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Title:
DEVICE FOR GROUPING PRODUCTS INTO A LAYER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/088851
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for grouping products, in particular bundles (P1, P2, P3, P4) of print products, which are provided by a bundling machine, into a layer. The device comprises a frame and a conveyor belt (1). Arranged one after the other in the conveying direction, a first stop (7), which stops arriving bundles, a second stop (8), which stops arriving bundles, and a lifting device (6), which lifts stopped bundles, are associated with the conveyor belt (1). A platform (20) is positioned next to the conveyor belt (1). A first pusher (10), which pushes one or more stopped bundles from the lifting device (6) onto the platform (20) in order to form the complete layer, is associated with the platform. Furthermore, a lay-down apparatus (30) is positioned next to the conveyor belt (1). The platform (20) can be swiveled 90°. The swiveled platform (20.2) borders the lay-down apparatus (30); a second pusher, which pushes the bundles in layers from the platform (20.2) onto the lay-down apparatus (30), is associated with the platform.

Inventors:
DEMUSS, Lutz (Am Grossmarkt 4, Landau/Pfalz, 76829, DE)
Application Number:
EP2010/003488
Publication Date:
July 28, 2011
Filing Date:
June 10, 2010
Export Citation:
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Assignee:
MOHRBACH VERPACKUNGSMASCHINEN GMBH (Nünschweiler Strasse 3 - 5, Rieschweiler-Mühlbach, 66509, DE)
DEMUSS, Lutz (Am Grossmarkt 4, Landau/Pfalz, 76829, DE)
International Classes:
B65B1/04; B65B25/14; B65B35/40; B65B35/44; B65B35/56; B65G57/24
Attorney, Agent or Firm:
MÖLL, BITTERICH & DR. KELLER (Westring 17, Landau, 76829, DE)
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Claims:
Patentansprüche:

1. Vorrichtung zum Gruppieren von Erzeugnissen, insbesondere von Bündeln (P1 , P2, P3, P4, So1 , So2) von Printerzeugnissen, die von einer Bündelmaschine bereit gestellt werden, zu einer Lage, umfassend

- ein Rahmengestell

und ein Förderband (1 ),

gekennzeichnet durch die Merkmale:

dem Förderband (1 ) sind in Förderrichtung hintereinander zugeordnet

ein erster Anschlag (7; 107), der ankommende Bündel stoppt,

- ein zweiter Anschlag (8; 108), der ankommende Bündel stoppt,

und eine Hebevorrichtung (6; 106), die gestoppte Bündel hebt, neben dem Förderband (1 ) ist eine Plattform (20; 120) positioniert,

der Plattform (20; 120) ist ein erster Schieber (10) zugeordnet, der ein oder mehrere gestoppte Bündel von der Hebevorrichtung (6; 106) auf die Plattform (20; 120) schiebt, um die komplette Lage zu bilden,

neben dem Förderband (1 ) ist ein Ableger (30) positioniert,

die Plattform (20; 120) ist um 90 Grad schwenkbar,

die geschwenkte Plattform (20.2; 120.2) grenzt an den Ableger (30), der geschwenkten Plattform (20.2; 120.2) ist ein zweiter Schieber (21 ; 121 ) zugeordnet, der die Lage von der Plattform (20.2; 120.2) auf den Ableger (30) schiebt.

Vorrichtung nach Anspruch 1 , gekennzeichnet durch die Merkmale:

der Ableger (30) umfasst zwei Teile (30.1 , 30.2), die auseinander und wieder zusammen fahrbar sind,

unter dem Ableger (30) befindet sich ein Lift (43),

der Lift (43)

ist senkrecht und waagerecht bewegbar,

übernimmt die Lage vom Ableger (30), nachdem dieser sich geöffnet hat, und legt die Lage in einen Versandkarton (50).

Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch das Merkmal:

die Plattform (20, 120) ist um eine neben dem Förderband (1 ) montierte Schwenkachse (22) schwenkbar.

4. Vorrichtung nach Anspruch 1 , 2 oder 3, gekennzeichnet durch die Merkmale:

die Plattform (20, 120) besitzt an ihrer Rückseite eine Reling (122),

die Reling (122)

- ist kammförmig

- und in die Waagerechte umlegbar,

die umgelegte Reling (122) grenzt an den Ableger (30).

