BOROVCOVÁ, Pavlína (Frycovická 456, Praha-Letñany, 199 00, CZ)
PROCHÁZKA, Jaroslav (Pristavni 13/1220, Praha 7, 170 00, CZ)
BOROVCOVÁ, Pavlína (Frycovická 456, Praha-Letñany, 199 00, CZ)
Ansprüche
1. Befestigungsvorrichtung zur Anbringung einer Scheibenwischeranlage an einem Kraftfahrzeug, die eine Absorption der Stossenergie insbesondere bei der Fußgängerkollision mit dem Fahrzeug ermöglicht, wobei die Befestigungsvorrichtung einen Gummikörper (13), eine Gummilager-Buchse (15) und eine Befestigungsbuchse (14) umfasst und dadurch gekennzeichnet ist, dass eine durch ein überschreiten einer vorgegebenen Last trennbare Verbindungsstruktur vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einem Gummikörper (13), der in eine Bohrung in einem Gussteil (17) der Scheibenwischeranlage einsetzbar ist, einer Gummilager- Buchse (15) und einer Befestigungsbuchse (14), und wobei die Gummilager-Buchse
(15) und die die Befestigungsbuchse (14) miteinander verbunden und in den Gummikörper (13) eingesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen der Befestigungsbuchse (14) und der Gummilager-Buchse (15) durch überschreiten einer vorbestimmten Last trennbar ist. 3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Befestigungsbuchse (14) mit der Gummilager-Buchse (15) mittels eines Federrings (16) verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei der Federring (16) in korrespondierenden radialen Nuten von Befestigungsbuchse (14) und Gummilager-Buchse (15) verläuft.
5. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Befestigungsbuchse (14) mit der Gummilager-Buchse (15) mittels eines Scherelements (20) verbunden ist.
6. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Befestigungsbuchse (14) eine Bohrung und insbesondere eine Gewindebohrung aufweist, um mit der Karosserie (19) eines Fahrzeugs mittels einer Schraube (18) verbunden zu werden. 7. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2 zur Anbringung des Tragrohrs (3) eines
Hebelantriebs (1) mit Hilfe von Befestigungsmitteln an einer Fahrzeugkarosserie, wobei eine Buchse (7) und ein Gummilager (8) zur Aufnahme der Befestigungsmittel vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zu dem Tragrohr (3) durch Metallpressteile (2) hergestellt wird, die mit einer Anzahl von Sollbruchstel- len (9) versehen sind.
8. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 7, wobei sich die Sollbruchstellen (9) in den Seitenrändern (10) der Metallpressteile (2) befinden.
9. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 7, wobei die Sollbruchstellen (9) bis ins Trägermaterial der Metallpressteile (2) hinein ausgebildet sind.
10. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, wobei die Sollbruchstellen (9) U- förmig gestaltet werden.
11. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, wobei die Sollbruchstellen (9) V- förmig gestaltet werden. 12. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 zur Anbringung des Tragrohrs (3) eines
Hebelantriebs (1) mit Hilfe von Befestigungsmitteln an einer Fahrzeugkarosserie, wobei eine Buchse (7) und ein Gummilager (8) zur Aufnahme der Befestigungsmittel vorgesehen sind, wobei die Verbindung zu dem Tragrohr (3) über ein Befestigungsblech (4) mit darin ausgebildeten Augen (5) herstellbar ist, dadurch gekennzeich- net, dass das Befestigungsblech (4) mit einer Anzahl von Sollbruchstellen (9) versehen ist.
13. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 12, wobei die Sollbruchstellen (9) in den Seitenrändern (10) der Augen (5) angebracht sind.
14. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 12, wobei die Sollbruchstellen (9) ins Trä- germaterial der Augen (5) eingreifen.
15. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, wobei die Sollbruchstellen (9) U-förmig gestaltet sind.
16. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, wobei die Sollbruchstellen (9) V-förmig gestaltet sind. |
Befestigungsvorrichtung einer Scheibenwischanlage an einem Kraftfahrzeug
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung zur Festlegung einer Scheibenwischeranlage an einer Kraftfahrzeugkarosserie, die eine partielle Absorption der auf Wischerarme und Wischerblätter der Scheibewischeranlage beim Aufprall eines Körpers eingeleiteten Energie bewirken.
Die Scheibenwischeranlage des Kraftfahrzeugs ist eine Vorrichtung, die die Reinigung der Frontscheibe des Fahrzeugs durch schwingende reversible Bewegung der Wischerarme an der Glassscheibe ermöglicht. Die Scheibenwischeranlage besteht gewöhnlich aus einem Antriebsmotor, der über ein Befestigungsblech am Tragrohr befestigt wird, wobei das Tragrohr endseitig Metallgussteilen oder Kunststoffformteilen aufweist, in denen die Abtriebswellen der Wischerarme eingebaut und die gleichzeitig zur Befestigung an der Fahrzeugkarosserie formangepasst werden. Die Drehbewegung der Abtriebskurbel des Motors wird mit Hilfe von zwei Gestängen und Kugelbolzen auf schwingende, reversible Hebelbewegung übertragen, wobei der Hebel an der Abtriebswelle des Wischerarms eingepresst ist.
Die Scheibenwischeranlage wird an der Karosserie des Kraftfahrzeugs an drei Befestigungspunkten fixiert. Zwei Befestigungspunkte befinden sich an den Metallgussteilen oder Kunststoffformteilen, die in die Tragrohrenden der Scheibenwischeranlage eingepresst werden. Der dritte Befestigungspunkt befindet sich an einem Blech, das den Motor der Scheibenwischeranlage mit dem Tragrohr verbindet. Alle Befestigungspunkte werden zur Vibrations- und Schwingungsdämpfung als Gummilager oder sog. Silent-Block ausgeführt. In einer anderen gebräuchlichen Ausgestaltung ist der dritte Befestigungspunkt direkt am Körper des Wischermotor-Getriebegehäuses angeordnet.
Die geltenden Anforderungen an den Fußgängerschutz bei Kraftfahrzeugen bestimmen, dass es bei einer Fußgängerkollision mit dem Fahrzeug und bei seinem anschließenden Aufprall auf die Fronthaube und auf die Abtriebswellen der Scheibenwischanlage mit daran befestigten Wischerarme und Wischerblätter, zu einer Verschiebung der Scheibenwischanlage oder ihrer Teile, z.B. der Abtriebswellen samt Wischerarme und Wischerblätter, in den Fronthaubeninnenraum kommen muss.
Um diese Anforderungen zu erfüllen, müsste die Scheibenwischanlage um weitere Bauteile ergänzt, oder die bestehenden Teile müssten angepasst werden.
Derartige Lösungen der Befestigung der Scheibenwischanlage sind hinsichtlich der konstruktiven Ausgestaltung sehr aufwändig und daher mit hohen Herstellkosten verbunden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Befestigungsvorrichtung zur Festlegung einer Scheibenwischanlage an einem Kraftfahrzeug mit einer Fußgängerschutzwir- kung derart auszubilden, dass die oben erwähnten Nachteile eliminiert werden.
Diese Aufgabe wird im Allgemeinen durch eine Befestigungsvorrichtung mit den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Unter einem ersten besonderen Aspekt lässt sich die vorliegende Erfindung gemäß Anspruch 2 dahingehend ausgestalten, dass bei einem Aufprall eine Trennung der Scheiben- Wischeranlage von der Fahrzeugkarosserie direkt in den Gummilagern, über die die Scheibenwischeranlage befestigt wird, erfolgt.
Vorzugsweise sieht die Konstruktion des Gummilagers zwei miteinander verbundenen Teile vor, die in den Gummikörper eingesetzt und miteinander lösbar verbunden sind, wobei die lösbare Verbindung durch eine Krafteinwirkung in zwei Teile trennbar ist. Bei einer Trennung bleibt ein Teil an der Karosserie mit Hilfe einer Schraube befestigt und der zweite Teil verschiebt sich zusammen mit dem Gummikörper und der ganzen Scheibenwischeranlage in den Fronthaubeninnenraum in Richtung der Krafteinwirkung.
