| 1. | Heizeinrichtung zum Erwärmen eines Mediums, mit mehreren ne¬ beneinander angeordneten Permanentmagneten (22,24,42,44), welche ein Magnetfeld erzeugen, in dessen Bereich ein elektrisch leitend ausgebildetes Material angeordnet und zwischen dem Material und den Permanentmagneten (22,24,42,44) eine lineare und/oder rotative Relativbewegung erzeugbar ist, wodurch das Material erhitzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass als elektrisch leitendes Material ein Medium (1 1), insbesondere eine elektrisch leitende Flüssigkeit oder ein Gas, vorgesehen ist, welches durch das von den Permanentma¬ gneten (22,24,42,44) erzeugte Magnetfeld geführt ist und es durch die in ihm erzeugten Wirbelströme erwärmt wird. |
| 2. | Heizeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Permamentmagnete (22,24) am Umfang eines Rotors angeordnet sind und an deren Aussenseite abwechslungsweise ein Nord (+) bzw. Südpol () vorgesehen ist und das Magnetfeld jeweils annä¬ hernd radial ausgestrahlt wird, wobei das Medium innerhalb oder ausserhalb um diesen Rotor geführt ist. |
| 3. | Heizeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Medium ( 1 1) elektrisch leitendes Wasser vorgesehen ist, welches durch eine wendeiförmig um den Rotor angeordnete Leitungsschlan¬ ge ( 14) hindurchgeführt wird, nachfolgend an der Auslasseite (36,48) zu einem Verbraucher und in einem geschlossenen Kreislauf wieder zurück an die Einlasseite (35,47) geführt ist. |
| 4. | Heizeinrichtung nach Anspruch 2 oder 3 , dadurch gekennzeich¬ net, dass die rechteckig oder andersförmig ausgebildeten Permanent¬ magnete (22,24) jeweils parallel zur Rotationsachse auf der Aussen¬ seite der Trommel ( 18) über deren gesamten Umfang verteilt mit vorzugsweise ohne Abstand aneinander folgend angeordnet und ab¬ wechslungsweise mit einem Nord bzw. Südpol geladen sind. |
| 5. | Heizeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Permanentmagnete (22,24) in parallel zur Drehachse verlaufen¬ den Aussparungen ( 18 ') am Umfang der Trommel ( 18) eingelegt und von einem letztere umschliessenden Befestigungsring ( 18") gehalten sind. |
| 6. | Heizeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel ( 18) aus einem nichtmetallischen Material gefertigt ist. |
| 7. | Heizeinrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Permanentmagnete (42,44) an der Stirnseite einer Rotations¬ scheibe (43) verteilt angeordnet sind, von denen das Magnetfeld an¬ nähernd in Richtung der Drehachse der Rotationsscheibe (43) ausge¬ strahlt wird, und das Medium ( 1 1 ) durch eine parallel zur Rotations¬ scheibe (43) angeordnete Leitungsschlange (46) geführt ist. |
| 8. | Heizeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit elektrisch leitendem Wasser gespiesene Leitungsschlange (46) auf einer parallel zur Rotationsscheibe (45) verlaufenden Ebene kreis oder andersförmig gewunden ist, deren Auslasseite (48) zu ei nem Endverbraucher und in einem geschlossenen Kreislauf wieder zurück an die Einlasseite (47) der Rotationsscheibe (45) geleitet ist. |
| 9. | Heizeinrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeich¬ net, dass beidseitig zur Leitungsschlange (46) je eine Rotations¬ scheibe (45) mit angeordnet ist, welche unabhängig voneinander oder mittels nur einer Antriebswelle (43 ) von einem Antriebsorgan ge¬ dreht werden können. |
| 10. | Heizeinrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch ge¬ kennzeichnet, dass die Rotationsscheibe (45) zumindest auf deren einen Stirnseite (45') eine Anzahl von an ihrem äusseren Umfang gleichmässig verteilter Permanentmagnete (42,44) aufweist, die ab¬ wechselnd mit einem Nord(+) bzw. Südpol () geladen sind. |
