GRABOSCH, Matthias (Südekumweg 6b, Bovenden, 37120, DE)
GRÖSCHE, Dennis (Steinweg 15a, Göttingen, 37077, DE)
WALTER, Fabian (Reinhäuser Landstr. 43, Göttingen, 37083, DE)
GRABOSCH, Matthias (Südekumweg 6b, Bovenden, 37120, DE)
GRÖSCHE, Dennis (Steinweg 15a, Göttingen, 37077, DE)
| Patentansprüche 1. Vorrichtung (1) zur Entgasung wassriger Medien mit einem das zu entgasende Medium enthaltenden ersten Behälter (2) , einem mit dem ersten Behälter (2) über eine erste Leitung (9) verbundenen Entgasungsmodul (4), einem mit dem Entgasungsmodul (4) über eine zweite Leitung (10) verbundenen zweiten Behälter (7) zur Aufnahme des entgasten Mediums, wobei in der ersten Leitung (9) ein einen Rückfluss vom Entgasungsmodul (4) zum ersten Behälter (2) verhinderndes Rückschlagventil (3) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass in der zweiten Leitung (10) eine den Gasdurchtritt verhindernde hydrophile Membran (5, 5' ) angeordnet ist, dass zwischen dem Entgasungsmodul (4) und der hydrophilen Membran (5) ein Abzweig mit einem hydrophoben Entgasungsfilter (24, 24') zum Auslass von Gas angeordnet ist, dass eine dritte Leitung (11) vorgesehen ist, die zwischen dem ersten Behälter (2) und dem ersten Rückschlagventil (3) mit der ersten Leitung (9) und zwischen dem zweiten Behälter (7) und der hydrophilen Membran (5) mit der zweiten Leitung (10) verbunden ist, und dass in der dritten Leitung (11) zwischen dem ersten Rückschlagventil (3) und der hydrophilen Membran (5) ein einen Fluss in Richtung zweiten Behälter (7) verhinderndes zweites Rückschlagventil (6) angeordnet ist . Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die hydrophile Membran (5' ) und der hydrophobe Entgasungsfilter (13') in einem gemeinsamen Filtergehäuse (21) angeordnet sind. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der hydrophobe Entgasungsfilter (24) als eine hydrophobe Membran (13) ausgebildet ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Entgasungsmodul (4) hydrophobe Membranhohlfasern (20) aufweist, über die das zu entgasende Medium leitbar ist, wobei an der Außenseite der Membran ein Unterdrück anlegbar oder ein Trägergas über die Membran leitbar ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Behälter (2) Teil einer Umkehrosmoseanlage (8) und das zu entgasende Medium Wasser ist, welches von C02 befreit werden soll. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Umkehrosmoseanlage (8) ein Umkehrosmosemodul (16) aufweist, das über die dritte Leitung (11) mit Medium aus dem zweiten Behälter (7) rückspülbar ist. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Behälter (7) einen Füllstandssensor (19) aufweist, der mit einer elektronischen Steuereinheit (17) der Umkehrosmoseanlage (8) in Verbindung steht. 8. Verfahren zur Entgasung wässriger Medien, bei dem einem Entgasungsmodul (4) aus einem ersten Behälter (2) das zu entgasende wässrige Medium über ein Rückschlagventil (3) zugeführt und nach Verlassen des Entgasungsmoduls (4) das entgaste wässrige Medium in einen drucklosen zweiten Behälter (7) abgeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass das entgaste wässrige Medium über eine hydrophile Membran (5) dem zweiten Behälter (7) zugeleitet wird, wobei über eine der hydrophilen Membran (5) st omaufwärts vorgelagerte hydrophobe Membran (13) Gas entweichen kann, und dass bei Bedarf unter Umgehung des Entgasungsmoduls (4) Medium aus dem zweiten Behälter (7) über ein zweites Rückschlagventil (6) in den ersten Behälter (2) rückführbar ist. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Medium über eine dem ersten Behälter (2) nachgeordnete Pumpe (14) und ein der Pumpe (14) nachgeordnetes Umkehrosmosemodul (16) , die eine Umkehrosmoseanlage (8) bilden, dem Entgasungsmodul (4) über das erste Rückschlagventil (3) zugeleitet wird. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass nach Erreichen eines vorgegebenen Füllstandes im zweiten Behälter (7) die Umkehrosmoseanlage (8) einen Spülzyklus startet und Medium zur Rückspülung des Umkehrosmosemoduls (16) aus dem zweiten Behälter (7) ansaugt . |
Beschreibung
Gebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Entgasung
wässriger Medien mit einem das zu entgasende Medium
enthaltenden ersten Behälter, einem mit dem ersten Behälter über eine erste Leitung verbundenen Entgasungsmodul, einem mit dem Entgasungsmodul über eine zweite Leitung verbundenen zweiten Behälter zur Aufnahme des entgasten Mediums, wobei in der ersten Leitung ein einen Rückfluss vom Entgasungsmodul zum ersten Behälter verhinderndes Rückschlagventil angeordnet ist .