Gemäß der weiteren abhängigen Ansprüche 3 bis 5 kann die Trennung in zwei Teile entweder als reversible Konstruktion, oder als irreversible Konstruktion, ohne die Möglichkeit der Wiederherstellung des Zustandes vor dem Aufprall, gelöst werden. Bei der reversiblen Ausführung ist die Verbindung der beiden Teile über einen federnden Ring ausgeführt, der in einer radialen Nut in einem der zu verbindenden Teile eingesetzt ist. Bei einer irreversiblen und insbesondere destruktiven Ausführung sind beide Teile vorzugsweise mittels Scherelementen verbunden.
Die erfindungsgemäße Aufgabe wird des Weiteren durch jede der in den Patentansprüchen 7 und 13 angegebenen Merkmalskombinationen gelöst. Die Nachteile sind durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung eines Befestigungsblechs eliminierbar, oder durch die Anordnung von an dem Tragrohr oder der Konsole des Hebelantriebs befestigten Metallpressteilen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen dieser Lösungen sind in den Unteransprüchen 8 bis 11 bzw. 13 bis 16 angegeben.
Alle beschriebenen erfindungsgemäßen Lösungen ermöglichen eine einfache Fertigung der gesamten Vorrichtung, eine einfache Kontrolle der Kraft, die zur Trennung der Teile nötig ist, eine hohe Betriebssicherheit, sowie eine universelle Anwendbarkeit für alle drei Befestigungspunkte der Scheibenwischeranlage.
Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachstehend in ihren Einzelheiten beschrieben, wobei auf die anhängenden Zeichnungen Bezug genommen wird. Darin zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erste erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung für eine Scheibenwischanlage im Zusammenbau mit einer gebräuchlichen Scheibenwischanlage;
Fig. 1.1 eine schematische Schnittansicht durch die Befestigungsvorrichtung gemäß
Fig. 1 in der Ebene A-A zu einem unzerstörten Zustand der Struktur;
Fig. 1.2 eine schematische Schnittansicht durch die Befestigungsvorrichtung gemäß
Fig. 1 in der Ebene A-A zu einem zerstörten Zustand der Struktur;
Fig. 1.3 eine Draufsicht auf ein Detail der Befestigungsvorrichtung gemäß Fig. 1 ;
Fig. 1.4 eine Draufsicht auf eine erste prinzipielle Ausführungsform eines Metallpressteils in der Befestigungsvorrichtung gemäß Fig. 1 mit in gegenüberlie- genden Randbereichen angeordneten Sollbruchstellen ;
Fig. 1.4.1a eine schematische Seitenansicht einer ersten Ausgestaltung der ersten prinzipiellen Ausführungsform des Metallpressteiles nach Fig. 1.4 mit im Randbereich angeordneten U-förmigen Sollbruchstellen;
Fig. 1.4.1 b eine schematische Seitenansicht einer zweiten Ausgestaltung der ersten prinzipiellen Ausführungsform des Metallpressteiles nach Fig. 1.4 mit im
Randbereich angeordneten V-förmigen Sollbruchstellen;
- A -
Fig. 1.4.2 eine Draufsicht auf eine zweite prinzipielle Ausführungsform des Metallpressteils in der Befestigungsvorrichtung gemäß Fig. 1 mit einer bis in den Bereich des Trägermaterials eingebrachten Sollbruchstelle;
Fig. 1.4.2a eine schematische Seitenansicht zu der zweiten prinzipiellen Ausführungs- form des Metallpressteils gemäß Fig.1.4.2 mit V-förmiger Sollbruchstelle;
