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Title:
DEVICE FOR THE INTERLOCKING AND FRICTIONAL RETENTION OF PLATES OF AN APPARATUS FOR THE HEAT TREATMENT OF FOODS, IN PARTICULAR A BAKING OVEN
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/073046
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for the interlocking and frictional retention of plates (8) as a door of an apparatus (1) for the heat treatment of foods, in particular a baking oven, comprising a door shaft (9), at least one plate retainer (12), at least one counter-retainer (13), at least one locking element (16), which is mounted on a resilient pressure piece (15), wherein the locking element (16), together with the resilient pressure piece (15), is mounted in a borehole in the plate retainer (12) and is connected thereto and the plate retainer (12) and the counter-retainer (13) are connected to the door shaft (9) and the plate holder (18) is mounted in the interior of the baking oven (1). The invention further relates to a plate (8) for detachably connecting to the plate holder (18), said plate having at least one counter-piece (19) fastened to the surface thereof. Advantageously, the connection of the plate (8) to the plate holder (18) can be established and undone without a tool.

Inventors:
JEREMIAS, Frank (Weststraße 1, Bautzen, 02625, DE)
GRUNER, Gert (Wiesenweg 2, Wilthen, 02681, DE)
Application Number:
EP2017/075783
Publication Date:
April 26, 2018
Filing Date:
October 10, 2017
Export Citation:
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Assignee:
DEBAG DEUTSCHE BACKOFENBAU GMBH (Dresdener Straße 88, Bautzen, 02625, DE)
International Classes:
A21B3/02; E05D7/12
Domestic Patent References:
WO2013053820A22013-04-18
WO1999061738A21999-12-02
Foreign References:
DE202009011934U12009-11-26
DE102011002731A12012-07-19
US5613276A1997-03-25
DE202009011934U12009-11-26
DE202008016182U12009-03-12
DE102012204208A12013-09-19
DE202012008899U12012-10-12
DE102011084568B42014-07-10
DE102011084570B42014-07-10
DE102011084571B42014-07-10
DE102011002731B42015-01-08
Attorney, Agent or Firm:
KAILUWEIT & UHLEMANN PATENTANWÄLTE PARTNERSCHAFT MBB (Bamberger Straße 49, Dresden, 01187, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1 . Vorrichtung zum form- und kraftschlüssigen Halten von Scheiben (8) als Tür einer

Einrichtung zur Wärmebehandlung von Lebensmitteln (1 ), insbesondere eines Backofens

(I ) , umfassend eine Türwelle (9),

mindestens eine Scheibenhalterung (12),

mindestens eine Gegenhalterung (13),

mindestens ein Rastelement (16), dass auf einem federnden Druckstück (15) gelagert ist,

im Folgenden Scheibenaufnahme (18) genannt,

wobei

das Rastelement (16) mit dem federnden Druckstück (15) in oder auf der

Scheibenhalterung (12) angebracht und mit dieser verbunden ist und

die Scheibenhalterung (12) und die Gegenhalterung (13) mit der Türwelle (9) verbunden sind und

die Scheibenaufnahme (18) im Innenraum (4) der Einrichtung (1 ) angebracht ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Einführhilfe

(I I ) für die Scheibe (8) an der Decke des Innenraums (4) der Einrichtung (1 ) angeordnet ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (16) eine Kugel, ein Bolzen oder ein Blech ist.

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das

federnde Druckstück (15) einen Bolzen mit einer Feder umfasst.

5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Türwelle (9) im

Innenraum (4) der Einrichtung (1 ) mit einem außerhalb der Einrichtung (1 ) liegenden Griff (10) verbunden ist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Türwelle (9) als Rundstab ausgebildet ist und jeweils in den Seitenwänden des oberen Teils der Einrichtung (1 ) beweglich und drehbar gelagert ist.

7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Gegenstücke (19) der Anzahl der Scheibenhalterungen (12), Gegenhalterungen (13) und federnden Druckstücken mit Rastelement (16) entspricht.

8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibenaufnahme (18), das Gegenstück (19) und die Einführhilfe (1 1 ) aus einem hitzebeständigen und hygienischen Material wie Edelstahl, Keramik oder Polytetrafluorethylen bestehen.

9. Scheibe (8) ausgestaltet zur werkzeuglosen, lösbaren Verbindung mit der Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, aufweisend mindestens ein an ihrer Oberfläche befestigtes Gegenstück (19).

10. Scheibe (8) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine

Gegenstück (19) eine Aussparung umfasst, in welche das Rastelement (16) der

Scheibenaufnahme (18) einrastbar ist.

1 1 . Scheibe (8) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Gegenstück (19) ein Raststück (20) umfasst, wobei sich die Aussparung in dem Raststück (20) befindet.

12. Scheibe (8) nach einem der Ansprüche 9 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das

Raststück (20) in einer Bohrung in der Scheibe (8) befestigt ist.

13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 aufweisend eine Scheibe (8) nach einem der Ansprüche 9 bis 12.

14. Einrichtung zur Wärmebehandlung von Lebensmitteln, insbesondere Backofen, aufweisend eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 oder 13.

Description:
Vorrichtung zum form- und kraftschlüssigen Halten von Scheiben einer Einrichtung zur Wärmebehandlung von Lebensmitteln, insbesondere eines Backofens

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum form- und kraftschlüssigen Halten von Scheiben einer Einrichtung zur Wärmebehandlung von Lebensmitteln, insbesondere eines Backofens, wie z.B. eines Etagenbackofens, mit ein oder mehreren Türen.

Gewerblich genutzte Backöfen, insbesondere Etagen backöfen, weisen mindestens eine häufig auch eine Mehrzahl von übereinander angeordneten Backkammern auf. Diese Backöfen werden in Bäckereifilialen, kleineren Bäckereien und zunehmend auch in Supermarktfilialen eingesetzt. Backofentüren bestehen meist zumindest teilweise aus temperaturbeständigem transparentem Material wie Glas.

Beim Zubereiten von Lebensmitteln, beispielsweise Backwaren, in der Backöfen, soll der Bediener des Ofens, bspw. Verkaufspersonal, die Waren im Blick haben und entscheiden, wann die Waren fertig zubereitet sind oder wann Bedienungsparameter geändert werden sollen. Dabei erleichtert eine transparente Glastür im Backofen die Einsicht ins den Backraum, ohne dass die Tür selbst geöffnet werden muss. Dadurch wird Energie gespart und eine gleichmäßige Temperatur im Ofen gewährleistet.

