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Title:
DEVICE FOR THE INCREMENTAL CONTROL OF A DIRECT-CURRENT MOTOR FOR THE COOLING FAN OF A MOTOR VEHICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2006/034733
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device (10) for the incremental control of at least one first direct-current motor (12) for the cooling fan of a motor vehicle. Said device comprises a first (14) and a second current-limiting component (16), and a first (22), a second (24) and a third switching element (28). The inventive device is characterized in that the switching elements (22, 24, 28) connect the first (14) and the second current-limiting component (16) in such a manner that the cooling capacity of the cooling fan can be varied in at least four levels different from zero.

Inventors:
Vogt, Richard (Ruhesteinstr. 12, Willstaett, 77731, DE)
Ewert, Andreas (Woerthstr. 3, Lichtenau, 77839, DE)
Strupp, Michael (Kumhori Buyongm 232, Cheongwon-Gun 100-0, KR)
Application Number:
PCT/EP2004/053164
Publication Date:
April 06, 2006
Filing Date:
November 30, 2004
Export Citation:
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Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
Vogt, Richard (Ruhesteinstr. 12, Willstaett, 77731, DE)
Ewert, Andreas (Woerthstr. 3, Lichtenau, 77839, DE)
Strupp, Michael (Kumhori Buyongm 232, Cheongwon-Gun 100-0, KR)
International Classes:
H02P7/14; H02P7/288; (IPC1-7): H02P7/14; H02P7/288
Foreign References:
US4112338A1978-09-05
GB2041677A1980-09-10
US3638718A1972-02-01
US20030091344A12003-05-15
EP1375326A22004-01-02
Other References:
PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 010, no. 268 (E - 436) 12 September 1986 (1986-09-12)
Attorney, Agent or Firm:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Vorrichtung (10) zur stufenweisen Ansteuerung zumindest eines ersten Gleichstrommotors (12) für ein Kühlgebläse eines Kraftfahrzeugs mit einem ersten (14) und einem zweiten strombegrenzenden Bauelement (16) sowie mit einem ersten (22) , einem zweiten (24) und einem dritten Schaltmittel (28) , dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel (22, 24, 28) das erste (14) und das zweite strombegrenzende Bauelement (16) derart beschälten, dass eine Kühlleistung des Kühlgebläses in mindestens vier von Null verschiedenen Stufen variierbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste (14) und das zweite strombegrenzende Bauelement (16) wahlweise jeweils einzeln oder in einer Reihenschaltung oder in eine Parallelschaltung betreibbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste strombegrenzende Bauelement (14) mittels des ersten Schaltmittels (22) an eine VersorgungsSpannung (Vcc) und mittels des zweiten Schaltmittels (24) an einen ersten Kontakt (26) des Gleichstrommotors (12) schaltbar ist, das zweite strombegrenzende Bauelement (16) mittels des dritten Schaltmittels (28) an die VersorgungsSpannung (Vcc) und mittels des zweiten Schaltmittels (24) an den ersten Kontakt (26) des Gleichstrommotors (12) schaltbar ist, das erste (14) und das zweite strombegrenzende Bauelement (16) mittels des ersten (22) und des dritten Schaltmittels (28). in einer Parallelschaltung an die Versorgungsspannung (Vcc) und mittels des zweiten Schaltmittels (24) an den ersten Kontakt (26) des Gleichstrommotors (12) schaltbar sind und das erste (14) und das zweite strombegrenzende Bauelement (16) mittels des ersten (22) und des zweiten Schaltmittels (24) in einer Reihenschaltung an die VersorgungsSpannung (Vcc) und an den ersten Kontakt (26) des Gleichstrommotors (12) schaltbar sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste strombegrenzende Bauelement (14) ein erster Widerstand (18) und das zweite strombegrenzende Bauelement (16) ein zweiter Widerstand (20) ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Widerstand (18) einen ersten Widerstandswert R1 und der zweite Widerstand (20) einen zweiten Widerstandswert R2 aufweist und dass ein aus dem ersten Widerstandswert R1 und dem zweiten Wiederstandswert R2 berechneter erster Quotient in etwa in einem Bereich von 50% bis. 100% liegt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Quotient Qi in etwa den Wert 62% annimmt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Gleichstrommotor (12) einen Motorwiderstandswert Rn, aufweist und dass ein aus dem ersten Widerstandswert Ri, dem zweiten Widerstandswert R2 und dem Motorwiderstandswert Rn, berechneter, zweiter Quotient R1 + R, Q2 = A—i K. in etwa in einem Bereich von 1 bis 10 liegt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste strombegrenzende Bauelement (14) ein Widerstand (46) und das zweite strombegrenzende Bauelement (16) ein zweiter Gleichstrommotor (48) ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der erste (12) und der zweite Gleichstrommotor (48) wahlweise jeweils einzeln oder in einer Reihenschaltung oder in einer Parallelschaltung betreibbar sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Kontakt (26) des ersten Gleichstrommotors (12) mittels des ersten (22) und des zweiten Schaltmittels (24) über den Widerstand (46) an eine Versorgungsspannung (V) schaltbar ist, der erste Kontakt (26) des ersten Gleichstrommotors (12) mittels des zweiten (24) und des dritten Schaltmittels (28) an einen zweiten Kontakt (32) des ersten Gleichstrommotors (12) schaltbar ist, ein erster Kontakt (50) des zweiten Gleichstrommotors (48) mittels des ersten Schaltmittels (22) über den Widerstand (46) an die Versorgungsspannung (Vcc) und ein zweiter Kontakt (52) des zweiten Gleichstrommotors (48) mittels des dritten Schaltmittels (28) an den zweiten Kontakt (32) des ersten Gleichstrommotors (12) schaltbar ist, der erste (12) und der zweite Gleichstrommotor (48) mittels des zweiten (24) und des dritten Schaltmittels (28) wahlweise in einer Reihen oder Parallelschaltung schaltbar sind.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand (46) einen Widerstandswert R ~ 0 Ohm besitzt.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einem Schaltmittel (22, 24, 28) jeweils ein thermisches Schutzelement (70) zugeordnet ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel (22, 24, 28) als Relais (60) und/oder MOSFET und/oder FET und/oder BipolarTransistoren ausgeführt sind.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem mindestens einen Gleichstrommotor (12, 48) ein viertes Schaltmittel (56) parallel geschaltet ist.
Description:
Vorrichtung zur stufenweisen Ansteuerung eines Gleichstrommotors für ein Kühlgebläse eines Kraftfahrzeugs

