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Patent Searching and Data


Title:
DEVICE AND METHOD FOR CONTINUOUSLY WELDING STRIPS AND/OR SHEETS USING TWO WELDING HEADS OFFSET FROM EACH OTHER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/098377
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method and corresponding device for continuously welding strips or sheets (3, 4) guided by abutment at the abutting edges thereof, having at least two welding heads (19, 25), in particular laser welding heads, and tensioning rollers (5, 6) disposed on both sides of the strips or sheets (3, 4) to be welded and perpendicular in pairs to the running direction thereof, forming a gap in the region of the abutment (24) of the strips or sheets (3, 4), through which an energy beam emitted by a first (19) of the at least two welding heads impinges on the strip or longitudinal edges to be welded, wherein a second (25) of the at least two welding heads is disposed on the opposite side of the strips or sheets (3, 4), the energy beam thereof impinging on said opposite side on the strip or longitudinal edges to be welded, wherein the at least two welding heads (19, 25) are disposed offset to one another in the direction of flow of the strips or sheets (3, 4), so that the impinging points (26, 27) of the energy beams on the strip or longitudinal edges to be welded are spaced apart from each other by at least half of the outer diameter of the tensioning roller (6) facing the first energy beam.

Inventors:
ALBER, Gerhard (Großtobler Straße 35, Berg, 88276, DE)
Application Number:
EP2011/051426
Publication Date:
August 18, 2011
Filing Date:
February 02, 2011
Export Citation:
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Assignee:
THYSSENKRUPP LASERTECHNIK GMBH (Bleicherstr. 7, Ravensburg, 88212, DE)
ALBER, Gerhard (Großtobler Straße 35, Berg, 88276, DE)
International Classes:
B23K26/24; B21C37/02; B23K26/06; B23K26/26; B23K31/02
Attorney, Agent or Firm:
COHAUSZ & FLORACK (24), Hans-Joachim Meyer (Bleichstraße 14, Düsseldorf, 40211, DE)
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Claims:
1. Februar 2011

Patentansprüche

Vorrichtung zum kontinuierlichen Verschweißen von auf Stoß geführten Bändern bzw. Blechen (3, 4) an deren Stoßkanten mit mindestens zwei Schweißköpfen (19, 25) , insbesondere Laserschweißköpfen, und auf beiden Seiten der zu

verschweißenden Bänder bzw. Bleche paarweise senkrecht zu deren Laufrichtung angeordneten Spannrollen (5.1, 5.2, 6), die im Bereich des Stoßes (24) der Bänder bzw. Bleche einen Spalt (13) bilden, durch den ein von einem ersten (19) der mindestens zwei Schweißköpfe ausgehender

Energiestrahl (20) auf die zu verschweißenden Band- bzw. Längskanten trifft, wobei ein zweiter (25) der mindestens zwei Schweißköpfe auf der gegenüberliegenden Seite der Bänder bzw. Bleche (3, 4) angeordnet ist, dessen

Energiestrahl (28) dort auf die zu verschweißenden Bandbzw. Längskanten trifft, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei Schweißköpfe (19, 25) in Laufrichtung der Bänder bzw. Bleche (3, 4) versetzt zueinander angeordnet sind, so dass die Auftreffstellen (26, 27) der

Energiestrahlen (20, 28) auf die zu verschweißenden Bandbzw. Längskanten voneinander mindestens um das Maß des halben Außendurchmessers der dem ersten Energiestrahl (20) zugewandten Spannrolle (6) beabstandet sind. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei Schweißköpfe (19, 25) so angeordnet sind, dass die Auftreffstellen (26, 27) ihrer

Energiestrahlen (20, 28) auf die zu verschweißenden Bandbzw. Längskanten um einen Betrag im Bereich von 15 cm bis 200 cm, vorzugsweise im Bereich von 50 cm bis 120 cm voneinander beabstandet sind. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Unterseite der Bänder bzw. Bleche (3, 4) angreifende Spannrolle (6) als Speichenrad- konstruktion ausgeführt ist und mit axialem Abstand voneinander angeordnete Rollenmäntel (14, 15) aufweist.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass benachbart zu den Spannrollen (5, 6) Rollenträger mit Antriebsrollen (39) zur Förderung der zu verschweißenden Bänder bzw. Bleche (3, 4) angeordnet sind.

Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollenträger beweglich gelagert und mit mindestens einem Antrieb versehen sind, mittels dem die Rollenträger parallel zu den Drehachsen der Spannrollen (5, 6)

•verfahrbar sind.

Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch

mindestens einen an einer Steuerung angeschlossenen Sensor zur Erfassung der Lage der zu verschweißenden Band- bzw. Längskanten, wobei die Steuerung in Abhängigkeit der von dem mindestens einen Sensor erfassten Lage der Band- bzw. Längskanten den mindestens einen Antrieb der Rollenträger steuert oder den Laserstrahl (28) regelt.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste (19) der mindestens zwei Schweißköpfe in einer (5) der auf beiden Seiten der Bänder bzw. Bleche (3, 4) angeordneten Spannrollen vorgesehen ist, und dass der zweite (25) der mindestens zwei

Schweißköpfe in einer in Laufrichtung der Bänder bzw.

Bleche (3, 4) nachfolgenden Spannrolle (30) vorgesehen ist .

MY/js 091839WO 1. Februar 2011 Verfahren zum kontinuierlichen Verschweißen von auf Stoß geführten Bändern bzw. Blechen (3, 4) an deren Stoßkanten mittels mindestens zweier Schweißköpfe (19, 25),

insbesondere Laserschweißköpfe, und auf beiden Seiten der zu verschweißenden Bänder bzw. Bleche paarweise senkrecht zu deren Laufrichtung angeordneter Spannrollen (5.1, 5.2, 6), die im Bereich des Stoßes (24) der Bänder bzw. Bleche einen Spalt (13) bilden, durch den ein von einem ersten (19) der mindestens zwei Schweißköpfe ausgehender

Energiestrahl (20) auf die zu verschweißenden Band- bzw. Längskanten trifft, wobei ein zweiter (25) der mindestens zwei Schweißköpfe auf der gegenüberliegenden Seite der Bänder bzw. Bleche (3, 4) angeordnet ist, dessen

Energiestrahl (28) dort auf die zu verschweißenden Bandbzw. Längskanten trifft, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei Schweißköpfe (19, 25) in Laufrichtung der Bänder bzw. Bleche (3, 4) versetzt zueinander angeordnet werden, so dass die Auftreffstellen (26, 27) der

Energiestrahlen (20, 28) auf die zu verschweißenden Bandbzw. Längskanten voneinander mindestens um das Maß des halben Außendurchmessers der dem ersten Energiestrahl (20) zugewandten Spannrolle (6) beabstandet sind, und dass die Energiestrahlleistungen der mindestens zwei Schweißköpfe (19, 25) so eingestellt werden, dass sich die durch den jeweiligen Energiestrahl erzeugte Schmelzbadeindringtiefe nicht über eine Teildicke der zu verschweißenden Bänder bzw. Bleche (3, 4) oder, bei Bändern bzw. Blechen (3, 4) mit unterschiedlichen Dicken, nicht über eine Teildicke des dünneren (4) der zu verschweißenden Bänder bzw. Bleche hinaus erstreckt.

Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Energiestrahlleistungen der Schweißköpfe (19, 25) so Y/js 091839WO 1. Februar 2011 eingestellt werden, dass der mit dem zweiten Schweißkopf (25) erzeugte Schmelzbadbereich (41) in den mit dem ersten Schweißkopf (19) erzeugten Schweißnahtbereich (40)

eindringt .

Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei Schweißköpfe (19, 25) in

Abhängigkeit des Werkstoffes, der Dicke und/oder der

Vorschubgeschwindigkeit der zu verschweißenden Bänder bzw. Bleche (3, 4) mit unterschiedlicher Energiestrahlleistung betrieben werden, so dass sich an den beiden Seiten der zu verschweißenden Bänder bzw. Bleche (3, 4) unterschiedliche Eindringtiefen der Schmelzbadbereiche (40, 41) ergeben.

Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem ersten Schweißkopf (19) und dem mindestens einen zweiten Schweißkopf (25)

Schmelzbadeindringtiefen erzeugt werden, die sich um mindestens 10%, vorzugsweise mindestens 20% überlappen, wobei vorzugsweise an beiden Auftreffstellen (26, 27) der Energiestrahlen die gleiche Energieleistung eingetragen wird .

Y/js 091839WO 1. Februar 2011

Description:
1. Februar 2011

VORRICHTUNG UND VERFAHREN UM KONTINUIERLICHEN VERSCHWEISSEN VON BÄNDERN UND/ ODER BLECHEN UNTER VERWENDUNG ZWEIER ZUEINANDER VERSETZTER SCHWEISSKÖPFEN

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum kontinuierlichen Verschweißen von auf Stoß geführten Bändern bzw. Blechen an deren Stoßkanten mittels mindestens zweier

Schweißköpfe, insbesondere Laserschweißköpfe, und auf beiden Seiten der zu verschweißenden Bänder bzw. Bleche paarweise senkrecht zu deren Laufrichtung angeordneter Spannrollen, die im Bereich des Stoßes der Bänder bzw. Bleche einen Spalt bilden, durch den ein von einem ersten der mindestens zwei Schweißköpfe ausgehender Energiestrahl auf die zu verschweißenden Band- bzw. Längskanten trifft, wobei ein zweiter der mindestens zwei

Schweißköpfe auf der gegenüberliegenden Seite der Bänder bzw.

