Twardawski, Harald (Enno-Sander-Strasse 7, Rastatt, 76437, DE)
| 1. | Vorrichtung (8) zur Befestigung einer Stirnlampe an einem Schutz¬ helmVisier (49), das einen bogenförmig gekrümmten Trägerbügel (50) mit Tförmigem Querschnitt und eine am Trägerbügel (50) das T Profil einseitig untergreifend befestigte Sichtscheibe (52) umfasst, mit einem auf den Trägerbügel (50) von oben aufsteckbaren Klemm und Fixierteil (12) und einem mit diesem schwenkbar verbundenen Trägerteil (10) für die Stirnlampe, wobei das Klemm und Fixierteil (12) einteilig ausgebildet ist und zwei einander gegenüberliegende Klemm und Rastschenkel (22, 24) aufweist, von denen zumindest einer zur Klemmspannungserzeu gung im aufgesteckten Zustand elastisch verformbar ist. |
| 2. | Vorrichtung (8) nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die Klemm und Rastschenkel (22, 24) Rampen (34, 46) aufweisen, die beim Aufstecken des Klemm und Fixierteils (12) auf dem Träger¬ bügel (50) eine Aufweitung der Klemm und Rastschenkel (22, 24) bewirken. |
| 3. | Vorrichtung (8) nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die Rampen (34, 46) so ausgebildet sind, dass die Quervorsprünge (55) des Trägerbügels (50) beim Aufstecken des Klemm und Fixier¬ teils (12) auf den Trägerbügel (50) hinter den Rampen (34, 46) ein¬ schnappen, um die Rampen (34, 46) im aufgesteckten Zustand zu hinter greifen. 23 . |
| 4. | Vorrichtung (8) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die Klemm und Rastschenkel (22, 24) so ausgebildet sind, dass sich der eine Klemm und Rastschenkel (22) im aufgesteckten Zustand in mindestens zwei in Steckrichtung (54) zueinander beabstandeten Be¬ reichen und der andere Klemm und Rastschenkel (24) in mindestens zwei quer zur Steckrichtung (54) zueinander beabstandeten Berei¬ chen an dem Visier (49) abstützt. |
| 5. | Vorrichtung (8) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass sich die Klemm und Rastschenkel (22, 24) quer zueinander erstre¬ cken. |
| 6. | Vorrichtung (8) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass sich der eine Klemm und Rastschenkel (22) in Steckrichtung (54) und der andere Klemm und Rastschenkel (24) quer zur Steckrich¬ tung (54) erstreckt. |
| 7. | Vorrichtung (8) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass der eine Klemm und Rastschenkel (22) in Steckrichtung (54) gesehen mehr als doppelt so lang und bevorzugt etwa dreimal so lang wie der andere Klemm und Rastschenkel (24) ist. |
| 8. | Vorrichtung (8) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass 24 der andere Klemm und Rastschenkel (24) quer zur Steckrichtung (54) gesehen mehr als doppelt so breit und bevorzugt etwa dreimal so breit wie der eine Klemm und Rastschenkel (22) ist. |
| 9. | Vorrichtung (8) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass sich der im aufgesteckten Zustand vom Schutzhelm wegweisende Klemm und Rastschenkel (22) in Steckrichtung (54) erstreckt. |
| 10. | Vorrichtung (8) nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass der sich quer zur Steckrichtung (54) erstreckende Klemm und Rast¬ schenkel (24) eine Krümmung aufweist, deren Krümmungsradius größer als ein Krümmungsradius des Trägerbügels (50) ist. |
| 11. | Vorrichtung (8) nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass eine obere Wand (42) des sich quer zur Steckrichtung (54) erstre¬ ckenden Klemm und Rastschenkels (24) mehrere, insbesondere in Richtung des Visiers (49) weisende, Aussparungen (44) aufweist, die entlang der Breite des Klemm und Rastschenkels (24) zueinander beabstandet angeordnet sind. |
| 12. | Vorrichtung (8) nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass der sich quer zur Steckrichtung (54) erstreckende Klemm und Rast¬ schenkel (24) mehrere Rampen (46) aufweist, die entlang der Breite des Klemm und Rastschenkels (24) zueinander beabstandet ange¬ ordnet sind. 25 . |
| 13. | Vorrichtung (8) nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass der sich in Steckrichtung (54) erstreckende Klemm und Rastschen¬ kel (22) eine Rampe (34) umfasst, die sich über im Wesentlichen die gesamte Breite des Klemm und Rastschenkels (22) erstreckt. |
| 14. | Vorrichtung (8) nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass an der zum Visier (49) weisenden Seite des sich in Steckrichtung (54) erstreckenden Klemm und Rastschenkels (22) zwei quer zur Steck¬ richtung zueinander beabstandete Vorsprünge (30) vorgesehen sind. |