Stand der Technik

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur stufenweisen Ansteuerung zumindest eines ersten Gleichstrommotors für ein Kühlgebläse eines Kraftfahrzeugs nach der Gattung des unabhängigen Anspruchs.

Aus der EP 1 017 158 A2 ist eine Vorrichtung zur Steuerung der Startphase eines Gleichstrommotors für ein Kühlgebläse eines Kraftfahrzeugs bekannt, bei der die Drehzahl des Gleichstrommotors über drei per Relais in Reihe schaltbare Widerstände in vier Stufen variierbar ist. Die Vorrichtung weist zudem einen temperaturabhängigen Schalter zur Ansteuerung des Gleichstrommotors auf.

Weiterhin ist es aus der EP 0 445 015 Al bekannt, unterschiedliche Drehzahlstufen eines Gleichstrommotors für ein Kühlgebläse durch eine Beschaltung mit mehreren Bürstenpaaren zu erzielen, während gemäß der EP 518 538 A2 eine kontinuierliche Drehzahlverstellung durch eine Ansteuerung mittels pulsweitenmodulierter (PWM) Signale erreicht wird.

Vorteile der Erfindung

Gegenüber dem genannten Stand der Technik weist die erfindungsgemäße Vorrichtung zur stufenweisen Ansteuerung zumindest eines Gleichstrommotors für ein Kühlgebläse eines Kraftfahrzeugs mit einem ersten und einem zweiten strombegrenzenden Bauelement sowie mit einem ersten, einem zweiten und einem dritten Schaltmittel den Vorteil auf, dass die Kühlleistung des Kühlgebläses mit nur zwei strombegrenzenden Bauelementen und drei Schaltmitteln in mindestens vier von Null verschiedenen Stufen variierbar ist. In besonders vorteilhafter Weise sind diesbezüglich das erste und das zweite strombegrenzende Bauelement wahlweise jeweils einzeln oder in einer Reihenschaltung oder in eine Parallelschaltung betreibbar. Dazu

erfolgt eine Beschaltung des ersten und des zweiten strombegrenzenden Bauelements durch die drei Schaltmittel derart, dass das erste strombegrenzende Bauelement mittels des ersten Schaltmittels an eine VersorgungsSpannung und mittels des zweiten Schaltmittels an einen ersten Kontakt des Gleichstrommotors schaltbar ist, das zweite strombegrenzende Bauelement mittels des dritten Schaltmittels an die Versorgungsspannung und mittels des zweiten Schaltmittels an den ersten Kontakt des Gleichstrommotors schaltbar ist, das erste und das zweite strombegrenzende Bauelement mittels des ersten und des dritten Schaltmittels in einer