Bleche angeordnet ist, dessen Energiestrahl dort auf die zu verschweißenden Band- bzw. Längskanten trifft.

Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE 37 23 611 C2 bekannt. Die Vorrichtung arbeitet mit mindestens einem Laserstrahl. Ihre Spannrollen bestehen aus Hohlachsen und darauf gelagerten und mit axialem Abstand voneinander angeordneten Rollenmänteln, wobei jeder Laserstrahl-Schweißkopf im Inneren der Hohlachse mindestens einer Spannrolle angeordnet ist. Der Spalt zwischen den Rollenmänteln und eine Öffnung in der Hohlachse dienen dabei als Durchgang für den Laserstrahl. In der DE 37 23 611 C2 ist angegeben, dass es in der Regel ausreichend ist, wenn ein

einziger Schweißkopf in einer der beiden sich gegenüberliegenden Spannrollen vorgesehen ist. In Bezug auf das Verschweißen

besonders dicker Bleche oder Bänder wird dort aber im Hinblick auf die dafür erforderliche Energie zudem als zweckmäßige

Ausgestaltung vorgeschlagen, jeweils mindestens einen

Schweißkopf in den auf beiden Seiten der Bänder bzw. Bleche angeordneten Spannrollen vorzusehen und/oder mehrere Schweißköpfe in einer auf einer Bandseite angeordneten

Spannrolle in Bandlaufrichtung versetzt zueinander anzuordnen. Des Weiteren ist in der DE 101 31 883 B4 ein Verfahren zum

Verschweißen von Metallbauteilen beschrieben, bei welchem die Metallbauteile im Schweißnahtbereich von beiden Seiten mit Hilfe mindestens jeweils eines Schweißstrahls, insbesondere

Laserstrahls im Wärmeleitungsmodus über im Wesentlichen den gesamten Schweißnahtquerschnitt aufgeschmolzen werden, wobei eine Relativbewegung zwischen den Metallbauteilen und dem

Schweißstrahl erfolgt, und wobei die Schmelzbadbereiche der auf gegenüberliegenden Seiten der Metallbauteile einwirkenden

Schweißstrahlen mit Hilfe einer entsprechenden relativen

Anordnung der Positionen der Schweißstrahlen in Schweißnahtrichtung zumindest teilweise überlappend erzeugt werden.

Beim Verschweißen von beschichteten, eine Dicke im Bereich von 0,6 mm bis 3,0 mm aufweisenden Karosserieblechen mittels eines auf die Oberseite der Bleche einwirkenden Laserstrahls entsteht insbesondere auf der dem Laserschweißkopf abgewandten Blechseite erheblicher Schmutzanfall. Die Schmutzpartikel werden mit hoher Dynamik nach unten abgestrahlt. In existierenden Schweißanlagen gemäß der DE 37 23 611 C2 wird dieser Schmutz durch

wassergekühlte Strahlfallen bzw. Absaugeinrichtungen

aufgefangen. Dies gelingt jedoch in der Praxis nicht

vollständig, so dass von Zeit zu Zeit eine manuelle Reinigung zur Entfernung des angesammelten Schmutzes erforderlich ist. Ein weiteres Problem beim kontinuierlichen Verschweißen von

Blechen in einer Anlage gemäß der DE 37 23 611 C2 besteht darin, dass die zu verschweißenden Bleche spaltbehaftet sind. Die Spaltbreite beträgt beispielsweise bis ca. 0,2 mm. Der Spalt ist zwar sehr schmal, dennoch kann ein relativ großer Anteil der

MY/js 091839WO 1. Februar 2011 Laserstrahlung beim Schweißen durch den Spalt hindurch treten. Ein gegenüberliegender zweiter Schweißkopf wäre somit beim

Schweißen einem ständigen Laserstrahlbeschuss ausgesetzt und müsste deshalb in geeigneter Weise geschützt werden. Dieses Problem wird noch durch den Umstand verschärft, dass in einer Produktionsanlage aufgrund von Reaktionszeiten in der Steuerung sowie Toleranzen im Blech und in der Schweißmaschine kein exaktes Ein- bzw. Ausschalten der Laserstrahlung am Anfang und am Ende des Bleches möglich ist. Dies bedeutet, dass

gegebenenfalls jeweils am Anfang und am Ende des

Schweißvorganges die volle Laserleistung an den zu

verschweißenden Blechen vorbei nach unten schießt. Eine

gegenüberliegende Anordnung von zwei Schweißpunkten bzw.