| 15. | Vorrichtung (8) nach Anspruch 14, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die Vorsprünge (30) im Bereich des freien Endes des Klemm und Rastschenkels (22) angeordnet sind. |
| 16. | Vorrichtung (8) nach Anspruch 14 oder 15, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass der sich in Steckrichtung (54) erstreckende Klemm und Rastschen¬ kel (22) im Bereich seines freien Endes gabelförmig ausgebildet ist und einen Vorsprung (30) auf jedem Gabelabschnitt (28) angeordnet ist. |
| 17. | Vorrichtung (8) zur Befestigung einer Stirnlampe an einem Schutz¬ helmVisier (49), das einen bogenförmig gekrümmten Trägerbügel (50) mit zumindest einem Quersprung und eine am Trägerbügel (50) be¬ festigte Sichtscheibe (52) umfasst, mit einem auf den Trägerbügel (50) von oben aufsteckbaren Klemm und Fixierteil (12) und 26 einem mit diesem schwenkbar verbundenen Trägerteil (10) für die Stirnlampe, wobei das Klemm und Fixierteil (12) einteilig ausgebildet ist und zwei einander gegenüberliegende Klemm und Rastschenkel (22, 24) aufweist, von denen zumindest einer zur Klemmspannungserzeu gung im aufgesteckten Zustand elastisch verformbar ist und zumin¬ dest einer den Quervorsprung im aufgesteckten Zustand hintergreift. |
| 18. | Vorrichtung (8) nach Anspruch 17, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass einer der Klemm und Rastschenkel (22, 24) hinter einem, insbeson¬ dere in Steckrichtung zum Tähnlichen Profil beabstandeten, Visier¬ bolzen (58) mit pilzförmiger Verbreiterung (59) verrastbar ist. |
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung einer Stirnlampe an einem Schutzhelm- Visier, das einen bogenförmig gekrümmten Träger¬ bügel mit T-förmigem Querschnitt und eine am Trägerbügel das T-Profil einseitig untergreifend befestigte Sichtscheibe umfasst.
Es ist grundsätzlich bekannt, eine Stirnlampe beispielsweise an einem Feuerwehrhelm anzubringen, z.B. mittels einer Schraubverbindung oder mittels eines Haltebandes.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Befesti¬ gung einer Stirnlampe an einem Schutzhelm-Visier zu schaffen, die sich auf einfache Weise an das Visier anbringen bzw. von dem Visier lösen lässt und die gleichzeitig eine sichere Befestigung der Stirnlampe an dem Visier ermöglicht.
Zur Lösung der Aufgabe ist eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vorgesehen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich insbesondere durch ein auf den Trägerbügel von oben aufsteckbares Klemm- und Fixierteil und ein mit diesem schwenkbar verbundenes Trägerteil für die Stirnlampe aus, wobei das Klemm- und Fixierteil einteilig ausgebildet ist und zwei einander gegenüberliegende Klemm- und Rastschenkel aufweist, von
denen zumindest einer zur Klemmspannungserzeugung im aufgesteckten Zustand elastisch verformbar ist.
Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung lässt sich einfach auf das Visier aufstecken. Dies ermöglicht eine schnelle und problemlose Montage der Vorrichtung an dem Visier, die insbesondere ohne Zuhilfenahme von Werkzeug durchgeführt werden kann. Entsprechend lässt sich die Vor¬ richtung schnell und ebenfalls ohne Zuhilfenahme von Werkzeug wieder von dem Visier lösen.
Eine Stirnlampe kann folglich bei Bedarf zusammen mit der Befestigungs¬ vorrichtung leicht an dem Schutzhelm-Visier montiert werden. Wird die Stirnlampe nicht mehr gebraucht, so lässt sie sich ebenso leicht wieder von dem Visier abnehmen, und zwar zusammen mit der gesamten Befesti¬ gungsvorrichtung, so dass bei demontierter Stirnlampe keine störenden Adapter oder dergleichen am Visier zurückbleiben.
Durch das Klemm- und Fixierteil ist die Befestigungsvorrichtung mittels Klemmsitz an dem Schutzhelm- Visier gehalten. Gleichzeitig fixiert das Klemm- und Fixierteil die Vorrichtung in einer vorgegebenen Relativlage bezüglich des Schutzhelm- Visiers. Durch das Klemm- und Fixierteil ist folglich eine sichere und definierte Lagerung der Vorrichtung und somit Befestigung der Stirnlampe an dem Visier gewährleistet. Das Klemm- und Fixierteil sorgt mit anderen Worten für eine stabile, feste und rutschsiche¬ re Verbindung der Vorrichtung mit dem Visier.
Aufgrund seiner einteiligen Ausbildung ist das Klemm- und Fixierteil einfach und kostengünstig herstellbar. Das Klemm- und Fixierteil kann beispielsweise ein Kunststoff-Spritzgussteil sein.
