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Title:
DEVICE FOR MANUALLY OR MECHANICALLY PRODUCING A TUBULAR PACKAGING MATERIAL, AND PACKING STATION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/012053
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for manually or mechanically producing a tubular packaging material from a paper web wound into a roll, which defines a roll longitudinal axis, and which forms an interior cavity, from which the paper web can be pulled off for forming the packaging material, comprising a guide funnel having an opening for delivering the packaging material from a roll arranged in a dispensing position. The guide funnel has an inner contour that is tapered in a dispensing direction towards the opening, and a primary receptacle for at least partially circumferentially encompassing a first roll and for holding the first roll in the delivery position. The device further comprises at least one secondary receptacle for receiving at least one second roll for reloading the device, wherein the secondary receptacle is movable with the second roll between a passive position, in which the roll is outside the delivery position, and an active position, in which the second roll is arranged in the delivery position, or is displaceable, preferably exclusively, from the secondary receptacle into the primary receptacle under the action of gravity.

Inventors:
SCHALK, Bastian (Am Fischerteich 33, Detmold, 32758, DE)
SCHWARBERG, Marco (Vossiekweg 20, Melle, 49324, DE)
KREBS, Vitali (Im Steinkuhlenberge 7, Ahlen, 59227, DE)
Application Number:
EP2018/068972
Publication Date:
January 17, 2019
Filing Date:
July 12, 2018
Export Citation:
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Assignee:
SPRICK GMBH BIELEFELDER PAPIER- UND WELLPAPPENWERKE & CO. (Hanfstraße 23, Bielefeld, 33607, DE)
International Classes:
B31D5/00
Foreign References:
US3484052A1969-12-16
US6089499A2000-07-18
DE202012009025U12012-12-19
DE102009015855A12010-10-07
US20070117703A12007-05-24
US6918489B22005-07-19
DE102012018867A12014-03-27
DE202012009025U12012-12-19
EP2711167A12014-03-26
EP2711168A12014-03-26
DE102005053319A12007-05-10
Attorney, Agent or Firm:
SCHMID, Nils T. F. (BOEHMERT & BOEHMERT ANWALTSPARTNERSCHAFT MBB, Pettenkoferstraße 22, München, 80336, DE)
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Claims:
Ansprüche:

1. Vorrichtung (l) zum manuellen oder maschinellen Erzeugen eines schlauchartigen Verpackungsmaterials aus einer zu einer Rolle (11, 12) aufgewickelten Papierbahn, die eine Rollenlängsachse (R1; R2) definiert und die einen Innenhohlraum bildet, von dem die Papierbahn zum Bilden des Verpackungsmaterials abziehbar ist, umfassend:

einen Führungstrichter (5) mit einer Öffnung (7) zum Ausgeben des

Verpackungsmaterials von einer in einer Abgabestellung angeordneten Rolle (11, 12), wobei der Führungstrichter (5) eine sich in einer Ausgaberichtung (A) zur Öffnung (7) hin verjüngende Innenkontur (51) aufweist; und

eine Primäraufnahme (3) zum zumindest teilweise umfänglichen Umgreifen einer ersten Rolle (11) und zum Halten der ersten Rolle (11) in der Abgabestellung;

wobei die Vorrichtung (1) ferner wenigstens eine Sekundäraufnahme (21, 31, 41) zum Aufnehmen von wenigstens einer zweiten Rolle (12) zum Nachladen der Vorrichtung umfasst, wobei die Sekundäraufnahme (21, 31, 41) mit der zweiten Rolle (12) beweglich ist zwischen einer passiven Stellung, in welcher sich die zweite Rolle (12) außerhalb der Abgabestellung befindet, und einer aktiven Stellung, in welcher die zweite Rolle (12) in der Abgabestellung angeordnet oder von der Sekundäraufnahme (21, 31, 41) vorzugsweise ausschließlich unter der Einwirkung von Schwerkraft in die

Primäraufnahme (11) verlagerbar ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Sekundäraufnahme ein Magazin, insbesondere Röhrenmagazin (20), Kastenmagazin (40), Stangenmagazin, Trommelmagazin (30) oder dergleichen, aufweist, das wenigstens eine zweite Rolle (12) fasst.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Sekundäraufnahme (21, 31, 41) zum Nachladen der Primäraufnahme (3) vorzugsweise ausschließlich durch die Einwirkung von Schwerkraft oberhalb der Primäraufnahme (3) angeordnet ist, sowie vorzugsweise bezüglich der Ausgaberichtung (A) hinter der Primäraufnahme (3).

4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Sekundäraufnahme insbesondere zum Nachladen der Primäraufnahme zumindest teilweise seitlich, insbesondere horizontal bezüglich der Ausgaberichtung parallel versetzt, relativ zu der Primäraufnahme angeordnet ist.

5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Ausgabeöffnung (7) und/oder die Ausgaberichtung (A) vorzugsweise verstellbar abwärts geneigt ist, insbesondere mit einem Neigungswinkel (a) von wenigstens io°, wenigstens 300 oder wenigstens 45°.

6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Vorrichtung ein, insbesondere zwischen der Primäraufnahme (3) und Sekundäraufnahme (7) angeordnetes, bewegliches Rückhaltemittel, wie eine Schranke (61), ein Riegel (62), eine Klappe, eine Falltüre oder dergleichen, aufweist, das eine Rückhaltestellung einnehmen kann, in der das Rückhaltemittel das Nachladen der Vorrichtung (1), insbesondere der Primäraufnahme (3), verhindert, und das eine Durchlassstellung einnehmen kann, in der das Rückhaltemittel ein Nachladen der Vorrichtung (1), insbesondere der Primäraufnahme (3), mittels einer zweiten Rolle (12) zulässt. 7. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Sekundäraufnahme (21, 31, 41) derart vorzugsweise relativ zur Primäraufnahme (3) beweglich ist, dass die Sekundäraufnahme (21, 31, 41) beweglich ist zwischen einer erhöhten und/oder in Ausgaberichtung (A) vorgelagerten, vorzugsweise angrenzend oder überschneidend zur Primäraufnahme angeordneten, aktiven Nachladestellung zum Nachladen

insbesondere der Primäraufnahme (3), und einer abgesenkten und/oder entgegen der Ausgaberichtung (A) nach hinten, insbesondere relativ zu der Primäraufnahme, versetzten passiven Befüllstellung zum Nachfüllen wenigstens einer weiteren Rolle in die Sekundäraufnahme insbesondere von einer Position in Ausgaberichtung (A) hinter der Vorrichtung (1). 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, wobei die Sekundäraufnahme (21, 31, 41) translatorisch, insbesondere teleskopisch, in und entgegen der Ausgaberichtung (A) verfahrbar ist und/oder dass die Sekundäraufnahme um eine Querachse (Q) schwenkbar ist, die sich quer zu der Ausgaberichtung (A) vorzugsweise in Horizontalrichtung (H2) erstreckt, wobei insbesondere die Sekundäraufnahme (21, 31, 41) mit einer Stützvorrichtung, wie einer Feder, vorzugswese einer Luftdruckfeder (63), zum Masseausgleich bezüglich der Sekundäraufnahme (21, 31, 41) versehen ist. 9. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Vorrichtung

wenigstens einen Sensor (70) zum Erfassen des Vorliegens oder nicht- Vorliegens einer Rolle (11, 12) in der Primäraufnahme (3) und/oder der Sekundäraufnahme (21, 31, 41) aufweist.

10. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche zum manuellen Erzeugen eines spiralschlauchförmigen Verpackungsmaterials, wobei die Vorrichtung frei von einem Antrieb, wie einem elektrischen Antrieb, zum Fördern des Verpackungsmaterials und/ oder der Papierbahn ist, sowie

frei von motorisch, wie elektromotorisch, betriebenen Fördermitteln, wie

Förderwalzen, ist, sowie

frei von motorisch, wie elektromotorisch, betriebenen Trennmitteln, wie einer

Schneidvorrichtung, beispielsweise einer Schere, einer Guillotine oder dergleichen, ist.

11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche ι bis 9 zum maschinellen Herstellen eines

Verpackungsmaterials, umfassend Fördermittel, wie Förder- und/oder Umformwalzen, zum Fördern des Verpackungsmaterials und/oder der Papierbahn und einen insbesondere elektrischen Antrieb zum Betreiben der Fördermittel sowie

gegebenenfalls ein elektrisch betriebenes Trennmittel, wie eine Schneidvorrichtung, beispielsweise einer Schere, einer Guillotine, ein Rotationsschneider oder dergleichen, zum Abtrennen eines Polsterkissens von dem schlauchartigen Verpackungsmaterial.

12. Packstation (100) mit einer Vorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche und einem Gestell (101), an dem die Vorrichtung befestigt ist, wobei das Gestell eine dem Packpersonal zuzuwendende Vorderseite (103) vorzugsweise mit einer

Ablagefläche aufweist, wobei die Öffnung (7) an der Vorderseite (103) des Gestells (101) insbesondere oberhalb der Ablagefläche angeordnet ist, und/oder dass das Gestell (101) eine dem Packpersonal abzuwendende Rückseite (105) aufweist, wobei die

Sekundäraufnahme (21, 31, 41) in einem vorzugsweise verkippten und/oder

zurückversetzten Befüllzustand nach hinten vorzugsweise hinter die Rückseite (105) und/oder nach unten vorzugsweise an oder unter eine Gestelloberseite (107), an welcher vorzugsweise die Vorrichtung (1) befestigt ist, verlagert angeordnet ist.

Description:
Vorrichtung zum manuellen oder maschinellen Erzeugen eines schlauchartigen

Verpackungsmaterials und Packstation

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erzeugen eines schlauchartigen Verpackungsmaterials aus einer Papierbahn. Die Erzeugung des Verpackungsmaterials kann rein manuell oder maschinengestützt erfolgen. Die Erfindung betrifft auch eine Packstation mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.

Eine Vorrichtung zum manuellen Erzeugen eines spiralförmigen Verpackungsmaterials ist bekannt aus DE 20 2012 009 025 Ui. Die Vorrichtung umfasst eine Aufnahme zum umfänglichen Greifen einer gewickelten Fasermaterialbahnrolle, die eine Axialrichtung definiert und eine Innenseite bildet, von der aus die Fasermaterialbahn zum Bilden des Verpackungsmaterials abgezogen wird. In Axialrichtung schließt an die Aufnahme eine Halterung für die Stirnseite der Fasermaterialbahnrolle an, deren Innenseite sich zu der Ausgabeöffnung hin trichterartig verjüngt, um die abgezogene Fasermaterialbahn zur Ausgabe zur Öffnung hin zu führen. Die Fasermaterialbahn wird als spiralschlauchförmiges Verpackungsmaterial aus der Ausgabeöffnung durch Packpersonal manuell hinausgezogen, wobei durch das Hinausziehen die Umformung des Verpackungsmaterials erfolgt. Die manuelle Erzeugungsvorrichtung für spiralförmiges Verpackungsmaterial ist praktisch wartungsfrei einsetzbar und ausfallsicher. Wenn mit der manuellen Verpackungsmaterial-Erzeugungsvorrichtung so viele Pakete mit Verpackungsmaterial gefüllt wurden, dass die Papierbahnrolle erschöpft ist, kann das Packpersonal einfach eine neue Rolle nachlegen.

