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Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR LINKING A SPORTS EQUIPMENT WITH A SHOE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2001/068198
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device that comprises a lower part (1) mounted on the ski (3) and an upper part (2) that can be mounted on said lower part. The shoe (4) may be linked with the upper face (21) of the upper part (2). The lower part (1) comprises a base (13) mounted on the ski body (3) and being insertable into a correspondingly shaped middle section (23) of the upper part (2). The base (13) is held in said middle section (23) by means of connection devices (35). Between the base plate (10) and the ski body (3) the middle section of a flexible member (60) is held. Said member (60) and its support on the ski are adapted to have the effect of a brake that engages automatically.

Inventors:
Walkhoff, Klaus (Berneggstrasse 10 Kreuzlingen, CH-8280, CH)
Application Number:
PCT/CH2001/000167
Publication Date:
September 20, 2001
Filing Date:
March 16, 2001
Export Citation:
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Assignee:
SPORTS GOODS AG (Renato P. Rüede Stehlistrasse 6 Obfelden, CH-8912, CH)
Walkhoff, Klaus (Berneggstrasse 10 Kreuzlingen, CH-8280, CH)
International Classes:
A63C7/10; A63C9/02; (IPC1-7): A63C7/10
Foreign References:
EP0031570A1
Attorney, Agent or Firm:
Kulhavy, Sava V. (Patentanwaltsbüro S.V. Kulhavy & Co. Kornhausstrasse 3 Postfach 1138 St. Gallen, CH-9001, CH)
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Claims:
Patentansprüche
1. Einrichtung zum anschliessen eines Sportgerätes an einen Schuh, dadurch gekennzeichnet, dass eine durch die Einrichtung selbst betätigbare Bremse (5) vorgesehen ist.
2. Einrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Unterteil (1) umfasst, welcher auf einem Grundkörper des Sportgerätes (3) befestigbar ist, dass die Einrichtung ferner einen vom Unterteil (1) entfernbaren Oberteil (2) umfasst, auf dem der Schuh (4) des Sportlers befestigt sein kann, dass die Bremse (5) ein federelastisches Grundkörper (60) umfasst, dass dieser Grundkörper im wesentlichen Vförmig ist, das die Schenkel (61, 62) eines solchen Grundkörpers (60) sich kreuzen, dass diese Kreuzungsstelle zwischen dem Unterteil (1) und dem Skikörper (3) schwenkbar geklemmt ist, dass der Grundkörper (60) einen Steuerabschnitt (18) und einen Bremsabschnitt (19) aufweist, dass die Stellung des Steuerabschnittes (18) und somit auch des Bremsabschnittes (19) durch den Oberteil (2) steuerbar ist.
3. Einrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterteil (1) eine Basisplatte (10) aufweist, welche auf dem Grundkörper des Sportgerätes (3) befestigbar ist, dass Vertiefungen (8, 9) in der Unterseite der Basisplatte (10) ausgeführt sind, welche zur Aufnahme der sich kreuzenden Abschnitte (612, 622) der Bremse (5) bestimmt sind, dass ein Sockel (13) auf der Basisplatte (10) befestigt ist, welche zur Aufnahme des Oberteiles (2) bestimmt und ausgebildet ist.
4. Einrichtung nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberteil (2) einen länglichen Grundkörper (20) aufweist, dass dieser Grundkörper (20) zwei hintereinander liegende Längsabschnitte (22, 24) sowie einen dazwischen angeordneten Mittelabschnitt (23) umfasst, dass die Längsabschnitte (22, 24) einerends an einander gegenüberliegenden Stellen des Grundkörpers (231) des Mittelabschnittes (23) befestigt sind, dass der Mittelabschnitt (23) für die Aufnahme des Sockels (13) bestimmt und ausgeführt ist, dass jeder der Längsabschnitte (22, 24) eine Vorrichtung (35) zur lösbaren Verbindung des Mittelabschnittes (23) mit dem Sockel (13) enthält, dass diese Vorrichtungen (35) durch entsprechende Öffnungen (33) in der zylinderförmigen Seitenwand (331) des Gehäuses (30) des Mittelabschnittes (23) bis in den Innenraum (33) greifen und dass die jeweilige Oeffnung (33) innerhalb der Kontur des Längsabschnittes (22, 24) liegt, welcher sich an dieser Stelle an das Gehäuses (30) anschliesst.
5. Einrichtung nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Längsabschnitt (22, 24) des Oberteiles (2) in einem Querschnitt im wesentlichen die Form eines nach unten gedrehten Buchstabens U aufweist, dass Vorrichtungen (41, 42) zur Halterung der Spitze und der Ferse des Schuhs (4) vorgesehen sind, und dass je eine dieser Vorrichtungen (41, 42) in einem der freien Endbereiche der Längsabschnitte (22, 24) verschiebbar und arretierbar angeordnet.
6. Einrichtung nach Patentanspruch 2. dadurch gekennzeichnet, dass der Oberteil (2) der Einrichtung an den Schuh (4) fest angeschlossen ist.
7. Einrichtung nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schutzsohle (55) vorgesehen ist, welche so ausgeführt ist, dass sie sich an die Unterseite des Oberteiles (2) wegnehmbar anbringen lässt.
8. Einrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Stützmittel (29 : 83, 84) im Bereich der freien Endpartie der Längsabschnitte (22, 24) des Oberteiles (2) vorgesehen sind, dass diese Stützmittel (29 ; 83, 84) von der Unterseite des jeweiligen Längsabschnittes (22, 24) abwärts abstehen und dass sich von der Oberseite des Sportgerätes (3) ein Vorsprung (81) erheben kann, welcher mit den Stützmitteln (29 ; 83, 84) in eingriff stehen kann.
9. Einrichtung nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung (70) vorgesehen ist mit deren Hilfe die Wirkung der Verbindungsvorrichtung (35) auf den Sockel (13) vermindert oder sogar vorübergehend aufgehoben werden kann.
10. Einrichtung nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (13) einen Grundkörper aufweist, welcher die Form eines kurzen Rohrstückes aufweist, dass die Längsachse B dieses Rohrstückes senkrecht zur Längsachse A der Einrichtung steht, dass an zwei einander diametral gegenüberliegenden Stellen der Aussenfläche des Grundkörpers je eine Vertiefung (16, 17) ausgeführt ist, dass je eine der Verbindungsvorrichtungen (35) in eine dieser Vertiefungen eingreifen kann und dass sich eine Gleitrille (75) zwischen dem Rand (76) der Vertiefung (16, 17) und der oberen mittigen Partie des Sockelgrundkörpers erstreckt und dass die Gleitrille sich in einer Meridianrichtung des Sockelgrundkörpers erstreckt.
Description:
Einrichtung zum Anschliessen eines Sportgerätes an einen Schuh Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Anschliessen eines Sportgerätes an einen Schuh.

Beispielsweise Kurzskis, insbesondere solche unter 100 cm Länge, zählen zu den Wintersportgeräten, die vermehrt unerfahrene Käufer finden. Derartige Kurzskis sollen grosse Bedienungsfreundlichkeit aufweisen, welche mit Sicherheit verbunden sein sollte. Diese sind jedoch bei den meisten Produkten dieser Gattung nicht oder kaum vorhanden. Einrichtungen zum Anschliessen eines Sportgerätes an einen Schuh, welche auch als Bindungen bezeichnet werden können, die an solchen Geräten anzutreffen sind, lassen sich zum Teil nur umständlich an die Schuhgrösse des Skiläufers anpassen, sie sind im Falle eines Sturzes nicht verletzungsvermeidend gestaltet. sie beeinflussen negativ das Fahrverhalten durch mangelnde Flexibilität der steifen, kurzen freien Skilänge verfügen oft über keine Skibremse und zwingen zum Teil in unnatürliche Skifahrhaltungen.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, die genannten sowie noch weitere Nachteile des Standes der Technik zu überwinden.

