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Title:
DEVICE FOR MECHANOTHERAPEUTICAL REHABILITATION AND CONDITION TRAINING
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1993/002752
Kind Code:
A2
Abstract:
Die Lösung betrifft die Einrichtung für die mechanotherapeutische Rehabilitation und Konditionsstärkung, insbesondere der Gliedmaßen, die gleichzeitig das Messen und die Kontrolle der Gelenkbeweglichkeit und der Knochenmuskelkondition ermöglicht. Die Einrichtung besteht aus dem Halter (1), der mit ergonomisch geformten Griffen (11) versehen ist, an denen die Aufhängung (2) mit drehbarer Rolle (3) befestigt ist, an deren Umfang das Seil (4) gelagert und an beiden Seiten mit Bügeln versehen ist. Bei Bedarf kann die Einrichtung lt. Erfindung mit zwei Bremsen mit kontinuierlich regelbarer Bremskraft hergestellt werden, die voneinander unabhängig sind, oder mit Sicherheitsverbindung, die die Größe der Kraft, mit der die Trainingskontraktionen durchgeführt sind, begrenzt, bzw. mit geeigneten Indikations- und Registriereinrichtung, z.B. mit einem tensometrischen Abtaster, der die objektivere und zweckmäßigere Verfolgung und Auswertung der durchgeführten Muskelkontraktionen ermöglicht.

Inventors:
Nenic^¿ka, Oldr^¿ich (Z^¿eleznic^¿ní II/220, Fry^´dek-Místek, 738 01, CS)
Application Number:
PCT/CS1992/000020
Publication Date:
February 18, 1993
Filing Date:
July 27, 1992
Export Citation:
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Assignee:
Nenic^¿ka, Oldr^¿ich (Z^¿eleznic^¿ní II/220, Fry^´dek-Místek, 738 01, CS)
International Classes:
A61H1/00; A63B23/035; A61H7/00; A63B21/00; A63B21/015; (IPC1-7): A63B21/015; A63B23/035
Attorney, Agent or Firm:
Svorník, Jan (Veverkova 1/1511, Ostrava-Hrabu^°vka, 705 00, CS)
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Claims:
P A T E N T A N S P R Ü C H E
1. Die Einrichtung für die mechanotherapeutische Reha¬ bilitation und Konditionsstärkung, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus dem Halter ( 1 ) , an dessen Ende die Aufhängung ( 2 ) mit Rolle ( 3 ) und Seil ( 4 ) befestigt ist, das an beiden Seiten mit Bügeln ( 5 ) beendet ist, besteht.
2. Die Einrichtung für die mechanotherapeutische Reha¬ bilitation und Konditionsstärkung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beendigung des Halters ( 1 ) mit ergonomisch geformten Griff ( 11 ) ausgeführt ist.
3. Die Einrichtung für die mechanotherapeutische Reha¬ bilitation und KonditionsStärkung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter ( 1 ) mit einem Schutzband ( 12 ) versehen ist.
4. Die Enrichtung für die mechanotherapeutische Reha¬ bilitation und Konditionsstärkung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzband ( 12 ) aus einem elasti¬ schen Material besteht, und daß es am Griff ( 11 ) wenigstens mit einer Spange ( 18 ) festgehaltεn ist.
5. Die Einrichtung für die mechanotherapeutische Reha¬ bilitation und KonditionsStärkung gemäß minimal eines der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter ( 1 ) und die Aufhängung ( 2 ) drehbar verbunden sind, z.B. mit einem Verbindungszapfen ( 13 ).
6. Die Einrichtung für die mechanotherapeutische Reha¬ bilitation und Konditionsstärkung gemäß minimal eines der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff ( 11 ) minimal mit einer Stützfläche ( 53 ) versehen ist.
7. Die Einrichtung für die mechanotherapeutische Reha¬ bilitation und Konditionsstärkung gemäß minimal eines der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit ei ner Sicherheitsverbindung versehen ist, z.B. mit einem Ab scherstift ( 112 ), der in den Öffnungen ( 113, 115 ) des Halters ( 1 ) und/oder Griffs ( 11 ) angebracht ist.
8. Die Einrichtung für die mechanotherapeutische Reha¬ bilitation und KonditionsStärkung gemäß Anspruch 7, dadurch gekεnnzeichnet, daß sie mit einem Sicherhεitsanschlag ver sehen ist, der z.B. durch die Anschläge ( 116 ) gebildεt ist und mit Teilen des Halters ( 1 ) fest verbunden und in der Abdeckung ( 117 ) eingeschlossen sind, oder durch ein festes Textilgebilde ( 114 ), das am Schenkel ( 14 ) bεfεs tigt ist, und glεichzεitig durch den Griff ( 11 ) gezogen ist.
9. Die Einrichtung für die mechanotherapeutische Reha¬ bilitation und KonditionsStärkung nach Anspruch 8, dadurch gekεnnzεichnet, daß das Textilgebildε ( 114 ) aus εlastis chεm Material ist.