Eine Vorrichtung zum maschinellen Erzeugen eines spiralschlauchartigen Verpackungsmaterials beschreibt DE 10 2009 015 855 Ai. Für den Betrieb wird die Verpackungsmaterialaufnahme der Vorrichtung mit einer zu einer Rolle aufgewickelten Materialbahn bestückt. Die Materialbahnrolle wird von ihrer Innenseite abgewickelt oder abgezogen und durch einen innenseitig kegelförmigen Zuführtrichter einem motorbetriebenen Formradzahnpaar der maschinellen Umformeinrichtung zugeführt. Die motorbetriebenen Formzahnräder ergreifen das Verpackungsmaterial, um es von der Verpackungsmaterialaufnahme in Richtung einer Ausgabe zu fördern und verformen es derart, dass aus dem flachen Bahnmaterial der Rolle, welches in dem Zuführtrichter schlauchartig vorgeformt wurde, ein schlauchartiges Verpackungsmaterial gebildet wird, das durch Prägen entlang seiner Längsachse verstärkt wird. Das Füllmaterial gelangt zu einem Ausgabemundstück des Gehäuseträgers, das die Ausgangsöffnung zum Abgeben des Verpackungsmaterials definiert. Dank der Motorisierung der Verpackungsmaterial-Erzeugungsvorrichtung kann diese im Vergleich zu der oben beschriebenen manuellen Verpackungsmaterial-Erzeugungsvorrichtung in kürzerer Zeit größere Mengen Verpackungsmaterial bereitstellen. Mit einer entsprechenden Steuerungselektronik ausgestattet ist eine maschinelle Verpackungsmaterial-Erzeugungsvorrichtung ferner dazu imstande, anhand vorgegebener Steuerungsabläufe oder Programmabläufe vordefinierte Verpackungsmaterialeinheiten aus einer vorbestimmten Menge des Ausgangsmaterials zu erzeugen. Auf diese Weise kann die Mange des bereitgestellten Verpackungsmaterials und die Menge des verbrauchten Rohmaterials optimiert und kontrolliert werden. Beispielsweise kann kalkuliert werden, nach welcher Anzahl an Paketen, die mit einer möglicherweise bekannten oder abschätzbaren Anzahl von Verpackungsmaterialeinheiten befüllt werden, die maschinelle Verpackungsmaterial-Erzeugungsvorrichtung eine neue Papierbahnrolle benötigt

Eine andere maschinelle Erzeugungsvorrichtung für Verpackungsmaterial ist in US 2007/0117703 Al beschrieben. Bei dieser Vorrichtung dient als Papiervorrat ebenfalls eine auf eine Spule gewickelte Rolle, die von ihrer Außenseite abgewickelt wird. Wenn ein besonders großer Papierbahnvorrat gewünscht ist, kann eine Rolle mit großem Durchmesser gewählt werden. Dabei ist es nachteilig, dass größere Rollen mit einem größeren Gewicht einhergehen, wodurch sich das Nachladen sehr anstrengend gestaltet. Außerdem besteht bei dem Betrieb, insbesondere bei einer schnellen Herstellung großer Mengen Verpackungsmaterials, das Problem, dass sich die Vorratsrolle mit großer Geschwindigkeit dreht. Aufgrund der sich drehenden Vorratsrolle kann es insbesondere beim Anfahren und beim Abbremsen der maschinellen Verpackungsmaterial-Umformeinrichtung zu Papierstau und/oder zum Abreißen der Papierbahn kommen. Wenn ein solcher Fehler eintritt, ist dessen Behebung mit einem größeren, unerwünschten Zeitaufwand verbunden.

Eine maschinelle Verpackungserzeugungsvorrichtung und eine Anlage mit Packstationen, die maschinelle Verpackungsmaterial-Erzeugungsvorrichtungen umfassen, offenbart US 6,918,489 B2. Die Packstationen (beispielsweise in Figur 18 dargestellt) sind mit Verpackungsmaterial-Erzeugungsvorrichtungen ausgestattet, die ausgehend von einem großen Vorratslager mit Leporello-gefalteten bzw. Zick-Zack- gefalteten Papierbahnstapeln bestückt werden. An der Vorderseite der Packstationen ist Ablagefläche vorgesehen, an der Packpersonal Pakete mit Versandgütern und Verpackungsmaterial befüllen kann. Auf diese Ablagefläche kann von der maschinellen Erzeugungsvorrichtung Packmaterial zum Befüllen der Pakete abgegeben werden. Die maschinelle Erzeugungsvorrichtung wird aus einem Stapel-Vorrat gespeist, der sich hinter der Erzeugungsvorrichtung befindet. Damit dem an der Ablagefläche arbeitende Packpersonal stets ausreichend Verpackungsmaterial zur Verfügung steht, befüllt Personal, welches sich auf einer Planke hinter der Erzeugungsvorrichtung fortlaufend bewegt, die Erzeugungsvorrichtungen mehrerer Packstationen. Das Nachfüllen erfolgt mithilfe von einzelnen Leporello-Papierbahnstapeln, deren Papierbahnabschnitte durch Klebestreifen miteinander verbunden werden, damit die maschinelle Verpackungs-Erzeugungsvorrichtung nach dem Verbrauch eines Leporello-Stapels ohne Pause direkt den nächsten Leporello-Stapel verarbeiten kann. Die Anlage stellt einen kontinuierlichen Papierbahnvorrat aber nur bereit, solange kein Material- oder Bedien-Fehler auftritt. Es hat sich allerding als unrealistisch herausgestellt, von einer perfekten, fehlerfreien Bedienung und fehlerfreiem Material auszugehen. Wenn es bei einem solchen System zu Papierstau, einem Riss in der Vorratsmaterialbahn oder einer fehlenden bzw. nicht funktionierenden Verbindung zu einem der folgenden Leporello- Stapel kommt, läuft eine maschinelle Verpackungsmaterial-Erzeugungsvorrichtung schnell leer und muss unter großem Zeitaufwand wieder nachgefüllt werden. Der Aufwand des Nachfüllvorgangs ist unter anderem durch die Komplexität der Papierbahn-Zuführung der Verpackungsmaterial-Erzeugungsvorrichtung und zum anderen durch den getrennten Aufbau der Anlagen bedingt. Außerdem ist der große Platzaufwand für die Lagerhaltung, die Planke, etc. unerwünscht.

Es ist eine Aufgabe der Erfindung, die Nachteile des Stands der Technik zu überwinden, insbesondere eine Vorrichtung zum manuellen oder maschinellen Erzeugen eines Verpackungsmaterials bzw. einer Packstation mit einer solchen Vorrichtung bereitzustellen, die über eine hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit bei gleichzeitig geringer Wartungs- und Fehleranfälligkeit verfügt und große Mengen Verpackungsmaterials vorzugsweise schnell aus einem Papierbahnmaterial bereitstellen kann.

Diese Aufgabe wird gelöst durch den Gegenstand von Anspruch l.

Demnach ist eine Vorrichtung zum manuellen oder maschinellen Erzeugen eines schlauchartigen Verpackungsmaterials aus einer zu einer Rolle aufgewickelten Papierbahn vorgesehen. Ein schlauchartiges Verpackungsmaterial kann auch als dreidimensionales Verpackungsmaterial bezeichnet sein. Ein dreidimensionales Verpackungsmaterial kann aus einem zweidimensionalen, flächigen, bahnförmigen Ausgangsmaterial, in der Regel einer Papierbahnrolle, in eine dreidimensionale Struktur gebracht werden, die wenigstens einen Knautsch-Hohlraum aufweist, um eine Dämpfungs- und Polsterfunktion bereitzustellen. Ein solcher Knautsch-Hohlraum kann sich in Längsrichtung des Verpackungsmaterials erstrecken. Insofern kann von einem schlauchartigen Verpackungsmaterial gesprochen werden. Ein schlauchartiges Verpackungsmaterial kann beispielsweise, wie in DE 10 2012 018 867 Al beschrieben, mit einer sich in Längsrichtung des Verpackungsmaterials erstreckenden Prägung gebildet sein, welche das Verpackungsmaterial stabilisiert. Bei einer Prägung, wie in DE 10 2012 018 867 Ai konkret beschrieben, etwa in Quer-Mitte des Verpackungsmaterials, weist das Verpackungsmaterial zwei Knautsch-Hohlräume in Querrichtung (rechts und links) benachbart zu dem Prägestreifen auf. Das schlauchartige Verpackungsmaterial kann kissenartig an einem vorderen und/oder hinteren Ende mit einer sich über einen Großteil oder die gesamte Querbreite erstreckenden Stabilisierung, beispielsweise einer Prägung oder Stanzung, versehen sein, um einzelne Verpackungsmaterialeinheiten in Form von Kissen gegen ein Auffalten ausgehend von den Längs-Endseiten zu schützen. Eine solche kissenartige Verpackungsmaterialeinheit kann mit einer Längs-Prägung versehen sein, oder frei von Längs-Prägungen ausgebildet sein. Der gesamte Inhalt von DE 10 2012 018 867 Al sei durch Bezugnahme miteinbezogen. Ein schlauchartiges Verpackungsmaterial mit dreidimensionaler Gestalt kann auch ohne Stabilisierungsprägungen (in Längsund/oder Querrichtung) ausgeführt sein, wie beispielsweise in DE 20 2012 00g 025 Ui ausgeführt, wo durch das Herausziehen von der Innenseite das Verpackungsmaterial durch einen spiral-förmigen Schlauch gebildet ist, der bereits aufgrund der Steifheit des Papiermaterials und des innenliegenden Hohlraums eine ausreichende Dämpfungs- und Polsterfunktion für viele Verpackungsgüter bereitzustellen vermag. Der Verpackungs-materialschlauch kann stabilisiert, beispielsweise geprägt, oder ohne Stabilisierung lediglich abgerissen werden.

Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum manuellen oder maschinellen Erzeugen eines schlauchartigen Verpackungsmaterials definiert die zu einer Rolle aufgewickelte Papierbahn eine Rollenlängsachse und bildet einen Innenhohlraum, von welchem ausgehend die Papierbahn zum Bilden des Verpackungsmaterials abziehbar ist. Beispielsweise kann eine Rolle vorgesehen sein, deren axiale Länge wenigstens halb so groß ist wie ihr Außendurchmesser und/oder deren axiale Länge höchstens zweimal so groß ist wie ihr Außendurchmesser. Vorzugsweise kann das Verhältnis von axialer Länge zu Außendurchmesser der Rolle größer als 0,75, insbesondere größer als 1, und/oder kleiner als 1,75, insbesondere 1,5, sein. Beispielsweise kann das Verhältnis von axialer Länge zum Außendurchmesser der Rolle etwa 1,25 betragen. Bevorzugt kann der Innendurchmesser der Rolle im Neuzustand kleiner als der halbe Außendurchmesser sein. Vorzugsweise ist der Innendurchmesser im Neuzustand der Rolle größer als 1 cm, vorzugsweise größer als 5 cm, besonders bevorzugt größer als 10 cm, und/oder kleiner als 25 cm, vorzugsweise kleiner als 20 cm, besonders bevorzugt kleiner als 17,5 cm. Beispielsweise kann ein Innendurchmesser einer neuen Rolle etwa 16 cm betragen.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum manuellen oder maschinellen Erzeugen eines schlauchartigen Verpackungsmaterials umfasst einen Führungstrichter mit einer Öffnung zum Ausgeben des Verpackungsmaterials von einer in einer Abgabestellung angeordneten Rolle, wobei der Führungstrichter eine sich in einer Ausgaberichtung zu der Öffnung hin verjüngende Innenkontur aufweist. Die Vorrichtung umfasst ferner eine Primäraufnahme zum zumindest teilweise umfänglichen Umgreifen einer ersten Rolle und zum Halten der ersten Rolle in der Abgabestellung.

