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Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR INSERTING A TRANSPONDER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/053044
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for inserting a transponder (1) into a slot (2) in an object (3), formed as an insert part (4) which has approximately the length and width of the slot (2), is connectable to the slot (2) and has a receptacle (6) for the transponder (1). In known devices of this kind it is difficult to insert the transponder, and the inserted transponder cannot withstand heavy, continuous loading. The problem of designing a corresponding device such that the transponder to be inserted can be reliably positioned at the correct position of the slot is solved in that the receptacle (6) is arranged at the end (5) of the insert part (4) facing an end of the slot (2) and has a resilient web (7) for inserting the transponder (1) in a clamped manner between a base (8) of the insert part (4) and the resilient rib (7), the gap between the rib (7) and the base (8) having a smaller dimension with respect to the thickness of the transponder (1). The invention further relates to a method for inserting a transponder in a slot in an object.

More Like This:
Inventors:
SPAN WOLFGANG (DE)
Application Number:
EP2018/074564
Publication Date:
March 21, 2019
Filing Date:
September 12, 2018
Export Citation:
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Assignee:
PERI GMBH (89264, DE)
International Classes:
B28B7/00; E04G5/00; E04G17/00; G06K19/07; G06K19/077; G09F3/16; G09F3/18; H01Q13/10
Domestic Patent References:
WO2008098755A12008-08-21
WO2014048954A12014-04-03
Foreign References:
JP2000317931A2000-11-21
DE10055060A12002-05-08
DE202015002456U12015-05-13
DE202010005092U12010-07-15
DE102010038474A12011-12-29
DE10357695A12005-07-07
US20060232412A12006-10-19
DE102006029249A12007-12-27
DE202008001549U12008-05-29
Attorney, Agent or Firm:
CHARRIER RAPP & LIEBAU PATENTANWÄLTE PARTG MBB (86150, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Vorrichtung zum Einsetzen eines Transponders (1) in einen Schlitz (2) eines Objekts (3), ausgebildet als ein etwa die Länge und Breite des Schlitzes (2) aufweisendes, mit dem Schlitz (2) verbindbares Einsatzteil (4), welches eine Aufnahme (6) für den Transponder (1) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (6) an dem einem Ende des Schlitzes (2) zugewandten Ende (5) des Einsatzteils (4) angeordnet ist einen federnden Steg (7) zum klemmenden Einschieben des Transponders (1) zwischen einem Boden (8) des Einsatzteils 4 und dem federnden Steg (7) aufweist, wobei der Zwischenraum zwischen Steg (7) und Boden (8) bezüglich der Stärke des Transponders (1) ein Untermaß aufweist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass sie als Spritzgussteil oder als im 3D-Druck hergestelltes Teil aus Kunststoff ausgebildet ist.

3. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Boden (8) im eingesetzten Zustand im Bereich der Innenseite des Schlitzes (2) befindet.

4. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie an beiden Seiten hakenförmige Anschläge (9) aufweist, welche im eingesetzten Zustand die Enden des Schlitzes (2) an dessen Außenseite übergreifen.

5. Vorrichtung nach einen der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie an einem Ende eine Klaue (10) aufweist, welche in das Ende des Schlitzes (2) einführbar ist.

6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens zwei von ihrem Boden (8) nach oben ragende seitliche Haken (11) aufweist, welche im eingesetzten Zustand der Vorrichtung den Schlitz (2) seitlich übergreifen.

7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Haken (11) im Bereich der Aufnahme (6) für den Transponder (1) angeordnet ist.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens zwei von ihrem Boden (8) nach oben ragende seitliche Schrägflächen (12) aufweist, welche im eingesetzten Zustand der Vorrichtung sich klemmend gegen die inneren Seitenflächen des Schlitzes (2) abstoßen.

9. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (6) eine Schraub-, Niet-, Klett-, Klebe- oder Klemmverbindung für den Transponder (1) aufweist.

10. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Transponder (1) ein einstückiges Bauteil mit der Vorrichtung bildet.

11. Verwendung einer Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Objekt (3) um ein Bauteil eines Gerüstes oder einer Schalung handelt.