Die Schwenkverbindung zwischen dem Klemm- und Fixierteil und dem Trägerteil für die Stirnlampe ermöglicht eine Verschwenkung des Träger¬ teils bezüglich des Klemm- und Fixierteils. Der Winkel, unter dem die Stirnlampe ihr Licht bezüglich des Schutzhelm- Visiers ausstrahlt, kann dadurch bei Bedarf leicht verstellt werden. Somit ist die Handhabung der Vorrichtung noch weiter verbessert.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind den Unteransprü¬ chen, der Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmen.
Gemäß einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung weisen die Kiemm¬ und Rastschenkel Rampen auf, die beim Aufstecken des Klemm- und Fixierteils auf den Trägerbügel eine Aufweitung der Klemm- und Rast¬ schenkel bewirken.
Durch die Aufweitung der Klemm- und Rastschenkel ermöglichen die Rampen das Aufstecken des Klemm- und Fixierteils auf den T-förmigen Trägerbügel. Die Aufweitung der Klemm- und Rastschenkel erfolgt dabei entgegen einer Rückstellkraft der Klemm- und Rastschenkel, die für den Klemmsitz des Klemm- und Fixierteils auf dem Visier sorgt. Im aufgesteck¬ ten Zustand stützt sich das Klemm- und Fixierteil über die Rampen an dem Visier ab, d.h. die Klemm- und Rastschenkel üben ihre aufweitungs- bedingte Klemmkraft über die Rampen auf das Visier aus.
Bevorzugt sind die Rampen so ausgebildet, dass die Quervorsprünge des Trägerbügels beim Aufstecken des Klemm- und Fixierteils auf den Träger¬ bügel hinter den Rampen einschnappen, um die Rampen im aufgesteckten Zustand zu hintergreifen.
Das Einschnappen des Trägerbügels hinter den Rampen zeigt den korrek¬ ten Sitz des Klemm- und Fixierteils auf dem Visier an, wodurch die siche¬ re Handhabung der Vorrichtung noch weiter verbessert ist. Darüber hin¬ aus sorgt das Einrasten des Trägerbügels hinter den Rampen für eine besonders sichere Verbindung zwischen dem Klemm- und Fixierteil und dem Visier und dadurch für eine besonders zuverlässige Befestigung der Stirnlampe an dem Visier. Insbesondere verhindert die Verrastung des Trägerbügels in dem Klemm- und Fixierteil ein Verkippen und ein unbe¬ absichtigtes Lösen der Befestigungsvorrichtung von dem Schutzhelm- Visier.
Vorteilhafterweise sind die Klemm- und Rastschenkel so ausgebildet, dass sich der eine Klemm- und Rastschenkel im aufgesteckten Zustand in mindestens zwei in Steckrichtung zueinander beabstandeten Bereichen und der andere Klemm- und Rastschenkel in mindestens zwei quer zur Steckrichtung zueinander beabstandeten Bereichen an dem Visier ab¬ stützt. Das Klemm- und Fixierteil wirkt also in mindestens vier zueinander versetzten Bereichen mit dem Visier zusammen. Dadurch werden ein Verrutschen und eine Verkippung des Klemm- und Fixierteils bezüglich des Visiers besonders wirksam verhindert. Die Zuverlässigkeit der Verbin¬ dung von Vorrichtung und Visier ist dadurch noch weiter erhöht.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform erstrecken sich die Klemm- und Rastschenkel quer zueinander. Dadurch wird erreicht, dass die Bereiche, in denen das Klemm- und Fixierteil mit dem Visier zusam¬ menwirkt, möglichst weit auseinander liegen. Die Befestigung der Vorrich¬ tung an dem Visier wird dadurch noch stabiler.
Vorteilhafterweise erstreckt sich der eine Klemm- und Rastschenkel in Steckrichtung und der andere Klemm- und Rastschenkel quer zur Steck-
richtung. Die Bereiche, in denen das Klemm- und Fixierteil im aufgesteck¬ ten Zustand mit dem Visier zusammenwirkt, sind dadurch sowohl in Steckrichtung als auch quer zur Steckrichtung zueinander beabstandet. Eine Verkippung und ein Verrutschen der Vorrichtung bezüglich des Visiers werden dadurch noch besser vermieden.
Der eine Klemm- und Rastschenkel kann in Steckrichtung gesehen mehr als doppelt so lang und bevorzugt etwa dreimal so lang wie der andere Klemm- und Rastschenkel sein. Entsprechend kann der andere Kiemm¬ und Rastschenkel quer zur Steckrichtung gesehen mehr als doppelt so breit und bevorzugt etwa dreimal so breit wie der eine Klemm- und Rast¬ schenkel sein. Mit diesen Abmessungen wurde in der Praxis eine beson¬ ders stabile Verbindung von Befestigungsvorrichtung und Visier erreicht.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung erstreckt sich der im aufgesteckten Zustand vom Schutzhelm wegweisende Kiemm¬ und Rastschenkel in Steckrichtung. Dadurch, dass sich gerade der vom Schutzhelm wegweisende Klemm- und Rastschenkel in Steckrichtung erstreckt, kann sich das Klemm- und Fixierteil besonders gut gegen eine Verkippung nach vorn, d.h. vom Visier weg, abstützen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist der sich quer zur Steck¬ richtung erstreckende Klemm- und Rastschenkel eine Krümmung auf, deren Krümmungsradius größer als ein Krümmungsradius des Trägerbü¬ gels ist. Beim Aufstecken des Klemm- und Fixierteils auf den Trägerbügel passt sich der Krümmungsradius des Klemm- und Rastschenkels zumin¬ dest bereichsweise an die Krümmung des Trägerbügels an, wodurch der Klemm- und Rastschenkel gespannt wird.