Dazu müssen die Backofentüren, speziell die Innenseiten, von Zeit zu Zeit gereinigt werden.

Die Reinigung der Innenseiten spielt nicht zuletzt eine wichtige Rolle, um Schmutzablagerung und Keimwachstum zu verhindern.

Viele Backöfen haben nach außen oder nach innen schwenkbare Ofentüren. Zwar sind bei nach außen schwenkende Ofentüren sowohl die Innen- als auch die Außenseiten zu reinigen, allerdings besteht hier, speziell nach dem Backbetrieb, der Nachteil, einer erhöhten Verletzungsgefahr.

Aus Gründen einer gesenkten Verletzungsgefahr als auch aus Platzspargründen haben sich nach innen öffnende Türen als vorteilhaft erwiesen. Auch hier sollen die Glasscheiben von beiden Seiten reinigbar sein.

Während das Reinigen der Außenseite bei derartigen Türen kein Problem darstellt, istder Zugang zur Innenseite versperrt. Viele Türmechanismen von nach innen öffnenden Backofentüren haben somit den Nachteil, dass die Innenseiten der Backofentüren umständlich zu reinigen sind. Meist müssen die Türen dazu ausgebaut werden.

Ein erster Ansatz zur Erleichterung der Reinigung von nach innen öffnenden Türen eines Backofens, welche um eine horizontale Achse schwenkbar sind, findet sich in DE 20 2009 01 1 934 U1 . Die Ofentür dieses Backofens verschließt eine Ofenkammer in einer Schließstellung von innen und schwenkt durch eine Schwenkachse zum Öffnen in die Ofenkammer hinein. Dazu ist die Tür mit einem Ausleger verbunden. Zu Reinigungszwecken ist die Tür von dem Ausleger durch lösbare Verbindungselemente wie Rändelschrauben teilweise lösbar, damit sie um einen Drehpunkt derart nach unten geschwenkt werden kann, dass die Innenseite der Tür in Richtung Ofenöffnung weist. Dieser Mechanismus hat den Nachteil, dass die Tür in der Reinigungsstellung frei nach unten hängt. Ferner muss zur Reinigung der Türinnenseite relativ weit in den Backofen hineingegriffen werden. Dies ist nicht nur unbequem, sondern birgt auch die Gefahr von Verbrennungen, wenn der Ofen während der Reinigung noch eine Restwärme aufweist.

Die DE 20 2008 016 182 111 zeigt eine Ofentür mit einer gewölbten Glasscheibe, die nach innen in die Backkammer geöffnet wird. Die Tür ist dabei derart ausgebildet, dass sie in Rbhtung der Innenseite des Ofens um eine Drehachse geschwenkt wird. Durch das Schwenken wird die Ofentür so positioniert, dass die Außenseite der Ofentür der Ofenwandung zugewandt angeordnet wird, so dass ein Zugriff auf die Innenseite der Ofentür ermöglicht ist. Ein Zugriff auf Innen- und Außenseiten gleichzeitig ist dabei nicht möglich.

In diesen Systemen ist es nachteilig, dass die Ofentür einen größeren Platzbedarf hat, aufgrund der speziellen Geometrie, die notwendig ist, um ein derartiges Versenken der Tür in der Backkammer zu ermöglichen. Durch diese Form wird in geöffnetem Zustand gegebenenfalls auch der Zugriff in die Backkammer erschwert.

In DE 10 2012 204 208 A1 wird eine entnehmbare Backofentür beschrieben, welche schwenkbar gelagert ist. Die Tür ist über eine horizontale Welle antreibbar und weist mindestens einen Halter mit einem Verbindungselement auf. Eine horizontal angeordnete Welle weist mindestens einen Mitnehmer mit einer Aufnahmeöffnung auf. Das Verbindungselement und die Aufnahmeöffning sind derart gestaltet und angeordnet, dass die Tür durch Einführen eines Verbindungselements in die Aufnahmeöffnung mit der Welle verbindbar ist. Auch hier erfolgt ein aufwendiges Herausnehmen der Tür durch Betätigung von Rändelschrauben. In DE 20 2012 008 899 111 wird eine Backofentür mit einer durch einen Schwenkmechanismus herausnehmbaren Türscheibe aus einem Rahmen mit an drei Seiten vorgesehenen Rahmenteilen offenbart. Dabei weist die Backofentür zwei sich gegenüberliegende Rahmenteile mit einer Führungseinrichtung zum Einschieben der Türscheibe sowie ein zwischen den Rahmenteilen angeordnete Anschlageinrichtung auf. Die Glasscheibe kann beim Öffnen der Türen nach innen geradlinig und direkt aus dem Rahmen durch die Türöffnung gezogen werden. Allerdings sind dazu Wärmeschutzhandschuhe nötig, was wiederum aufwendig gefährlich ist.

Im Dokument DE 10 201 1 084 568 B4 wird ein Türmechanismus mit einer um eine horizontale Achse schwenkbare Tür offenbart. Dazu ist mindestens ein Haltemittel vorgesehen und derart angeordnet, dass es in der Reinigungsstellung einer Druckbelastung gegen die Türinnenseite mindestens teilweise entgegenwirkt. Durch einen Führungsmechanismus mit einem Getriebe wird die Ofentür beim Verfahren in die Reinigungsstellung auf einer vorgegebenen Bahn gleichzeitig translatorisch und rotatorisch bewegt. Der Führungsmechanismus umfasst dabei ein komplexes System aus Führungsstangen, welche jeweils an einem Ende mit einem Ausleger verbunden sind und an dem jeweils gegenüberliegenden Ende mit einem Beschlag verbunden sind.

In DE 10 201 1 084 570 B4 wird ein Tür-Schiebemechanismus für einen Backofen beschrieben, durch welchen die Tür nach außen in eine Reinigungsstellung geschwenkt werden kann (s. Fig. 3). Die Ofentür aus Glas ist fest mit zwei seitlich angeordneten Beschlägen verbunden. Jeder der Beschläge weist als sogenannte Schlüssellochführung ein schlüssellochförmiges Langloch auf, durch welches die horizontale Achse gesteckt ist. Nachteilig ist der Platzverbrauch durch die Reinigungsstellung, bei welcher die Tür nach außerhalb des Ofens liegt.