Die Primäraumahme und der Führungstrichter können beispielsweise als dünnwandige Kunststoffteile mit einer Wandstärke von weniger als 5 mm ausgebildet sein, wie bei der in DE 20 2012 009 025 Ui beschriebenen Vorrichtung zum manuellen Erzeugen eines spiralförmigen Verpackungsmaterials, deren gesamter Inhalt unter Bezugnahme auf die vorliegende Anmeldung aufgenommen ist. Erfindungsgemäß umfasst die Vorrichtung ferner wenigstens eine Sekundäraufnahme zum Aufnehmen von wenigstens einer zweiten Rolle zum Nachladen der Vorrichtung. Die Sekundäraufnahme ist mit der zweiten Rolle beweglich zwischen einer passiven Stellung und einer aktiven Stellung ausgestaltet. Eine Bewegung der Sekundäraufnahme geht bevorzugt mit einer gleichartigen Bewegung einer darin aufgenommenen zweiten Rolle einher. Es sei klar, dass die erste Rolle und die zweite Rolle im Neuzustand identisch sein können oder zumindest im Wesentlichen gleich ausgestaltet sein können. Die Sekundäraufnahme kann ähnlich der Primäraufnahme gestaltet sein. Die Sekundäraufnahme kann zumindest teilweise zum umfänglichen Umgreifen der zweiten Rolle und zum Halten der zweiten Rolle in einer Vorratsstellung ausgestaltet sein, wobei sich die Vorratsstellung von einer Abgabestellung unterscheiden kann. In der passiven Stellung der Sekundäraufnahme befindet sich die zweite Rolle außerhalb der Abgabestellung.

In der passiven Stellung der Sekundäraufnahme ist eine Abgabe von Vorratsmaterial, insbesondere der Papierbahn zum Bilden eines Verpackungsmaterials ausgehend von der zweiten Rolle, nicht vorgesehen. In der passiven Stellung kann sich die zweite Rolle in einem axialen Abstand und/oder einem radialen Abstand relativ zu dem Führungstrichter und/oder dessen Ausgabeöffnung befinden, der vorzugsweise so groß ist, wie die axiale Länge bzw. radiale Weite der ersten Rolle, insbesondere im Neuzustand. Vorzugsweise befindet sich in der passiven Stellung der Sekundäraufnahme ausreichend Raum zwischen dem Führungstrichter bzw. dessen Ausgabeöffnung und der zweiten Rolle, sodass die erste Rolle in der Abgabestellung angeordnet sein kann, insbesondere angeordnet ist. Die zweite Rolle ist mit der Sekundäraufnahme insbesondere dann mit der passiven Stellung in die aktive Stellung verbringbar, wenn die erste Rolle in der Primäraufnahme weitgehend oder vollständig verbraucht ist.

In der aktiven Stellung der Sekundäraufnahme kann die zweite Rolle in der Abgabestellung angeordnet sein. Beispielsweise kann die Sekundäraufnahme die Position einnehmen oder eine ähnliche Position einnehmen, wie sie zuvor die Primäraufnahme eingenommen hat. Es ist denkbar, dass die Sekundäraufnahme an die Stelle der Primäraufnahme rückt, rutscht, rotiert, gleitet, oder dergleichen. Gemäß einer alternativen erfinderischen Ausgestaltung ist die zweite Rolle in der aktiven Stellung der Sekundäraufnahme vorzugsweise ausschließlich unter der Einwirkung von Schwerkraft in die Primäraufnahme verlagerbar. Beispielsweise kann in der aktiven Stellung der Sekundäraufnahme gemäß der zweiten erfinderischen Alternative die zweite Rolle mithilfe der Schwerkraft und ihres Eigengewichts in die Primäraufnahme rutschen, gleiten, rollen, fallen, oder dergleichen.

Dabei ist die erfindungsgemäße Vorrichtung insbesondere derart ausgestaltet, dass vorzugsweise ohne manuelle Unterstützung die zweite Rolle aus der Sekundäraufnahme in die Primäraufnahme derart verlagerbar ist, dass die zweite Rolle nach dem Verlagern bzw. infolge des Verlagerns in der Abgabestellung angeordnet ist. Vorzugsweise ist die zweite Rolle aus der Sekundäraufnahme in die Primäraufnahme derart verlagerbar, dass durch die Verlagerung aus der Sekundäraufnahme in die Primäraufnahme vorzugsweise ohne manuelle Hilfe die zweite Rolle insbesondere in Axialrichtung relativ zu dem Führungstrichter eine Stellung einnimmt, in der die Orientierung der Achse der zweiten Rolle und der Abstand der in Ausgaberichtung vorderen Stirnwand der zweiten Rolle bezüglich des Ausgabetrichters und insbesondere dessen Öffnung derart ist, dass vorzugsweise unmittelbar nach und/oder infolge der Verlagerung die Papierbahn zum Bilden des Verpackungsmaterials von dem Innenhohlraum der zweiten Rolle abziehbar ist (wie zuvor von der ersten Rolle). Der Einfachheit halber wird die Rolle, welche sich in der Abgabestellung befindet, in der die Papierbahn zum Bilden des Verpackungsmaterials von dem Innenhohlraum der Rolle durch den Führungstrichter abziehbar ist, als„erste Rolle" bezeichnet, wobei klar sei, dass die „erste Rolle" eine aus der Sekundäraufnahme in die Primäraufnahme verlagerte (ehemalige zweite) Rolle sein kann.

Gemäß einer Ausführung umfasst die Primäraufnahme genau eine erste Rolle. Alternativ oder zusätzlich kann die Primäraufnahme einen Schalenkörper aufweisen, der insbesondere im Wesentlichen halbzylindrisch geformt ist und/oder der eine Aufnahmelängsachse definiert, die vorzugsweise korrespondierend, insbesondere fluchtend, zu der Ausgaberichtung und/oder vorzugsweise korrespondierend, insbesondere fluchtend, zu der Rollenachse der ersten Rolle ausgerichtet ist. Die Primäraufnahme kann einen Schalenkörper beispielsweise aus Kunststoff insbesondere mit einer geringen Wandstärke kleiner als 5 mm aufweisen. Der Schalenkörper der Primäraufnahme ist vorzugsweise mit einem Innendurchmesser dimensioniert, der wenigstens so groß ist wie der Außendurchmesser einer Rolle, die zum Bestücken der Vorrichtung vorgesehen ist. Vorzugsweise misst der Innendurchmesser der Primäraufnahme wenigstens 20 cm, insbesondere wenigstens 25 cm, besonders bevorzugt wenigstens 30 cm. Es kann bevorzugt sein, dass der Innendurchmesser der Primär aufnähme kleiner als 100 cm, insbesondere kleiner als 50 cm, ist, weil Rollen mit derart großem Außendurchmesser unpraktikabel zu handhaben sind. Ein Schalenkörper kann auch eine andere Gestalt als eine halbzylindrische Form haben, beispielsweise einen V-förmigen Querschnitt oder einen mehreckigen Querschnitt aufweisen. Es ist auch denkbar, dass die Primäraufnahme durch wenigstens zwei sich in Richtung der Ausgaberichtung erstreckende Streben gebildet ist, auf denen Rollen liegen können. Eine Primäraufnahme kann mehrere sich längs in Ausgaberichtung oder quer zu der Ausgaberichtung erstreckende Streben umfassen, um eine Verpackungsmaterialbahnrolle umfänglich zumindest teilweise zu umgreifen. Insofern kann eine Aufnahmelängsachse auch durch eine durch Schienen und/oder Streben gebildete Aufnahme realisiert sein.

Gemäß einer Ausführung einer Vorrichtung zum manuellen oder maschinellen Erzeugen eines schlauchartigen Verpackungsmaterials ist die Sekundäraufnahme zum zumindest teilweise umfänglichen Umgreifen einer zweiten Rolle ausgebildet. Die Sekundäraufnahme kann wie die Primäraufnahme gestaltet sein. Beispielsweise kann die Sekundär aufnähme einen zweiten Schalenkörper aufweisen. Ein zweiter Schalenkörper kann von einem zweiten Schalenkörper getrennt oder einstückig mit dem ersten Schalenkörper gebildet sein. Die Sekundäraufnahme kann alternativ oder zusätzlich Schienen und/oder Streben und/oder eine andere als eine zylinderförmige Gestalt aufweisen. Vorzugsweise kann die Sekundäraufnahme einen im Wesentlichen halbzylindrisch geformten Schalenkörper aufweisen. Die Sekundäraufnahme, insbesondere ein zweiter Schalenkörper, kann eine zweite Aufnahmelängsachse definieren. Die zweite Aufnahmelängsachse kann insbesondere in der aktiven Stellung der Sekundäraufnahme korrespondierend, insbesondere fluchtend, zu der Rollenachse der zweiten Rolle ausgerichtet sein und/oder insbesondere in der aktiven Stellung der Sekundäraufnahme korrespondierend, insbesondere fluchtend, in Aufnahmelängsrichtung der Primäraufnahme, insbesondere eines Schalenkörpers der Primäraufnahme, angeordnet sein. Die Sekundäraufnahme kann formkomplementär zu der Primäraufnahme gebildet sein. Insbesondere kann ein zweiter Schalenkörper der Sekundär aufnähme formkomplementär zu dem ersten Schalenkörper der Primäraufnahme gebildet sein.

Es kann bevorzugt sein, dass die Vorrichtung zum manuellen oder maschinellen Erzeugen eines schlauchartigen Verpackungsmaterials eine in der Primäraufnahme aufgenommene erste Rolle und/oder wenigstens eine in der wenigstens einen Sekundär aufnähme angeordneten zweiten Rolle umfasst.

Gemäß einer bevorzugten Ausführung umfasst die Sekundäraufnahme ein Magazin, das wenigstens eine zweite Rolle fasst. Das Magazin kann beispielsweise zwei, drei oder mehr zweite Rollen fassen. Die Sekundäraufnahme kann ein Magazin aufweisen, das als Röhrenmagazin vorzugsweise mit in Axialrichtung hintereinander angeordneten zweiten Rollen angeordnet ist, ein Kastenmagazin, vorzugsweise mit in einer Radialrichtung, insbesondere der vertikalen Radialrichtung, neben- bzw. übereinander angeordneten zweiten Rollen aufweist, wobei insbesondere die zweiten Rollen in dem Kastenmagazin je einen sich in Axialrichtung erstreckenden Berührkontakt zwischen zwei mit in Radialrichtung benachbarten Rollen angeordnet sein können, ein Stangenmagazin, ein Trommelmagazin, vorzugsweise mit mehreren Aufnahmen, die um ein gemeinsames Rotationszentrum, durch welches sich eine Trommel- Rotationsachse erstreckt, drehbar sind, oder dergleichen. Es ist denkbar, dass ein Magazin, insbesondere ein Kastenmagazin, ein Trommelmagazin oder dergleichen, die Primäraufnahme und wenigstens eine Sekundär aufnähme bilden kann. Auf diese Weise kann bei einem Trommelmagazin, das mehrere Aufnahmen, beispielsweise sechs Aufnahmen, umfasst, eine Drehung des Magazins derart erfolgen, dass stets eine der Aufnahmen in Ausgaberichtung hinter dem Führungstrichter angeordnet sein kann, wobei nach dem Verbrauch der Papierbahnrolle in dieser Aufnahme durch eine Rotation des Trommelmagazins die entleerte Aufnahme von dem Führungstrichter der Abgabeöffnung weg verschwenkt werden und eine andere, mit einer Rolle gefüllte Aufnahme an ihre Stelle treten und die neue Rolle die Abgabestellung einnehmen kann. Es ist auch denkbar, dass beispielsweise bei einem Trommelmagazin an den einzelnen Aufnahmen unabhängig von deren Position Führungstrichter oder Führungstrichterabschnitte oder dergleichen angeordnet sind, wobei eine Rotation des Trommelmagazins dazu dienen kann, eine entleerte Aufnahme („Primäraufnahme") von einer Abgabestellung weg zu bewegen und die Abgabestellung mit einer neuen rollenbelegten Aufnahme („Sekundäraufnahme") zu versorgen.