Aufgrund der Spannung des sich quer zur Steckrichtung erstreckenden Klemm- und Rastschenkels übt dieser wenigstens im Bereich seiner seitli¬ chen Enden eine Klemmkraft auf den Trägerbügel aus. Durch die Anpas¬ sung des sich quer zur Steckrichtung erstreckenden Klemm- und Rast¬ schenkels an den Trägerbügel wirkt diese Klemmkraft nicht nur punktuell sondern flächig über die seitlichen Endbereiche des Klemm- und Rast¬ schenkels auf den Trägerbügel. Sowohl ein Verrutschen des Klemm- und Fixierteils entlang des Trägerbügels, als auch eine Verkippung der Vor¬ richtung bezüglich des Visiers in einer zum Visier tangentialen Ebene werden somit wirksam verhindert.
Die Krümmung des hinteren Klemm- und Rastschenkels ist vorteilhafter¬ weise so gewählt, dass der Klemm- und Rastschenkel im aufgesteckten Zustand in seinem mittleren Bereich, d.h. im Bereich des vorderen Klemm- und Rastschenkels, einen Abstand zu dem Trägerbügel aufweist.
Wird der hintere Klemm- und Rastschenkel in diesem Bereich an den Trägerbügel angedrückt, so bewegt sich der vordere Klemm- und Rast¬ schenkel vom Trägerbügel weg. Dadurch werden eine Rampe des vorderen Klemm- und Rastschenkels und der Trägerbügel außer Eingriff gebracht. Durch eine geringfügige Verkippung des Klemm- und Fixierteils nach hinten lässt sich die Befestigungsvorrichtung anschließend einfach von dem Visier abziehen.
Aufgrund der Möglichkeit, die Verbindung von Klemm- und Fixierteil und Trägerbügel einfach durch Druck auf den hinteren Klemm- und Rast¬ schenkel und eine geringfügigen Verkippung des Klemm- und Fixierteils zu lösen, ist die Handhabbarkeit der Befestigungsvorrichtung noch weiter verbessert.
Bevorzugt weist eine obere Wand des sich quer zur Steckrichtung erstre¬ ckenden Klemm- und Rastschenkels mehrere, insbesondere in Richtung des Visiers weisende, Aussparungen auf, die entlang der Breite des Klemm- und Rastschenkels zueinander beabstandet angeordnet sind.
Die Aussparungen begünstigen die elastische Verformbarkeit des Kiemm¬ und Rastschenkels. Dadurch kann sich die Krümmung des Klemm- und Rastschenkels im aufgesteckten Zustand noch besser an die Krümmung des Trägerbügels anpassen. Auf diese Weise kann der Klemm- und Rast¬ schenkel über einen noch größeren Bereich seiner Breite mit dem Träger¬ bügel zusammenwirken. Dies verbessert den Klemmsitz des Klemm- und Fixierteils auf dem Visier und trägt dazu bei, ein Verrutschen des Kiemm¬ und Fixierteils bezüglich des Trägerbügels entlang des Trägerbügels noch wirksamer zu verhindern.
Der sich quer zur Steckrichtung erstreckende Klemm- und Rastschenkel kann ferner mehrere Rampen aufweisen, die entlang der Breite des Klemm- und Rastschenkels zueinander beabstandet angeordnet sind.
Ebenso wie die voranstehend beschriebenen Aussparungen erhöht auch die zueinander beabstandete Anordnung der Rampen die Verformbarkeit des Klemm- und Rastschenkels. Der Klemm- und Rastschenkel kann sich dadurch im aufgesteckten Zustand noch besser an die Krümmung des Trägerbügels anpassen und somit noch großflächiger mit diesem zusam¬ menwirken. Dadurch wird ein noch sichererer Sitz der Vorrichtung auf dem Visier erreicht und ein Verrutschen des Klemm- und Fixierteils ent¬ lang des Trägerbügels noch wirksamer vermieden.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung umfasst der sich in Steckrichtung erstreckende Klemm- und Rastschenkel eine Rampe, die
sich über im Wesentlichen die gesamte Breite des ersten Klemm- und Rastschenkels erstreckt. Die Rampe verleiht dem Klemm- und Rastschen¬ kel eine erhöhte Steifigkeit, die zum einen die Stabilität des Klemm- und Fixierteils erhöht und zum anderen eine bessere Übertragung der Klemm¬ kraft des Klemm- und Rastschenkels auf die Sichtscheibe des Visiers ermöglicht.