| 11. | Heizeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da¬ durch gekennzeichnet, dass die Permanentmagnete (22,24;42,44) an¬ nähernd ohne Abstand aneinandergereiht sind. |
| 12. | Heizeinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch ge¬ kennzeichnet, dass die Leitungsschlange (50) Mittel zur Erzeugung einer turbulenten Strömung des durch diese fliessenden Mediums aufweist. |
| 13. | Heizeinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der turbulenten Strömung innerhalb der Lei¬ tungsschlange (54) querstehende Leitelemente (55,56,57,58,59) nacheinander angeordnet sind. |
| 14. | Heizeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da¬ durch gekennzeichnet, dass der Rotor bzw. die Rotationsscheibe mit einer Drehzahl zwischen 1 '500 und 4000 U/min. gedreht wird. |
| 15. | Heizeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass dem als Wasser vorgesehenen Medium ein elektrisch leitende chemikalischer Zusatz, wie zum Beispiel Potassi um, beigemischt ist. |
| 16. | Heizeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da¬ durch gekennzeichnet, dass die Permanentmagnete sowie das Medi¬ um von einem Gehäuse (12) umschlossen sind, welches auf der In¬ nenseite eine Wärme, Schall und/oder eine die elektromagnetischen Felder abschirmende Isolation (32,33) aufweist. |
Die Erfindung betrifft eine Heizeinrichtung zum Erwärmen eines Mediums, mit mehreren nebeneinander angeordneten Permanentma¬ gneten, welche ein Magnetfeld erzeugen, in dessen Bereich ein elek¬ trisch leitend ausgebildetes Material angeordnet und zwischen dem Material und den Permanentmagneten eine lineare und/oder rotative Relativbewegung erzeugbar ist, wodurch das Material erhitzt wird.
Bei einer gattungsmässigen Heizungsanordnung nach der CH-PS 662 691, die in einer Turbo-Molekularpumpe eingesetzt wird, ist in ei¬ nem hochvakuumseitigen Innenraum eines Gehäuses ein Rotor ange¬ ordnet, an welchem Rotorscheiben angebracht sind, die mit am Ge-
häuse befestigten Statorscheiben zusammenwirken. Zur Beschleuni¬ gung der Desorption der hochvakuumseitigen Oberflächen werden die mit diesen Oberflächen versehenen Bauteile aufgeheizt. Dazu wird bei dieser Heizungsanordnung der Rotor durch Wirbelströme erhitzt, die sich aus dem Zusammenwirken seiner eigenen Rotation mit einem Magnetfeld, dessen Feldlinien senkrecht zur Rotorachse verlaufen, ergeben. Das Magnetfeld wird dabei mittels eines ausser- halb des Gehäuses befestigten Permanent- oder Elektromagneten er¬ zeugt, dessen Feldlinien senkrecht zur Rotorachse verlaufen. Mit dieser Heizungsanordnung ist nur eine beschränkte Heizleistung er¬ möglicht.
Bei einer weiteren bekannten Vorrichtung gemäss der Druckschrift DE-A- 1 106 440 ist bei einer Ausführungsvariante im Boden eines zur Dampferzeugung dienenden Kessels, der aus gut leitendem Werkstoff besteht, eine drehbare Glocke aus ferromagnetischem Werkstoff angeordnet. An der Mantelfläche dieser Glocke sind kranzförmig Dauermagnete vorgesehen, welche in wechselnder Pol¬ folge ein radiales Magnetfeld ausstrahlen. Der die Glocke dabei um¬ gebende Behälter weist einen die Dauermagnete mit einem geringen Abstand umschliessenden Ring auf, welcher ebenfalls aus ferroma¬ gnetischem Material, bspw. Weicheisen, hergestellt ist. Beim Drehen der Glocke bewirken die an deren Umfang angeordnete Dauerma¬ gnete aufgrund der entstehenden Wirbelströme eine Erwärmung des diese umgebenden Behälters und des Ringes. Letztere übertragen die Wärme auf das im Behälter befindliche Wasser. Die mit dieser Vor¬ richtung übertragene Wärme ergibt jedoch nicht eine optimale Wär¬ meübertragung auf das aufzuheizende Medium Wasser.
