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Title:
DEVICE FOR HERMETICALLY SEALING LARGE OPENINGS IN APPARATUSES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/137468
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for hermetically sealing large openings in apparatuses to which low pressure is applied. The device is characterized in that at least one sealing lid is provided, which is pressed onto the lateral wall of the apparatus by bolts that together with a strip are welded onto said lateral wall at the edge of the opening of the apparatus. Thus, good, low-cost and hermetic sealing can be achieved.

Inventors:
ZIELKE, Jörg (Wilhelmskirch 342, Horgenzell, 88263, DE)
KROEHL, Paul (Friedbergweg 16/1, Weingarten, 88250, DE)
STANKE, Klaus (Am Schlehenhang 5, Weingarten, 88250, DE)
Application Number:
AT2011/000149
Publication Date:
November 10, 2011
Filing Date:
March 25, 2011
Export Citation:
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Assignee:
ANDRITZ TECHNOLOGY AND ASSET MANAGEMENT GMBH (Stattegger Strasse 18, Graz, A-8045, AT)
ZIELKE, Jörg (Wilhelmskirch 342, Horgenzell, 88263, DE)
KROEHL, Paul (Friedbergweg 16/1, Weingarten, 88250, DE)
STANKE, Klaus (Am Schlehenhang 5, Weingarten, 88250, DE)
International Classes:
E04B1/21; E04B1/22; E04C2/42; F17C13/06
Attorney, Agent or Firm:
SCHWEINZER, Friedrich (ANDRITZ AG, Stattegger Strasse 18, Graz, A-8045, AT)
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Claims:
Patentansprüche

1. Vorrichtung zum hermetischen Verschließen von großen Öffnungen in Apparaten, die mit niedrigem Druck beaufschlagt werden, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Verschlussdeckel vorgesehen ist, der von Bolzen auf die Seitenwand des Apparates gepresst wird, wobei die Bolzen in einer Leiste montiert sind, die am Rand der

Öffnung des Apparates auf der Seitenwand des Apparates montiert ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen rechteckig ausgeführt sind.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste mittels U-förmiger Profile auf die Seitenwand gepresst wird 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussdeckel eine Nut für eine Weichdichtung aufweist.

5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Öffnungen mit Verschlussdeckeln vorgesehen sind, wobei eng nebeneinander liegende Verschlussdeckel von einem gemeinsamen Profil gespannt werden.

6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzen in die Leiste gesteckt oder geschraubt werden.

7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzen mit der Leiste verklebt oder verschweißt werden.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussdeckel Teil eines

Wärmetauscherpaketes ist.

9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmetauscherpaket mit Hilfe von Laufschienen und verstellbaren Aufhängerollen genau ausgerichtet werden kann, so dass der Verschlussdeckel planparallel zur Seitenwand steht.

Description:
Vorrichtung zum hermetischen Verschließen von großen Öffnungen in

Apparaten

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum hermetischen Verschließen von großen Öffnungen in Apparaten, die mit niedrigem Druck beaufschlagt werden.

Für die Abdichtung von Apparateöffnungen werden üblicherweise eingeschweißte, runde Flansche und passende Deckel mit Dichtungen verwendet. Damit sich die Dichtoberflächen nicht verziehen, müssen sie eine erhebliche Materialstärke aufweisen sowie mechanisch bearbeitet sein. Bei Druckbehältern auf mittlerem und hohem Druckniveau ist die hohe Materialstärke sowieso aus Festigkeitsgründen des Apparates erforderlich. Bei niedrigem Druckniveau und lufttechnischen Apparaten betragen die Wandstärken nur wenige Millimeter und bieten somit keine Gewähr für eine ausreichende Steifigkeit und Verzugsfreiheit der Dichtflächen, insbesondere bei großen, meist rechteckigen Öffnungsquerschnitten. Große Querschnitte sind beispielsweise erforderlich für Montage- und Zugangsöffnungen, oder für eingebaute Komponenten wie Rührer und Wärmetauscher.

Ziel der Erfindung ist es daher eine Vorrichtung zu schaffen, die bei niedrigen Drücken eine einfache, kostengünstige und hermetische Abdichtung gewährleistet. Die Erfindung ist daher dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Verschlussdeckel vorgesehen ist, der von Bolzen auf die Seitenwand des Apparates gepresst wird, wobei die Bolzen in einer Leiste montiert sind, die am Rand der Öffnung des Apparates auf der Seitenwand des Apparates montiert ist, wobei die Öffnung vorteilhafterweise rechteckig ausgeführt sein kann. Bei Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung können die konstruktiv vorgegebenen niedrigen Wandstärken beibehalten und trotzdem eine hermetische Abdichtung erreicht werden. Insbesondere kann auch auf eine aufwändige mechanische Bearbeitung der behälterseitigen Dichtfläche verzichtet werden. Dadurch ergibt sich eine wirtschaftlich vorteilhafte Ausführung des Apparates.

Als besonders günstig hat sich erwiesen, wenn die Leiste mittels U-förmiger Profile auf die Seitenwand gepresst wird. Dadurch wird eine gleichmäßige Anpressung erreicht.

Eine günstige Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussdeckel eine Nut für eine Weichdichtung aufweist. Damit kann eine sehr gute hermetische Abdichtung erreicht werden.

