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Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR LATERALLY FENCING IN A LOADING RAMP FOR ANIMALS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2003/086812
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for laterally fencing in a loading ramp (1) for animals. Said loading ramp is mounted on a transporting vehicle (2) and has a surface (30) with a longitudinal axis (6) that can be walked upon. The inventive device comprises: A) two lateral delimiting walls (3), which can be mounted on the loading ramp (1) while extending parallel to the longitudinal axis (6), whereby each has a lower lateral edge (11) also extending parallel to the longitudinal axis (6), and; B) hinges (4) with rotation axes (5) extending parallel to the lateral edges (11). At least one hinge (4) can be mounted between a delimiting wall (3) and the loading ramp (1) whereby enabling the delimiting walls (3) to pivot about the rotation axes (5), to be upwardly folded open into a position perpendicular to the surface (30), and to be folded together into a position parallel to the surface (30). The device also comprises: C) supporting means (8) that can be detachably fastened to one another on the upwardly folded open delimiting walls (3) whereby enabling the delimiting walls (3) to be fixed in the upwardly folded open position.

Inventors:
Von Rechenberg, Brigitte (Mühlemattstrasse 15 B, Birmensdorf, CH-8903, CH)
Hofmann, Margaret (Chemin Jean Pavillard 14, Pully, CH-1009, CH)
Meyer, Marc (Chemin du Mont-Tendre 19, Lausanne, CH-1007, CH)
Application Number:
PCT/CH2002/000208
Publication Date:
October 23, 2003
Filing Date:
April 15, 2002
Export Citation:
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Assignee:
Stiftung, Forschung Für Das Pferd c/o Veterinär-chirurgische, Klinik Der Universität Zürich (Winterthurerstrasse 260, Zürich, CH-8057, CH)
Von Rechenberg, Brigitte (Mühlemattstrasse 15 B, Birmensdorf, CH-8903, CH)
Hofmann, Margaret (Chemin Jean Pavillard 14, Pully, CH-1009, CH)
Meyer, Marc (Chemin du Mont-Tendre 19, Lausanne, CH-1007, CH)
International Classes:
B60P1/43; B60P3/04; B60P1/00; B60P3/00; (IPC1-7): B60P3/04; B60P1/43
Attorney, Agent or Firm:
Lusuardi, Werther (Dr. Lusuardi AG, Kreuzbühlstrasse 8, Zürich, CH-8008, CH)
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Claims:
Patentansprüche
1. Vorrichtung zur seitlichen Einzäunung einer an einem Transportfahrzeug (2) angebrachten, eine begehbare Fläche (30) mit einer Längsachse (6) aufweisenden Verladerampe (1) für Tiere, umfassend A) zwei seitliche Begrenzungswände (3), welche parallel zur Längsachse (6) an einer Verladerampe (1) anbringbar sind und je zwei untere, zur Längsachse (6) parallele Seitenkanten (11) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass B) die Vorrichtung Scharniere (4) mit zu den Seitenkanten (11) parallelen Drehachsen (5) umfasst, wobei je mindestens ein Scharnier (4) zwischen einer Begrenzungswand (3) und der Verladerampe (1) anbringbar ist, so dass die Begrenzungswände (3) um die Drehachsen (5) schwenkbar sind, in eine zur Fläche (30) senkrechte Position nach oben aufklappbar sind und in eine zur Fläche (30) parallele Position zusammenklappbar sind ; und C) die Vorrichtung Stützmittel (8) umfasst, welche an den nach oben aufgeklappten Begrenzungswänden (3) lösbar befestigbar sind, wodurch die Begrenzungswände (3) in der nach oben aufgeklappten Position fixierbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützmittel (8) Stangen (14) und Halterungen (9) mit Arretiermitteln (10) umfassen, wobei D) je eine Halterung (9) an einer zur Längsachse (6) der Verladerampe (1) parallelen Seitenwand (7) eines Transportfahrzeuges (2) befestigbar ist ; E) die Stangen (14) je eine Zentralachse (13) aufweisen und parallel zur Zentralachse (13) verschiebbar in den Halterungen (9) aufnehmbar sind ; und F) die Stangen (14) mittels der Arretiermittel (10) in ihrer ausrespektive eingefahrenen Position blockierbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützmittel (8) Feststellmittel (15) umfassen, welche an den Begrenzungswänden (3) lösbar befestigbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungswände (3) hintere, quer zur Längsachse (6) verlaufende Seitenkanten (12) aufweisen und dass die Feststellmittel (15) an den Stangen (14) befestigbare Haken (17) umfassen, welche in der ausgefahrenen Position der Stangen (14) die Begrenzungswände (3) um die hinteren Seitenkanten (12) umklammern.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie Steckwände (23) umfasst und dass die Begrenzungswände (3) vordere, quer zur Längsachse (6) verlaufende Seitenkanten (22) aufweisen, wobei die Steckwände (23) zwischen den Begrenzungswänden (3) und dem hinteren Ende (19) eines Transportfahrzeug (2) einfügbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckwände (23) mittels Klammern (24) an den Begrenzungswänden (3) befestigbar sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie zusätzlich eine an einem Transportfahrzeug (2) schwenkbar befestigbare Verladerampe (1) mit einer begehbaren Fläche (30) und einer Längsachse (6) umfasst, wobei die Verladerampe (1) um eine zur Längsachse (6) orthogonale, zweite Drehachse (31) drehbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie zusätzlich transportierbare Zäune (25) umfasst, welche aus mehreren, schwenkbar miteinander verbundenen Zaunelementen (26) zusammenstellbar sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie zusätzlich an einem Transportfahrzeug (2) befestigbare Aufbewahrungsmittel (27) für die Zäune (25) umfasst, wobei mindestens ein Zaun (25) in seinem zusammengeklappten Zustand in den Aufbewahrungsmitteln (27) lösbar befestigbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufbewahrungsmittel (27) an der Seitenwand (7) eines Transportfahrzeuges (2) befestigbare zweite Halterungen (28) und Spannriemen (29) umfassen. GEÄNDERTE ANSPRÜCHE [beim Internationalen Büro am 06. März 2003 (06.03. 03) eingegangen ursprüngliche Ansprüche 110 durch geänderte Ansprüche 19 ersetzt] 1. Vorrichtung zur seitlichen Einzäunung einer an einem Transportfahrzeug (2) angebrachten, eine begehbare Fläche (30) mit einer Längsachse (6) aufweisenden Verladerampe (1) für Tiere, umfassend A) zwei seitliche Begrenzungswände (3), welche parallel zur Längsachse (6) an einer Verladerampe (1) anbringbar sind und je zwei untere, zur Längsachse (6) parallele Seitenkanten (11) aufweisen, wobei B) die Vorrichtung Scharniere (4) mit zu den Seitenkanten (11) parallelen Drehachsen (5) umfasst, wobei je mindestens ein Scharnier (4) zwischen einer Begrenzungswand (3) und der Verladerampe (1) anbringbar ist, so dass die Begrenzungswände (3) um die Drehachsen (5) schwenkbar sind, in eine zur Fläche (30) senkrechte Position nach oben aufklappbar sind und in eine zur Fläche (30) parallele Position zusammenklappbar sind ; und C) die Vorrichtung Stützmittel (8) umfasst, welche an den nach oben aufgeklappten Begrenzungswänden (3) lösbar befestigbar sind, wodurch die Begrenzungswände (3) in der nach oben aufgeklappten Position fixierbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass D) die Vorrichtung Steckwände (23) umfasst und dass die Begrenzungswände (3) vordere, quer zur Längsachse (6) verlaufende Seitenkanten (22) aufweisen, wobei die Steckwände (23) zwischen den Begrenzungswänden (3) und dem hinteren Ende (19) eines Transportfahrzeugs (2) einfügbar sind.
