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Title:
DEVICE AND METHOD FOR ALIGNING A GOOD, WHICH CAN BE EASILY DEFORMED AT LEAST IN THE AREA OF THE LOWER OUTER EDGES, ON A TRANSPORT SUPPORT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2005/080243
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention concerns a device and method for aligning a good, which can be easily deformed at least in the area of the lower outer edges, on a transport support, comprising at least one aligning device, which is provided for aligning the good on the transport support and which can be displaced in the direction of the good and of the transport support. In order to effect a damage-free machine-displacement of the laterally projecting good into the transport support contour, a stabilizing device that prevents a displacement of the good in the direction of the transport support is assigned at least to the partial area of at least one aligning device that, during the alignment of the good on the transport support, comes into contact with the lower area of the good laterally projecting beyond the outer contour of the transport support or a downward displacement of the laterally projecting lower area of the good is prevented by at least one stabilizing device assigned at least to the partial area of the aligning device that, during the alignment of the good on the transport support, comes into contact with the lower area of the good laterally projecting beyond the outer contour of the transport support.

Inventors:
Hannen, Reiner (Pastor-Smits-Weg 18, Kalkar-Wissel, 47546, DE)
Vermeulen, Norbert (Hahnenacker 4, Kleve-Warbeyen, 47533, DE)
Application Number:
PCT/EP2005/001630
Publication Date:
September 01, 2005
Filing Date:
February 17, 2005
Export Citation:
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Assignee:
Msk-verpackungs-systeme, Gesellschaft Mit Beschränkter Haftung (Benzstrasse, Kleve, 47533, DE)
Hannen, Reiner (Pastor-Smits-Weg 18, Kalkar-Wissel, 47546, DE)
Vermeulen, Norbert (Hahnenacker 4, Kleve-Warbeyen, 47533, DE)
International Classes:
B65G47/24; B65G57/24; B65H31/34; B65G47/24; B65G57/02; B65H31/34; (IPC1-7): B65H31/34; B65G47/24; B65G57/24
Attorney, Agent or Firm:
STARK & PARTNER (Moerser Strasse 140, Krefeld, 47803, DE)
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Claims:
Ansprüche
1. Vorrichtung für das Ausrichten eines aus einem zumin dest im Bereich der unteren Außenkanten leicht deformier baren Guts (2), wie z. B. einem Gutstapel aus insbesondere flächigen Gebilden aus einem flexiblen Material, wie Pa pier oder dergleichen, auf einer Transportunterlage (1), wie z. B. einer Palette, wobei für das Ausrichten des Guts (2) auf der Transportunterlage (1) zumindest eine in Rich tung des Guts (2) und der Transportunterlage (1) verlager bare Ausrichteeinrichtung (5) vorgesehen ist, dadurch ge kennzeichnet, dass zumindest dem Teilbereich wenigstens einer Ausrichteeinrichtung (5), der mit dem seitlich über die Außenkontur der Transportunterlage (1) überstehenden unteren Bereich des Guts (2) während des Ausrichtens des Guts (2) auf der Transportunterlage (1) in Kontakt kommt, eine ein Auslenken des Guts (2) in Richtung der Transport unterlage (1) verhindernde Stabilisierungseinrichtung (8) zugeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungseinrichtung (8) eine rutschhem mende Schicht beinhaltet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stabilisierungseinrichtung (8) ein nachgiebiges Element beinhaltet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Element aus Gummi ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungseinrichtung (8) eine Stützeinrichtung zum Abstützen des Guts (2) umfasst.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungseinrichtung (8) eine zumindest während des Ausrichtens in geringem Abstand seitlich an die Auflagefläche der Transportunterlage (1) angrenzende und mit der Auflagefläche zumindest in etwa fluchtende Stützfläche aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausrichteeinrichtung (5) bezogen auf die Höhe des Guts (2) mehrteilig zumindest in ein obe res und ein unteres Segment (13,14) ausgebildet ist und die Stabilisierungseinrichtung (8) zumindest auf dem unte ren Segment (14) vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die benachbarten Kanten (15,16) einander zumindest in etwa entsprechende Kantenverläufe mit vorspringenden und zurückversetzten Teilbereichen aufweisen, insbesondere wellenförmig und ineinandergreifend ausgebildet sind.
9. Verfahren zum Ausrichten eines aus einem zumindest im Bereich der unteren Außenkanten leicht deformierbaren Guts (2), wie z. B. einem Gutstapel aus insbesondere flächigen Gebilden aus einem flexiblen Material, wie Papier oder dergleichen, auf einer Transportunterlage (1), wie z. B. einer Palette, wobei für das Ausrichten des Guts (2) auf der Transportunterlage (1) zumindest eine in Richtung des Guts (2) und der Transportunterlage (1) verlagerbare Aus richteeinrichtung (5) vorgesehen ist, dadurch gekennzeich net, dass ein Auslenken des seitlich über die Außenkontur der Transportunterlage (1) überstehenden unteren Bereichs des Guts (2) durch zumindest eine wenigstens dem Teilbe reich der Ausrichteeinrichtung (5), der mit dem seitlich über die Außenkontur der Transportunterlage (1) überste henden unteren Bereich des Guts (2) während des Ausrich tens des Guts (2) auf der Transportunterlage (1) in Kon takt kommt, zugeordnete Stabilisierungseinrichtung (8) verhindert wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportunterlage (1) vor dem Ausrichten des Guts (2) auf der Transportunterlage (1) ihrerseits bezogen auf zumindest eine Ausrichteeinrichtung (5) ausgerichtet wird.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass zur Minderung der Reibung zwischen der Unterseite des Guts (2) und der Auflagefläche der Transportunterlage (1) eine reibungsmindernde Schicht vor gesehen wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass als Schicht vor dem Beladen der Transportunterlage (1) mit dem Gut (2) eine Folie auf die Transportunterlage (1) aufgelegt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekenn zeichnet, dass als Schicht unterseitig an dem Gut (2) ein Film, insbesondere ein Ölfilm, aufgebracht wird.
Description:
Vorrichtung und Verfahren für das Ausrichten eines aus einem zumindest im Bereich der unteren Außenkanten leicht deformierbaren Guts auf einer Transportunterlage Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für das Ausrichten eines aus einem zumindest im Bereich der unteren Außenkan- ten leicht deformierbaren Guts, wie z. B. einem Gutstapel aus insbesondere flächigen Gebilden aus einem flexiblen Material, wie Papier oder dergleichen, auf einer Trans- portunterlage, wie z. B. einer Palette, wobei für das Aus- richten des Guts auf der Transportunterlage zumindest eine in Richtung des Guts und der Transportunterlage verlager- bare Ausrichteeinrichtung vorgesehen ist.