Gemäß einer bevorzugten Ausführung einer Verpackungsmaterial- Erzeugungseinrichtung kann die Sekundäraufnahme zum Nachladen der Primäraufnahme vorzugsweise ausschließlich durch die Einwirkung von Schwerkraft, insbesondere relativ zu einer Vertikalrichtung, oberhalb der Primäraufnahme angeordnet sein. Die Anordnung der Sekundäraufnahme insbesondere zum Nachladen der Primäraufnahme kann sich bloß teilweise oberhalb der Primäraufnahme befinden. Gemäß einer speziellen Ausgestaltung kann die Sekundäraufnahme einschließlich darin aufgenommener Rollen derart vollständig oberhalb der Primäraufnahme angeordnet sein, dass sich Sekundäraufnahme und die angeordnete Rolle vollständig oberhalb der Primäraufnahme und einer eventuell in der Primäraufnahme angeordneten frischen Rollen angeordnet sein kann. Vorzugsweise kann die Sekundäraufnahme bezüglich der Ausgaberichtung hinter der Primäraufnahme angeordnet sein. Beispielsweise kann die Sekundäraufnahme derart oberhalb und hinter der Primäraufnahme angeordnet sein, dass die zweite Rolle aus der Sekundäraufnahme in Ausgaberichtung aus der Sekundäraufnahme in die Primäraufnahme rutschen oder gleiten kann.

Gemäß einer Ausführung einer Verpackungsmaterial-Erzeugungsvorrichtung kann die Sekundäraufnahme insbesondere zum Nachladen der Primäraufnahme zumindest teilweise seitlich, insbesondere horizontal bezüglich der Ausgaberichtung parallel versetzt, relativ zu der Primäraufnahme angeordnet sein. Vorzugsweise kann die Sekundäraufnahme für eine zumindest teilweise horizontale oder im Wesentlichen horizontale Nachladebewegung in Horizontalrichtung quer zu der Ausgaberichtung benachbart zu der Primäraufnahme angeordnet sein. Beispielsweise kann ein Trommelmagazin mit einer horizontal zu der Ausgaberichtung und/oder der Aufnahmelängsachse der Primäraufnahme versetzten Trommelachse vorgesehen sein. Es ist auch denkbar, dass beispielsweise ein Kasten- oder Stangenmagazin eine Magazinerstreckung in Horizontalrichtung quer zur Ausgaberichtung und/oder der Aufnahmelängsachse der Primäraufnahme aufweist. Bei einem solchen Magazin liegen die zweiten Rollen im Wesentlichen horizontal nebeneinander vor. Ein horizontal ausgerichtetes Kasten- oder Stangenmagazin kann ein Schubmittel, wie eine Feder oder dergleichen, aufweisen, und/oder eine vorzugsweise leichte Neigung von höchstens 30 0 , höchstens 15 0 , höchstens 10° oder höchstens 5 0 relativ zur Horizontalrichtung aufweisen.

Gemäß einer Ausführung einer Verpackungsmaterial-Erzeugungsvorrichtung sind die Ausgabeöffnung und/oder die Ausgaberichtung abwärts geneigt. Die abwärtige Neigung kann insbesondere verstellbar sein. Es ist Mar, dass relativ zu einer Bodenfläche eines Raumes, in der die Erzeugungsvorrichtung sich befindet, eine sich in Vertikalrichtung erstreckende Raumsenkrechte definiert sein kann sowie zwei Raumhorizontalen, wobei eine der Raumhorizontalen entsprechend der Orientierung der Ausgaberichtung orientiert sein kann und die zweite Horizontalrichtung sowohl zu der Vertikalen als auch zu der ersten Raumhorizontalen senkrecht definiert sein kann. Der Begriff abwärtig oder abwärts geneigt ist demnach so zu verstehen, dass insbesondere die Ausgaberichtung zumindest eine Richtungskomponente in Vertikalrichtung nach unten aufweisen, insbesondere derart, dass das Ausgeben unter der Einwirkung bzw. der Mithilfe der Schwerkraft, welche auf die Papiermaterialbahn wirkt, erfolgen kann. Die Ausgabeöffnung und/oder die Ausgaberichtung kann vorzugsweise ein Neigungswinkel von wenigstens io°, wenigstens 30 ° oder wenigstens 45° haben. Durch die Wahl des Neigungswinkels kann beispielsweise bei einer manuellen Abgabevorrichtung die Abgabegeschwindigkeit erhöht werden. Je nach Anordnung der Vorrichtung und deren Ausgabeöffnung kann der Neigungswinkel für eine besonders ergonomische Entnahme des Verpackungsmaterials aus der Erzeugungsvorrichtung einstellbar sein. Die Sekundäraufnahme, insbesondere ein Nachladeabschnitt der Sekundäraufnahme, kann relativ zu der ersten Horizontalrichtung in einem Neigungswinkel angeordnet sein, der dem Neigungswinkel der Ausgabe entspricht. Die Sekundäraufnahme, insbesondere ein Nachladeabschnitt der Sekundäraufnahme, kann einen Gleitwinkel relativ zu der ersten Horizontalrichtung aufweisen, der sich von dem Neigungswinkel der Ausgabeöffnung und/oder der Ausgaberichtung unterscheidet.

Gemäß einer Ausführung einer Vorrichtung, die mit den vorherigen kombinierbar ist, weist die Vorrichtung ein Rückhaltmittel auf, das eine Rückhaltestellung einnehmen kann, in der das Rückhaltemittel das Nachladen der Vorrichtung verhindert, und das eine Durchlasssteüung einnehmen kann, in der das Rückhaltemittel ein Nachladen der Vorrichtung zulässt. Das Rückhaltemittel kann vorzugsweise als bewegliches Mittel, beispielsweise als Schranke, Riegel, Klappe, Falltür oder dergleichen, realisiert sein. Insbesondere kann das Rückhaltemittel zwischen der Primäraufnahme und der Sekundäraufnahme angeordnet sein. Vorzugsweise ist das Rückhaltemittel in Ausgaberichtung zwischen der Sekundäraufnahme und der Primäraufnahme angeordnet. Es kann besonders bevorzugt sein, dass das Rückhaltemittel in der Rückhaltestellung das Nachladen der Primäraufnahme verhindert und dass das Rückhaltemittel in der Durchlassstellung das Nachladen der Primäraufnahme mittels einer zweiten Rolle zulässt. Mit einem Rücldialtemittel kann sichergestellt sein, dass ein Nachladen der Vorrichtung, insbesondere der Primäraufnahme, mittels einer zweiten Rolle solange vermieden wird, wie Papier von der ersten Rolle zum Herstellen von Verpackungsmaterial abziehbar ist. Das Rückhaltemittel stellt anders gesagt sicher, dass nicht bereits dann eine zweite Rolle beispielsweise in eine Primäraufnahme hineinrutscht, die noch mit einer bereits teilweise verbrauchten ersten Rolle belegt ist, was zu einem Papierstau führen könnte. Ein Rückhaltemittel kann beispielsweise bei einem Stangenmagazin, einer Klappe oder Falltür zwischen der Sekundäraufnahme und der Primäraufnahme sein, oder ein Riegel, der ein Trommelmagazin vor einer Rotation einer zweiten Rolle in die Abgabestellung hindert. Wenn das Magazin nach Art eines Röhrenmagazins in Axialrichtung hintereinander angeordnete Rollen aufweist, kann ein Rückhaltemittel beispielsweise als Riegel, Keil, Schranke oder dergleichen gebildet sein, welcher in der Rückhaltestellung in Abgaberichtung zwischen der Sekundäraufnahme und der Primäraufnahme angeordnet sein kann, und der in seiner Durchlassstellung ein Hineingleiten oder -rutschen der zweiten Rolle in die Primäraufnahme zulassen kann.

Gemäß einer Ausführung einer Vorrichtung zum manuellen oder maschinellen Erzeugen eines schlauchartigen Verpackungsmaterials weist die Sekundäraufnahme einen Nachladeabschnitt auf, welcher relativ zu der Primäraufnahme vorzugsweise konstant insbesondere betriebsgemäß unbeweglich in einer relativ zu der Primäraufnahme erhöht und/oder angrenzend, insbesondere fluchtend, zu der Primäraufnahme und/oder oberhalb der Primäraufnahme angeordnet ist. Als besondere Ausführung weist die Sekundäraufnahme einen in Ausgaberichtung A hinteren Befüllabschnitt auf, der sich in Vertikalrichtung nach unten erstreckt. Vorzugsweise erstreckt sich der Befüllabschnitt der Sekundäraufnahme bis unterhalb der Primäraufnahme, vorzugsweise bis unterhalb der vorderen Ausgabeöffnung der Primäraufnahme. Vorzugsweise erstreckt sich der Befüllabschnitt der Sekundäraufnahme in Vertikalrichtung von einem niedrigsten Punkt unterhalb der Ausgabeöffnung bis zu einem höchsten Punkt nahe oder entsprechend dem höchsten Punkt eines vorderen Nachladeabschnitts der Sekundäraufnahme. In Horizontalrichtung kann zwischen dem Befüllabschnitt und dem Nachladeabschnitt der Sekundäraufnahme ein Brücken-, Kurven- oder Sattei-förmiger Übergangsbereich vorgesehen sein. Beispielsweise kann ein Nachladebereich der Sekundäraufnahme in Ausgaberichtung abwärts geneigt zu der Primäraufnahme führen, um eine Bewegung einer zweiten Rolle in die Primäraufnahme zuzulassen. Der Befüllabschnitt der Sekundäraufnahme kann entgegen der Ausgaberichtung aufwärts geneigt sein, um ein Befüllen von der Rückseite der Vorrichtung zu gestatten. Durch das Verschieben einer Rolle in Richtung der Ausgaberichtung innerhalb des Befüllabschnitts kann eine Rolle in den Nachladeabschnitt der Sekundäraufnahme gefördert werden. Der Übergangsbereich zwischen dem Befüllbereich und dem Nachladebereich der Sekundäraufnahme stellt einen Schutz vor Verletzungen der Papierbahnrolle beim Übertreten von dem aufwärts geneigten Befüllabschnitt in den abwärts geneigten Nachfüllabschnitt bereit.

Gemäß einer Ausführung einer Vorrichtung zum manuellen oder maschinellen Erzeugen eines schlauchartigen Verpackungsmaterials ist die Sekundäraufnahme derart beweglich, dass die Sekundäraufnahme beweglich ist zwischen einer aktiven Nachladestellung zum Nachladen der Vorrichtung, insbesondere der Primäraufnahme, und einer passiven BefüUstellung zum Nachfüllen wenigstens einer weiteren Rolle in die Sekundäraufnahme. Vorzugsweise ist die Sekundäraufnahme beweglich in eine erhöhte und/oder in Ausgaberichtung vorgelagerte, vorzugsweise angrenzend oder überschneidend zur Primäraufnahme angeordnete aktive Nachladestellung zum Nachladen, insbesondere der Primäraufnahme. Die passive BefüUstellung kann insbesondere dazu vorgesehen sein, dass das Nachfüllen einer weiteren Rolle oder mehrerer weiterer Rollen in die Sekundäraufnahme von einer Position in Ausgaberichtung hinter der Vorrichtung zugelassen wird. Auf diese Weise kann es dem Befüllpersonal ermöglicht werden, während Packpersonal Verpackungsmaterial aus der ersten in der Primäraufnahme gehaltenen Rolle erzeugt, die Sekundäraufnahme nachzufüllen, sodass die Sekundäraufnahme wieder mit einer zweiten Rolle versorgt ist, bevor sämtliches Papiermaterial von der ersten Rolle entfernt ist. In der aktiven Nachladestellung ist die Sekundäraufnahme in einer erhöhten und/oder in Ausgaberichtung vorgelagerten Position angeordnet, vorzugsweise in einer angrenzend zur Primäraufnahme oder in Axialrichtung überscheidend zu der Primäraufnahme angeordneten Stellung. Die passive BefüUstellung ist versetzt zu der aktiven Nachladestellung. Vorzugsweise kann die passive BefüUstellung abgesenkt und/oder entgegen der Ausgaberichtung nach hinten, insbesondere relativ zu der Primäraufnahme, versetzt sein. Es sei klar, dass sich die relative Stellungsbezeichnung der passiven BefüUstellung der aktiven Nachladestation wechselseitig aufeinander beziehen. Die aktive Nachladestellung ist relativ zu der passiven BefüUstellung vorzugsweise in Ausgaberichtung vorgelagert und/oder in Vertikalrichtung erhöht. Die passive BefüUstellung ist relativ zu der aktiven Nachladestation in Vertikalrichtung abgesenkt und/oder entgegen der Ausgaberichtung nach hinten versetzt. Dabei kann die Primäraufnahme als Referenz-punkt dienen.