Der vorliegenden Erfindung wurde demgegenüber die Aufgabe zu¬ grundegelegt, eine Heizeinrichtung nach der eingangs beschriebenen Gattung zu schaffen, mittels der gegenüber den bekannten Lösungen eine bessere Wärmeübertragung und damit ein erhöhter Wirkungs¬ grad für die Erhitzung eines Mediums erzielt wird. Ferner soll sich diese Einrichtung für verschiedene Anwendungsgebiete eignen.
Erfindungsgemäss ist die Aufgabe dadurch gelöst, dass als elektrisch leitendes Material ein Medium, insbesondere eine elektrisch leitende Flüssigkeit oder ein Gas, vorgesehen ist, welches durch das von den Permanentmagneten erzeugte Magnetfeld geführt ist und es durch die in ihm erzeugten Wirbelströme erwärmt wird.
Bei einer sehr vorteilhaften Ausführung sind die Permamentmagnete am Umfang eines Rotors angeordnet, von denen das Magnetfeld an¬ nähernd radial ausgestrahlt wird, und das Medium innerhalb oder ausserhalb dieses Rotors herumgeführt ist, dabei die Relativbewe¬ gung durch Drehung des Rotors erfolgt.
Bei einer anderen vorzugsweisen Ausführungsform sind die Perma¬ nentmagnete an der Stirnseite einer Rotationsscheibe derart verteilt angeordnet, dass diese ein in Richtung der Scheiben-Drehachse aus¬ strahlendes Magnetfeld erzeugen und das Medium dabei in einem Abstand zu wenigstens einer Stirnseite der Scheibe plaziert ist.
Mit dieser erfindungsmässigen Heizeinrichtung kann eine nahezu verlustlose und unerwartet hohe Leistung auf das von den Perma¬ nentmagneten erwärmte Medium übertragen werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sowie weitere Vorteile dersel¬ ben sind nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. l einen schematischen Längsschnitt durch eine erfindungsge- mässe Heizeinrichtung,
Fig.2 einen Querschnitt durch die Heizeinrichtung nach Fig. l,
Fig.3 einen schematischen Querschnitt durch eine alternative Aus¬ führung einer erfindungsgemässen Heizeinrichtung,
Fig.4 eine Draufsicht auf die mit Permanentmagneten versehene Rotationsscheibe gemäss Fig.3,
Fig.5 eine Variante einer teilweise dargestellten Leitungsschlange in Draufsicht und Fig.6 die Leitungsschlange im Querschnitt entlang der Linie VI - VI gemäss Fig.5.
Fig. l zeigt eine zum Erwärmen eines flüssigen Mediums 1 1 vorge¬ sehene Heizeinrichtung 10, die im wesentlichen aus einem Gehäuse 12, einem Rotor, eine um letzteren geführte, das Medium 1 1 ent¬ haltende Leitungsschlange 14 sowie aus einem Antriebsaggregat 13 besteht. Der Rotor umfasst eine im Gehäuse 12 drehbar gelagerte Welle 15 sowie eine an dieser mittels Flanschen 34 konzentrisch be¬ festigte Trommel 18. Das Gehäuse 12 weist eine zylindrische Aus- senform auf und hat einen Sockel 16, mittels dem es auf einen Boden oder dergleichen stellbar ist und bei Bedarf an diesem befestigt wer¬ den kann. Im weiteren ist dieses Gehäuse 12 vorzugsweise an seiner gesamten Innenfläche mit einer Wärme- und gegebenenfalls mit einer Schallisolation 32, 33 versehen. Das Gehäuse 12 ist überdies zwei- oder mehrteilig ausgebildet, um den Rotor darin montieren zu kön¬ nen. Die Trommel 18 ist beidseitig an je einem Flansch 34 befestigt, welche drehfest an der Welle 15 gehalten sind. Der mit diesen gebil¬ dete Rotor ist wie erwähnt im Gehäuse 12 drehbar gelagert und mit dem beispielsweise einen Elektromotor 17 sowie ein Umlenkgetriebe 19 aufweisendes Antriebsaggregat 13 gekoppelt. Selbstverständlich könnte anstelle einer Trommel 18 auch ein zylindrischer Körper vor¬ gesehen sein.