12. Verwendung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerüst oder die Schalung wenigstens im Bereich des Schlitzes (2) aus Metall besteht.

Bauteil für eine Schalung oder ein Gerüst, dadurch gekennzeichnet, dass Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10 aufweist.

Description:
Vorrichtung zum Einsetzen eines Transponders

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einsetzen eines Transponders in einen Schlitz eines Objekts nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, die Verwendung einer derartigen Vorrichtung nach den Ansprüchen 11 und 12 sowie ein mit einer derartigen Vorrichtung ausgestattetes Panel für eine Schalung nach Anspruch 13.

Bei verschiedenen Objekten, insbesondere vermieteten Objekten, die nicht eindeutig identifizierbar sind, weil sie keine Seriennummern tragen, stellt sich häufig das Problem der leichten Identifizierbarkeit, z.B. um herauszufinden, ob ein vermietetes Objekt wieder identisch zurückgegeben wird oder zwischenzeitlich ausgetauscht worden ist. Ferner ist es wünschenswert, dass man derartige Objekte digital erfassen, in Datenbanken einspeichern und standortbezogen katalogisieren kann. Hierzu besteht die Möglichkeit, derartige Objekte mit optischen Codes zu versehen. Dies ist jedoch in vielen Bereichen unmöglich oder mit großen Nachteilen verbunden, z.B. im Baubereich, also bei der Kennzeichnung von Gerüsten oder Schalungen. Diese Bauteile sind einer erheblichen mechanischen Beanspruchung unterworfen und werden mit Hochdruckreinigern gesäubert. Optische Kennungen sind also auf diesen Bauteilen nicht beständig.

Aus dem Stand der Technik ist es daher bekannt, elektronische Kennungen in Gestalt von RFID-Transpondern zu verwenden. So beschreibt die WO 2008/098755 AI ein Schalungselement mit einer Schalhaut und mit einem aus Metall bestehenden Außenrahmen, an dem eine Vertiefung vorgesehen ist, in welcher ein Transponder angeordnet ist und dort gehalten wird.

Die DE 20 2010 005 092 Ul zeigt einen Gegenstand mit einer Vertiefung und einem Transponder in dieser Vertiefung, wobei die Vertiefung durch einen Behälter gebildet wird, der aus Metall oder Kunststoff besteht. Die DE 10 2010 038 474 AI zeigt ein Schalungselement mit Schalungsrahmen und Schalungshaut, wobei an der Rückseite der Schalungshaut ein RFID-Transponder angebracht ist. Die DE 103 576 95 AI zeigt eine Schlitzantenne für einen Transponder und die US 2006/0232412 AI offenbart einen RFID-Chip und eine Schlitzantenne.

Die WO 2014/048954 zeigt eine transportierbare Vorrichtung, insbesondere eine Schalung, welche mit einem Transponder ausgestattet ist, der in einer aus Metall bestehenden Vertiefung angeordnet ist, wobei der Grund der Vertiefung mit einem Schlitz versehen ist.

Die DE 10 2006 029 249 AI zeigt eine Vorrichtung zum Einsetzen eines Transponders in einen Schlitz eines Objekts, wobei die Vorrichtung etwa die Länge und Breite des Schlitzes aufweist und ein Einsatzteil aufweist, welches den Transponder aufnimmt.

Die DE 20 2008 001 549 Ul hat einen RFID-Transponder mit einem Gehäuse, einer Koppelschleife, die elektrisch mit einem im Gehäuse angeordneten RFID-Chip verbunden ist sowie eine Antenne, die einen Schlitz aufweist und an der Außenseite des Gehäuses angeordnet ist, zum Gegenstand. Hier wird das Gehäuse mit dem Chip von außen auf einen Gegenstand aufgesetzt.

Auch die US 2006/0 232 412 AI befasst sich mit einem Lesesystem und einem Verfahren zum Identifizieren von Waren mit Hilfe von Transpondern, wobei hier insbesondere auf Gerüstbaumaterial abgestellt wird.