Bevorzugt sind an der zum Visier weisenden Seite des sich in Steckrich¬ tung erstreckenden Klemm- und Rastschenkels zwei quer zur Steckrich¬ tung zueinander beabstandete Vorsprünge vorgesehen. Die Vorsprünge ermöglichen ein Zusammenwirken des Klemm- und Rastschenkels mit der Sichtscheibe des Visiers in zwei zueinander beabstandeten Bereichen, wobei einer Krümmung der Sichtscheibe Rechnung getragen werden kann.
Vorteilhafterweise sind die Vorsprünge im Bereich des freien Endes des Klemm- und Rastschenkels angeordnet. Die Vorsprünge weisen somit einen maximalen Abstand zu dem Bereich auf, in dem die Rampe des Klemm- und Rastschenkels mit dem Visier zusammenwirkt. Die Stabilität der Verbindung zwischen Klemm- und Fixierteil und Visier gegenüber Verkippungen ist dadurch noch weiter erhöht.
Der sich in Steckrichtung erstreckende Klemm- und Rastschenkel kann im Bereich seines freien Endes gabelförmig ausgebildet sein, wobei ein Vorsprung auf jedem Gabelabschnitt angeordnet ist. Die Aufgabelung erhöht die elastische Verformbarkeit des Klemm- und Rastschenkels und ermöglicht im aufgesteckten Zustand eine verbesserte Anpassung des Klemm- und Rastschenkels an das Visier, insbesondere an die Sichtschei¬ be. Die Zuverlässigkeit der Verbindung von Klemm- und Fixierteil und Visier wird dadurch noch weiter erhöht.
Nachfolgend wird die Erfindung rein beispielhaft anhand vorteilhafter Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Rückseitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform;
Fig. 2 eine Vorderseitenansicht der Vorrichtung von Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Klemm- und Fixierteil der Vorrich¬ tung von Fig. 1 ;
Fig. 4 eine Querschnittsansicht der Vorrichtung von Fig. 1 ;
Fig. 5 eine Querschnittsansicht der Vorrichtung von Fig. 1 in einem auf ein Visier aufgesteckten Zustand;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der Vorderseite der erfin¬ dungsgemäßen Vorrichtung gemäß einer zweiten Ausfüh¬ rungsform;
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht der Rückseite der Vorrichtung von Fig. 6;
Fig. 8 eine Rückseitenansicht der Vorrichtung von Fig. 6;
Fig. 9 eine Seitenansicht der Vorrichtung von Fig. 6 mit verraste- tem Visierbolzen; und
Fig. 10 eine Vorderseitenansicht der Vorrichtung von Fig. 6 mit verrastetem Visierbolzen.
Die in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Ausführungsform einer erfindungsge¬ mäßen Vorrichtung 8 zur Befestigung einer Stirnlampe an einem Schutz¬ helm-Visier 49 umfasst ein Trägerteil 10 für die nicht gezeigte Stirnlampe und ein Klemm- und Fixierteil 12 zur Verbindung der Vorrichtung 8 mit dem Visier 49. Zur Halterung der Stirnlampe ist das Trägerteil 10 mit geeigneten, nicht gezeigten Haltemitteln versehen.
Das Trägerteil 10 und das Klemm- und Fixierteil 12 sind jeweils einstü¬ ckig ausgebildet. Bei der dargestellten Ausführungsform weisen beide Teile 10, 12 ein Kunststoffmaterial auf. Insbesondere handelt es sich sowohl bei dem Trägerteil 10 als auch bei dem Klemm- und Fixierteil 12 um ein Spritzgussteil. Grundsätzlich ist es aber auch möglich, eines der Teile 10, 12 oder beide Teile 10, 12 aus einem anderen Material zu bilden, beispielsweise aus einem Metall.
Das Trägerteil 10 und das Klemm- und Fixierteil 12 sind um eine Schwenkachse 14 verschwenkbar miteinander verbunden. Die Schwenk¬ achse 14 verläuft durch eine sich sowohl durch das Trägerteil 10 als auch durch das Klemm- und Fixierteil 12 erstreckende Schraube 16, die zu¬ sammen mit einer Rändelmutter 18 eine Schraub/ Mutter-Kombination zur Verbindung von Trägerteil 10 und Klemm- und Fixierteil 12 bildet.
Durch die Rändelmutter 18 lässt sich die Schraubverbindung von Hand und insbesondere ohne Zuhilfenahme eines Werkzeugs lösen bzw. anzie¬ hen, um das Trägerteil 10 zur Verstellung des Winkels, unter dem eine durch das Trägerteil 10 gehaltene Stirnlampe Licht abstrahlt, zu ver¬ schwenken.