Laserschweißköpfen ist daher bei einer kontinuierlich

schweißenden Anlage gemäß der DE 37 23 611 C2 technisch kaum realisierbar.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung bzw. ein Verfahren zum kontinuierlichen Verschweißen von auf Stoß geführten Bändern anzugeben, die auch bei dünnen Bändern bzw. Blechen die Herstellung einer gleichmäßigen und relativ glatten Schweißnaht ermöglichen, und dies mit deutlich höherer Schweißgeschwindigkeit als es herkömmliche

Schweißanlagen dieser Art können.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 bzw. ein Verfahren mit den

Merkmalen des Anspruchs 8 gelöst.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist mindestens zwei

Schweißköpfe auf, die beidseits der zu verschweißenden Bänder bzw. Bleche und in Laufrichtung der Bänder bzw. Bleche versetzt zueinander angeordnet sind, so dass die Auftreffstellen der Schweißstrahlen (Energiestrahlen) auf die zu verschweißenden Band- bzw. Längskanten voneinander mindestens um das Maß des

MY/js 091839WO 1. Februar 2011 halben Außendurchmessers der dem ersten Energiestrahl zugewandten Spannrolle beabstandet sind.

Der Abstand der beidseitigen Schweißstellen ist somit so groß bemessen, dass der zweite der mindestens zwei Schweißköpfe weder in der den ersten Schweißkopf umgebenden Spannrolle noch in der derselben gegenüberliegenden Spannrolle angeordnet ist.

Dementsprechend ist das erfindungsgemäße Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei Schweißköpfe in

Laufrichtung der Bänder bzw. Bleche versetzt zueinander

angeordnet werden, so dass die Auftreffstellen der Energiestrahlen auf die zu verschweißenden Band- bzw. Längskanten voneinander mindestens um das Maß des halben Außendurchmessers der dem ersten Energiestrahl zugewandten Spannrolle beabstandet sind, und dass die Energiestrahlleistungen der mindestens zwei Schweißköpfe so eingestellt werden, dass sich die durch den jeweiligen Energiestrahl erzeugte Schmelzbadeindringtiefe nicht über eine Teildicke der zu verschweißenden Bänder bzw. Bleche oder, bei Bändern bzw. Blechen mit unterschiedlichen Dicken, nicht über eine Teildicke des dünneren der zu verschweißenden Bänder bzw. Bleche hinaus erstreckt.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung und das entsprechende

sequentielle Schweißverfahren ermöglichen ein kontinuierliches Verschweißen von auf Stoß geführten Bändern bzw. Blechen an den Stoßkanten mit hoher Schweißgeschwindigkeit. Dabei lassen sich selbst bei dünnen Bändern bzw. Blechen gleichmäßige und relativ glatte Schweißnähte realisieren. Bei entsprechenden

Schweißversuchen an Stahlblechen, die eine Dicke von ca. 0,8 mm bzw. 1,5 mm aufwiesen, konnten mit identischen

Laserstrahlleistungen Schweißgeschwindigkeiten gegenüber dem konventionellen einseitigen Verfahren gesteigert, sogar nahezu verdoppelt werden und Geschwindigkeiten größer 15 m/min erzielt

MY/js 091839WO 1. Februar 2011 werden. Die so hergestellten Schweißnähte hatten eine gleichmäßige und glatte Oberfläche.

Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung der

Schweißstellen in einem Abstand, der mindestens dem Maß des halben Außendurchmessers der dem ersten Energiestrahl

zugewandten Spannrolle entspricht, ist, dass durch diese räumliche Trennung praktisch zwei von einander getrennte

Schweißprozesse stattfinden und nicht eine Überlagerung von zwei Prozessen in einem Punkt (Bereich) . Hierdurch wird das

Einstellen bzw. Optimieren der Prozessparameter wesentlich erleichtert .

