SCHNEIDER, Thomas (Kurze Straße 1, Berlin, 13467, DE)
SCHULZE, Ingo (Ulmenallee 7, Panketal, 16341, DE)
HANAU, Andreas (Möwenweg 21/23, Berlin, 12359, DE)
SCHNEIDER, Thomas (Kurze Straße 1, Berlin, 13467, DE)
SCHULZE, Ingo (Ulmenallee 7, Panketal, 16341, DE)
| PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zum Erzeugen von Schaum (8) in einer Wäschebehandlungsmaschine mit einem Laugenbehälter (1 ), welche die folgenden Komponenten aufweist: (a) ein erstes röhrenförmiges Verbindungselement (4) mit einem ersten Durchmesser, welches in der Nähe eines tiefsten Punktes des Laugenbehälters (1 ) angebracht ist, (b) ein zweites röhrenförmiges Verbindungselement (5) mit einem ersten Ende und einem zweiten Ende und einem zweiten Durchmesser, welches über sein erstes Ende an das erste röhrenförmige Verbindungselement (4) angeschlossen ist und über sein zweites Ende mit einer Innentrommel (2) der Wäschebehandlungsmaschine verbunden ist, (c) einen Ausströmer (7), der sich im zweiten röhrenförmigen Verbindungselement (5) in der Nähe des ersten Endes befindet. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , wobei der zweite Durchmesser des zweiten röhrenförmigen Verbindungselements (5) größer ist als der erste Durchmesser des ersten röhrenförmigen Verbindungselements (4). 3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, wobei im ersten röhrenförmigen Verbindungselement (4) Schikanen (9) oder Schieber angeordnet sind. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Ausströmer (7) aus einem porösen Material besteht, welches beim Durchströmen mit Gas Blasen erzeugt. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei durch den Ausströmer (7) in das zweite röhrenförmige Verbindungselement (5) Luft einblasbar ist. 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das zweite Ende des zweiten röhrenförmigen Verbindungselements (5) direkt über eine Manschette mit der Innentrommel (2) verbunden ist. 7. Wäschebehandlungsmaschine mit einem Laugenbehälter (1 ), dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Vorrichtung zum Erzeugen von Schaum (8) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6 umfasst. 8. Verfahren zum Erzeugen von Schaum (8) in einer Wäschebehandlungsmaschine gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Erzeugen von Schaum gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6 zum Erzeugen von Schaum eingesetzt wird. 9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei die Menge des erzielten Schaums (8) durch die geometrische Gestaltung der Vorrichtung und/oder durch die Modifikation von Ausströmer (7), Pumpe oder Kompressor eingestellt wird. |
Bisher wird in einer herkömmlichen Wäschebehandlungsmaschine nicht gezielt Schaum erzeugt. Ist aber ein Programm "Schaumwaschen/Schaumwäsche" in der Maschine vorhanden, ist es erforderlich Schaum zu erzeugen. Bisher werden in entsprechenden Fällen dafür die nachfolgend beschriebenen Vorrichtungen verwendet:
Die Druckschrift JP 72 75 678 A2 offenbart eine Vorrichtung zum Erzeugen von Schaum, welche aus einem Luftversorgungsrohr und einem nachbarschaftlich angeordneten Flüs- sigkeitsversorgungsrohr besteht, die beide in einer Schaumherstellungskammer enden, wobei die Schaumherstellungskammer nur an einem Ende geöffnet ist.
Die Druckschriften JP 31 62 895 A2 und EP 0 086 935 A2 offenbaren jeweils eine Vorrichtung, bei der Luft bzw. Gas mit Druck von unten in eine Seifenlösung bzw. Waschlauge, welche sich im unteren Teil eines Wäschebehälters befindet, geblasen wird. Dadurch bildet die Seifenlösung Schaum, welcher aufsteigt und die Wäsche im Wäschebe- hälter benetzt.