Diese Aufgabe wird bei der Einrichtung der eingangs genannten Gattung erfindungsgemäss so gelost, wie dies im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 definiert ist.

Nachstehend sind Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt : Fig. 1 in einem vertikalen Längsschnitt die vorliegende Einrichtung zusammen mit einer Bremse und mit einem aufgespannten Skischuh, wobei die Bremse im gespannten Zustand dargestellt ist, Fig. 2 vergrössert einen Ausschnitt aus Fig. 1, Fig. 3 einen ersten Schnitt I-I durch den Grundkörper der Einrichtung, Fig. 4 einen zweiten Schnitt ll-ll durch den Grundkörper der Einrichtung, Fig. 5 in einer Seitenansicht den Grundkörper der Bremse aus Fig. 1, Fig. 6 in einer Draufsicht den Grundkörper der Bremse aus Fig. 1, Fig. 7 schematisch und in einer Seitenansicht die Bremse aus Fig. 1 im entspannten Zustand, Fig. 8 schematisch und in einer Seitenansicht die Bremse aus Fig. 1 im entspannten Zustand, Fig. 9 perspektivisch einen Schuh mit daran angebrachten Grundkörper der vorliegenden Einrichtung, Fig. 10 perspektivisch und von unten eine Schutzsohle der vorliegenden Einrichtung, Fig. 11 in einem vertikalen Schnitt die Einrichtung entsprechend Fig. 9, Fig. 12 in einer Seitenansicht eine weitere Ausführung der vorliegenden Einrichtung, Fig. 13 ein kinematisches Schema einer Vorrichtung an der Einrichtung aus Fig.

12, Fig. 14 in einer ersten Seitenansicht einen Sockel der vorliegenden Einrichtung, Fig. 15 in einer Draufsicht den Sockel aus Fig. 14, Fig. 16 in einer zweiten Seitenansicht den Sockel aus Fig. 14, wobei diese Ansicht um 90 Grad gegenüber der Ansicht in Fig. 14 gedreht ist, Fig. 17 perspektivisch eine weitere Ausführung der vorliegenden Einrichtung, welche an Tourenskiern anwendbar ist und Fig. 18 in einer Seitenansicht die Anordnung gemaß Fig. 17.

Die vorliegende Einrichtung (Fig. 1 und 2) umfasst einen Unterteil 1 und einen Oberteil 2, welche lösbar miteinander verbunden sind. Der Unterteil 1 dieser Einrichtung ist über seine Unterseite auf der Oberseite eines Sportgerätes 3, beispielsweise eines Skis, befestigbar. Die Oberseite des Oberteiles 2 dieser Einrichtung ist an einem Schuh 4 befestigbar, wobei diese Befestigung lösbar oder sogar nicht lösbar sein kann. Die Einrichtung weist eine Längsachse A auf, welche praktisch horizontal und praktisch parallel zur Längsrichtung des länglichen Grundkörpers 11 des Sportgerätes 3 verläuft.

Der Einrichtungsunterteil 1 umfasst eine Basisplatte 10, welche im vorliegenden Beispiel einen praktisch viereckförmigen Grundriss hat. Zwei der zueinander parallel verlaufenden Seiten bzw. Kanten dieser Basisplatte 10 verlaufen zumindest praktisch parallel zur Längsrichtung des länglichen Grundkörpers 11 des Wintersportgerätes 3. Die Basisplatte 10 kann in einer an sich bekannten Weise auf dem Skikörper 11 befestigt sein, beispielsweise mit Hilfe von Schrauben (nicht dargestellt).

Auf der Basisplatte 10 ist ein Sockel 13 angeordnet. Im dargestellten hat der Sockel 13 im wesentlichen die Form einer dicken Scheibe. Diese Scheibe ist im in Fig. 1 und 2 dargestellten Fall aus drei aufeinander liegenden und fest miteinander verbundenen Teilscheiben 131, 132 und 133 zusammengesetzt, welche zylinderförmige Umfangsflächen aufweisen. Die Teilscheiben 131, 132 und 133 können aus einem Kunststoff sein und sie sind beispielsweise durch Kleben oder Zusammenschweissen miteinander fest verbunden. Die Aussendurchmesser der Teilscheiben 131 bis 133 sind praktisch gleich gross. Die erste Teilscheibe 131 liegt unmittelbar auf der Basisplatte 10. Auf der Oberseite dieser ersten Teilscheibe 131 liegt die Mittelscheibe 132 und auf dieser die Kopfscheibe 133.

Die Teilscheiben 131 bis 133 sind aufeinander so angeordnet, dass deren zylinderförmigen Aussenflächen miteinander fluchten. Die aussen liegenden Teilscheiben 131 und 133 sind dünner als die Mittelscheibe 132.

Die jeweilige Teilscheibe 131 bis 133 weist ein Zentralloch 12 auf, wobei die Achsen dieser Zentrallöcher 12 auf einer gemeinsamen Achse B liegen. Durch die Teilscheiben 131 bis 133 geht ein Anschlussstück 15 hindurch. Dieses Anschlussstück 15 kann eine Schraube, eine Niete oder dgl. sein. Im dargestellten Fall ist das Anschlussstück 15 als eine Schraube ausgeführt, welche durch den Sockel 13 hindurchgeht und in der Basisplatte 10 eingeschraubt ist. Dadurch ist der Sockel 13 auf der Basisplatte 10 befestigt, wobei diese Befestigung so sein soll, dass der Sockel 13 auf der Basisplatte 10 um die Achse B unverdrehbar befestigt ist. Die Grosse des Durchmessers der Zentrallöcher 12 in den Teilscheiben 131 bis 133 ist an die Form und Grosse des Bolzens und des Kopfes der Schraube 15 angepasst.

An zwei einander gegenüberliegenden Stellen der zylinderförmigen Umfangsfläche 14 der Mittelscheibe 132 des Sockels 13 sind Vertiefungen 16 und 17 ausgeführt. Eine dieser Vertiefungen 16 ist an jener Stelle der Umfangsfläche 14 der Mittelscheibe 132 angeordnet, welche dem Vorderbereich des Sportgerätes 3 zugewandt ist. Die zweite dieser Vertiefungen 17 ist an jener Stelle der Umfangsflåche der Mittelscheibe 132 angeordnet, welche dem Fersenbereich des Sportgerätes 3 zugewandt ist.

Die Wand der jeweiligen Vertiefung 16 bzw. 17 hat im dargestellten Fall die Form des Mantels eines Kegels, wobei die Achsen dieser Kegel auf einer gemeinsamen Linie liegen und die Scheitel dieser Kegel einander zugewandt sind. Die Achsen solcher Vertiefungen 16 und 17 liegen zweckmässigerweise auf der Längsachse A der vorliegenden Anschlusseinrichtung oder parallel zu dieser Längsachse A. Die Basis des jeweiligen Kegels und somit auch der breiteste Bereich der Vertiefung 16 bzw. 17 befindet sich im Bereich der Aussenfläche 14 der Mittelscheibe 132.

Der Durchmesser des genannten grössten Bereiches der Vertiefungen 16 und 17 ist kleiner als die Dicke bzw. Höhe der Mittelscheibe 132. Die Wand der jeweiligen Vertiefung 16 bzw. 17 kann jedoch auch die Form des Mantels eines Kugelabschnittes oder dgl. haben.

Der Oberteil 2 der vorliegenden Einrichtung umfasst einen länglichen Grundkörper 20, dessen Länge etwa der Länge eines Skischuhes entspricht. Fig. 3 zeigt einen Schnitt I-I und Fig. 4 einen Schnitt ll-ll durch den Grundkörper 20 des Oberteiles 2.