Die Erfindung betrifft weiterhin Verfahren zur Entgasung wässriger Medien, bei dem einem Entgasungsmodul aus einem ersten Behälter das zu entgasende wässrige Medium über ein Rückschlagventil zugeführt und nach Verlassen des
Entgasungsmoduls das entgaste wässrige Medium in einen drucklosen zweiten Behälter abgeleitet wird.
Stand der Technik
Aus der JP 2008-006393 A ist eine Vorrichtung und ein
Verfahren zur Entgasung wässriger Medien bekannt. Dabei wird aus einem ersten Behälter mit nachgeschalteter Pumpe und Umkehrosmoseanlage das zu entgasende Medium über ein
Rückschlagventil einem Entgasungsmodul zugeführt. Das aus dem Entgasungsmodul austretende Medium wird über ein
Entlastungsventil einem zweiten Behälter zugeführt.
Nachteilig bei dieser bekannten Vorrichtung ist, dass eine Rückführung von Flüssigkeit aus dem zweiten Behälter zu dem ersten Behälter hin nicht möglich ist. Damit ist es
beispielsweise auch nicht möglich, das dem ersten Behälter stromabwärts nachgeschaltete Umkehrosmosemodul durch eine zeitweise Rückführung von Medium aus dem zweiten Behälter zu spülen. Ein Verzicht auf das dem Entgasungsmodul
stromaufwärts vorlagerte Rückschlagventil würde zu einem unerwünschten Eintrag von Gas in das System führen.
Aufgabenstellung
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die
bekannten Vorrichtungen und Verfahren zur Entgasung von wässrigen Medien so zu verbessern, dass eine einfache
Möglichkeit besteht, zumindest zeitweise Flüssigkeit aus dem zweiten Behälter in den ersten Behälter zurückzuführen, ohne Gas in das System einzubringen.
Darstellung der Erfindung
Diese Aufgabe bezüglich der Vorrichtung wird in Verbindung mit dem Oberbegriff des Anspruches 1 dadurch gelöst, dass in der zweiten Leitung eine den Gasdurchtritt verhindernde hydrophile Membran angeordnet ist, dass zwischen dem Entgasungsmodul und der hydrophilen Membran ein Abzweig mit einem hydrophoben Entgasungsfilter zum Auslass von Gas angeordnet ist, dass eine dritte Leitung vorgesehen ist, die zwischen dem ersten Behälter und dem ersten Rückschlagventil mit der ersten Leitung und zwischen dem zweiten Behälter und der hydrophilen Membran mit der zweiten Leitung verbunden ist, und dass in der dritten Leitung zwischen dem ersten Rückschlagventil und der hydrophilen Membran ein einen Fluss in Richtung des zweiten Behälters verhinderndes zweites
Rückschlagventil angeordnet ist.