In den Druckschriften DE 10 2007 028 213 A1 ist ein Verfahren zur Behandlung von Wäsche mit Schaum beschrieben, bei dem der Schaum durch den Betrieb der Waschmaschine oder durch den Eintrag von Luft über eine Luft-Kompressorpumpe direkt in den Laugenbehälter erzeugt wird. Dadurch, dass die gesamte Waschlauge von Luft durchströmt wird, ist die Schaummenge und -Art nicht besonders gut steuerbar. In DE 10 2007 033 492 A1 ist ein Verfahren zum Schaumwaschen offenbart, welches darin besteht, dass die Anwesenheit von Schaum zunächst detektiert wird, und anschließend der Schaum über die Drehzahl modifiziert oder beibehalten wird. Vor diesem Hintergrund besteht eine Aufgabe der Erfindung darin, eine weiterentwickelte Vorrichtung zum Erzeugen von Schaum in einer Wäschebehandlungsmaschine mit einem Laugenbehälter, insbesondere einer Waschmaschine oder einem Waschtrockner, welche zwei miteinander verbundene röhrenförmige Verbindungselemente umfasst, anzugeben. Angegeben werden sollen auch ein Verfahren zum Verwenden einer solchen Vorrichtung sowie eine entsprechende Wäschebehandlungsmaschine.
Zur Lösung dieser Aufgabe angegeben werden eine Vorrichtung, ein Verfahren und eine Wäschebehandlungsmaschine gemäß jeweiligem Unabhängigem Patentanspruch. Bevorzugte Weiterbildungen sind jeweils in entsprechenden abhängigen Patentansprüchen oder der nachfolgenden Beschreibung aufgeführt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Erzeugen von Schaum in einer Wäschebehandlungsmaschine mit einem Laugenbehälter weist die folgenden Komponenten auf:
(a) ein erstes röhrenförmiges Verbindungselement mit einem ersten Durchmesser, welches in der Nähe eines tiefsten Punktes des Laugenbehälters angebracht ist,
(b) ein zweites röhrenförmiges Verbindungselement mit einem ersten Ende und einem zweiten Ende und einem zweiten Durchmesser, welches über sein erstes Ende an das erste röhrenförmige Verbindungselement angeschlossen ist und über sein zweites Ende mit einer Innentrommel der Wäschebehandlungsmaschine verbun- den ist,
(c) einen Ausströmer, der sich im zweiten röhrenförmigen Verbindungselement in der Nähe des ersten Endes befindet.
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung ist es möglich, die Textilien in der Innentrommel der Wäschebehandlungsmaschine mit Schaum zu benetzen, und gleichzeitig sicherzustellen, dass der mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung erzeugte Schaum nicht in den Laugenbehälter bzw. die Waschlauge zurückströmen kann.
Bei jedem röhrenförmigen Verbindungselement kann es sich um ein starres oder flexibles Verbindungselement handeln, welches z.B. einen ovalen oder kreisförmigen Querschnitt aufweist. Beispielsweise kann in der erfindungsgemäßen Vorrichtung ein Schlauch, eine Röhre, ein Zylinder, eine Leitung oder ähnliches eingesetzt werden. Vorzugsweise wird ein Schlauch oder ein Rohr verwendet. Das erste röhrenförmige Verbindungselement ist mit seinem einen Ende in der Nähe des tiefsten Punktes des Laugenbehälters angebracht und mit seinem anderen Ende mit dem zweiten röhrenförmigen Verbindungselement verbunden. Durch das erste röhrenförmige Verbindungselement wird bevorzugt Lauge zum zweiten röhrenförmigen Verbindungselement geleitet, weshalb ersteres z.B. zumindest teilweise und insbesondere mit seinem ersten Ende unterhalb des Laugenspiegels liegt.
Das zweite röhrenförmige Verbindungselement weist ein erstes und ein zweites Ende auf, wobei das erste Ende an das erste röhrenförmige Verbindungselement angeschlossen ist und das zweite Ende des zweiten röhrenförmigen Verbindungselements vorzugsweise direkt an eine Manschette angeschlossen ist, wobei die Manschette einen Spalt zwischen einer Tür, welche einen Zugang zum Laugenbehälter ermöglicht, und dem Laugenbehälter abdichtet und zum Ausgleich eventueller Bewegungen des Laugenbehälters gegen ein Gehäuse der Wäschebehandlungsmaschine ein formschlaffes Elastomerteil ist, so dass ein direkter Übergang vom zweiten röhrenförmigen Verbindungselement in die Innen- trommel des Wäschebehandlungsgeräts gewährleistet ist. Es ist jedoch auch möglich, den Schaum in den Laugenbehälter zu entlassen, so dass er dann beispielsweise über die Trommellochung der Innentrommel oder über die Manschette zwischen Türöffnung und Innenbehälter in die Innentrommel eindringen kann. Wird jedoch der Schaum direkt in die Innentrommel geleitet, ist dies für den Kunden bzw. Benutzer besser sichtbar, was für die Akzeptanz von Schaumwaschprogrammen eine Rolle spielt. Beim zweiten röhrenförmigen Verbindungselement kann das zweite Ende weiter oben liegen als das erste Ende.