Die DE 10 201 1 084 571 B4 beschreibt einen Etagen backofen mit einer um eine horizontale Achse verschwenkbaren Tür aus Glas, wobei die Tür über eine Türwelle und seitlich angeordnete Lager mindestens einen Schnellverschluss zur Trennung der Türwelle von den seitlich angeordneten Lagern aufweist. In einer alternativen Ausgestaltung trägt ein kompliziert ausgestalteter Mechanismus aus Auslegern oder Exzenter-Lagern mit einer Zwangsführung zur Öffnung der Tür und einer möglichen Reinigung ihrer Innenseite bei. Die Tür wiederum ist durch eine Schraubverbindung lösbar mit der Türwelle verbunden. Dazu sind zwei fest mit der Türwelle verbundene Beschläge mit Innengewinden zur Aufnahme von Rändelschrauben vorgesehen. Zum Lösen der Tür von der Türwelle für Reinigungszwecke müssen also stets die Rändelschrauben gelöst werden, was umständlich und zeitaufwendig ist. In der Schrift DE 10 201 1 002 731 B4 wird eine in das Innere der Backkammer verschiebbare Ofentür offenbart, welche einfach aus dem Ofeninneren herausgezogen werden kann. Weiterhin wird mindestens ein schwenkbar gelagerter Türanschlag verwendet, mit welchem die Ofentür jeweils beidseitig abschließt und auf dem die Ofentür im geöffneten Zustand ruht. Zudem wird in der Schrift eine Sicherungsvorrichtung offenbart, durch welche ein Herausziehen der Ofentür aus der Backkammer verhindert wird, wenn sich die Tür nicht in einem geöffneten Zustand befindet oder eine manuelle Freigabe des Herausziehens nicht erfolgt ist.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung mit einem Türmechanismus für eine Einrichtung zur Wärmebehandlung von Lebensmitteln, insbesondere für einen Backofen, zur Verfügung zu stellen, mittels welcher die Tür einfach, komfortabel und sicher gereinigt werden kann.

Diese Vorrichtung soll insbesondere bei Backöfen zur Anwendung kommen, deren Türen nach innen zu öffnen sind. Dabei handelt es sich bevorzugt um Etagen backöfen mit einer Glastür.

Diese Aufgabe wird mit den in den Schutzansprüchen 1 ,9 und 14 aufgeführten Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Ansprüchen 2 bis 8 und 10 bis 13 angegeben.

Die Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung zum form- und kraftschlüssigen Halten von Scheiben als Tür einer Einrichtung zur Wärmebehandlung von Lebensmitteln, insbesondere eines Backofens, umfassend eine Türwelle, mindestens eine Scheibenhalterung, mindestens eine Gegenhalterung, mindestens ein Rastelement, das auf einem federnden Druckstück gelagert ist. Das Rastelement ist mit dem federnden Druckstück in oder auf der Scheibenhalterung angebracht und mit dieser verbunden. Bevorzugt ist das Rastelement (16) mit dem federnden Druckstück (15) in einer Bohrung der Scheibenhalterung angebracht. Die Scheibenhalterung und die Gegenhalterung sind mit der Türwelle verbunden. Die Scheibenaufnahme ist im Innenraum der Einrichtung zur Wärmebehandlung von Lebensmitteln, insbesondere des Backofens angebracht.

Kern der Erfindung ist die Scheibe mittels Federkraft an der Türwelle zu halten, um sie vorteilhaft ohne Werkzeug leicht mit der Hand entnehmen und wieder einsetzen zu können. Die bisher aus dem Stand der Technik bekannten Lösungen sind mechanisch immer sehr aufwändig. Die Feder- Lösung ist sehr einfach und preiswert, und auch leicht zu handhaben. Die erfindungsgemäße Vorrichtung findet insbesondere Verwendung in den Backöfen von kommerziell betriebenen Backbetrieben und Backstuben sowie in Backöfen, wie sie in Filialen von Supermärkten und Backshops anzutreffen sind. In einer Ausführungsform handelt es sich um Etagen backöfen. Weiterhin kann die erfindungsgemäße Vorrichtung auch in Gärschränken, Dampfgarern oder anderen Einrichtungen zur Wärmebehandlung von Lebensmitteln eingesetzt werden. Voraussetzung dafür ist stets, dass es eine, zur Scheibenaufnahme ergänzendes Gegenstück gibt, welches an der Scheibe angebracht ist.

Die Einrichtung zur Wärmebehandlung von Lebensmitteln, insbesondere der Backofen, wird durch ein Gehäuse gebildet. Das Gehäuse weist dabei eine Decke, einen Boden, zwei Seitenwände und eine Rückseite auf, welche jeweils eine Innenseite und eine Außenseite aufweisen. Weiterhin weist das Gehäuse eine Öffnung mit Dichtleisten auf, in welche eine Tür eingelassen wird, die den Behandlungsraum (insbesondere Backraum) von außen trennt. Im geschlossenen Zustand ist die Tür dabei in Kontakt mit einem am Boden in der Innenseite der Einrichtung angebrachten Anschlages, welcher ein Ausschwenken der Scheibe veitiindert. In einer Ausführungsform ist der Anschlag in die Wandung des Innenraums des Backofens integriert. Der Behandlungsraum oder Backraum wird im Folgenden auch als Innenraum der Einrichtung bezeichnet. In aller Regel ist die Breite des Gehäuses größer als die Breite der Ofentür bzw. Scheibe.

Bevorzugt sind die Türen der Einrichtung (insbesondere die Ofentüren des Backofens) nach innen, zum Innenraum der Einrichtung zu öffnen. Dies ist vorteilhaft platzsparend und sicher, da das bedienende Personal oder vorbeilaufende Kundschaft beim Öffnen nicht in Kontakt mit einer evtl. noch heißen Tür kommt.