Eine weitere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung sieht vor, dass deren Schweißköpfe so angeordnet sind, dass die Auftreffstellen ihrer Energiestrahlen auf die zu verschweißenden Band- bzw. Längskanten um einen Betrag im Bereich von 15 cm bis 200 cm, vorzugsweise im Bereich von 50 cm bis 120 cm voneinander beabstandet sind.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die an der

Unterseite der Bänder bzw. Bleche angreifende Spannrolle beispielsweise als Speichenradkonstruktion ausgeführt ist und mit axialem Abstand voneinander angeordnete Rollenmäntel aufweist. Beim Schweißen von Tailored Blanks bzw. entsprechender Bänder aus Metallbändern mit unterschiedlicher

Werkstoffeigenschaft und/oder Dicke ist eine sehr hohe

Genauigkeit hinsichtlich des so genannten vertikalen

Kantenversatzes erwünscht. Beim kontinuierlichen Schweißen in einer Anlage gemäß der DE 37 23 611 C2 unterliegt insbesondere die untere Spannrolle (Basisrolle) einer erheblichen

Wärmebelastung. Durch die Ausführung der Spannrolle in Form eines Speichenrades wird die Formstabilität der Spannrolle

MY/js 091839WO 1. Februar 2011 wesentlich verbessert, so dass die Wärmebelastung nicht zu einem Verziehen der Spannrolle und daraus resultierenden Toleranzen bezüglich des Kantenversatzes führt. Andere Ausführungsformen der Spannrollen sind ebenfalls denkbar.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung sieht vor, dass benachbart zu den Spannrollen

Rollenträger mit Antriebsrollen zur Förderung der zu

verschweißenden Bänder bzw. Bleche angeordnet sind. Diese

Ausgestaltung ermöglicht eine sehr exakte Steuerung des

Vorschubes der Bänder bzw. Bleche relativ zu den Schweißköpfen. In diesem Zusammenhang sieht die Erfindung ferner vor, dass die Rollenträger beweglich gelagert und mit mindestens einem Antrieb versehen sind, mittels dem die Rollenträger parallel zu den Drehachsen der Spannrollen verfahrbar sind. Hierdurch wird die Möglichkeit einer Justierung der Lage der zu verschweißenden Band- bzw. Längskanten relativ zu den Spannrollen bzw. der Energiestrahlachse geschaffen. Die Justierung kann durch eine entsprechende Steuerung des dem verfahrbaren Rollenträger zugeordneten Antriebes erfolgen. Eine vorteilhafte Weiterbildung dieser Ausgestaltung sieht einen an einer Steuerung

angeschlossenen Sensor zur Erfassung der Lage der zu

verschweißenden Band- bzw. Längskanten vor, wobei die Steuerung in Abhängigkeit der von dem Sensor erfassten Lage der Band- bzw. Längskanten den Antrieb der Rollenträger steuert. Hierdurch wird eine automatische Justierung der Lage der zu verschweißenden Band- bzw. Längskanten relativ zu der Energiestrahlachse realisiert . Alternativ können zur Förderung der zu verschweißenden Bänder bzw. Bleche auch Ketten mit beispielsweise Mitnehmerstiften verwendet werden. Des Weiteren können in der erfindungsgemäßen Vorrichtung auch Förderer verwendet werden, die mittels Klemm-

MY/js 091839WO 1. Februar 2011 bzw. Spannmitteln die zu verschweißenden Bänder bzw. Bleche zu den Auftreffstellen der Energiestrahlen transportieren.

Bezüglich des erfindungsgemäßen Schweißverfahrens besteht eine vorteilhafte Ausgestaltung ferner darin, dass die mindestens zwei Schweißköpfe in Abhängigkeit des Werkstoffes, der Dicke und/oder der Vorschubgeschwindigkeit der zu verschweißenden Bänder bzw. Bleche mit unterschiedlicher Energiestrahlleistung betrieben werden, so dass sich an den beiden Seiten der zu verschweißenden Bänder bzw. Bleche unterschiedliche

Eindringtiefen der Schmelzbadbereiche ergeben. Die

Energiestrahlleistungen bzw. Eindringtiefen der

Schmelzbadbereiche können so gewählt werden, dass beispielsweise beim Verschweißen von beschichteten Metallblechen ein Abstrahlen von Schweißpartikeln (Schmutzpartikeln) weitestgehend

unterdrückt wird. Vor allem können dabei die Energiestrahlleistungen bzw. Eindringtiefen der Schmelzbadbereiche so gewählt werden, dass mit dem ersten der mindestens zwei

Energiestrahlen (Laserstrahlen) bereits eine ausreichend feste Schweißverbindung erzeugt wird, die nachfolgend einen

unerwünschten vertikalen Kantenversatz verhindert.