10. Die Einrichtung für die mechanotherapeutische Rehabilitation und KonditionsStärkung gemäß eines der An¬ sprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle ( 3 ) mit einer Bremse versehen ist, z.B. mit einer Schei bεnbrεmsε, diε aus minimal einer Bremsscheibε ( 36 ) be¬ steht, mit einer Bremsfläche ( 37 ) und minimal einem Seitenteil ( 22 ) versehen ist, an dessen Innenfläche sich die Bremsfläche ( 26 ) befindet, wobei die Position der Bremsschεibε ( 36 ) und/oder das Seitenteils ( 22 ) kon¬ tinuierlich veränderbar ist, z.B. wenigstens durch eine Schraube ( 29 ), die in Führungsstiften ( 27, 28 ) gelagert ist.
11. Die Einrichtung fürdiemechanotherapeutischeReha¬ bilitation und KonditionsStärkung gemäß Anspruch 10, da¬ durch gekennzeichnet, daß die Bremse oder ihr Teil ( 22 ) abnehmbar ist.
12. Die Einrichtung fürdiemechanotherapeutische Reha bilitation und Konditionsstärkung gεmäß minimal εinεs dεr Ansprüchε 1 bis 11, dadurch gekennzeichnεt, daß die Länge Schenkels ( 25 ) der Aufhängung ( 2 ) veränderlich ist und gleichzεitig ist diε Ändrückflächε ( 235 ) unbεwεglich an diε Aufhängung ( 2 ) angεschlossεn.
13. Diε Einrichtung für diεmechanotherapeutische Reha bilitation und KonditionsStärkung nach dem Anspruch 12, da¬ durch gekεnnzεichnet, daß der Schenkεl ( 25 ) aus zwεi tε leskopisch gleitεnd gεlagerten Teilεn bεstεht, z.B. der Kolbεnstange ( 230 ), fest verbunden mit dem Kolben ( 231 ) und dem Zylinder ( 232 ), der minimal mit einem Ventil ( 234 ) und Feder ( 233 ) versehen ist.
14. Die Einrichtung für die mechanotherapeutische Reha¬ bilitation und KonditionsStärkung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekεnnzεichnεt, daß diε Andrückfläche mit Wälzglie dern ( 238 ) versehen ist, die in der Führung ( 239 ) gela gεrt sind.
15. Die Einrichtung für die mechanothεrapεutischε Rεha bilitation und Konditionsstärkung gemäß minimal einεs dεr Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil ( 4 ) aus elastischem Material ist.
16. Die Einrichtung für die mechanotherapεutische Reha¬ bilitation und Konditionsstärkung gemäß minimal eines der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil ( 4 ) mit einer rutschhemmenden Gliedεrung ( 40 ) vεrsehen ist.
17. Die Einrichtung für die mechanotherapeutische Reha bilitation und Konditionsstarkung gemäß minimal eines dεr Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Positi¬ on für die Befestigung wenigstens einεs Bügεls ( 5 ) am Sεil ( 4 ) kontinuierlich einstellbar und arretierbar ist, z.E. mittels Keil ( 591 ) mit Profilnut ( 592 ) in der Öffnung ( 590 ) an der Spitze des Bügelbogens ( 59 ).
18. Die Einrichtung fürdiemechanotherapeutische Reha¬ bilitation und Konditionsstarkung gemäß minimal eines der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzεichnet, daß der der Bü¬ gel ( 5 ) mit einem Andrückband ( 52 ) vεrsehεn ist, z.B. an den Öffnungen ( 51 ) mit dem mittels Stift ( 520 ) be¬ festigt ist.
19. Die Einrichtung für diemechanotherapεutische Reha¬ bilitation und KonditionsStärkung gemäß minimal eines der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel C 5 ) mit einer Stützfläche ( 53 ) versehen ist, die vorteilhaft an der Sehne ( 56 ) befestigt ist.
20. Die Einrichtung für diemechanothεrapeutisσhe Rεha bilitation und KonditionsStärkung gemäß Anspruch 6 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfläche ( 53 ) mit MassagevorSprüngen ( 530 ) versεhεn ist.
21. Diε Einrichtung für die mechanotherapeutische Reha¬ bilitation und Konditionsstärkung gemäß minimal eines der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekεnnzεichnet, daß sie mit einer Registrier und/oder Indikationseinrichtung ( 5 ) ausgestattet ist. Einrichtung für die mechanotherapeutische Rehabilitation und Koditionsstärkung Die Lösung betrifft die Einrichtung für die mechano¬ therapeutische Rehabilitation und Konditionsstärkung, insbesondere der Gliedmaßen, die gleichzeitig das Messen und die Kontrolle der Gelenkbeweglichkeit und der Knochen¬ muskelkondition ermöglicht. Die Einrichtung besteht aus dem Halter ( 1 ) , der mit ergonomisch geformten Griffen ( 11 ) versehen ist, an denen die Aufhängung ( 2 ) mit drehbarer Rolle ( 3 ) befestigt ist, an derεn Umfang das Sεil ( 4 ) gelagert und an beiden Seiten mit Bügeln versehεn ist. Bei Bedarf kann die Einrichtung lt. Erfindung mit zwei Bremsen mit kontinuierlich regelbarer Bremskraft hergestellt wer¬ den, die voneinander unabhängig sind, oder mit Sicherheits¬ verbindung, die die Größe der Kraft, mit der die Trainings¬ kontraktionen durchgeführt sind, begrenzt, bzw. mit gεεi gneten Indikations und Registriereinrichtung, z.B. mit einen tensometrischen Abtaster, der die objektivere und Zweckmäßigεre Verfolgung und Auswertung der durchgeführten Muskelkontraktionen ermöglicht.
Description:
EINRICHTUNG FÜR DIE MECHANOTHERAPEUTISCHE REHABILITATION UND KONDITIONSSTÄRKUNG