Der Grundkörper 20 des Oberteiles 2 umfasst einen vorderen länglichen Abschnitt 22, einen mittleren und im wesentlichen runden Abschnitt 23 und einen hinteren länglichen Abschnitt 24. Der Mittelabschnitt 23 weist ein Gehäuse 231 auf, welches im wesentlichen die Form eines kurzen Rohrstückes hat. Die Längsachse dieses Rohrstückes 231 verläuft vertikal. Die innere Umfangsfläche 54 dieses Gehäuses 231 ist zur Aufnahme des Sockels 13 bestimmt und ausgebildet. Der jeweilige längliche Abschnitt 22 bzw. 24 ist einerends an die Aussenseite des Gehäuses 231 des Mittel abschnittes 23 angeschlossen. Die Anschlussstellen der Längsabschnitte 22 und 23 befinden sich an einander gegenüberliegenden Seiten des Mittelabschnittgehäuses 231. Die drei Grundkörperabschnitte 22 bis 24 bilden ein einziges Stück, welches vorteilhaft aus einem Kunststoff angefertigt ist Der Grundkörper 20 weist eine längliche Grundplatte 21 auf, welche sich über alle drei genannten Abschnitte 22, 23 und 24 des Grundkörpers 20 erstreckt. Im Bereich der Längsabschnitte 22 und 24 des Grundkörpers 20 hängen im wesentlichen p ! attenförmige Rippen 27 und 28 von der Unterseite der Grundplatte 21 herab und diese Rippen 27 und 28 erstrecken sich ebenfalls in der Längsrichtung A des Oberteiles 2. Die Aussenfläche der jeweiligen Rippe 27 bzw.

28 steht in einem Abstand von der zugeordneten Seitenkante der Grundplatte 21, sodass hier Randabschnitte 25 und 26 der Grundplatte 21 seitlich frei abstehen.

Die Höhe der Rippen 27 und 28 ist in der Nähe des Mittel abschnittes 23 am kleinsten und sie nimmt gegen das Ende des jeweiligen Längsabschnittes 22 bzw.

24 hin zu. Im Bereich der freien Endpartie des jeweiligen Längsabschnittes 22 bzw. 24 ist je Stützvorsprung 29 ausgebildet, welcher bis zur Oberseite des Grundkörpers 11 des Sportgerätes 3 reicht und auf dieser abgestützt ist.

Zwischen den Rippen 27 und 28 des jeweiligen Längsabschnittes 22 bzw. 24 befindet sich ein im wesentlichen rohrförmiges Gehäuse 31 bzw. 32 mit einer durchgehenden Oeffnung. Das jeweilige Gehäuse 31 bzw. 32 schliesst sich an die Unterseite der Grundplatte 21 an, wobei das Gehäuse 31 bzw. 32 mit der Grundplatte 21 zweckmässigerweise einstückig ist. Eine der Mündungen des im wesentlichen rohrförmigen Innenraumes im Gehäuse 31 bzw. 32 befindet in der freien Stirnwand 29 des Längsabschnittes 22 bzw. 24. Die andere Mündung des durchgehenden rohrförmigen Innenraumes im Gehäuse 31 bzw. 32 liegt im Bereich des Mittelteiles 23 des Oberteilgrundkörpers 20.

Der Mittelabschnitt 23 des Oberteilgrundkörpers 20 ist unter anderem zur Aufnahme des Sockels 13 ausgebildet. Zu diesem Zweck weist der Mittelabschnitt 23 ein für die Aufnahme des Sockels 13 ausgebildetes Gehäuse 30. Dieses Aufnahmegehäuse 30 hat eine Innenwand 33, welche die Form des Mantels eines kurzen Zylinders hat. Der Durchmesser dieser Innenwand 33 entspricht dem äusseren Durchmesser des Sockels 13. Die Höhe der Innenwand 33 entspricht der Höhe des Sockels 13, sodass der Sockel 13 im Mittelabschnitt des Oberteilgrundkörpers 20 vollkommen aufgenommen werden kann. Wegen dieser Aufnahme des Sockels 13 ist der Mittelabschnitt 23 des Oberteilgrundkörpers 20 breiter als die Längsabschnitte 22 und 24 des Oberteilgrundkörpers 20. Diese grösste Breite des Oberteilgrundkörpers 20 ist jedoch zweckmässigerweise kleiner als die Breite des Grundkörpers 11 des Sportgerätes 3. Die Wand des Gehäuses 30 des Mittelabschnittes 23 weist eine untere und praktisch ringförmige Stirnfläche 34, über welche dieses Gehäuse 30 auf der Oberseite des Basisplatte 10 aufliegt.

Der Einrichtungsoberteil 2 umfasst ferner Vorrichtungen 35 für eine lösbare Verbindung zwischen diesem Einrichtungsoberteil 2 und dem Sockel 13. Je eine dieser Vorrichtungen 35 ist einem der Längsabschnitte 22 bzw. 24 des Oberteilgrundkörpers 20 zugeordnet. Die Verbindungsvorrichtung 35 umfasst einen Bolzen 36, welcher in jener Endpartie des rohrförmigen Innenraumes 33 im Längsabschnitt 22 bzw. 24 angeordnet ist, welcher sich an den Mittelabschnitt 23 anschliesst. Die Spitze des Bolzens 3 ragt in den Innenraum des Aufnahmegehäuses 30 im Mittelabschnitt 23 hinein und sie kann in einer der Vertiefungen 16 bzw. 17 des Sockels 13 Platz finden. Wegen der vorstehend beschriebenen Lage der Vertiefungen 16 und 17 nimmt der Oberteil 2. wenn dieser auf den Sockel 13 aufgesetzt wird, immer eine zur Längsrichtung des Sportgerätes 3 parallele Lage ein, wenn die Spitzen der Bolzen 36 in den Vertiefungen 16 und 17 einrasten.

Am vom Mittelabschnitt 23 abgewandten Ende des Bolzens 36 liegt das eine Ende einer Druckfeder 37 auf, welche im vorliegenden Fall eine Schraubenfeder ist.

Eine Schraube 38, im dargestellten Fall eine Wurmschraube ist in jener Mündung des rohrförmigen Hohlraumes 33 eingeschraubt, welche sich in der freien Endpartie des Längsabschnittes 22 bzw. 24 befindet. Diese Schraube 38 drückt auf die andere Endpartie der Druckfeder 37. Die Schraube 38 ermöglicht, die Grosse des auf den Bolzen 36 einwirkenden Druckes einzustellen. Je grösser dieser Druck ist, um so fester hält der Sockel 13 im Aufnahmeraum 30 des Mittelabschnittes 23.

Im Falle eines Sturzes des Sportlers kann sich der Einrichtungsoberteil 2, welcher über die Fixiermittel mit dem Schuh 4 gekoppelt ist, vom Zentralsockel 13 lösen, welcher, wie beschrieben, auf dem Sportgerät 3 befestigt ist. Folglich kann der Sportler in einem solchen Fall den Ski 3 verlieren. Um keine Gefahr für andere zu werden, muss der Ski 3 abgebremst werden. Dies wird durch eine Bremse bzw. einen Stopper 5 erreicht, welche bzw. welcher automatisch wirkt. Fig. 5 zeigt den Grundkörper 60 einer solchen Bremse 5 in einer Seitenansicht. Fig. 6 zeigt den Grundkörper 60 in einer Draufsicht.