Parallelschaltung an die VersorgungsSpannung und mittels des zweiten Schaltmittels an den ersten Kontakt des Gleichstrommotors schaltbar sind und das erste und das zweite strombegrenzende Bauelement mittels des ersten und des zweiten Schaltmittels in einer Reihenschaltung an die VersorgungsSpannung und an den ersten Kontakt des Gleichstrommotors schaltbar sind. Die erfindungsgemäße Vorrichtung bietet damit eine kostengünstige Alternative zu bekannten Vorrichtungen, bei denen mit drei Schaltmitteln und zwei strombegrenzenden Bauelementen lediglich maximal zwei von Null verschiedene Stufen oder - wie in der oben genannten EP 1 017 158 A2

- mit drei Schaltmitteln und drei strombegrenzenden Bauelementen nur maximal drei von Null verschiedene Stufen realisierbar sind. Auch gegenüber einer PWM-Ansteuerung - wie aus der EP 518 538 A2 bekannt

- ergibt sich durch die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Kostenersparnis aufgrund des entfallenden, teuren PWM-Reglers.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung sind das erste und das zweite strombegrenzende Bauelement ein erster Widerstand mit einem ersten Widerstandswert Ri bzw. ein zweiter Widerstand mit einem zweiten Widerstandswert R 2 . Die beiden Widerstandswerte Ri und R 2 sind dabei derart zu dimensionieren, dass ein berechneter erster Quotient

in etwa in einem Bereich von 50% bis 100% liegt. Dies ermöglich eine gleichmäßige Abstufung des erwünschten Kühlleistungs- bzw. Drehzahlbereichs, insbesondere für den Kraftfahrzeug-Normalbetrieb. Dabei wird eine gleichmäßige Abstufung erreicht, wenn der erste Quotient Qi den Wert 62% annimmt. Werden zudem Ri und R 2 möglichst groß gewählt, so kann der Einschaltstrom der erfindungsgemäßen Vorrichtung deutlich reduziert werden.

Ein weiterer Aspekt der Erfindung ergibt sich durch die Berücksichtigung eines zweiten Quotienten

Q 2 - * L + * L

R v .m

mit dem der Kühlleistungs- bzw. Drehzahlbereich möglichst weit variiert werden kann, wobei R m einen Motorwiderstandswert des

Gleichstrommotors definiert. Zu diesem Zweck ist es von Vorteil, wenn Q 2 in einem Bereich von 1 bis 10 liegt.

In einer alternativen Ausführung kann die erfindungsgemäße Vorrichtung mit geringen Modifikationen auch zur Ansteuerung von zwei Gleichstrommotoren, beispielsweise für ein Doppelkühlgebläse eines Kraftfahrzeugs, verwendet werden. Dazu ist das erste strombegrenzende Bauelement ein Widerstand und das zweite strombegrenzende Bauelement ein zweiter Gleichstrommotor, wobei nun der erste und der zweite Gleichstrommotor wahlweise jeweils einzeln oder in einer Reihenschaltung oder in einer Parallelschaltung betreibbar sind.

Die Beschaltung mittels der drei Schaltmittel erfolgt nun derart, dass ein erster Kontakt des ersten Gleichstrommotors mittels des ersten und des zweiten Schaltmittels über den Widerstand an eine VersorgungsSpannung schaltbar ist, der erste Kontakt des ersten Gleichstrommotors mittels des zweiten und des dritten Schaltmittels an einen zweiten Kontakt des ersten Gleichstrommotors schaltbar ist, ein erster Kontakt des zweiten Gleichstrommotors mittels des ersten

Schaltmittels über den Widerstand an die Versorgungsspannung und ein zweiter Kontakt des zweiten Gleichstrommotors mittels des dritten Schaltmittels an den zweiten Kontakt des ersten Gleichstrommotors schaltbar ist und der erste und der zweite Gleichstrommotor mittels des zweiten und des dritten Schaltmittels wahlweise in einer Reihen¬ oder Parallelschaltung schaltbar sind.