Fig. 1.4.3 eine Draufsicht auf eine dritte prinzipielle Ausführungsform des Metallpressteils mit einer bis in den Bereich des Trägermaterials eingebrachten Sollbruchstelle;
Fig. 1.4.3a eine schematische Seitenansicht zu der dritten prinzipiellen Ausführungs- form des Metallpressteils nach Fig.1.4.3 mit U-förmiger Sollbruchstelle;
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine zweite erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung für eine Scheibenwischanlage im Zusammenbau mit einer Scheibenwisch- anlage;
Fig. 2.1 eine Draufsicht auf den Zusammenbau gemäß Fig. 2 in einem Zustand nach Belastung der Sollbruchstellen durch eine Krafteinwirkung;
Fig. 2.2 eine Schnittansicht in der Achse des Gummilagers durch das Auge der Befestigungsvorrichtung gemäß Fig. 2.1 beim Blick in Pfeilrichtung „P";
Fig. 2.1.1 das Detail der Ansicht in Pfeilrichtung „P" mit einer ersten möglichen Querschnittform für die Sollbruchstelle in einer Befestigungsvorrichtung gemäß den Fig. 2 und 2.1 ;
Fig. 2.1.2 das Detail „D" einer zweiten möglichen Querschnittform für die Sollbruchstelle in einer Befestigungsvorrichtung gemäß den Fig. 2 und 2.1.;
Fig. 3 eine Teilschnittdarstellung zu einer dritten erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung für eine Scheibenwischanlage im Bereich eines Gummila- gers;
Fig. 4 eine Schnittdarstellung des Gummilagers gemäß Fig. 3 im Zustand vor dem
Einbau ins Fahrzeug;
Fig. 4.1 eine Detaildarstellung des Details D gemäß Fig. 4, die das Verbindungsprinzip der Befestigungsbuchse mit der Gummilager-Buchse mittels eines Federrings zeigt;
Fig. 4.2 eine Einzelansicht zu dem Federring der dritten Befestigungseinrichtung gemäß Fig. 3;
Fig. 5 eine Teilschnittansicht zu der dritten Befestigungsvorrichtung gemäß Fig. 3 nach dem Aufprall mit einem getrennten Gummilager;
Fig. 6 eine Teilschnittansicht zu einer vierten Befestigungsvorrichtung gemäß Fig.
3 im Bereich des Gummilagers mit Scherelementen;
Fig. 7 eine Schnittansicht zu Einzelheiten des Gummilagers in der vierten Befestigungsvorrichtung gemäß Fig.6 vor dem Einbau ins Fahrzeug;
Fig. 8 eine Teilschnittansicht zu der vierten Befestigungsvorrichtung gemäß Fig. 6 nach dem Aufprall mit einem getrennten Gummilager; und
Fig. 8.1 eine vergrößerte Schnittansicht des Details „D" gemäß Fig.8.
Die Pfeile in den Figuren veranschaulichen jeweils die Richtung der Krafteinwirkung.
Die eingangs beschriebene an sich bekannte Scheibenwischanlage umfasst ein Tragrohr 3 eines Hebelantriebs 1 an das ein Befestigungsblech 4 oder Metallpressteile 2 einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung anschweißt sind. Das Befestigungsblech 4 bzw. die Metallpressteile 2 weisen Augen 5 zur Festlegung der Befestigungsvorrichtung an ei- nem Kraftfahrzeug auf.
Die geometrische Form der Augen 5, bzw. der Sollbruchstellen 9 an den Metallpressteilen 2 oder dem Befestigungsblech 4, stellt sicher, dass es im Falle einer Fußgängerkollision mit dem Fahrzeug und seinem Aufprall auf die Fronthaube und anschließender Kraftwirkung auf die Abtriebswellen 11 zur Verformung, bzw. zur mechanischen Beschädigung oder Zerstörung im Bereich der Sollbruchstellen 9 kommt, und dass sich dadurch die ganze Scheibenwischanlage samt der Wischerarme und Wischerblätter in den Fronthaubeninnen- raum verlagert.