Der Grundkörper 60 der Bremse 5 ist als ein federelastisches Glied ausgeführt, wobei dieser Grundkörper 60 ein Drahtbügel aus Federstahl sein kann. Der Grundkörper 60 der Bremse 5 umfasst zwei Arme bzw. Schenkel 61 und 62, die einerends über eine ihrer Endpartien miteinander verbunden sind. In der Seitenansicht (Fig. 5) erscheinen die Schenkel 61 und 62 im wesentlichen als geradlinig bzw. gestreckt. Die Schenkel 61 und 62 schliessen einen Winkel Beta ein, welcher kleiner ist als 90 Grad. Folglich bilden die Schenkel 61 und 62 eine V- förmige Anordnung. Der Winkel Beta kann zwischen 20 und 60 Grad liegen und er beträgt zweckmässigerweise 25 Grad. In Draufsicht (Fig. 6) ist der jeweilige Schenkel 61 bzw. 62 des Bremsgrundkörpers 60 im wesentlichen Z-förmig.

Der erste Schenkel 61 des federnden Bremsgrundkörpers 60 weist zwei parallel zueinander verlaufende Längsabschnitte 611 und 613 der Z-Form auf. Diese Längsabschnitte 611 und 613 verlaufen parallel zur Längsachse dieses Schenkels 61. Die Längsabschnitte 611 und 613 sind durch einen Querabschnitt 612 des Schenkels 61 miteinander verbunden. Dieser Querabschnitt 612 steht praktisch rechtwinklig zu den parallelen Längsabschnitten 611 und 613 dieses ersten Bremskörperschenke ! s 61.

Der zweite Bremskörperschenkel 62 weist ebenfalls zwei parallel zueinander verlaufende Längsabschnitte 621 und 623 der Z-Form auf. Sie verlaufen parallel zur Längsachse des Schenkels 62. Diese Längsabschnitte 621 und 623 sind durch einen Querabschnitt 622 miteinander verbunden. Der Querabschnitt 622 steht praktisch rechtwinklig zu den parallelen Längsabschnitten 621 und 623.

Die vorne liegenden Enden der ersten Längsabschnitte 611 und 621 der Bremskörperschenkel 61 und 62 sind durch einen Quersteg 65 miteinander verbunden. Dieser Verbindungsteg 65 zwischen den Schenkeln 61 und 62 ist einerends mit dem aussen liegenden Ende des ersten bzw. oberen Längsabschnittes 611 des ersten Schenkels 61 einstückig verbunden.

Andernends ist der Verbindungssteg 65 mit dem aussen liegenden Ende des ersten bzw. oberen Längsabschnittes 621 des zweiten Schenkels 62 einstückig verbunden.

In der Unterseite der Basisplatte 10 des Einrichtungsunterteiles 1 (Fig. 1 und 2), und zwar vorteilhaft unterhalb des Sockels 13, sind zwei Aussparungen 8 und 9 ausgeführt, welche praktisch parallel zueinander verlaufen. Diese Aussparungen 8 und 9 öffnen sich nach unten, d. h. gegen den Grundkörper 11 des Sportgerätes 3 hin, und sie verlaufen quer zur Längsachse A der Einrichtung. In der jeweiligen Aussparung 8 bzw. 9 liegt einer der Querabschnitte bzw. Stege 612 bzw. 622 der Bremskörperschenkel 61 und 62. In der ersten bzw. vorderen Aussparung 8 liegt der Steg 622 des zweiten Bremskörperschenkels 62. In der zweiten bzw. hinteren Aussparung 9 liegt der Steg 612 des ersten Bremskorperschenkels 61.

Die Längsabschnitte 623, 613 der Schenkel 61 und 62 dienen als die die Bremswirkung verursachenden Hebel. Diese sind seitlich am Ski positioniert und sie sind an diesem vorbei schwenkbar. Die aussen liegenden Enden der zweiten Längsabschnitte 613 und 623 der Schenkel 61 und 62 stehen frei. Folglich erinnert die Form des federnden Gliedes 60 der Bremse an eine einseitig offene Ziffer Acht. Die frei stehenden Enden der zweiten Längsabschnitte 613 und 623 sind unterschiedlich lang. Die Position dieser Enden der Schenkel 61 und 62 ist in den Fig. 5 und Fig. 6 durch gestrichelte Linien C und D angedeutet. Der zweite Längsabschnitt 613 des ersten Schenkels 61 ist kürzer als der zweite Längsabschnitt 623 des zweiten Schenkels 62. Diese zweiten Längsabschnitte 613 und 623 der Schenkel 61 und 62 werden als Bremshebel durch die im Grundkörper 60 der Bremse 5 gespeicherte Kraft in den Schnee gedrückt.

Die beiden Bremsabschnitte 623 und 613 sind im wesentlichen geradlinig. Sie können aber auch z. B. geschwungen, gebogen oder geknickt sein. Die Enden der Bremsabschnitte 623 und 613 können mit geeigneten Mitteln versehen sein oder geeignet geformt sein, um beim Schneekontakt eine bessere Bremswirkung zu entfalten. Zu diesem Zweck sind die Bremsabschnitte 623 und 613 mit Bremskrallen 67 versehen, welche eine geknickte Form haben (Fig. 1, 2, 7 und 8).

Der erste Längsabschnitt 621 des zweiten Schenkels 62 ist kürzer als der erste Längsabschnitt 611 des ersten Schenkels 61. Folglich befindet sich der Querabschnitt 622 des zweiten Schenkels 62 näher zum Verbindungssteg 65 als der Querabschnitt 612 des ersten Schenkels 61. Diese parallel zueinander verlaufenden Querabschnitte 612 und 622 der Schenkel 61 und 62 befinden sich in einem Abstand N voneinander. Dieser Abstand N gleicht dem Abstand zwischen den Aussparungen 8 und 9 in der Basisplatte 10. Folglich ist es möglich, je einen der Querabschnitte 612 bzw. 622 in einer der Aussparungen 8 bzw. 9 der Basisplatte 10 unterzubringen.

Die Querabschnitte bzw. Drehabschnitte 612 und 622 stehen quer, d. h. ungefähr im rechten Winkel zur Längsrichtung des Skis 3 und sie sind in den Aussparungen 8 und 9 mit Spiel drehbar gelagert (Fig. 1 und 2). Wenn die Basisplatte 10 auf dem Grundkörper 11 des Wintersportgerätes 3 montiert ist, dann sind die Querabschnitte 612 und 622 durch den Grundkörper 11 des Gerätes 3 in den Aussparungen 8 und 9 gehalten. Zum Anbringen der Bremse 5 am Sportgerät 3 ist es daher nicht erforderlich, Löcher in den Grundkörper 11 des Sportgerätes 3 zu bohren.

Die Querstege 612 und 622 der Z-förmigen Schenkel 61 und 62 sind praktisch gleich lang, wobei deren Länge der Breite des Schneegleiters 8 entspricht. Daraus ergibt sich, dass die Abstände zwischen den Längsabschnitten 611 bzw. 613 des einen Federschenkels 61 und den Längsabschnitten 621 und 623 des anderen Federschenkels 62 gleich gross sind und dass diese Abstände etwas grösser sind als die Breite des Grundkörpers 11 des Schneegleiters 3.

In Draufsicht (Fig. 6) erscheint der zweite Längsabschnitt 623 des zweiten Schenkels 62 als eine Fortsetzung des ersten Längsabschnittes 611 des ersten Schenkels 61. Dem ist jedoch nicht so, wie dies aus der Seitenansicht (Fig. 5) des Bremsgrundkörpers 60 hervorgeht. Wie dies aus den Fig. 5 und 6 hervorgeht, überkreuzen sich die Schenkel 61 und 62. Wie dies bereits dargelegt wurde, ist der erste Längsabschnitt 621 des zweiten Schenkels 62 kürzer als der erste Längsabschnitt 611 des ersten Schenkels 61. Folglich befindet sich der Querabschnitt 622 des zweiten Schenkels 62 näher am Verbindungssteg 65 als der Querabschnitt 612 des ersten Schenkels 61. Am zweiten Schenkel 62 gibt es einen Anfangsabschnitt 624 des zweiten Längsabschnittes 623, welcher sich an den Querabschnitt 622 dieses zweiten Schenkels 62 unmittelbar anschliesst und welcher hinter (Fig. 6) einer entsprechenden Strecke N des ersten Längsabschnittes 611 des ersten Schenkels 61 angeordnet ist. Über die genannte Strecke N überlappen sich somit der Längsabschnitt 624 und die entsprechende Strecke des ersten Längsabschnittes 611 des ersten Schenkels 61.