Technischer Bereich

Die Erfindung ist aus dem Bereich der mechanotherapeu- tischen Rehabilitation, wobei es sich um eine Einrichtung handelt, die aus einem Halter besteht, an dessem Ende eine

Drehrolle mit einem sich freibewegenden Seil befindet. Bei- de Seilenden sind mit einem Bügel versehen.

Bisheriger Stand der Technik

Die bisher bekannten Einrichtungen, die zur Verbesse- rung der Kontraktion der Knochenmuskulatur und des Muskel¬ tonus, weiterhin zur Einstellung der natürlichen Degradati¬ on der Muskelmasse, die aufgrund von Bewegungsmangel her¬ vorgerufen wird, und analogen die mechanotherapeutische Re¬ habilitation ausnutzenden Zwecken dienen, weisen eine Reihe von verschiedenen Mängeln auf.

Viele bekannte für die erwähnten Zwecke angewendeten Einrichtungen, nutzen die Massen von Gewichten aus, die ge¬ hoben, niedergelegt oder in der Regel lt. zuvor bestimmten übungsbewegungsbahnen bewegt werden, wobei die an diesen Einrichtungen erzielte Rehabilitations und/oder Konditions¬ wirkung der Muskelkontraktionen durch die Benutzung ver¬ schiedener Rollen, Übersetzungen, Hebel und analoger Geräte beeinflußt wird. Weiterhin ist eine Reihe von Monofunk- tionsgeräten, die nur zum Teil den gegebenen Zweckerfüllen, bekannt, wie z.B. Rudergeräte, Rehabilitationsfahrräder, Sprossenwände, event. ausgesprochene Rehabilitationsein¬ richtungen, wie z.B. Geräte zur Mechanotherapie der Extremitäteneκtension lt. geschützter Erfindung CS 243 805. Diese Einrichtungen werden von einer flachen Grundplatte gebildet, die mit Halterungen zur Befestigung der zu reha¬ bilitierenden Gliedmaßen und mit Öffnungen zum Einlagen und Befestigen eines geformten Schienenpaars versehen ist. Auf diesen Schienen bewegt sich schiebend eine als Griff ge- staltete Rolle, die regelbar an die Unterlage gedrückt

wird. Ebenfalls sind andere Einrichtungen bekannt, die den Widerstand von Federn, Gummigurten und/oder Flüssigkeitszy- lindern ausnutzen, wie z.B. die Einrichtung für das Kraft¬ training mit exentrischen Muskelkontraktionen laut CS AO 159 482. Diese Geräte zeichnen sich dadurch aus, daß sie zum Kraftträining durch den Hydraulikkreis ( der den positionierbaren Rahmen betätigt ) entwickelte Kräfte aus- nutzt, wobei die Messung der Größe der bei den Übungskon- traktionen gebildeten dynamischen Kräfte erfolgt.

Eine andere Gruppe von Einrichtungen, die für die me- chanotherapeutische Rehabilitation und/oder für die Kondi- tionsstärkung der Knochenmuskulatur angewandt werden, sind die das Körpergewicht des Benutzers, insbesondere seine Gliedmaßen, die bei der Durchführung von auf andere Muskeln und Muskelgruppen ausgerichtete Übungen die Rolle des Gewichts übernehmen. Ein Beispiel für derartige Einrichtun- gen ist das Turnhallengerät laut patentierter Erfindung CS 229 666, das einfach, transportabel und für alle Alters¬ und Sozialgruppen der Bevölkerung preislich zugänglich ist. Weiterhin ist es durch einfache Manipulation den individu¬ ellen Abmessungen jedes Benutzers anpaßbar; es besteht aus zwei länglichen Haltern, die mit einem Seil-aktive Länge einstellbar verbunden sind, das an der erwähnten Haltern befestigt ist. Ihre Konstruktion gestattet im wesentlichen die Zweipunktfixierung des Geräts an den Gliedmaßen der turnenden Person, wodurch der bei Benutzung des angeführten Geräts anwendbare Umfang der Übungen und Muskelkontrakti¬ onen praktisch begrenzt wird. Dieser Mangel kann in gewis¬ sem Maße durch gleichzeitige Benutzung von zwei Gräten beim Trainieren ausgeschaltet werden. Eine derartige Lösung ist jedoch für Personen mit ständiger oder befristeter Schädigung des Organismus problematisch, hauptsächlich wenn es sich um eine begrenzte Fähigkeit und Funktionstätigkeit des Bewegungsapparates mit Rücksicht auf die erhöhte Gefahr der Selbstverletzung des Benutzers handelt.

Ebenfalls sind Konditionseinrichtungen zur Festigung

von Muskelgruppen (insbesondere die Muskulatur der Bauchge¬ gend ) bekannt, die Gestalt einer anatomisch geformten Schale haben, in der die trainierende Person liegt und mittels nach vorn gerichteter Kontraktionsbewegungen bzw. seitlichen Bewegungen der unteren Gliedmaßen, die im über¬ wiegenden Maße in Horizontalebene durchgeführt werden, auf die Muskelpartien der Bauchgegend eine Belastung ausübt, mit deren Hilfe die turnende Person die gewünschte Wirkung erzielt. Die durch Benutzung dieser Einrichtung erzielte Konditionswirkung, kann im begrenzten Umfang durch die Wahl eines von drei positionierten Halterpaaren ( an den Seiten der Schale angebracht ) für das Einlegen der oberen Glied- maßen beeinflußt werden, wodurch die Änderung der Bewe¬ gungskinematik der Knochenmuskulatur und der resultierenden größeren Wirkung auf eine Muskelpartie der Vorderwand der Bauchgegend erzielt wird. Der Hauptvorteil der erwähnten Einrichtung ist jedoch die Tatsache, daß durch ihre Anwen- düng die Beschädigung der Wirbelsäule verhindert wird, wozu es beim Trainieren der Muskelpartien der Bauchgegend kommen kann, z.B. zum Zwisσhenwirbelscheibenvorfall, insbesondere bei Personen mit schlechterer physischen Kondition, oder bei älteren Personen.

Die erwähnten Einrichtungen zeigen mehrere typische Unzulänglichkeiten, wobei jede Einrichtung minimal einen Nachteil aufweist. Derartige Geräte haben große Dimensio¬ nen, sind schwer transportabel, an die Benutzung in Räumen gebunden, verhältnismäßig schwer und schlecht zu lagern, ihre Wirkung ist nur auf bestimmte Muskeln, bzw. Muskel¬ gruppen gerichtet, oder sie sind nur im begrenzten Umfang nutzbar, der von der Konstruktion einer deratigen Einrich¬ tung abhängt, und nicht in der Lage ist den kompletten the- rapeutischen oder Konditionsbedarf des Benutzers sicherzu¬ stellen, event. ist beim Turnen die Hilfe und/oder die Auf¬ sicht einer weiteren Person erforderlich. Auch die Anschaf¬ fungskosten für eine solche Einrichtung, bzw. die mit deren Benutzung und Instandhaltung verbundenen Kosten sind oft nicht gering.