Auch wenn sich die Erfindung prinzipiell auch auf andere Türen anwenden lässt weist die Tür bevorzugt eine Glasscheibe zur vorteilhaften Durchsicht zur Kontrolle sowie zur Präsentation der im Innenraum befindlichen Ware auf. In einer bevorzugten Ausführungsform besteht die mindestens eine Tür im Wesentlichen aus einer rahmenlosen Scheibe und deren Halterung. Die Scheibe besteht dabei aus einem hitzebeständigen Material. In einer Ausführungsform handelt es sich bei der Scheibe der Ofentür um eine Einfachverglasung.

Als Tür der Einrichtung (bevorzugt des Ofens) wird im Folgenden die Scheibe bezeichnet. Erfindungsgemäß ist die Glasscheibe durch eine Vorrichtung, umfassend eine Scheibenaufnahme und ein auf oder in der Glasscheibe befestigtes Gegenstück einfach und komfortabel aus dem Innenraum der Einrichtung entnehmbar und sicher beidseitig zu reinigen. Das Gegenstück enthält eine Aussparung in welches das Rastelement der federbelasteten Halterung einrastet.

Die Dicke der Scheibe darf den Abstand zwischen Scheibenhalterung und Gegenhalterung nicht überschreiten.

In einer Ausführungsform ist die Türwelle erfindungsgemäß als Rundstab ausgebildet. Die Scheibenhalterung, die Gegenhalterung sowie das federnde Druckstück mit Kugel oder Raster ist jeweils radial in dieselbe Richtung zeigend mit der Türwelle verbunden.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Türwelle der Scheibenaufnahme im oberen Drittel des Innenraums der Einrichtung, nahe zur Decke des Innenraums und zur Außenseite, zwischen den beiden Seitenwänden des Innenraums in Lagern angeordnet. Die Türwelle ist dabei bevorzugt jeweils in den Seitenwänden des oberen Teils des Innenraums beweglich und drehbar gelagert.

Die Türwelle ist im Innenraum der Einrichtung mit einem außerhalb der Einrichtung liegenden Griff verbunden.

Der Griff wird von der Außenseite der Einrichtung durch eine Person betätigt. Der Griff weist eine vorgespannte Feder auf. Durch die Anschlagsspannung der Feder nimmt der Griff mindestens zwei Anschlagspositionen an und wirkt gleichzeitig als Hebel. In einer Ausführungsform rastet der Griff in zwei Positionen ein, welche entweder für ein Schließen derTür (Schließen-Position) oder ein Öffnen der Tür (Öffnungs-Position) sorgen. Die Scheibenaufnahme ermöglicht dabei durch die sie umfassende Türwelle eine Schwenkbarkeit der Scheibe entlang der horizontalen Achse in die Öffnungs- oder Schließen-Position. In der Schließen-Position liegt die Scheibe am Dichtring des Anschlags des Innenraums an. Bevorzugt rastet der Griff in mindestens zwei Positionen ein, welche entweder für ein Schließen der Tür oder ein Öffnen der Tür sowie eine Zwischenposition (halb geöffnet) sorgen. In der Öffnungs-Position liegt die Scheibe im Innenraum horizontal.

Die Scheibenhalterung ist als Platte ausgebildet. Die Scheibenhalterung weist bevorzugt eine Bohrung auf, in welche das federnde Druckstück mit dem Rastelement einsetzbar ist.

Die Gegenhalterung ist als Platte ausgebildet. In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Gegenhalterung als Winkel ausgestaltet, wobei die kurze Seite mit der Türwelle verbunden ist. Die Scheibenhalterung und die Gegenhalterung sind so mit der Türwelle verbunden, dass sie parallel voneinander beabstandet angeordnet sind. Die Gegenhalterung ist in einem Abstand, welcher vorteilhaft so groß ist wie die Dicke der Scheibe, parallel zur Scheibenhalterung angeordnet. In einer bevorzugten Ausführungsform entspricht der Abstand zwischen Scheibenhalterung und Gegenhalterung der Dicke der Scheibe mit dem auf ihr angebrachten Gegenstück.

Die Scheibenhalterung und die Gegenhalterung sind drehfest und radial in eine Richtung zeigend mit der Türwelle verbunden und werden über diese angetrieben. Das drehfeste Verbinden erfolgt durch bekannte Fügeverfahren aus der Fertigungstechnik wie bspw. Schweißen, Kleben oder Löten.

Das federnde Druckstück umfasst zumindest eine Feder, bevorzugt einen Bolzen und eine Feder. Die Feder ist bevorzugt eine Schraubenfeder oderauch eine Blattfeder. In einer Ausführungsform umgibt die Feder den Bolzen.

An einem Ende, bevorzugt jenem Ende, welches mit der Scheibe bzw. dem Gegenstück oder Raststück der Scheibe in Verbindung kommt, ist ein Rastelement angebracht, welches in das Gegenstück einrasten kann. Das Rastelement ist entlang der Längsachse des federnden Druckstückes flexibel beweglich gelagert. An dem entsprechend anderen Ende weist das federnde Druckstück bevorzugt ein Gewinde auf, in welches eine Mutter eingelassen werden kann. Durch die Mutter ist das federnde Druckstück mit dem Rastelement in der Scheibenhalterung stabil gesichert.

Das federnde Druckstück, das Rastelement und ggf. die Mutter bilden eine Baueinheit und werden im Folgenden als federbelastete Halterung bezeichnet. Im Falle einer Kugel als Rastelement entspricht diese federbelastete Halterung einem Kugelschnäpper.

Alternativ zu einem Kugelschnäpper kommen jedoch auch andere federbelastete Halterungen, wie z. B. ein federbelasteter Haltebolzen, oder ein federbelastetes Halteblech in Betracht. Das Rastelement ist in diesen Ausführungsformen ein Bolzen oder ein Blech. In jedem Fall ist das Rastelement an seinem Ende so ausgestaltet, dass es in die Aussparung des Gegenstücks einrasten kann. Das federbelastete Druckstück und das Rastelement können eine Einheit bilden, so kann beispielsweise der Bolzen des federbelasteten Druckstücks identisch zu dem Bolzen des Rastelement sein. Im Falle, dass das federbelasteten Druckstück eine Blattfeder umfasst oder aus ihr besteht, ist bevorzugt das Ende der Blattfeder als Rastelement ausgestaltet. Die Position der Scheibenaufnahme korreliert mit der Position des Gegenstücks auf der Scheibe. Konkret korreliert die Position des Rastelement und des federnden Druckstücks mit der Position der Aussparung des Gegenstücks auf der Scheibe. Dies gewährleistet ein exaktes Positionieren der Scheibe in die Scheibenaufnahme.