Werden mehrere Öffnungen mit Verschlussdeckeln vorgesehen, ist es besonders vorteilhaft, wenn eng nebeneinander liegende Verschlussdeckel von einem gemeinsamen Profil gespannt werden.

Eine günstige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzen in die Leiste gesteckt oder geschraubt werden, wobei die Bolzen mit der Leiste verklebt oder verschweißt werden können.

Die Erfindung erweist sich als besonderes vorteilhaft, wenn der Verschlussdeckel Teil eines Wärmetauscherpaketes ist, wobei das Wärmetauscherpaket mit Hilfe von Laufschienen und verstellbaren Aufhängerollen genau ausgerichtet werden kann, dass der Verschlussdeckel planparallel zur Seitenwand steht.

Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen beispielhaft beschrieben, wobei

Fig. 1 eine Ausführung der Erfindung,

Fig. 2 einen Schnitt gemäß Linie II-II in Fig. 1 ,

Fig. 3 einen Schnitt gemäß Linie III-III in Fig. 1 ,

Fig. 4 einen Schnitt durch eine Leiste gemäß der Erfindung und

Fig. 5 eine weitere Ausführungsform gemäß der Erfindung

darstellt.

Fig. 1 zeigt einen Verschlussdeckel 1 , der mittels U-förmigen Profilen 2 über Bolzen 3, die mit einer Leiste 4 verschweißt sind, auf die Seitenwand 5 gespannt wird. Die Leisten 4 sind am Rand der Öffnungen 7 auf die Seitenwand geschweißt und verstärken dadurch den Dichtungsbereich der Seitenwand. Zusammen mit den U-förmigen Profilen 2 ergibt sich damit eine extrem steife Konstruktion für den Dichtungsbereich. Fig. 2 zeigt einen Schnitt gemäß Linie II-II in Fig. 1 , wobei hier zwei Öffnungen 7 erkennbar sind. Die Leiste 4 ist an die Seitenwand 5 des Apparates geschweißt. Zur Dichtung dient ein U-förmiges Profil 2, das mittels Bolzen 3 mit der Leiste 4 verbunden ist und beide Verschlussdeckel 1 an die Seitenwand 5 anpresst. Eine in die umlaufende Deckelnut eingelegte Weichdichtung 6 gleicht noch vorhandene Oberflächenungenauigkeiten aus und sorgt so für eine hermetische Abdichtung der Öffnung(en) 7. Bei nebeneinander liegenden Öffnungen kann die Spannung platzsparend mit einem gemeinsamen U-förmigen Profil 2 erfolgen, welches dann gleich hohe Schenkel aufweist, im Gegensatz dazu sind die Schenkel zur Abspannung direkt auf die Seitenwand 5 ungleich, wie auch in Fig. 3 (Schnitt gemäß Linie III-III in Fig. 1 ) dargestellt.

Die Leisten 4 haben die Doppelfunktion Versteifung und Verspannung. Sie weisen vorteilhafterweise einen hohen, mindestens jedoch quadratischen Querschnitt auf. Die Bolzen 3 werden in die Löcher gesteckt oder geschraubt und von der Rückseite verschweißt (siehe Fig. 4). Die Leisten werden nun nach ggf. erforderlicher Richtarbeit durch einfach zu erstellende Kehlnähte auf die Seitenwand geschweißt.

Wenn nicht nur lediglich Öffnungen 7 zu verschließen sind, sondern beispielsweise Wärmetauscherbündel seitlich in den Apparat geschoben werden, sind weitere Maßnahmen erforderlich. Die Wärmetauscher weisen wie in Fig. 5 dargestellt, vorteilhafterweise an ihrem äußeren Ende ebenfalls eine Verschlussplatte 1 , wie zuvor beschrieben, auf. Ein- und Auslauf der Rohrschlangen 8 münden in außen gelegene Sammlerrohre 9. Die Durchtritte durch die Verschlussplatte 1 sind dichtgeschweißt. An ihrem inneren Ende sind die Rohrschlangen 8 in einem Halterahmen 10 gefasst. Dieser Halterahmen 10 kann durch (nicht dargestellte) Aussteifungsbleche direkt mit der Verschlussplatte 1 verbunden werden, wodurch sich eine kompakte Einheit ergibt. Bei großen Einschubtiefen ist jedoch auch die erfindungsgemäß verstärkte Seitenwand 5 nicht in der Lage, die biegenden Gewichtskräfte abzufangen. Zur Abhilfe werden die sich gegenüberliegenden Seitenwände mit Laufschienen 12 verbunden, wodurch sich alleine schon eine Verstärkung ergibt. Darüber hinaus wird der Halterahmen 10 des Wärmetauschers über einstellbare Laufrollen 11 an den Laufschienen 12 abgehängt. Nach dem Einschieben des Wärmetauscherpakets in den Apparat kann so die Verschlussplatte 1 planparallel zur Seitenwand 5 ausgerichtet werden und wird damit keinen zusätzlichen, Undichtigkeit verursachenden Biegemomenten ausgesetzt. Die Befestigung und Abdichtung der Verschlussplatte erfolgt wie zuvor beschrieben mittels erfindungsgemäßen U-förmigen Profilen 2 und Bolzenleisten 4.