| 1. | Einrichtung zur Bearbeitung von Massivholzwerk¬ stücken (5) in ihrer Längsrichtung, mit a) einer Bearbeitungsstation (15, 34), die eine wirk¬ same Bearbeitungsbreite mindestens gleich der Länge zu bearbeitender Werkstücke hat, b) einer Halte und Spannvorrichtung (16, 18), welche der Bearbeitungsstation zugeordnet ist und außerhalb des Arbeitsbereiches einer Bearbeitungswerkzeuganord nung (26, 27) der Bearbeitungsstation an den Werk¬ stücken angreift, und c) einer Einsteilvorrichtung zur Einstellung der re¬ lativen Lage der Bearbeitungswerkzeuganordnung und der Werkstücke zwecks Einstellung der Orientierung von an den Werkstücken herzustellenden LängsTrenn schnitten oder LängsBearbeitungsflächen relativ zur Werkstücklängsachse, dadurch gekennzeichnet, daß d) auf die Bearbeitungsstation hin, durch sie hin¬ durch und von ihr weg ein WerkstückFörderkanal ge¬ bildet ist, dessen Querschnitt durchgehend mindestens eine Breite gleich der Länge zu bearbeitender Werk¬ stücke und eine Höhe mindestens gleich der Höhe die¬ ser Werkstücke hat oder in Höhenrichtung einseitig offen ist, und in dem die Werkstücke quer zu ihrer Längsrichtung zur Bearbeitungsstation hin und von ihr weg förderbar sind, und e) die Bearbeitungswerkzeuganordnung zur im wesentli¬ chen taktweisen Bearbeitung der Werkstücke ausgebil¬ det ist und im wesentlichen an sämtlichen Längenab¬ schnitten eines Werkstückes die Bearbeitung gleich zeitig vornimmt. |
| 2. | Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Förderkanal, der Bearbeitungsstation vor und nachgeschaltet, jeweils Fördervorrichtungen angeordnet sind, oder daß im Förderkanal eine durchgehende, auch durch die Bearbeitungsstation hindurchgehende Fördervor¬ richtung vorgesehen ist (Figuren 1 und 3 bzw. Fig. 8). |
| 3. | Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn zeichnet, daß die Einsteilvorrichtung zur Einstellung der relativen Lage der Bearbeitungswerkzeuganordnung und der Werkstücke zwecks Einstellung der Orientierung von an dem Werkstück herzustellenden LängsTrennschnitten oder LängsBearbeitungsflächen relativ zur Werkstücklängsachse die Ausrichtung der Werkstücke während ihres Transportes im Förderkanal vornimmt (Figuren 1, 8, 9 und 10). |
| 4. | Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn¬ zeichnet,, daß die Einsteilvorrichtung zur Einstellung der relativen Lage der Bearbeitungswerkzeuganordnung und der Werkstücke zwecks Einstellung der Orientierung von an den Werkstücken herzustellenden LängsTrennschnitten oder LängsBearbeitungsflächen relativ zur WerkstückLängs¬ achse Mittel zur Verschwenkung der Orientierung der Bear beitungsstation in Richtung ihrer wirksamen Bearbeitungs¬ breite relativ zur Längsachse des Förderkanals aufweist (Figuren 2 und 8). |
| 5. | Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn zeichnet, daß die Einsteilvorrichtung zur Einstellung der relativen Lage der Bearbeitungswerkzeuganordnung und der Werkstücke zwecks Einstellung der Orientierung von an den Werkstücken herzustellenden LängsTrennschnitten oder LängsBearbeitungsflächen relativ zur Werkstücklängsachse Mittel zur Verschwenkung der Halte und Spannvorrichtung relativ zur Längsrichtung des Förderkanals aufweist (Fig. 3). |
| 6. | Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da¬ durch gekennzeichnet, daß die Bearbeitungsstation minde stens eine jeweils mittels eines Antriebs absenkbare und anhebbare Messerleiste (37) enthält, deren Länge minde¬ stens gleich der Länge zu bearbeitender brettartiger Werkstücke ist. |
| 7. | Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da¬ durch gekennzeichnet, daß die Bearbeitungsstation minde¬ stens eine mittels eines Antriebs absenkbare oder anheb¬ bare, sich mindestens über eine Länge entsprechend der Länge zu bearbeitender Werkstücke erstreckende, mittels eines Antriebs absenkbare oder anhebbare Sägevorrichtung enthält (Figuren 2, 4, 4a, 5, 6, 7, 8 und 11). |
| 8. | Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägevorrichtung eine sich über eine Länge gleich der Länge der zu bearbeitender Werkstücke erstreckende Kettensäge ist, welche insbesondere Sägezähne mit einer Höhe entsprechend der Tiefe herzustellender Trennschnitte und Zahnzwischenräume aufweist, die der Menge anfallender Späne auf dem Weg eines Sägezahns über die Länge des be treffenden Werkstücks hin angepaßt ist und welche weiter insbesondere SägezahnFührungsmittel über die gesamte Länge der wirksamen Bearbeitungsbreite der Sägevorrich¬ tung aufweist, welche stets außerhalb des Trennschnittes verbleiben (Fig. 4a) . |
| 9. | Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägevorrichtung die Gestalt mindestens einer Spannsäge mit einer der Tiefe des herzustellenden Trenn¬ schnittes angepaßten Abmessung der Zahnhόhen und Zahnab stände aufweist (Fig. 4). |
| 10. | Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägevorrichtung Gruppen von mit ihren Sägeblät¬ tern bzw. Sägeschwertern in Ebenen entsprechend dem her zustellenden Trennschnitt gelegenen, gleichzeitig an¬ treibbaren Kreissägen oder insbesondere schräggestellten Kettensägen aufweist, welche in einer Absenkbewegung und/oder Schwenkbewegung und/oder Be1 eαvng mit einer Kom¬ ponente in Richtung der Werkstückläng^erstreckung in das zu bearbeitende Werkstück zur Herstellung eines Trenn¬ schnittes einstechen (Figuren 5, 6, 7 und 11). |
| 11. | Einrichtung* nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da¬ durch gekennzeichnet, daß der Förderkanal, gegen welchen hin bzw. von welchem weg die Bearbeitungsstation in einer Absenkbewegung oder Anhebbewegung antreibbar ist, oder von dem aus die Werkstücke gegen die Bearbeitungsstation in einer Absenkbewegung oder Anhebbewegung zur Bearbei¬ tung bewegbar sind, mindestens abschnittsweise horizontal oder vertikal oder bogenförmig verläuft. |
| 12. | Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da¬ durch gekennzeichnet , daß die Halte und Spannvorrichtung die Werkstücke im wesentlichen über ihre gesamte Länge hin an einer längslaufenden Werkstückfläche oder an zwei längslaufenden Werkstückflächen, die zur Ebene der herzu¬ stellenden Bearbeitungsfläche oder Trennebene im wesent¬ lichen senkrecht ist bzw. sind, punktbereichsweise oder durchgehend einspannt oder hält. |
Einrichtung zur Bearbeitung von Massivholzwerkstücken in ihrer Längsrichtung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Bearbei¬ tung von Massivholzwerkstücken in ihrer Längsrichtung.
In der vorliegenden Beschreibung und in den Ansprü¬ chen werden unter Massivholzwerkstücken aus gewachsenem Holz bestehende Werkstücke in Gestalt von Stämmen oder Rundholz, vornehmlich aber Dielen, Bretter, Kantholz be¬ liebiger Stärke und solche Werkstücke verstanden, die vor der Bearbeitung mit der hier angegebenen Einrichtung min¬ destens bereits eine längslaufende Fläche als Bezugsflä¬ che und Angriffsfläche für Haltevorrichtungen aufweisen.
Unter einer Bearbeitung in der Werkstücklängser- Streckung ist hier eine solche Bearbeitung zu verstehen, bei der nach dem Bearbeitungsschritt am Werkstück Bear¬ beitungsflächen oder Trennflächen festzustellen sind, die sich über die längste Abmessung des Werkstücks hin er¬ strecken und mindestens im wesentlichen parallel zur Werkstücklängsachse verlaufen.
Aus der US-PS 5 109 899 ist es bekannt, mittels einer Halte- und Spannvorrichtung einen das Massivholzwerkstück bildenden Baumstammabschnitt jeweils stirnseitig festzu- halten und abzustützen, wobei die Halte- und Spannvor¬ richtung an einem Gestell angeordnet ist, welches sowohl eine Verdrehung und Feststellung des Massivholzwerk¬ stückes mit Bezug auf seine Längsachse, als auch eine Einstellung der Orientierung dieser Längsachse ermög- licht. Parallel zur Werkstücklängsachse erstreckt sich eine in ihrer Gesamtheit quer zu dieser Längsachse ein-
stellbar verfahrbare Führungsbahn mit einem in Führungs¬ bahnlängsrichtung bewegbaren Schlitten, der eine Kreissä¬ genanordnung trägt. Diese ist in einem Arbeitshub derart längs der Führungsbahn verschiebbar, daß von einem an der Halte- und Spannvorrichtung eingespannten Baumstammab¬ schnitt Seitenbretter abgetrennt werden können.
Aus der DE-OS 1 954 471 ist es ferner bekannt, in ei¬ ner Bearbeitungsstation, deren wirksame Bearbeitungsbrei- te mindestens gleich der Länge eines das Massivholzwerk¬ stück bildenden Baumstammabschnittes ist, eine Bandsäge vorzusehen, welche gegenüber dem Werkstück in ihrer Ge¬ samtheit derart senkrecht zur Werkstücklängsachse beweg¬ bar, beispielsweise absenkbar ist, daß ein geradliniger Sägebandabschnitt, der sich über die gesamte Werkstück¬ länge erstreckt, im wesentlichen an sämtlichen Längenab¬ schnitten des Werkstücks die Bearbeitung gleichzeitig vornehmen soll. Die Sägezähne der Bandsäge durchschneiden dabei das Holz im wesentlichen in Faserrichtung.