Der Aufwand bzw. die Kosten für die erfindungsgemäße Vorrichtung zur stufenweisen Ansteuerung des Doppelkühlgebläses lässt sich weiter reduzieren, wenn der Widerstand nahezu einen Widerstandswert von Null Ohm besitzt. Dies ermöglicht zudem einen Betreib des ersten und/oder des zweiten Gleichstrommotors mit maximalem Drehmoment.

Ein weiterer Vorteil der Erfindung ergibt sich, wenn mindestens einem Gleichstrommotor ein viertes Schaltmittel parallel geschaltet ist, da dieses im Falle seines Schließens ein zügiges Abbremsen des Gleichstrommotors nach Deaktivierung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ermöglicht.

Schließlich ist es vorteilhaft, wenn mindestens einem Schaltmittel ein thermisches Schutzelement zugeordnet ist, um eine Beschädigung der Gebläsemotoren durch einen zu hohen Strom zu vermeiden. Dazu kann den Schaltmitteln jeweils das thermische Schutzelement in den Steuerkreisen und/oder in den Lastkreisen vorgeschaltet sein.

Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich durch die in den abhängigen Ansprüchen angegebenen Merkmale sowie aus der Zeichnung und der nachfolgenden Beschreibung.

Zeichnung

Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren 1 bis 4 beispielhaft erläutert, wobei gleiche Bezugszeichen in den Figuren auf gleiche Bestandteile mit einer gleichen Funktionsweise hindeuten. Es zeigen

Fig. 1: ein Blockschaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung,

Fig. 2: ein Diagramm der Drehzahl- und Kühlleistungskennlinien in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Stufen der erfindungsgemäßen Vorrichtung nach dem ersten Ausführungsbeispiel,

Fig. 3: ein Blockschaltbild eines zweiten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung sowie

Fig. 4: Blockschaltbilder einer BremsSchaltung (Fig. 4a) und einer Schutzbeschaltung (Fig. 4b) für die erfindungsgemäße Vorrichtung.

Beschreibung

In Figur 1 ist das Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 zur stufenweisen Ansteuerung eines Gleichstrommotors 12 für ein Kühlgebläse eines Kraftfahrzeugs dargestellt. Die Vorrichtung 10 weist ein erstes strombegrenzendes Bauelement 14 und ein zweites strombegrenzendes Bauelement 16 auf. Beide Bauelemente 14 und 16 sind als Widerstände 18 und 20 mit einem ersten Widerstandswert R 1 bzw. einem zweiten Widerstandswert R 2 ausgelegt. Es können aber auch andere strombegrenzende Bauelemente 14 und 16 mit entsprechenden Widerstandswerten zum Einsatz kommen. Dies könnten beispielsweise die Spulen weiterer Gleichstrommotoren, Varistoren, Dioden oder dergleichen sein. Im nachfolgenden, ersten Ausführungsbeispiel soll jedoch von einem ersten und von einem zweiten ohmschen Widerstand 18 bzw. 20 ausgegangen werden.

Der erste Widerstand 18 ist mittels eines ersten Schaltmittels 22, das die beiden Schalterstellungen 0 (offen) und 1 (geschlossen) besitzt, an eine Versorgungsspannung V cc und mittels eines zweiten Schaltmittels 24, das zwischen einer Position 0 und einer weiteren Position 1 umschaltbar ist, an einen ersten Kontakt 26 des Gleichstrommotors 12 schaltbar. Der zweite Widerstand 20 kann mittels eines dritten Schaltmittels 28, das wie das erste Schaltmittel 22 die beiden Schalterstellungen 0 (offen) und 1

(geschlossen) besitzt, über einen Knotenpunkt 30 an die VersorgungsSpannung V cc und mittels des zweiten Schaltmittels 24 an den ersten Kontakt 26 des Gleichstrommotors 12 geschaltet werden. Weiterhin ist es möglich, mittels des ersten und des dritten Schaltmittels 22 bzw. 28 den ersten und den zweiten Widerstand 18 und 20 in einer Parallelschaltung an die Versorgungsspannung VQ 0 und mittels des zweiten Schaltmittels 24 an den ersten Kontakt 26 des Gleichstrommotors 12 zu schalten. Schließlich können der erste und der zweite Widerstand 18 und 20 mittels des ersten und des zweiten Schaltmittels 22 bzw. 24 in einer Reihenschaltung an die Versorgungsspannung Vcc und an den ersten Kontakt 24 des Gleichstrommotors 12 geschaltet werden.