5. Vorrichtung nach einem der Ansprüchel bis 4, gekennzeichnet durch das Merkmal:

in die Oberseite der Plattform (20; 120) sind parallele Nuten (123) eingearbeitet, - die Nuten (123) besitzen einen sägezahnförmigen Querschnitt.

6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, gekennzeichnet durch das Merkmal:

der der Plattform (20; 120) zugeordnete zweite Schieber (21 ; 121) ist kammförmig, wobei die Kammzinken zwischen den Zinken der Reling (122) passieren.

7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch das Merkmal:

die Enden der Kammzinken des zweiten Schiebers (21 ; 121) sind komplementär zu den Nuten (123) in der Oberseite der Plattform (20; 120) geformt.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, gekennzeichnet durch die Merkmale:

der Lift (43) ist an einer Traverse (42) geführt,

die Traverse (42) ist an Führungspfosten (41) geführt. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, gekennzeichnet durch das Merkmal:

der Lift (43) ist eine Hubgabel.

10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch das Merkmal:

die Hebevorrichtung (6; 106) ist mit Transportrollen ausgerüstet.

11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch das Merkmal:

die Oberflächen von Hebevorrichtung (6; 106) u/o Plattform (20; 120) sind gleitfähig ausgerüstet.

12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , gekennzeichnet durch die Merkmale: das Förderband (1) umfasst parallele, endlose Förderriemen,

die Hebevorrichtungen (6; 106) und die Anschläge (7, 8; 107, 108) sind zwischen den Förderriemen positioniert. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch das Merkmal:

Zahl und Position der Anschläge (7, 8; 107, 108) sowie die Größe der

Hebevorrichtungen (6; 106) sind auf Zahl und Form der Bündel (P1 , P2, P3, P4, So1 , So2) abgestimmt. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet durch die Merkmale:

zum Befüllen von Versandkartons (50) mit einer oder mehreren Erzeugnislagen sind im Rahmengestell vorgesehen

1. ein Platz (40) zum Aufrichten u/o Bereitstellen von leeren Versandkartons (50)

2. und eine Einrichtung zum Abfördern der vollen Versandkartons (50).

15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 14, gekennzeichnet durch das Merkmal:

vor der offenen Vorderseite des Versandkartons (50) befindet sich eine

Rückhaltegabel (60).

16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, gekennzeichnet durch die Merkmale:

der erste Anschlag (107)

- befindet sich oberhalb der Hebevorrichtung (106)

- und ist schwenkbar,

- der zweite Anschlag (108)

- befindet sich unterhalb und hinter der Hebevorrichtung (106)

- und ist heb- und senkbar,

die Höhe der Anschläge (107, 108) ist auf die maximale Höhe der Bündel abgestimmt.

17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, gekennzeichnet durch die Merkmale:

die Hebevorrichtung ist in drei Teile unterteilt,

das erste Teil (6) hat nur Hebefunktion,

das zweite Teil (7) hat Hebe- und Anschlagfunktion, - das dritte Teil (8) hat nur Anschlagfunktion.

18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, gekennzeichnet durch das Merkmal:

eine Steuervorrichtung steuert und überwacht alle Vorrichtungsteile.

Description:
Beschreibung:

Vorrichtung zum Gruppieren von Erzeugnissen zu einer Lage Technisches Gebiet:

Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Gruppieren von Erzeugnissen, insbesondere von Bündeln von Printerzeugnissen, die von einer vorgelagerten Maschine, insbesondere einer Bündelmaschine bereit gestellt werden, umfassend ein Rahmengestell und ein Förderband.

Stand der Technik:

Erzeugnisse, wie z. B. in Blister, in Folie verpackt, in Schachteln oder Druckerzeugnisse, wie Zeitschriften, Prospekte, Flyer usw. werden für den Versand gebündelt. Dies erfolgt mit sogenannten Kreuzlegern in Verbindung mit Banderoliermaschinen. Anschließend werden die Bündel lagenweise in Versandkartons gefüllt. Die einzelnen Bündel können ganz unterschiedliche Formate haben; die meisten Formate sind jedoch genormt, so dass es möglich ist, die Bündel so zusammenzustellen, dass die Grundfläche des

Versandkartons gut ausgenützt wird. Sobald ein Versandkarton ganz gefüllt ist, wird er verschlossen und zum Versand gebracht. Anschließend wird ein neuer Versandkarton bereitgestellt.