Fällt zur Bearbeitung eine große Anzahl von Massiv¬ holzwerkstücken an, bereitet das Vereinzelen zur Weiter¬ verarbeitung und die Zuförderung zu der BearbeitungsSta¬ tion oder den Bearbeitungsstationen Schwierigkeiten und führt zu sehr hohen Durchlaufgeschwindigkeiten, was einen beträchtlichen Raumbedarf der gesamten Anlage und hohe Aufwendungen bedingt.
Die beschriebenen Einrichtungen bekannter Art eignen sich nicht für die rasche Bearbeitung einer großen Anzahl von Massivholzwerkstücken in ihrer Längsrichtung in einem kontinuierlichen oder nahezu kontinuierlichen Betrieb.
Demgemäß soll durch die vorliegende Erfindung die Aufgabe gelöst werden, eine Einrichtung zum Bearbeiten von Massivholzwerkstücken in ihrer Längsrichtung so aus-
zugestalten, daß eine vergleichsweise große Anzahl von Werkstücken rasch bearbeitet werden kann, ohne daß die Werkstückvereinzelung Schwierigkeiten bereitet und/oder der Raumbedarf der gesamten Anlage mit Bezug auf die par¬ allel zur Werkstücklängsrichtung orientierten Abmessungen unzuträglich hoch wird.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale von Patentan¬ spruch 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind in den dem Anspruch 1 nachgeordneten Ansprüchen gekenn¬ zeichnet, auf deren Inhalt hierdurch ausdrücklich hinge¬ wiesen wird, ohne an dieser Stelle den Wortlaut dieser Ansprüche zu wiederholen. Es sei jedoch kurz nachfolgend auf einige Merkmale dieser nachgeordneten Ansprüche von besonderer Bedeutung eingegangen.
Bevorzugtes Anwendungsgebiet einer Einrichtung der hier angegebenen Art ist das Besäumen von Brettern oder das Aufteilen von Brettern oder Kantholz in Leisten.
Während bei der Bearbeitung von Massivholzwerkstücken in Gestalt von Stammholz zur Herstellung des sog. Pris- mas, also zur Herstellung zweier einander gegenüber lie¬ gender Bearbeitungsflächen als Bezugsflächen an dem Stammholz, nach dem entsprechenden Bearbeitungsschritt wiederum im wesentlichen ein einziges weiter zu handha¬ bendes Werkstück vorliegt, vervielfacht sich die Zahl zu handhabender Werkstücke beim Aufschneiden von Kantholz in Bretter oder auch bei dem Besäumen der vom Stammholz ab¬ getrennten Seitenbretter. Setzt man also eine bestimmte Arbeitsgeschwindigkeit einer Bearbeitungsstation hoher Leistung zur Bearbeitung jeweils eines Baumstammabschnit- tes voraus, so muß, wenn in der betreffenden Bearbei¬ tungsstation eine Vervielfachung der Werkstückzahl statt-
findet, die Arbeitsgeschwindigkeit nachgeschalteter Bear¬ beitungsstationen entsprechend vervielfacht werden, damit jede Bearbeitungsstation mit der ihr möglichen Arbeitsge¬ schwindigkeit betrieben werden kann.
Wenn nun eine Einrichtung zur Bearbeitung von Massiv¬ holzwerkstücken in ihrer Längsrichtung in der hier ange¬ gebenen prinzipiellen Weise ausgebildet wird, und die einzelnen Werkstücke quer zu ihrer Längsrichtung in einem durchgehenden Förderkanal gefördert und auch durch die in diesem Förderkanal befindliche mindestens eine Bearbei¬ tungsstation rasch bearbeitet werden sollen, so müssen die sich in Werkstücklängsrichtung erstreckenden Trenn¬ schnitte oder Bearbeitungsflächen im wesentlichen augen- blicklich entstehen, damit eine Querförderung der Werk¬ stücke im Förderkanal in raschem Takt oder nahezu konti¬ nuierlich geschehen kann. Die dabei auftretenden Reakti¬ onskräfte werden gemäß einer bevorzugten Ausführungsform einer hier angegebenen Einrichtung zur Besäumung von Brettern oder zur Aufteilung von Brettern von einer Halte- und Spannvorrichtung aufgenommen, die die Werk¬ stücke im wesentlichen über ihre gesamte Länge hin an ei¬ ner längslaufenden Werkstückfläche oder an zwei längslau¬ fenden Werkstückflächen, die zur Ebene der herzustellen- den Bearbeitungsfläche oder Trennebene im wesentlichen senkrecht ist bzw. sind, punktbereichsweise oder durchge¬ hend einspannt oder hält. Auch dann, wenn die Werkstücke selbst nicht mehr eine ausreichende Steifigkeit oder Formbeständigkeit haben, können so in der mindestens ei- nen Bearbeitungsstation präzise Trennflächen oder Schnit¬ te bei hoher Arbeitstaktgeschwindigkeit hergestellt wer¬ den.
Weiter ist festzustellen, daß eine Bearbeitungswerk- zeuganordnung für eine Einrichtung der hier angegebenen
Art zur im wesentlichen taktweisen Bearbeitung der Werk-
stücke und zur im wesentlichen gleichzeitigen Bearbeitung an sämtlichen Längenabschnitten der Werkstücke mit hoher Bearbeitungsgeschwindigkeit nur dann betrieben werden kann, wenn die bei einer solchen hohen Arbeitsgeschwin- digkeit auftretenden Kräfte nicht zu einer Verformung der Werkzeuganordnung oder zu Verhältnissen bei der Spanbil¬ dung führen, die die Funktionsfahigkeit stören oder gänz¬ lich ausschließen. Solche Überlegungen gelten insbeson¬ dere beispielsweise bei einer Untersuchung der Funktions- fahigkeit von bekannten Einrichtungen nach der deutschen Offenlegungsschrift 1 954 471.
Eine bevorzugte Lösung der soeben angesprochenen Pro¬ bleme gemäß einer bevorzugten Ausführungsform von Ein- richtungen der hier angegebenen Art sieht vor, daß die Bearbeitungswerkzeuganordnung derart ausgebildet ist, daß bei der auf allen Längenabschnitten des Werkstücks im we¬ sentlichen gleichzeitigen Bearbeitung die Werkzeuge oder Werkzeugelemente in das Werkstück quer zur Werkstück- längsrichtung gleichsam einstechen können, da die Werk¬ zeuge oder Werkzeugelemente von Führungs- oder Haltemit¬ teln aus nur auf eine Strecke abstehen oder ausfahrbar sind, welche der Abmessung des herzustellenden Trenn¬ schnittes oder der herzustellenden Bearbeitungsfläche in Richtung senkrecht zur Werkstücklängsrichtung gleich ist. Die Werkzeughaltemittel oder Werkzeugführungsmittel kön¬ nen der gesamten Bearbeitungswerkzeuganordnung über die vergleichsweise große Länge des zu bearbeitenden Werk¬ stückes hin eine beträchtliche Formstabilität verleihen, da sie den Werkzeugen oder Werkzeugelementen nicht durch den herzustellenden Sägespalt oder Trennspalt folgen müs¬ sen.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen beschrieben. Es stellen dar:
Fig. 1 eine schematische, teilweise im Schnitt ge¬ zeichnete Ansicht einer Einrichtung der hier angege¬ benen Art in Blickrichtung parallel zur Längsrichtung zu bearbeitender Bretter als Massivholzwerkstücke,
Fig. 2 eine Schnittansicht einer Bearbeitungsstation in schematisierter Darstellungsweise und in einer ge¬ genüber dem entsprechenden Teil von Fig. 1 abgewan¬ delten Form,
Fig. 3 eine schematische, perspektivische Ansicht ei¬ ner Einrichtung der hier angegebenen Art zur Bearbei¬ tung von hier die Massivholzwerkstücke bildenden Baumstammabschnitten,
Fig. 4 eine schematische perspektivische Ansicht ei¬ ner Bearbeitungsstation mit einem axial verlaufenden, eingespannten Sägeblatt nach Art einer Spannsäge,
Fig. 4a eine schematische perspektivische Ansicht ei¬ nes kurzen axial verlaufenden Abschnittes eines Mas¬ sivholzwerkstückes und einer umlaufenden Bandsäge mit einem geführten Sägeblattabschnitt,
Fig. 5 eine schematische, perspektivische Ansicht ei¬ ner Bearbeitungsstation mit einer Reihe nebeneinander angeordneter Kreissägen,
Fig. 6 eine Seitenansicht einer Bearbeitungsstation mit einer Reihe hintereinander gestaffelt angeordne¬ ter Kettensägen,
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht einer Bearbei¬ tungsstation zur Anlegung von Trennschnitten in einer zur Hauptebene des Förderkanals parallelen Ebene
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Fig. 8 eine schematische perspektivische Ansicht ei¬ ner Einrichtung der hier angegebenen Art mit einem gefalteten Verlauf des Förderkanals und einer beson¬ deren Ausbildung der Halte- und Spannvorrichtung,
Figuren 9 und 10 schematische perspektivische Abbil¬ dungen von Vorrichtungen zur Werkstückausrichtung während der Förderung und
Fig. 11 eine schematische perspektivische Ansicht ei¬ ner Bearbeitungsstation für eine Einrichtung gemäß Fig. 8.