Das Wesentliche der Erfindung

Die oben angeführten Mängel beseitigt durch Vorteile die Einrichtung für die mechanotherapeutische Rehabilitati¬ on und KonditionsStärkung lt. Erfindung. Das Wesentliche besteht darin, daß sie aus einem zum Erfassen durch beide oberen Gliedmaßen bestimmten Halter besteht, an dem eine Aufhängung zur Befestigung der Rolle angebracht ist, auf der sich das Seil bewegt, das an beiden Enden mit Bügeln zum Einlegen der unteren Gliedmaßen versehen ist. Die Ein¬ richtung lt. Erfindung kann auch derartig für einen be¬ stimmten Zweck benutzt werden, in dem die turnende Person den Halter zwischen den geschlossenen unteren Gliedmaßen so fixiert, daß die Griffe des Halters auf den Fußsohlen abge¬ stützt werden und die turnende Person die Bügel in die Hände nimmt. Der Halter, z.B. in T - Form, ist an den zur Erfassung mit den oberen Gliedmaßen bestimmten Enden mit Griffen versehen, deren Form dem angeführten Z/eck ange¬ paßt ist. An den Enden der Griffe ist am Halter ein Schutz¬ band (z,B. aus Plaste ) befestigt, daß zwei Funktionen er¬ füllt: in dem Fall, daß der Halter bei den durchgeführten Übungen zwischen den unteren Gliedmaßen fixiert ist, sind die Griffe an den Fußsohlen abgestützt und das Schutzband umspannt den Fußrücken wodurch sich bis zu einem gewissen Maße die Abrutschgefahr des Halters von den unteren Glied¬ maßen verringert, besonders bei älteren und kranken Perso¬ nen. In einer Situation, wo der Halter durch den Griff beider oberer Gliedmaßen fixiert ist, kann das Schutzband die zufällige Verletzung des Handrückens und der Finger der turnenden Person durch den Bügel verhindern, zu dessen Em¬ porschwingen es z.B. beim Harausrutschen der unteren Ξxtre- mität aus dem Bügel oder durch zufälliges Zerreißen des Seils kommen kann, besonders wenn die Einrichtung lt. Er¬ findung bei der vorherigen Benutzung beschädigt und nicht rechtzeitig repariert oder das fehlerhafte Teil ausge¬ tauscht wurde. Das Schutzband kann ebenfalls aus einem elastischen Material hergestellt werden, wodurch ein feste- res Umschließen der eingelegten unteren Extremität erzielt

wird, gegebenenfalls ist es möglich den Griff und das Schutzband vorteilhaft zu einem monolitischem Bestandteil zu integrieren. A Halter befindet sich eine zur Befesti¬ gung der Rolle dienende Aufhängung. Die Verbindung der Auf¬ hängung und des Halters kann günstig bei Benutzung einer drehbaren Lagerung beider Bestandteile durchgeführt werden, z.B. mittels Sσhraubenverbindung, Kugelzapfen, Reib- oder Wälzlager. Die an der Aufhängung befestigte Rolle ist an ihrem Umfang mit einer Nut versehen, welche die zuverlä¬ ssige Seilführung beim Turnen gewährleistet. Das Seil hat an beiden Enden BÜgel, die zum Einlegen der unteren Glied¬ maßen bestimmt sind; bzw. ist die Form der Bugelsehnen so gelöst, daß sie im Bedarfsfall deren Erfassung durch die Hand bequem ermöglicht. Bei Übungen, bei deren Durchführung die unteren Extremitäten in den Bügeln fixiert sind, können die Bügel vorteilhaft mit Halterungen versehen werden, z.B. an der Kontaktstelle des Bügelbogens und der Bügelsehne, die zur Befestigung des Haltebandes dienen, das beispiel¬ weise aus einem elastischen Material gefertigt ist. Nach Einlegen der unteren Gliedmaßen umfaßt das Halteband den Spann und verringert so die Abrutschegefahr bei mit Muskelbe- lastung durchgeführten Bewegungen. Dem gleichen Zweck dient die fußsohlenseitige Stützfläche, deren Oberflächenbeschaf¬ fenheit für den Kontakt mit der Fußsohle die einfache Haltung der unteren Gliedmaßen in den Bügeln in der gefor¬ derten Stellung ermöglicht. Das ist besonders vorteilhaft für ältere oder durch Operationen geschwächte Personen, die sich im Heilprozeß befinden. Die vorteilhafte Lösung des gliederartigen Gebildes auf der Oberfläche der Stützfläche ist derartig ausgeführt, daß sie gleichfalls eine Aku- pressurmassage der aufgelegten Fußsohlenfläche ermöglicht. Das Halteband und die Stützfläche können ebenso als ein Be- standteil gestaltet v/erden, z.B. durch Verbindung des Ban¬ des aus elastischem Material - nach dessen Durchziehen durch die Halterungen, die an beiden Seiten der Bügelsehne situiert sind. Etwas komplizierter ist die abnehmbare Ausführung der Stützfläche. Die den Bügelbogen vεrschlie- ßende Sehne, ist zur Erfassung durch die oberen Gliedmaßen

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ergonomisch angepaßt. In dem Fall, daß die Stützfläche im Bügel eingesetzt ist, ist deren Stellung einerseits durch geeignete Form beider Bestandteile, andererseits durch eine andere üblich benutzte und einfach demontierbare konstruk¬ tive Lösung arretiert, z.B. mittels seines in die Öffnungen eingelegten Arretierstifts; der Bügel und die Stützfläche sind zu diesem Zweck mit Öffnungen versehen. Die feste Ver- bindung der Bügel mit dem Seil kann auf beliebige Art und Weise realisiert v/erden, z.B. durch das Binden eines Knotens in der Öse, die auf der Bügelspitze angeordnet ist. Vorteihafter ist jedoch die Ausführung, die es ermöglicht nicht nur die verschiedenen physiologischen Proportionen der turnenden Personen zu respektieren, aber die auch die beliebig und kontinuierlich regelbare Längenänderung des Funktionsteils des Seils gestattet; die erfüllung einer derartigen Forderung erlaubt wiederum die Erhöhung der Wirksamkeit, Qualität und den Bereich der durchgeführten Rehabilitation bzw. der Konditionsstärkung, da die entspre¬ chenden Huskelgruppen in verschiedenen, geänderten Positio¬ nen belastet werden können. Eine geeignete Konstruktionslö¬ sung ist zum Beispiel die Arretierung des Seils in einer gewählten Stellung mittels Keil, der in der lϊittεlöffnung an der 3Ügelspitze angeordnet ist.