Um die Grundfläche der Versandkartons optimal auszunützen, müssen die zu einer Sendung gehörenden Bündel in geeigneter Weise eingelegt werden. Das bedeutet, dass einige Bündel längs, andere quer eingelegt werden müssen, dass die eine Lage aus einem Bündel bestehen kann, die nächste aus mehreren Bündeln unterschiedlichen Formats usw. Aufgrund der Kompliziertheit der Lagenbildung geschieht das Befüllen der Versandkartons derzeit von Hand. Das ist unbefriedigend. Darstellung der Erfindung:

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung anzugeben, mit deren Hilfe es möglich ist, Versandkartons maschinell, d. h. ohne das Eingreifen eines Bedieners, optimal zu befüllen. Diese Aufgabe wird gelöst durch eine gattungsgemäße Vorrichtung mit folgenden erfindungsgemäßen Merkmalen: dem Förderband sind in Förderrichtung hintereinander zugeordnet:

- ein erster Anschlag, der ankommende Bündel stoppt,

ein zweiter Anschlag, der ankommende Bündel stoppt,

und eine Hebevorrichtung, die die gestoppten Bündel hebt,

neben dem Förderband ist eine Plattform positioniert,

der Plattform ist ein erster Schieber zugeordnet, der ein oder mehrere gestoppte Bündel von der Hebevorrichtung auf die Plattform schiebt, um eine komplette Lage zu bilden,

neben dem Förderband ist ein Ableger positioniert,

die Plattform ist um 90 Grad schwenkbar,

die geschwenkte Plattform grenzt an den Ableger,

- der geschwenkten Plattform ist ein zweiter Schieber zugeordnet, der die Lage der Bündel von der Plattform auf den Ableger schiebt.

Wesentliches Element der vorliegenden Erfindung ist die Gruppierer genannte

Kombination von Vorrichtungselementen, die aus einem ankommenden Strom von Bündeln jeweils eine komplette Lage bildet, die die für den jeweiligen Versandkarton richtige Fläche besitzt.

Dank der Kombination von Hebevorrichtungen und Anschlägen, deren Abmessungen und Positionen auf die zu verarbeitenden Bündelformate abgestimmt sind, zwei Schiebern, einer schwenkbaren Plattform und einem Ableger gelingt es, aus den ankommenden Bündeln jeweils vollautomatisch eine komplette Lage zusammenzustellen und die Lagen ebenso vollautomatisch weiter zu behandeln.

Gemäß einer Weiterbildung umfasst der Ableger zwei Teile, die auseinander und wieder zusammenfahrbar sind; ferner befindet sich unter dem Ableger ein Lift, der senkrecht und waagerecht bewegbar ist, die Lage übernimmt, nachdem der Ableger sich geöffnet hat, und die Lage in einen Versandkarton legt. Vorteilhafterweise besitzt die Plattform eine Schwenkachse, die neben dem Förderband montiert ist. Auf diese Weise wird der Weg, den die Bündel zwischen Förderband und Ableger zurücklegen, minimal.

Vorzugsweise besitzt die Plattform an ihrer Rückseite eine Reling, die die

aufgeschobenen Bündel am Herunterfallen hindert. Vor allem aber ist die Reling in die Waagerechte umlegbar und grenzt dann an den Ableger. Dies ermöglicht das

störungsfreie Abschieben der auf der Plattform zusammengestellten Lage auf den Ableger. Unterstützt wird das störungsfreie Abschieben der Lage zusätzlich, wenn in die Oberseite der Plattform parallele Nuten eingearbeitet sind. Dadurch kann der Schieber unter die Bündel greifen, so dass auch die unterste Bündelschicht sauber geschoben wird. Da die Nuten einen sägezahnförmigen Querschnitt haben, wobei die Schräge in Schieberichtung ansteigt, wird eine Beschädigung der untersten Bündelschicht mit Sicherheit vermieden.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist der der Plattform zugeordnete zweite Schieber ebenfalls kammförmig, und zwar so, dass seine Kammzinken zwischen den Zinken der Reling passieren, ohne zu kollidieren. Dadurch können die Bündel auf der Plattform verschoben werden, ohne dass die Reling deaktiviert werden muss.