In diesem Zusammenhang sieht das erfindungsgemäße Verfahren insbesondere vor, dass mit dem ersten Schweißkopf und dem mindestens einen zweiten Schweißkopf Schmelzbadeindringtiefen erzeugt werden, die um mindestens 10%, vorzugsweise mindestens 20% überlappen, wobei vorzugsweise an beiden Auftreffstellen der Energiestrahlen die gleiche Energie eingetragen wird. Je nach Dicke und/oder Werkstoffgüte der zu verschweißenden Bänder bzw. Bleche kann durch diese Ausgestaltung des erfindungsgemäßen

Verfahrens die Schweißgeschwindigkeit nahezu verdoppelt werden.

MY/js 091839WO 1. Februar 2011 Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer mehrere Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung: Fig. 1 eine erfindungsgemäße Schweißvorrichtung mit einer ersten Spannrollenstation und einer in Bandlaufrichtung nachfolgenden zweiten Spannrollenstation, in Seitenansicht; Fig. 2 die erste Spannrollenstation der Schweißvorrichtung der Fig. 1, in einer Vertikalschnittansicht, wobei die oberen Spannrollen mit einer Laserschweißeinrichtung versehen sind; Fig. 3 die zweite Spannrollenstation der Schweißvorrichtung der Fig. 1, in einer Vertikalschnittansicht, wobei die untere Spannrolle mit einer zweiten

Laserschweißeinrichtung versehen ist; Fig. 4 einen Abschnitt zweier an ihren Stoßkanten

miteinander verschweißter Bänder oder Bleche mit einer ersten von oben durchgeführten Schweißung, in Vertikalschnittansicht; und Fig. 5 den Abschnitt der Bänder oder Bleche der Fig. 4 mit einer von unten durchgeführten zweiten Schweißung, wiederum in Vertikalschnittansicht.

Die m Fig. 1 dargestellte Vorrichtung (Anlage) umfasst aus Rollenbahnen gebildete Führungsmittel 1, 2, mit denen zwei miteinander zu verschweißende Bleche oder Bänder 3, 4 unter spitzem Winkel derart zusammengeführt werden, dass sie im

Bereich zwischen zwei Spannrollen 5, 6 mit ihren einander zugewandten Kanten auf Stoß liegen. Die obere Spannrolle 5 i

MY/js 091839 O 1. Februar 2011 mittels einer Schwinge 7 an einem Maschinenportal 8 schwenkbar und damit höhenverstellbar gegenüber der unteren Spannrolle 6 gelagert. Zur Einstellung der Höhe der Spannrolle 5 dient ein hydraulisch betätigbarer Stellzylinder 9, der ebenfalls an dem Maschinenportal 8 angeschlagen ist.

Die obere Spannrolle 5 ist frei drehbar an der Schwinge 7 gelagert, während die untere, in einem Lagerbock 10 gelagerte Spannrolle 6 vorzugsweise durch einen in der Zeichnung nicht dargestellten Antrieb angetrieben wird. Die Schwinge 7 weist zwei unabhängig voneinander schwenkbare Arme auf, die jeweils eine Hälfte 5.1, 5.2 der Spannrolle 5 tragen (vgl. Fig. 2) . Dies ermöglicht die Einstellung auf unterschiedliche dicke Bleche bzw. Bänder 3, 4.

Die oberen Spannrollen 5.1, 5.2 haben jeweils eine Hohlachse (nicht gezeigt) mit einem darauf kugelgelagerten Rollenmantel 11, 12. Die Rollenmäntel 11, 12 sind mit axialem Abstand voneinander angeordnet und bilden zwischen sich einen Spalt 13. Die obere Hohlachse ist im Bereich des Spaltes 13 zur Bildung ~ eines korrespondierenden Spaltes geteilt, während die untere Spannrolle (Basisrolle) 6 als Speichenradkonstruktion ausgeführt ist und mit axialem Abstand voneinander angeordnete Rollenmäntel 14, 15 aufweist. Die nicht näher dargestellte

Speichenradkonstruktion der unteren Spannrolle 6 ist auf einer im Wesentlichen durchgehenden Hohlachse (nicht gezeigt) drehbar gelagert. Im oberen Bereich weist letztere eine dem Spalt 16 zwischen den unteren Rollenmänteln 14, 15 zugewandte Öffnung auf, in der eine Abführvorrichtung (nicht gezeigt) für die Abfuhr von Schweißdämpfen und/oder abgestrahlten

Schweißpartikeln (Schmutzpartikeln) angeordnet ist. Ferner in der unteren Spannrolle 6 zwischen der Speichenradkonstruktion eine Zufuhrvorrichtung (nicht gezeigt) für Inertgas angeordnet. Y/js 091839WO 1. Februar 2011 Über die Zufuhrvorrichtung und den Spalt 16 lässt sich Inertgas zur Schweißstelle fördern.