Derartige Vorrichtungen werden in der Praxis eingesetzt, um beispielsweise vor dem Verpackungsvorgang und nach dem Beladevorgang das Gut in Bezug auf die Transportunterlage auszurichten.

Eine Ausrichtung ist erforderlich, damit das Gut innerhalb der Kontur der Transportunterlage angeordnet ist, da über die Kontur hinausstehende Bereiche des Guts beim späteren Transport beispielsweise durch benachbarte Paletten be- schädigt werden können. Bekannte Ausrichteeinrichtungen bestehen aus zwei durchge- henden Verschiebewänden, die einander horizontal oder ver- tikal zugeordnet sind und die jeweils parallel oder zusam- men in Richtung des Guts verfahren werden und so das Gut in Bezug auf die Transportunterlage ausgerichtet wird.

Als problematisch erweist sich die Ausrichtung insbeson- dere bei flächigen Gebilden, wie z. B. Papierstapeln. So werden beim Zuschneiden von Papier Querschneider einge- setzt, infolgedessen der Papierstapel nicht mittig auf der Transportunterlage positioniert werden kann, sondern viel- mehr an der Längs-und/oder an der Querseite der Trans- portunterlage bis zu 40 mm überstehen kann. Da Papier im Bereich des Überstandes beim Transport sehr leicht beschä- digt werden kann, ist insbesondere bei Papierstapeln das Ausrichten unter allen Umständen erforderlich.

Vorbekannte maschinelle Einrichtungen sind nicht einsetz- bar, da beim Ausrichten mit diesen Einrichtungen die unte- ren Blätter durch die Kraft der Ausrichteeinrichtung nach unten abknicken und zwischen Transportunterlage und der Ausrichteeinrichtung eingeklemmt werden. Abgesehen davon, dass die abgeknickten Blätter nicht mehr verwendbar sind, verhindern die abgeknickten Blätter auch ein weitergehen- des Verschieben, so dass eine befriedigende Ausrichtung nicht möglich ist. Mangels technischer Lösungen werden da- her die Papierstapel von Hand ausgerichtet. Hierbei wird die Transportunterlage in Bereichen des Überstandes durch gezielte Schläge in die gewünschte Position gebracht.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine bekannte Vorrich- tung so zu verbessern, dass ein seitlich über die Außen- kontur einer Transportunterlage hinausstehendes Gut ma- schinell in die Kontur der Transportunterlage bewegt wer- den kann und Beschädigungen des Guts beim Ausrichten ver- mieden werden.

Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass zumindest dem Teilbereich wenigstens einer Ausrichteeinrichtung, der mit dem seitlich über die Außenkontur der Transportunterlage überstehenden unteren Bereich des Guts während des Aus- richtens des Guts auf der Transportunterlage in Kontakt kommt, eine ein Auslenken des Guts in Richtung der Trans- portunterlage verhindernde Stabilisierungseinrichtung zu- geordnet ist.

Die Stabilisierungseinrichtung verhindert, dass während des Verschiebens des Guts-sofern dieser als Papierstapel ausgebildet ist-insbesondere die unteren Blätter nach unten abknicken und umgebogen werden und so das Gut zumin- dest so weit geschoben werden kann, dass es bündig mit der Kontur der Transportunterlage abschließt. Die Ausrich- teeinrichtung kann beispielsweise als Verschiebewand aus- gebildet sein. Es ist aber auch durchaus möglich, dass an zwei gegenüberliegenden Seiten entsprechende Verschiebe- wände vorgesehen sind, zwischen denen das Gut ausgerichtet wird.

Die Stabilisierungseinrichtung kann eine rutschhemmende Schicht beinhalten. Hierdurch wird die Reibung zwischen der Ausrichteeinrichtung und dem Gut erhöht, so dass ein Abrutschen des Guts, insbesondere wenn es sich um Papier- stapel handelt, im Bereich der mit der Ausrichteeinrich- tung in Kontakt befindlichen Kante verhindert wird.

Es bietet sich an, wenn die Stabilisierungseinrichtung ein nachgiebiges Element beinhaltet. Dies bewirkt, dass beim Verschieben sich das nachgiebige Element von unten an die Unterkante des Guts anlegt und dabei eine solche Stütz- kraft auf das Gut entwickelt, dass ein Umknicken bzw. Um- biegen des unteren Bereichs des Guts verhindert wird.

Das Element kann beispielsweise aus Gummi, wie z. B.

Schaumgummi oder Zellgummi sein.

Andere Ausführungsformen einer Stabilisierungseinrichtung sind möglich. So kann die Stabilisierungseinrichtung bei- spielsweise eine Stützeinrichtung zum Abstützen des Guts umfassen. Dies kann beispielsweise ein an der Ausrich- teeinrichtung angeformter Winkel sein, der dann eingesetzt werden kann, wenn Transportunterlagen einer definierten Höhe eingesetzt werden. Dieser Winkel stützt das Gut un- terseitig ab.

Bei einer anderen Ausführungsform kann die Stabilisie- rungseinrichtung eine zumindest während des Ausrichtens in geringem Abstand seitlich an die Auflagefläche der Trans- portunterlage angrenzende und mit der Auflagefläche zumin- dest in etwa fluchtende Stützfläche aufweisen. Diese Stützfläche kann beispielsweise durch Verfahren in Rich- tung der Transportunterlage oder durch Verschwenken in seine Arbeitsposition bewegt werden. Vorzugsweise sind die Stützflächen in der Höhe veränderbar, so dass auch Trans- portunterlagen unterschiedlicher Höhe einsetzbar sind. In der Arbeitsposition der Stützfläche wird die Ausrichteein- richtung, die beispielsweise als Verschiebewand ausgebil- det ist, in einem geringen Abstand entlang der Oberseite der Stützfläche bewegt, so dass bei Verlagern der Ausrich- teeinrichtung in Richtung des Guts das Gut verschoben wird und die unteren flächigen Gebilde des Guts durch die Stützflächen vor einem Umknicken geschützt werden. Die Ausrichteeinrichtungen können einteilig ausgebildet sein. Es ist aber auch durchaus möglich, dass die Aus- richteinrichtungen bezogen auf die Höhe des Guts mehrtei- lig zumindest in ein oberes und ein unteres Segment ausge- bildet sind, und die Stabilisierungseinrichtung kann zu- mindest auf dem unteren Segment vorgesehen sein.