Vorteilhafterweise sind die freien Enden der Kammzinken des zweiten Schiebers komplementär zu den Nuten in der Oberseite der Plattform geformt. Dadurch kann der Schieber unter die Bündel greifen, so dass auch die unterste Bündelschicht sauber geschoben wird.

Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung umfasst das Förderband parallele, endlose Förderriemen, wobei die Hebevorrichtung und die Anschläge zwischen den Förderriemen positioniert sind. Eine wichtige Funktion hat der Lift, der die Bündellagen in die Versandkartons legt und dazu mit einem Hubtrieb ausgerüstet ist.

Vorteilhafterweise ist der Lift an einer Traverse befestigt und die Traverse an

Führungspfosten geführt. Der Lift kann gemäß einer Ausführung der Erfindung als Hubgabel ausgestaltet sein.

Sobald die Hubgabel gefüllt ist, wird sie nach unten in den darunter stehenden

Versandkarton gefahren und dann aus der offenen Vorderseite des Versandkartons herausgezogen. Um zu verhindern, dass dabei die Bündellage ebenfalls herausgezogen wird, kann vor der offenen Vorderseite des Versandkartons eine Rückhaltegabel angebracht sein. Zu diesem Zweck können im Rahmengestell ein Platz zum Aufrichten und/oder

Bereitstellen von leeren Versandkartons und eine Einrichtung zum Abfördern der vollen Versandkartons vorgesehen sein.

Vorteilhafterweise ist die Hebevorrichtung mit Transportrollen ausgerüstet. Damit lassen sich die Bündel kraftarm und schonend schieben.

Zusätzlich oder alternativ können die Oberflächen der Hebevorrichtung und der Plattform gleitfähig ausgerüstet werden. Vorzugsweise umfasst das Förderband parallele, endlose Förderriemen, wobei die Hebevorrichtungen und Anschläge zwischen den Förderriemen positioniert sind.

Dabei sind Zahl und Position der Anschläge sowie die Größe der Hebevorrichtungen auf Zahl und Form der Bündel abgestimmt.

Gemäß einer ersten Ausgestaltung der Erfindung ist nur eine Hebevorrichtung vorgesehen. Der erste Anschlag befindet sich oberhalb der Hebevorrichtung und ist schwenkbar, während der zweite Anschlag sich unterhalb und hinter der Hebevorrichtung befindet und heb- und senkbar ist. Dabei ist die Höhe der Anschläge auf die maximale Höhe der Bündel abgestimmt. Dadurch werden die ankommenden Bündel nicht nur gestoppt sondern auch ausgerichtet. Gemäß einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung ist die Hebevorrichtung in drei Teile unterteilt, wobei das erste Teil nur Hebefunktion, das zweite Teil Hebe- und

Anschlagfunktion und das dritte Teil nur Anschlagfunktion hat.

Vorteilhafterweise wird die gesamte Vorrichtung durch eine Steuervorrichtung gesteuert und überwacht.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen:

Anhand der Zeichnung soll die Erfindung in Form eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Es zeigen jeweils rein schematisch

Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erste Vorrichtung zum Befüllen von Versandkartons mit

Bündeln von Printerzeugnissen,

Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung in Fig. 1 ,

Fig. 3 bis Fig. 8 Varianten der Zusammenstellung von Bündeln zu einer Lage, Fig. 9 eine Darstellung von ersten Hebe- und Anschlagvorrichtungen, die aus einem

Bündelstrom eine Lage zu bilden ermöglichen,

Fig. 10 einen Ausschnitt aus der zweiten Vorrichtung als Schrägansicht,

Fig. 11 einen weiteren Ausschnitt aus einer zweiten Vorrichtung zum Befüllen von

Versandkartons mit Bündeln von Printerzeugnissen als Schrägansicht und

Fig. 12 rein schematisch eine Seitenansicht einer Plattform.