Fig. 1 zeigt eine erste erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung. An einem Tragrohr 3 eines Hebelantriebs 1 einer Scheibenwischanlage sind endseitig Metallpressteile 2 angeordnet, die zur Verbindung der Scheibenwischanlage am Fahrzeug mittels Schrauben 6 dienen. Die Schrauben sind hierbei durch eine in einem Gummilager 8 eingesetzte Buch- sen 7 geführt. Die Gummilager sind in den Metallpressteilen 2 eingefügt. Die Form des Metallpressteils 2 ist derart angepasst, dass es bei einer externen Krafteinwirkung auf Wischerarme und Wischerblätter zu einer Zerstörung des Metallpressteils 2 und somit zu einer Verlagerung der ganzen Scheibenwischanlage kommen kann.
In einer weiteren Ausgestaltung sind die Metallpressteile 2 für diesen Zweck mit Sollbruch- stellen 9 versehen, die in Seitenrändern 10 des Metallpressteils 2 eingebracht werden. In weiteren Ausgestaltungen können die Sollbruchstellen auch ausgehend von den Seitenrändern 10 bis ins Trägermaterial des Metallpressteils 2 verlaufen. Die Sollbruchstellen 9 können vorteilhaft U-förmig oder V-förmig gestaltet werden. Bei Wirkung externer Kräfte kommt es zur Zerstörung des Metallpressteils 2 und dadurch zur Verlagerung der ganzen Scheibenwischanlage in den Fronthaubeninnenraum.
Fig.2 zeigt eine zweite erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung, bei der an dem Tragrohr 3 des Hebelantriebs 1 das Befestigungsblech 4 angeschweißt wird, an dem die Augen 5 für die Befestigung der Scheibenwischanlage am Fahrzeug angeformt sind.
Die Befestigungsvorrichtung wird am Fahrzeug mittels der Befestigungsschrauben 6 fest- gelegt, die durch die Metallbuchsen 7 geführt sind. Die Metallbuchsen 7 sind in ein Gummilager 8 eingefügt, das im Befestigungsblech 4 eingesetzt ist.
Die Augen 5 sind mit den Sollbruchstellen 9 versehen, z.B. in Form von Kerben, die derart ausgestaltet sind, dass bei Krafteinwirkung auf die Abtriebswellen die Augen 5 verformt oder mechanisch beschädigt werden. Unter mechanischer Beschädigung werden Risse im Material oder auch eine vollständige Zerstörung verstanden. Dadurch kommt es zur Verlagerung der ganzen Scheibenwischanlage in den Fronthaubeninnenraum, wodurch erhebliche Verletzungen verhindert werden.
Die Sollbruchstellen 9 können in den Seitenrändern 10 der Augen 5 eingebracht sein oder können ins Trägermaterial der Augen 5 eingreifen. Die Sollbruchstellen 9 können vorteilhaft U-förmig oder V-förmig gestaltet werden.
Eine dritte erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung veranschaulichen die Fig. 3, 4, 4.1 , 4.2 und 5. Deren Funktionsweise ist reversibel angelegt. Die Stossenergie des Fußgängers auf das Fahrzeug trennt ein Gummilager 12 in einer Rastverbindung. Das Gummilager 12 umfasst zwei miteinander verbundene Teile, nämlich die Befestigungsbuchse 14 und die Gummilager-Buchse 15, die ineinander gesteckt und mit einem Federring 16 gesichert in einem Gummikörper 13 aufgenommen sind. Der Gummikörper 13 ist in einer Bohrung im Gussteil 17 der Scheibenwischeranlage gelagert. Die Befestigungsvorrichtung ist an der Karosserie 19 eines Fahrzeugs mittels einer Schraube 18 über die Befestigungsbuchse 14 festgelegt. Bei einem Aufprall auf das Kraftfahrzeug und Krafteinwirkung auf die Scheiben- Wischeranlage kommt es zur Trennung der Befestigungsbuchse 14 und der Gummilager- Buchse 15 aufgrund des radialen Zusammenpressens des Federrings 16. Die Befestigungsbuchse 14 bleibt an der Karosserie 19 befestigt, während sich die Gummilager- Buchse 15 mit dem Gummikörper 13 und der Scheibenwischeranlage von der Karosserie 19 löst.