Die beschriebene Grundausführung der Einrichtung lt. Erfindung kann noch um weitere Konstruktionsanpassungen er¬ weitert werden, die deren Nutzwert sowohl für Rehabilitati- onszwecke, als auch für Ausnutzung als Stärkungstrainings¬ gerät vergrößern. Die erste dieser Anpassungen ist die Ausnutzung der Abbremsrolle mit einstellbarer und konti¬ nuierlich veränderlicher Bremskraft, was infolge dessen ei¬ ne genaue Dosierung der Trainingsbelastung ermöglicht. Es wurde die abnehmbare Ausführung der Bremse gewählt, was von Vorteil ist und z.B. die einfache Abwechselung von Übungen ermöglicht, die mit höherer Muskelbelastung durchgeführt werden und Übungen, bei denen z.B. auf die Geschwindigkeit oder Kontinuität ihrer Ausführung Wert gelegt wird. Ein weiterer Vorteil der Lösung mit abnehmbarer Bremse hne, ist

einfache Austausch der Verschleißteilen, z.B. der Bremsflä¬ chen. Eine andere Möglichkeit, die den Anwendungsbereich der Einrichtung lt. Erfindung erweitert ist die Bremsung, bzw. die Verhinderung der Rollenbewegung bei den Turnbewe¬ gungen durch Andrücken eines Teils ihrer Umf ngsfl che mittels Seil, oder ohne desselben, an den unbeweglichen Teil der Einrichtung. Die Größe dieser. Kraft ist lt. kon- kreten Bedarfs und Interesse des Benutzers veränderbar. Die Ausführung der geforderten Kontraktion der in die Bügel ein¬ gelegten Gliedmaßen ist hier grundsätzlich erst nach L sung der beschriebenen Umfangsblockierung des Seils und/oder der Rolle mittels Entwicklung der Muskelanstrengung der ent- sprechenden Muskelpartiεn möglich, die zur Überwindung der Kraft zum Zusammenpressen der beweglichen und unbeweglichen Teile der Einrichtung lt. Erfindung ausreicht. Das be¬ schriebene Siel wird beispielsweise durch Ausführung eines in der Führung beweglichen Rollendaches erreicht, das auf der Rollenwelle gelagert ist und an die Rolle mit einer Kraft gedrückt wird, die durch Feder, Druckzylinder oder ei¬ ner anderen bekannten Einrichtung zur Erzielung des angeführ¬ ten Ziels entwickalt wird. Die vorteilhafteste Ausführung der Einrichtung lt. Erfindung umfaßt beide beschriebenen Metho- den der Widerstandserhöhung gegenüber der Rollenrotation und der Seilbewegung bei Durchführung der Übungen, was die gleichzeitige Doppelbelastung der einzelnen Partien der Knochεnmuskulatur der turnenden Personen bewirkt. Dieser Verteil kann beispielsweise auch durch unterschiedliche und einander verhältnismäßig unabhängige Dosierung sowohl der iso εtrischεn Belastung für ausgewählte ϊluskelgruppen ( mittels Lösen der Ξinspannung des Seils und der Umfangs- fl che der Rolle ) , als auch der dynamischen Widerstandsbe- lastung ( durch Überwindung des Bre swiderstandes der Rol- le, der durch die Wirkung der Scheibenbremse erreicht wird ) zur Anwendung kommen.

In Fällen, wo es aus irgendwelchen Gründen zu einer dεratigεn übεrbεlastun; dεr Einrichtung lt. Erfindung kommt, die derεn Destruktion verursacht, oder in Fällen, wo

es nicht erwünscht ist, daß die rehabilitierende Person ihren Organismus durch eine übergroße Anstrengung überlas- tet, bzw. um die Verletzung der turnenden Person bei Benu¬ tzung der Einrichtung lt. Erfindung ( aufgrund der ange¬ führten unerwünschten Handlungen ) zu verhindern, ist es günstig die Einrichtung mit einen geeigneter. Schutz zu er¬ gänzen - z.B. mittels Sicherheitskupplung - die die turnende Person darauf aufmerksam macht, daß sie eine übergroße An¬ strengung entwiekelt, bzw. die das weitere Turnen ohne vorangegangene Reparatur der Einrichtung unmöglich nacht. Dieses kann z.B. durch Durchschneiden des SicherhεitsStifts bei Entwicklung einer übergroßen Anstrengung erreicht wer- den. Die anschließende Bewegung des freien Teils auf einer begrenzten und zuvor definiertεn Bahn, verhindert die da¬ raus resultierende mögliche Verletzung des Benutzers bei e- vent. Zerstörung der überbelasteten Einrichtung lt. Erfin¬ dung in zwei getrennte Teile.

Ebenfalls kann an der Einrichtung lt. Erfindung als deren Bestandteil ein Indikationsgerät installiert werden, daß einerseits die Größe der an den Benutzer gestellten Tu nbelastung anzeigt, andererseits kann mit dessen Hilfe der Verlauf und die Intensität der durchgeführten ∑iechano- therapie oder KonditionsStärkung beurteilt und das weitere Vorgehen bei Ausnutzung der Einrichtung lt. Erfindung besser ausgerichtet werden, was z.B. ein tensometrischer Abtaster oder ein tensomctriscnes Registriergerät εrmögli- chen, die die Intensität der durchgeführtεn Muskelkontrak¬ tionen auch in Abhängigkeit von der Zeit registrieren.

Die Dreipunktfixierung der Einrichtung lt. Erfindung ermöglicht die Anwendung eines breiteren Übungsspeitrums, das sich in der Tätigkeit mehrerer Muskeln und Iluskelgrup- pεn ausdr ckt, als ein Gerät mit Zweipunktfixierung an Kör¬ per der turnenden Person. Ein weiterer Vorteil der Einrich¬ tung lt. Erfindung beruht auf der Durchtrainierungdes Orga¬ nismus mittels isometrischen und dynamischen Iluskel cntrak- tionen, wobei die Extremitäten, die bei der durchgeführl

