch bei sehr geringen Temperaturen. Erfindungsgemäß umfaßt der Begriff Koaxialkabel nicht nur die als solche bezeichneten Kabel, sondern steht synonym für jegliche Art von elektrisch leitenden Körpern, insbesondere längliche Körper mit einem kreis- formartigen Querschnitt. Die Erfindung ist jedoch auf diese Art des Querschnitts nicht beschränkt.

Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß der Epichlorhydrin-Kautschuk Ethylen- oxid-Epichlorhydrin-Kautschuk enthält. Dadurch entsteht der Vorteil der Verwendung in einem breiten Temperatur- spektrum, wodurch ein Versagen der Einrichtung bei Temperaturen zwischen ca. -40 * C bis ca. +170 * C verhindert ist. Temperaturschwankungen in diesem Bereich führen nicht zu einem Ausfall der erfindungsgemäßen Einrichtung, so daß ein weiter Verwendungsbereich für die erfindungsgemäße Einrichtung realisiert ist. Darüber hinaus ermöglichen die geringen Werkstoffkosten eine kostengünstige Realisierung der erfindungsgemäßen Einrichtung.

Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfin- düng besteht darin, daß das den Epichlorhydrin-Kautschuk enthaltende Elastomer wenigstens abschnittsweise die radiale, in Montageposition dem Koaxialkabel abgewandte Umfangsflache des Grundkörpers bedeckt . Dadurch entsteht der Vorteil, daß das Trägermittel des Grund- körpers ebenfalls vor äußeren Einflüssen geschützt ist und damit dessen Funktion gesichert ist.

Darüber hinaus kann das Trägermittel des Grundkörpers sehr kostengünstig gestaltet sein, da es nun nicht mehr zwingend gegen die Umwelteinflüsse resistent sein muß. Zudem kann beispielsweise im Fall einer nahezu vollständigen Bedeckung des Trägermittels ein sehr kostengünstiger Werkstoff verwendet werden, der nicht mehr besonders nachbehandelt, z. B. verzinkt, werden muß. Ferner ist es nun möglich, eine optimale elektrische Leitfähigkeit der elektrischen Kontaktierung zwischen der erfindungsgemäßen Einrichtung und dem Außenleiter des Koaxialkabels zu erreichen.

Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfin- düng besteht darin, daß die Dichtlippen separat ausgebildet sind oder mit dem den Epichlorhydrin-Kautschuk enthaltenden Elastomer in Verbindung stehen oder einstückig ausgebildet sind. Damit ist die Ausbildung der Dichtlippen auf unterschiedliche Weise möglich, so daß beispielsweise die Werkstoffwahl gegenüber dem Elastomer des Grundkörpers unterschiedlich sein kann. Insbesondere wenn für den Grundkörper und die Dichtlippen der gleiche ECO-Werkstoff verwendet wird, ist eine sehr kostengünstige Herstellung der erfindungsgemäßen Ein- richtung möglich. Zum ist in Montageposition die äußere Oberfläche der erfindungsgemäßen Einrichtung durch einen Werkstoff gebildet, so daß die Eigenschaften und der Schutz gegen die Umgebungseinflüsse zu allen Außenseiten identisch ist. Dadurch ist insbesondere die Langlebigkeit der erfindungsgemäßen Einrichtung gegeben.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Einrichtung zum elektrischen leitenden Kontaktieren eines abschnittsweise abisolierten Außenleiters eines Koaxialkabels dargestellt ist.

Dabei bilden alle beanspruchten, beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Merkmale für sich genommen sowie in beliebiger Kombination miteinander den Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Patentansprüchen und deren Rückbezügen sowie unabhängig von ihrer Beschreibung bzw. Dar- Stellung in der Zeichnung.