Über den Ausströmer wird ein Gas, vorzugsweise Luft, in die Lauge im zweiten röhrenförmigen Verbindungselement eingeblasen. Dies geschieht beispielsweise durch einen Kompressor bzw. eine Pumpe. In der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist der Ausströmer in der Nähe des ersten Endes des zweiten röhrenförmigen Verbindungselements angeordnet, d.h. in der Nähe des Übergangs zwischen erstem und zweitem röhrenförmigen Verbindungselement. Der Ausströmer ist vorzugsweise so angeordnet, dass er auch bei geringen Füllständen im Laugenbehälter immer mit einer ausreichenden Menge an Lauge bedeckt ist. Der Ausströmer ist im einfachsten Fall ein Bauteil, welches eine Ausströmöffnung begrenzt. In weiterentwickelter Form kann der Ausströmer eine oder mehrere die Ausströmöffnung überspannende Leitflächen haben, um das ausströmende Gas gleichmäßiger zu verteilen und/oder es in eine bestimmte Richtung zu lenken.
Vorzugsweise ist in der Vorrichtung der zweite Durchmesser des zweiten röhrenförmigen Verbindungselements größer als der erste Durchmesser des ersten röhrenförmigen Verbindungselements.
In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind Schikanen, Ventile oder Schieber im ersten röhrenförmigen Verbindungselement angeordnet, welche sicherstellen, dass der erzeugt Schaum nicht in den Laugenbehälter zurückströmen kann. Zusätzlich kann der Dichteunterschied zwischen Schaum und Lauge genutzt werden, um den Übergang des Schaums in die Innentrommel zu gewährleisten, wobei die Lauge im zweiten röhrenförmigen Verbindungselement von unten mit Gas durchströmt wird und der Schaum nach oben abgeführt wird.
Der Ausströmer ist vorzugsweise aus porösem Material hergestellt. Wird dieses poröse Material nun mit Gas durchströmt, werden abhängig vom Material feine Gasblasen erzeugt. Dadurch entsteht Schaum im zweiten röhrenförmigen Verbindungselement.
Das verwendete Gas ist vorzugsweise ein "Inertgas", d.h. dass das Gas in Bezug auf die Behandlungsflüssigkeit und das zu behandelnde Material inert ist. Dadurch reagiert das Gas mit der Flüssigkeit oder dem Material nicht in unerwünschter Weise oder übt andere Einflüsse auf die Flüssigkeit oder das Material aus. Normalerweise wird als Gas Luft verwendet, obgleich auch ein solches Gas benutzt werden kann, das im strengen Sinne inert ist, beispielsweise Stickstoff und zwar dann, wenn ein besonderer Grund dafür besteht. Die Erfindung betrifft ebenfalls eine Wäschebehandlungsmaschine mit einem Laugenbehälter, welche eine Vorrichtung zum Erzeugen von Schaum umfasst, welche die folgenden Komponenten aufweist:
(a) ein erstes röhrenförmiges Verbindungselement mit einem ersten Durchmesser, welches in der Nähe eines tiefsten Punktes des Laugenbehälters angebracht ist, (b) ein zweites röhrenförmiges Verbindungselement mit einem ersten Ende und einem zweiten Ende und einem zweiten Durchmesser, welches über sein erstes Ende an das erste röhrenförmige Verbindungselement angeschlossen ist und über sein zweites Ende mit einer Innentrommel der Wäschebehandlungsmaschine verbun- den ist, und
(c) einen Ausströmer, der sich im zweiten röhrenförmigen Verbindungselement in der Nähe des ersten Endes befindet.
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung ist es möglich, die Textilien in der Innentrommel der Wäschebehandlungsmaschine mit Schaum zu benetzen, und gleichzeitig sicherzustellen, dass der mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung erzeugte Schaum nicht in den Laugenbehälter bzw. die Waschlauge zurückströmen kann.