s

Übung nicht aktiv bεlastet sind, entwedεr die Aufgabe ei¬ ner passiven Gewichtsbelastung erfüllen können oder sich aktiv mit der Aktivierung der entsprechenden Muskelgruppon in die Kontrapositionsextensio befassen können, wodurch in Einklang mit der therapeutischen Absicht eine verhält¬ nismäßig große Plastizität der Muskelbelastung erreicht v/erden kann, die zusätzlich durch eine der angeführten ϊ-ϊe- thodεn zur Erschwerung der Bewegung der Rolle uπ ihre Achse verstärkt werden kann; bis zu einem gewissen Maße ist die Wahl der zu belastenden Muskeln oder I-Iuskelgruppen gegeben, wodurch die physiologischen Forderungen der durchgeführton Rehabilitation nicht vernachlässigt v/erden. Die Einrichtung lt. Erfindung gestattet die Aplikation von annähernd drei¬ ßig Grundbewegungen des Extensionssystens, die sämtliche Grundmuskelgruppen durchtrainieren ( Ξxtenεoren, Flexoren, A duktoren, Rotationsmuskeln ) . Da die Einrichtung lt. Erfindung vorteilhaft für im Liegen durchgeführte Übun- gen ist, können sie von langfristig oder ständig ans Bett gebundenen Personen einschl. in Kränkenhäusern oder z.B. Pflegeheimen hospitalisierten Personen ausgenutzt werden. Die aus den Gesundheitszentren entlassenen Personen können dann zu Hause problemlos an diesen Geräten mit der Rehabi- litation fortfahren, welche auch für korpulente Personen geeignet sind, da die angewandten Übungssysteme ohne die Ge¬ lenke zu belasten durchgeführt werden können. Die Benutzung der Einrichtung lt. Erfindung verringert so den Bedarf von speziellen Rehabilitationseinrichtungen, Arbeitsstätten und spezialisierten un qualifizierten Gesundheitsperso- nals; ebenfalls spart man die Beförderung von Patienten mit eingeschränkter Beweglichkeit zum spezialisierten Rehabili¬ tationsplatz ein. Die Tatsache, daß die Einrichtung lt. Er¬ findung bei Benutzung auch andere Bewegungen der in den 3ü- geln fixierten Extremitäten ermöglicht, als Bewegungen, die in der Richtung übεrεin stimmen, bedeutεt infolge dessen auch die Erweiterung der therapeutischen Wirkungen der Rehabilitation. Bei der Fixierung der unteren Extremitäten in den Bügeln bei Bewegungstherapie unter Ausnutzung ihrer gegenseitigen Kontrapositionsbewegung kann neben der I l auαt-

Wirkung auch auf andere Körperorgane Einfluß genommen wer¬ den, z.B. Verbesserung des Kreislaufs, insbesondere im Be- reich der Beckenblutbahn, gründliche Automassage der Bauch¬ gegend incl. Automassage der Innenorgane, gute Durchblutung aller inneren Organe, Peristifikation des Darmsystems, ins¬ besondere des Dickdarms. Die therapeutische Einrichtung lt. Erfindung ist auch zur Prävention vor Erkrankungen weibli- eher Geschlechtorgane oder Prostata geeignet, verringert o- der hilft bei Gelenksteifheit, verringert die Wirbelsäulen¬ steifheit in der Hals- und Lungengegend bzw. hilft Folgen verschiedener pathologischer Wirbelsäulendeformationen zu dennen es im Verlauf verschiedener Erkrankungen kam zu beseitigen oder zu mildern.

Beispiele für die Ausführung der Erfindung und Beschreibung von Abbildungen

Das Wesentliche der Einrichtung für die mechanothera- peutische Rehabilitation und Konditionstärkung lt. Erfin¬ dung ist in mehreren folgenden Abbildungen detailliert dar¬ gestellt. Auf Fig. 1 befindet sich die Einrichtung lt. Erfindung in der Grundausführung, auf Fig. 2 ist die Ein- richtung lt. Erfindung dargestellt, die zur Bremsung der Rotationsbewegungen der Rolle die Scheibenbremse unddas An¬ drücken der Rolle an die unbewegliche Andrückfläche aus¬ nutzt. Dieses Ausführungbeispiel beinhaltet gleichfalls die einfache Destruktionssicherung gegen überbεlastung des Be- nutzers und/oder der Einrichtung. Fig. 3 verbildlicht ein Beispiel für die Ausführung des Halters mit Griff, in dem eine Destruktionssicherung gegen die Überbelastung, mit ei¬ ner den dynamischen Anschlag bei Destruktion der überbelas¬ teten Kupplung dämpfenden Einrichtung, enthalteten ist.

Die Einrichtung lt. Erfindung, deren beispielhafte Ausführung auf Fig. 1 dargestellt ist, besteht aus dem Halter 1, Aufhängung j2, Rolle 3_, Seil 4 ^ und den Bügeln J5. Der Halter 1 ist ein Preßstück aus Thermoplaste und hat die Form eines gleichschenklingen Dreiecks. Seine Hypotenuse

bildet der Griff 11 mit ovalem Querschnitt und Ouervor- sprüngen 111, die das unerwünschte Abrutschen der Gliedma- ßen vom Griff ^ L verhindern. Die Schenkel 14 des Halters 1_, sind wie Profile mit T - Querschnitt geformt und an der ge¬ meinsamen Spitze mit dem Kopf 15 beεndεt, mit mitlεrεm Durchgangsloch zur Einlεgung dεs Vεrbindungszapfens 13, der auch im Verbindungsloch der Aufhängungskopf ,20 drehbar gelagert ist. Beidε Schεnkel 14 sind nahe des Übergangs zum Griff 11 mit ovalen Löchern 17 versehen, die zur Befesti¬ gung des Schutzbandes 12 aus elastischem Material bestimmt sind, das am Griff 11 ^ i m Berεich zwischen den eingεlεgtεn Extremitäten mit eingεhaktεn Spangen 1_8 ovaler Form, fest- gehalten wird, derεn Innenform mit der Formgestaltung der Griffe ]L1 übεrεinstimmt, und mit Hilfe der Vorsprünge 111 εrziεlt ist. Dadurch ist die unerwünschte L sung dεs Schutzbandes 12, das die eingεlεgte Extrεmität umspannt, verhindert, also auch das unerwünschte seitliche Verrut- sehen der Spangε L8_ aus der bestimmtεn Position und das anschliεßεnde event. Abgleiten z.B. der Fußohlε von Halter 11. Die Aufhängung _2 ist ebenfalls als Preßstück aus Ther¬ moplastmaterial ausgeführt. Der Verbindungszapfen 13 ist in Verbindungsloch dεs Aufhägungskopfεs _20_ gεlagεrt. Der Auf- hängungskopf _2 geht in ein Paar Seitenteile _2_2 über, die an den Sεitεn mit Vεrstεifungεn 23, die die mechanische Festigkeit der gesamten Aufhängung _2 erhöhen, untereinander verbundεn sind. Im unteren Teil beider Seitenteile ^2_ befinden sich die Öffnungen, die zur Lagerung der Welle 3_0 der Rolle 3_ bestimmt sind. Für die Tragfähigkeit und me¬ chanische Festigkeit der Aufhängung 2_ ist die Tragkraft und Festigkεit der Schenkel 2jS an den Außenseiten beider Seitenteile 22 entscheidεnd, diε dεn Aufhängungskopf 2J3 und die profilierten Angüsse an den Öffnungen verbinden. Die Rolle 3_ ist ein Preßstück aus Thermoplastε, durch dεren Mitte die fest verbundene Welle 3_0_aus Metall verläuft, die in der Aufhängung _2 gesichert ist - auf beiden Seiten durch eine gεeignete Arretierung - z.B. mit Seger-Scheibεn. An Umfang ist die Rolle 3_ mit einer Nut 3JL versehen und an den Seitenflächen befinden sich angeprεßtε Rippen 32, die deren