Die Figuren der Zeichnung zeigen mögliche Beispiele von erfindungsgemäßen Ausführungsformen in jeweils einer schematischen Darstellung, ohne daß diese Beispiele abschließende Ausführungsmöglichkeiten der er- findungsgemäßen Einrichtung sind. Die Darstellungen sind weder maßstabs- bzw. detailgetreu noch vollständig. Sie sind vielmehr zur besseren Übersicht auf die das Verständnis unterstützenden Bestandteile reduziert.

Es zeigt:

Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Einrichtung in der o. g. Darstellungsweise in einer Perspektivansicht , Fig. 2 eine Querschnittsdarstellung des ersten

Ausführungsbeispiels in der o. g. Darstellungsweise,

Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Einrichtung in der o. g. Darstellungsweise in einer zur

Montageposition axialen Schnittsdarstellung .

In den Figuren sind gleiche oder sich entsprechen- de Bauteile mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

In Fig. 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Einrichtung 2 in vereinfachter Weise dargestellt. Anhand der Darstellung ist ersichtlich, daß die exemplarische Einrichtung 2 einen Grundkörper 4 aufweist, der als eine um ein Koaxialkabel spannbare Schelle geformt ist.

Der Grundkörper 4 besteht aus Ethylenoxid-Epi- chlorhydrin-Kautschuk (ECO) , in dem ein streifenförmi- ges Trägermittel 6 aus Metall eingelegt ist. Das Trägermittel 6 ist so geformt, daß es abschnittsweise mit dem Außenleiter des Koaxialkabels elektrisch leitend in Verbindung steht (siehe Fig. 2) . Die Formgebung des Trägermittels 6 ist in Fig. 1 nicht dargestellt. Der ECO-Kautschuk bedeckt die radiale, in Montageposition dem Koaxialkabel abgewandte Umfangsflache 8 des Grundkörpers 4 nahezu vollständig. Der als Schelle geformte Grundkörper 4 ist einteilig und weist eine radiale Teilung auf, wobei an jeweils einem Ende der Schelle eine Lasche 10 angeformt ist. Der Grundkörper 4 ist über die Ausnehmungen 12 in den Laschen 10 schließbar, wodurch der Grundkörper 4 seine Montageposition einnimmt und dichtend mit den Dichtlippen 14, 16, 18, 20 an der Ummantelung eines Koaxialkabels anliegt. Das Koaxialkabel ist zur besseren Übersicht nicht dargestellt.

Die Dichtlippen 14, 16, 18, 20 erstrecken sich in Umfangsrichtung des Grundkörpers 4 und bilden in Montageposition jeweils einen in radialer Richtung geschlos- senen Dichtungsring 22, der ebenfalls aus dem Werkstoff ECO besteht. Die Dichtungsringe 22 weisen im Querschnitt jeweils eine erste Dichtlippe 14, 16 auf, die in Axialrichtung zueinander beabstandet sind und in Montageposition des Grundkörpers 4 zum Kontaktierungs- bereich des Koaxialkabels benachbart sind.

Zu jeweils einer dieser ersten Dichtlippen 14, 16 ist eine zweite Dichtlippe 18, 20 angeordnet, die axial beabstandet zu ihrer jeweils benachbarten ersten Dicht - lippe 14, 16 am Grundkörper 4 angeordnet ist. Dadurch ist in Axialrichtung jeweils zwischen der zweiten Dichtlippe 18, 20 und dem Kontaktierungsbereich eine erste Dichtungslippe 14, 16 angeordnet. Aufgrund dessen ergibt sich eine bessere Dichtwirkung. Die Laschen 10 weisen jeweils zwei Ausnehmungen 12 auf, so daß mittels einer Schraubverbindung der Grundkörper 4 verschließbar ist und die Montageposition erreichbar ist. Die Schrauben haben Kontakt mit dem Trägermittel 6, so daß an diesen das Erdungskabel anord- nenbar ist. Anstelle eines Erdungskabels kann auch ein Verbindungskabel zum Einsatz kommen, um beispielsweise die Außenleiter mehrerer Koaxialkabel miteinander elektrisch zu verbinden.