Bei jedem röhrenförmigen Verbindungselement kann es sich um ein starres oder flexibles Verbindungselement handeln, welches z.B. einen ovalen oder kreisförmigen Querschnitt aufweist. Beispielsweise kann in der erfindungsgemäßen Vorrichtung ein Schlauch, eine Röhre, ein Zylinder, eine Leitung oder ähnliches eingesetzt werden. Vorzugsweise wird ein Schlauch oder ein Rohr verwendet. Das erste röhrenförmige Verbindungselement ist mit seinem einen Ende in der Nähe des tiefsten Punktes des Laugenbehälters angebracht und mit seinem anderen Ende mit dem zweiten röhrenförmigen Verbindungselement verbunden. Durch das erste röhrenförmige Verbindungselement wird bevorzugt Lauge zum zweiten röhrenförmigen Verbindungselement geleitet, weshalb ersteres z.B. zumindest teilweise und insbesondere mit seinem ersten Ende unterhalb des Laugenspiegels liegt.
Das zweite röhrenförmige Verbindungselement weist ein erstes und ein zweites Ende auf, wobei das erste Ende an das erste röhrenförmige Verbindungselement angeschlossen ist und das zweite Ende des zweiten röhrenförmigen Verbindungselements vorzugsweise direkt an eine Manschette angeschlossen ist, wobei die Manschette einen Spalt zwischen einer Tür, welche einen Zugang zum Laugenbehälter ermöglicht, und dem Laugenbehälter abdichtet und zum Ausgleich eventueller Bewegungen des Laugenbehälters gegen ein Gehäuse der Wäschebehandlungsmaschine ein formschlaffes Elastomerteil ist, so dass ein direkter Übergang vom zweiten röhrenförmigen Verbindungselement in die Innen- trommel des Wäschebehandlungsgeräts gewährleistet ist. Es ist jedoch auch möglich, den Schaum in den Laugenbehälter zu entlassen, so dass er dann beispielsweise über die Trommellochung der Innentrommel oder über die Manschette zwischen Türöffnung und Innenbehälter in die Innentrommel eindringen kann. Wird jedoch der Schaum direkt in die Innentrommel geleitet, ist dies für den Kunden bzw. Benutzer besser sichtbar, was für die Akzeptanz von Schaumwaschprogrammen eine Rolle spielt. Beim zweiten röhrenförmigen Verbindungselement kann das zweite Ende weiter oben liegen als das erste Ende.
Über den Ausströmer wird ein Gas, vorzugsweise Luft, in die Lauge im zweiten röhrenförmigen Verbindungselement eingeblasen. Dies geschieht beispielsweise durch einen Kompressor bzw. eine Pumpe. In der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist der Ausströmer in der Nähe des ersten Endes des zweiten röhrenförmigen Verbindungselements angeordnet, d.h. in der Nähe des Übergangs zwischen erstem und zweitem röhrenförmigen Verbindungselement. Der Ausströmer ist vorzugsweise so angeordnet, dass er auch bei geringen Füllständen im Laugenbehälter immer mit einer ausreichenden Menge an Lauge bedeckt ist.
Der Ausströmer ist im einfachsten Fall ein Bauteil, welches eine Ausströmöffnung begrenzt. In weiterentwickelter Form kann der Ausströmer eine oder mehrere die Ausströmöffnung überspannende Leitflächen haben, um das ausströmende Gas gleichmäßiger zu verteilen und/oder es in eine bestimmte Richtung zu lenken.
Vorzugsweise ist in der Vorrichtung der zweite Durchmesser des zweiten röhrenförmigen Verbindungselements größer als der erste Durchmesser des ersten röhrenförmigen Verbindungselements.