Wege zur Ausführung der Erfindung und gewerbliche Verwertbarkeit:

Fig. 1 als Draufsicht und Fig. 2 als Seitenansicht zeigen rein schematisch eine erste Vorrichtung zum Befüllen von Versandkartons 50 mit Bündeln P1 , P2, P3, P4, von Printerzeugnissen, die von einem Kreuzleger in Verbindung mit einer

Banderoliermaschine bereitgestellt wurden. Dargestellt sind nur die für das Verständnis der Erfindung wichtigen Elemente. Alle anderen Elemente wie Rahmengestell,

Antriebsmotoren, Sensoren, Steuervorrichtungen usw. sind hier nicht dargestellt, um die Übersichtlichkeit zu wahren.

Man erkennt ein Stück eines Förderbandes 1 , das in der Praxis in mehrere Abschnitte unterteilt sein kann. Die Geschwindigkeit, mit der die einzelnen Abschnitte angetrieben werden, kann individuell eingestellt werden, um dafür zu sorgen, dass die Bündel mit richtigem gegenseitigem Abstand ankommen.

Auf dem Förderband 1 sind beispielhaft vier Bündel P1 ... P4 mit unterschiedlichen Abmessungen dargestellt. Alle Bündel haben die Eigenschaft, dass sie zu einer sogenannten Lage mit einer Grundfläche zusammengestellt werden können, die zu einem Versandkarton 50 (Fig.2) passt.

Dem Förderband 1 sind in Förderrichtung hintereinander zugeordnet eine

Hebevorrichtung 6, die gestoppte Bündel hebt, eine Hebe- Anschlag- Vorrichtung 7, die ankommende Bündel stoppt oder hebt, und ein Anschlag 8, der ankommende Bündel stoppt. Bestimmte Bündel, z. B. die Bündel P1 und P3, werden am Anschlag 8 gestoppt. Damit sie vom Schieber 10 korrekt abgeschoben werden können, wird die Plattform 20 in die Position 20.2 geschwenkt. Andere Bündel, z. B. die Bündel P2 und P4, werden an der Hebe- Anschlag- Vorrichtung 7 gestoppt. Damit sie vom Schieber 10 korrekt abgeschoben werden können, wird die Plattform 20 in die Grundposition geschwenkt

Das Zusammenstellen einer Lage aus den verschiedenen Bündeln soll anhand der Figuren 3 bis 8 näher erläutert werden.

Ist ein Bündel gestoppt, wird es von der Hebevorrichtung 6 angehoben und vom

Förderband 1 getrennt. Darauf wird es vom Schieber 10 auf die neben dem Förderband 1 positionierte Plattform 20 geschoben. Anschließend wird das nächste Bündel vorgefahren und gestoppt. Dies wird so lange wiederholt, bis die Plattform 20 gefüllt ist.

Sobald die Plattform 20 gefüllt ist, wird sie um ihre neben dem Förderband 1 befestigte Schwenkachse 22 um 90° geschwenkt. Die Position 20.1 zeigt die Plattform in einer Zwischenlage. Die Position 20.2 zeigt die Plattform in ihrer Endlage. Hier grenzt sie an einen Ableger 30 an. Sobald die Plattform 20 den Ableger 30 erreicht hat, werden die sich darauf befindenden Bündel von einem zweiten Schieber 21 auf den Ableger 30 geschoben. Danach fährt der Schieber 21 zurück und die Plattform 20 schwenkt in die Grundposition, um die nächsten Bündel aufzunehmen.

Sollte einmal ein Bündel auf dem Förderband 1 transportiert werden, dessen Maße für die maschinelle Verarbeitung ungeeignet sind, werden beide Anschläge 7, 8 deaktiviert, so dass dieses Bündel zu einer Sammelstelle (nicht dargestellt) weitertransportiert wird, wo die Verpackung von Hand erfolgen kann.

Der Ableger 30 besteht aus zwei Teilen 30.1 , 30.2, die synchron auseinander und wieder zusammen gefahren werden können. Sobald sich eine komplette Bündellage auf dem Ableger 30 befindet, werden die beiden Teile 30.1 , 30.2 auseinander gefahren und die Lage gelangt auf einen sich darunter befindenden Lift 43 in Form einer Hubgabel. Diese ist an einer Traverse 42 befestigt. Die Traverse 42 selbst ist ihrerseits an Führungspfosten 41 auf und ab fahrbar.