Das Erdungskabel wie auch die Schraubverbindung ist zur besseren Übersicht nicht dargestellt.

Die Querschnittsform der ersten Dichtlippe 14, 16 ist im Vergleich zur Querschnittsform der zweiten Dichtlippe 18, 20 unterschiedlich. Die ersten Dichtlippen 14, 16 weisen untereinander jedoch die gleiche Querschnittsform auf. Gleiches gilt für die zweiten Dichtlippen 18, 20. Darauf ist die Erfindung jedoch nicht beschränkt, so daß die ersten Dichtlippen 14, 16 wie auch die zweiten Dichtlippen 18, 20 zueinander wie auch untereinander unterschiedlich geformt sein können. Ferner ist die Anzahl der Dichtlippen 14, 16, 18, 20 frei wählbar und kann beispielsweise auch auf eine erste Dichtlippe 14, 16 beschränkt sein.

In Fig. 2 ist eine Querschnittsdarstellung des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Ein- richtung 2 dargestellt, in der die Form des Trägermittels 6 zur Erzeugung der elektrischen Verbindung in Montageposition der Einrichtung 2 dargestellt ist. Das Trägermittel 6 weist abschnittsweise Vorsprünge 24 auf, die zur Mitte seiner axialen Erstreckung angeordnet sind und im dargestellten Querschnitt konvex geformt sowie in Montageposition zum Koaxialkabel gerichtet sind.

In der Draufsicht (in Montageposition radial ge- richtete Ansicht auf den Grundkörper) sind die Vorsprünge 24 kreisformartig geformt .

In Montageposition stellen diese Vorsprünge 24 einen elektrischen Kontakt zum Außenleiter 26 des Koaxialkabels her, indem sie diesen wenigstens tangieren. Dadurch ist das Kontaktelement durch die Geometrie des Trägermittels 6 realisiert.

Das Trägermittel 6 weist in diesem Ausführungsbeispiel drei Vorsprünge 24 auf, die in Montageposition radial zueinander beabstandet sind. In der Montageposi- tion sind die radialen Abstände zwischen den Vorsprüngen 24 gleich.

Die Erfindung ist darauf nicht beschränkt. Die Anzahl, Anordnung wie auch die Form der Vorsprünge 24 ist unter Berücksichtigung z. B. einer sinnvollen Zweckerfüllung frei wählbar.

Die Fig. 3 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Einrichtung 2 in einer vereinfachten Darstellungsweise einer zur Montageposition axialen Schnittsdarstellung. Im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel ist das Kontaktelement durch drei, in Umfangsrichtung gleich beabstandete Zungen 28 gebildet. Die Zungen 28 sind jeweils dadurch gebildet, daß sie aus dem Grundkörper 4 ausgebogen sind, derart, daß sie in Montageposition zum Koaxialkabel gerichtet sind und an dessen Außenleiter 26 federnd anliegen.

Das Kontaktelement kann allerdings auch durch einen Metallstreifen oder einem Geflecht aus Litzen bestehen. Das jeweilige Kontaktmittel ist beispielsweise an dem Trägermittel 6 angeordnet und insbesondere mit diesem verbunden. Die Verbindung kann beispielsweise form-, kraft-, wie auch Stoffschlüssig (sowie in Kombination der Schlußarten) erfolgen.

Die Erfindung ist auf die aufgeführten Aus- führungsbeispiele nicht beschränkt. Beispielsweise kann der schellenförmige Grundköper 4 auch in Radialrichtung geteilt sein, so daß dieser beispielsweise zweigeteilt ist. Die so entstehenden Teile des Grundkörpers 4 können z.B. mittels Schraubverbindung miteinander verbun- den werden.

Zudem kann im Bereich der Laschen 10 das Dicht - mittel unterschiedlich geformt sind, um die Kontaktie- rungsfläche vor den Umgebungseinflüssen sicher zu schützen.