Bei den genannten Vorrichtungen gestaltet sich die Einbringung des Transponders in den Schlitz als schwierig. Gerade wenn das zu markierende Objekt hinter dem Schlitz einen Hohlraum aufweist, kann der Transponder, der Tag bzw. der den Transponder aufweisende Chip häufig durch den Schlitz in diesen Hohlraum fallen und verschwinden. Es bedarf manchmal mehrerer Versuche, um einen Chip sicher in dem Schlitz zu befestigen, z.B. durch Kleben oder Löten. Auch hält eine solche Befestigung der harten Dauerbeanspruchung bei Objekten, die im Baubereich verwendet werden, nicht stand. In vielen Fällen löst sich der eingeklebte oder eingelötete Chip bei der Reinigung des Objekts. Es besteht daher die Aufgabe, eine Vorrichtung zum Einsetzen eines Transponders in einen Schlitz eines Objekts so zu gestalten, dass der einzusetzende Transponder an der korrekten Stelle des Schlitzes zuverlässig positioniert werden kann.

Gelöst wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sowie die Verwendung einer derartigen Vorrichtung und ein Verfahren zum Einsetzen einer solchen Vorrichtung in den Schlitz eines Objekts sind Gegenstand der Unter anspräche .

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen näher beschrieben. Diese zeigen:

Figur 1: Eine erste Ausführungsform der Vorrichtung, insbesondere

a) eine Ansicht der Vorrichtung von vorn;

b) eine Ansicht der Vorrichtung aus a) von rechts;

c) eine Ansicht der Vorrichtung aus a) und b) von der Seite;

d) eine Ansicht der Vorrichtung aus a) - c) perspektivisch;

e) eine in einen Schlitz eines Objekts eingesetzte Vorrichtung gemäß a) - d); f) einen Schnitt aus e) entlang A-A mit eingesetztem Transponder; g) das Detail X aus f);

h) eine perspektivische Darstellung der in einen Schlitz eines Objekts eingesetzten Vorrichtung;

Figur 2: Eine zweite Ausführungsform der Vorrichtung, insbesondere

a) eine Ansicht der Vorrichtung von vorn;

b) eine Ansicht der Vorrichtung aus a) von rechts;

c) eine Ansicht der Vorrichtung aus a) und b) von der Seite;

d) eine Ansicht der Vorrichtung aus a) - c) perspektivisch;

e) eine in einen Schlitz eines Objekts eingesetzte Vorrichtung gemäß a) - d); f) einen Schnitt aus e) entlang A-A mit eingesetztem Transponder; g) das Detail X aus f);

h) eine perspektivische Darstellung der in einen Schlitz eines Objekts eingesetzten Vorrichtung; Figur 3: Eine dritte Ausführungsform der Vorrichtung, insbesondere

a) eine Ansicht der Vorrichtung von vorn;

b) eine Ansicht der Vorrichtung aus a) von rechts;

c) eine Ansicht der Vorrichtung aus a) und b) von der Seite;

d) eine Ansicht der Vorrichtung aus a) - c) perspektivisch;

e) eine in einen Schlitz eines Objekts eingesetzte Vorrichtung gemäß a) - d); f) einen Schnitt aus e) entlang A-A mit eingesetztem Transponder; g) das Detail X aus f);

h) eine perspektivische Darstellung der in einen Schlitz eines Objekts eingesetzten Vorrichtung;

Figur 4: Eine vierte Aus führungs form der Vorrichtung, insbesondere

a) eine Ansicht der Vorrichtung von vorn;

b) eine Ansicht der Vorrichtung aus a) von rechts;

c) eine Ansicht der Vorrichtung aus a) und b) von der Seite;

d) eine Ansicht der Vorrichtung aus a) - c) perspektivisch;

d') das Detail Y aus d);

e) eine in einen Schlitz eines Objekts eingesetzte Vorrichtung gemäß a) - d); e') einen Schnitt aus e) entlang B-B;

f) einen Schnitt aus e) entlang A-A mit eingesetztem Transponder; g) das Detail X aus f);

h) eine perspektivische Darstellung der in einen Schlitz eines Objekts eingesetzten Vorrichtung;