Erfindungsgemäss sind am Umfang der Trommel 18 mehrere neben¬ einander angeordnete Permanentmagnete 22, 24 und eine um die Trommel 18 wendeiförmig geführte Leitungsschlange 14 mit dem darin durchfliessenden, elektrisch leitenden Medium 1 1 vorgesehen. Zwischen diesen Permanentmagneten 22, 24 und dem im Bereich des von diesen erzeugten Magnetfeldes befindlichen Mediums 1 1 wird bei Drehung der Trommel 18 zwischen diesen eine rotative Relativ¬ bewegung erzeugt. Damit passieren die Permanentmagnete 22, 24 das Medium 1 1 nacheinander und erzeugen in diesem Wirbelströme, die
eine Erwärmung des Mediums hervorrufen. Vorzugsweise sind in Achsrichtung der Trommel 18 mehrere Magnete 22, 24 innerhalb ei¬ ner Aussparung 18 ' eingelegt, wobei diese Magnete vorteilhaft auf der äusseren Seite gleichpolig angeordnet sind.
Gemäss Fig.2 sind die Permamentmagnete 22, 24 am Umfang der Trommel 18 in einem vorzugsweise möglichst geringen Abstand zu¬ einander angeordnet und an deren Aussenseite abwechslungsweise mit einem Nord- (+) bzw. Südpol (-) versehen, wodurch diese Ma¬ gnete ständig wirkende schlaufenförmige Magnetfelder innerhalb ei¬ ner bestimmten Bandbreite ausstrahlen, welche die besagten Wirbel¬ ströme in dem in dieser Bandbreite befindlichen Medium bei vorhan¬ dener Relativbewegung verursachen.
Diese Permanentmagnete 22, 24 sind zweckmässigerweise in den parallel zur Drehachse verlaufenden Aussparungen, die am Umfang der Trommel 18 vorgesehen sind, eingelegt und von einem die Trommel umschliessenden Befestigungsring 18" gehalten. Dieser Be¬ festigungsring 18" ist vorteilhaft aus einem nichtmagnetischen Ma¬ terial gefertigt und kann, nachdem die Magnete um die Trommel ge¬ legt sind, über diese gestülpt werden. Die Trommel 18 ihrerseits ist vorteilhaft aus einem nichtmetallischen Material gefertigt.
Die Permanentmagnete 22, 24 sind jeweils in rechteckiger Stabform ausgebildet, wobei in jeweils einer Aussparung 18' in der Trommel 18 mehrere hintereinander angeordnet sind, derart, dass das von de¬ nen erzeugte permanente Magnetfeld jeweils annähernd radial von der Trommel 18 ausgestrahlt wird und in je einer Schlaufe zurück in die benachbarten Gegenpole wiederum annähernd in radialer Rich¬ tung eintritt. Das Medium 1 1 und mit ihm die Leitungsschlange 14, die im Gehäuse 12 fixiert ist, sind zu diesen Magneten in einem de¬ finierten Abstand angeordnet, so dass sie sich innerhalb des von die¬ sen erzeugten Magnetfeldes befinden. Dieser Abstand ist vorteilhaft sehr gering gewählt, d.h. nur einige Millimeter. Die Leitungsschlan¬ ge 14 weist im vorliegenden Beispiel einen rechteckigen Querschnitt
auf und die Abstände zwischen den benachbarten Wicklungen sind möglichst gering gehalten, damit nicht ungenutzte Zwischenräume entstehen, in denen zwar das Magnetfeld vorhanden ist, nicht aber das zu erwärmende Medium.