Konstruktion festigen. In der Nut 31 ist ein Seil _4 eingε- legt, das an beiden Seiten mit Bügeln _5 endet. Auch die Bü- gel _5_ sin im beschriεbεnen Ausführungbeispiel der Erfin¬ dung als ein Preßstück aus Thεrmoplastpolymer ausgeführt. Die Sehnε _55 bestεht aus zwei einander konkav orientierten rundlichen Greifflächen 560, die untereinander mit Rippen 561 verbunden sind. Für Übungen, bei deren Durchführung die unteren Ξxtremitätεn des Benutzers in den Bügeln 5_ fixiert sind, sind die Bügel _5_ mit Öffnungen 5_i vεrsεhεn, die an der Kontaktstelle des BÜgεlbogens _59_ und der Sehne 5_G situ- iert sind. In den Öffnungen j31_ ist mittels Stifte 520 das Andrückband _52_ aus elast. Gummi befestigt, das nach Ξinlε- gen der unteren Extremitäten deren Spann umspannt. Die wei¬ tere Senkung der Abrutschgefahr der unteren Extremitätεn aus dεn 3ügel 5_, insbesondere bei mit höherer Muskelbεlas- tung durchgeführten Flexionen ermöglicht die abnehmbare Stützfläche 53 ( ein vorteilhaftes Preßstück aus elast. Thermoplast ), die an der für dεn Kontakt mit der Fußsohle bestimmtεn Fläche odεr deren Teil mit Massagavorsprüngen 530 versehen ist, die die gleichzeitige Akupressurmassage der Kontaktfläche der Fußsohle ermöglichen. Die Bügelbogen 59 hat die Form eines T - Profils und ist an der Spitze mit einer Öffnung 590 versehen, die zur Einlage des Sεils 4_ mit Kεil 591 in Tropfenform bestimmt ist, der am Umfang mit ei¬ ner Profilnut 592 versehen ist. Unter Berücksichtigung der gefordεrten therapeutischen und/oder Konditionswirkung, die bei Benutzung der Einrichtung lt. Erfindung erziεlt wεrden soll, kann ebεnfalls ein Seil aus elastischen Material verwendet werden und mit gεeignetεra Verlauf des Arbeitspro- gramms der Elastizität im dynamischen Zug. Die abnehmbare Stützfläche _53_ ist beim beschriebenεn Ausführungsbεispiεl der Erfindung mit einer Aufsetzöffnung J5_ versεhen, diε de- ren Befestigung sowohl auf der Sεhnε jjjS des Bügels, sowohl am Griff 11 des alters 1 ^ ermöglicht.

Auf Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung lt. Erfindung abgebildet, bei dem gleichzeitig zwei vonei- nander unabhängige Methoden zur regulierbaren Bremsung der

Rolle bei Bewegung ausgenutzt werden. Auf der metallischen Welle 3_0 ist die Nabe ^3_ aufgepreßt, die als Preßstück aus Thermoplastmaterial gebildet wurde, das am Umfang kontinu¬ ierlich in sechs Felgen 3_4_ übergeht, die am Umfang zu einem ringförmigen Rahmen 35 übergehen, in dem die Nut 31 zur Einlegung des Seils 4 ^ mit gleithemender Gliederung 40 ausgebildet ist. An beiden Seiten der Rolle 3_ sind Breras- Scheiben 3_6 aufgesetzt, die auf den Außenflächen mit einer Bremsfläche 37 aus geeignetem Material versehen sind. Die Innenseite der Bremsscheibe 3_6 ist mit Halterungen ausge¬ stattet, die die Felgen 3_4_ der Rolle 3_ umspannen. Die der¬ artig gelagerten Bremsscheiben 36 sind untereinander mit einer vorteilhaften, hier nicht beschriebenen und nicht abbgebildeten demontierbaren Kupplung verbunden. An die Auf¬ hängung 2_ sind zwei verschiebbar gelagerte Seitenteile 2_2 angeschlossen, die an der Innenseite eine Bremsfläche 26 ^ aus geeignetem Material haben, die über der Bremsfläche 37_ der Rolle 3_ angebracht ist. Die hohlenFührungsstifte 27, 28, gewährleisten die Fixierung der gegenseitigen Position bei¬ der Seitenteile 2_2_ und die Schrauben 2_9, die im Innern dieser Führungsstifte 27_, 2_8 gelagert sind, ermöglichen die Krafteinstellung, die zum Bremsen der Rotationsbewegung der Rolle 3_ gefordert wird. Die Schenkel 25_ der Aufhängung 2_ sind als teleskopische Flüssigkeitszylinder ausgeführt. Die Kolbenstange 230 ist auf einer Seite fest mit dem Aufhängungs¬ kopf 2!£verbunden, amanderen Ende ist derKolben 231 befestigt, der sich im Zylinder 232 bewegt, der frei drehbar mittels Öse 237 an die Welle 3_fJ angeschlossen ist. Zwischen dem Bo¬ den des Zylinders 232 und dem Kolben 231 ist die Feder 233 angebracht, die den Kolben 231 in einer maximalen Ent¬ fernung vom Boden des Zylinders 232 in dem Fall hält, wenn der Zylinder 232 nicht mit Druckmedium gefüllt ist. Im Oberteil des Zylinders 232 ist schematisch der Anschluß des Füllven¬ til 234 für den Eintritt/Austritt des Druckmediums darge¬ stellt, was z.B. Druckluft sein kann, die in den Raum des Zylinders 232 mittels Handpumpe eingeblasen wird. Der Eintritt des Druckmediums in den Zylinder 232 hat die Bewegung des Kol- bens 231 in Richtung zum Boden des Zylinders 232 zur Folge und