Gemäß einer Weiterbildung hat eine Vorrichtung zum maschinellen oder manuellen Erzeugen eines schlauchartigen Verpackungsmaterials eine Sekundäraufnahme, die translatorisch, insbesondere teleskopisch, in und entgegen der Ausgaberichtung verfahrbar ist. Alternativ oder zusätzlich kann die Sekundäraufnahme um eine Querachse schwenkbar sein, welche sich quer zu der Ausgaberichtung vorzugsweise in Horizontalrichtung (einer zweiten Horizontalrichtung) erstreckt. Eine erste Horizontalrichtung kann entsprechend der Ausgaberichtung orientiert sein. Die Primäraufnahme und die Sekundär auf nähme können derart aufeinander abgestimmt, insbesondere derart dimensioniert und/oder angeordnet sein, dass die Sekundäraufnahme sich zumindest abschnittsweise innerhalb der Primäraufnahme vorzugsweise teleskopisch vor und zurück bewegen kann. Die Sekundäraufnahme kann mit einer Stützvorrichtung versehen sein, wie einer Feder, vorzugsweise einer Luftdruckfeder, zum Massenausgleich bezüglich der Sekundäraufnahme. Die Stützvorrichtung der Sekundäraufnahme kann vorzugsweise bei einer Bewegung der Sekundäraufnahme in Vertikalrichtung nach oben, beispielsweise aus der passiven Befüllstelllung in die aktive Nachladestellung, insbesondere bei einer Schwenkbewegung um die Querachse einen zumindest teilweise Massenausgleich der Sekundär auf nähme und der darin aufgenommenen zweiten Rolle (n) sein.

Gemäß einer bevorzugten Ausführung einer Vorrichtung zum maschinellen oder manuellen Erzeugen von Verpackungsmaterial kann die Vorrichtung wenigstens einen Sensor zum Erfassen des Vorliegens oder Nicht-Vorliegens einer Rolle in der Primäraufnahme und/oder der Sekundäraufnahme aufweisen. Vorzugsweise ist nur ein Sensor zum Erfassen des Vorliegens oder Nicht-Vorliegens einer Rolle in der Sekundäraufnahme vorgesehen. Der Sensor zum Erfassen des Vorliegens oder NichtVorliegens einer Rolle insbesondere in der Sekundäraufnahme kann mit dem Rückhaltemittel gekoppelt sein. Mit einem Sensor kann geprüft werden, wenn in der Primäraufnahme und/oder in der Sekundäraufnahme wenigstens eine Rolle vorliegt oder wenigstens zwei Rollen vorliegen, sodass die Vorrichtung, insbesondere die Sekundäraufnahme, nachgefüllt werden kann, bevor sämtliches Papierbahnmaterial insbesondere aus der Primäraufnahme in Verpackungsmaterial umgewandelt, die Vorrichtung also leergefahren ist.

Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum manuellen Erzeugen eines spiralschlauchförmigen Verpackungsmaterials ist die Vorrichtung frei von einem Antrieb, wie einem elektrischen Antrieb, zum Fördern des Verpackungsmaterials und/oder der Papierbahn. Gemäß dieser Ausführung ist die Vorrichtung frei von insbesondere motorischen, wie elektromotorischen, betriebenen Fördermitteln, wie Förderwalzen. Ferner ist bei dieser Ausführung die Vorrichtung frei von insbesondere motorischen, wie elektromotorischen, betriebenen Trennmitteln, wie einer Schneidvorrichtung, beispielsweise einer Schere, einer Guillotine, oder dergleichen.

Gemäß einer anderen speziellen bevorzugten Ausführung einer Vorrichtung zum maschinellen Herstellen eines Verpackungsmaterials umfasst die Vorrichtung Fördermittel, wie Förder- und/oder Umformwalzen, zum Fördern des Verpackungsmaterials und/oder der Papierbahn sowie einen insbesondere elektrischen Antrieb zum Betreiben dieser Fördermittel. Bei dieser bevorzugten Ausführung kann die Vorrichtung gegebenenfalls ein elektrisch betriebenes Trennmittel aufweisen, wie eine Schneidvorrichtung, beispielsweise eine Schere, eine Guillotine, ein Rotationsschneider oder dergleichen, zum Abtrennen einer Polstermaterialeinheit, wie ein Polsterkissen, von dem schlauchartigen Verpackungsmaterial.

Die Erfindung betrifft auch eine Packstation mit einer wie in der oben beschriebenen Ausführung oder Weiterbildung gebildeten Vorrichtung zum manuellen oder maschinellen Erzeugen eines schlauchartigen Verpackungsmaterials. Die Packstation umfasst ferner ein Gestell, an dem die Vorrichtung befestigt ist. Das Gestell weist eine dem Packpersonal zuzuwendende Vorderseite vorzugsweise mit einer Ablagefläche auf, wobei die Öffnung der Vorrichtung an der Vorderseite des Gestells insbesondere oberhalb der Ablagefläche angeordnet ist. Zusätzlich oder alternativ kann das Gestell eine dem Packpersonal abzuwendende Rückseite aufweisen, wobei die Sekundäraufnahme in einem vorzugsweise verkippten und/oder zurückversetzten Befüllzustand nach hinter vorzugsweise hinter die Rückseite und/oder nach unten vorzugsweise an oder unter eine Gestelloberseite, an welcher vorzugsweise die Vorrichtung befestigt ist, verlagert angeordnet ist. Das Gestell kann beispielsweise an einer Wand befestigt, an einer Decke hängend befestigt oder auf einem Boden stehen angeordnet sein. Kombinationen der Befestigung des Gestells bzw. von Gestellkomponenten in einem Raum sind denkbar.

Weiter bevorzugte Ausführungen der Erfindung können den Unteransprüchen entnommen werden. Weitere Eigenschaften, Vorteile und Merkmale der Erfindung werden durch die folgende Beschreibung bevorzugter Ausführungen der Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen deutlich, in denen zeigen: Fig. 1 zeigt eine erste Ausführung einer erfindungsgemäßen

Erzeugungsvorrichtung;

Fig. 2a zeigt eine zweite Ausführung einer erfindungsgemäßen

Vorrichtung zum manuellen Erzeugen von Verpackungsmaterial;

Fig. 2b zeigt die Vorrichtung gemäß Fig. 2a mit einer abgesenkten und nach hinten in eine Befüllstellung verlagerten Sekundäraufnahme;

Fig. 2c zeigt die Vorrichtung gemäß Fig. 2a in der Stellung gemäß Fig.

2b, wobei die Sekundär aufnähme mit einer weiteren Rolle nachgefüllt wird;

Fig. 2d zeigt die Vorrichtung gemäß Fig. 2a mit befüllter

Sekundäraufnahme in einer aktiven Nachladestellung, wobei sich eine Schranke in einer Rückhaltestellung zwischen der Sekundäraufnahme und der Primäraufnahme befindet;

Fig. 3a zeigt eine dritte Ausführung einer erfindungsgemäßen

Vorrichtung zum manuellen Erzeugen eines schlauchartigen Verpackungsmaterials mit einer als Trommelmagazin gestalteten Sekundäraufnahme;

Fig. 3b zeigt die Vorrichtung gemäß Fig. 3 a, die sich in zu der

Aufnahmelängsachse der Primäraufnahme versetzen Position befindet;

Fig. 3c die Vorrichtung gemäß Fig. 3a, bei der sich die

Sekundär auf nahmen in einer aktiven Nachladestellung befinden, wobei eine Papierbahnrolle aus der Sekundär aufnähme in die Primäraufnahme gleitet;

Fig. 3d zeigt die Vorrichtung gemäß Fig. 3a mit einer Rolle in der

Abgabestellung ; Fig. 4a zeigt eine vierte Ausführung einer erfindungsgemäßen

Vorrichtung zum manuellen oder maschinellen Erzeugen eines schlauchartigen Verpackungsmaterials mit einer als Stangenmagazin gestalteten Sekundäraufnahme;

Fig. 4b zeigt die Vorrichtung gemäß Fig. 4a in einem Zustand, in dem eine zweite Rolle in die Primäraufnahme verlagert wird;

Fig. 4c zeigt die Vorrichtung gemäß Fig. 4a mit einer ersten in der

Abgabestellung angeordneten Rolle und drei in dem Kastenmagazin in Vertikalrichtung übereinander liegenden zweiten Rollen;

Fig. 4d zeigt eine Packstation mit der Vorrichtung gemäß Fig. 4a in dem

Zustand gemäß Fig. 4c;

Fig. 4e zeigt die Vorrichtung gemäß Fig. 4a in einer Packstation, wobei an der Vorderseite der Packstation Packpersonal Verpackungsmaterial aus der Vorrichtung von einer Rolle in der Primäraufnahme entnehmen kann und sich das Kastenmagazin in einer nach hinten verkippten Befüllstellung befindet, in der an der Rückseite des Gestells stehendes Befüllpersonal das Kastenmagazin mit frischen Papiermaterialbahnrollen bestücken kann;

Fig. 5a zeigt eine perspektivische Seitenansicht einer Packstation mit einer erfindungsgemäßen Erzeugungsvorrichtung gemäß einer fünften Ausführung;

Fig. 5b zeigt die Erzeugungsvorrichtung gemäß Fig. 5a;

Fig. 5C zeigt eine perspektivische Rückansicht der Packstation gemäß

Fig. 5a; Fig. 5d zeigt einen Detailausschnitt eines Nachladeabschnitts der

Vorrichtung gemäß Fig. 5a bzw. 5c;

Fig. 5e und Fig. 5t zeigen Detailansichten der Vorrichtung gemäß Fig. 5a mit einem

Rückhaltemittel in einer Rückhaltestellung; und

Fig. 5g und Fig. 5h zeigen Detailansichten der Vorrichtung gemäß Fig. 5a mit einem

Rückhaltemittel in dessen Durchlassstellung.

In den folgenden Darstellungen bevorzugter Ausführungen werden für dieselben oder ähnlichen Komponenten dieselben oder ähnliche Bezugszeichen verwendet. Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum manuellen oder maschinellen Erzeugen eines schlauchartigen Verpackungsmaterials ist im Allgemeinen mit dem Bezugszeichen 1 versehen. Eine Packstation wird im Folgenden mit dem Bezugszeichen 100 bezeichnet. Der Einfachheit halber ist bei der Darstellung bevorzugter Ausführungen auf detaillierte Motoren bzw. motorbetriebene Förder- und Umformwalzen oder dergleichen Abbildungen verzichtet. Diesbezüglich sei auf DE 10 2009 015 855 Ai, EP 2 711 167 Al, EP 2 711 168 Ai und DE 10 2005 053 319 Ai Bezug genommen, deren gesamter Inhalt unter Bezugnahme in die vorliegende Anmeldung aufgenommen sei. Die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 zum manuellen oder maschinellen Erzeugen eines schlauchartigen Verpackungsmaterials aus einer zu einer Rolle 11, 12 aufgewickelten Papierbahn umfasst als Hauptbestandteil einen Führungstrichter 5, eine in Ausgaberichtung A dahinter angeordnete Primäraufnahme 3 und darüber und/oder dahinter angeordnete Sekundär auf nähme. Wie in den Darstellungen bevorzugter Ausführungen im Detail dargelegt, kann die Sekundäraufnahme beispielsweise als Teil eines Magazins, beispielsweise eines sich längserstreckenden Röhrenmagazins 20 mit hintereinander angeordneten Rollen, als Kastenmagazin 40 mit aufeinandergestapelten Rollen 12 oder als Trommelmagazin 30 mit um einer Trommelachse T drehbar in einzelnen Aufnahmen gelagerten Rollen realisiert sein.