Figur 5: Eine fünfte Ausführungsform der Erfindung, insbesondere

a) eine Ansicht der Vorrichtung von vorn;

b) eine Ansicht der Vorrichtung aus a) von rechts;

c) eine Ansicht der Vorrichtung aus a) und b) von der Seite;

d) eine Ansicht der Vorrichtung aus a) - c) perspektivisch;

e) das Detail X aus c);

f) eine Darstellung aus einer um ca. 90° gegenüber d) gedrehten Perspektive;

Figur 6: Die Ausführungsform gemäß Figur 5, wobei die Figuren a) bis f) den Darstellungen aus Figur 5 entsprechen, jedoch mit eingesetztem Transponder; Figur 7: Einen Schutzdeckel für die fünfte Ausführungsform der Erfindung gemäß Figuren 5 und 6, insbesondere

a) eine Ansicht des Schutzdeckels von vorn;

b) eine Ansicht des Schutzdeckels aus a) von rechts;

c) eine Ansicht des Schutzdeckels aus a) und b) von der Seite;

d) eine Ansicht des Schutzdeckels aus a) - c) perspektivisch;

e) das Detail X aus c);

f) eine weitere, gegenüber der Darstellung d) um ca. 90° gedrehte perspektivische Darstellung des Schutzdeckels;

Figur 8: Die fünfte Ausführungsform der Erfindung gemäß Figuren 5 bis 7 bei auf der

Vorrichtung aufgesetzten Schutzdeckel; insbesondere

a) eine Ansicht der Vorrichtung von vorn;

b) eine Ansicht der Vorrichtung aus a) von rechts;

c) eine Ansicht der Vorrichtung aus a) und b) von der Seite;

d) eine Ansicht der Vorrichtung aus a) - c) perspektivisch;

e) das Detail X aus c);

f) eine Darstellung aus einer um ca. 90° gegenüber d) gedrehten Perspektive;

Figur 1 zeigt in den Figuren a) - d) eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung und in den Figuren e) - h) den Einsatz dieser Vorrichtung innerhalb eines Schlitzes 2 eines Objekts 3 mit eingesetztem Transponder 1. In dieser Beschreibung wird der Begriff des Transponders nicht nur für den eigentlichen Transponderchip verwendet, sondern für das Bauteil, welches den Transponder beinhaltet. Es handelt sich hierbei regelmäßig um ein größeres Bauteil, in welchem der Transponder eingegossen, eingeschraubt, eingeklebt oder in anderer Weise verbaut ist. Das als Transponder bezeichnete Bauteil weist somit eine gewisse mechanische Widerstandsfähigkeit auf und kann auch widerstandsfähig gegenüber äußeren Einflüssen wie Hitze, Druck, Flüssigkeiten etc. sein.

Bei der Vorrichtung handelt es sich um ein im Spritzgussverfahren hergestelltes Einsatzteil 4 aus Kunststoff, z.B. aus Polyvinylchlorid oder einem anderen Kunststoff oder einer Mischung aus mehreren Kunststoffen, welches im Wesentlichen hart, jedoch biegsam und flexibel ist. Das Einsatzteil 4 ist länglich ausgebildet und weist einen Boden 8 auf. An einem Ende 5 des Einsatzteils 4 befindet sich eine Aufnahme 6 für einen Transponder. Die Aufnahme 6 für den Transponder ist als federnder Steg 7 zum klemmenden Einschieben des Transponders 1 ausgebildet. An beiden Seiten des Einsatzteils 4 befinden sich hakenförmige Anschläge 9, welche dadurch gebildet sind, dass, ausgehend von dem Boden 8 des Einsatzteils, eine Abwinkelung des Materials um 90° stattfindet und anschließend eine weitere Abwinkelung um 90° in die Gegenrichtung, so dass sich in etwa eine Z-Form in seitlicher Ansicht (vgl. Figur lc)) ergibt. Die Abmessungen des Einsatzteils 4 sind so gewählt, dass die Länge des Bodens 8 etwa der Länge des Schlitzes 2 innerhalb des Objekts 3 entspricht, in dem das Einsatzteil 4 einzubringen ist. Auf diese Weise übergreifen die hakenförmigen Anschläge 9 die Enden des Schlitzes 2 an dessen Außenseite, wenn das Einsatzteil 4, wie in Teilfigur f) gezeigt, in den Schlitz 2 eingebracht wird. Wie Teilfigur g) zu entnehmen ist liegt der Transponder 1 im eingesetzten Zustand des Einsatzteils 4 in dem Schlitz 2 im Bereich der Innenseite des Schlitzes 2, also von der Oberfläche des Objekts 3 abgewendet. Dies hat den Vorteil einer besseren Sendeleistung, was sich durch Experimente bestätigt hat. Da auf diese Weise in den Schlitz 2 des Objekts 3 eingebrachte Einsatzteil 4 sitzt fest und ohne dass die Gefahr eines Hindurchrutschens in den inneren Hohlraum des Objekts 3 besteht, innerhalb des Schlitzes 2, weil sie an den Enden des Schlitzes 2 durch die hakenförmigen Anschläge 9 gehalten wird. Der Transponder 1 sitzt wiederum fest innerhalb der Aufnahme 6, weil er durch den federnden Steg 7 festgeklemmt ist.