Fig. 1 zeigt eine Zufördereinrichtung 1 mit parallel zueinander über Rollen 2 geführten Förderbändern 3, wel¬ che mit in bestimmten Abständen längs der Förderbänder an diesen befestigten Mitnehmerfingern 4 versehen sind, de¬ ren gegenseitige Abstände längs der Förderbänder 3 größer als die maximalen Breiten zu bearbeitender brettartiger Werkstücke 5 sind. Die Förderbänder 3 können kontinuier¬ lich oder intermittierend durch geeignete Antriebsmittel in Bewegung gesetzt sein.
Auf die Förderbänder 3 werden quer zu deren Längs- richtung und Förderrichtung aus einem Verband oder Stapel von brettartigen Werkstücken, beispielsweise aus der Menge der ein Sägegatter verlassenden Bretter diese ver¬ einzelt in der aus Fig. 1 erkennbaren Weise aufgelegt und in Richtung auf eine oberseitig mit dem Obertrum der Zufördereinrichtung 1 fluchtende Rollenbahn 6 gefördert, welche in der Reihe mit ihren Achsen parallel liegender Rollen mehrere Unterbrechungen 7, 8 aufweist, auf deren Bedeutung nachfolgend eingegangen wird. Die Rollenbahn 6 bildet zusammen mit über ihr installierten Manipulator- Vorrichtungen jeweils längs des oberhalb der Rollenbahn
verlaufenden durchgehenden Förderkanals aufgereihte För¬ dervorrichtungen.
Oberhalb der Zufördereinrichtung 1 befindet sich eine Abtasteinrichtung 9 in Gestalt einer Fernsehkamera, wel¬ che die Form der auf die Zufördereinrichtung 1 befindli¬ chen Bretter 5 in deren Aufsicht abtastet und das Abtast¬ ergebnis über Signalleitungen 10 und 11 an eine zentrale Steuer- und Recheneinheit 12 liefert.
Außerdem kann sich oberhalb der Zufördereinrichtung 1 eine Markierungsvorrichtung 13 befinden, welche unter Steuerung durch die zentrale Steuer- und Recheneinheit 12 auf den nach oben weisenden Flächen der Bretter 5 Markie- rungen anbringt, die entweder die Ist-Lage entsprechend dem Abtastergebnis der Abtastvorrichtung 9 anzeigen, oder aus diesem Abtastergebnis durch die Einheit 12 errechne¬ ten Soll-Lagen entsprechen. Sowohl die Abtastvorrichtung 9 als auch die Markierungsvorrichtung 13 sind fest mit einem Maschinengestell verbunden, das in Figur 1 symbo¬ lisch bei 14 angedeutet ist.
In dem Bereich der Unterbrechung 7 der Rollbahn 6 be¬ findet sich eine erste Bearbeitungsstation 15 mit einem am Gestell 14 befestigten Portalrahmen 16, dessen Aufnah¬ meweite in Blickrichtung des Betrachters von Figur 1 der maximalen Länge zu bearbeitenden Bretter 5 entspricht. Der untere Holm des Portalrahmens 16 bildet einen Gegen¬ halter 17, dessen Auflagefläche in der dargestellten Weise mit den oberen Scheiteln der Rollen der Rollenbahn 6 fluchtet. Der obere Holm des Portalrahmens 16 enthält Antriebsmittel, beispielsweise nicht dargestellte Hydrau¬ likantriebe, mittels welchen ein Spannbalken 18 von der Auflagefläche des Gegenhalters 17 abhebbar oder auf diese Auflagefläche hin bewegbar ist, derart, daß ein zwischen die Auflagefläche des Gegenhalters 17 und den Spannbalken
18 eingeschobenes Brett durch Absenken des Spannbalkens 18 zur Bearbeitung einspannbar ist.
Zwischen der Bearbeitungsstation 15 und der Zuförder- Vorrichtung 1 ist an dem Gestell 14 oberhalb der Rollbahn 6 ein Manipulator 19 befestigt, welche zwei mit Bezug auf die Blickrichtung des Betrachters von Figur 1 nebeneinan¬ der liegende und um eine Schwenkachse 20 verschwenkbare, längenverstellbare Manipulatorarme 21 und 22 aufweist, deren Arbeitsfinger 23 bzw. 24 dazu dienen, ein die Zufördervorrichtung 1 gerade in Richtung auf die Rollbahn 6 verlassendes Brett 5 zu erfassen, über den zwischen der Zufördervorrichtung 1 und der Bearbeitungsstation 15 ge¬ legenen Abschnitt der Rollblahn 6 hinwegzuführen und in den Spalt zwischen dem angehobenen Spannbalken 18 und der Auflagefläche des Gegenhalters 17 einzuschieben, wozu in dem Spannbalken 18 schlitzartige Ausnehmungen vorgesehen sein können, um für die Arbeitsfinger 23 und 24 in diesem Bereich ausreichenden Bewegungsraum zu schaffen.
Die jeweils unabhängig steuerbare Schwenkung und Län¬ genveränderung der Manipulatorarme 21 und 23 erfolgt nach vorbestimmten Programmen in Abhängigkeit von dem Abta¬ stergebnis der Abtastvorrichtung 9 unter Steuerung der zentralen Steuer- und Recheneinheit 12. Eine korrigie¬ rende Steuerung und Betätigung der Manipulatorarme des Manipulators 19 kann von der Einheit 12 auch noch in Ab¬ hängigkeit von einem Abtastergebnis eines in einer Aus¬ nehmung des Spannbalkens 18 montierten Markenlesers 25 ausgelöst werden, der die von der Markierungsvorrichtung 13 auf die Brettoberflächen aufgebrachten Marken abta¬ stet, um jedenfalls eine präzise Positionierung eines zu bearbeitenden Brettes 5 in der Bearbeitungsstation 15 zu gewährleisten.
Anstelle der im Zusammenhang mit dem Ausführungsbei- spiel nach Figur 1 beschriebenen unabhängigen Steuerung der Schwenkung und Längenveränderung der Manipulatorarme 21 und 23 läßt sich gemäß einer abgewandelten Ausfüh- rungsform eine Vereinfachung der Ausrichtung des zu bear¬ beitenden Werkstückes mit Bezug auf eine bestimmte Win¬ kellage seiner Längsachse dadurch erreichen, daß die ge¬ samte Manipulatorvorrichtung 19 und gegebenenfalls auch die Manipulatorvorrichtungen 29 und 41 jeweils um verti- kale Achsen einstellbar verdrehbar an dem Gestell 14 mon¬ tiert sind, so daß die jeweilige Winkelstellung der Mani¬ pulatorvorrichtungen mittels eines von der Einheit 12 ge¬ steuerten Stelltriebs veränderbar ist und sich damit auch die Orientierung der Verbindungslinie zwischen den Ar- beitsfingern 23 und 24 bzw. 32 und 33 relativ zur Längs¬ richtung der Bearbeitungsstationen ändern läßt, worauf im Zusammenhang mit Figur 2 näher eingegangen wird.
Eine andere Abwandlung der Ausführungsform nach Figur 1 sieht vor, anstelle der einzelnen Manipulatorarme der Manipulatorvorrichtungen jeweils Paare von im Gegentakt arbeitenden Manipulatorarmen vorzusehen, derart, daß eine Manipulatorvorrichtung beispielsweise insgesamt vier Ma¬ nipulatorarme aufweist, von denen im Betrieb jeweils zwei Manipulatorarme mit dem Einschieben eines Werkstückes in die zugehörige Bearbeitungsstation beschäftigt sind, wäh¬ rend die anderen beiden Arme unter Anhebung ihrer Ar¬ beitsfinger über die Roll- oder Gleitbahn und über darauf noch befindliche Werkstücke hinweg bereits das nächste zu fördernde und dann zu bearbeitende Werkstück erfassen. Die Arbeitsgeschwindigkeit läßt sich hierdurch beträcht¬ lich erhöhen.
Auf der von der Zufördervorrichtung 1 abliegenden Seite des Spannbalkens 18 ist an diesem mittels Antrieben
26 anhebbar und absenkbar eine Messerleiste 27 montiert,
deren Länge in Blickrichtung des Betrachters von Figur 1 der Maximallänge zu bearbeitender Bretter mindestens ent¬ spricht. Geeignete Führungen für die Messerleiste 27 sind zur Vereinfachung der Darstellung in Figur 1 weggelassen, jedoch selbstverständlich bei einer praktischen Ausfüh¬ rungsform vorgesehen.
Ist ein in der Bearbeitungsstation 15 auf einer Seite zu besäumendes Brett 5 auf der Auflagefläche des Gegen- halters 17 mittels des Manipulators 19 positioniert und durch entsprechende Steuerung der Manipulatorarme 21 und 22 auf dieser Auflagefläche in eine Richtung gebracht, die der Lage und Richtung des anzubringenden Längsschnit¬ tes entspricht, so wird der Spannbalken 18 unter Steue- rung durch die Einheit 12 abgesenkt und dann die Messer¬ leiste 27 durch Steuerung der Antriebe 26 vermittels der Einheit 12 abwärts bewegt, so daß die Messerschneide ge¬ gen die hintere Kante der Auflagefläche des Gegenhalters 17 in einem einzigen Arbeitstakt einen Besäumungsschnitt an dem Brett 5 ausführt, wobei der Spreißel in einen Auf- fangbehälter 28 unterhalb eines Spaltes zwischen der Be¬ arbeitungsstation 15 und dem nachfolgenden Abschnitt der Rollbahn 6 fällt.