Sobald sich die gewünschte Menge an Bündellagen auf dem Lift 43 befindet, wird dieser nach unten gefahren, wo sich ein Versandkarton 50 mit offener Vorderseite befindet. Dort angekommen, wird die Hubgabel 43 nach vorne herausgezogen. Um zu verhindern, dass dabei die Bündel ebenfalls herausgezogen werden, befindet sich vor der offenen

Vorderseite des Versandkartons eine Rückhaltegabel 60. Anschließend wird der Lift 43 wieder nach oben unter den Ableger 30 gefahren, um die nächsten Bündellagen aufzunehmen.

Sobald der Versandkarton 50 ganz gefüllt ist, wird er mit Hilfe einer an sich bekannten und daher nicht dargestellten Verschlussvorrichtung verschlossen und zum Versand transportiert. Anschließend wird ein leerer Versandkarton bereitgestellt. Fig. 9 zeigt in vergrößertem Maßstab eine perspektivische Ansicht von Hebevorrichtung 6, Hebe- Anschlag- Vorrichtung 7 und Anschlag 8. Zum Heben und Senken sind Zylinder 6', 7' und 8' vorgesehen. Hebevorrichtung 6, Hebe- Anschlag- Vorrichtung 7 und Anschlag 8 sind längs geschlitzt. Durch diese Schlitze laufen Förderriemen 9 des Förderbandes 1. Die Fig. 3 bis 8 zeigen Varianten der Zusammenstellung von Bündeln zu einer Lage.

Fig. 3 zeigt, wie aus vier Bündeln P1 eine Lage gebildet wird. Aktiv ist der Anschlag 8, an dem zunächst zwei Bündel P1 gestoppt und gemeinsam auf die geschwenkte Plattform 20.2 abgeschoben werden. Die nächsten zwei Bündel P1 werden ebenfalls am Anschlag 8 gestoppt und gemeinsam abgeschoben. Dabei schieben sie die sich dort bereits befindenden Bündel in die Endposition. Jetzt kann der zweite Schieber 21 die Bündellage auf den Ableger 30 abschieben.

Fig. 4 zeigt, wie aus vier Bündeln P2 eine Lage gebildet wird. Aktiv ist die Hebe- Anschlag- Vorrichtung 7, an der zunächst zwei Bündel P2 gestoppt und gemeinsam auf die Plattform 20 abgeschoben werden. Die nächsten zwei Bündel P2 werden ebenfalls an der Hebe- Anschlag- Vorrichtung 7 gestoppt und gemeinsam auf die Plattform 20 abgeschoben. Dabei schieben sie die sich bereits dort befindenden Bündel in die

Endposition. Anschließend wird die Plattform 20 in die Position 20.2 geschwenkt. Jetzt kann der zweite Schieber 21 die Bündellage auf den Ableger 30 abschieben.

Fig. 5 zeigt, wie ein Bündel P3 auf den Ableger 30 kommt. Aktiv ist der Anschlag 8, die Plattform 20 befindet sich in der Position 20.2. Sobald der erste Schieber 10 das Bündel P3 auf die Plattform 20.2 abgeschoben hat, kann es vom zweiten Schieber 21 auf den Ableger 30 abgeschoben werden.

Fig. 6 zeigt, wie ein Bündel P4 auf den Ableger 30 kommt. Aktiv ist die Hebe- Anschlag- Vorrichtung 7, an der das Bündel P4 gestoppt wird, um dann auf die Plattform 20 abgeschoben zu werden. Anschließend wird die Plattform 20 in die Position 20.2 geschwenkt. Jetzt kann der zweite Schieber 21 die Lage auf den Ableger 30 abschieben.