Die Ränder 17, 18 der oberen Rollenmäntel 11, 12 sind umlaufend abgeschrägt. Diese Ausgestaltung ermöglicht ein nahes

Heranrücken des Schweißkopfes 19 an die Schweißstelle. In der axial geteilten Hohlachse der oberen Spannrolle 5 ist ein

Stellantrieb vorgesehen, der den Schweißkopf 19 einer

Laserschweißeinrichtung in drei senkrecht zueinander

verlaufenden Achsen bewegen kann. Der Laserstrahl 20 wird über eine mehrere Umlenkspiegel 21, 22, 23 aufweisende Optik in den Schweißkopf 20 geleitet, der mit einem nicht dargestellten Fokussierelement , beispielsweise einer Fokussierlinse versehen ist. Alternativ, insbesondere zur Reduzierung der Teile, kann zur Einkopplung der Energieleistung ein Lichtleiterkabel verwendet werden, das mit einem Nd-YAG-Laser verbunden ist. Zur Steuerung des Stellantriebes kann eine Messeinrichtung zur Überwachung der Schweißfuge vorgesehen sein, die beispielsweise aus einer Strahlungsquelle, insbesondere einem Laser, und einem Sensor, insbesondere einer Diodenzeilenkamera bestehen kann. Die Signale des Sensors werden einer Auswerteeinrichtung zugeführt, die die Größe und/oder Lage des Schweißspaltes (Fügestoßes) in Bezug auf Solllage und/oder Sollbreite ermittelt und bei einer Soll-/Istwertabweichung Steuerimpulse an den Stellantrieb gibt, der entsprechend den Schweißkopf 19 nachführt. Die konische

Erweiterung 17, 18 des Innenumfangs der oberen Rollenmäntel 11, 12 zu ihren einander zugewandten, den Spalt 13 begrenzenden Seiten hin ermöglicht eine schräge Ausrichtung des Laserstrahls 20 auf den Fügestoß ohne dass der Laserstrahl 20 durch einen der Rollenmäntel 11, 12 behindert wird. Eine schräge Ausrichtung des Laserstrahls 20 ist beim Verschweißen von unterschiedlichen dicken Bändern üblich. Beim Verschweißen gleich dicker Bleche oder Bänder wird der Laserstrahl 20 dagegen üblicherweise senkrecht auf den Fügestoß 24 gerichtet.

MY/js 091839WO 1. Februar 2011 Die in Fig. 1 dargestellte Schweißvorrichtung ist ferner mit einem zweiten Schweißkopf 25 versehen, der auf der Unterseite der Bänder 3, 4 und in Laufrichtung der Bänder 3, 4 versetzt zum ersten Schweißkopf 19 angeordnet ist. Die beiden Schweißköpfe 19, 25 sind so zueinander angeordnet sind, dass die

Auftreffstellen 26, 27 ihrer Laserstrahlen 20, 28 auf die zu verschweißenden Band- bzw. Längskanten beispielsweise um ca. 800 mm bis 1200 mm, vorzugsweise 900 mm bis 1000 mm voneinander beabstandet sind.

Der zweite Schweißkopf 25 ist in einer in Laufrichtung der Bänder 3, 4 nachfolgenden Spannrolle 30 vorgesehen, die frei drehbar in einem ortsfesten Lagerbock 31 gelagert ist. Die Spannrolle 30 weist wiederum eine Hohlachse mit einem darauf kugelgelagerten Rollenmantel 32 auf. Die dem Laserstrahl 28 zugewandte Seite des Rollenmantels 32 ist ebenfalls konisch ausgebildet, so dass der Laserstrahl 28 ohne Behinderung durch den Rollenmantel schräg auf den Fügestoß 24 ausgerichtet werden kann, falls auf der Unterseite der zu verschweißenden Bänder 3, 4 bzw. Bleche ein Stufensprung (Dickensprung) vorhanden ist. In Fig. 3 befinden sich die Unterseiten der zu verschweißenden Bänder 3, 4 jedoch in einer Ebene, sodass der Laserstrahl 28 senkrecht auf den Fügestoß 24 bzw. die Bänder 3, 4 ausgerichtet ist. Der von einem nicht dargestellten Resonator erzeugte

Laserstrahl 28 wird über Umlenkspiegel 33, 34, 35 und eine nicht näher dargestellte Fokussiereinrichtung, beispielsweise eine Fokussierlinse , auf den Fügestoß 24 geleitet. Alternativ kann auch ein Lichtleiterkabel verwendet werden, um die Teilezahl zu reduzieren.