Nach dem Einbringen des Einsatzteils 4 in den Schlitz 2 des Objekts 3, also nachdem das Einsatzteil 4 die in den Teilfiguren e) - h) dargestellte Position eingenommen hat, wird der Schlitz 2 mit einer an sich bekannten Vergussmasse ausgegossen, wobei die Vergussmasse innerhalb des Schlitzes 2 und in dessen Randbereichen aufgebracht wird und das Einsatzteil 4 zumindest weitgehend, ggf. auch vollständig, bedeckt.

Bei der Vergussmasse kann es sich um einen Klebstoff oder eine andere aus dem Stand der Technik bekannte, einkomponentige oder zweikomponentige Vergussmasse (Binder-/Härter- System) handeln. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird der Vorteil erzielt, dass der Transponder 1 bei dessen Einsetzung in den Schlitz 2 des Objekts 3 nicht mehr hindurchfallen und im inneren Hohlraum des Objekts 3 verloren gehen kann und dass er zudem sicher an einer festen Stelle im Bereich des Schlitzes 2 positioniert wird. Wie bereits beschrieben haben Versuche ergeben, dass die optimale Position für den Transponder 1 am Ende des Schlitzes 2 und im Bereich der Innenseite des Schlitzes 2 ist. Hierdurch wird eine optimale Aktivität und Sendeleistung des Transponders 1 erzielt. Alternative Ausführungsformen sind den Figuren 2 - 4 entnehmbar. Darin sind gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszahlen bezeichnet. Ebenso entsprechen sich die Teilfiguren a) - h) in allen Figuren 1 - 4.

Im Folgenden wird bei der Beschreibung der weiteren Ausführungsformen nur noch auf die Unterschiede zu der im Bezug auf Figur 1 beschriebenen Ausführungsform eingegangen.

Bei der Ausführungsform nach Figur 2 weist das Einsatzteil 4 anstelle der beidseits angeordneten hakenförmigen Anschläge 9 an nur einem Ende eine Klaue 10 auf, wobei die Breite der Klaue 10 so ausgelegt ist, dass sie in etwa der Dicke des Materials des Objekts 3 im Bereich des Schlitzes 2 entspricht. Der Transponder 1 ist in einer gleichartigen Aufnahme 6 mit einem federnden Steg 7 an dem Einsatzteil 4 klemmend befestigt.

Die Anbringung des Einsatzteils 4 an dem Objekt 3 ist in den Teilfiguren e) - h) dargestellt. Zunächst wird der Transponder 1 in die Aufnahme 6 eingesetzt und das Einsatzteil 4 anschließend in den Schlitz 2 des Objekts 3 eingeführt, wobei die Klaue 10 das Ende des Schlitzes übergreift und auf diese Weise eine sichere Halterung herstellt. Das andere Ende des Einsatzteils 4 bleibt frei im Bereich der Unterseite des Schlitzes 2.

Anschließend erfolgt ein Vergießen mit einer Vergussmasse wie in Bezug auf die Ausführungsform gemäß Figur 1 beschrieben.