11. 2 Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützmittel (8) Stangen (14) und Halterungen (9) mit Arretiermitteln (10) umfassen, wobei D) je eine Halterung (9) an einer zur Längsachse (6) der Verladerampe (1) parallelen Seitenwand (7) eines Transportfahrzeuges (2) befestigbar ist ; E) die Stangen (14) je eine Zentralachse (13) aufweisen und parallel zur Zentralachse (13) verschiebbar in den Halterungen (9) aufnehmbar sind ; und F) die Stangen (14) mittels der Arretiermittel (10) in ihrer ausrespektive eingefahrenen Position blockierbar sind.
12. 3 Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützmittel (8) Feststellmittel (15) umfassen, welche an den Begrenzungswänden (3) lösbar befestigbar sind.
13. 4 Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungswände (3) hintere, quer zur Längsachse (6) verlaufende Seitenkanten (12) aufweisen und dass die Feststellmittel (15) an den Stangen (14) befestigbare Haken (17) umfassen, welche in der ausgefahrenen Position der Stangen (14) die Begrenzungswände (3) um die hinteren Seitenkanten (12) umklammern.
14. 5 Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckwände (23) mittels Klammern (24) an den Begrenzungswänden (3) befestigbar sind.
15. 6 Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie zusätzlich eine an einem Transportfahrzeug (2) schwenkbar befestigbare Verladerampe (1) mit einer begehbaren Fläche (30) und einer Längsachse (6) umfasst, wobei die Verladerampe (1) um eine zur Längsachse (6) orthogonale, zweite Drehachse (31) drehbar ist.
16. 7 Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie zusätzlich transportierbare Zäune (25) umfasst, welche aus mehreren, schwenkbar miteinander verbundenen Zaunelementen (26) zusammenstellbar sind.
17. 8 Vorrichtung nach Anspruch 71 dadurch gekennzeichnet, dass sie zusätzlich an einem Transportfahrzeug (2) befestigbare Aufbewahrungsmittel (27) für die Zäune (25) umfasst, wobei mindestens ein Zaun (25) in seinem zusammengeklappten Zustand in den Aufbewahrungsmitteln (27) lösbar befestigbar ist.
18. 9 Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufbewahrungsmittel (27) an der Seitenwand (7) eines Transportfahrzeuges (2) befestigbare zweite Halterungen (28) und Spannriemen (29) umfassen.
Description:
Vorrichtung zur seitlichen Einzäunung einer Verladerampe für Tiere Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur seitlichen Einzäunung einer an einem Transportfahrzeug angebrachten Verladerampe, gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Ein beim Verladen von Pferden in ein Transportfahrzeug häufig auftretendes Problem liegt darin, dass die Pferde leicht in Panik geraten, wenn sie über eine Verladerampe ohne seitliche Führung in das Transportfahrzeug gehen sollen. Ferner können sich die Tiere beim Betreten der Verladerampe verletzen, wenn sie beispielsweise mit den Hufen zwischen die Verladerampe und eine seitlich an der Verladerampe aufgestellte Begrenzungswand geraten. Auf dem Markt sind zwar Transportanhänger mit seitlichen Begrenzungen erhältlich. Allerdings sind bisher keine solche seitlichen Begrenzungswände erhältlich, welche nachträglich an einem Transportfahrzeug angebracht werden können.

Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur seitlichen Einzäunung einer Verladerampe zu schaffen, wodurch die Verletzungsgefahr der Tiere beim Überqueren der Verladerampe verringert wird.

Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe mit einer Vorrichtung zur seitlichen Einzäunung einer an einem Transportfahrzeug angebrachten Verladerampe, welche die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist.

Die erfindungsgemässe Vorrichtung umfasst zwei seitliche Begrenzungswände, welche parallel zur Längsachse einer Verladerampe an dieser anbringbar sind und je zwei untere, zur Längsachse parallele Seitenkanten aufweisen. Die Begrenzungswände sind mittels Scharnieren, welche zu den Seitenkanten parallele Drehachsen aufweisen an der Verladerampe befestigbar, so dass die Begrenzungswände um die Drehachsen schwenkbar sind und dabei in eine zur begehbaren Fläche der Verladerampe senkrechte Position nach oben aufklappbar sind und in eine zur begehbaren Fläche parallele Position zusammenklappbar sind. Ferner umfasst die Vorrichtung Stützmittel, welche an den nach oben aufgeklappten Begrenzungswänden lösbar befestigbar sind, so dass die Begrenzungswände in der nach oben aufgeklappten Position fixierbar sind.

Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, dass dank der erfindungsgemässen Vorrichtung : - das Tier nicht von der Verladerampe fallen kann ; - in der nach oben geklappten Position der Begrenzungswände kein Zwischenraum zwischen den seitlichen Begrenzungswänden und der Verladerampe besteht, so dass die Tiere mit ihren Hufen nicht in einen Spalt geraten und sich verletzen können ; - die seitlichen Begrenzungswände aufklappbar mit der Verladerampe verbindbar sind, und dadurch einfach nach oben aufgeklappt oder zum Transport zusammengeklappt werden können ; - das Tier durch eine einzige Person verladen werden kann ; und - die seitlichen Begrenzungswände in der nach oben geklappten Position stabilisierbar sind.

In der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung umfassen die Stützmittel auf jeder Seitenwand des Transportfahrzeuges angeordnet je eine Halterung und eine ausziehbare Stange, wobei die Halterungen an je einer zur Längsachse der Verladerampe parallelen Seitenwand des Transportfahrzeuges befestigbar ist. Die Stangen weisen je eine Zentralachse auf und sind parallel zur Zentralachse verschiebbar in den Halterungen gelagert. Ferner sind die Stangen mittels Arretiermitteln in ihrer aus-respektive eingefahrenen Position blockierbar.

Die Vorteile dieser Ausführungsform liegen darin, dass die Vorrichtung mit einfachen Mitteln nachträglich an einem Transportfahrzeug mit Verladerampe angebracht werden kann. Die Vorrichtung ist ortsunabhängig und dem jeweiligen Terrain anpassbar.

In einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung sind an den hinteren Enden der Stützmittel als Haken ausgebildete Feststellmittel angeordnet. Die Haken sind in der ausgefahrenen Position der Stangen hinten um die seitlichen Begrenzungswände klemmbar. Die Vorrichtung ist durch diese Ausgestaltung der Feststellmittel einfach ausgestaltet und ohne grossen Aufwand bedienbar.

In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung umfasst diese Steckwände, welche in den zwischen den seitlichen Begrenzungswänden und dem hinteren Ende des Transportfahrzeuges verbleibenden, dreieckförmigen Zwischenraum von oben her einfügbar sind. Die Vorteile liegen darin, dass zwischen dem hinteren Ende des Transportfahrzeuges und den seitlichen Begrenzungswänden kein Zwischenraum verbleibt, wodurch die Verletzungsgefahr für das Tier weiter verringert werden kann.

Vorzugsweise sind die Steckwände mittels Klammern an den Begrenzungswänden befestigbar. Durch diese Ausgestaltung der Steckwände ist eine einfache Ausführung der erfindungsgemässen Vorrichtung sowie eine einfache Montage und Demontage der einzelnen Teile erreichbar.

In wiederum einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung umfasst diese zusätzlich eine an einem Transportfahrzeug schwenkbar befestigbare Verladerampe mit einer begehbaren Fläche. Die Verladerampe ist um eine zu ihrer Längsachse orthogonale, zweite Drehachse drehbar. Vorteilhaft ist die Möglichkeit, die teilweise vormontierte Vorrichtung nachträglich an einem Transportfahrzeug anzubringen.

In einer anderen Ausführungsform umfasst die erfindungsgemässe Vorrichtung zusätzlich transportierbare Zäune, welche aus mehreren, schwenkbar miteinander verbundenen Zaunelementen zusammenstellbar sind. Hierdurch ist der Vorteil erreichbar, dass durch die Zäune die seitliche Begrenzung des Verladepfades verlängert und zudem durch ein oder mehrere weitere Zaunelement gegen hinten verschliessbar ist, so dass beispielsweise einem zu verladenden Pferd die Möglichkeit seitlich oder nach hinten ausbrechen zu können genommen wird.

In wiederum einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung umfasst diese zusätzlich am Transportfahrzeug befestigbare Aufbewahrungsmittel für die Zäune, wobei ein Zaun in seinem zusammengeklappten Zustand in den Aufbewahrungsmitteln lösbar befestigbar ist. Vorzugsweise ist je eines dieser Aufbewahrungsmittel an einer der Seitenwände des Transportfahrzeuges angeordnet und umfasst je eine zweite Halterung und Spannriemen. Vorteilhaft an dieser Ausführungsform ist, dass die Vorrichtung einfache Mittel umfasst, welche nachträglich sehr einfach am Transportfahrzeug angebracht werden können. Ferner sind dadurch zwei Zäume mit dem Transportfahrzeug mitführbar.