Im Folgenden wird zunächst die in Figur 1 dargestellte Packstation 100 mit einer manuellen Verpackungsmaterial-Erzeugungsvorrichtung 1, die über ein Röhrenmagazin 20 verfügt, beschrieben. Die Verpaclomgsmaterial- Erzeugungsvorrichtung 1 ist auf einem Gestell 101 befestigt. Das Gestell 101 steht nach Art eines Regals auf dem Boden eines Logistikzentrums (nicht näher dargestellt). Ausgehend von dem Raum, in dem sich die Vorrichtung 1 befindet, insbesondere dem Boden, auf dem sie steht, kann eine Vertikalrichtung V in Gravitationsrichtung, sowie zwei quer zueinander und quer zu der Vertikalrichtung V erstreckende Horizontalrichtungen H 1 , H 2 definiert sein.

Die erste Horizontalrichtung soll entsprechend der Ausgaberichtung A der Vorrichtung 1 orientiert sein. Die Ausgaberichtung A ist festgelegt durch die Form und Anordnung der Ausgabeöffnung 7, die im Zentrum des Ausgabe- und Führungstrichters 5 der Vorrichtung 1 vorgesehen ist. Die Ausgaberichtung A ist um einen Neigungswinkel α gegenüber der ersten Horizontalrichtung H 1 nach unten gekippt. In Ausgaberichtung A hinter dem Ausgabe- und Führungstrichter 5 erstreckt sich die Primäraufnahme 3, welche in den ersten bevorzugten Ausführungsbeispielen durch einen halbzylindrischen Schalenkörper 53 gebildet ist, in dem eine erste Rolle 11 aufgenommen ist.

Die Aufnahmelängsachse L 1 der Primäraufnahme korrespondiert zu der ersten Rollenlängsachse R 1 der ersten Rolle 11. Es sei klar, dass geringfügiger Radialversatz zwischen der Rollenlängsachse R 1 und der Aufnahmelängsachse L 1 im Rahmen möglicher Toleranzen in Radialrichtung quer zu der Längsachse möglich ist. Die erste Rolle 11 stößt vorzugsweise mit ihrer vorderen Stirnseite an die innere, trichterförmige Wand des Führungstrichters 5 insbesondere mit der Radialumfangs-Außenseite der Rolle 11.

Von der Innenseite der Rolle 11 kann die Papierbahn, welche die Rolle 11 bildet, durch den Führungstrichter 5 und dessen Ausgabeöffnung 7 abgezogen werden, wobei sich ein spiralschlauchförmiges Verpackungsmaterial bildet, das an der Ausgabeöffnung 7 zum Bilden einzelner Verpackungsmaterialeinheiten abgerissen werden kann. Der Schalenkörper 53 und der Führungstrichter 5 können dünnwandig insbesondere aus Kunststoff gefertigt sein. Der Führungstrichter 5 kann mit einer Steckverbindung, wie einer Bajonett-Verbindung, lösbar oder unlösbar an dem ersten Schalenkörper 53 befestigt sein.

In Ausgaberichtung A hinter dem ersten Schalenkörper 53 der Primäraufnahme 3 ist eine Sekundäraufnahme 21 vorgesehen, die hier exemplarisch ebenfalls als Schalenkörper 23 realisiert ist. Bei der in Figur 1 dargestellten bevorzugten Ausführung weist auch der zweiten Schalenkörper 23 eine dünne Wand mit einer Wandstärke von weniger als 5 mm auf, die vorzugsweise aus demselben Material wie der erste Schalenkörper, beispielsweise aus Kunststoff, gefertigt sein kann. Die Formen des ersten Schalenkörpers 53 und des zweiten Schalenkörpers 23 sind korrespondierend dimensioniert, insbesondere weisen sie denselben Innendurchmesser und/oder dieselbe Wandstärke auf. Exemplarisch sind die Schalenkörper 23, 53 als halbzylindrisch dargestellt. Sie könnten auch eine andere Form, z. B. eine polygonale oder V-Form haben.

Es kann bevorzugt sein, dass der zweite Schalenkörper 23 einen geringfügig kleineren Innendurchmesser als der vordere erste Schalenkörper 53 aufweist. Beispielsweise kann der Innendurchmesser des zweiten Schalenkörpers 23 um eine Wandstärke oder mehr kleiner bemessen sein als der Innendurchmesser des vorderen, ersten Schalenkörpers, sodass der zweite Schalenkörper 23 zumindest teilweise innerhalb des ersten Schalenkörpers 53 angeordnet und gegebenenfalls innerhalb des ersten Schalenkörpers 53 translatorisch, vorzugsweise teleskopisch, verschiebbar sein kann (nicht näher dargestellt). Zwischen der durch den ersten Schalenkörper 53 bereitgestellten Primäraufnahme 3 und der durch den zweiten Schalenkörper 23 bereitgestellten Sekundäraufnahme 21 kann eine Schranke 61 oder ein anderes Rückhaltemittel vorgesehen sein, welches eine zweite Rolle in der Primäraufnahme 21 davon abhält, sich ungehindert in die sich in der Primäraufnahme befindlichen Ausgabestellung zu verlagern. In Figur 1 ist das Rückhaltemittel 61 als Schranke realisiert, welche nach oben verschwenkbar ist, um eine nicht näher dargestellte Durchlassstellung einzunehmen, an welcher das Rückhaltemittel 61 ein ungehindertes Passieren bzw. Verlagern einer zweiten Rolle (nicht näher dargestellt) aus der Sekundär aufnähme 21 in Richtung der Ausgaberichtung A zu dem Führungstrichter 5 freigibt.

Die Sekundäraufnahme 21 ist in Ausgaberichtung A hinter und in Vertikalrichtung V oberhalb der Primäraufnahme 3 angeordnet, sodass eine nicht näher dargestellte zweite Rolle aus der Sekundäraufnahme 21 unter maßgeblicher Einwirkung der Schwerkraft aus der Sekundäraufnahme 21 in die Primäraufnahme 3 hineinrutschen kann. Um ein einfaches Hineinrutschen oder -gleiten einer Rolle aus der Sekundäraufnahme 21 in die Primäraufnahme 3 zu gestatten, können die Aufnahmelängsachsen L 2 der Sekundäraufnahme 21 und L 1 der Primäraufnahme 3 zueinander korrespondierend, insbesondere fluchtend, angeordnet sein. Die Vorrichtung l kann beispielsweise an der Sekundär auf nähme 21 einen beispielsweise kapazitiven Sensor 70 aufweisen, der erfasst, ob sich in der Sekundäraumahme 21 eine Rolle befindet. Wenn, wie in Figur 1, keine Rolle in der Sekundäraumahme 21 angeordnet ist, kann der Sensor 70 dies Erfassen und einer Steuerelektronik mitteilen. Diese Steuerelektronik kann dann signalisieren, beispielsweise mit einer optischen Signalvorrichtung, wie einer Ampel 71, ob bzw. dass die Erzeugungsvorrichtung 1 nachgefüllt werden muss. Beispielsweise kann die Ampel 71 grün leuchten, wenn sowohl die Primäraufnahme 3 als auch die Sekundäraufnahme 21 mit je einer Rolle 11, 12 (nicht näher dargestellt) befüllt sind. Die Ampel 71 kann mit einem anderen Signal, beispielsweise mit einem gelben Leuchten, signalisieren, dass in der Erzeugungsvorrichtung 1 zwar noch eine Rolle 11 vorhanden ist, von welcher aus die Papierbahn zum Bilden von Verpackungsmaterial abziehbar ist, sich jedoch in der Sekundäraufnahme 21 keine zweite Rolle, keine zweiten Rollen, oder nicht die vollständige Anzahl zweiter Rollen, welche das Magazin aufzunehmen in der Lage ist, angeordnet sind. Die Ampel kann mit einem dritten, beispielsweise roten, Leuchtsignal anzeigen, wenn in der Erzeugungsvorrichtung 1 überhaupt keine Rolle mehr angeordnet ist.

Alternativ oder zusätzlich können auch andere Signale erzeugt werden, beispielsweise in akustisches Signal und/oder ein Signal an eine zentrale Steuereinheit, welche beispielsweise über den Verbrauch von Papiermaterialbahnrollen von einer einzelnen bzw. jeder einzelnen Erzeugungsvorrichtung innerhalb eines Logistikzentrums informiert werden kann. Die (nicht näher dargestellte) Steuerelektronik kann mit dem Rückhaltemittel 61 verbunden sein, wo ein weiterer (nicht näher dargestellter) Sensor vorgesehen sein kann, um die Nachladevorgänge der Vorrichtung zu erfassen. Wenn die Vorrichtung, wie bei den später erläuterten bevorzugten Ausführungen, über ein Magazin 30, 40 mit einem Fassungsvermögen für mehr als eine zweite Rolle 12 verfügt, kann durch die Verwendung von einem oder mehreren Sensoren 70 an einer oder mehreren Sekundäraufnahmen und/oder einem Nachladesensor, beispielsweise an einem Rückhaltemittel, überwacht werden, ob bzw. wie viele Rollen in der Erzeugungsvorrichtung vorhanden sind.

Die Figuren 2a, 2b, 2c und 2d zeigen eine Vorrichtung 1 zum Erzeugen von Verpackungsmaterial, die im Wesentlichen der oben in Figur 1 dargestellten Erzeugungsvorrichtung 1 entspricht. Die Darstellung der Figuren 2a bis 2d unterscheidet sich von der Darstellung in Figur 1 im Wesentlichen nur durch die Luftdruckfeder 63, die die Sekundäraufnahme 21 stützt, sowie dadurch, dass in den Figuren 2a bis 2d der Sensor 70 und die Ampel 71 nicht abgebildet sind. Dem Fachmann ist klar, dass er die nur in Figur 1 dargestellten Komponenten (Sensor 70 und Ampel 71) und die nur in den Figuren 2a bis 2d dargestellten Komponenten (Luftdruckfeder 63) der jeweils anderen Ausführung beliebig hinzufügen kann. Insofern entspricht die Darstellung der Erzeugungsvorrichtung 1 in Figur 2a im Wesentlichen der gemäß Figur 1.

Die Erzeugungsvorrichtung 1 wird von einer ersten Haltevorrichtung 60 mit einer Halterung 64 und einer zweiten Halterung 66 getragen, die sich auf dem Gestell 101 abstützen. Es sei klar, dass eine einzige Halterung 64 (wie in Figur 1) die gesamte Erzeugungsvorrichtung 1 tragen kann. Die vordere, erste Halterung 64 ist etwa mittig unterhalb des Schalenkörpers 53 der Primäraufnahme 3 angeordnet. Die Primäraufnahme 3 ist mit einem Schwenkgelenk an der Halterung 64 befestigt, das in mehreren unterschiedlichen Neigestellungen fixiert werden kann. Auf diese Weise wird der Neigungswinkel α der Ausgaberichtung A relativ zu der Horizontalrichtung H 1 festgelegt. Unterhalb des Schalenkörpers 53 der Primäraufnahme 3 erstreckt sich ein erster Stützbalken 65, den die Halterung 64 trägt. Der Stützbalken erstreckt sich entgegen der Ausgaberichtung A nach hinten und endet im Bereich des hinteren Endes der Primäraufnahme 3.

Unter dem Schalenkörper 23 der Sekundäraufnahme 21 erstreckt sich ein zweiter Stützbalken 67. Der zweite Stützbalken 67 erstreckt sich hauptsächlich in Richtung der Aufnahmelängsachse L 2 der Sekundäraufnahme 21. Der zweite Stützbalken 67 stütz sich an einer zweiten Halterung 66 ab, die an der Oberseite 109 des Gestells 101 befestigt ist. Anstelle einer aus zwei Halterungen 64, 66 bestehenden Halterung kann auch eine einzige Halterung vorgesehen sein.

