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Title:
DEVICE FOR LOADING A FRAGMENTING MACHINE FOR EXAMPLE A HAMMER CRUSHER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2001/032313
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for loading a fragmenting machine, for example, a hammer crusher, comprising a front and rear upper drive roller (2.0, 2.1), which are equipped, independently of each other, with a drive mechanism and arranged above the feed plane of a feed chute (1.0). The drive rollers (2.0, 2.1) are mounted a displaceable and pressure exerting system of levers, such that a continuous, pre-pressed and controlled feed of recyclable material for fragmenting is guaranteed.

Inventors:
Köhl, Erich (Poststrasse 2b Meerbusch, 40667, DE)
Lindfeld, Wilhelm (Hermann-vom-Endt-Strasse 18 Düsseldorf, 40595, DE)
Application Number:
PCT/DE2000/003722
Publication Date:
May 10, 2001
Filing Date:
October 19, 2000
Export Citation:
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Assignee:
SVEDALA LINDEMANN GMBH (Erkrather Strasse 401 Düsseldorf, 40231, DE)
Köhl, Erich (Poststrasse 2b Meerbusch, 40667, DE)
Lindfeld, Wilhelm (Hermann-vom-Endt-Strasse 18 Düsseldorf, 40595, DE)
International Classes:
B02C13/286; B02C23/02; B30B9/32; (IPC1-7): B02C19/12; B02C23/02; B02C13/286
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Claims:
Patentansprüche
1. Einrichtung zum Beschicken einer Zerkleinerungsmaschine, wie z. B. Ilammerbrecher, die mehrere in einem Rahmen der Einrichtung gelagerte Walzen für die Zuführung von recycelbaren, vorzugsweise metallischen AltGütern jeglicher Art, wie z. B. PkwAlt karossen und/oder paketierter Schrott umfassen, wobei mindestens eine obere Treib walze in einem beweglichen Hebelsystem gelagert ist, gekennzeichnet durch a) mindestens je eine vordere und hintere obere Treibwalze (.
2. 0,.
3. 1), die unabhän gig voneinander mit Antrieben ausgestattet und über einer Zuführebene einer Zuführschurre (1. 0) angeordnet sind, b) die Lagerung der vorderen Treibwalze (.
4. 0) in einem einarmigen Hebelsystem, welches am Rahmen angelenkt ist, c) die Lagerung der hinteren Treibwalze (.
5. 1) in einem zweiarmigen Hebelsystem, welches am Rahmen im Knie angelenkt ist, d) relativ zur Zuführebene veränderbare, durch besagte Hebelsysteme vermittelte Stellungen der Treibwalzen (.
6. 0,.
7. 1) und e) mit den Hebelsystemen verbundene, gegenüber dem Rahmen abgestützte Antriebselemente zur Erzeugung sowohl der unterschiedlichen Relativstellungen der Treibwalzen (.
8. 0,.
9. 1) zur Zufiihrebene als auch zur Ausübung der auf das AltGut über letztere einwirkenden Preßkräfte.
10. 2 Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibwalzen (2. 0, 2. 1) gleichförmig angetrieben sind. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibwalzen (2. 0.
11. 2 1) mit differenzierten Umfangsgeschwindigkeiten angetrieben sind.
12. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibwalzen (2. 0, 2. 1) vorund rückwärtsdrehend, d. h. reversierend angetrieben sind.
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenüber dem Rahmen abgestützten Antriebselemente für die Hebelsysteme Hydrau likzylinder (4. 0) sind.
14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch die Verwen dung von Mitteln für eine manuelle oder automatische Steuerung der Funktionsabläufe über eine Steuerzentrale (2. 2).
Description:
Einrichtung zum Beschicken einer Zerkleinerungsmaschine, wie z. B. Hammerbrecher Technisches Gebiet Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Beschicken einer Zerkleinerungsmaschine, wie z. B. Hammerbrecher, die mehrere in einem Rahmen der Einrichtung gelagerte Walzen für die Zuführung von recycelbaren, vorzugsweise metallischen Alt-Gütern jeglicher Art, wie z. B.

Pkw-Alt-Karossen und/oder paketierter Schrott, umfassen.