Das Klemm- und Fixierteil 12 weist einen vorderen Klemm- und Rast¬ schenkel 22 und einen hinteren Klemm- und Rastschenkel 24 auf. Wie in Fig. 1 und 2 dargestellt ist, erstrecken sich die Klemm- und Rastschenkel 22, 24 quer zueinander, wobei die Länge des vorderen Klemm- und Rast¬ schenkels 22 etwa dreimal so groß wie die Länge des hinteren Kiemm¬ und Rastschenkels 24 und die Breite des hinteren Klemm- und Rast¬ schenkels 24 etwa dreimal so groß wie die Breite des vorderen Kiemm¬ und Rastschenkels 22 ist.
Der vordere Klemm- und Rastschenkel 22 gabelt sich in Richtung seines freien Endes auf und weist dadurch zwei durch eine längliche Aussparung 26 voneinander getrennte, parallel zueinander verlaufende Gabelabschnit¬ te 28 auf.
Auf der zum hinteren Klemm- und Rastschenkel 24 weisenden Rückseite jedes Gabelabschnitts 28 ist ein etwa halbkugelförmiger Vorsprung 30 angeordnet (Fig. 1, 4 und 5). Von der Vorderseite des vorderen Kiemm¬ und Rastschenkels 22 her führt eine Bohrung 32 durch jeden Gabelab¬ schnitt 28 hindurch bis in den entsprechenden Vorsprung 30 hinein (Fig. 2).
Oberhalb der Vorsprünge 30 weist der vordere Klemm- und Rastschenkel 22 eine Rampe 34 auf, die sich im Wesentlichen über die gesamte Breite des vorderen Klemm- und Rastschenkels 22 erstreckt und deren Höhe von den Vorsprüngen 30 ausgehend zunimmt.
Der hintere Klemm- und Rastschenkel 24 weist eine Rückwand 36 auf, die im Bereich des vorderen Klemm- und Rastschenkels 22 mit einer etwa rechteckigen Aussparung 38 versehen ist, die sich nahezu über die ge-
samte Breite des vorderen Klemm- und Rastschenkels 22 erstreckt und die von einem unteren Rand 40 der Rückwand 36 ausgehend annähernd bis an eine obere Wand 42 des hinteren Klemm- und Rastschenkels 24 heranreicht.
Wie Fig. 2 und 3 zeigen, sind an der Vorderseite der oberen Wand 42 des hinteren Klemm- und Rastschenkels 24 zu beiden Seiten des vorderen Klemm- und Rastschenkels 22 jeweils drei zueinander beabstandete etwa U-förmige Aussparungen 44 vorgesehen, deren Tiefe von Aussparung zu Aussparung in Richtung der freien Enden des hinteren Klemm- und Rast¬ schenkels 24 zunimmt.
Fig. 2 und 4 ist zu entnehmen, dass auf der Vorderseite der Rückwand 36 des hinteren Klemm- und Rastschenkels 24 auf beiden Seiten des vorde¬ ren Klemm- und Rastschenkels 22 jeweils drei zueinander beabstandete Rampen 46 angeordnet sind, deren Höhe jeweils von dem unteren Rand 40 der Rückwand 36 ausgehend zunimmt. Die Zwischenräume 48 zwi¬ schen den Rampen 46 sind mit den Aussparungen 44 der oberen Wand 42 ausgerichtet.
Sowohl der vordere als auch der hintere Klemm- und Rastschenkel 22, 24 ist innerhalb gewisser Grenzen elastisch verformbar. Dabei wird die Ver¬ formbarkeit des vorderen Klemm- und Rastschenkels 22 durch dessen Aufgabelung, d.h. durch die Aussparung 26, begünstigt. Entsprechend tragen die Aussparungen 44 der oberen Wand 42, die Aussparung 38 der Rückwand 36 sowie die Beabstandung der Rampen 46 des hinteren Klemm- und Rastschenkels 24 zu einer verbesserten Verformbarkeit bzw. erhöhten Elastizität des hinteren Klemm- und Rastschenkels 24 bei.
Wie Fig. 3 zeigt, weist der hintere Klemm- und Rastschenkel 24 in der Draufsicht eine leichte Krümmung auf. Dabei ist der Krümmungsradius des hinteren Klemm- und Rastschenkels 24 größer gewählt als der Krüm¬ mungsradius eines bogenförmig gekrümmten Schutzhelm- Visiers 49, an welchem die erfindungsgemäße Vorrichtung 8 befestigt werden soll.
Wie in Fig. 5 dargestellt ist, umfasst das Schutzhelm- Visier 49 einen bogenförmig gekrümmten Trägerbügel 50 mit T-förmigem Querschnitt und eine am Trägerbügel 50 das T-Profil einseitig untergreifend befestigte Sichtscheibe 52. Die Sichtscheibe 52 untergreift das T-Profil des Träger¬ bügels 50 an dessen Vorderseite.
Zur Befestigung der erfindungsgemäßen Vorrichtung 8 wird diese einfach von oben auf das Visier 49 aufgesteckt. Das Aufstecken erfolgt dabei in der Richtung, in der sich der vordere Klemm- und Rastschenkel 22 er¬ streckt. Die Steckrichtung ist in den Figuren mit dem Bezugszeichen 54 bezeichnet.
