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Title:
DEVICE FOR MANUFACTURING TIRE SECTORS INTERCONNECTED IN THE AREA OF THE TIRE CAP FROM USED TIRES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1995/011784
Kind Code:
A1
Abstract:
A device for manufacturing tire sectors interconnected in the area of the tire cap from used tires has a framework (1) that bears a support (2) for the tires (3). The support has at least two stays (31) for supporting the tire flanks (9) during cutting located in the working position of the tire (3) next to the tire flanks (9). Cuts are made by at least one cutting knife (5) linked to a drive (14) that moves it along guides (4). If required, punching dies (6) may be provided to punch holes into the tire flanks (9).

Inventors:
Lederbauer, Wolfgang
Application Number:
PCT/AT1994/000156
Publication Date:
May 04, 1995
Filing Date:
October 24, 1994
Export Citation:
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Assignee:
Lederbauer, Wolfgang
International Classes:
B26D3/00; B26D1/00; B26D3/12; B26D9/00; B29B17/00; B29B17/02; B29D30/00; (IPC1-7): B26D9/00; B26D3/12
Foreign References:
FR2631563A1
GB2181085A
DE2531923A1
GB379302A
FR2674473A1
DE3936083A1
US5246754A
AT369671B
DE4112167A1
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Claims:
P at e nt a n s pr ü c h e :
1. Vorrichtung zur Herstellung untereinander im Bereich der Laufflä¬ che zusammenhängender, gegebenenfalls gelochter, Reifensektor (12) aus einem Reifen (3), insbesondere einem Altreifen, durch Herstellung zumin¬ dest eines Schnittes (7) der von der Reifenöffnung (8) in beiden Reifen¬ flanken (9) in Richtung zur Laufschicht (10) verläuft, die Oberfläche (11) derselben jedoch nicht erreicht, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gestell (1) für den Reifen (3) eine Auflage (2) trägt, die mit zumindest zwei in der Arbeitsstellung des Reifens (3) zur Seite der Reifeπflanken (9) liegenden Abstützungen (31) für die Reifenflanken (9) beim Schnittvorgang versehen ist, und daß das Gestell (1) Führungen (4) für zumindest ein Schnittmesser (5) trägt, wobei das oder die Schnittmesser (5) mit Schneiden (35) zur Herstellung der Schnitte in den beiden Reifenflanken (9) versehen ist (sind) und jedes Schnittmesser (5) mit einem Antrieb (14) zur Bewegung entlanr der Führungen (4) verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Her¬ stellung zumindest eines Loches (13) im Bereich der Reifenflanke (9) im Gestell (1) auch Führungen (4) für zumindest einen Lochstempel (6) vor handen sind, die durch einen Antrieb entlang der Führungen bewegbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneiden (35) nach einander entgegengesetzten Richtungen weisen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Abstützung (31) in der Arbeitsstellung des Reifens (3) zwischen den beiden Reifenflanken (9) liegt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Schnittmessεr (5) und zumindest ein Lochstempel (6) mit einem gemeinsamen Antrieb (14) , vorzugsweise einem doppelt wirkenden Druckmittelzylinder (16) , verbunden sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß für die Herstellung jeweils eines Schnittes (7) in den beiden Reifenflanken (9) ein Schnittmesser (5) vorhanden ist, das an zwei einander entgegengesetzt gerichteten Rändern ebenso gerichtete Schneiden (35) tragt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest zwei Lochstempel (6) bzw. Schnittmesser (5) vorhanden sind, die relativ zueinander in ihrer Bewegungsrichtung versetzt angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß zumindest eine Abstützung (31) einen Schlitz (33) bzw. eine Öffnung (32) zum Eintritt eines Schnittmessers (5) bzw. eines Loch¬ stempels (6) hat.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß zwei jeweils für beide Reifenflanken (9) wirksame Schnitt¬ messer (5) und zwei Lochstempel (6), alternierend miteinander, in U fangsrichtung des Reifens (3) gesehen, relativ zueinander versetzt angeordnet sind, vorzugsweise in gleichmäßigen Abständen voneinander.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß die Auflage (2) und bzw. oder die Abstützungen (31) und bzw. oder die Schnittmesser (5) bzw. Lochstempel (6) auswechselbar und bzw. oder höhenverstellbar sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekenn zeichnet, daß die Auflage (2) entsprechend der Krümmung der inneren Öffnung (8) des zu bearbeitenden Reifens (3) abgewinkelt oder gebogen ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß der Antrieb vom Gestell (1) getragen ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekenn zeichnet, daß jedes Schπittmesser (5) an einem Rohr (24) befestigt ist, das in den Führungen (4) längsverschiebbar geführt und mit dem Antrieb (14) verbunden ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwei in Umfangsrichtung des Reifens (3) gegeneinander versetzt angeordnete Schnittmesser (5) an zwei Rohren (24), vorzugsweise mit Kreisquerschnitt, befestigt sind, die jeweils am Stirnende durch ein Querstück, z.B. eine Platte (23), verbunden sind, das mit dem Antrieb (14), vorzugsweise der Kolbenstange (20) eines doppeltwirkenden hydraulischen Zylinders (16) , bewegungsschlüssig verbunden ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß der von zumindest einem Schπittmesser (5) erzeugte Schnitt (7) bis in die Laufschicht (10) des Reifens (3) hineinreicht.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß zusätzlich ein Messer (39) vorhanden ist, welches den Reifen (3) an einer Stelle völlig, also auch im Bereich der Lauffläche, durchtreππt.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß Lochstempel (6) für die Erzeugung von Löchern (13) in beiden Reifenflanken (9) vorgesehen sind.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß zumindest ein Schnittmesser (5) zumindest eine geneigte Schnittkante hat.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekenn zeichnet, daß zumindest ein Lochstempel (6) in Form einer Vielzahl nebeneinander angeordneter Lochdorne ausgebildet ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß eine Einrichtung, z.B. eine Hubzange, zur automatischen Verdrehung des Reifens (3) nach Durchführung der Schnitte (7) vorgesehen ist.
Description:
Vorrichtung zur Herstellung untereinander im Bereich der Lauffläche zusammenhängender Reifensektoren aus einem Reifen