Bevorzugt ist die Scheibenaufnahme ist im Innenraum der Einrichtung (bevorzugt des Backofens) angeordnet.

In einer Ausführungsform wird eine Türwelle im Innenraum eingebaut.

Bevorzugt ist die Anzahl der Scheibenhalterungen, Gegenhalterungen, federnden Druckstücke und Rastelemente gleich. Bevorzugt entspricht die Anzahl der Gegenstücke der Anzahl der Scheibenhalterungen, Gegenhalterungen und federnden Druckstücken mit Kugeln. Weiter bevorzugt entspricht die Anzahl der Gegenstücke der Anzahl der Einführhilfen. In einer weiteren Ausführungsform entspricht die Anzahl der Scheibenhalterungen, Gegenhalterungen und federnden Druckstücken mit Kugeln der Anzahl der Einführhilfen.

Bevorzugt sind mindestens eine Scheibenhalterung und mindestens eine Gegenhalterung und mindestens ein federndes Druckstück und ein Rastelement an der Türwelle befestigt.

In einer Ausführungsform wird genau eine Scheibenhalterung und genau eine Gegenhalterung und genau ein federndes Druckstück mit Rastelement im Innenraum der Einrichtung eingebaut, wobei diese dann bevorzugt mittig entlang der Längsachse der Türwelle und somit auch mittig zur der Breite der Decke des Innenraums angeordnet ist. Dementsprechend umfasst die Scheibe auch genau ein Gegenstück, welches entsprechend mittig auf der Breite der Glasscheibe positioniert ist.

In einer weiteren Ausführungsform werden genau zwei Scheibenhalterungen und zwei Gegenhalterungen und zwei federnde Druckstücke mit Rastelementen im Innenraum eingebaut. Diese werden in einem statisch günstigen Abstand entlang der Längsachse der Türwelle und somit auch statisch günstig zur der Breite der Decke des Innenraums angeordnet. Dementsprechend umfasst die Scheibe auch genau zwei Gegenstücke, welche entsprechend mittig auf der Breite der Glasscheibe positioniert sind.

Ganz besonders bevorzugt werden mindestens zwei Scheibenhalterungen und mindestens zwei Gegenhalterungen und mindestens zwei federnde Druckstücke mit Rastelementen in den Innenraum eingebaut. Diese werden in einem statisch günstigen und gleich ausgerichteten Abstand entlang der Längsachse der Türwelle und somit auch statisch günstig und voneinander gleich beabstandet zur der Breite der Decke des Innenraums angeordnet. Dementsprechend umfasst die Scheibe auch mindestens zwei Gegenstücke, welche entsprechend mittig auf der Breite der Glasscheibe positioniert sind.

Die Scheibe weist erfindungsgemäß mindestens ein an ihrer Oberfläche befestigtes Gegenstück zur lösbaren Verbindung mit der Scheibenaufnahme auf. In einer bevorzugten Ausführungsform dienen Bohrungen in der Scheibe zur Aufnahme/Befestigung des Gegenstückes.

Das erfindungsgemäße mindestens eine Gegenstück stellt bevorzugt einen Beschlag dar, welcher mit der Scheibe verbunden ist. Das Gegenstück ist in einer Ausführungsform als flache Platte geformt. In einer alternativen Ausführungsform ist das Gegenstück als Winkel geformt. In einer Ausführungsform ist das Gegenstück an einem Scheibenende angebracht.

In einer Ausführungsform ist das Gegenstück mit der Glasscheibe stoffschlüssig verklebt. Der Kleber ist dabei vorteilhaft hitzebeständig und weist lebensmitteltaugliche Eigenschaften auf. Durch den Kleber sind vorteilhaft alle Fugen und mögliche Sammelstellen vor Schmutz und Ablagerungen abgedichtet. In einer alternativen Ausführungsform ist das Gegenstück an die Glasscheibe geklemmt. Vorteilhaft kann die Glasscheibe so ohne Klebereste oder Kleberückstände gereinigt werden.

In einer alternativen Ausführungsform erstreckt sich das Gegenstück als lange Schiene oder Band entlang einer Seite der Scheibe.

Erfindungsgemäß umfasst das mindestens eine Gegenstück eine Aussparung, in welche das Rastelement der Scheibenaufnahme einrastbar ist. In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Aussparung kugelförmig gestaltet. Vorteilhaft wird dadurch der Druck der einrastenden Kugel besser verteilt. In einer alternativen Ausführungsform ist die Aussparung als Einkerbung gestaltet.

Bevorzugt weist die Scheibe mindestens eine Bohrung auf. In einer Ausführungsform weist die Scheibe genau eine Bohrung auf. In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Scheibe genau zwei Bohrungen auf. Besonders bevorzugt weist die Scheibe mindestens zwei Bohrungen auf. Die Anzahl der Bohrungen in der Scheibe entsprechen der Anzahl der Scheibenhalterungen, Gegenhalterungen federnden Druckstücke mit Rastelementen. Die Bohrungen befinden sich bevorzugt im oberen Drittel der Glasscheibe.

Im Falle von genau einer Bohrung ist diese entlang der Breite der Scheibe mittig angelegt. Im Falle von mehr als einer Bohrung sind die Bohrungen in einem statisch günstigen und glebh voneinander ausgerichteten Abstand entlang der Breite der Scheibe ausgerichtet.

In einer Ausführungsform dienen die Bohrungen zur Aufnahme des Rastelements der Scheibenaufnahme. In einer weniger bevorzugten Ausführungsform bildet die Bohrung in der Scheibe selbst das Gegenstück. Generell muss die Bohrung nicht durchgehend sein.

In dem Fall, dass die Scheibe mindestens eine Bohrung aufweist, umfasst das mindestens eine Gegenstück bevorzugt ein Raststück. In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Raststück als Metallzylinder ausgebildet.