Stand der Technik Derartige Einrichtungen sind gemäß der DE 197 08 185 AI bekannt und umfassen eine obere Treib-sowie eine untere Walze. Mit der oberen Treibwalze ist ein Preßdeckel verbunden, der das metallische Alt-Gut vorpreßt, bevor es von der oberen Treibwalze erfaßt wird. Diese Wirkverbindung von Preßdeckel und oberer Treibwalze hat Nachteile. Einerseits wird die obere Treibwalze schwer manipulierbar und andererseits wird sie beim Preßvorgang infolge der bestehenden Verbindung mit dem Preßdeckel angehoben.

Hierdurch kann das die obere Treibwalze passierende Alt-Gut unkontrolliert in die Zerklei- nerungsmaschine gelangen. Ein dosiertes Zuführen ist somit nur erschwert möglich.

Auch andere bekannte Systeme, wie eine Einzugskette, pressen das Material zwar besser als eine bisherige einzelne obere Treibwalze, halten das Material jedoch auch auf seiner ganzen Länge. Die Anordnung doppelter Oberwalzen mit gemeinsamem Antrieb in einem Rahmen haben neben der höheren Masse gegenüber der einzelnen Walze ebenfalls den Nachteil, daß diese beim Anheben das Alt-Gut entgegen der beabsichtigten Funktion sofort freigeben.

Darstellung der Erfindung Der Erfindung licgt die Aufgabc zugrundc, diese Nachteile zu beheben, um eine kontinuier- liche, vorgepreßte und kontrollierbare Zuführung des Alt-Gutes zu erreichen, die leicht hand- habbar ist. Die Erfindung schlägt vor, je eine vordere und hintere obere Treibwalze vorzuse- hen. Diese weisen unabhängige Antriebe auf, die diese Treibwalzen mit gleichen oder gering- fügig differierenden Umfangsgeschwindigkeiten antreiben. Die Treibwalzen arbeiten gleich- zeitig vor-oder rückwärtsdrehend. Die hintere Treibwalze kann in einem gewissen Bereich unabhängig von der vorderen Treibwalze nach oben und unten bewegt werden. Nach einer bestimmten Anhebung der hinteren Treibwalze wird die vordere Treibwalze automatisch mit angehoben und"tanzt"so auf dem Material. Die vordere und hintere Treibwalze können jeweils unabhängig in der Höhe verstellt werden. Die vordere Treibwalze kann wahlweise in jeder Position gehalten werden. Die vordere Treibwalze hat einen festgelegten freien Durchgang zur Zuführebene. Die hintere Treibwalze fallut demzufolge in eine untere Stellung.

Die Abwärtsbewegung der vorderen Treibwalze wird dann unterbrochen, wenn ein Mindestabstand zur hinteren Treibwalze erreicht ist. Die hintere Treibwalze kann über Hydraulikzylinder bewirkte, zusätzliche Preßvorgänge auslösen. Die vordere Treibwalze ist so ausgelegt, daß sie ebenfalls einen Preßvorgang einleiten kann. Beide Preßfunktionen können unabhängig voneinander eingeleitet werden. Hierdurch ist eine kontrollierte Zuführung auch von sperrigem Alt-Gut durch manuelle und automatische Steuerung möglich.

Die Erfindung ist auch für Einrichtungen vorgesehen, die in der Zuführeinrichtung keine untere Walze aufweisen. Die Erfindung wird in einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnungen erläutert.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen In den schematisch ausgeführten Zeichnungen zeigen Fig. 1 die erfindungsgemäße Einrichtung in der Seitenansicht zum Beginn der Wirkfunktion der vorderen Treibwalze und Fig. 2 die Einrichtung nach Fig. l in Wirkverbindung zwischen vordercr und hinterer Treibwalze beim Einziehen eines metallischen Alt-Gutes.

Bester Weg zur Ausführung der Erfindung In den Fig. 1 und 2 ist eine Einrichtung zum Beschicken einer Zerkleinerungsmaschine, wie z. B. Hammerbrecher, dargestellt, die der nicht dargestellten Zerkleinerungsmaschine vorge- ordnet ist.