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung untereinander im Bereich der Lauffläche zusanTTienhängender, gegebenenfalls gelochter

Reifereektαren aus eιjτem Reifen, insbesondere einem Altreifen, durch Herstellung zuiiindest eines Schnittes, welcher von der Reifenöffnung in beiden Reifenflanken in Richtung zur

Lauf schicht verläuft, die Oberfläche derselben jedoch nicht erreicht.

Derartige zusammenhängende Reifensektoren werden zur Herstellung von begrünten Aufbauten verwendet, insbesondere zur Begrenzung von Fahrbahnen, Parkflächen, aber auch als Vorbau für bereits bestehende Wände zum Zwecke der Schalldämpfung. Die geschlitzten Reifen werden hiebei an einer Stelle völlig durchtrenπt, so daß die untereinander ZLisaτrnenhängerιcien Reifensektoren ause nardergezogen und streifenartig auf Traggerüsten befestigt werden können. Durch die zwischen den einzelnen, so auseinandergezogenen Reifen verbleibenden Zwischenräume kam eine Begrünung hirκiιrchwachsen, die ihrerseits durch das Rsifenmaterial vor Spritzwasser und Wind geschützt ist, von oben durch Regen und gegebenenfalls zusätzliche Berieselung aber erreichbar ist , so daß die Begrünung schnell und dauerhaft wächst . Derartige Aufbauten haben sich sehr bewährt und werden im zunehmenden Maße auf verschiedenen Anwendungsgebieten eingesetzt. Bisher war es jedoch vertiältnismäßig mühsam, die Reifen in der oben beschriebenen Weise aufzuarbeiten, da ja das Reiferτnaterial widerstandsfähig und noch dazu in der Regel im Bereich der Reifenflankenwülste mit Einlagen versehen ist . Diese Materialien mußten bisher händisch durchsägt werden , um die erwähnten Schnitte zu erhalten . Diese Arbeiten waren mühsam und zeitraubend , so daß der Wunsch bestand , die Herstellung derartiger Schnitte zu automatisieren . Die Erfindung trägt diesen Wunsch Rechnung und löst die hie it verbundene Aufgabe dadurch , daß ein Gestell für den Reifen eine Auflage trägt , die mit den Reifen trägt , die mit zumindest zwei in der Arbeitsstellung des Reifens zur Seite der Reifenflanken liegenden AbStützungen für die Reifenflanken beim Schnittvorgang versehen ist , und daß das Gestell Führungen für zumindest ein Schnittmesser trägt , wobei das oder die Schnittmesser mit Schneiden zur Herstellung der Schnitte in den beiden Reifenflanken versehen ist (sind) und j edes Schnittmesser mit einem Antrieb zur Bewegung entlang der Führungen verbunden ist . Jedes Schnittmesser wird hiebei durch den Antrieb entlang der Führungen in Richtung auf eine Abstützung zu bewegt , wobei zwischen der Schneide des Schnittmessers und der Abstützung eine Reifenflanke des mit den Schnitten zu