Die Ausführungsform gemäß Figur 3 unterscheidet sich von den Ausführungsformen gemäß Figuren 1 und 2 dadurch, dass anstelle der hakenförmigen Anschläge 9 bzw. der Klaue 10 mindestens zwei, im dargestellten Ausführungsbeispiel vier von dem Boden 8 des Einsatzteils 4 nach oben ragende seitliche Haken 11 vorgesehen sind. Zwei Haken sind im Bereich eines Endes des Einsatzteils 4 und zwei im Bereich des anderen Endes, jedoch beide nicht ganz am Ende des Einsatzteils 4, sondern in einem Abstand von den Enden des Einsatzteils 4 angeordnet. Sie ragen von dem Boden 8 des Einsatzteils 4 nach oben und anschließend seitlich ab. Im dargestellten Ausführungsbeispiel befinden sich die beiden links dargestellten Haken 11 auf dem federnden Steg 7 der Aufnahme 6.

Im eingesetzten Zustand übergreifen die seitlichen Haken 11 den Schlitz 2 innerhalb des Objekts 3, wie es in Figur 3 h) dargestellt ist, und fixieren auf diese Weise das Einsatzteil 4 innerhalb des Schlitzes 2. Anschließend erfolgt auch hier ein Vergießen mit einer geeigneten Vergussmasse, wobei der Schlitz 2 ganz oder vollständig ausgegossen wird.

Bei dem weiteren, in Figur 4 gezeigten Ausführungsbeispiel befinden sich anstelle der in den Ausführungsformen gemäß Figuren 1 - 3 gezeigten hakenförmigen Anschlägen 9, Klaue 10 bzw. seitlichen Haken 11 im Bereich der Enden des Einsatzteils 4, jedoch nicht ganz an den Enden, sondern in einem Abstand hiervon, insgesamt vier von dem Boden 8 abstehende Schrägflächen 12, die, ausgehend von den Rändern des Bodens 8 leicht seitlich nach außen über den Boden 8 des Einsatzteils 4 hinausstehen, entweder durch eine schräge Anordnung oder durch eine Riffelung bzw. Abstufung. Damit ist das Einsatzteil 4 im Bereich der Schrägflächen 12 etwas breiter als im Bereich des Bodens 8. Da der Boden 8 genau die Breite des Schlitzes 2 des Objekts 3 hat, sind die Schrägflächen 12 breiter als der Schlitz 2, wodurch eine klemmende Verbindung zwischen dem Einsatzteil 4 und dem Schlitz 2 stattfindet, wenn das Einsatzteil 4 in den Schlitz 2 eingedrückt wird, wie es in Figur 4 h) und Figur 4 e')dargestellt ist. Die Klemmung erfolgt über die federnden und leicht nach außen gerichteten Schrägflächen 12. In diesem Ausführungsbeispiel verschwindet das Einsatzteil 4 vollständig innerhalb des Schlitzes 2. In einem letzten Arbeitsgang erfolgt auch hier ein Vergießen des Schlitzes 2 mit einer Vergussmasse.

In einer weiteren, nicht dargestellten Ausführungsform kann der Transponder einstückig innerhalb der Vorrichtung angeordnet sein, z.B. darin eingegossen, eingeformt oder in anderer Weise eingearbeitet und von der Vorrichtung umspritzt sein. Somit bildet die Vorrichtung mit dem Transponder eine einstückige Einheit. Wie oben beschrieben kann der Schlitz in das Objekt durch Schneiden, Lasern, Einformen mit gängigen materialabtragenden bzw. spanabhebenden Verfahren eingebracht werden, z.B. durch Sägen, Fräsen, Lasern, Schneiden etc. Das Einbringen des Schlitzes kann vor oder nach der Oberflächenbehandlung des Bauteils stattfinden, also vor oder nach der Lackierung, Verzinkung bzw. Pulverbeschichtung.

In einer weiteren, alternativen Ausführungsform kann der Schlitz mit einem Hinterschnitt versehen werden, um ein Einfließen der Vergussmasse und damit die bessere Festlegung der Vorrichtung innerhalb des Schlitzes zu begünstigen, da die Vergussmasse die Vorrichtung umfließt. Bevorzugt weist der Schlitz eine auf die Randkonfiguration der Vorrichtung abgestimmte, eingeformte Randkonfiguration auf, um eine bessere Verbindung der Vorrichtung mit dem Schlitz zu erreichen, z.B. eine Verrastung oder Verzahnung.