Das in Ausgaberichtung A vordere Ende des zweiten Stützbalkens 67 ist mit einem Gelenk 68 an dem ersten Stützbalken 65 gelagert. Das Gelenk 68, welches die Primäraufnahme 3 mit der Sekundäraufnahme 2 verbindet, erlaubt eine translatorische Bewegung der Sekundäraufnahme 21 relativ zu der Primär auf nähme 3 in Richtung der ersten Aufnahmelängsachse L 1 . Das Gelenk 68 zwischen der Primäraufnahme 3 und der Sekundäraufnahme 21 gestattet auch eine Schwenkbewegung der Sekundäraufnahme 21 um eine Querachse Q relativ zu der Primäraufnahme 3. Wie in den Figuren 2b und 2c dargestellt, kann die Sekundäraufnahme 21 relativ zu der Primäraufnahme 3 translatorisch nach hinten verschoben und um die Querachse Q nach unten verschwenkt sein, um eine Befüllstellung zum Nachfüllen der Vorrichtung 1 mit weiteren Rollen einzunehmen. In dieser Befüllstellung ist der Schalenkörper 23 der Sekundäraufnahme 21 an die Oberseite des Gestells 101 angenähert, sodass ein Nachfüllzugriff von der Rückseite 105 des Gestells durch Nachfüllpersonal einfach möglich ist.

Eine gerade nachgefüllte Rolle 12, die von der Rückseite 105 in die Sekundäraufnahme 21 eingelegt wurde, ist in Figur 2c abgebildet. Wenn die Sekundäraufnahme 21 um die Querachse Q nach oben verschwenkt und die Sekundäraufnahme 21 translatorisch an die Primäraufnahme 3 herangeführt wird, rutscht die zweite Rolle 12 in der Sekundäraufnahme 21 in Ausgaberichtung A nach vorne. Für die Verlagerung in Vertikalrichtung V nach oben wird die Sekundäraufnahme 21 mit der darin angeordneten zweiten Rolle 12 angehoben. Um beim Anheben der Sekundäraufnahme 21 mit darin angeordneter zweiter Rolle 12 eine Gewichtsentlastung bereitzustellen, ist die Druckfeder 63 vorgesehen.

In den Figuren 3a bis 3d ist eine weitere Ausführung einer Vorrichtung zum manuellen oder maschinellen Erstellen von Verpackungsmaterial dargestellt. Von der zuvor beschriebenen bevorzugten Ausführung unterscheidet sich die in den Figuren 3a bis 3d dargestellte Ausführung in erster Linie dadurch, dass die Sekundäraufnahme 31 als Teil eines Trommelmagazins 30 realisiert ist. Das Trommelmagazin 30 umfasst vier Sekundäraufnahmen 31 mit hohlzylindrischen Schalenkörpern 33. Die vier hohlzylindrischen Schalenkörper 33 sind um eine gemeinsame Trommelachse T drehbar in einer zylindrischen Magazintrommel 32 gelagert. Die Schalenkörper 33 sind vollzylindrisch gestaltet, damit die darin enthaltenen zweiten Rollen 12 bei der Rotation um die Trommelachse T nicht aus der Sekundäraufnahme 31 fallen.

Die Trommelachse T ist in der Nachladeposition, die in den Figuren 3a und 3c dargestellt ist, parallel zu der ersten Aufnahmelängsachse L 1 der Primäraufnahme 3 angeordnet. Die Trommelachse T befindet sich vorzugsweise koaxial mit im Wesentlichen gleichem Radialabstand zu den einzelnen Sekundäraufnahmen 31 mittig zwischen diesen angeordnet. Der Abstand der zweiten Aufnahmelängsachsen L 2 ist größer als der Durchmesser des Vollschalenkörpers 33 und vorzugsweise kleiner als das Doppelte des Schalenkörper-Durchmessers. Bevorzugt ist der Abstand zwischen der Trommelachse und den zweiten Längsaufhahmeachsen L 2 gleich groß. Der Abstand der Trommelachse T zu den zweiten Längsaufhahmeachsen L 2 kann größer sein als der Durchmesser eines Schalenkörpers 33. Bevorzugt beträgt der Abstand von der zweiten Längsaufnahmeachse zu der Trommelachse wenigstens das 1,4-fache und/oder höchstens das 1,6-fache, vorzugsweise etwa das 1,5-fache des Durchmessers einer Aufnahmeschale 33.

Die Magazintrommel 32 ist mit einer beweglichen Haltevorrichtung, ähnlich der oben bezüglich der in den Figuren 2a bis 2d beschriebenen, an dem Gestell 101 der Packstation 100 gehalten. Die Halterung kann eine erste Halterung 64 und einen ersten Stützbalken 65, wie oben beschrieben, zum Tragen der Primäraufnahme aufweisen. Die Haltervorrichtung kann ferner eine zweite Halterung 66 aufweisen, an der sich über eine oder mehrere Federn, insbesondere Druckluftfedern 65, ein zweiter Stützbalken 67 abstützt. Der Stützbalken 67 kann ferner an dem ersten Stützbalken 65 über ein Gelenk 68 gehalten sein. Mit der gelenkigen Anordnung des zweiten Stützbalkens schwenkbar um das Gelenk 68 und gestützt durch die Druckluftfeder 63 kann das gesamte Trommelmagazin 30 abgesenkt und angehoben sowie gegebenenfalls zwischen einer hinteren Befüllposition einer vorderen Nachladeposition, die in den Figuren 3a und 3c dargestellt ist, verschwenkt werden.

Wie in Figur 3b dargestellt ist, kann das Trommelmagazin 30 um die Trommelachse T rotieren, um eine beispielsweise geleerte Sekundäraufnahme von der Primäraufnahme 3 zu entfernen und eine zweite, mit einer zweiten Rolle 12 bestückte, Sekundäraufnahme 31 in die Nachladeposition zu bringen.

Bei dem Nachladevorgang gemäß Figur 3c kann zunächst ein Rückhaltemittel, wie eine Schranke 61, zwischen der Primäraufnahme 3 und der Sekundäraufnahme 31 in eine passive Durchlassposition gebracht werden, sodass die zweite Rolle 12 aus der in der Nachladestellung angeordneten Sekundäraufnahme 31 in die Primäraufnahme 3 hineinrutschen kann. Figur 3d zeigt eine Primäraufnahme mit einer frisch nachgeladenen, ersten Rolle 11. Das Trommelmagazin 30 kann nach dem Nachladen der Primäraufnahme 3 aus einer Sekundäraufnahme 31 diese Sekundäraufnahme 31 mit dem gesamten Trommelmagazin 30 um die Trommelachse T drehen, wie in Figur 3b angedeutet, sodass ein andere, bestückte zweite Aufnahme in die Nachladestellung gelangt. Eine selbständige (Rollen-)Drehung wird durch ein nicht näher dargestelltes Rückhaltemittel vermieden. Von der in den Figuren 2a bis 2d bzw. 3a bis 3d dargestellten Ausführung unterscheidet sich die bevorzugte Ausführung, welche in den Figuren 4a bis 4e abgebildet ist, im Wesentlichen dadurch, dass die Sekundäraufnahme 41 Teil eines Kastenmagazins 40 ist. Das Kastenmagazin 40 kann über eine Halterung entsprechend der oben beschriebenen auf dem Gestell 101 befestigt sein. In dem Kastenmagazin können beispielsweise vier zweite Rollen 12 angeordnet sein, die in Vertikalrichtung 4 direkt über einander liegen.

Alternativ ist es auch denkbar, ein Stangenmagazin zu verwenden, an dem Rollen nicht unmittelbar lotrecht in Vertikalrichtung aneinander angeordnet sind, sondern in Vertikalrichtung übereinander jedoch nicht lotrecht sondern Zick-Zack-artig versetzt angeordnet sind. Auf diese Weise würden sich in einem Stangenmagazin (nicht näher dargestellt) bei einer gleichen Vertikalhöhe, jedoch größerer Breite in der zweiten Horizontalrichtung H 2 , mehr Rollen in dem Stangenmagazin unterbringen lassen, als in einem in Vertikalrichtung V gleich hohen Kastenmagazin 40.

Wie in den Figuren 4b und 4c dargestellt, kann nach dem Entleeren der Primäraufnahme 3 eine zweite Rolle 12 aus dem Kastenmagazin 40 in Ausgaberichtung A nach vorne aus der Sekundäraufnahme 41 in die Primäraufnahme 3 verschoben werden. Wenn die so verschobenen Rolle den Platz einer ersten Rolle 11 in der Primäraufnahme 3 einnimmt, wie in Figur 4c abgebildet, befindet sich in dem Kastenmagazin 40 eine zweite Rolle 12 weniger als zuvor, hier beispielsweise noch drei zweite Rollen 12 (vgl. Figur 4c). Diesen Zustand zeigt auch Figur 4d, allerdings mit Blick auf die Rückseite 105 des Gestells 101 der Packstation 100.

Mittels der Haltevorrichtung 60 lässt sich das Kastenmagazin aus der aktiven Nachladestellung (Figur 4d) in eine um beispielsweise um 90 0 um die Querachse Q des Gelenks 68 der Haltevorrichtung 60 nach hinten verschwenkte Befüllstellung bringen (Figur 4e). In der Befüllstellung kann Befüllpersonal von der Rückseite 105 des Gestells zweite Rollen in das Kastenmagazin 40 einlegen, bis es wieder mit Rollen 12 befüllt ist. Anschließend kann das Kastenmagazin 40 zurück in die aktive Nachladeposition (Figur 4d) angehoben werden, indem das Befüllpersonal unterstützt durch die Luftdruckfeder(n) der Haltevorrichtung 60 das Kastenmagazin 40 anhebt.

Abweichend von den vorigen Ausführungen ist bei der Vorrichtung 1 zum Erzeugen eines Verpackungsmaterials gemäß der Figuren 4a bis 4e in der aktiven Nachladestellung die Aufnahmelängsachse L 2 des untersten Schalenkörpers 43 der Sekundäraufnahme 41 zwar in der ersten Horizontalrichtung H 1 entsprechend der ersten Aufnahmelängsachse L 1 der Primäraufnahme 3 orientiert, allerdings fluchten die erste und die zweite Aufnahmelängsachse L 1 , L 2 nicht. Vielmehr besteht ein Winkelversatz zwischen der im Wesentlichen horizontalen Richtung, insbesondere der ersten Horizontalrichtung H 1 , der zweiten Aufnahmelängsachse L 2 und der um den Neigungswinkel α geneigten ersten Aufnahmelängsachse L 1 . Der Winkelversatz entspricht bevorzugt dem Neigungswinkel a.

Die in den Figuren 5a bis 5h dargestellte bevorzugte Ausführung basiert im Wesentlichen auf der in Figur 1 dargestellten Ausführung, sodass die oben bezüglich Figur la dargelegten Beschreibungsinhalte vollständig auf die Ausführung gemäß der Figuren 5a bis 5h übertragbar sind. Die Vorrichtung zum Erzeugen von Verpackungsmaterial gemäß der Figuren 5a bis 5h verfügt über eine Art Röhrenmagazin 20, welches mehr als zwei, beispielsweise vier, fünf oder mehr zweite Rollen 12 zusätzlich zu einer ersten Rolle 11 in der Primäraufnahme 3 aufnehmen kann.