versehenden Reifens liegt. Das Schnittmesser durchtrennt diese Reifenflanke vom Bereich des Wulstes weg bis in den Bereich der Lauffläche, erreicht jedoch die Oberfläche derselben nicht, so daß dieser Schnitt also den Reifen an der betreffenden Stelle nicht völlig durchtrennt. In gleicher Weise ist ein Schnittmesser für die andere Reifenflanke vorhanden, wobei gegebenenfalls ein einziges Schnittmesser die beiden Reifenflanken durchschneiden kann. Hiebei besteht eine bevorzugte Ausführungsvariante der Erfindung darin, daß für die Herstellung jeweils eines Schnittes in den beiden Reifenflanken ein Schnittmesser vorhanden ist, das an zwei einander entgegengesetzt gerichteten Rändern ebenso gerichtete Schneiden trägt. Dieses Schnittmesser liegt in der Ausgangsstellung zwischen den beiden Reifenflanken, wobei jeweils eine Abstützung außen an der Seite jeder Reifenflanke liegt. Das Schnittmesser durchtrennt dann zuerst die eine Reifenflanke durch Bewegung in der einen Richtung, wird sodann zurückbewegt und geht hiebei über die Ausgangsstellung hinaus, und zwar soweit, daß auch die andere Reifenflanke durchtrennt wird. Die beiden Schnitte des Reifens liegen dann in einer gemeinsamen Ebene, was jedoch nicht zwingend ist, da die beschriebene Vorgangsweise auch mit zwei getrennten Messern erzielbar ist, deren Schneiden nicht in einer gemeinsamen Ebene liegen, sondern in Umfangsrichtung des Reifens gesehen, relativ zueinander versetzt sind.

Besonders günstig ist es, wenn in den Reifen außer den erwähnten Schnitten auch Löcher im Bereich der Reifenflanke eingearbeitet werden, da es sich gezeigt hat, daß solche Löcher das Hindurchwachsen der Begrü¬ nung begünstigen. Solche Löcher mußten bisher händisch oder mit Hilfe von Pressen gestanzt werden, was ebenfalls mühsam und zeitraubend war. Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung besteht daher darin, daß zur Her¬ stellung zumindest eines Loches im Bereich der Reifenflanke im Gestell auch Führungen für zumindest einen Lochstempel vorhanden sind, der durch einen Antrieb entlang der Führungen bewegbar ist. Für einen solchen Loch¬ stempel gilt ähnliches, wie es oben in Bezug auf die Schneiden ausgeführt wurde, d.h., es kann ein einziger Lochstempel auch beide Reifenflanken zur Herstellung von Löchern bearbeiten. In der Regel kommt man jedoch mit Löchern in einer der beiden Reifenflanken aus, wobei ein einziges Loch pro Reifensektor genügt. Es sind jedoch zahlreiche Anwendungsfälle mög¬ lich, bei welchen mehrere Löcher pro Reifensektor vorgesehen sein können, wobei diese Löcher in beliebiger Weise auf die beiden Reifenflanken ver-

teilt sein können. Beispielsweise ist es in Sonderfällen, in denen es be¬ sonders auf eine Schalldämmung ankommt, besonders günstig, jene Reifenflanken, welche in der am Aufbau montierten Stellung des mit den Schnitten versehenen Reifens der Schallquelle zugewendet sind, mit einer Vielzahl kleiner Löcher zu versehen, welche Hohlräume bilden, die zur Absorption der Schallwellen dienen.

Im Prinzip können Anzahl, Größe und Querschnittsform der Löcher be¬ liebig gewählt werden. Die Kreisform ist natürlich die einfachste und häufigste, jedoch lassen sich, falls gewünscht, durch geeignete Querschnittsformen der Lochstempel und bzw. oder durch mehrfache Anwendung der Lochstempel pro Loch, beliebige Sonderformen erzielen.

Im Prinzip ist es gleichgültig, ob der Lochstempel bzw. das Schnitt¬ messer von innen, d.h. vom Bereich zwischen den beiden Reifenflanken ausgehend, oder von außen auf die betreffende Reifenflanke zur Erzeugung des Loches bzw. Schnittes einwirkt. Konstruktiv wesentlich einfacher ist jedoch die Einwirkung des Lochstempels von außen. In diesem Fall ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zumindest eine Abstützung so anzuordnen, daß sie in der Arbeitsstellung des Reifens (das ist jene Lage, in welcher er bearbeitet wird) zwischen den beiden Reifenflanken liegt.