Die Ausführungsform gemäß Figur 5 unterscheidet sich von den Ausführungsformen gemäß Figuren 1 bis 4 dadurch, dass kein Einklemmen des Einsatzteils in dem Schlitz des Objekts erfolgt, sondern dass das Einsatzteil 4 von hinten auf das (von hinten zugängliche) Objekt aufgebracht wird, wobei der federnde Steg 7 und gegebenenfalls weitere Positionierhilfen 15 auf dem Boden 8 des Einsatzteils 4 in den Schlitz des Objekts eingeführt werden. Die Befestigung des Einsatzteils 4 innerhalb des Schlitzes des Objekts erfolgt nicht auf mechanische Weise, sondern durch großflächiges Verkleben, was bei dieser Ausführungsform dadurch möglich ist, dass der Boden 8 des Einsatzteils 4 sehr viel breiter ausgebildet ist als der Schlitz, also hinter dem Schlitz zu liegen kommt, so dass der gesamte Bereich des sehr breiten Bodens 8 auf der Rückseite des Objekts aufliegt und mit dieser verklebt werden kann. Dies zeigen die Figuren 5a, b, d und f sehr deutlich. Man erkennt, dass der Boden 8 des Einsatzteils 4 gegenüber den zuvor beschriebenen Ausführungsformen wesentlich breiter ist und die Breite des federnden Stegs 7 und auch der Positionierhilfen 15, welche in den Schlitz des Objekts eingreifen, deutlich übersteigt.

Wie auch bei den anderen Ausführungsformen wird an einem Ende 5 des Einsatzteils 4 eine Aufnahme 6 für einen Transponder 1 durch einen federnden Steg 7 gebildet, der sich vom Boden 8 des Einsatzteils 4 hakenförmig erstreckt, wobei auch hier der Zwischenraum zwischen Steg 7 und Boden 8 bezüglich der Stärke des Transponders 1 ein Untermaß aufweist. Der eingesetzte Transponder 1 ist Figur 6 zu entnehmen. Dieser steht, wie insbesondere den Figuren 6a, 6c, 6d und 6e zu entnehmen ist, in Richtung des Schlitzes des Objekts über den federnden Steg 7 hinaus und füllt den Raum zwischen federndem Steg 7 und linker Positionierhilfe 15 fast vollständig aus. Der Transponder 1 hat hier also eine längliche Form und gelangt beim späteren Einbau vollständig in den Schlitz des Objekts.

Um den in dem Schlitz des Objekts fast ungeschützten Transponder 1 gegen äußere Einflüsse, zum Beispiel Schläge, Stöße, Witterungseinflüsse etc. abzuschirmen ist der in Figur 7 gezeigte Schutzdeckel 16 vorgesehen. Alle Teilfiguren aus Figur 7 zeigen den Schutzdeckel 16. Dieser weist eine geringfügig hervorstehende längliche Positionierhilfe 17 auf, welche bei der späteren Montage in den Schlitz des Objekts eingreift und somit die einfachere Positionierung des Schutzdeckels 16 ermöglicht. Ansonsten ist der Schutzdeckel in seinen Abmessungen ähnlich ausgestaltet wie das Einsatzteil 4, jedoch etwas schmäler.

Die eingebaute Kombination aus Einsatzteil 4 und Schutzdeckel 16 ist in Figur 8 dargestellt. Hierbei befindet sich das Einsatzteil 4 mit dem Transponder 1 in einem (nicht dargestellten) Schlitz eines Objekts, wobei der Transponder 1, welcher sich in der Aufnahme 6 zwischen Boden 8 und federndem Steg 7 des Einsatzteils 4 befindet, durch den darüber angebrachten Schutzdeckel 16 geschützt wird. Es ist deutlich erkennbar, wie die Positionierhilfe 17 des Schutzdeckels 16 in den (hier nicht dargestellten) Schlitz des Objekts eingreift und somit eine einfache Positionierung des Schutzdeckels 16 über dem Schlitz und insbesondere über dem zu schützenden Transponder 1 gewährleistet wird.