Die Erfindung und Weiterbildungen der Erfindung werden im folgenden anhand der teilweise schematischen Darstellungen mehrerer Ausführungsbeispiele noch näher erläutert.

Es zeigen : Fig. 1 die bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung montiert an einem Pferdetransportanhänger und mit nach oben aufgeklappten Begrenzungswänden ; Fig. 2 die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung mit parallel zur begehbaren Fläche der Verladerampe zusammengeklappten Begrenzungswänden ; Fig. 3 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung mit seitlichen Zäunen ; und Fig. 4 die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung in transportbereitem Zustand.

In Fig. 1 ist als Transportfahrzeug 2 ein Pferdetransportanhänger dargestellt, welcher an seiner Hinterseite eine ausklappbare Verladerampe 1 mit einer Längsachse 6 aufweist. Parallel zur Längsachse 6 und an den seitlichen Begrenzungen der nach unten geklappten Verladerampe 1 sind die zwei Begrenzungswände 3 angeordnet. Die Begrenzungswände 3 sind hier nach oben und senkrecht zur begehbaren Fläche 30 der Verladerampe 1 aufgeklappt und mittels der Stützmittel 8 in dieser Position fixiert.

Ferner sind die Begrenzungswände 3 mittels Scharnieren 4 um Drehachsen 5 schwenkbar mit der Verladerampe 1 verbunden, wobei die Drehachsen 5 parallel zur Längsachse 6 und ebenfalls parallel zu den unteren Seitenkanten 11 der Begrenzungswände 3 angeordnet sind. Die senkrecht zur Fläche 30 gemessene Höhe H der Begrenzungswände 3 ist kleiner oder maximal gleich wie die Breite B der Verladerampe 1. Die Begrenzungswände 3 sind somit aus der nach oben geklappten Position in zur Fläche 30 der Verladerampe 1 parallele Ebenen klappbar, so dass die Begrenzungswände 3 während der Fahrt nicht vom Transportfahrzeug 2 demontiert werden müssen. Die Stützmittel 8 umfassen für jede Begrenzungswand 3 eine Stange 14 mit einer im wesentlichen horizontal verlaufenden Zentralachse 13 sowie an den Seitenwänden 7 des Transportfahrzeuges 2 angebrachte, hülsenförmige Halterungen 9.

Die Stangen 14 sind in den Halterungen 9 parallel zu den Zentralachsen 13 verschiebbar gelagert. In der eingefahrenen Position (Fig. 2) der Stützmittel 8 sind die Stangen 14 in den Halterungen 9 soweit gegen das vordere Ende 18 des Transportfahrzeuges 2 verschoben, dass sie nicht über das hintere Ende 19 des Transportfahrzeuges 2 hinausragen. In der ausgefahrenen Position der Stützmittel 8 sind die Stangen 14 soweit aus den Halterungen 9 herausgezogen, dass die hinteren Enden 20 der Stangen 14 so weit über die hinteren, quer zur Längsachse 6 stehenden Seitenkanten 12 der Begrenzungswände 3 hinausreichen, dass die als Haken 17 ausgebildeten Feststellmittel 15 die Begrenzungswände 3 bei den hinteren Seitenkanten 12 umklammern und damit die Begrenzungswände 3 in ihrer nach oben geklappten Position fixiert werden können. Ferner sind an den Halterungen 9 Arretiermittel 10 angeordnet, womit die Stangen 14 in ihrer jeweiligen Position fixierbar sind. Die Arretiermittel 10 sind in der hier dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung als Schrauben 21 ausgeführt, welche quer zu den Zentralachsen 13 der Stangen 14 in die Halterungen 9 schraubbar sind. Zur Fixierung der Stangen 14 werden die Schrauben 21 soweit in die Halterungen 9 eingeschraubt, bis die Schraubenspitzen auf die Oberfläche der Stangen 14 drücken. Die vom Boden gemessene Höhe h der Zentralachsen 13 der Stangen 14 ist kleiner wie die Höhe H der Begrenzungswände 3, so dass die Feststellmittel 15 an den Begrenzungswänden 3 fixierbar sind.