Wie bereits erwähnt, ist das beim Schnittvorgang zu durchtrenπende Material zäh bzw. hart und setzt dem Schnitt erheblichen Widerstand entgegen. Das gleiche gilt für die Ausstanzung der Löcher. Es sind daher erhebliche Belastungsspitzen des Antriebes zu erwarten, wenn ein Schnitt zeitlich mit einem weiteren Schnitt und bzw. oder mit der Erzeugung eines Loches zusammenfällt. Diese Belastungsspitzen lassen sich mildern, wenn die Schnitte in den beiden Reifenflanken und die Erzeugung der Löcher nicht gleichzeitig, sondern zumindest teilweise aufeinanderfolgend, d.h. zeitlich verschoben, vorgenommen werden. Die Erzeugung jeweils eines Schnittes in beiden Reifenflanken mittels eines Schnittmessers, welches an zwei einander gegenüberliegenden Seiten Schneiden trägt, kommt dem entgegen, ebenso eine Ausführungs ariante der Erfindung, bei welcher zumindest zwei Lochstempel vorhanden sind, die relativ zueinander in ihrer Bewegungsrichtung versetzt angeordnet sind und daher nacheinander zur Wirkung kommen.

Die mit den Schnittmessern bzw. Lochstempeln zusammenwirkenden Abstützungen können im Prinzip eben ausgebildet sein, wobei der Schnitt dann beendet ist, wenn das Schnittmesser mit seiner Vorderkante auf die

Abstützung trifft. Der Lochstempel müßte dann an seiner Vorderkante scharfkantig ausgebildet sein und den aus der Öffnung freigestanzten Flankenteil des Reifens an seiner Vorderfläche aufnehmen. Günstiger ist es jedoch im Rahmen der Erfindung, die Abstützungen mit Schlitzen bzw. Öffnungen zu versehen, in welche die Schnittmesser bzw. die Lochstempel eintreten. Dies verlängert die Standzeit der Messer bzw. der Lochstempel wesentlich.

Es ist im Rahmen der Erfindung zweckmäßig, wenn die Auflage und bzw. oder die Abstützungen auswechselbar und bzw. oder höhenverstellbar sind. Auf diese Weise läßt sich eine Anpassung der Vorrichtung an unterschiedliche Reifenformate in einfacher Weise durchführen. Um hiebei die Auflage des Reifens beim Schnitt- bzw. Locherzeugungs organg möglichst satt zu gestalten und damit Verkantungen zu vermeiden, ist zweckmäßig im Rahmen der Erfindung die Auflage entsprechend der Krümmung der inneren Öffnung des zu bearbeitenden Reifens abgewinkelt oder gebogen.

Bei sehr dicken bzw. großen Reifen, z.B. Reifen von Lastkraftfahr¬ zeugen, Traktoren usw., kann es zweckmäßig sein, wenn der von zumindest einem Schnittmesser erzeugte Schnitt bis in die Laufschicht des Reifens hineinreicht. Dies kann eine teilweise oder völlige Durchtrennung in der Laufschicht des Reifens eingebetteter Einlagen beinhalten. Auf diese Weise lassen sich auch bei solchen Reifentypen nach Vornahme der Schnitte die einzelnen Reifensektoren verhältnismäßig leicht auseinanderziehen, so daß der streifenartig auseinandergezogene Reifen am Traggestell des Aufbaues ohne Schwierigkeiten befestigt werden kann.

In der Regel arbeitet die Vorrichtung so, daß sie den Reifen mit den Löchern und solchen Schnitten versieht, welche den Reifen nicht völlig durchtrennen. Der abschließende, den Reifen völlig durchtrennende Schnitt, welcher also die Lauffläche an einer Stelle aufschneidet, wird zumeist händisch bzw. auf einer gesonderten Stanze vorgenommen. Es ist jedoch auch möglich, die erfindungsgemäße Vorrichtung mit einer Zusatzeinrichtung zu versehen, welche ein zusätzliches Messer aufweist, welches den Reifen an einer Stelle völlig, also auch im Bereich der Lauffläche, durchtrennt. Einfache, im Sinne der Erfindung ausgebildete Vorrichtungen werden so bedient, daß der Reifen in die Vorrichtung eingelegt wird und sodann der Antrieb so betätigt wird, daß das oder die Schnittmesser sowie der oder die Lochstempel ihre Hübe vollführen, zweckmäßig zeitlich abgestuft.

Nach Beendigung der so erzeugten Schnitte bzw. Löcher wird der Reifen händisch relativ zum Gestell so verdreht, daß die - gesehen in Umfangsrichtung des Reifens - nächstfolgenden Löcher bzw. Schnitte erzeugt werden können. Es kann jedoch im Rahmen der Erfindung auch eine Einrichtung an der Vorrichtung vorgesehen sein, z.B. eine Hubzange, mit welcher diese Verdrehung des Reifens automatisch durchführbar ist.