Damit der Bremsgrundkörper 60 zwischen dem Oberteil 2 und dem Ski 3 möglichst flach zusammengedrückt werden kann, ist der Anfangsabschnitt 624 des zweiten Längsabschnittes 623 vom ersten Schenkel 61 weg gekröpft (Fig. 5), sodass die Querabschnitte 612 und 622 praktisch in derselben Ebene liegen können, wenn der Bremsgrundkörper 60 zwischen dem Oberteil 2 und dem Ski 3 zusammengedrückt sind. Dies ermöglicht, die Höhe der Einrichtung klein zu halten.

Wenn der Grundkörper 60 der Bremse 5 aus einem einzigen Stück Draht aus Federstahl hergestellt, ist, dann gehen die einzelnen Abschnitte dieses Grundkörpers 60 mittels bogenförmiger Abschnitte einer in den anderen über.

Dies gilt auch für die Übergänge zwischen dem Verbindungssteg 65 und den ersten Längsabschnitten 611 und 612 der Schenkel 61 und 62. In der Gesamtbetrachtung ergibt sich näherungsweise die bereits erwähnte Gestaltform einer nach der unteren Stirnseite dieses Gliedes 60 hin offenen Acht für den Grundkörper 60 der Bremse 5.

Die obere, geschlossene Hälfte 18 (Fig. 6) des Federgliedes 60 umfasst den Verbindungsabschnitt 65, die ersten Längsabschnitte 611 und 621 der Schenkel 61 und 62 sowie den Querabschnitt 622 des zweiten Schenkels 62. Der Verbindungssteg 65 bildet den eigentlichen Betätigungsteil der Bremse 5, wie dies im nachstehenden noch näher beschrieben sein wird. Über die Querabschnitte 612 und 622, welche in der Basisplatte 10 schwenkbar gelagert sind, ist die obere Hälfte bzw. Steuerhälfte 18 dieser Bremse 5 an die untere Hälfte bzw. Bremshälfte 19 angeschlossen. Die untere, offene Hälfte 19 dieses Bremsgrundkörpers 60 ist durch die Bremshebel 613 und 623 seitlich begrenzt. Diese untere Bremshälfte 19 kann mit Schnee in Kontakt kommen, um den gewünschten Bremseffekt zu bewirken.

Wenn das Bremsglied 60 auf dem Schneegleiter 3 angeordnet ist, dann befindet sich die Steuerhälfte 18 des Federgliedes 60 näher zur Spitze des Schneegleiters 3 als die untere Hälfte 19 des Federgliedes 60. Der Quersteg 65 des Bremsgrundkörpers 60 liegt dabei vor dem Unterteil 1 der vorliegenden Einrichtung, und zwar in einem ersten, grösseren Abstand (Fig. 7) von der Oberfläche des Skigrundkörpers 11. Wegen der aus Fig. 5 ersichtlichen V-Form des Federgliedes 60 weist dieses die in Fig. 7 gezeigte noch entspannte Stellung auf. Die Position der Längsachse A des Schneegleiters ist in Fig. 5 durch eine entsprechende Linie A angedeutet, welche das Federglied 60 im entspannten Zustand zeigt. In diesem entspannten Zustand verläuft die Steuerhälfte 18 hinsichtlich des Skikörpers 3 steil schräg aufwärts (Fig. 7), und zwar weg vom Schneegleiter 3. Die Bremshälfte 19 des Federgliedes 60 verläuft in diesem entspannten Zustand dagegen steil schräg abwärts.

Während der Oberteil 2 auf den Sockel 13 aufgesetzt wird, kommt zunächst die Unterseite des vorderen Längsabschnittes 22 des Oberteiles 2 auf den Quersteg 65 der Steuerhälfte 18 am Bremsgrundkörper 60 zu liegen. Während der Oberteil 2 weiter gegen den Unterteil 1 hin bewegt wird, wird der Quersteg 65 der Bremse 5 automatisch weiter nach unten gedrückt. Über die Querabschnitte 612 und 622 Übertragen sich die Bewegungen der Steuerhälfte 18 auf die Bremshälfte 19, und zwar derart, dass die Bremshälfte 19 gegenüber der Steuerhälfte 18 entgegengesetzt gerichtete Bewegungen ausführt. Wenn sich die Steuerhälfte 18 abwärts bewegt, dann bewegt sich die Bremshälfte 19 aufwärts. Dabei wird einerseits der Bremsgrundkörper 60 vorgespannt und andererseits werden die Bremsabschnitte 613 und 623 automatisch nach oben geschwenkt (Fig. 8).

Wenn der Oberteil 2 auf dem Sockel 13 so tief aufgesetzt ist, dass die Bolzen 36 des Oberteils 2 in den Vertiefungen 15 und 16 des Sockels 13 einrasteten, dann verlaufen die Steuerhälfte 18 und die Bremshälfte 19 der Bremse 5 beinahe parallel zum Schneegleiter 3 (Fig. 1, 2 und 8). Die Steuerhälfte 18 des Federgliedes 60 liegt dabei zwischen dem abnehmbaren Oberteil 2 und dem Schneegleiter 3. Die Höhe des Abstandes zwischen dem Quersteg 65 der Steuerhälfte 18 und dem Schneegleiter 3 ist jetzt kleiner als die Höhe jenes Abstandes, welcher im Zusammenhang mit Fig. 7 erwähnt wurde.

Während dem Übergang des Federgliedes 60 aus seiner ursprünglich entspannten Stellung in seine gespannte Stellung erfolgt eine Deformation der Steuerhälfte 18 des Federgliedes 60. Dies deswegen, weil während dem Spannvorgang der Winkel Beta zwischen den Schenkeln 61 und 62 vermindert wird. Der Abstand zwischen den Querabschnitten 612 und 622 bleibt dabei jedoch unverändert. Dies ist deswegen so, weil der Abstand zwischen den Querabschnitten 612 und 622 durch den Abstand zwischen den Aussparungen 8 und 9 in der Basisplatte 10 gegeben ist und weil der Abstand zwischen den Aussparungen 8 und 9 in der Basisplatte 10 unveränderbar gegeben ist. Wegen der in dieser Weise verursachten Deformation der Steuerhälfte 18 wird eine Spannung in den einzelnen Abschnitten des Federgliedes 60 aufgebaut. Diese Spannung kann als eine Torsionsspannung betrachtet werden, welche bestrebt ist, die Steuerhälfte 18 aufwärts in ihre entspannte Stellung bzw. Ruhestellung zu bringen und dementsprechend die Bremshälfte 19 abwärts in den Schnee zu drücken.

Wenn die Einrichtungsoberteil 2 vom Sockel 13 weggenommen wird, beispielsweise während einem Sturz des Sportlers, dann schwenkt die Steuerhälfte 18 der Bremse 5 wegen der genannten und im Bremsgrundkörper 60 gespeicherten Energie aufwärts. Dies hat zur Folge, dass die Bremshälfte 19 abwärts geschwenkt wird, wodurch die gewünschte Bremswirkung eingeleitet wird.

In der Darstellung gemäss Fig. 7 befinden sich die Abschnitte 623 und 613 der Bremshälfte 19 in ihrer Wirkposition für die Bremsung und sie erstrecken sich samt den daran angebrachten Krallen 67 steil schräg abwärts, und zwar bis unter die Unterseite des Skis 3.