Gemäß Figur 1 ist ein zweiter Kontakt 32 des Gleichstrommotors 12 mit einer elektrischen Masse GND verbunden. Der Gleichstrommotor 12 weist zudem einen Motorwiderstandswert R m auf, der sich ohne externe Widerstandsbeschaltung aus einer über dem Gleichstrommotor 12 abfallenden Motorspannung U n , und einem Kurzschlussstrom I k nach der Gleichung R m = U m / I k ergibt.

Gemäß Tabelle 1 lassen sich nun mit den beiden Widerständen 18 und 20, die die Widerstandswerte Ri bzw. R 2 aufweisen, und den drei Schaltmitteln 22, 24 und 28 fünf von Null verschiedene Kühlleistungsstufen einstellen, wobei der Gleichstrommotor 12 den mit Null gleichzusetzenden Ausschaltzustand (aus) einnimmt, wenn sich das erste und das dritte Schaltmittel 22 und 28 in der Position 0 befinden. Der Schaltzustand des zweiten Schaltmittels 24 spielt in dieser Stufe keine Rolle und ist daher mit einem * bezeichnet.

Tabelle 1

Eine geringe Kühlleistung (gering) ergibt sich, wenn das erste Schaltmittel 22 in Position 1 geschaltet wird und das zweite und dritte Schaltmittel sich jeweils in der Position 0 befinden. Diese Schalterstellung bewirkt eine Reihenschaltung der beiden Widerstände 18 und 20, so dass sich ein resultierender Widerstandswert Ri + R 2 ergibt, der einen verhältnismäßig hohen Spannungsabfall über der Reihenschaltung bewirkt. Eine erste mittlere Kühlleistung (mittel 1) folgt aus den Positionen 1 des ersten Schaltmittels 22, 1 des zweiten Schaltmittels 24 und 0 des dritten Schaltmittels 28. In diesem Fall sieht der Gleichstrommotor 12 lediglich den Widerstandswert Ri des ersten Widerstands 18. Werden dagegen das erste Schaltmittel 22 auf Position 0 und die beiden übrigen

Schaltmittel 24 und 28 jeweils auf Position 1 gesetzt, so ergibt sich eine zweite mittlere Kühlleistung (mittel 2) mit einem resultierenden Widerstandswert R 2 . Eine dritte mittlere Kühlleistung (mittel 3) ist einstellbar, wenn sich alle drei Schaltmittel 22, 24 und 28 jeweils in ihrer Position 1 befinden, so dass sich eine Parallelschaltung der beiden Widerstände 18 und 20 mit einem resultierenden Widerstandswert R 1 | | R 2 = R 1 • R 2 /( R i + R 2 ) ergibt. Befinden sich schließlich das zweite Schaltmittel 24 auf Position 0 und das dritte Schaltmittel 28 auf Position 1, so sind beide Widerstände 18 und 20 überbrückt und der Gleichstrommotor 12 läuft mit der höchsten Drehzahl, was wiederum eine hohe Kühlleistung zur Folge hat. Die Schalterstellung des ersten Schaltmittels 22 ist in diesem Fall redundant und daher mit einem * gekennzeichnet. Figur 2 zeigt ein Kennlinienfeld der Drehzahl rpm des Gleichstrommotors 12 und des von ihm angetriebenen, jedoch nicht gezeigten Lüfters des Kühlgebläses in Abhängigkeit von einem Drehmoment T. Unter Bezugnahme auf Tabelle 1 sind zum Einen die Kennlinien des Gleichstrommotors 12 für die Stufen mit hoher Kühlleistung 34, mit dritter mittlerer Kühlleistung 36, mit zweiter mittlerer Kühlleistung 38, mit erster mittlerer Kühlleistung 40 und mit geringer Kühlleistung 42 dargestellt. Zum Anderen zeigt Figur 2

eine nichtlineare Kennlinie 44 des vom Gleichstrommotor 12 angetriebenen Lüfters. Von Interesse sind nun die Schnittpunkte der Kennlinie 44 mit den Kennlinien 34, 36, 38, 40 und 42. So stellt sich beispielsweise bei hoher Kühlleistung gemäß dem Schnittpunkt der Kennlinien 34 und 44 ein Drehmoment T von ca. 20% bei einer