Bei dieser Heizeinrichtung 10 gemäss der Fig. l und Fig.2 sind an der mit einem Aussendurchmesser von ca. 300 mm und einer Länge von ca. 500 mm versehenen Trommel 18 eine Vielzahl, zwischen 20 und 50, gleichmässig verteilte Magnete 22, 24 in möglichst geringem Ab¬ stand zueinander angeordnet, die jeweils eine Höhe von 20 mm und eine Breite von 10 mm aufweisen und pro Aussparung fünf gleich¬ polige Magnetstäbe hintereinander eingelegt sind. Die Trommel 18 rotiert bei einer Drehzahl von ca. 3000 U/min. Im Prinzip wird be¬ reits bei einer solchen von ungefähr 1000 U/min. eine ausreichende Erwärmung des Mediums erzielt. Bei einer Drehzahl von ca. 3000 U/min ergibt sich bei dem Aussendurchmesser der Trommel von ca. 300 mm eine Relativgeschwindigkeit von annähernd 47 m/s.
Die Permanentmagnete 22, 24 sind aus einem handelsüblichen Mate¬ rial hergestellt, vorzugsweise aus Neodym, aus einer Strontium- Ferrit-, einer Strontium-Kobalt-Legierung oder aus einem andern, für den jeweiligen Anwendungsfall geeignetes Material. Es versteht sich von selbst, dass je stärker die magnetische Felderzeugung pro Flä¬ cheneinheit in einem solchen Permanentmagneten vorgesehen ist, dass folglich eine umso grössere Erhitzung im Medium bei ansonsten gleichbleibenden Voraussetzungen bewirkt wird. Die Leitungs¬ schlange 14 ist vorzugsweise aus unmagnetischem Kunststoff gebil¬ det. Sie könnte aber auch aus einem elektrisch leitenden Material, bspw. aus einer Kupferlegierung, aus Chromstahl, Aluminum oder einem Edelmetall, wie Platin oder dergleichen, gefertigt sein. Sie ist vorteilhaft mehrmals um die Trommel gewunden.
Dem elektrisch leitenden Wasser wird vorteilhaft ein die Leitfähig¬ keit erhöhenden chemikalischer Zusatz, zum Beispiel Potassium, oder ein anderer gleichwirkender Zusatz beigemischt. Zudem wird
eine grössere Wärmeübertragung erreicht, wenn das Wasser in der Leitung in turbulenter Strömung durchgelassen wird.
Das zweiteilige Gehäuse 12 ist - wie erwähnt - auf der Innenseite mit einer Isolationsschicht 32, 33 versehen, die nebst der Wärme- und der Schallisolation vorzugsweise zusätzlich mit einer die elek¬ tromagnetischen Felder nach aussen abschirmenden Isolation, wie zum Beispiel oder eine Bleifolie, ausgestattet ist. Das Gehäuse könnte auf der Innenseite auch mit einer nichtmagnetischen Stahl¬ hülse eingekleidet sein.
Der Rotor 25 ist durch die Trommel 18 als Schwungrad ausgebildet und es kann somit die vom Antriebsaggregat übertragene Energie vorteilhaft ausgeschöpft werden. Der Rotor läuft infolgedessen bei Abschaltung des Antriebes eine Zeitlang weiter. Diese Wirkung wird erhöht, je schwerer die Trommel gebaut ist.