Das Aufrichtmoment des Bügels 60 ist so bemessen, dass eine effektive Bremswirkung beim Kontakt der Krallen 67 mit dem Schnee eintritt. Bei unbeabsichtigtem Überschreiten des Aufrichtmaximums kann keine Beschädigung der Bremse 5 erfolgen, weil der Federstahlbügel 60 durch seine schlingenförmige, elastische Gestaltung auch in eine negative extreme Position gebracht werden kann. Dies ist speziell bei Kurzskis mit Doppelschaufel vorne und hinten von Vorteil, welche in den beiden Richtungen gleiten können. Im Falle eines Sturzes erlauben es die dabei wirkenden Dreh-und Fliehkräfte, die Federkraft der Druckbolzen 36 zu überwinden. Dabei trennt sich der Oberteil 2 vom Unterteil 1, sodass der Ski 3 im Sturz vom Skifahrer getrennt wird.

Die Grundplatte 20 des Oberteiles 2 der vorliegenden Einrichtung ist keilförmig ausgebildet (Fig. 1 und 2). Die Unterseite der Oberteilgrundplatte 20 ist so ausgeführt, dass sie praktisch parallel zur Längsachse A der Einrichtung verläuft.

Die Oberseite bzw. die Oberfläche 39 (Fig. 2) der Grundplatte 20 hat gegenüber der Längsachse A dagegen einen geneigten Verlauf. Diese Neigung kann nur wenige Grad betragen und sie ist so orientiert, dass die Oberseite 39 nach vorne geneigt ist. Im Fersenbereich der Grundplatte 20, wo der Abstand zwischen der Unter-und der Oberseite 39 der Grundplatte 20 bereits beträchtlich ist, kann es im Material des Oberteiles 2 eine keilförmige Aussparung 40 geben, welche sich im Fersenbereich der Grundplatte 20 öffnet und welche sich beinahe bis zum Mittelabschnitt 23 des Oberteiles 2 erstreckt.

Im Bereich der Endpartien des Oberteiles 2 sind Mittel zum Anschliessen des Schuhes 4 an die vorliegende Einrichtung angeordnet, welche auf dem Oberteil 2 verschiebbar und arretierbar angebracht sind. Vorne sind es Mittel 41 zur Halterung der Schuhspitze und hinten sind es Mittel 42 zur Halterung der Schuhferse. Die diese Mittel 41 und 42 haltenden Endabschnitte des Grundkörpers 20 sind mit Zahnungen 43 versehen, welche in der Oberseite 39 des Grundkörpers 20 ausgeführt sind. Zumindest im Bereich dieser Zahnungen 43 erstrecken sich an den Seitenflächen der Längsabschnitte 22 und 24 die bereits beschriebenen Randleisten 25 und 26.

Die jeweiligen Befestigungsmittel 41 42 umfassen je einen Basisblock 45, in dessen Unterseite eine Längsaussparung ausgeführt ist. Diese Aussparung hat einen praktisch C-förmigen Querschnitt und die Form dieser Aussparung ist derart, dass der Basisblock 45 auf die betreffende Endpartie der Grundplatte 20 aufgeschoben und der Endpartie entlang praktisch ohne Spiel bewegt werden kann. Die jeweilige Randleiste 25 bzw. 26 liegt in einer der praktisch U-förmigen Endpartien des C-Profils, sodass diese Endpartien die Randleisten 25 und 26 hintergreifen und den Basisblock 45 auf dem Oberteil 2 längsverschiebbar halten.

Es ist eine Arretiervorrichtung vorgesehen, welche ermöglicht, die Stellung der Basisblöcke 45 zu ändern und zu arretieren. Im mittleren Bereich der Breite des jeweiligen Basisblockes 45 ist ein vertikal verlaufender Durchbruch ausgeführt, in welchem ein Arretierhebel 46 schwenkbar gelagert ist. Dieser Arretierhebel 46 weist einen ersten länglichen Abschnitt 461 auf, welcher in einem in der Oberseite des Blockes 45 ausgeführten Bett liegt, sodass die Oberfläche dieses Langabschnittes 461 mit der Oberfläche des Basisblockes 45 fluchtet. Das freie Ende dieses Langabschnittes 461 ragt horizontal nach aussen aus dem Basisblock 45.

Die gegenüberliegende Endpartie des Arretierhebels 46 weist eine in vertikaler Richtung verdickte Partie 462, wobei der Querschnitt dieser Partie etwa die Form eines Dreieckes hat. Die ganz vorne liegende Ecke 463 dieser Verdickung 462 ist im Basisblock 45 schwenkbar abgestützt. Die der Zahnung 43 am Oberteil 2 gegenüberstehende Fläche der Verdickung 462 ist mit entsprechenden Zähnen versehen, welche mit der genannten Zahnung 43 in Eingriff stehen können. Wenn der Basisblock 45 verstellt und in der neuen Lage arretiert werden soll, dann hebt man den Langabschnitt 461 des Arretierhebels 46 an, bis die Zähne des Arretierhebels 46 ausser Eingriff mit der Zahnung 43 gelangen. Jetzt kann eine neue Lage des Basisblockes 45 eingestellt werden. Wenn der Langabschnitt 461 des Arretierhebels 46 abwärts gedrückt wird, dann kommen die Zähne an diesem mit der Zahnung 43 wieder in Eingriff. Diese Arretiervorrichtung 46 befindet sich auch am Basisblock 45 des Fersenbereiches. Hier ragt der Langabschnitt 461 des Arretierhebels 46 allerdings nach hinten aus dem Block 45.

Am Basisblock 45 der vorderen Befestigungsmittel 41 ist ein an sich bekannter Bügel 47 schwenkbar angebracht, welcher zur Halterung der Sohle im Bereich der Schuhspitze bestimmt und ausgebildet ist. Am Basisblock 45 der hinteren Befestigungsmittel 42 ist eine an sich bekannte Vorrichtung 48 zum Einspannen der Schuhferse schwenkbar angebracht.

Die hintere Kupplungsvorrichtung 42 besitzt eine integrierte und als ein einfacher zweiarmiger Hebel 44 mit einer Pedalplatte 49 ausgebildete"step-in"Vorrichtung zum halbautomatischen Verriegeln des Schuhs 4 in der Bindung 2 beim Einstieg in diese Bindung 2. Ein erster Arm 491 des Pedalhebels 49 entspricht dem Bügel 47 bei den vorderen Befestigungsmitteln 41 und dieser Arm 491 trägt einen an sich bekannten Spannhebel 50 zur Einwirkung auf den oberen Rand der Sohle im Fersenbereich. Der andere Arm 492 des zweiarmigen Hebels 44 ragt vom Basisblock 45 dieser hinteren Kupplungsvorrichtung 42 weg, und zwar praktisch horizontal gegen die Mitte des Oberteiles 2 hin. A freien Ende dieses Armes 492 ist die Pedalplatte 49 durch einen geeigneten Eingriff oder geeignete Verbindung montiert. Mit einem in der Bindung fixiertem Schuh 4 (Fig. 1 und 2) ist die Pedalplatte 49 praktisch parallel zur Oberfläche 39 der Bindungsplatte 2 ausgerichtet und sie überträgt die Gewichtskraft auf den zweiarmigen Hebel 44 und somit auch auf den Spannhebel 50, der den Schuh 4 durch festen Eingriff fixiert.