Der Spannrolle 30 ist eine obere Spannrolle 36 zugeordnet, die einen deutlich kleineren Außendurchmesser als die untere

Spannrolle 30 aufweist und frei drehbar an einem hydraulisch

MY/js 091839 O 1. Februar 2011 betätigbaren Stellzylinder 37 gelagert ist, der an einem

Ausleger 38 angeschlagen ist, der wiederum an dem Maschinenportal 8 montiert ist. Die Höhe der oberen Spannrolle 36 kann somit in Abhängigkeit der Dicke des einzuspannenden Bandes 3 eingestellt werden.

Benachbart zu den Spannrollen 5, 6 sind Antriebsrollen 39 zur Förderung der zu verschweißenden Bänder 3, 4 angeordnet. Die Antriebsrollen 39 sind in mindestens einem brückenartig

ausgebildeten Rollenträger (nicht gezeigt) gelagert. Der

Rollenträger ist beweglich gelagert und mit einem nicht

dargestellten Antrieb versehen, mittels dem er parallel zu den Drehachsen der Spannrollen 5, 6, 30, 36 verfahren werden kann. Dem Rollenträger ist ein (nicht dargestellter) Sensor

(Nahtfolgesensor) zur Erfassung der Lage der zu verschweißenden Band- bzw. Längskanten zugeordnet. Das Sensorsignal wird an eine (nicht dargestellte) Auswerteeinheit bzw. Steuerung gegeben, die in Abhängigkeit der erfassten Lage der Band- bzw. Längskanten den Antrieb des Rollenträgers steuert. Werden mit der

erfindungsgemäßen Vorrichtung Bänder 3, 4 mit unterschiedlichen Dicken verschweißt, so wird als Nahtfolgesensor vorzugsweise ein taktiler Sensor verwendet. Alternativ kann das Signal des

Nahtfolgesensors zur Regelung des Laserstrahls 28 verwendet werden. Diese Ausführung kann dann zum Einsatz kommen, wenn der Platzbedarf zwischen den Schweißköpfen 19, 25 bzw. den

Auftreffstellen 26, 27 der Energiestrahlen 20, 28 gering ist. Eine entsprechende Ausführung ist jedoch auch bei größeren Abständen möglich. Die Figuren 4 und 5 veranschaulichen das Grundprinzip des erfindungsgemäßen sequentiellen Schweißverfahrens. Mit dem ersten Schweißkopf 19 wird am Fügestoß 24 von oben ein erster Schmelzbad- bzw. Schweißnahtbereich 40 erzeugt. Die

Eindringtiefe des Schmelzbadbereiches 40 beträgt ca. 60% der

MY/js 091839WO 1. Februar 2011 Dicke des Bleches bzw. Bandes 3, 4, wobei sich beim Verschweißen von unterschiedlich dicken Blechen oder Bändern 3, 4 die anteilige Eindringtiefe an der Dicke des dünneren Bleches/Bandes orientiert. Zeitlich versetzt zu der ersten Schweißung der Bänder/Bleche 3, 4 erfolgt dann die zweite Schweißung an der

Unterseite der Bänder/Bleche 3, 4. Die Eindringtiefe des zweiten bzw. unteren Schmelzbadbereiches 41 wird so gewählt, dass sie in den ersten Schweißnahtbereich 40 eindringt. Durch diese

beidseitige Schweißung ist ein Durchschweißen des Fügestoßes 24 nicht mehr erforderlich. Dadurch kann der Verlust von

Laserleistung verringert werden. Insbesondere ermöglicht die erfindungsgemäße zeitlich versetzte Schweißung eine Reduzierung des Energieeintrages. Die Reduzierung des Energieeintrages wirkt sich positiv auf die zu verbindenden Bänder bzw. Bleche 3, 4 aus, da hierdurch die Wärmeeinflusszone begrenzt werden kann. Dies wiederum wirkt sich günstig auf die mechanischen Eigenschaften der so verschweißten Bänder bzw. Blechen 3, 4 aus.

Zur Verwirklichung der Erfindung können bereits bestehende Schweißanlagen, die beispielsweise entsprechend der DE 37 23 611 C2 ausgeführt sind, mit einem zweiten Schweißkopf 25 nebst Anbauteilen (Spannrollen 30, 36, Stellzylinder 37, Ausleger 38) als Nachrüstsatz ergänzt werden.

MY/js 091839WO 1. Februar 2011




 
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