Beim Aufstecken der Vorrichtung 8 auf das Visier 49 gleiten die Quervor¬ sprünge 55 des Trägerbügels 50 an den Schrägflächen der Rampen 34, 46 des vorderen und hinteren Klemm- und Rastschenkels 22, 24 des Kiemm¬ und Fixierteils 12 hinauf, wodurch die Klemm- und Rastschenkel 22, 24 auseinander gedrückt werden.
Sobald die Quervorsprünge 55 des Trägerbügels 50 die Rampen 34, 46 überwunden haben, rastet das T-Profil des Trägerbügels 50 in einem durch die Rampen 34, 46 begrenzten Führungskanal 56 hinter den Ram¬ pen 34, 46 ein. Im aufgesteckten und verrasteten Zustand untergreifen die Rampen 34, 46 das T-Profil des Trägerbügels 50 auf beiden Seiten des Trägerbügels 50.
Der Abstand der Rampe 34 des vorderen Klemm- und Rastschenkels 22 zu den Rampen 46 des hinteren Klemm- und Rastschenkels 24 ist dabei so gewählt, dass die Klemm- und Rastschenkel 22, 24 im verrasteten Zustand durch den Trägerbügel 50 und die Sichtscheibe 52 aufgeweitet werden und die Rampen 34, 46 eine Klemmkraft auf das Visier 49 aus¬ üben.
Zusätzlich sind die Höhen der Rampe 34 und der Vorsprünge 30 des vorderen Klemm- und Rastschenkels 22 derart aneinander angepasst, dass der vordere Klemm- und Rastschenkel 22 durch ein Zusammenwir¬ ken der Vorsprünge 30 mit der Sichtscheibe 52 zusätzlich in sich verformt wird.
Im aufgesteckten Zustand stützt sich der vordere Klemm- und Rastschen¬ kel 22 somit in zwei in Steckrichtung 54 zueinander beabstandeten Berei¬ chen an der Sichtscheibe 52 ab, nämlich zum einen durch die Rampe 34 und zum anderen durch die Vorsprünge 30. Dadurch wird ein Nachvorne- kippen des Klemm- und Fixierteils 12, beispielsweise bei Verwendung einer besonders schweren Stirnlampe oder bei einer Verschwenkung des Trägerteils 10 vom Schutzhelm weg, wirksam verhindert.
Der gekrümmte hintere Klemm- und Rastschenkel 24 passt sich beim Aufstecken des Klemm- und Fixierteils 12 auf den Trägerbügel 50 an die Krümmung des Trägerbügels 50 an. Das bedeutet, dass der hintere Klemm- und Rastschenkel 24 im aufgesteckten Zustand stärker ge¬ krümmt ist als in seiner Ruhelage.
Diese stärkere Krümmung des hinteren Klemm- und Rastschenkels 24 bewirkt eine Spannung des hinteren Klemm- und Rastschenkels 24,
aufgrund welcher der hintere Klemm- und Rastschenkel 24 insbesondere im Bereich seiner freien Enden eine Klemmkraft auf den Trägerbügel 50 ausübt.
Wegen seiner durch die Aussparungen 38, 44 und die Zwischenräume 48 begünstigten Verformbarkeit, kann sich der hintere Klemm- und Rast¬ schenkel 24 besonders gut an die Krümmung des Trägerbügels 50 anpas¬ sen. Der hintere Klemm- und Rastschenkel 24 wirkt somit idealerweise zumindest annähernd über seine gesamte Breite mit dem Trägerbügel 50 zusammen.
Ein Verrutschen des Klemm- und Fixierteils 12 entlang des Trägerbügels 12 wird durch das großflächige Zusammenwirken von hinterem Kiemm¬ und Rastschenkel 24 und Trägerbügel 50 wirksam vermieden. Durch die Erstreckung des hinteren Klemm- und Rastschenkels 24 entlang des Trägerbügels 50 und quer zur Steckrichtung 54 wird ferner eine Verkip¬ pung der Vorrichtung 8 in einer zur Sichtscheibe 52 tangentialen Ebene verhindert.
Die Krümmung und Verformbarkeit des hinteren Klemm- und Rastschen¬ kels 24 ist so gewählt, dass dieser im aufgesteckten Zustand im Bereich seiner hinteren Aussparung 38 einen Abstand zum Trägerbügel 50 auf¬ weist.
Wird der hintere Klemm- und Rastschenkel 24 in diesem Bereich an den Trägerbügel 50 angedrückt, so wird der vordere Klemm- und Rastschenkel 22 vom Trägerbügel abgehoben. Dadurch werden die Rampe 34 des vorde¬ ren Klemm- und Rastschenkels 22 und der Trägerbügel 50 außer Eingriff gebracht. Durch eine geringfügige Verkippung des Klemm- und Fixierteils 12 nach hinten lässt sich die Rampe 34 nun über den vorderen Quervor-
sprung 55 des Trägerbügels 50 hinweg bewegen und die Befestigungsvor¬ richtung 8 von dem Visier 49 abziehen.