Infolge der geringen Grundfläche der Basisplatte 10 ist der durch die Montage der Bindung versteifte Abschnitt des Skigrundkörpers 11 sehr kurz. Die so kurze Basisplatte 10 bietet Vorteile auch bei Kurzskis, welche, wie dies schon der Name derselben nahelegt, kurz sind. Zudem ist der Einrichtungsoberteil 2 im auf dem Ski 3 bzw. auf dem Sockel 13 angebrachten Zustand nach vorne in Fahrtrichtung geneigt, wodurch eine bessere Vorlagehaltung des Skifahrers und damit auch die günstigere Lage des Schwerpunktes erreicht wird. Dies verbessert wiederum das Fahrverhalten.

Vorstehend ist eine Art von Mitteln 41 und 42 beschrieben, welche die Verbindung zwischen dem Sportgerät 3, welches auch ein Snowboard oder ähnlich sein kann, mit dem Schuh 4 des Sportlers ermöglichen. Die Verwendung solcher Verbindungsmittel ist mit einigen Problemen verbunden. Um diese Probleme zu beseitigen ist der Oberteil 2 der vorliegenden Einrichtung mit dem Schuh 4 fest verbunden. Solche Ausführungen der vorliegenden Einrichtung sind in den Fig. 9 bis 12 dargestellt. Fig. 9 zeigt den so modifizierten Schuh 4 perspektivisch. Fig. 11 zeigt einen so modifizierten Schuh in einem vertikalen Schnitt. Der Oberteil 2 kann auf der Unterseite der bei den Skischuhen üblichen, dicken und steifen Sohle des Schuhes 4 aufgeklebt, aufgeschweisst oder in einer anderen Weise befestigt sein.

Da der Oberteil 2 jedoch eine ausreichende eigene Steifigkeit aufweist, kann dieser mit einem Schuh verbunden sein, welcher eine dünne und möglicherweise sogar auch verhättnismässig weiche Sohle 51 (Fig. 11) hat. Bei der Verwendung einer solchen Einrichtung 2 steigt man mit einem so modifizierten Schuh 4 direkt auf den Unterteil 1 der Einrichtung, und zwar bis die Bolzen 36 am Sockel 13 des Unterteiles 1 einrasten. Der Skischuh 4 weist ein an sich bekanntes sogenanntes Rear-Entry-System 79 auf, welches ermöglicht, dass der Sportler in den Schuh einsteigen kann, ohne die Schnallen des Schuhes betätigen zu müssen.

Um die empfindlichen Teile des am Schuh 4 angebrachten Oberteiles 2 gegen Beschädigung und/oder Verschmutzung zu schützen, ist eine Art von Schutzsohle 55 vorgesehen. Diese Schutzsohle 55 ist in Fig. 9 zusammen mit dem Schuh 4 perspektivisch dargestellt. In Fig. 10 ist diese Schutzsohle 55 perspektivisch von unten her dargestellt.

Die Schutzsohle 55 hat einen länglichen und flachen Grundkörper 56, welcher im Prinzip aus einem weichen Material, wie z. B. aus einem Kunststoff oder Gummi sein kann. Vorne am Grundkörper 56 dieser Sohle 55 ist ein vorderer Schutzwulst 57 angeformt, welcher vom Grundkörper 56 empor ragt. An der Innenseite ist dieser Schutzwulst 57 so ausgeführt, dass er an die Frontpartie des Oberteiles 2 von vorne her passt und sich gegebenenfalls an die Unebenheiten dieser Oberteil- Frontpartie anpasst oder in diese sogar hineinpasst. Dadurch ist die Haftung der Spitzenpartie der Schutzsohle 55 am Oberteil 2 garantiert oder zumindest verbessert. Im Fersenbereich der Schutzsohle befindet sich ein hinterer Schutzwulst 58, für den im wesentlichen dasselbe gilt wie für den vorderen Schutzwulst 57.

Im mittleren Bereich des Grundkörpers 56 der Schutzsohle 55 ist ein Passstück 59 angeordnet, welches sich vom Grundkörper 56 der Schutzsohle 55 ebenfalls empor erstreckt. Die äusseren Abmessungen dieses Passstückes 59 entsprechen den inneren Abmessungen jenes Innenraumes 54, welcher im Mittelabschnitt 23 des Oberteiles 2 für die Aufnahme des Sockels 13 des Unterteiles 1 vorgesehen ist. Da die Bolzen 36 in diesen Aufnahmeraum 54 des Mittelabschnittes 23 ständig ragen, können sie das Passstück 59 zwischen sich klemmen und dadurch die Halterung der Schutzsohle 55 am Schuh 4 weiter verbessern. Die Oberseite des Sohlengrundkõrpers 56 ist mit zumindest einer Versteifungsrippe 52 versehen, welche sich im mittleren Bereich der Länge des Sohtengrundkörpers 56 erstreckt und diesen versteift. Aus dieser Rippe 52 ragt das Passstück 59 empor. Die Oberseite dieser Rippe 52 kann an die Form des betreffenden Abschnittes des Oberteiles 2 angepasst sein, sodass die Rippe 52 die Unebenheiten der Unterseite des Oberteiles 2 ausfüllt. Die Unterseite des Grundkörpers 56 der Schutzsohle 55 kann mit einem an sich bekannten Muster 53 (Fig. 10) versehen sein, welche die Gefahr eines Ausrutschens auf glatten Oberflächen vermindert.

Während des Betriebes der vorliegenden Einrichtung wirken auf den Sockel 13 zwei Arten von Kraft ein. Die erste Kraft versucht, den Sockel 13 aus dem Oberteil 2 herauszuziehen. Beim Befahren von Kurven ist der Oberteil 2 dann bestrebt, sich gegenüber dem Sockel 13 um die Achse B (Fig. 2) zu drehen. Die erstgenannte Kraft ist gegenüber der zweiten Kraft verhättnismässig klein, weil der Oberteil 2 meistens nur Druck auf den Unterteil 1 ausübt. Gelegentlich tritt auch Zug auf den Unterteil 1 auf, nämlich, wenn der Ski 3 entlastet und daher bestrebt ist, sich vom Schuh 4 zu entfernen. Die Grosse dieser ersten Kraft ist im wesentlichen durch das Gewicht des Skis 3 bestimmt. Die zweite Kraft, die auch als Drehkraft oder Drehmoment bezeichnet werden kann, kann je nach der Art der Fahrt ganz beträchtliche Werte erreichen.

Um zu verhindern, dass der Sportler den Ski während der Fahrt nicht verliert, müssen die Schraubenfeder 37 mit einigem Druck auf die Bolzen 36 einwirken.

Dies kann Probleme beim Aussteigern aus dem Ski 3 verursachen. Um diese Probleme zu beseitigen, ist eine Vorrichtung 70 vorgesehen, welche zur Betätigung zumindest eines der Bolzen 36 bestimmt und ausgebildet ist.

In Fig. 12 ist die Vorrichtung 70 zur Betätigung der Bolzen 36 im Zusammenhang mit dem Ski 3 und mit dem Schuh 4 dargestellt. In Fig. 13 ist das kinematische Schema dieser Vorrichtung 70 wiedergegeben. Durch einen der Druckbolzen 36 geht eine praktisch horizontal verlaufende Achse 71. An dieser Achse 71 ist ein Betätigungshebel 72 angelenkt, sodass dieser um die Achse 71 geschwenkt werden kann. Im Bereich der Anlenkstelle 71 oder darunter hat der Hebel 72 eine Druckpartie 73, über welche sich der Hebel 72 an der Aussenseite des Gehäuses 231 der Mittelpartie 23 des Oberteiles 2 abstützen kann. Wenn der aussen liegende Schenkel des Hebels 72 betätigt bzw. abwärts gedrückt wird, beispielsweise mit Hilfe eines Skistockes 74 (Fig. 12), dann stützt sich der Druckabschnitt 73 des Betätigungshebels 72 zunächst an der Aussenfläche des starren Gehäuses 231 ab. Bei fortgesetzter Abwärtsbewegung des ersten Armes 72 wird der Druckbolzen 36 gegen die Wirkung der Feder 37 zurückgedrückt.