Dabei bietet sich an, wenn die benachbarten Kanten einan- der zumindest in etwa entsprechende Kantenverläufe mit vorspringenden und zurückversetzten Teilbereichen aufwei- sen, insbesondere wellenförmig und ineinandergreifend aus- gebildet sind. Sofern die Ausrichteeinrichtung zweiteilig ausgebildet ist, bietet sich an, wenn die Stabilisierungs- einrichtung, sofern sie ein nachgiebiges Element beinhal- tet-zumindest im unteren Segment vorgesehen ist. Dabei bietet sich an, wenn das obere Segment zumindest um die Dicke des nachgiebigen Elementes im zusammengedrückten Zu- stand weiter in Richtung des Guts verfahrbar ist, um einen Kantenversatz im Bereich des Guts zu verhindern.

Zumindest eine Ausrichteeinrichtung ist in ihrer Höhe so auf die Oberkante der Transportunterlage abgestimmt, dass ein Verfahren über die Kante der Transportunterlage hinaus möglich ist. Dies ermöglicht, dass das Gut über die Kante hinaus auf der Transportunterlage verschiebbar ist.

Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Ausrichten eines aus einem zumindest im Bereich der unteren Außenkan- ten leicht deformierbaren Guts, wie z. B. einem Gutstapel aus insbesondere flächigen Gebilden aus einem flexiblen Material, wie Papier oder dergleichen, auf einer Trans- portunterlage, wie z. B. einer Palette, wobei für das Aus- richten des Guts auf der Transportunterlage zumindest eine in Richtung des Guts und der Transportunterlage verlager- bare Ausrichteeinrichtung vorgesehen ist.

Ausrichteverfahren werden in der Praxis durchgeführt, um beispielsweise vor dem Verpackungsvorgang und nach dem Be- ladevorgang das Gut in Bezug auf die Transportunterlage auszurichten.

Eine Ausrichtung ist erforderlich, damit das Gut innerhalb der Kontur der Transportunterlage angeordnet ist, da über die Kontur hinausstehende Bereiche des Guts beim späteren Transport beispielsweise durch benachbarte Paletten be- schädigt werden können.

Bei bekannten Verfahren werden Ausrichteeinrichtungen ein- gesetzt, die aus zwei durchgehenden Verschiebewänden be- stehen, die einander horizontal oder vertikal zugeordnet sind und die jeweils parallel oder zusammen in Richtung des Guts verfahren werden und so das Gut in Bezug auf die Transportunterlage ausgerichtet wird.

Als problematisch erweist sich die Ausrichtung insbeson- dere bei flächigen Gebilden, wie z. B. Papierstapeln. So werden beim Zuschneiden von Papier Querschneider einge- setzt, infolgedessen der Papierstapel nicht mittig auf der Transportunterlage positioniert werden kann, sondern viel- mehr an der Längs-und/oder an der Querseite der Trans- portunterlage bis zu 40 mm überstehen kann. Da Papier im Bereich des Überstandes beim Transport sehr leicht beschä- digt werden kann, ist insbesondere bei Papierstapeln das Ausrichten unter allen Umständen erforderlich.

Vorbekannte maschinelle Einrichtungen sind nicht einsetz- bar, da beim Ausrichten mit diesen Einrichtungen die unte- ren Blätter durch die Kraft der Ausrichteeinrichtung nach unten abknicken und zwischen Transportunterlage und der Ausrichteeinrichtung eingeklemmt werden. Abgesehen davon, dass die abgeknickten Blätter nicht mehr verwendbar sind, verhindern die abgeknickten Blätter auch ein weitergehen- des Verschieben, so dass eine befriedigende Ausrichtung nicht möglich ist. Mangels technischer Lösungen werden da- her die Papierstapel von Hand ausgerichtet. Hierbei wird die Transportunterlage in Bereichen des Überstandes durch gezielte Schläge in die gewünschte Position gebracht.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren an- zugeben, mit dem ein seitlich über die Außenkontur einer Transportunterlage hinausstehendes Gut maschinell in die Kontur der Transportunterlage verschoben werden kann und Beschädigungen des Guts beim Ausrichten vermieden werden.

Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass ein Auslenken nach unten des seitlich über die Außenkontur der Transportun- terlage überstehenden unteren Bereichs des Guts durch zu- mindest eine wenigstens dem Teilbereich der Ausrichteein- richtung, der mit dem seitlich über die Außenkontur der Transportunterlage überstehenden unteren Bereich des Guts während des Ausrichtens des Guts auf der Transportunter- lage in Kontakt kommt, zugeordnete Stabilisierungseinrich- tung verhindert wird. Der Einsatz der Stabilisierungsein- richtung verhindert, dass während des Verschiebens des Guts-sofern dieses als Papierstapel ausgebildet ist- insbesondere die unteren Blätter nach unten abknicken und umgebogen werden. Hierdurch kann das Gut zumindest so weit geschoben werden, bis es bündig mit der Kontur der Trans- portunterlage abschließt. Die Ausrichteeinrichtung (en) kann (können) beispielsweise als Verschiebewand ausgebildet sein. Es ist aber auch durchaus möglich, dass an zwei ge- genüberliegenden Seiten entsprechende Verschiebewände vor- gesehen sind, zwischen denen das Gut ausgerichtet wird.

Dabei kann die Transportunterlage vor dem Ausrichten des Guts auf der Transportunterlage ihrerseits bezogen auf zu- mindest eine Ausrichteeinrichtung ausgerichtet werden.

Hierzu können beispielsweise Stopper vorgesehen sein, die vorzugsweise quer zur Förderrichtung angeordnet sind und gegen die die Transportunterlage gefahren wird. Dadurch wird die Transportunterlage parallel zur Förderrichtung ausgerichtet.

Zur Minderung der Reibung zwischen der Unterseite des Guts und der Auflagefläche der Transportunterlage kann eine reibungsmindernde Schicht vorgesehen werden. Hierdurch ist das Gut leichter auf der Transportunterlage verschiebbar.

Als Schicht kann vor dem Beladen der Transportunterlage mit dem Gut eine Folie auf die Transportunterlage aufge- legt werden. Bei einer anderen Ausführungsform kann als Schicht unterseitig an dem Gut ein Film, insbesondere ein Ölfilm, aufgebracht werden.

Im Folgenden wird ein in den Zeichnungen dargestelltes Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine Seitenansicht auf eine erfindungsgemäße Vorrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Gegenstand nach Fig.

1, Fig. 3 den Ausschnitt "X" aus Fig. 1 und Fig. 4 eine Draufsicht auf eine mehrteilige Ausrich- teeinrichtung.

In allen Figuren werden für gleiche bzw. gleichartige Bau- teile übereinstimmende Bezugszeichen verwendet.

In den Fig. 1 und 2 ist eine als Palette ausgebildete Transportunterlage 1 dargestellt, auf der ein Gut 2 gesta- pelt ist. Das Gut 2 wurde beispielsweise mit einer nicht dargestellten und dem Ausrichtevorgang vorgeschalteten Be- ladeeinrichtung auf die Transportunterlage 1 aufgesetzt.

Bei dem Gut 2 handelt es sich um flächige Gebilde, wie z. B. Papier, die übereinander gestapelt sind und in dem dargestellten Ausführungsbeispiel an der linken Seite über die Transportunterlage 1 überstehen.

Die Transportunterlage 1 steht unterseitig auf einem Rol- lenförderer 3 auf. Mittels dieses Rollenförderers 3 wird die Transportunterlage 1 mit dem darauf befindlichen Gut 2 beispielsweise von einer Beladeeinrichtung zu der erfin- dungsgemäßen Vorrichtung gefahren, wobei vorzugsweise vor- her die Transportunterlage 1 gegenüber dem Rollenförderer 3 ausgerichtet wird, damit die Transportunterlage 1 paral- lel zu der Förderrichtung 4 ausgerichtet ist. Hierzu kön- nen beispielsweise quer zur Förderrichtung 4 angeordnete Stopper in dem Rollenförderer 3 vorgesehen sein, gegen die die Transportunterlage 1 gefahren wird.

Zum Ausrichten des Guts 2 weist die Vorrichtung, wie in den Figuren 1 und 2 dargestellt ist, beidseits des Rollen- förderers 3 eine Ausrichteeinrichtung 5 auf, wobei jede Ausrichteeinrichtung 5 als Verschiebewand ausgebildet ist, die parallel zur Förderrichtung 4 ausgerichtet ist. Die Ausrichteeinrichtungen 5 können in Richtung der Pfeile 6 auf das Gut 2 zubewegt werden. Sie können einzeln oder zu- sammen angetrieben werden.

In dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist auf der dem Gut 2 zugewandten Seite der Ausrichteeinrichtung 5 eine Holzplatte 7 vorgesehen. Auf der dem Gut 2 zugewand- ten Seite der Holzplatte 7 selbst ist wiederum eine Stabi- lisierungseinrichtung 8 aufgebracht, die in dem darge- stellten Ausführungsbeispiel ein nachgiebiges Element be- inhaltet.