Bevorzugt befindet sich die Aussparung in dem Raststück. Vorteilhaft wird dadurch ein Einrasten des Rastelements der Scheibenaufnahme ermöglicht. Das Raststück dient als Zentrierung für die Kugel.

Bevorzugt wird das Raststück in die Bohrung der Scheibe geklebt. In einer alternativen Ausführungsform wird das Raststück in die Bohrung der Scheibe geklemmt.

In einer alternativen Ausführungsform weist die Scheibe keine Bohrungen auf, wodurch vorteilhaft kein Angriffspunkt für Spannungen vorliegt. In diesem Fall entfällt die Verwendung des Raststückes. Um eine Einrastung des Rastelements der Scheibenaufnahme in das Gegenstück zu ermöglichen, muss die Aussparung im Gegenstück selbst für die Zentrierung des Rastelements vorgenommen werden.

Zum Reinigen des bevorzugt abgekühlten bzw. kalten Innenraums der Einrichtung wird der Griff betätigt und die Öffnungs-Position gesetzt. Die Scheibe wird dadurch nach innen geöffnet. Sie kann einfach aus der Scheibenaufnahme in Richtung Innenraum herausgezogen werden und dann, mit den Gegenstücken voraus aus der Öffnung der Einrichtung aus dem Innenraum nach außen gezogen werden. Nach der Reinigung wird die Scheibe mit den Gegenstücken voraus, in die Öffnung der Einrichtung gefädelt und dort entlang der an der Decke angebrachten Einführhilfe(n) in die Scheibenaufnahme geführt, wo die mindestens ein Rastelement des federnden Druckstückes in das mindestens eine Gegenstück in der Scheibe einrastet. Die Scheibe wird durch die erfindungsgemäße Verbindung zwischen Scheibenaufnahme und Gegenstück gehalten und kann zum Betrieb der Einrichtung durch Betätigung des Griffes in die Schließen-Position geschlossen werden. Die Scheibe hält durch die Rastung des Rastelements der Scheibenaufnahme mit dem Gegenstück sowie durch Schwerkraft. Die Scheibe ist nur in der Öffnungs-Position aus der Scheibenaufnahme entnehmbar.

Vorteilhaft wird durch die erfindungsgemäße Vorrichtung eine mechanische Bewegung der Scheibe und ein Verklemmen oder Verbiegen einzelner Komponenten der Anordnung verhindert. Die erfindungsgemäße Vorrichtung stellt eine preiswerte Lösung zur Fixierung und Bewegung einer Scheibe in einer Einrichtung zur Wärmebehandlung von Lebensmitteln, insbesondere einem Backofen, dar.

Die Scheibe ist erfindungsgemäß mit der Scheibenaufnahme lösbar verbunden und kann mit dieser verwendet werden.

Bevorzugt ist mindestens eine Einführhilfe für die Scheibe im Innenraum der Einrichtung angeordnet.

Das Vorsehen einer Einführhilfe ermöglicht es, die Scheibe mit dem auf ihr befestigten Gegenstück auf einfache, schnelle und unkomplizierte Art und Weise in die Scheibenaufnahme im Innenraum der Einrichtung zu führen, ohne dass sich der Bediener aufgrund der NichtSichtbarkeit der Scheibenaufnahme im geöffneten Zustand unnötig anstrengen muss und damit Zeit spart. Sie dient vorteilhaft der besseren Orientierung, Justierung und Fixierung beim Einführen der Scheibe in die Scheibenaufnahme. In einer Ausführungsform ist die Einführhilfe vorteilhaft als Höhenfixierung oder Seitenfixierung ausgestaltet. In einer alternativen Ausführungsform ist die Einführhilfe vorteilhaft als Höhenfixierung und Seitenfixierung ausgestaltet.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Einführhilfe als flacher Quader ausgebildet. Dieser ist bevorzugt an der Decke des Innenraums der Einrichtung angeordnet.

Aus optischen Gründen wird die Scheibenaufnahme bevorzugt außerhalb des Sichtbereichs angeordnet. Dies hat jedoch zur Folge, dass diese auch dann nicht sichtbar sind, wenn ein freier Blick auf diese Hilfreich wäre, bspw. beim Einsetzen der Scheibe in die Scheibenaufnahme in der Öffnungs-Position des Griffes. In einer Ausführungsform ist die Einführhilfe derart gestaltet, dass die in der Scheibenaufnahme lösbar befestigte Scheibe die Einführhilfe zumindest teilweise berührt. In einer alternativen Ausführungsform sind die Scheibe und zumindest ein Teil der Einführhilfe in keinem Kontakt zueinander.

In einer alternativen Ausführungsform ist die Einführhilfe auch in die Wandung oder Decke des Innenraums der Einrichtung integriert.

In einer Ausführungsform ist die Einführhilfe fluchtend zu der Position der Scheibe in der Scheibenaufnahme angeordnet.

Die Scheibenaufnahme, das Gegenstück und die Einführhilfe bestehen aus einem hitzebeständigen und hygienischen Material wie Edelstahl, Keramik oder Polytetrafluorethylen.

In einer Ausführungsform bestehen die Scheibenaufnahme, das Gegenstück und die Einführhilfe aus demselben hitzebeständigen und hygienischen Material. In einer alternativen Ausführungsform bestehen die Scheibenaufnahme, das Gegenstück und die Einführhilfe aus unterschiedlichen hitzebeständigen und hygienischen Materialien.

In einer Ausführungsform handelt es sich um rostfreien Edelstahl, welcher vorteilhaft für eine hygienische Verwendung zum Einsatz kommt.

Übliche Temperaturen in Backöfen sind bis 320°C, bei Pizzaöfen auch höher Vorzugsweise bestehen alle Elemente der erfindungsgemäßen Vorrichtung aus Materialien, die beständig sind gegen in Bäckereibetrieben regelmäßig verwendete Laugen und Säuren sowie gegen handelsübliche Backofenreiniger.