In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Fig.l zeigt die Vorrichtung in Seitenansicht, wobei der eingelegte Reifen im Schnitt dargestellt ist. Fig.2 zeigt eine Stirnan- sieht der Vorrichtung in Richtung des Pfeiles II der Fig.l, wobei der Reifen der besseren Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt ist. Fig.3 zeigt einen mit der Vorrichtung fertig bearbeiteten Reifen in Ansicht. Die Fig.4 und 5 zeigen Ausführungsvarianten der Löcher im Reifen. Fig.6 zeigt die Einlegung des Reifens, gesehen in Richtung des Pfeiles II der Fig.l. Fig.7 ist ein Vertikalschnitt zu Fig.6. Fig.8 zeigt, wie der Reifen nach Herstellung zweier Schnitte und zweier Löcher vor der Durchführung des nächsten Schnitt- bzw. Lochvorganges verdreht wird. Fig.9 ist ein Vertikalschnitt zu Fig.8. Die Fig.10, 11 und 12 zeigen aufeinanderfolgende Arbeitsphasen der Vorrichtung in jeweils vier Sdrάtten in Fig.2, wobei dort die Schnitte mit a-a bzw. b-b bzw. c-c bzw. d-d bezeichnet sind.

Die Vorrichtung nach den Fig.l und 2 hat ein Gestell 1, an dem oben eine Auflage 2 für den zu bearbeitenden Reifen 3 auswechselbar befestigt ist, z.B. durch Anschraubung am Gestell 1. Weiters trägt das Gestell 1 Führungen 4 für zwei Schnittmesser 5 und zwei Lochstempel 6. Die Schnittmesser 5 dienen zur Herstellung von, vorzugsweise radial verlaufenden, Schnitten 7 im Reifen 3 (Fig.3), die von der inneren Öffnung 8 in den beiden Reifenflanken 9 in Richtung zur Laufschicht 10 verlaufen, deren Oberfläche 11 jedoch nicht erreichen. Auf diese Weise wird der Reifen 3 in untereinander im Bereich der Laufschicht 10 zusammenhängende Reifensektoren 12 unterteilt. Die Lochstempel 6 dienen zur Erzeugung von Löchern 13 in den einzelnen Reifensektoren 12.

Ferner trägt das Gestell 1 einen Antrieb 14, mit welchem sowohl die Schnittmesser : 5 als auch die Lochstempel 6 in Richtung des Doppelpfeiles 15 hin und herbewegt werden können. Hiezu ist der Antrieb 14 zweckmäßig als doppelt wirkender hydraulischer Zylinder 16 ausgebildet, der mit seinem einen Ende gelenkig an einer Konsole 17 befestigt ist, die von einer Platte 18 des Gestelles 1 getragen wird, welche auf Ständern 19

aufruht. Die Kolbenstange 20 des Zylinders 16 ist mittels eines vertikalen Bolzens 21 gelenkig mit zwei Pratzen 22 verbunden, die von einer Platte 23 abstehen, welche die beiden Lochstempel 6 an ihren Stirnenden verbindet und an welcher auch horizontal verlaufende Rohre 24 befestigt sind, welche die Schnittmesser 5 tragen. Die Lochstempel 6 und die Rohre 24 sind hiebei in den Führungen geführt, welche von drei vertikalen Platten 25,26,27 gebildet sind, die in einem Grundkörper 28 der Auflage 2 eingesetzt sind. Die Anordnung ist so getroffen, daß die mittige Platte 26 in der Bearbeitungsstellung des Reifens 3 (Fig.l) zwischen den beiden Reifenflanken 9 steht, wogegen die beiden äußeren Platten 25,27 außen an den beiden Reifenflanken 8 anliegen. Der Grundkörper 28 hat eine Deckfläche 29 mit polygonal abgewinkelter Querschnittsform, die zumindest annähernd der Form des U faπges 30 (Fig.3) der Reifenöffnung 8 folgt. Dadurch wird eine satte Auflage des zu bearbeitenden Reifens 3 auf der Auflage 2 gesichert.