Die Sekundäraufnahme 21 umfasst einen in Ausgaberichtung A vorderen Nachladeabschnitt 22 und einen in Ausgaberichtung A hinteren Befüllabschnitt 24. Der Nachladeabschnitt 22 bildet die Sekundär auf nähme 21. In dem Nachladeabschnitt 22 können mehrere, beispielsweise zwei, zweite Rollen 12 axial hintereinander, vorzugsweise fluchtend, angeordnet sein. Der Nachladeabschnitt 22 definiert eine Aufnahmelängsachse L 2 mit einem Gleitwinkel ß, der relativ zu der ersten Horizontalrichtung H 1 abwärts geneigt ist. Wie in Figur 5b, 5e oder 5g dargestellt, kann der Gleitwinkel ß dem Neigungswinkel α entsprechen. Wie in Figur 5a zu erkennen, kann der Neigungswinkel α der Ausgabe unabhängig von dem Gleitwinkel ß eingestellt sein. Vorzugsweise kann der Neigungswinkel α größer als der Gleitwinkel ß eingestellt sein. Der Neigungswinkel α kann beispielsweise eine Stellung zwischen o° und 90° einnehmen. Das hintere Ende der Primäraufnahme 3 befindet sich dabei in Vertikalrichtung V höchsten auf derselben vertikalen Höhe wie die Sekundäraufnahme 21, damit unabhängig von einer Differenz zwischen Gleitwinkel ß und Neigungswinkel α stets ein Nachladen der Primäraufnahme 3 mit einer Rolle aus der Sekundäraufnahme 21 erfolgen kann. Der Neigungswinkel α kann mithilfe der Halterung 64 der Primäraufnahme 3 eingestellt werden. Es kann bevorzugt sein, dass der mit dem Gleitwinkel ß abwärts geneigte Nachladeabschnitt 22 stets möglichst befüllt mit zweiten Rollen 12 zu halten ist. Dabei kann es irrelevant sein, ob sich in dem Befüllabschnitt 24 ebenfalls eine oder mehrere Rollen befinden. Der Befüllabschnitt 24 kann auch betriebsgemäß frei von Rollen sein. In einem solchen Fall würde ausschließlich bei Befüllen des Nachladeabschnitts 22 eine neue Rolle in den Befüllabschnitt 24 eingesetzt und in Vertikalrichtung aufwärts geschoben, bis die Rolle mittels des Übergabeabschnitts von dem Befüllabschnitt 24 in den Nachladeabschnitt 22 übertritt.

Zu diesem Zweck kann ein (nicht dargestellter) Sensor, wie der oben beschriebene Sensor 70, in einem hinteren Bereich der Sekundäraufnahme 21, beispielsweise im Bereich des hinteren Schalenkörpers 23b, vorgesehen sein, um an dieser Stelle das Vorhandensein oder Nicht-Vorhandensein einer zweiten Papierrolle 12 zu registrieren. Wie der oben beschriebene Sensor 70 könnte ein solcher Sensor an einem hinteren Ende des Nachladeabschnitts 22 ein Papierrollen-Bedarfssignal zur Verarbeitung durch die Steuerungselektronüc, beispielsweise durch Generierung eines Bedarfssignals mithilfe der Ampel 71, generieren.

Die Haltevorrichtung 60 der in den Figuren 5a bis 5h dargestellten bevorzugten Ausführung einer Vorrichtung 1 unterscheidet sich von den oben beschriebenen Haltevorrichtungen 60 dadurch, dass betriebsgemäß die Stellung der Sekundäraufnahme 21 bzw. des gesamten Magazins 20 ortsfest eingestellt ist. Die Befüllbarkeit der Sekundäraufnahme 21 während der Verwendung der Vorrichtung 1 zum Erzeugen von Packpapier durch Packpersonal an der Vorderseite 103 des Gestells 101 ist bei dieser Ausführung dadurch gewährleistet, dass an der Rückseite 105 des Gestells 101 ein sich von dem Nachladeabschnitt 22 in Vertikalrichtung nach unten erstreckenden Befüllabschnitt 24 der Sekundäraufnahme 21 vorgesehen ist. Der Befüllabschnitt 24 kann einen nach Art einer Rutsche gebildeten Schalenkörper 25 aufweisen, welcher eine oder mehrere zweite Rollen 12 aufnehmen kann. Für die grundsätzliche Formgebung gilt für den Schalenkörper 25 in dem Befüllabschnitt 24 der Vorrichtung 1 gemäß der Figuren 5a bis 5h dasselbe wie hinsichtlich der Gestaltungsmöglichkeit der oben erwähnten Schalenkörper 23, 53 etc.

Der Befüllabschnitt 24 erstreckt sich vorzugsweise bis hinter die Rückseite 105 des Gestells 101 und bis unterhalb der Ausgabeöffnung 7 und/oder der Oberseite 107 des Gestells 101 der Packstation 100. Am hinteren, unteren Befüllende des Befüllabschnitts 24 ist eine Halterung vorzugsweise als Kante 26 und/oder Lasche gebildet, welche ein Herausrutschen der neuen zweiten Rolle 12 aus dem Befüllabschnitt verhindert. In dem Befüllabschnitt 24 können Sicherheitsbügel 27 oder andere Sicherungen vorgesehen sein, welche entlang der vertikalen Erstreckung des Befüllabschnitts 24 zumindest abschnittsweise vorgesehen sind, um ein rückwärtiges Herauskippen von einer oder mehreren Rollen aus dem Befüllabschnitt 24 zu verhindern. Beispielsweise können Sicherheitsbügel 27 in Abständen kleiner der axialen Länge einer Rolle 12 zueinander am Bügelabschnitt vorgesehen sein.

Zum Befüllen der Vorrichtung 1 kann Befüllpersonal von der Rückseite 105 des Gestells 101 frische Rollen in den Befüllabschnitt 24 einlegen bzw. einschieben. Eine oder mehrere Rollen können manuell, mithilfe von Werkzeugen oder motorbetriebenen Fördermitteln, beispielsweise einem Förderband, oder dergleichen, von einer unteren Befüllposition nach oben zu dem Nachladeabschnitt 22 verbracht werden.

In Figur 5b ist zu erkennen, dass die Sekundäraufnahme 21 im Nachladeabschnitt 22 aus mehreren teleskopisch ineinander geschobenen Schalenkörpern 23a, 23b zusammengesetzt ist. Zwischen dem hinteren Schalenkörperabschnitt 23b und dem Schalenkörper 25, der den Befüllabschnitt 24 realisiert, ist außerdem ein Übergabeabschnitt 28 vorgesehen, der einen kurvenartigen Übergang von dem aufwärts geneigten Schalenkörper 25 des Befüllabschnitts 24 und den Winkel ß von dem abwärts geneigten Schalenkörpern 23 (23a, 23b) des Nachladeabschnitts 22 bildet.

Die Teleskopierbarkeit der Schalenkörperabschnitte 23a, 23b erlaubt es, abhängig von der Breite des Gestells 101 die axiale Länge der Sekundäraufnahme 21 statisch einzustellen. Vorzugsweise ist der hintere Schalenkörper 23b abschnittsweise in den vorderen Schalenkörper 23a eingesetzt. Zu diesem Zweck kann der vordere Schalenkörper 23a und der hintere Schalenkörper 23b dieselbe Querschnittsform bei unterschiedlicher Querschnittsbreite haben, beispielsweise eine halbzylindrische oder V-förmige Querschnittsform mit unterschiedlichen Weiten (Innendurchmessern). Eine alternative Ausgestaltung zweier oder mehr Längsstreben, welche die Sekundäraufnahme bilden, könnte derart gestaltet sein, dass in Axialrichtung und in Radialrichtung zueinander versetzte Streben mit derselben Längserstreckungsrichtung (L 2 ) vorgesehen sind, sodass überlappende Bereiche zwischen vorderen und hinteren Streben entsprechend dem überlappenden Bereich der beiden Schalenkörper 23a, 23b vorgesehen sind.

Es ist auch denkbar, dass der vordere Bereich des bzw. der Schalenkörper 23 des Nachladeabschnitts 22 mit dem hinteren Bereich des Schalenkörpers 53 der Primäraufnahme 3 in Axialrichtung überlappt.

Um ein Verhaken der Rollen 11, 12 am Übergang zwischen unterschiedlichen Aufnahmeabschnitten zu vermeiden, ist eine fluchtende Anordnung der unterschiedlichen Abschnitte zueinander bevorzugt, oder eine Anordnung, bei welcher eine in Ausgaberichtung A weiter hinten liegende Aufnahmeabschnitte sich abschnittsweise innerhalb der in Ausgaberichtung davor liegenden Aufhahmeabschnitts erstrecken. Beispielsweise erstreckt sich der hintere Schalenkörperabschnitt 23b in seiner vorderen Hälfte innerhalb des vorderen Schalenkörpers 23 bei der in Figur 5b dargestellten Ausgestaltung.

Die Figuren 5e und 5f zeigen eine Rückhaltevorrichtung in Form eines Riegels 62 in dessen Rückhaltestellung. In den Figuren 5g und 5h wird der Riegel 62 in Durchlassstellung dargestellt. Der Riegel 62 erstreckt sich in Ausgaberichtung A am vorderen Ende der Sekundäraufnahme 21 durch deren Schalenkörper 23 in Radialrichtung hindurch bis in den Bereich zur Aufnahme der zweiten Rolle 12. Die Rolle 12 ist in Ausgaberichtung A hinter dem Riegel 62 angeordnet, sodass der Riegel die Rolle 12 davon abhält, in Ausgaberichtung A vorwärts in die Primäraufnahme 3 zu gleiten, solange er sich in der Rückhaltestellung befindet.

Durch Betätigung eines Hebels 72 kann der Riegel 62 in Radialrichtung nach außen verfahren werden bis in eine Durchlassstellung, in welcher er sich außerhalb des Rollenbereichs der Sekundäraufnahme 21 befindet, sodass er kein Hindernis für die Rolle 12 mehr darstellt. Der Riegel 62 kann beispielsweise durch eine mechanische Betätigung, wie den Hebel 72, manuell aus der Rückhaltestellung in die Durchlassstellung bewegt werden und bei Loslassen des Hebels 72 federvorgespannt zurück in die Rückhaltestellung gelangen. Es ist auch denkbar, dass anstelle einer manuellen, mechanischen Betätigung durch einen (nicht näher dargestellten) Steuerknopf gesteuerte elektrische Betätigung erfolgt, welche durch einen elektronischer Aktor des Rücldialtemittels, wie den Riegel 62 oder die zuvor beschriebene Schranke 61, zwischen der Rückhaltestellung bewegt werden. Eine elektronische Betätigung mittels eines Nachladeknopfes kann gleichzeitig mit der Steuerungselektronik verbunden sein und der Knopfdruck kann als Signal für die Bestellung einer weiteren Rolle zum Befüllen der Sekundäraufnahme gewertet werden.

Die in der vorstehenden Beschreibung, den Figuren und den Ansprüchen offenbarten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Realisierung der Erfindung in den verschiedenen Ausgestaltungen von Bedeutung sein.

Bezugszeichenliste

1 Erzeugungsvorrichtung

3 Primäraufnahme

5 Führungstrichter

7 Ausgabeöffnung

11, 12 Rolle

20 Röhrenmagazin

21, 31, 41 S ekundär auf nähme

22 Nachladeabschnitt

23a, 23b Schalenkörperabschnitt

23, 33, , 43 zweiter Schalenkörper

24 Befüllabschnitt

25 Schalenkörper

26 Kante

27 Sicherheitsbügel

28 Übergangsbereich

30 Trommelmagazin

32 Magazintrommel

40 Kastenmagazin

51 Innenkontur

53 erster Schalenkörper

60 Haltevorrichtung

61 Schranke

63 Luftdruckfeder

64 erste Halterung

65 erster Stützbalken

66 zweite Halterung

67 zweiter Stützbalken

68 Gelenk

70 Sensor

71 Ampel

72 Hebel

100 Verpackungsstation

101 Gestell

103 Vorderseite

105 Rückseite 107 Oberseite

A Ausgaberichtung H 1 , H 2 Horizontalrichtung L 1 , L 2 Aufnahmelängsachse

Q Querachse

R 1 , R 2 Rollenlängsachse

T Trommelachse

V Vertikalrichtung α Neigungswinkel ß Gleitwinkel