Für die Realisierung der Erfindung ist es auch zweckmäßig, die vorbeschriebenen erfindungsgemäßen Ausgestaltungen, Ausführungsformen und Merkmale der Ansprüche in jeder Anordnung miteinander zu kombinieren. Ausführungsbeispiel

Nachfolgend soll die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels eingehender erläutert werden. Das Ausführungsbeispiel soll dabei die Erfindung anhand der Anwendung zum form- und kraftschlüssigen Halten von Scheiben eines Backofens beschreiben ohne diese zu beschränken. Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung näher erläutert. Dabei zeigen

Fig. 1 den Backofeneingangsbereich im Seitenprofil mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung, umfassend Scheibenaufnahme und Scheibe mit Gegenstück,

Fig. 2 eine aus der Scheibenaufnahme herausgezogene Scheibe mit Gegenstück und

Raststück,

Fig. 3 Einzelbilder der Scheibenaufnahme und der Scheibe mit Gegenstück und Raststück im

Schnitt A-A und im Schnitt B-B, jeweils bezogen auf Figur 2,

Fig. 4 eine in der Scheibenaufnahme eingerastete Scheibe mit Gegenstück und Raststück Fig. 5 die Scheibenaufnahme und Scheibe mit Gegenstück und Raststück im Schnitt A-A und im Schnitt B-B, jeweils bezogen auf Figur 4,

Fig. 6 die Scheibenaufnahme in der Draufsicht mit einer Detailansicht im Schnitt A-A und B-B, Fig. 7 den Backofeneingangsbereich in der Frontansicht und im Seitenprofil mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung im geschlossenen Zustand (Schließen-Position),

Fig. 8 den Backofeneingangsbereich in der Frontansicht und im Seitenprofil mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung im offenen Zustand (Öffnungs-Position).

Figur 1 zeigt den Eingangsbereich des Gehäuses 2 des Backofens 1 im Seitenprofil mit der Frontseite 6 auf der rechten Seite der Abbildung und der erfindungsgemäßen Vorrichtung, umfassend Scheibenaufnahme 18 und Scheibe 8 mit Gegenstück 19. Entlang der gesamten Öffnung 3 des Backofens ist eine Dichtleiste 7 angebracht. Die Scheibe 8 ist, wie in den folgenden Figuren auch, aus Glas. Sie ist in der Scheibenhalterung 18 angeordnet und ist in den Innenraum 4 des Backofens 1 geschwenkt. Der Backofen 1 weist somit die Öffnungs-Position auf. Die Glasscheibe 8 befindet sich dabei unterhalb der Einführhilfe 1 1. Die Einführhilfe 1 1 befindet sich an der Decke des Innenraums 4 des Backofens 1. Alle in den Figuren gezeigten Einführhilfen 1 1 sind beispielhaft als Hutprofile mit einer Höhe von 20 mm ausgebildet.

Figur 2 zeigt eine aus der Scheibenaufnahme 18 herausgezogene Scheibe 8 mit zwei Gegenstücken 19 und zwei Raststücken 20 in der Draufsicht. Die Raststücke 20 sind in die Bohrungen der Scheibe eingeklebte Metallzylinder, welche eine Aussparung aufweisen. Die Scheibenaufnahme 18 umfasst dabei eine Türwelle 9, welche als Rundstab ausgebildet ist. Die Türwelle 9 ist drehbar gelagert und durch einen an ihr angebrachten Griff 10 beweglich. An die Türwelle 9 sind zwei Scheibenhalterungen 12 und zwei Gegenhalterungen 13 (in der Figur nicht gezeigt) geschweißt. In eine Bohrung 21 (nicht gezeigt) in der Scheibenhalterung 12 ist jeweils eine federbelastete Halterung 17 (z. B. ein Kugelschnäpper) eingelassen, deren Muttern 14 in der Figur in der Draufsicht sichtbar sind. Bei den Muttern 14 handelt es sich, wie in allen Figuren, nur beispielhaft um eine Sechskantmutter.

Figur 3 zeigt im Schnitt A-A das Profil einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, umfassend die Scheibenaufnahme 18 und die herausgezogene Scheibe 8 mit Gegenstück 19 und Raststück 20. Das Gegenstück 19 ist ein Metallwinkel mit geringer Dicke, welcher an einem Ende der Scheibe 8 angeklebt ist. Das Raststück 20 ist ein Metallzylinder, welcher in eine Bohrung in der Scheibe 8 eingeklebt ist. Das Raststück 20 weist eine Aussparung auf. Die Scheibenaufnahme im Schnitt A-A umfasst die Türwelle 9, sowie die Scheibenhalterung 12 und Gegenhalterung 13. Die Gegenhalterung 13 ist als Winkel ausgestaltet, wobei die kurze Seite mit der Türwelle 9 verbunden ist. Die Scheibenhalterung 12 und die Gegenhalterung 13 sind so mit der Türwelle 9 verbunden, dass sie parallel voneinander beabstandet angeordnet sind. Der Abstand zwischen Scheibenhalterung 12 und Gegenhalterung 13 entspricht der Dicke der Scheibe 8 mit dem auf ihr angebrachten Gegenstück 19. In einer Bohrung 21 (in der Figur nicht gezeigt) in der Scheibenhalterung 12 ist eine federbelastete Halterung 17 angeordnet. Die federbelastete Halterung (z. B. ein Kugelschnäpper) weist ein federndes Druckstück 15 auf, welches aus einem Metallbolzen und eine ihn umgebende Feder besteht. Ein Rastelement 16 auf dem federnden Druckstück 15 gelagert. Das federnde Druckstück 15 ist in der Scheibenaufnahme 12 mit einer Mutter 14 gesichert.

Figur 4 zeigt eine in der Scheibenaufnahme 18 lösbar befestigte Scheibe 8 mit zwei Gegenstücken 19 und zwei Raststücken 20 (jeweils nicht gezeigt) in der Draufsicht. Die Raststücke 20 sind in die Bohrungen der Scheibe eingeklebte Metallzylinder, welche eine Aussparung aufweisen. Die Scheibenaufnahme 18 umfasst dabei eine Türwelle 9, welche als Rundstab ausgebildet ist. Die Türwelle 9 ist drehbar gelagert und durch einen an ihr angebrachten Griff 10 beweglich. An die Türwelle 9 sind zwei Scheibenhalterungen 12 und zwei Gegenhalterungen 13 (in der Figur nicht gezeigt) geschweißt. In eine Bohrung 21 (nicht gezeigt) in der Scheibenhalterung 12 ist jeweils eine federbelastete Halterung 17 eingelassen, dessen Muttern 14 in der Figur in der Draufsicht sichtbar sind.