In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind Schikanen, Ventile oder Schieber im ersten röhrenförmigen Verbindungselement angeordnet, welche sicherstellen, dass der erzeugt Schaum nicht in den Laugenbehälter zurückströmen kann. Zusätzlich kann der Dichteunterschied zwischen Schaum und Lauge genutzt werden, um den Übergang des Schaums in die Innentrommel zu gewährleisten, wobei die Lauge im zweiten röhrenförmigen Verbindungselement von unten mit Gas durchströmt wird und der Schaum nach oben abgeführt wird. Der Ausströmer ist vorzugsweise aus porösem Material hergestellt. Wird dieses poröse Material nun mit Gas durchströmt, werden abhängig vom Material feine Gasblasen erzeugt. Dadurch entsteht Schaum im zweiten röhrenförmigen Verbindungselement. Das verwendete Gas ist vorzugsweise ein "Inertgas", d.h. in Bezug auf die Behandlungsflüssigkeit und das zu behandelnde Material das Gas inert ist. Dadurch reagiert das Gas mit der Flüssigkeit oder dem Material nicht in unerwünschter Weise oder übt andere Einflüsse auf die Flüssigkeit oder das Material aus. Normalerweise wird als Gas Luft verwendet, obgleich auch ein solches Gas benutzt werden kann, das im strengen Sinne inert ist, beispielsweise Stickstoff und zwar dann, wenn ein besonderer Grund dafür besteht.
Die Erfindung betrifft ebenfalls eine Wäschebehandlungsmaschine mit einem Laugenbehälter, welche eine Vorrichtung zum Erzeugen von Schaum umfasst, welche die folgenden Komponenten aufweist:
(a) ein erstes röhrenförmiges Verbindungselement mit einem ersten Durchmesser, welches in der Nähe eines tiefsten Punktes des Laugenbehälters angebracht ist,
(b) ein zweites röhrenförmiges Verbindungselement mit einem ersten Ende und einem zweiten Ende und einem zweiten Durchmesser, welches über sein erstes Ende an das erste röhrenförmige Verbindungselement angeschlossen ist und über sein zweites Ende mit einer Innentrommel der Wäschebehandlungsmaschine verbunden ist, und
(c) einen Ausströmer, der sich im zweiten röhrenförmigen Verbindungselement in der Nähe des ersten Endes befindet. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Erzeugen von Schaum in einer Wäschebehandlungsmaschine mit einem Laugenbehälter, welches eine Vorrichtung zum Erzeugen von Schaum verwendet, welche die folgenden Komponenten aufweist:
(a) ein erstes röhrenförmiges Verbindungselement mit einem ersten Durchmesser, welches in der Nähe eines tiefsten Punktes des Laugenbehälters angebracht ist,
(b) ein zweites röhrenförmiges Verbindungselement mit einem ersten Ende und einem zweiten Ende und einem zweiten Durchmesser, welches über sein erstes Ende an das erste röhrenförmige Verbindungselement angeschlossen ist und über sein zweites Ende mit einer Innentrommel der Wäschebehandlungs- maschine verbunden ist, (c) einen Ausströmer, der sich im zweiten röhrenförmigen Verbindungselement in der Nähe des ersten Endes befindet,
und welches Verfahren folgende Schritte umfasst:
(i) Durchströmen des Ausströmers mit Gas, so dass Schaum entsteht;
(ii) Aufsteigen des Schaums im zweiten röhrenförmigen Verbindungselement, bis der Schaum in die Innentrommel gelangt.
Beim Verfahren kann die Menge des erzielten Schaums durch die geometrische Gestaltung der Vorrichtung und/oder durch die Modifikation von Ausströmer, Kompressor oder Pumpe eingestellt werden. Die Schaumförderleistung und die Höhe der erzielbaren Schaumsäule lassen sich sowohl durch die geometrische Anordnung der einzelnen Verbindungselemente als auch durch die Modifikation des Ausströmers und/oder des Kompressors bzw. der Pumpe im erforderlichen Bereich einstellen (z.B. 50 cm bei Zufuhr des erzeugten Schaums über die Waschmaschinenmanschette).
Anhand der Figuren der beigefügten Zeichnung werden nachfolgend Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung genauer erläutert:
Figur 1 zeigt eine Vorrichtung zum Erzeugen von Schaum in einer Wäschebehand- lungsmaschine, wobei der zweite Durchmesser des zweiten röhrenförmigen
Verbindungselements größer ist als der erste Durchmesser des ersten röhrenförmigen Verbindungselements,
Figur 2 zeigt eine Vorrichtung zum Erzeugen von Schaum in einer Wäschebehand- lungsmaschine, wobei im ersten röhrenförmigen Verbindungselement Schikanen angeordnet sind.