Das als elektrisch leitendes Wasser vorgesehene Medium wird durch die um die Trommel 18 wendeiförmig geführte und am Gehäuse 12 befestigte Leitungsschlange 14 im Sinne eines Durchlauferhitzers gefördert, wobei die Leitungsschlange 14 eine andeutungsweise ge¬ zeigte Einlass- 35 und eine Auslasseite 36 aufweist. An letztere ist dabei eine mittel- oder unmittelbar zu einem Verbraucher führende Leitung angeschlossen, welche ausgehend von der Auslasseite 36 in einem geschlossenen Kreislauf wieder zurück an die Einlasseite 35 geleitet ist. Diese Heizeinrichtung 10 eignet sich daher speziell für die Beheizung eines Hauses, bei der die Leitung entweder un¬ mittelbar durch die Heizkörper bzw. durch die Böden des Hauses oder mittelbar in einen Speichertank geführt ist. Das in letzterem ge¬ speicherte Wasser wird dadurch aufgewärmt, welches dann in Um¬ lauf gebracht wird. Genauso lässt sich die Leitung in einen Boiler oder ein ähnliches Gefäss zur Erhitzung des darin enthaltenden Was¬ sers oder eines andern Mediums führen.
Ferner ist vorteilhaft eine nicht näher gezeigte, an sich bekannte Steuereinrichtung vorgesehen, mittels der das Antriebsaggregat und auch eine das erwärmte Wasser durch die Leitungsschlange 14 för¬ dernde Pumpe, die ebenfalls nicht veranschaulicht ist, ein- und aus¬ geschaltet werden kann. Zudem ist aus Sicherheitsgründen ein Not¬ schalter vorgesehen, bei dessen Betätigung der Rotor sofort gestoppt und insbesondere dann wirksam wird, wenn eine Solltemperatur der Leitungsschlange überschritten wird, bspw. wenn das Medium aus irgendwelchen Gründen nicht mehr gefördert würde.
Bei einer Heizeinrichtung 40 gemäss Fig.3 und Fig.4 ist beidseitig zu einer ringförmig geführten Leitungsschlange 46 je eine Rota¬ tionsscheibe 45 angeordnet, welche an der Stirnseite 45' gleichmä- ssig verteilte Permanentmagnete 42, 44 aufweist. Die Leitungs¬ schlange 46 verläuft dabei parallel zu den Rotationsscheiben 45, welche auf einer Antriebswelle 43 befestigt sind, die von einem nicht näher dargestellten Antriebsorgan gedreht werden kann. Die Permanentmagnete 42, 44 sind derart zueinander angeordnet, dass sie jeweils ein Magnetfeld annähernd in Richtung der Drehachse 41 aus¬ strahlen. Die beiden Rotationsscheiben 45 sind identisch ausgebildet und deren benachbarten Magnete sind an den einander zugekehrten Stirnseiten mit einem Nord- und auf der andern mit einem Südpol bestückt, wodurch ein Teil des Magnetfeldes senkrecht auf die ge- genüberliegene Scheibe und ein Teil in je einer Schlaufe auf die bei¬ den benachbarten anderspoligen Magnete 44 auf derselben Scheibe wiederum annähernd in axialer Richtung eintritt. Die elektrisch lei¬ tend ausgebildete Leitungsschlange 46 und damit das ebenfalls lei¬ tende Medium 1 1 sind in einem minimalen Abstand zu den Stirnsei¬ ten 45' der Scheiben 45 plaziert, so dass sie wieder in dem von den Magneten 42, 44 erzeugten Magnetfeld liegen. Bei einer Drehung der über die Welle miteinander verbundenen Rotationsscheiben 45 ent¬ stehen in der Leitungsschlange 46 und in dem Medium Wirbelströme, welche eine gewünschte Erwärmung des Mediums bewirken. Die Rotationsscheiben sind vorteilhaft in einem nicht näher gezeigten Gehäuse analog demjenigen nach der Fig. 1 untergebracht.
Gemäss Fig.4 sind die Magnete 42, 44 am äusseren Umfang einer jeweiligen Rotationsscheibe 45 befestigt und pro Scheibe sind eine bestimmte Anzahl von Magneten in möglichst geringem Abstand zu¬ einander angeordnet. Die Leitungsschlange 46 ist ausgehend von ei¬ ner radialen Einlasseite 47 einmal um die Welle 43 herumgeführt und dann über die radiale Auslasseite 48 zu einem Verbraucher ge¬ leitet. Diese Heizeinrichtung 40 eignet sich für Anwendungen, bei denen für diese ein geringer Raumbedarf vorhanden ist.