Die Platten 25,26,27 bilden zugleich Abstützungen 31 für den zu bearbeitenden Reifen 3 während der Herstellung der Schnitte 7 bzw. der Löcher 13. Diese Herstellung ist in den Fig.10 bis 12 anhand mehrerer Arbeitsphasen veranschaulicht. Fig.10 zeigt die Ausgangstellung (Neutralstellung), in welcher der Reifen 3, zweckmäßig ein abgefahrener Altreifen, in die Vorrichtung eingesetzt wird, was in den Fig.6 und 7 dargestellt ist. Hiezu wird der Reifen 3 mit seiner mittigen Öffnung 8 von der in Fig.l links liegenden Stirnseite der Vorrichtung so über die Auflage 2 und die Führungen 4 gehoben, daß die beiden Reifenflanken 9 (Fig.7) beidseits der mittigen Platte 26 der Abstützung 31 liegen. Sodann wird der Reifen 3 in Richtung des Doppelpfeiles 32 (Fig.7) nach unten abgesenkt, bis er auf der Auflage 2 aufliegt. Diese Stellung ist in Fig.9 dargestellt. Die Bearbeitung kann nun beginnen. Zweckmäßig wird hiezu der doppeltwirkende Zylinder 16 des Antriebes 14 über eine elektronische Steuerung angesteuert. Zunächst wird der Zylinder 16 so mit Druckflüssigkeit beschickt, daß die Kolbenstange 20 in Richtung des Doppelpfeiles 15 (Fig.l) nach links bewegt wird. Hiebei werden die beiden Schnittmesser 5 und die beiden Lochstempel 6 ebenfalls nach links bewegt, da diese Werkzeuge ja mit der Kolbenstange 20 bewegungsschlüssig verbunden sind. In der Ausgangsstellung ist die Kolbenstange 20 etwa um den halben Hub aus dem Zylinder 16 ausgefahren, welche Hubstrecke in Fig.10a mit H, bezeichnet ist. Wie die Fig.10a und 10c zeigen, sind die beiden Schnittmesser 5 auf den sie tragenden Rohren 24 so montiert, daß

sie - gesehen in Bewegungsrichtung (Pfeil 15 in Fig.l) relativ zueinan¬ der versetzt sind, also beim Schnittvorgang nacheinander zur Wirkung kommen. In analoger Weise sind die beiden Lochstempel 6, welche an der Platte 23 befestigt sind, unterschiedlich lang, so daß auch sie zeitlich versetzt zur Wirkung kommen. Ferner ist die Anordnung zweckmäßig so getroffen, daß auch zwischen den Schnittmessern 5 und den Lochstempeln 6 eine derartige Versetzung besteht, daß diese Werkeuge jeweils zeitlich gegeneinander versetzt zur Wirkung kommen. Dadurch werden die Spitzenbelastungen der Energie, welche für den Betrieb des Antriebes 14 nötig ist, wesentlich herabgesetzt.

Bei der Bewegung der Schnittmesser 5 und der Lochstempel 6 nach links (Fig.10) gelangen diese Werkzeuge allmählich in die Stellung nach Fig.11. Hiebei erzeugt zuerst der längere Lochstempel 6 ein Loch 13 in der in Fig.l rechts liegenden Reifenflanke 9. Das aus dieser Reifenflanke 9 hiebei durch den Lochstempel 6 ausgeschnittene, in der Regel kreisförmige, Reifeπflankenstück wird durch eine dem Querschnitt des Lochstempels 6 angepaßte Öffnung 32 der mittleren Abstützung 31 ausgestossen, durch welche Öffnung 32 dann dieser Lochstempel 6 hindurchtritt (Fig.lld). Sodann erzeugt der andere, kürzere Lochstempel 6 i n analoger Weise ein zweites Loch in derselben Reifenflanke 9 und erreicht schließlich die Stellung nach Fig.lld. Als nächstes kommt das weiter links liegende Schnittmesser 5 (Fig.10c) zur Wirkung und erzeugt einen Schnitt in der Fig.l links liegenden Reifenflanke 9. Es erreicht schließlich die Stellung nach Fig.11c, wobei dieses Schnittmesser 5, das in der Ausgangsstellung nach Fig.10c in einem Schlitz 34 der mittleren Abstützung 31 lag, nunmehr in einen Schlitz 33 der linken Abstützung 31 eintritt (Fig.11c). Hiebei wird ein Schnitt 7 in der in Fig.l links liegenden Reifenflanke 9 hergestellt. Zuletzt erzeugt in analoger Weise das andere Schnittmesser 5 einen zweiten Schnitt in dieser Reifenflanke 9, wobei dieses Messer dann die Stellung nach Fig.11a erreicht. In dieser Stellung hat der Ausschub der Kolbenstange 20 ein Maximum erreicht, was einem Minium der Distanz H entspricht, welches Minium in Fig.11a mit H„ bezeichnet ist. In Fig.11 haben somit alle Werkzeuge 5,6 die linke Endstellung erreicht. Zweckmäßig ist die Ansteuerung des Antriebes 14 so ausgebildet, daß nun automatisch eine Bewegungsumkehr derart erfolgt, daß die Kolbenstange 20 des Zylinders 16 wieder eingezogen wird und dadurch die Werkzeuge 5,6 wieder nach rechts (Pfeil 15 in Fig.l) bewegt werden. Dadurch werden die