Danach wird der Spannbalken 18 der Bearbeitungsstati¬ on 15 in ausreichendem Maße angehoben, um es einem der Bearbeitungsstation 15 nachgeschalteten, ebenfalls an dem Gestell 14 befestigten weiteren Manipulator 29, gegebe¬ nenfalls unter Zusammenwirkung mit dem Manipulator 19, zu ermöglichen, mit seinen Manipulatorarmen 30 und 31 und seinen Arbeitsfingern 32 und 33 das nunmehr einseitig be¬ arbeitete Brett 5 zu erfassen, unter dem Spannbalken 18 heraus und auf denjenigen Abschnitt der Rollbahn 6 zu schieben, der sich zwischen der Bearbeitungsstation 15 und einer weiteren, nachgeschalteten Bearbeitungsstation 34 befindet. Sollte es wegen zu geringer Breite des ein-
seitig bearbeiteten Brettes 5 Schwierigkeiten bereiten, den Spalt zwischen der Bearbeitungsstation 15 und dem zwischen den Bearbeitungsstationen 15 und 34 gelegenen Abschnitt der Rollbahn 6 zu überwinden, so kann für den soeben kurz beschriebenen Übergabevorgang mittels eines Antriebs 35 eine an dem Auflager 17 schwenkbar gelagerte Klappe 36 zur kurzzeitigen Abdeckung des genannten Spal¬ tes hochgeklappt werden. Ganz Entsprechendes gilt übri¬ gens für eine kurzzeitige Abdeckung des Spaltes zwischen der Bearbeitungsstation 34 und dem Rollbahnabschnitt zwi¬ schen den Bearbeitungsstationen 34 und 15. Eine Abdeckung des Spaltes zwischen den BearbeitungsStationen und den jeweiligen Abschnitten der Rollbahn 6 ist nicht erforder¬ lich, wenn die Arbeitsfinger der Manipulatorarme mit Saugnäpfen oder Greifern oder zum Anspießen der Holzwerk¬ stücke ausgestattet bzw. ausgebildet sind, derart, daß mittels der Manipulatorvorrichtungen die Holzwerkstücke über größere Unterbrechungen der Unterstützungsflächen oder der Rollen der Rollbahn hinweggehoben werden können.
Während die Bearbeitungsstation 34 bezüglich ihres Portalrahmens, der darin befindlichen Antriebe zum Absen¬ ken ihres Spannbalkens und bezüglich des Auflagers und weiter bezüglich ihrer mittels Antrieben anhebbarer und absenkbarer Messerleiste 37 ganz entsprechenden Aufbau wie die Bearbeitungsstation 15 hat, ist aber im Unter¬ schied zur Bearbeitungsstation 15 für die Bearbeitungs¬ station 34 festzustellen, daß sich hier die Messerleiste 37 auf der der Querfördervorrichtung 1 zugewandten Seite der Bearbeitungsstation befindet und daß ferner auf der von der Querfördervorrichtung 1 abgewandten Seite der Be¬ arbeitungsstation 34 mittels eines Antriebs 38 über das Niveau der Auflagefläche des Gegenhalters der Bearbei¬ tungsstation anhebbare und absenkbare Anschlagmittel 39 vorgesehen sind. Gegen diese Anschlagmittel läuft die be¬ arbeitete Kante des einseitig bearbeitenden Brettes beim
Einfördern zwischen den Spannbalken und den Gegenhalter mittels des Manipulators 29 an.
Die Anschlagmittel 39 sind mittels des Antriebs 38 aber nicht nur über das Niveau der Auflagefläche des Ge¬ genhalters der Bearbeitungsstation 34 anhebbar und wieder absenkbar, sondern zusätzlich durch entsprechende Steue¬ rung des Antriebs 38 vermittels der zentralen Steuer- und Recheneinheit 12 wahlweise auf bestimmte Position in grö- ßerem oder kleinerem Abstand von der Schneide der Messer¬ leiste 37 einstellbar, wodurch aufgrund des Abtastergeb¬ nisses der Abtastvorrichtung 9 nach entsprechenden Be¬ rechnungen in der Einheit 12 die Breite eines beidseitig bearbeiteten Brettes bestimmt werden kann. Durch unter- schiedliches Ansteuern der Anschlagmittel 39 oder, falls die Position für den zweiten Bearbeitungsschritt allein durch einen Manipulator bestimmt wird, durch dessen ent¬ sprechende Steuerung, kann ein konisches Besäumen oder Bearbeiten erreicht werden.
Ist der von der Bearbeitungsstation 34 auszuführende Längsschnitt an dem Brett 5 durchgeführt und der Spreißel in einen Auffangbehälter 40 abgeworfen, so wird der An¬ schlag 39 abgesenkt, der Spannbalken der Bearbeitungssta- tion 34 in ausreichendem Maße angehoben und das fertig bearbeitete Brett wird mittels des der Bearbeitungsstati¬ on 34 nachgeschalteten Manipulators 41 auf dem der Bear¬ beitungsstation 34 nachgeschalteten Abschnitt der Roll¬ bahn 6 weitergeführt.
Figur 2 zeigt eine Abwandlung der Bearbeitungsstation in einer Einrichtung der hier angegebenen Art. Hier ist die Bearbeitungsstation, welche in Figur 2 allgemein mit 42 bezeichnet ist, mit ihrem Portalrahmen 16 nicht fest mit dem Gestell 14 verbunden, sondern über Drehlager 16a um eine Vertikalachse 43 vermittels eines an dem Portal-
rahmen 16 angreifenden, sich gegen das Gestell 14 abstüt¬ zenden Antriebs 44 in einem • kleinen Winkelbereich ver¬ schwenkbar. Die Vertikalachse 43 kann beispielsweise im Bereich der Mitte des Portalrahmens 16 mit Bezug auf des- sen Abmessung in Richtung der Länge zu bearbeitender Bretter gelegen sein. Während bei der Ausführungsform nach Figur 1 die Lage des Schnittes und seine Richtung an dem zu bearbeitenden Brett ausschließlich durch entspre¬ chende Steuerung der Bewegung der Manipulatorarme des Ma- nipulators 19 und, falls man auf die Anordnung der An¬ schlagmittel 39 bei der Ausführungsform nach Figur 1 ver¬ zichten sollte, auch durch Steuerung der Manipulatorarme des Manipulators 29, bestimmt wird, wird bei einer Ein¬ richtung der hier angegebenen Art mit einer Bearbeitungs- Station nach Figur 2 die Schnittrichtung durch entspre¬ chende Verschwenkung der gesamten Bearbeitungsstation vermittels des Antriebs 44 unter Steuerung durch Einheit 12 bestimmt. Die jeweilige Lage des Schnittes mit Bezug auf die Förderrichtung der Bretter durch die Einrichtung kann wieder durch entsprechende Steuerung der Manipulato¬ ren eingestellt werden, die jedoch in diesem Falle ver¬ einfacht ausgebildet sein können, da ihre Manipulatorarme nicht unabhängig voneinander verschwenkbar ausgebildet sein müssen.
Die Einheit 12 kann bei der Ausführungsform der Bear¬ beitungsstation nach Figur 2 die Schwenkstellung des Por¬ talrahmens 16 mittels des Antriebs 44 wiederum aufgrund des Abtastergebnisses der über der Querfördervorrichtung 1 befindlichen Abtastvorrichtung 9 und/oder aufgrund des Abtastergebnisses eines in dem Spannbalken 18 unterge¬ brachten Markenlesers 25 bestimmen.
An dem Spannbalken 18 der Bearbeitungsstation 42 ist eine Kettensäge 45 montiert, die gegenüber dem Spannbal¬ ken mittels des Antriebs 26 an einer Schlittenführung 46
unter das Niveau der Spannfläche des Spannbalkens absenk¬ bar und wieder anhebbar ist. In Figur 2 ist das Schwert der Kettensäge 45 in Schwertlängsrichtung gesehen darge¬ stellt. Die Länge des Kettenschwertes ist größer als die Maximallänge zu bearbeitender Bretter. Die Zahnhöhe der Sägekettenglieder ist vorzugsweise etwas größer als die maximale Dicke zu bearbeitender Bretter, derart, daß bei dem Trennschnitt durch die Brettdicke hindurch das Ket¬ tenschwert nicht in den Sägespalt einzudringen braucht und daher so breit ausgeführt werden kann, daß es eine stabile Führung für sämtliche Sägekettenglieder auf der gesamten Länge des Sägeschwertes bietet.
Auch hin- und herbewegte Sägeblätter in geeigneten balkenartigen Führungen nach Art eines Fuchsschwanzes, einer langgestreckten im vorstehenden Sinne seitlich ge¬ führten Bandsäge oder Spannsäge in einer Länge mindestens gleich der Länge der Werkstücke erfüllen den hier ange¬ strebten Zweck.
Bezugnehmend nunmehr auf Fig. 3 sei angemerkt, daß hier als zu bearbeitende Massivholzwerkstücke Baumstamm¬ abschnitte gezeigt sind, deren Bearbeitung in Einrichtun¬ gen mit den prinzipiellen Merkmalen der hier vorgeschla- genen Konstruktion deren Vorteile nicht so deutlich wer¬ den läßt, wie die Bearbeitung etwa von Brettern. Den Aus¬ führungsformen nach den Figuren 1 und 3 ist jedoch der durchgehende Werkstückförderkanal gemeinsam, dessen Quer¬ schnitt durchgehend mindestens eine Breite gleich der Länge zu bearbeitender Werkstücke und eine Höhe minde¬ stens gleich der Höhe dieser Werkstücke hat.