Figur 1 zeigt eine Ausführungsform der Vorrichtung. Dabei handelt es sich um eine Wäschebehandlungsmaschine zur Nutzung in einem privaten Haushalt mit Laugenbehälter 1 und Waschtrommel bzw. Innentrommel 2. Im Laugenbehälter 1 befindet sich die Waschlauge 3a. In der Nähe des tiefsten Punktes des Laugenbehälters 1 wird ein erstes röhrenförmiges Verbindungselement 4 mit einem ersten Durchmesser angebracht. Daran anschließend ist ein zweites röhrenförmiges Verbindungselement 5 mit einem ersten und einem zweiten Ende und einem zweiten Durchmesser angeordnet und zwar so, dass sein erstes Ende an das erste röhrenförmige Verbindungselement 4 angeschlossen ist und sein zweites Ende mit der Innentrommel 2 der Waschmaschine verbunden ist. Des Weiteren ist ein Kompressor 6 vorhanden, durch den Luft in den Ausströmer 7 und damit in das zweite röhrenförmige Verbindungselement eingeblasen werden kann. In der in Figur 1 gezeigten Ausführungsform hat das erste röhrenförmige Verbindungselement 4 einen kleineren Durchmesser als das zweite röhrenförmige Verbindungselement 5. Im zweiten röhrenförmigen Verbindungselement 5 befindet sich ebenfalls Waschlauge 3b und darüber der durch den Ausströmer erzeugte Schaum 8. Durch die Lage des Übergangs zwischen dem zweiten röhrenförmigen Verbindungselement 5 mit größerem Durchmesser und dem ersten röhrenförmigen Verbindungselement 4 mit kleinerem Durchmesser wird sichergestellt, dass der Ausströmer 7, welcher im zweiten röhrenförmigen Verbindungselement 5 in der Nähe des ersten Endes des zweiten röhrenförmigen Verbindungselements 5 angeordnet ist, d.h. in der Nähe des Übergangs vom ersten röhrenförmigen Verbindungselement 4 zum zweiten röhrenförmigen Verbindungselement 5, auch bei geringen Füllständen im Laugenbehälter 1 immer mit einer ausreichenden Menge an Lauge bedeckt ist. Wird nun durch den Ausströmer 7 Luft in die Lauge 3b geblasen, entsteht nahe am unteren Bereich des zweiten röhrenförmigen Verbindungselements 5 Schaum 8. Aufgrund des großen Dichteunterschieds zwischen der Lauge 3b und dem Schaum 8 und der unterschiedlichen Durchmessers der beiden röhrenförmigen Verbindungselemente 4 und 5 strömt der entstehende Schaum 8 nicht durch das erste röhrenförmige Verbin- dungselement 4 zurück in den unteren Bereich des Laugenbehälters 1 , sondern er steigt im zweiten röhrenförmigen Verbindungselement 5 auf, bis er über den Anschluss an der Manschette in die Innentrommel 2 gelangt. Durch die Verwendung eines ersten röhrenförmigen Verbindungselements 4 mit geringem Durchmesser im unteren Bereich wird zugleich die durch die Schaumerzeugungseinheit zusätzlich eingeführte tote Flotte so gering wie möglich gehalten.
Figur 2 zeigt eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung. Hierbei weisen die zwei röhrenförmige Verbindungselemente 4, 5 keine unterschiedlichen Durchmesser auf, jedoch sind im ersten röhrenförmigen Verbindungselement 4 Schikanen 9 angeordnet, so dass der im zweiten röhrenförmigen Verbindungselement 5 erzeugte Schaum 8 nicht in den Laugenbehälter 1 zurückströmen kann.
Die Vorrichtung jeder Ausführungsform stellt eine Möglichkeit dar, um auf eine einfache Art und Weise Schaum zu erzeugen, welcher in die Innentrommel der Wäschebehand- lungsmaschine gelangt und somit für ein Programm "Schaumwaschen/Schaumwäsche" benutzerfreundlich genutzt werden kann.
BEZUGSZEICHENLISTE
1 Laugenbehälter
2 Innentrommel
3a Waschlauge
3b Waschlauge
4 erstes röhrenförmiges Verbindungselement
5 zweites röhrenförmiges Verbindungselement
6 Kompressor
7 Ausströmer
8 Schaum
9 Schikane