Fig. 7 zeigt, wie aus drei Bündeln So1 mit nicht normgemäßer Sondergröße eine Lage gebildet wird. Aktiv ist die Hebe- Anschlag- Vorrichtung 7, an der zunächst ein Bündel So1 gestoppt und auf die Plattform 20 abgeschoben wird. Anschließend wird die Plattform 20 in die Position 20.2 geschwenkt. Jetzt wird der Anschlag 8 aktiviert, an dem zwei Bündel So1 gestoppt und gemeinsam auf die geschwenkte Plattform 20.2 abgeschoben werden, wobei sie das sich bereits dort befindende Bündel in die Endposition schieben. Jetzt kann der zweite Schieber 21 die Lage auf den Ableger 30 abschieben. Fig. 8 zeigt, wie aus drei Bündeln So2 mit nicht normgemäßer Sondergröße eine Lage gebildet wird. Aktiv ist zunächst die Hebe- Anschlag- Vorrichtung 7, an der zwei Bündel So2 gestoppt und gemeinsam auf die Plattform 20 abgeschoben werden. Anschließend wird die Plattform 20 in die Position 20.2 geschwenkt. Jetzt wird der Anschlag 8 aktiviert, an dem das dritte Bündel So2 gestoppt wird. Der erste Schieber 10 schiebt das dritte Bündel auf die geschwenkte Plattform 20.2 ab, wobei es die sich bereits dort befindenden Bündel in die Endposition schiebt. Jetzt kann der zweite Schieber 21 die Lage auf den Ableger 30 abschieben.

Die Figuren 10 und 11 zeigen aus unterschiedlichen Richtungen das Herzstück einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung.

Das Förderband 1 fördert die Bündel je nach Form und Größe, wie anhand der Figuren 3 bis 8 erläutert, bis zu einem ersten Anschlag 107, der mittels Zylinder 107.1 geschwenkt wird, oder einem zweiten Anschlag 108, der mittels Zylinder 108.1 gehoben und gesenkt wird, über eine einstückige Hebevorrichtung 106, die von einem Zylinder 106.1 gehoben oder gesenkt wird. Sobald die Hebevorrichtung 106 die Bündel von dem Förderband 1 abgehoben hat, werden sie durch den ersten Schieber 10 auf die Plattform 120 abgeschoben. Damit dies kraftarm und schonend erfolgen kann, sind Transportrollen vorgesehen, die eine Schiebebahn bilden.

Die Anschläge 107, 108 sind als Kämme ausgebildet, deren Höhe auf die maximale Höhe der Bündel abgestellt ist. Dadurch werden die Bündel an den Anschlägen 107, 108 nicht nur gestoppt sondern gleichzeitig ausgerichtet. Wie die Fig. 10 und 11 weiter erkennen lassen, besitzt die Plattform 120 eine Reling 122, die verhindert, dass aufgeschobene Bündel herunterfallen. Damit die Bündellage von der Plattform 120 auf den Ableger 30 abgeschoben werden kann, ist diese Reling um 90 Grad in die Waagerechte umklappbar. Dann grenzt die Reling 122 direkt an den Ableger 30 und bildet eine lückenlose Schiebebahn.

Das Abschieben wird durch den zweiten Schieber 121 bewirkt. Dieser ist wie die Reling 122 kammartig gebaut, wobei die Kammzinken des Schiebers 121 zwischen den

Kammzinken der Reling 122 passieren, ohne anzustoßen. Fig. 10 lässt zudem einen Teil des Lifts 40 erkennen, mit dem die Bündellagen vom

Ableger 30 in die Versandkartons abgelegt werden. Dargestellt sind die Hubgabel 43, die Führungspfosten 41 und der Hubtrieb.

Fig. 12 zeigt die Plattform 120 in Seitenansicht. In deren Oberseite sind parallelen Nuten 123 eingearbeitet, damit die Zinken des zweiten Schiebers 121 die unterste Bündelschicht unterfahren, um die Bündel sauber und schadenfrei abzuschieben. Die freien Enden der Zinken des zweiten Schiebers 121 sind zu diesem Zweck komplementär zu den Nuten 123 geformt. Wenn, wie Fig. 12 zeigt, der erste Schieber 10 ein Bündel quer zu den Nuten 123 abschiebt, taucht die Frontkante x der untersten Bündelschicht in die Nuten 123 ein. Das könnte zu einer Beschädigung führen. Um dies zu verhindern, ist der Querschnitt der Nuten 123 etwa sägezahnförmig mit der ansteigenden Flanke in Schieberichtung ausgeführt.