Die Einrichtung nach Fig. 3 enthält längs des hier mit 101 bezeichneten Förderkanals eine Reihe von in För- derrichtung hintereinander angeordneten, in Fig. 1 nur als quaderförmige Blocksymbole angegebenen Fördervorrich-
tungen 102, 103 usw. Gemäß einer in der Zeichnung nicht gezeigten Abwandlung kann auch eine sich längs des För¬ derkanals 101 erstreckende durchgehende Fördervorrichtung anstelle getrennter Fördervorrichtungen vorgesehen sein. Die Fördervorrichtungen 102, 103 usw. dienen zur Förde¬ rung von Massivholz-Werkstücken, beispielsweise, von in Fig. 3 angedeuteten Baumstammabschnitten 104, 105 in ei¬ ner Richtung quer zur Werkstücklängsachse.
Die Fördervorrichtungen können umlaufende Bänder oder Ketten enthalten, die mit Mitnehmern bestückt sein kön¬ nen. Eine andere Möglichkeit der Ausbildung der Förder¬ vorrichtungen besteht in der Anbringung von Schiebege¬ stängen oder Manipulatoren, welche mit Greifern, Zangen, Klauen, Saugnäpfen und dergleichen an den Werkstücken an¬ greifen. Durch jeweils unterschiedlich steuerbare Wege der an den Werkstücken angreifenden Teile der Fördervor¬ richtungen kann das Werkstück mit seiner Längsachse auf einen bestimmten Winkel relativ zu der Förderrichtung des Förderkanals 101 ausgerichtet werden.
Auch können beidseits des Förderkanals installierte umlaufende Förderketten mit Verankerungsblöcken bestückt sein, die in die Endflächen beispielsweise von Stammab- schnitten gleicher Länge eingeschlagen werden, oder je¬ denfalls dort so verankert werden, daß die Stammabschnit¬ te, den Förderketten folgend, längs des Förderkanals transportiert werden.
Während bei der Ausführungsform nach Fig. 3 die För¬ dervorrichtungen 102 und 103 unterhalb der Werkstücke 104, 105 usw. gelegen gezeichnet sind, können in Abwand¬ lung hiervon auch Förderrichtungen oberhalb des Niveaus vorgesehen sein, auf dem sich die Werkstücke befinden oder bewegen, derart, daß die Werkstücke hängend an den Fördervorrichtungen transportiert werden.
In einem Bereich zwischen den Fördervorrichtungen 102 und 103 -befinden sich Stützsäulen 106 und 107 mit Aufla- gerblöcken, auf welche die Werkstücke, beispielsweise die Baumstammabschnitte durch entsprechenden Betrieb der För¬ dervorrichtungen nacheinander aufgelegt werden.
In Bereichen außerhalb des Arbeitsbereichs der För¬ dervorrichtungen befinden sich auf einem parallel zum Förderkanal 101 verfahrbaren Wagen oder Schlitten 110 ei¬ ne Halte- und Spanneinheit 111 und auf einem quer zum Förderkanal verfahrbaren oder verschiebbaren Wagen oder Schlitten 112 eine weitere Halte- und Spanneinheit 113. Die Halte- und Spanneinheiten sind mit dreheinstellbaren Aufnahmeköpfen versehen, die auf den einander zugekehrten Seiten Zahnungen tragen, zwischen denen Werkstücke bzw. Stammabschnitte unterschiedlicher Länge unter Verschieben und Feststellen des Wagens oder Schlittens 112 einge¬ spannt werden können.
Der verfahrbare und feststellbare Wagen oder Schlit¬ ten 112 dient also zum Halten und Einspannen eines Stamm¬ abschnittes in die die Halte- und Spanneinheiten 111 und 113 enthaltende Halte- und Spannvorrichtung. Der verfahr- bare und feststellbare Wagen oder Schlitten 110 dient zur Ausrichtung der Längsachse des eingespannten Stammab¬ schnittes auf eine bestimmte Winkelstellung gegenüber der Förderrichtung des Förderkanals in einer Horizontalebene und die höhenverstellbaren Stützen der Aufnahmeköpfe die- nen zur Ausrichtung der Werkstücklängsachse in einer Ver¬ tikalebene auf einen bestimmten Winkel relativ zu einer Horizontalebene. Schließlich dienen die verdrehbaren Auf¬ nahmeköpfe zum Einstellen des Werkstücks bzw. Stammab¬ schnitts auf eine bestimmte Winkelstellung mit Bezug auf eine Drehung um die Werkstücklängsachse. Auch die Aufnah¬ meköpfe sind in bestimmten Drehstellungen fixierbar. Die
Antriebe für die Verschiebung der Wagen oder Schlitten, für die Höhenverstellung und für die Verdrehung der Auf¬ nahmeköpfe sowie die zugehörigen Feststell- und Steuer¬ mittel sind in der Zeichnung zur Vereinfachung der Dar- Stellung weggelassen.
Ist die Verschiebeführung für den Wagen oder Schlit¬ ten 110 parallel zum Förderkanal 101 ausreichend lang und ist ferner in Weiterbildung der Ausbildungsform nach Fig. 3 der Wagen oder Schlitten 112 zusammen mit seiner Ver¬ schiebeführung wiederum auf einem Wagen montiert, der dem Wagen oder Schlitten 110 entspricht und sich auf der ge¬ genüberliegenden Seite des Führungskanals befindet, so kann die gesamte Halte- und Spannvorrichtung zwischen den Fördervorrichtungen 102 und 103 zusätzlich zur Aufgabe des Einspannens und Ausrichtens des Werkstücks auch noch die Aufgabe erfüllen, unter Verfahren des Wagens oder Schlittens 110 und des den Wagen oder Schlitten 112 tra¬ genden weiteren, in Fig. 3 nicht dargestellten Wagens über weitere Strecken Werkstücke von der Fördervorrich¬ tung 102 aufzunehmen, auf die Stützsäulen ausgerichtet aufzusetzen und dann von dort nach Bearbeitung an die Fördervorrichtung 103 weiterzugeben.
Fig. 3 zeigt, daß der Fördervorrichtung 103 in För¬ derrichtung nachgeschaltet eine weitere Halte- und Spann¬ vorrichtung vorgesehen ist, die der zuvor beschriebenen Halte- und Spannvorrichtung entspricht, wobei jeweils gleiche Teile auch mit gleichen Bezugszahlen gekennzeich- net sind.
Oberhalb des Förderkanals 101 befinden sich bei¬ spielsweise an in Fig. 3 nicht gezeigten Gestellportalen montiert, Führungsschienen oder Führungsstäbe 114, an welchen Bearbeitungseinheiten 115 in Vertikalrichtung von einer Ruhestellung in eine Arbeitsstellung absenkbar und
nach Durchführung einer Bearbeitung wieder in die Ruhe¬ stellung anhebbar sind. Das in dem Bereich des Zwischen¬ raums zwischen den Fördervorrichtungen 102 und 103 gele¬ gene Paar von Bearbeitungseinheiten 115 bildet eine Bear- beitungsStation und die in Förderrichtung stromabwärts von der Fördervorrichtung 103 gelegene Bearbeitungsein¬ heit 115 ist Teil einer weiteren BearbeitungsStation oder bildet allein diese Bearbeitungsstation.
Sämtliche Bearbeitungseinheiten 115 haben eine wirk¬ same Arbeitsbreite entsprechend der maximalen Länge zu bearbeitender Werkstücke oder Stammabschnitte und über¬ spannen den Förderkanal 101 in Querrichtung.
Abweichend von der in Fig. 3 gezeigten Anordnung kön¬ nen die Bearbeitungseinheiten 115 auch an Vertikalführun- gen verschiebbar sein, die es gestatten, die Bearbei¬ tungseinheiten von einem Niveau unterhalb des Förderka¬ nals 101 aus einer Ruhestellung über die Zwischenräume zwischen den Fördervorrichtungen und einem darin einge¬ spannten Werkstück nach aufwärts in eine Arbeitsstellung anzuheben und von dort wieder in die Ruhestellung abzu¬ senken. Eine wiederum andere Variante sieht vor, die Werkstücke vom Niveau des Förderkanals aus in einen Bear- beitungsbereich einer Bearbeitungsstation mittels einer Hubvorrichtung anzuheben oder mittels einer Absenkvor¬ richtung abzusenken.
Die Bearbeitungseinheiten, welche in Fig. 3 nur ver- einfacht als quaderförmige, langgestreckte Blocksymbole angedeutet sind, können entsprechend den hier vorgetrage¬ nen Gedanken in vielerlei Art und Weise ausgebildet sein.
Wesentlich ist bei den Ausführungsformen der hier an- gegebenen Einrichtung, daß die Bearbeitungseinheiten 115 auf ihrem Vorschubweg bzw. ihrem relativen Vorschubweg,
im wesentlichen gleichzeitig an allen Längenabschnitten des zu bearbeitenden Werkstücks die Bearbeitung in der Werkstücklängserstreckung durchführen, derart, daß für einen Bearbeitungsschritt nicht diejenige Zeit abgewartet werden muß, die ein schneilaufendes, vorgeschobenes Werk¬ zeug dazu benötigt, den Vorschubweg quer über den gesam¬ ten Förderkanal hin zu durchlaufen.
In all denjenigen Fällen, in denen die Bearbeitungs- Stationen Paare einander gegenüberstehender Bearbeitungs¬ einheiten enthalten, wie dies etwa in den Figuren. 1 und 3 gezeigt ist, ist der gegenseitige Abstand dieser Bear¬ beitungseinheiten einstellbar veränderlich ausgebildet, damit bei gleichzeitiger Bearbeitung beider Seiten eines Massivholzwerkstückes oder bei gleichzeitiger Herstellung zweier Trennschnitte der gegenseitige Abstand der Bear¬ beitungsflächen bzw. der gegenseitige Abstand der Trenn¬ schnitte in der gewünschten Weise eingestellt werden kann. Diesbezügliche Einzelheiten, die zugehörigen Schie- beführungen und Feststellmittel und gegebenenfalls vorge¬ sehene automatische Einsteilvorrichtungen sind in den Zeichnungen zur Vereinfachung der Darstellung weggelas¬ sen.