Fig.5 und Fig.6 zeigen einen Teil einer Leitungsschlange 50, welche analog wie die um die Trommel 18 der Heizeinrichtung 10 geführte Schlange angeordnet sein könnte. Diese Leitungsschlange 50 weist zur Erzeugung einer turbulenten Strömung des durch diese fliessen¬ den Mediums ein gebogenes Rohr 54 auf, in welchem querstehende, radial zu diesem verlaufende Leitelemente 55, 56, 57, 58, 59 befe¬ stigt sind, welche in der Mitte des Rohres 54 an einem konzentrisch in diesem geführten Rundkörper 52 gehalten sind. Diese im Quer¬ schnitt rund oder andersförmig ausgebildeten Leitelemente 55, 56, 57, 58, 59 sind senkrecht zur Rohrachse gesehen in einem Winkel, bspw. wie dargestellt 72°, versetzt und auch in Achsrichtung in ei¬ nem Abstand zueinander angeordnet. Durch die Ausbildung solcher Leitelemente vorzugsweise über die gesamte Länge der Leitungs¬ schlange 50 wird dem Medium eine turbulente Strömung erteilt, ohne dass das Medium dadurch in diesem Rohr 54 erheblich gedrosselt würde. Selbstverständlich könnte diese Leitungsschlange mit einem Mittel zur Erzeugung einer Turbulenzströmung auch anders als dar¬ gestellt versehen sein.
Im Zusammenhang mit den oben dargelegten Ausführungsbeispielen sei grundsätzlich noch darauf hingewiesen, dass Wirbelströme in elektrisch leitenden Materialien in zeitabhängigen Änderungen eines erzeugten Magnetfeldes entstehen, wobei die Wirbelströme das lei¬ tende Material nicht verlassen. Vorteilhaft wird daher nur das insbe¬ sondere flüssige oder gasförmige Medium elektrisch leitend ausge-
bildet, hingegen die Leitungsschlange ist vorteilhaft aus einem nichtleitenden Material, bspw. Kunststoff, gefertigt.
Eine rotative Relativbewegung zwischen den Magneten und dem Me¬ dium könnte auch erzeugt werden, indem sowohl die Leitungs¬ schlange 14 als auch die Trommel 18 vorteilhaft in gegensinniger Drehrichtung rotiert würden. Die Leitungsschlange könnte auch in¬ nerhalb der Trommel wendeiförmig oder andersartig geführt sein.
Selbstverständlich könnte diese Trommel 18 wie auch die Magnete anders konstruiert sein. Die Praxis hat gezeigt, dass für eine maxi¬ male Leistungsübertragung die Anzahl der Permanentmagnete mög¬ lichst gross gewählt sein soll, wodurch bei einer gegebenen Drehzahl der Trommel mehr Impulse pro Zeiteinheit realisiert würden. Die Trommel könnte auch aus einem mehrpoligen Ring gebildet sein, welcher aussenseitig am Umfang verteilt abwechslungsweise mit ei¬ nem Nord- und einem Südpol versehen ist.
Im Prinzip könnte zwischen den Magneten und dem Medium eine li¬ neare oder eine kombinierte lineare und dieser übergeordnete rotie¬ rende Relativbewegung erzeugt werden. Die Permanentmagnete könnten auch stationär angeordnet sein und die Relativbewegung nur durch das Medium erzeugt werden.
Auch die Anwendungsgebiete dieser oben erläuterten Heizeinrich¬ tungen beschränken sich nicht auf die obgenannten, sondern diese lassen sich für die verschiedensten Gebiete einsetzen, bei denen Wärmeenergie benötigt wird. Es seien hierbei einige besonders ge¬ eignete Verwendungen angeführt, so zum Beispiel Kühlschränke, Klimaanlagen, Automotoren, chemische oder medizinische Geräte.
Next Patent: FLUORESCENT LAMP SYSTEM WITH COMMON DIRECT CURRENT SUPPLY