damit das Andrücken der Rolle 3_ und des Seils 4 an die un¬ bewegliche Andrückfläche 235, die mit Wälzgliedern 238 ver- sehen ist, die in der Führung 239 gelagert sind. Die Wälz¬ glieder 238 verhindern die Beschädigung des Seils _ durch übermäßige Reibung in den Fällen, wo die Kraft, die durch dieturnendePerson zurÜberwindungderdurchden Druckdes Kol¬ bens 231erreichtenKraftentwickeltwird, nicht zurkompletten Lösung des entwickelten Drucks ausreicht. Die Aufhängung 2 ^ ist beim beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung mit dem Halter 1 ^ verbunden, der nur teilweise durch die Konstruktionsanordnung verbildlicht ist, die die Einstel¬ lung der maximale Kraft ermöglicht, mit der die Trainings- kontraktionen durchgeführt werden. Der Halter 1 ^ ist ge¬ teilt ausgeführt, bestehend aus zwei Teilen, die teilweise ineinander geschoben und in dieser Stellung durch Abscher¬ stift 112 gesichert sind, der in Öffnungen 113, 115 einge¬ schoben wird. Bei Überschreitung der maximal zulässigen Zugkraft, die an der Einrichtung lt. Erfindung entwickelt wird, kommt es zur Abscherung der Stifte 112, Trennung der beiden Halterteile 3. und deren AxialVerschiebung um eine Entfernung, die durch die Bahnlänge der Anschläge 116 begrenzt ist, die zum Aufsetzen auf den Boden der Abdeckung 117 erforderlich sind, der aus zwei durch Schrauben verbun¬ denen Teilen besteht.

Auf Fig. 3 ist die beispielhafte Ausführung des Hal¬ ters 1 ^ dargestellt, die die Einstellung der max. Kraft bei Durchführung der Trainingskontraktionen ermöglicht; der Halter 1 und der Griff 11 sind als zwei selbständige Preß- stüσke aus Thermoplastmaterial hergestellt und miteinander durch Abscherstifte 112, die in den Öffnungen 113, 115 ange¬ ordnet sind, verbunden. Bei übergroßer Belastung der Ein- riσhtung lt. Erfindung, eventuell bei Überschreitung der max. zulässigen Intensität der Muskelkontraktionen, die bei gesteuerter Rehabilitation durchgeführt werden, kommt es zum Abscheren der Abscherstifte 112 und zur Spannung des zusammengesetzten Textilgebildes 114, dessen beide Enden fest in den Löchern 17 anbeidenHalterseitenbefestigt sind;

der Halter 1 durchdringt die hohle Mitte des Griffs 11. Das zusammengesetzte Textilgebilde kann ebenfalls nach einer der geschützten tschechoslowakisch. Erfindungen 233763, 233951 ausgeführt werden; diese Lösung ermöglicht auf vortteilhafte Art und Weise den dynamischen Anschlag zu absorbieren, der bei Abscherung der Abscherstifte 112 entsteht. An der Einrich¬ tung lt. Erfindung kann als ihr Bestandteil eine geeignete Indikationseinrichtung _j5 installiert werden, die im beschriebenenAusführungsbeispiel nicht näher bestimmt ist und die zur Kontrolle des Verlaufs und Intensität der durchge¬ führten Rehabilitation oder Konditionsstärkung dient. Die Stellung der Indikationseinrichtung >, am Halter 3. ange- bracht, ist z.B. zur Anordnung eines tensomεtrischen Geräts geeignet; grundsätzlich wird die Anordnung des Indikations¬ geräts oder des Indikationsanzeigers durch dessen konstruktive Ausführung und dem Charakter der zu messenden und zu verfolgenden Größen bestimmt.

Industrielle Ausnutzung

Die Einrichtung lt. Erfindung ist für die mechanothe- rapeutische Rεhabilitation und/oder KonditionsStärkung aus- nutzbar, evεnt. in Verbindung mit der Gerätekontrolle oder der Aufzeichnung des Therapieverlaufs in Abhängigkeit von der Zeit. Ebenfalls kann sie als Testeinrichtung für die Bestimmung der Muskel- und Bewegungskondition des zu untersuchenden Personen verwendert werden, insbesondere nach der Ausarbeitung von Standarttesten, die eine ver¬ gleichbare Grundlage kennzeichnen - z.B. lt. Forderungen der klinischen Praxis für Patienten die sich nach Operati¬ onen rehabilitiεrεn. Die beschriebenen Ausführungsbeispiεle der Erfindung beinhalten nicht alle anwendbaren Konstrukti- onslösungen; z.B. ist ebenfalls eine Lösungsart, die Rol¬ lenwelle als sog. Schwimmwelle nur auf ihrere einen Seite zu benutzen, wodurch die Wahl der Möglichkeiten der konkreten Anwendung der Rollenbremse vergrößert wird. Ähnliche Methoden der konstruktiven Lösung der Einrichtung lt. Er- findung erfordern jedoch die Erfüllung höherer Ansprüche an

ihre konstruktive Ausarbeitung, stellen höhere Materialan¬ sprüche, einschl. einer größeren Sorgfältigkeit bei der Realisierung der Konstruktiven Lösung, die die Einhaltung eines abnehmbaren Maßes an Sicherheit und Zweckmäßigkeit der benutzten Konstruktion, bei akzeptablen Kosten für die Herstellung bzw. Anschaffung, gestattet.