In Fig. 2 sind die seitlichen Begrenzungswände 3 in der zusammengeklappten Position dargestellt. Beide Begrenzungswände 3 liegen dann in zur begehbaren Fläche 30 (Fig.

1) der Verladerampe 1 parallelen Ebenen und überragen die Verladerampe 1 seitlich, sowie vorne und hinten nicht. Ferner sind die Stützmittel 8 ebenfalls in ihrer eingefahrenen Position dargestellt. Dazu werden die Stangen 14 parallel zu ihren Zentralachsen 13 in den Halterungen 9 verschoben bis die Stangen 14 das Transportfahrzeug 2 weder an seinem vorderen Ende 18 noch an seinem hinteren Ende 19 über das zulässige Mass überragen. Die Stangen 14 sind um ihre Zentralachse 13 gedreht, so dass die Haken 17 gegen unten gekippt sind. Durch die Arretiermittel 10 werden die Stangen 14 auch in ihrer eingefahrenen Position gegen Verschiebung oder Rotation fixiert.

Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung unterscheidet sich von der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform nur darin, dass die Vorrichtung zusätzlich zwei Steckwände 23 und zwei Zäune 25 umfasst. Die Verladerampe 1 schliesst gegenüber der Horizontalen einen Winkel ein. Ebenfalls verlaufen die vorderen, quer zur Längsachse 6 gerichteten Seitenkanten 22 der Begrenzungswände 3 in der nach oben aufgeklappten Position der Begrenzungswände 3 gegenüber dem hinteren Ende 19 des Transportfahrzeuges 2 nicht parallel, so dass zwischen den vorderen Seitenkanten 22 und dem hinteren Ende 19 ein dreieckförmiger Zwischenraum gebildet wird. Zum Verschliessen dieses Zwischenraumes werden zwischen den Begrenzungswänden 3 und dem hinteren Ende 19 des Transportfahrzeuges 2 dreieckförmige Steckwände 23 eingesetzt werden. Die Steckwände 23 lassen sich nach dem Aufklappen der seitlichen Begrenzungswände 3 in ihre nach oben aufgeklappte Position von oben her in den Zwischenraum einschieben. Befestigt werden die Steckwände 23 mittels Klammern 24 an den Begrenzungswänden 3. Die beiden Zäune 25 werden ebenfalls zur seitlichen Begrenzung des Verladepfades aufgestellt. Jeder Zaun 25 ist aus mehreren, schwenkbar miteinander verbundenen Zaunelementen 26 zusammengesetzt. Durch die schwenkbare Verbindung der Zaunelemente 26 ist erreichbar, dass jeder Zaun 25 zusammenklappbar ist und somit ebenfalls mit dem Transportfahrzeug 2 mittransportiert werden kann. Zudem kann die durch die Zäune 25 und die seitlichen Begrenzungswände 3 gebildete seitliche Begrenzung des Verladepfades auch durch ein oder mehrere weitere Zaunelemente 2 gegen hinten geschlossen werden, so dass einem zu verladenden Pferd die Möglichkeit seitlich oder nach hinten ausbrechen zu können genommen wird.

In Fig. 4 dargestellt ist das Transportfahrzeug 2 mit geschlossener, nach oben aufgeklappter Verladerampe 1 und transportfähig an den Seitenwänden 7 montierten Zaunelementen 26. Die Zaunelemente 26 sind dazu in den Aufbewahrungsmitteln 27 befestigt. Die Aufbewahrungsmittel 27 umfassen einmal je eine zweite Halterung 28, welche als U-förmige Schiene ausgestaltet ist, und Spannriemen 29, welche an den Seitenwänden 7 des Transportfahrzeuges 2 befestigbar sind und mittels welcher die mit ihren oberen Seiten in die U-förmigen Schienen gestellten Zaunelemente 26 lösbar am Transportfahrzeug 2 befestigbar sind.