Werkzeuge 5,6 wieder nach rechts (Pfeil 15 in Fig.l) bewegt werden. Dadurch werden die Lochstempel 6 aus den Öffnungen 32 der Platten 26,27 herausgezogen und erreichen die rechte Endlage nach den Fig.12b bzw. 12d. Die Distanz H erreicht hiebei ein Maximum, der entsprechende Wert ist in Fig.12a mit H„ bezeichnet. Die Lochstempel 6 bleiben bei dieser Bewegung nach rechts unwirksam. Hingegen vollführen die Schnittmesser 5 nacheinander einen Schnitt in der in Fig.l rechts liegenden Reifenflanke 9, da beide Schnittmesser 5 an einander entgegengesetzt gerichteten Seiten mit Schneiden 35 versehen sind. Hiebei wirkt die rechts liegende Platte 27 als Abstützung 31 beim Schnittvorgang.

Nach Durchführung dieser Arbeitsvorgänge ist der Reifen 3 an beiden Reifenflanken 9 mit zwei radial verlaufenden Schnitten 7 versehen und an einer Reifenflanke 9 mit zwischen den Schnitten 7 liegenden Löchern 13. Die Vorrichtung wird sodann wieder in die in Fig.10 dargestellte Ausgangslage zurückgebracht, so daß der Reifen 3 um seine mittige Reifenachse in Richtung des Doppelpfeiles 36 (Fig.8) nach einer Richtung so verdreht werden kann, daß die nächsten Schnitte bzw. Löcher hergestellt werden können. In der Regel kommt es auf einen gleichmäßigen Abstand, gesehen in Umfangsrichtung des Reifens 3, der Schnitte 7 bzw. der Löcher 13 nicht an, so daß die Verdrehung in Pfeilrichtung 36 nach dem Augenmaß vorgenommen werden kann. Ist jedoch ein gleichmäßiger Abstand der Schnitte 7 bzw. der Löcher 13 voneinander gewünscht, so wird der Reifen 3 so eingerichtet, daß sich ein bereits durchgeführter radialer Anschnitt 7 in der Achse eines Schnittmessers 5 befindet. Die beschriebenen Vorgänge wiederholen sich dann.

Nach Durchführung aller radialen Schnitte 7 und Erzeugung aller gewünschter Löcher 13 kann der Reifen in Richtung des Pfeiles 32 (Fig.7) aus der Vorrichtung entnommen werden. Ein letzter Arbeitsgang, mit welchem einer der Schnitte 7 so verlängert wird, daß auch die Laufschicht 10 durchtrennt wird und damit der Reifen an der betreffenden Stelle völlig durchgeschnitten wird, kann händisch mittels einer Säge oder in einer gesonderten Stanze durchgeführt werden. Dieser verlängerte Schnitt ist in Fig.3 strichliert mit 37 bezeichnet. Es ist jedoch auch möglich, diesen Schnitt durch eine Zusatzeinrichtung der Vorrichtung zu erzeugen, welche hiezu ein gesondertes, an einer Führung 38 (Fig.8) geführtes, durch einen nicht dargestellten Antrieb in vertikaler Pachtung bewegtes Stanzmesser 39 aufweist.

Die Vorrichtung ermöglicht es bei genügender Relativversetzung der Schnittmesser 5 in Bezug auf die Lochstempel 6, auch Löcher 13 allein zu

erzeugen, ohne daß ein Schnitt 7 durchgeführt wird. Hiezu muß lediglich der Antrieb 14 so angesteuert werden, daß nur der betreffende Lochstempel 6 zur Wirkung gelangt. Ein solches zusätzliches Loch ist in Fig.3 dargestellt, es kam so angeordnet sein, daß es sich mit einem Schnitt 7 überdeckt. In analoger Weise ist es möglich, durch Überlagerung einzelner Löcher 13 zahlreiche Querschnittsformen des hergestellten Loches zu erzielen. Zwei Beispiele hiefür sind in den Fig. 4 und 5 dargestellt. Für die Erzeugung des Loches 13 nach Fig.4 sind zwei Betätigungen des Lxhsteπpels erforderlich, für das in Fig.5 dargestellte Loch 13 drei Betätigungen des Lochsteπpels. Durch Höhenverstellung der Auflage 2, wobei die Lage der Werkzeuge 5,6 bzw. ihrer Führungen 4 unverändert bleibt, läßt sich die Relativlage der Löcher an der Reifenflanke 8 einstellen.