Fig. 4 zeigt schematisch eine Bearbeitungseinheit mit einem auf einen Brettabschnitt in eine Arbeitsstellung absenkbaren und in eine Ruhestellung wieder anhebbaren, die gesamte Länge des Brettabschnittes überspannenden, bogenförmigen Träger 129 und einem zwischen den Bogen- schenkein gespannten, hin- und herbewegbaren Sägeblatt 130, das mittels geeigneter Antriebe 131 betätigt wird. Anstelle eines einzelnen Sägeblattes 130 kann auch ein Paar im Gegentakt gegenläufig bewegter, aneinander anlie¬ gender Sägeblätter vorgesehen sein, was in bestimmten Fällen die Schnittleistung verbessert und den Abtransport der Sägespäne erleichtert.
Sehr lange, etwa in Faserrichtung von Massivholz- Werkstücken verlaufende Trennschnitte verursachen mitun¬ ter bei entsprechend langem Weg des Sägeblattes durch den Trennschnitt Schwierigkeiten bezüglich des Spanabtrans¬ portes. Aus diesem Grunde werden bei Einrichtungen der hier angegebenen Art in Bandsägen und in Sägeeinrichtun¬ gen etwa nach Fig. 4 zweckmäßig sehr hohe Sägezähne und große Zahnabstände gewählt, um ausreichend Platz für den Sägespan zu schaffen. Bei der zerspanenden Bearbeitung außerhalb eines Trennschnittes treten derartige Schwie¬ rigkeiten nicht auf.
Eine schematische Abbildung einer Ausführungsform ei- ner Bearbeitungseinheit, die eine Bandsäge mit hohen Sä¬ gezähnen und großen Zahnabständen aufweist, ist in Fig. 4a gezeigt. Der gezeigte, parallel zur Werkstücklängs¬ richtung verlaufende Sägebandabschnitt 130a ist Teil ei¬ nes umlaufenden Bandsägeblatteε, das auf mindestens einem geradlinig axial zum Werkstück verlaufenden Abschnitt durch balkenartige Führungselemente seitlich abgestützt ist und auch, etwa durch in Fig. 4a nur schematisch ange¬ gebene Rollen, von rückwärts eine solche AbStützung er¬ fährt, daß das Bandsägeblatt auch unter sehr hohen Schnittkräften bei im wesentlichen augenblicklicher Durchtrennung eines Werkstücks in dessen Längsrichtung nicht ausweicht und ein präziser Trennschnitt angelegt werden kann. Die Zahnzwischenräume sind so groß, daß ei¬ ner von einem Sägezahn über die gesamte Werkstücklänge hin genommener Sägespan in dem Zahnzwischenraum Aufnahme findet, oder die Anordnung ist so getroffen, daß die Zahnzwischenräume solche Höhe bzw. Tiefe besitzen, daß sie stets während des Weges des Sägeblattes durch das Werkstück zugänglich bleiben und gegebenenfalls mittels Preßluft entleert werden können, um den Spanabtransport sicherzustellen.
Fig. 5 zeigt eine Form einer Bearbeitungseinheit für eine Einrichtung der hier angegebenen Art, bei der diese Einheit mit einer Mehrzahl von Kreissägen 132 ausgerüstet ist, die an einem gemeinsamen Maschinengehäuse 133 gela¬ gert und von dort aus angetrieben sind und deren Säge¬ blätter 134 in einer gemeinsamen Vertikalebene liegen. Durch unterhalb des Maschinengehäuses 133 in Fig. 5 ein¬ gezeichnete Rollen 135 ist angedeutet, daß das Maschinen- gehäuse 133 zusammen mit den Kreissägen innerhalb der Be¬ arbeitungseinheit 115 in einer Richtung parallel zur ge¬ meinsamen Ebene der Sägeblätter 134 horizontal verschieb¬ bar ist. Wird die Bearbeitungseinheit 115 an den Füh¬ rungsstäben 114 von der Ruhestellung aus abgesenkt, so schneiden die Sägeblätter 134 der Kreissägen 132 zur Her¬ stellung eines vertikalen Trennschnittes sämtlich gleich¬ zeitig in den eingespannten und ausgerichteten Stammab¬ schnitt 104 ein. Hat dann die Bearbeitungseinheit 115 ih¬ re untere Grenzstellung erreicht, so wird mittels eines geeigneten Antriebes das Maschinengehäuse zusammen mit den Kreissägen um ein vergleichsweise kurzes Stück in Querrichtung verfahren, so daß der Trennschnitt vervoll¬ ständigt wird und ein Schwartlingsbrett 136 auf einer Seite des Stammabschnittes von diesem abgetrennt wird. Es ist also bei dieser Ausführungsform nicht notwendig, zur Vervollständigung des Trennschnittes das Bearbeitungs¬ werkzeug in Gestalt einer Kreissäge über die volle Länge des Massivholz-Werkstückes zu verfahren.
Fig. 6 zeigt eine gegenüber Fig. 5 abgewandelte Form einer Bearbeitungseinheit mit an einem gemeinsamen Ma¬ schinengehäuse 133 gestaffelt angeordneten Kettensägen 137, deren Schwerter in einer gemeinsamen Vertikalebene gelegen sind. Ähnlich wie bei der Ausführungsform nach Fig. 5 ist das Maschinengehäuse 133 durch eine Rollfüh¬ rung (in Fig. 6 durch unterbrochene Linien angedeutet)
mittels eines Antriebs in der Bearbeitungseinheit 115 ho¬ rizontal verschieblich ausgebildet. Auf diese Horizontal- verschieblichkeit kann aber bei der Ausführungsform nach Fig. 6 verzichtet werden, wenn sich die Sägeschnitte der einzelnen Schwerter der Kettensägen 137 in ausreichendem Maße überlappen, wenn die Bearbeitungseinheit ihre untere Grenzstellung erreicht hat, derart, daß der im Werkstück anzubringende Trennschnitt vervollständigt ist, ohne das eine Horizontalverschiebung des Maschinengehäuses durch- geführt werden muß.
Bezüglich der Ausführungsformen nach den Figuren 5 und 6 ist festzustellen, daß sich die dort gezeigten Be¬ arbeitungseinheiten auch für eine Weiterbildung eignen, die es gestattet, gleichzeitig mehrere parallel liegende Trennschnitte in dem Massivholz-Werkstück vorzunehmen, ohne daß ein einzelnes Bearbeitungswerkzeug über die ge¬ samte Längserstreckung des Werkstückes vorgeschoben wer¬ den muß. Ist dafür Sorge getragen, daß die Halte- und Spannvorrichtung und auch die Stützblöcke, etwa aufgrund einer kammartigen Ausgestaltung, mit allen ihren Teilen außerhalb des Bearbeitungsbereiches gelegen sind, so ge¬ statten jeweils Sätze koaxialer Sägeblätter 134 in geeig¬ netem gegenseitigem Abstand bzw. Sätze von Sägeschwertern der Kettensägen 137 die Aufteilung eines langgestreckten Massivholz-Werkstückes in Bretter oder Dielen oder Kant¬ holz unter Vorschub einer Bearbeitungseinheit 115 oder mehrerer Bearbeitungseinheiten dieser Art auf einem ver¬ gleichsweise kurzen Arbeitshub in Vertikalrichtung und gegebenenfalls kurzem abschließendem Arbeitshub in hori¬ zontaler Richtung zur Vervollständigung sämtlicher Trenn¬ schnitte. Abwandlungen dieser Konstruktion und ihrer Be¬ triebsweise werden anhand von Fig. 7 erläutert.
Wie im Zusammenhang mit Fig. 1 ausgeführt, können in den Bearbeitungsstationen auch sich über die gesamte
Werkstücklänge erstreckende Messerleisten installiert sein, welche über die gesamte Werkstücklänge hin Randbe¬ reiche des Werkstückes abschneiden oder abspalten. Sol¬ che, sich über die gesamte Werkstücklänge erstreckenden Stanzmesser, lassen sich auch in Bearbeitungsstationen der zuvor beschriebenen Ausführungsform einer Einrichtung der hier angegebenen Art einsetzen.
Fig. 7 zeigt schematisch und in perspektivischer Dar¬ Stellung eine Gruppe von Kreissägen mit in einer Horizon¬ talebene gelegenen Kreissägeblättern 134, wobei die Kreissägen an dem gemeinsamen Maschinengehäuse 133 gela¬ gert und von dort aus angetrieben sind. Ähnlich wie bei der Ausführungsform nach Fig. 5 erreicht man einander überlappende Sägeschnitte der Kreissägeblätter durch re¬ lativen Vorschub des Maschinengehäuses 133 in Richtung auf das Werkstück 104 und anschließenden Vorschub des Ma¬ schinengehäuses 133 in seiner Längsrichtung zur Vervoll¬ ständigung des Trennschnittes. Diese Betriebsweise ist durch die Pfeilgruppe 45 versinnbildlicht. Sie erfordert zwei getrennte Schiebeführungen. •
Bei ausreichendem Durchmesser der Kreissägeblätter 134 können einander überlappende Sägeschnitte im Werk- stück auch durch eine einzige Diagonalführung entspre¬ chend dem Pfeil 156 erreicht werden. Die Schrägführung oder Diagonalführung 156, welche horizontal verläuft, entspricht bezüglich der Relativbewegung zwischen den Kreissägeblättern und dem Werkstück einer einfachen Ge- radführung des Maschinengehäuses 133 in dessen Längsrich¬ tung, wenn die Bewegung des Werkstückes hier auf die Be¬ arbeitungseinheit hin während der Bearbeitung durch die Fördervorrichtung 140 vorgenommen wird. Die aus der Vor¬ schubbewegung, herbeigeführt durch die Fördervorrichtung 140, und aus der Seitwärtsbewegung, herbeigeführt durch die Längsverschiebung des Maschinengehäuses 133, resul-
tierende Bewegung der Kreissägeblätter 134 relativ zu dem Werkstück erfolgt schräg in dieses hinein.