Drehzahl rpm des Gleichstrommotors 12 von 100% ein, während sich bei geringer Kühlleistung gemäß dem Schnittpunkt der Kennlinien 42 und 44 ein Drehmoment T von ca. 8% bei einer Drehzahl rpm von ca. 63% ergibt. Das Ziel ist es nun, die Abstufung zwischen den einzelnen Schnittpunkten der Kennlinien möglichst gleichmäßig zu gestalten. Dies ist genau dann gewährleistet, wenn ein erster Quotient

R 1

Qi= R 1 + R,

der sich aus den Widerstandswerten R 1 und R 2 ergibt, in einem Bereich von ca. 50% bis 100% liegt, wobei die gleichmäßigste Abstufung für Q 1 ~ 62% gefunden wurde. Dies ist aber auch von den gewählten Widerstandswerten R 1 und R 2 abhängig. So kann zwar durch einen möglichst hohen Widerstandswert R 1 + R 2 der Einschaltstrom deutlich reduziert werden, jedoch hat dieser Widerstandswert auch unmittelbaren Einfluss auf den Drehzahlbereich des Gleichstrommotors 12, der unter Berücksichtigung eines vom Motorwiderstandswert R n , abhängigen zweiten Quotienten

R 1 +R 2

Q 2 =

R.

in weiten Grenzen variiert werden kann. Der zweite Quotient Q 2 sollte in einem Bereich von 1 bis 10 gewählt werden.

In Figur 3 ist das Blockschaltbild eines zweiten

Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 zur stufenweisen Ansteuerung zumindest eines ersten Gleichstrommotors 12 für ein Kühlgebläse eines Kraftfahrzeugs dargestellt, wobei nun das erste strombegrenzende Bauelement 14 ein Widerstand 46 mit einem

Widerstandswert R und das zweite strombegrenzende Bauelement 16 ein zweiter Gleichstrommotor 48 mit einem ersten und einem zweiten Kontakt 50 bzw. 52 ist. Im Unterschied zum ersten

Ausführungsbeispiel ist nun der Knotenpunkt 30 nicht mehr mit der VersorgungsSpannung V cc sondern mit dem zweiten Kontakt 32 des ersten Gleichstrommotors 12 verbunden. Das zweite Ausführungsbeispiel zeigt, dass es mit dem Austausch weniger Bauelemente sowie einer kleinen schaltungstechnischen Modifikation möglich ist, die Vorrichtung 10 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel beispielsweise auch für ein Doppelkühlgebläse eines Kraftfahrzeugs einzusetzen.

Die Vorrichtung 10 ist nun derart ausgebildet, dass der erste Kontakt 26 des ersten Gleichstrommotors 12 mittels des ersten und des zweiten Schaltmittels 22 und 24 über den Widerstand 46 an die VersorgungsSpannung V cc schaltbar ist. Weiterhin lässt sich der erste Kontakt 26 des ersten Gleichstrommotors 12 mittels des zweiten und des dritten Schaltmittels 24 bzw. 28 an den zweiten Kontakt 32 des ersten Gleichstrommotors 12 schalten. Darüber hinaus sind der erste Kontakt 50 des zweiten Gleichstrommotors 48 mittels des ersten Schaltmittels 22 über den Widerstand 46 an die VersorgungsSpannung V cc und der zweite Kontakt 52 des zweiten Gleichstrommotors 48 mittels des dritten Schaltmittels 28 an den zweiten Kontakt 32 des ersten Gleichstrommotors 12 schaltbar. Schließlich ist es möglich, den ersten und den zweiten Gleichstrommotor 12 und 48 mittels des zweiten und des dritten Schaltmittels 24 bzw. 28 wahlweise in einer Reihen- oder Parallelschaltung zu betreiben.

Der Widerstand 46 kann beispielsweise einen sehr kleinen Widerstandswert R aufweisen und als Shunt zur Strommessung verwendet werden. Ebenso kann R aber auch einen Wert von nahezu Null Ohm aufweisen, so dass das erste Bauelement 14 einer Brücke entspricht.

In der nachfolgenden Tabelle 2 sind die mit der Vorrichtung 10 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel erzielbaren Stufen für die Kühlleistung des Doppelgebläses aufgezeigt. Danach ergibt sich der Ausschaltzustand (aus) des Doppelgebläses, wenn das erste Schaltmittel 22 auf die Position 0 (geöffnet) geschaltet ist. Die

Positionen der beiden übrigen Schaltmittel 24 und 28 sind in diesem Fall redundant und daher mit einem * gekennzeichnet. Das Doppelgebläse wird in Betrieb gesetzt durch Verbringen des ersten Schaltmittels 22 in die Position 1 (geschlossen) , wobei nun vier von Null verschiedene Stufen in Abhängigkeit der Positionen des zweiten und des dritten Schaltmittels 24 bzw. 28 schaltbar sind.