Die Ausrichteeinrichtungen 5 sind über Rollenanordnungen 9 in einer Tragkonstruktion 10 gehalten. Beim Ausrichten trifft zunächst die in Fig. 1 dargestellte linke Ausrich- teeinrichtung 5 auf das Gut 2 auf. Dabei wird das nachgie- bige Material zusammengedrückt, wobei sich das nachgiebige Material an die Unterkante 11 des Guts 2 legt und eine Stützkraft in Richtung des Pfeils 12 entwickelt und so das Umknicken bzw. Umbiegen der unteren Papierlagen verhin- dert. Bei weiterem Verschieben in Richtung des Pfeils 6 kommt jede Stabilisierungseinrichtung 8 mit dem untersei- tig über das Gut 2 hinausstehenden Bereich mit der Trans- portunterlage 1 in Kontakt. Aufgrund der Nachgiebigkeit der Stabilisierungseinrichtung 8 kann jedoch die Verschie- bebewegung so lange fortgesetzt werden, bis die Außenkante des Guts 2 bündig mit der Außenkante der Transportunter- lage 1 abschließt.

Für den Fall, dass ein Ausrichten und somit Verfahren des Guts 2 über die Kontur der Transportunterlage 1 hinaus ge- wünscht ist, müssen die Ausrichteeinrichtungen 5 so auf die Höhe der Transportunterlage 1 angepasst sein, dass die Ausrichteeinrichtungen 5 im unteren Bereich über die Ober- kante der Transportunterlage 1 hinweg bewegt werden kön- nen.

Als nachgiebiges Material kann beispielsweise ein Schaum- gummi oder ein geschlossenzelliger, weichelastischer Zell- gummi mit Zellgrößen von 0,2 bis 0,5 mm eingesetzt werden.

Dabei ist vorzugsweise die mit dem Gut 2 in Kontakt tre- tende Oberfläche des Materials geschlossen ausgebildet, so dass die beim Zusammendrücken ausweichende Luft zwangsläu- fig über die flächenmäßig kleineren Stirnkanten austreten muss.

Bei dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel findet ein Ausrichten des Guts 2 im Bereich der Längskan- ten statt. Sofern ein Ausrichten im Bereich der kürzeren Seitenkanten gewünscht ist, müssen in diesen Bereichen ebenfalls Ausrichteeinrichtungen 5 vorgesehen sein. In der Ruheposition befinden sich die Ausrichteeinrichtungen 5 komplett aus dem Wirkbereich des Rollenförderers 3. Für das Ausrichten werden die Ausrichteeinrichtungen 5 ortho- gonal zur Förderrichtung 4 bis in die gewünschte Position verfahren.

In den Figuren 1 bis 3 sind die Ausrichteeinrichtungen 5 einteilig ausgebildet. Fig. 4 zeigt eine zweigeteilte Aus- richteeinrichtung 5, die in ein oberes und ein unteres Segment 13,14 aufgeteilt ist. Dabei weisen die benachbar- ten Kanten 15,16 einander zumindest in etwa entsprechende Kantenverläufe mit Vorsprüngen und zurückversetzten Teil- bereichen auf. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Kanten 15, 16 wellenförmig ausgebildet. Die das nachgiebige Element beinhaltende Stabilisierungseinrich- tung 8 ist dabei auf dem unteren Segment 14 vorgesehen.

Vorzugsweise wird das obere Segment 13 um die Dicke der Stabilisierungseinrichtung 8 im zusammengedrückten Zustand weiter in Richtung des Guts 2 verfahren. In Verbindung mit den ineinandergreifenden Kantenverläufen kann somit ein Versatz innerhalb der Seitenkante des Guts 2 vermieden werden.

Um die Reibung zwischen dem Gut 2 und der Transportunter- lage 1 zu verringern, kann eine reibungsmindernde Schicht vorgesehen sein. So kann beispielsweise die unterste Pa- pierlage geölt werden. Es ist aber auch durchaus möglich, eine Folie zwischen der Transportunterlage 1 und der un- tersten Papierunterlage vorzusehen, wobei diese vorzugs- weise einen geringen Reibungskoeffizienten aufweist.

Das Vorsehen einer Folie erweist sich insoweit als Vor- teil, als dass eine später nach dem Ausrichten über das Gut 2 gezogene Folienhaube mit der Folie verschweißt wer- den kann und so das Gut 2 vor Feuchtigkeit geschützt ist.