Soll auf Schiebeführungen für das Maschinengehäuse 133 und die daran installierten Werkzeuge verzichtet wer¬ den, so kann das Maschinengehäuse an zwei zueinander pa¬ rallelen, in einer Horizontalebene verschwenkbaren Len¬ kern, geführt werden. Das Maschinengehäuse 133 und die daran gelagerten Kreissägen schwingen dann unter Bewegung der Kreissägeblätter 134 in einer gemeinsamen Horizontal¬ ebene in das Werkstück hinein und aus diesem wieder her¬ aus. Dies ist durch die Pfeile bei 157 verdeutlicht.
Man erkennt ohne weiteres, daß eine solche Führung des Maschinengehäuses 133 an Lenkern auch bei der Ausfüh- rungsform nach Fig. 5 verwirklicht werden kann. Hierauf wird unten im Zusammenhang mit Fig. 11 näher eingegangen.
Der durchgehende Förderkanal braucht nicht notwendi- gerweise horizontal zu verlaufen, sondern kann auch min¬ destens abschnittsweise vertikal verlaufen oder schachfer¬ tig ausgebildet sein, oder, wie in Fig. 8 gezeigt, gefal¬ tet sein, wobei die Halte- und Spannvorrichtung bei die¬ ser Ausführungsform die Gestalt eines Karussells hat und den Weg des Förderkanales umlenkt. Im einzelnen enthält hier die Halte- und Spannvorrichtung 204 einen Trägerzy¬ linder 200, welcher mittels eines in Fig. 8 nicht gezeig¬ ten Antriebs mit einer Umfangsgeschwindigkeit antreibbar ist, welche der Fördergeschwindigkeit der Fördervorrich- tungen 202 und 203 angepaßt ist. Die als Bandförderer mit Mitnehmerfingern ausgebildete Fördervorrichtung 202 liegt mit ihrer Oberseite im wesentlichen in einer oberen hori¬ zontalen Tangentialebene an den Trägerzylinder 200 und die untere Fördervorrichtung 203 liegt mit ihrer Ober- seite in einer bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel un¬ terhalb der Achse des Trägerzylinders 200 gelegenen Hori-
zontalebene. Auch die Fördervorrichtung 203 hat die Ge¬ stalt eines Bandförderers mit Mitnehmerfingern.
Am Umfang des Trägerzylinders 200 befinden sich in gleichen umfangsmäßigen Abständen parallel zur Zylinder¬ achse verlaufende Saugnapfleisten 301, deren Saugnäpfe über innerhalb des Trägerzylinders 200 und längs dessen Welle geführte Leitungen 302 Leiste für Leiste wahlweise und für steuerbare Dauer bzw. für steuerbare Wege der be- treffenden Saugnapfleiste beim Umlauf des TrägerZylinders 200 an eine Unterdruckquelle 303 anschließbar sind. Die Saugnapfleisten 301 dienen zum Festhalten von quer zu ih¬ rer Längsrichtung durch die Fördervorrichtung 202 ange¬ lieferten Masssivholzwerkstücken 209 während der Bearbei- tung sowie auch zum Transport der Werkstücke auf dem Wege zwischen den Fördervorrichtungen 202 und 203. Die in die¬ ser Beschreibung und den Ansprüchen erwähnten Saugnapfleisten können auch in Abschnitte unterteilt sein, die einzeln verdrehbar und je nach Werkstückbreite zu der optimalen Abstützung des Werkstücks schrägstellbar sind.
Die zu bearbeitenden Werkstücke werden von der För¬ dervorrichtung 202 zu dem die Haltevorrichtung 204 bil- denden Trägerzylinder 200 mit den Saugnapfleisten 301 von einer Ausrichtvorrichtung 304 übergeben, welche die Aus¬ richtung der Längsachse der Werkstücke vornimmt, während sich die Werkstücke längs des Förderkanals bewegen, der¬ art, daß die Werkstückförderung für den Ausrichtvorgang nicht unterbrochen zu werden braucht. Die Ausrichtvor¬ richtung 304 nimmt die Ausrichtung der Werkstücke vor, während sich die Werkstücke von der Fördervorrichtung 202 kommend über Rollenbahnen 205 bewegen. Werden dann die Werkstücke von der Ausrichtvorrichtung 304 weitergegeben, so werden sie einzeln von den Saugnapfleisten 301 angeso¬ gen und nun ausgerichtet am Umfang des Trägerzylinders
200 weitertransportiert, bis sie zu einer ersten Bearbei¬ tungsstation 306 gelangen, welche sich parallel zur Achse des Trägerzylinders 200 in solchem Radialabstand von der Zylinderdrehachse und in solcher Winkelstellung mit Bezug auf diese Drehachse befindet, daß die Bearbeitungswerk¬ zeuge die an den Saugnapfleisten 301 befestigten Werk¬ stücke einseitig oder beidseitig über die gesamte Werk¬ stücklänge hin bearbeiten können. Es sei hier angemerkt, daß die Säugnäpfe der Saugnapfleisten 301 mit geeigneten Ventilen versehen sind, derart, daß auch kürzere Werk¬ stücke unter Sperrung der nicht abgedeckten Saugnäpfe ge¬ halten und transportiert werden können.
Eine weitere Bearbeitungsstation 307, welche in Auf- bau und Wirkungsweise der Bearbeitungsstation 306 ent¬ spricht, befindet sich in einer anderen Winkelstellung relativ zur Drehachse des Trägerzylinders 200 und den Saugnapfleisten 301 jeweils gegenüberstehend, derart, daß von der Bearbeitungsstation 306 kommende und dort bear- beitete Werkstücke in der Bearbeitungstation 307 einer weiteren Bearbeitung unterzogen werden oder von der Bear¬ beitungsstation 306 kommende Werkstücke, welche dort überhaupt nicht bearbeitet wurden, nun in der Bearbei¬ tungsstation 307 bearbeitet werden. Es können noch wei- tere Bearbeitungsstationen entsprechend den Bearbeitungs¬ stationen 306 und 307 am Umfange des Trägerzylinders 200 verteilt vorgesehen sein.
Haben die Werkstücke auf ihrem Weg am Umfange des Trägerzylinders 200 eine Stellung gegenüber dem Beginn der Fördervorrichtung 203 erreicht, so werden die Werk¬ stücke durch Abschalten des Unterdruckes von den Saugnäp¬ fen der Saugnapfleis-ten 301, gegebenenfalls unter Mithil¬ fe einer Übergabevorrichtung, auf die Fördervorrichtung 203 abgeworfen.
Die Bearbeitungsstationen 306 und 307 sind an Exzen¬ terpaaren 308 bzw. 309 in der aus Fig. 8 ersichtlichen Weise abgestützt. Die Exzenterpaare sind durch Antriebe gemeinsam antreibbar, wobei der den Exzentern 309 zuge- ordnete Antrieb in Fig. 8 schematisch angegeben und mit 310 bezeichnet ist. Ein entsprechender Antrieb ist für die Exzenter 308 vorgesehen. Die Antriebsgeschwindigkeit der Exzenter 308 und 309 ist so gewählt, daß die Bearbei¬ tungsstationen 306 und 307 auf ihrer translatorischen, kreisenden Bewegung dann, wenn ihr Bewegungsweg sich dem Umfang des Trägerzylinders 200 am weitesten annähert, ei¬ ne der Umfangsgeschwindigkeit des Trägerzylinders 200 in Größe und Richtung im wesentlichen gleiche Geschwindig¬ keit haben.
Während vergleichsweise kurzer Zeit, in der diese gleichen und gleichgerichteten Geschwindigkeiten der Werkstücke und der Bearbeitungsstationen bestehen, kann eine Bearbeitung mit hochwirksamen Bearbeitungswerkzeug- anordnungen der hier angegebenen Art durchgeführt werden.
Die Art und Weise der Ausrichtung der quer zu ihrer Längsachse angelieferten Werkstücke durch die Ausricht¬ vorrichtung 304 wird durch eine beispielsweise oberhalb der Fördervorrichtung 202 installierte Fernsehkamera be¬ stimmt, welche die angelieferten Werkstücke vermißt und Signale erzeugt, die die Ausrichtvorrichtung 304 derart steuern, daß die Werkstücke in einer dem Vermessungser¬ gebnis entsprechenden Orientierung relativ zur Mittel- längsachse der Saugnapfleisten 301 auf diese aufgesetzt werden und dann in den Bearbeitungsstationen 306 und 307 beispielsweise besäumt werden, wobei die in den Bearbei¬ tungsstationen erzeugten Besäumungs-Trennschnitte eine stets gleichbleibende Orientierung zu den Rändern der Saugnapfleisten 301 haben.
Auf eine Ausrichtstation 304 kann alternativ verzich¬ tet werden, wenn in den Bearbeitungsstationen 306 und 307 durch Verschwenken dieser Bearbeitungsstationen mittels Antrieben um jeweils radial zu der Drehachse des Träger- Zylinders 200 orientierte Achsen eine Einstellfunktion verwirklicht ist. Durch Betätigen solcher Antriebe sind die Orientierungen der durch die Bearbeitungsstationen 306 und 307 erzeugbaren Trennschnitte in an den Saugnapfleisten 301 festgehaltenen Werkstücken relativ zu den Rändern der Saugnapfleisten veränderbar.