Figur 5 zeigt im Schnitt A-A das Profil einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, umfassend die Scheibenaufnahme 18 und die in ihr lösbar befestigte Scheibe 8 mit Gegenstück 19 und Raststück 20. Das Gegenstück 19 ist ein Metallwinkel mit geringer Dicke, welcher an einem Ende der Scheibe 8 angeklebt ist. Das Raststück 20 ist ein Metallzylinder, welcher in eine Bohrung in der Scheibe 8 eingeklebt ist. Das Raststück 20 weist eine Aussparung auf, in welche das Rastelement 16 der federbelasteten Halterung 17 einrastbar ist. In einer Bohrung 21 (in der Figur nicht gezeigt) in der Scheibenhalterung 12 ist die federbelastete Halterung 17 angeordnet. Die federbelastete Halterung weist ein federndes Druckstück 15 auf, welches aus einem Metallbolzen und eine ihn umgebende Feder besteht. Ein Rastelement 16 (z. B. eine Kugel) ist auf dem federnden Druckstück 15 gelagert. Das federnde Druckstück 15 ist in der Scheibenaufnahme 12 mit einer Mutter 14 gesichert. Die Scheibenaufnahme im Schnitt A-A umfasst die Türwelle 9, sowie die Scheibenhalterung 12 und Gegenhalterung 13. Die Gegenhalterung 13 ist als Winkel ausgestaltet, wobei die kurze Seite mit der Türwelle 9 verbunden ist. Die Scheibenhalterung 12 und die Gegenhalterung 13 sind so mit der Türwelle 9 verbunden, dass sie parallel voneinander beabstandet angeordnet sind. Der Abstand zwischen Scheibenhalterung 12 und Gegenhalterung 13 entspricht der Dicke der Scheibe 8 mit dem auf ihr angebrachten Gegenstück 19.

Figur 6 zeigt in der linken Abbildung eine Draufsicht auf die Scheibenaufnahme 18 ohne federbelastete Halterung 17. In der Draufsicht zu sehen ist die Türwelle 9 und die Scheibenhalterung 12.

In der rechten Abbildung ist der Schnitt B-B aus der linken Abbildung durch die Scheibenaufnahme 18 ohne federbelastete Halterung 17 zu sehen. Die Gegenhalterung 13 ist als Winkel ausgestaltet, wobei die kurze Seite mit der Türwelle 9 verbunden ist. Die Scheibenhalterung 12 und die Gegenhalterung 13 sind so mit der Türwelle 9 verbunden, dass sie parallel voneinander beabstandet angeordnet sind. Der Abstand zwischen Scheibenhalterung 12 und Gegenhalterung 13 entspricht der Dicke der Scheibe 8 mit dem auf ihr angebrachten Gegenstück 19.

Figur 7 zeigt in der linken Abbildung das Gehäuse 2 des Backofens 1 von der Front. Die Öffnung 3 im Backofen 1 ist durch die Scheibe 8 versperrt. Der Backofen 1 ist somit im geschlossenen Zustand und der Griff 10 befindet sich nach oben ausgerichtet auf der Schließen-Position.

Die rechte Abbildung zeigt im Seitenprofil den Eingangsbereich des Gehäuses 2 des Backofens 1 mit Griff 10 im Seitenprofil mit der Frontseite 6 auf der linken Seite der Abbildung mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung, umfassend Scheibenaufnahme 18 und Scheibe 8 mit Gegenstück 19. Die Scheibe 8 liegt auf der Dichtleiste 7 an, welche die gesamte Öffnung 3 (nicht gezeigt) im Backofen 1 umgibt. Weiterhin liegt die Scheibe 8 am Anschlag 5 des Innenraums 4 des Backofens 1 an. Die Scheibe 8 ist in der Scheibenhalterung 18 angeordnet. An der Decke des Innenraums 4 des Backofens 1 befindet sich die Einführhilfe 1 1. Der Backofen 1 weist somit die Schließen-Position auf.

Figur 8 zeigt in der linken Abbildung das Gehäuse 2 des Backofens 1 von der Front. Die Öffnung 3 im Backofen 1 wird durch die Scheibe 8, welche im Innenraum 4 des Backofens 1 hochgeklappt ist, freigegeben. Der Backofen 1 ist somit im offenen Zustand und der Griff 10 befindet sich nach unten ausgerichtet auf der Öffnungs-Position.

Die rechte Abbildung zeigt im Seitenprofil den Eingangsbereich des Gehäuses 2 des Backofens 1 mit Griff 10 im Seitenprofil mit der Frontseite 6 auf der linken Seite der Abbildung mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung, umfassend Scheibenaufnahme 18 und Scheibe 8 mit Gegenstück 19. Entlang der gesamten Öffnung 3 des Backofens ist die Dichtleiste 7 angebracht. Die Scheibe 8 ist in der Scheibenhalterung 18 angeordnet und in den Innenraum 4 des Backofens 1 geschwenkt. Der Backofen 1 weist somit die Öffnungs-Position auf. Die Glasscheibe 8 befindet sich dabei unterhalb der Einführhilfe 1 1 . Die Einführhilfe 1 1 befindet sich an der Decke des Innenraums 4 des Backofens 1 . Die Scheibe 8 ist in der Scheibenaufnahme 18 drehbar gelagert. Alle Komponenten der in allen Figuren gezeigten Scheibenaufnahme und des Gegenstückes und des Raststückes bestehen bevorzugt aus rostfreiem Edelstahl.

Bezugszeichen

1 Einrichtung zur Wärmebehandlung von Lebensmitteln, insbesondere Backofen

2 Gehäuse des Einrichtung, insbesondere des Backofens

3 Öffnung in der Einrichtung, insbesondere im Backofen

4 Innenraum der Einrichtung, insbesondere des Backofens

5 Anschlag

6 Frontseite

7 Dichtleiste

8 Scheibe

9 Türwelle

10 Griff

1 1 Einführhilfe

12 Scheibenhalterung

13 Gegenhalterung

14 Mutter

15 federndes Druckstück

16 Rastelement

17 federbelastete Halterung

18 Scheibenaufnahme

19 Gegenstück

20 Raststück

21 Bohrung für federndes Druckstück und Rastelement