Die Lösung der Verbindung von Klemm- und Fixierteil 12 und Trägerbügel 50 erfolgt also einfach durch Druck auf den hinteren Klemm- und Rast¬ schenkel 24 und eine geringfügigen Verkippung des Klemm- und Fixier¬ teils 12 nach hinten.
Sowohl das Aufstecken der erfindungsgemäßen Vorrichtung 8 auf das Visier 49 als auch das Abnehmen der Vorrichtung 8 von dem Visier 49 lässt sich folglich leicht von Hand und insbesondere ohne Zuhilfenahme von Werkzeug bewerkstelligen.
In den Fig. 6 bis 10 ist eine zweite Ausführungsform einer erfindungsge¬ mäßen Befestigungsvorrichtung dargestellt. Baulich und funktional bei der ersten und zweiten Ausführungsform übereinstimmende Bauteile sind mit denselben Bezugszeichen versehen. Da die zweite Ausführungsform der ersten sehr ähnlich ist, werden nachfolgend lediglich die Unterschiede zwischen der zweiten und der ersten Ausführungsform erläutert.
Die in Fig. 6 bis 10 gezeigte Ausführungsform unterscheidet sich von der in Fig. 1 bis 5 gezeigten Ausführungsform im wesentlichen darin, dass sie - im Gegensatz zur ersten Ausführungsform - auch an Visieren mit sol¬ chen Trägerbügeln befestigbar ist, welche kein T-förmiges Profil aufweisen. Vielmehr ist es zur Befestigung der zweiten Ausführungsform grundsätz¬ lich ausreichend, wenn der Trägerbügel an seiner Oberseite lediglich L- förmig ausgebildet ist.
Die dargestellte Ausführungsform ist für solche Trägerbügel 50 vorgese¬ hen, die zumindest auf ihrer zum Schutzhelm weisenden Seite einen
definierten Quervorsprung 55 aufweisen, den die Rampen 46 des hinteren Klemm- und Rastschenkels 24 sicher hintergreifen können.
Die Verrastung des Klemm- und Fixierteils 12 an. der Vorderseite des Visiers 49 erfolgt im Unterschied zur ersten Ausführungsform nicht über einen die Rampe 34 des vorderen Klemm- und Rastschenkels 22 hinter¬ greifenden Quervorsprung des Trägerbügels 50, sondern durch einen in Steckrichtung 54 von der Oberseite des Trägerbügels beabstandeten Visierbolzen 58, der an seinem freien Ende eine pilzförmige Verbreiterung 59 aufweist, welche der vordere Klemm- und Rastschenkel 22 beim Auf¬ stecken der Befestigungsvorrichtung 8 auf das Visier 49 hintergreift.
Zu diesem Zweck weist der vorderen Klemm- und Rastschenkel 22 im Bereich seines aufgegabelten freien Endes eine Rastwand 60 auf, die an der zum Visier 49 weisenden Seite des Klemm- und Rastschenkels 22 angeordnet ist. Die Rastwand 60 ist durch zwei, durch einen Spalt 62 voneinander getrennte Wandabschnitte 64 gebildet, die jeweils aus einem Gabelabschnitt 28 hervorgehen. Die Oberseite der Rastwand 60 weist eine etwa halbkreisförmige Aussparung 66 zur Aufnahme des Bolzens 58 auf.
Beim Aufstecken der Vorrichtung 8 auf das Visier wird zunächst die Rastwand 60 des vorderen Klemm- und Rastschenkels 22 hinter die pils- förmige Verbreiterung 59 geschoben. Anschließend wird der hintere Klemm- und Rastschenkel 24 auf den Trägerbügel 50 aufgedrückt, bis die Rampen 46 hinter dem zum Helm weisenden Quervorsprung 55 des Trä¬ gerbügels 50 einschnappen.
Das Lösen der Verbindung von Klemm- und Fixierteil 12 und Visier 49 erfolgt in umgekehrter Reihenfolge: Die Rückwand des hinteren Kiemm¬ und Rastschenkels 24 wird soweit vom Trägerbügel 50 weggezogen, bis die
Rampen 46 sich an dem Quervorsprung 55 des Trägerbügels 50 vorbei bewegen können. Anschließend wird der vordere Klemm- und Rastschen¬ kel 22 von dem Bolzen 58 gelöst.
Bezugszeichenliste
Vorrichtung
Trägerteil
Klemm- und Fixierteil
Schwenkachse
Schraube
Rändelmutter vordere Klemm- und Rastschenkel hintere Klemm- und Rastschenkel
Aussparung
Gabelabschnitt
Vorsprung
Bohrung
Rampe
Rückwand
Aussparung unterer Rand obere Wand
Aussparung
Rampe
Zwischenraum
Visier
Trägerbügel
Sichtscheibe
Steckrichtung
Quervorsprung
Führungskanal
Bolzen pilzförmige Verbreiterung
Rastwand
Spalt
Wandabschnitte
Aussparung
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