Befindet sich die Ausrichtvorrichtung 304, wie in Fig. 8 gezeigt, auf dem Wege des Förderkanals zwischen der Fördervorrichtung 202 und der Haltevorrichtung, etwa in Gestalt des Trägerzylinders 200, so kann sie die Ge¬ stalt von Zwischenfördervorrichtungen haben, wie sie in den Figuren 9 und 10 gezeigt sind. Bei der Bauform nach Fig. 9 sind an einem mit dem Maschinengestell verbunde¬ nen, quer über den Förderkanal hinweg verlaufenden Träger 320 über Trägerarme 321 mehrere jeweils an der Oberfläche eines Werkstücks 109 reibschlüssig angreifende Riemenför¬ derer montiert, deren Treibriemen jeweils gesondert durch zugeordnete Antriebe 123 in der dargestellten Weise in Umlauf versetzt werden, so daß das Werkstück auf Rollen- bahnen 205 entsprechend der Laufgeschwindigkeit der Treibriemen vorgeschoben wird. Die Antriebe 323 sind durch ein Steuergerät 324 derart unterschiedlich steuer¬ bar, daß eine gewünschte Ausrichtung der Werkstück¬ längsachse in Richtung des in Fig. 9 eingezeichneten Pfeiles 325 abhängig von einem an den einzelnen Werk¬ stücken gewonnnen Vermessungsergebnis vorgenommen wird.
Bei der Ausführungsform der Ausrichtvorrichtung 304 nach Fig. 10 werden sämtliche Riemenförderer 322, die längs des Trägers 320 um Vertikalachsen drehbar montiert sind, mit gleicher Umlaufgeschwindigkeit ihrer Treibrie-
men angetrieben. Hier ist jedoch der Träger 320 nicht fest an dem Maschinengestell montiert, sondern um eine vertikale, am Maschinengestell verankerte Schwenkachse 326 mittels eines Antriebs 327 in Richtung des Pfeiles 328, zur Ausrichtung der Werkstücke 109 auf den Rollen¬ bahnen 205, verschwenkbar. Die Verschwenkung erfolgt wie¬ derum in Abhängigkeit von einem jeweils einem Werkstück zugeordneten und zuvor an diesem Werkstück durch Vermes¬ sung gewonnenen Vermessungsergebnis. Anstelle der in den Figuren 9 und 10 gezeigten, über Rollenpaare gelegten Förderriemen können auch einzelne Fördereinheiten der Zwischenfördervorrichtung aus Greiferanordnungen oder Mitnehmerfingeranordnungen aufgebaut werden. Solche Grei¬ fer oder Mitnehmerfinger werden zwischen Paaren von Ket- ten oder Riemen abgestützt oder transportiert, die über Rollenpaare oder Kettenradpaare gelegt sind und auf ver¬ schiedenen Höhen parallel verlaufend gelagert sind, so daß die Greifer oder Mitnehmerfinger beim synchronen An¬ trieb der parallel verlaufend in verschiedener Höhe in- stallierten Ketten oder Riemen translatorische Bewegungen ausführen und auf dem Vorschubweg an den Werkstücken an¬ greifen, auf dem Rückweg jedoch vom Werkstück abgehoben werden.
Fig. 11 zeigt bei teilweise nur symbolischer Angabe bestimmter Einzelheiten eine zweckmäßige Ausführungsform einer der Bearbeitungsstationen 306 und 307 für das Zu¬ sammenwirken mit einer Haltevorrichtung 204 in Gestalt eines mit Saugnapfleisten 301 besetzten Trägerzylinders 200. Die in Fig. 11 schematisch gezeigte Bearbeitungssta¬ tion befindet sich in bestimmtem radialen Abstand von der Drehachse des Trägerzylinders 200 und in bestimmter Win¬ kelstellung mit Bezug auf die Drehachse. Die Länge der Bearbeitungsstation in Richtung parallel zur Trägerzylin- derachse ist mindestens gleich der Länge der Saugnapflei¬ sten 301.
Eine in Fig. 11 nur schematisch als dünne Platte dar¬ gestellte Basis 330 ist gegenüber dem Maschinengestell durch als Kurbeltriebe wirkende Exzenter 309 abgestützt, die durch eine Antriebsvorrichtung 310 (in Fig. 11 ist für jeden Exzenter ein Antrieb 110 eingezeichnet) derart angetrieben werden, daß die Basis 330 eine translatori¬ sche, kreisende Bewegung entsprechend dem Pfeil 331 aus¬ führt.
Auf der Basis 330 befindet sich eine in Längsrichtung bzw. quer zum Förderkanal verlaufende Gegenhalteleiste 332, welche gegenüber der Basis 330 derart federnd abge¬ stützt ist, daß sie in Richtung des Pfeiles 333 um einen verhältnismäßig geringen Hub unter Druck federnd gegen die Basis 330 hin nachgibt. Dieser Hub kann zur Berück¬ sichtigung unterschiedlicher Dicken zu bearbeitender Werkstücke einstellbar sein.
Zu beiden Seiten der Gegenhalteleiste 332 befinden sich über deren Länge hin verlaufende, in Richtung der Doppelpfeile 334 verschiebliche und feststellbare Schlit¬ ten 335. Auf diesen Schlitten sind jeweils Lenkerpaare 336 bzw. 337 derart verschwenkbar gelagert, daß sie it- tels nicht gezeigter Antriebe in einem begrenzten Winkel¬ bereich in Ebenen verschwenkbar sind, die parallel zur Mittellängsebene der Bearbeitungsstation und parallel zur Drehachse des Trägerzylinders 200 orientiert sind, soweit es sich um eine BearbeitungsStation für eine Einrichtung nach Fig. 8 handelt. Wie zuvor ausgeführt, kann diese Ebene jedoch durch Verschwenkung der gesamten Bearbei¬ tungsstation relativ zur Orientierung der Trägerzylinder¬ drehachse eingestellt werden.
Die Lenkerpaare 336 und 337 tragen Längsträger 338 bzw. 339, an denen jeweils gleichzeitig antreibbare
Kreissägen mit in einer Ebene gelegenen Kreissägeblättern
340 bzw. 341 montiert sind. Die Antriebe für die Kreissä¬ geblätter sind aus Gründen der Übersichtlichkeit der Dar¬ stellung weggelassen. Die Lagen der Ebenen, in denen die Sägeblätter 340 bzw. 341 gelegen sind, mit Bezug auf die Gegenhalteleiste 332 lassen sich durch entsprechendes Einstellen der Schlitten 335 wahlweise verändern.
In den jeweiligen durch die zugeordneten Schwenkan- triebe erzeugbaren Grenzstellungen der Lenker 336 und 337 liegen die Scheitel der Sägeblätter 340 und 341 unterhalb der durch die Oberfläche der Gegenhalteleiste 332 be¬ stimmten Ebene. Werden die Lenker 336 und 337 von einer Grenzstellung über die senkrechte Stellung mit Bezug auf die Basis 330 hinweg in die andere Grenzstellung ge¬ schwenkt, so tauchen die Scheitel der Sägeblätter 340 und
341 in einer bogenförmigen Bewegung über das Niveau der durch die Oberfläche der Gegenhalteleiste 332 bestimmten Ebene auf, wobei sich in dieser Bogenbewegung die durch die einzelnen Sägeblätter erzeugbaren Schnitte oberhalb der soeben erwähnten Ebene überlappen.
Wandert nun ein an einer Saugnapfleiste des Trägerzy¬ linders 200 fixiertes Werkstück 209 in Gestalt eines zu besäumenden Brettes in eine der Bearbeitungsstation 306 bzw. 307 unmittelbar gegenüberliegende Stellung, so wer¬ den die Exzenter oder Kurbeltriebe 309 durch die Antriebe 310 mit solcher Geschwindigkeit in Umdrehung versetzt, daß die Oberfläche der Gegenhalteleiste 332 rasch aus ei- ner Lage in größerer Entfernung von der Drehachse des Trägerzylinders in Richtung auf diese Drehachse bewegt wird, das Werkstück zwischen sich und der Saugnapfleiste 301, welche das betreffende Werkstück trägt, einklemmt und dann aufgrund einer entsprechenden Antriebsgeschwin- digkeit der Antriebe 310 dem Werkstück mit einer der Um¬ fangsgeschwindigkeit des TrägerZylinders 200 etwa glei-
chen Geschwindigkeit folgt, um danach beim weiteren Ura¬ lauf der Exzenter 309 wieder von dem Werkstück abgehoben zu werden.
In demjenigen Zeitabschnitt aber, in welchem die Ge¬ genhalteleiste 332 und auch die Kreissägen mit den Kreis¬ sägeblättern 340 und 341 auf der Basis 330 im wesentli¬ chen geschwindigkeitsgleich mit dem Werkstück etwa in Tangentialrichtung relativ zum Trägerzylinder bewegt wer- den, erfolgt eine Betätigung der Lenker 336 und 337 der¬ art, daß die Kreissägeblätter sämtlich ihre Bogenbewegun- gen in der gemeinsamen Ebene entsprechend der Ebene eines Trennschnittes ausführen und die Bearbeitung des betref¬ fenden Werkstückes beidseitig in Sekundenbruchteilen vor- genommen wird.
Wie zuvor schon angedeutet, kann der Förderkanal bei vielen der beschriebenen Ausführungsformen in Förderrich¬ tung auch vertikal orientiert sein und der Arbeitshub der Bearbeitungswerkzeuganordnungen verläuft dann zum Erzeu¬ gen der Trennschnitte oder Bearbeitungsflächen jeweils horizontal.