Um den Übergang von einer Reifengrcoe auf eine andere Reifengröße problemlos zu ermöglichen, ist es zweckmäßig, mehrere Sätze von Auflagen 2 samt zugehörigen Werkzeugen 5,6 vorzusehen, die gegeneinander austauschbar sind. Dieser Austausch ist durch Lösung des Bolzens 21 und durch Abschraubung einer die Auflage 2 tragenden Platte 40 vom Gestell 1 leicht möglich. Die einzelnen Bausätze sind dann auf die in Frage kommenden Reifengrößen abgestellt. Die Arbeitskanten der Schnittmesser 5 und der mit ihnen zusammen¬ wirkenden Schlitze 33 in den Abstützungen 31, ebenso wie die Arbeitskanten der Lochstempel 6 und der mit ihnen zusammenwirkenden Öffnungen 32 können zumindest teilweise aus Hartmaterial bestehen, um möglichst lange Standzeiten zu erzielen. Ferner ist es zweckmäßig, die Schnittkanten der Schnittmesser 5 geringfügig in Bezug auf die Vertikalrichtung zu neigen. Dies ergibt einen ziehenden Schnitt der Schnittmesser 5.

Zur bereits erwähnten Einarbeitung zahlreicher kleiner Löcher in die Reifenflanken 9 können Lochstempel vorhanden sein, die zahlreiche kleinere, nebeneinander angeordnete Lochdorne aufweisen, die mit ent¬ sprechend gestalteten Öffnungen in den Abstützungen 31 zusammenwirken.

Gegebenenfalls kann es gewünscht sein, die Löcher 13 auch in der anderen Reifenflanke 9 vorzusehen. Dies kann entweder dadurch erfolgen, daß der Reifen 3 nach Durchführung der beschriebenen Arbeitsvorgänge aus der Vorrichtung entnommen und um 180 Grad so gewendet wird, daß nunmehr die andere Reifeπflanke 9 mit den Lochstempeln 6 zusammenwirkt. Durch entsprechende Begrenzung des Hubes der Lochstempel 6 können dann die gewünschten Löcher auch in der anderen Reifenflanke 9 erzielt werden.

Alternativ hiezu besteht aber auch die Möglichkeit, die Lochstempel 6 so zu verlängern, daß sie auch für die andere Reifenflanke wirksam werden. Hiezu braucht die in Fig.l links liegende Abstützung 31 lediglich mit den für den Durchtritt der Lochstempel 6 nötigen Öffnungen versehen zu werden. Dies gilt analog auch für die oben erwähnten Lochdorne zur Erzeugung zahlreicher kleiner Löcher.

Bei Reifentypen, bei denen sehr starke Bewehrungen in den Reifenflankenwulst eingebettet sind, kann es zweckmäßig sein, diese Wülste zuerst abzuschneiden, bevor die Reifen in die Vorrichtung eingesetzt werden. Dies reduziert den Energieaufwand.

In der Regel ist ein gemeinsamer Antrieb 14 für die Schnittmesser 5 und die Lochstempel 6 zweckmäßig. In Sonderfällen kann es jedoch günstiger sein, für die Schnittmesser 5 und die Lochstempel 6 gesonderte Antriebe vorzusehen, die gemeinsam am Gestell 1 gelagert sein können. Im Bereich der Schlitze 33, durch welche die Schnittmesser 5 hindurchtreten, kann es zweckmäßig sein, die Abstützungen 31 durch zusätzliche Platten 41 (Fig.2) zu verstärken.

Die Rohre 24 haben zweckmäßig Kreisquerschnitt. Dennoch können sich die beiden Schnittmesser 5 nicht um die Rohrachse verschwenken, da ja einerseits die beiden Rohre 24 gemeinsam an der Platte 23 befestigt sind, anderseits die Schnittmesser 5 in Längsschlitzen 42 (Fig.10) der

Führungen 4 geführt sind.

Größere Reifen können ein beträchtliches Gewicht aufweisen, es kann daher für solche Reifen zweckmäßig sein, eine nicht dargestelle Einrichtung, z.B. eine Hubzange, vorzusehen, mit welcher der Reifen in die Vorrichtung eingesetzt bzw. aus ihr entnommen werden kann. Eine solche Einrichtung kann auch dazu verwendet werden, den Reifen in der Vorrichtung im Sinne des Doppelpfeiles 36 zu verdrehen.

Selbstverständlich läßt sich die Vorrichtung auch mit mehr als zwei Schnittmessern 5 bzw. Lochstempeln 6 ausbilden.