Tabelle 2

Eine erste mittlere Kühlleistung (mittel 1) lässt sich zum Beispiel durch Position 0 des zweiten Schaltmittels 24 und Position 1 des dritten Schaltmittels 28 erreichen. Dies hat zur Folge, dass nur der zweite Gleichstrommotor 48 in Betrieb ist. Bringt man dagegen das zweite Schaltmittel 24 in Position 1 und das dritte Schaltmittel 28 in Position 0, so läuft nur der erste Gleichstrommotor 12, was zu einer zweiten mittleren Kühlleistung (mittel 2) führt. Eine dritte mittlere Kühlleistung (mittel 3) resultiert aus dem Schalten des zweiten und des dritten Schaltmittels 24 und 28 jeweils in ihre Position 0, da nun beide Gleichstrommotoren 12 und 48 in einer Reihenschaltung betrieben werden. Verbringt man schließlich jeweils das zweite und das dritte Schaltmittel 24 bzw. 48 in ihre Position 1, so arbeiten beide Gleichstrommotoren 12 und 48 in einer Parallelschaltung und bewirken eine hohe Kühlleistung (hoch) .

In Figur 4a ist das Blockschaltbild einer BremsSchaltung 54 für den ersten Gleichstrommotor 12 gezeigt. Dazu ist es möglich, mittels eines weiteren Schaltmittels 56 den ersten und den zweiten Kontakt 26 bzw. 30 des Gleichstrommotors 12 kurzzuschließen, indem das Schaltmittel 12 unmittelbar nach dem Verbringen der Vorrichtung 10

in ihren Ausschaltzustand von seiner Ruheposition 0 in eine Position 1 geschlossen wird. Für den ersten Gleichstrommotor 12 im zweiten Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3 ist im Grunde genommen keine BremsSchaltung 56 erforderlich, da diese Funktion auch von dem zweiten und dem dritten Schaltmittel 24 und 28 übernommen werden kann. So wird der erste Gleichstrommotor 12 kurzgeschlossen, wenn sich das zweite Schaltmittel 24 in der Position 0 und das dritte Schaltmittel 28 in der Position 1 befinden. Andererseits ist die BremsSchaltung 54 in der nach Figur 4a beschriebenen Weise auch für den zweiten Gleichstrommotor 48 einsetzbar.

Figur 4b stellt schließlich eine Schutzbeschaltung 58 für zumindest eines der Schaltmittel - beispielsweise das erste Schaltmittel 22 - gegen einen Überstrom, der zu einer Beschädigung der Gleichstrommotoren 12 und/oder 48 führen kann, dar. Das Schaltmittel 22 ist ausgeführt als ein Relais 60 mit einer Relaisspule 62 und einem Schaltkontakt 64, wobei sich die Relaisspule 62 in einem Steuerkreis 66 und der Schaltkontakt 64 in einem Lastkreis 68 befinden. Im Steuerkreis 66 ist ein thermisches Schutzelement 70 angeordnet, das bei thermischer Überlastung den Steuerkreis 66 unterbricht und so eine Beschädigung der Gleichstrommotoren 12 und/oder 48 verhindert. Alternativ kann das thermische Schutzelement 70 auch im Lastkreis 68 angeordnet sein, um diesen direkt zu unterbrechen. Dies ist beispielsweise sinnvoll, wenn als Schaltmittel statt oder zusätzlich zu den Relais Feldeffekt- Transistoren, MOSFET oder Bipolar-Transistoren zum Einsatz kommen.

Es sei abschließend noch darauf hingewiesen, dass die gezeigten Ausführungsbeispiele weder auf die Figuren 1 bis 4 noch auf eine direkte Beschaltung der Vorrichtung 10 mit der VersorgungsSpannung V cc oder der elektrischen Masse GND beschränkt ist. So können beispielsweise zwischen der elektrischen Masse GND und dem zweiten Kontakt 32 des ersten Gleichstrommotors 12 bzw. zwischen der VersorgungsSpannung V cc und dem ersten Schaltmittel 22 ein Shunt zur Strommessung oder andere elektrische Bauelemente angeordnet sein.