Das in Fig. 4 vor dem Einbau ins Fahrzeug dargestellte Gummilager 12 besteht aus dem Gummikörper 13, in den die Gummilager-Buchse 15 eingesetzt ist. Beim Zusammenbau wird die Befestigungsbuchse 14 in den Gummikörper eingeschoben. Befestigungsbuchse 14 und Gummilager-Buchse 15 werden mittels des Federrings 16 verbunden. Der Gummikörper 13 wird ins Loch im Gussteil 17 der Scheibenwischeranlage eingeschoben.
In Fig. 3 wird die Befestigung der Scheibenwischeranlage an der Karosserie 19 mittels
Schraube 18 über die Befestigungsbuchse 14 dargestellt. Das Verbindungsprinzip der Befestigungsbuchse 14 mit der Gummilager-Buchse 15 beruht auf dem radialen Zusammenpressen des Federrings 16 beim Einschieben der Befestigungsbuchse 14 in die Gummilager-Buchse 15 und in seiner anschließenden Ausdehnung in der Nut der Gummilager- Buchse 15. Hierdurch wird die Verbindung der Befestigungsbuchse 14 und der Gummilager-Buchse 15 hergestellt. Diese Verbindung wird im Detail „D" in Fig. 4.1 gezeigt.
Nach dem Aufprall auf die Scheibenwischeranlage kommt es zur Trennung der Befestigungsbuchse 14 und der Gummilager-Buchse 15 in Folge des radialen Zusammenpressens des Federrings 16. Die Befestigungsbuchse 14 bleibt an der Karosserie 19 befestigt, während sich die Gummilager-Buchse 15 mit dem Gummikörper 13 und dem Gussteil 17 der Scheibenwischeranlage von der Karosserie19 nach Fig. 5 löst.
Eine vierte erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung veranschaulichen die Fig. 6, 7, 8, und 8.1. Deren Funktionsweise ist irrreversibel angelegt und beruht insbesondere auf der Zerstörung eines Bauteils. Die Befestigungsbuchse 14 ist hierbei mit der Gummilager- Buchse 15 über Scherelemente 20, zum Beispiel in Form eines Scherstiftes, verbunden. Zur Trennung der Befestigungsbuchse 14 und der Gummilager-Buchse 15 und zum Lösen der Scheibenwischeranlage von der Karosserie 19 kommt es nach der Zerstörung des Scherelements 20. Das in Fig. 7 vor dem Einbau ins Fahrzeug dargestellte Gummilager besteht aus dem Gummikörper 13, in den die Befestigungsbuchse 14 eingeschoben wird, die mit der Gummilager-Buchse 15 mit Hilfe der Scherelemente 20, zum Beispiel in Form eines Scherstiftes, verbunden ist. Der Gummikörper 13 wird in eine Bohrung im Gussteil 17 der Scheibenwischeranlage eingesetzt.
Fig. 6 zeigt die Befestigung der Scheibenwischeranlage an der Karosserie 19 des Fahrzeugs mittels der Schraube 18 über die Befestigungsbuchse 14. Nach dem Aufprall auf die Scheibenwischeranlage kommt es zur Trennung der Befestigungsbuchse 14 und der Gum- milager-Buchse 15 aufgrund der Abscherung der Scherelemente 20. Die Befestigungsbuchse 14 bleibt an der Karosserie 19 befestigt, während sich die Gummilager-Buchse 15 mit dem Gummikörper 13 und der Scheibenwischeranlage von der Karosserie 19 löst. Dies wird in den Fig. 8 und 8.1. veranschaulicht.
Bezugszeichen
Hebelantrieb 1
Metallpressteile 2
Trag röhr 3
Befestigungsblech 4
Auge 5
Befestigungsschrauben 6
Metallbuchse 7
Gummilager 8
Sollbruchstellen 9
Seitenränder der Metallpressteile 10
Abtriebswelle 11
Gummilager 12
Gummikörper 13
Befestigungsbuchse 14
Gummilager-Buchse 15
Federring 16
Gussteil 17
Schraube 18
Karosserie 19
Scherelement 20