Die Einrichtung umfaßt im wesentlichen eine auf einem nicht bezeichneten Rahmen angeord- nete Zuführschurre 1. 0, die insgesamt als schiefe Zuführebene für das metallische Alt-Gut wie eine Pkw-Altkarosse ausgebildet ist. Eine vordere obere Treibwalze 2. 0 ist in einem nicht bezeichneten einarmigen Hebelsystem über der Zuführebene gelagert, welche Treibwalze 2. 0 einen eigenen, nicht dargestellten Antrieb aufweist. In Zuführrichtung des Alt-Gutes nachge- ordnet ist eine hintere obere Treibwalze 2. 1 in einem nicht bezeichneten zweiarmigen Knie- hebelsystem über der Zuführebene gelagert, welche Treibwalze 2. 1 einen weiteren eigenen, nicht dargestellten Antrieb besitzt. In der Zuführebene ist unterhalb der hinteren oberen Treibwalze 2. 1 eine untere Walze 3. 0 im Rahmen gelagert vorgesehen, welche die Zuführ- ebene als Gleitrolle durchbricht.

Die nicht bezeichneten Hebelsysteme sind im Rahmen der Zuführeinrichtung in ihren Gelenk- punkten drehbar gelagert und mit zunächst unabhängig voneinander aber auch funktionell aufeinander abstimmbar wirkenden, gegen den Rahmen abgestützten Hydraulikzylindern 4. 0 so verbunden, daß die Hebelsysteme sowohl geschwenkt als auch hinsichtlich eines von den Treibwalzen 2. 0, 2. 1 auf das Alt-Gut ausübenden Druckes relativ zur Zuführebene bewegt werden können. Die unabhängigen Antriebe für die Treibwalzen 2. 0 und 2. 1 sind so geschaltet, daß die Treib- walzen 2. 0, 2. 1 sowohl mit gleichen oder differierenden Umfangsgeschwindigkeiten als auch vor-oder rückwärtsdrehend laufen können.

Entsprechend Fig. I wird nun ein metallisches Alt-Gut in Form einer PKW-Altkarosse auf die Zuführschurre 1. 0 aufgegeben, die vordere Treibwalze 2. 0 wird in einer Position gehalten, die einen freien Durchgang zur Zuführebene für das Alt-Gut gewährleistet. Dabei erfaßt die obere Treibwalze 2. 0 das Alt-Gut und zieht dieses ein, wobei die hintere Treibwalze 2. 1 eine analoge Stellung einnimmt, um gemäß Fig. 2 das Alt-Gut auf der Zuführebene, über die Walze 3. 0 gleitend weiter zu fördern. Dazu sind die Treibwalzen 2. 0, 2. 1 mittels ihrer von den Hydraulikzylindern 4. 0 betätigten Hebelsystemen so relativ zu Zuführebene veränderlich und druckausübend bewegbar, daß das Alt-Gut zu einer gewünschten oder optimalen Dicke konti- nuierlich verdichtet und der Zerkleinerungsmaschine kontrolliert zugeführt werden kann.

Die Abwärtsbewegung der vordern Treibwalze 2. 0 wird dann unterbrochen, wenn ein Mindestabstand zur unteren Treibwalze 2. 1 erreicht ist, womit eine gleichmäßige Verdichtung des Alt-Gutes gesichert wird. Die hintere und die vordere Treibwalze 2. 0, 2. 1 leiten auch zusätzliche Preßvorgänge auf das Alt-Gut ein, wobei die Preßfunktionen auch unabhängig voneinander wirken können. Insgesamt wird mittels der Hebelsysteme und der in ihren kinematischen Abläufen steuerbaren Treibwalzen 2. 0, 2. 1 flexibel, variabel und/oder optimal auf das zuzuführende Alt-Gut so eingewirkt, daß die angestrebte kontrollierte und kontinuier- liche Zuführung des Alt-Gutes für die Zerkleinerungsmaschine gesichert ist.

Zur Unterstützung dieser Gesamtfunktion ist eine Steuerzentrale 2. 2 vorgesehen, von der die beschriebenen Funktionsabläufe manuell oder automatisch gesteuert werden können.

Gewerbliche Anwendbarkeit Für eine kontinuierliche, vorgepreßte und kontrollierte Zuführung der eingangs definierten Alt-Güter zu einer Zerkleinerungsmaschine werden die herkömmlichen gattungsgemäßen Beschickungseinrichtungen so verbessert, daß die nachgeordnete Zerkleinerungsmaschine leistungsoptimiert betrieben werden kann.

Bezugszeichenliste 1. 0 = Zuführschurre 2. 0 = vordere obere Treibwalze 2. 1 = hintere obere Treibwalze 2. 2 Steuerzentrale 3. 0=untere Walze 4. 0 Hydraulikzylinder