Dadurch wird jene Kraft vermindert, mit welcher die Bolzen 36 auf den Sockel 13 im Unterteil 1 einwirken, was den Ausstieg aus der Bindung beträchtlich erleichtert.

Wie bereits dargelegt, kann das Drehmoment des Oberteiles 2 gegenüber dem Sockel 13 unter Umständen ausserordentlich hohe Werte erreichen. Um solchen Krafteinwirkungen standzuhalten und um trotzdem den Einstieg in die Bindung sowie den Ausstieg aus dieser möglichst einfach zu gestalten, ist es erforderlich, den Sockel 13 zweckmässig zu gestalten. Fig. 14 bis 16 zeigen eine solche zweckmässige Gestaltung des Sockels 13. Fig. 14 zeigt diese Ausführung des Sockels 13 in einer ersten Seitenansicht. Fig. 15 zeigt den Sockel 13 in einer Draufsicht. Fig. 16 zeigt den Sockel 13 in einer zweiten Seitenansicht, wobei der Sockel 13 in dieser Fig. 16 gegenüber dem Sockel 13 in Fig. 14 um 90 Grad gedreht ist.

Die untere Platte 131 des Grundkörpers des Sockels 13 ist mit vertikal vorstehenden Rippen 78 versehen, welche in entsprechende Vertiefungen (nicht dargestellt) in der Oberseite der Basisplatte 10 des Unterteiles 1 passen. Solche Rippen 78 stellen sicher, dass sich der Sockel 13 gegenüber dem Ski 3 nicht drehen lässt.

Die Vertiefungen 16 und 17 in der Umfangsftäche des Sockels 13 sollen möglichst tief sein, damit die Kraft, welche ein Schwenken des Oberteiles 2 gegenüber dem Sockel 13 verhindert, möglichst gross ist. Dies allein würde das Aussteigen aus der Bindung, d. h. das Herausziehen der Bolzen 36 aus den Vertiefungen 16 und 17 jedoch beschwerlich machen. Dieses Problem kann dadurch gelost werden, dass die Tiefe der Ränder der Vertiefungen 16 und 17 in unterschiedlichen Richtungen unterschiedlich gross ist. Der jeweiligen Vertiefung 16 bzw. 17 kann eine Gleitrille 75 vorgelagert werden, welche in einer Meridianrichtung des Sockels 13 verläuft. Im dargestellten Fall ist jeder der Vertiefungen 16 und 17 eine Gleitrille 75 (Fig. 16) vorgelagert. Die jeweilige Rille 75 erstreckt sich von der Mitte der Oberseite des Sockelgrundkörpers bis in die jeweilige Vertiefung 16 bzw. 17 hinein und dabei schneidet sich diese Rille 75 in den darunter liegenden Abschnitt 76 der Randkante der Vertiefung 16 bzw. 17. Dieser Abschnitt 76 der Randkante der Vertiefung 16 bzw. 17 liegt im Bereich der Gleitrille 75 somit tiefer als der übrige Teil der Randkante der Vertiefungen 16 und 17. Der genannte Abschnitt 76 der Vertiefungsrandkante 75 liegt ausserdem näher an der Achse B des Sockels 13. Folglich benötigt man weniger Kraft, wenn man die Bolzen 36 in der Richtung der Achse B vom Sockel 13 d. h. durch die Gleitrillen 75 wegziehen will als wenn man den Oberteil 2 samt den Druckbolzen 36 um die Achse B drehen bzw. schwenken möchte. Fig. 16 zeigt unter anderem, wie einer der Druckbolzen 36 sich durch die Gleitrille 75 bewegt.

Eine weitere Entschärfung des genannten Problems können zahnähnliche Vorsprünge 80 (Fig. 11 und 12) auf der Oberseite des Skigrundkörpers bringen. Je ein solcher Vorsprung 80 kann im Bereich der Schuhspitze und der Schuhferse auf dem Skikörper 3 angeordnet sein. Die Längsrichtung des Vorsprunges 80 steht senkrecht zur Längsrichtung A der vorliegenden Einrichtung, wobei der Vorsprung 80 sich über beinahe die ganze Breite des Skikörpers 3 erstrecken kann. Der Scheitelbereich solcher Vorsprünge 80 ist zwecks Vermeidung von Beschädigungen abgerundet. Auf der unteren Seite im freien Endbereich des jeweiligen Längsabschnittes 22 bzw. 24 ist eine Vertiefung 81 (Fig. 9) ausgeführt, in welche einer der Vorsprünge 80 passt. Der Querschnitt dieser Vertiefung 81 und die senkrecht zur Längsachse A verlaufende Abmessung dieser Vertiefung 81 entsprechen dem zahnähnlichen Vorsprung 80 so, dass dieser in die Vertiefung 81 möglichst grossflächig passt. Im dargestellten Beispiel befindet sich die Vertiefung 81 zwischen zwei Materialanhäufungen 83 und 84, welche aus der Unterseite der Längsschnitte 22 und 24 des Oberteiles 2 hervortreten.

Die Schrauben 38 weisen einen zylinderförmigen Abschnitt 86 (Fig. 11) auf, welcher sich einerends an die innenseite des Schraubenkopfes anschliesst. An der Aussenseite dieses Zylinderabschnittes 86 ist zumindest eine Skala 85 ausgeführt. Im betreffenden Bereich der Endpartie der Längsabschnitte 22 und 24 ist ein Fenster 87 (Fig. 9 und 12) vorhanden, durch welches die jeweilige Skala 85 ersichtlich ist. Das Fenster 87 ist in zumindest einer der Seitenwände des betreffenden Längsabschnittes 22 bzw. 24 angeordnet. Die Skalen 85 sind so ausgeführt, dass sie den Druck anzeigen, mit welchem die Schraube 38 auf den Druckbolzen 36 einwirkt.

Der Oberteil 2 hat zweckmässigerweise für alle Schuhgrössen dieselbe Länge, was eine weitere Vereinfachung bei der Ausführung der Skibindung darstellt.

Diese Tatsache ist in Fig. 11 dadurch veranschaulicht, dass hier verschiedene Längen des Schuhschaftes 161, 162 usw. eingezeichnet sind.

Fig. 17 zeigt perspektivisch eine weitere Ausführung der vorliegenden Einrichtung, welche an Tourenskiern anwendbar ist. Der Oberteil 2 der Einrichtung ist mit dem Schuh 4 mit Hilfe eines Scharniers 90 verbunden, welcher in der Sohle 51 des Schuhes 4 eingearbeitet ist, und zwar im Bereich der Schuhspitze. Das Scharnier 90 verläuft quer zur Längsrichtung A der Einrichtung. In Fig. 17 ist strichliert angedeutet, wie der Oberteil 2 mit Hilfe des Scharniers 90 vom Schuh 4 weggeschwenkt werden kann. Der Oberteil 2 der Einrichtung kann in der vorstehend beschriebenen Weise auf den Sockel 13 des Unterteiles 1 aufgesetzt werden.

In Fig. 18 ist eine von den konventionellen Tourenbindungen bekannte Vorrichtung 91 zur Begrenzung des Schwenkbereiches des Schuhes 4 um das Scharnier 90 angedeutet. Die erste Endpartie dieser Begrenzungsvorrichtung 91 ist an den auf dem Ski 3 sitzenden Oberteil 2 angeschlossen sein. Die zweite Endpartie der Begrenzungsvorrichtung 91 ist an jenen Abschnitt der Sohle 51 am Schuh 4 angeschlossen, welcher sich im Fersenbereich befindet. Fig. 18 zeigt die Lage des Schuhes 4 während des Betriebes der Einrichtung, wenn sich der Schuh 4 gerade in seiner angehobenen Stellung befindet.