Durch die Anordnung von zwei Rückschlagventilen und der
Kombination von hydrophiler Membran und hydrophoben
Entgasungsfilter wird sicher erreicht, dass sich das
Entgasungsmodul abschaltet, sobald ein Unterdruck an dem Entgasungsmodul bzw. seiner Membran anliegt. Damit wird zuverlässig erreicht, dass bei Anlagen mit wechselndem Druck kein Gas in das blasenfrei zu haltende System gelangt. Eine derartige Vorrichtung arbeitet ohne elektrische
Volumenstromsteuerung .
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die hydrophile Membran und der hydrophobe Entgasungsfilter in einem Bauteil angeordnet. Der hydrophobe Entgasungsfilter ist bevorzugt als eine hydrophobe Membran ausgebildet. Das eine Bauteil kann dabei aus einem Filtergehäuse bestehen, indem eine plissiert Filterkerze mit einer hydrophilen Membran angeordnet ist. Solange diese Membran unterhalb des so genannten Bubble Points betrieben wird, ist diese
wasserbenetzte Membran nicht für Gasblasen durchlässig. Um aber eventuell auftretendes Gas von der Membran fernzuhalten, ist am Filtergehäuse der Umfiltratseite in einem Abzweig der hydrophobe Filter bzw. die hydrophobe Membran angeordnet. Gas, welches die Membranfiltration behindern würde, lässt sich über diesen so genannten Entgasungsfilter leicht
entfernen .
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das Entgasungsmodul hydrophobe Membranhohlfasern auf, über die das zu entgasende Medium leitbar ist, wobei an der Außenseite der Membran ein Unterdruck anlegbar oder ein
Trägergas (Stripgas) über die Membran leitbar ist. Solange der Druck stromaufwärts des ersten Rückschlagventils größer ist als der Druck im Entgasungsmodul, ist das
Rückschlagventil geöffnet und das wässrige Medium kann über die hydrophile Membran in den zweiten Behälter transportiert werden .
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung ist der erste Behälter Teil einer
Umkehrosmoseanlage und das zu entgasende Medium ist Wasser, welches von CO2 befreit werden soll. Die Umkehrosmoseanlage weist dabei ein Umkehrosmosemodul auf, das über die dritte Leitung mit Medium aus dem zweiten Behälter rückspülbar ist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist hierbei den Vorteil auf, dass eine Rückspülung des Umkehrosmosemoduls möglich ist, ohne Gas in das System einzusaugen.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung weist der zweite Behälter einen Füllstandssensor auf, der mit einer elektronischen Steuereinheit der
Umkehrosmoseanlage in Verbindung steht. Durch den Füllstandssensor im zweiten Behälter lässt sich die
Rückspülung des Umkehrosmosemoduls der Umkehrosmoseanlage in Abhängigkeit von dem Füllstand im zweiten Behälter
durchführen .
Die Aufgabe bezüglich des Verfahrens wird in Verbindung mit dem Oberbegriff des Anspruches 8 dadurch gelöst, dass das entgaste wässrige Medium über eine hydrophile Membran dem zweiten Behälter zugeleitet wird, wobei über eine der hydrophilen Membran stromaufwärts vorgelagerte hydrophobe Membran Gas entweichen kann, und dass bei Bedarf unter
Umgehung des Entgasungsmoduls Medium aus dem zweiten Behalte über ein zweites Rückschlagventil in den ersten Behälter rückführbar ist.
Wenn das Medium aus dem zweiten Behälter zum ersten Behälter hin rückgeführt werden soll, erzeugt die stromaufwärts angeordnete Pumpe einen Unterdruck, der zum Verschließen des ersten Rückschlagventils führt. Gleichzeitig wird durch die dem Entgasungsmodul stromabwärts nachgeschaltete hydrophile Membran sichergestellt, dass durch den in der dritten Leitun befindlichen Saugdruck kein Gas aus dem Entgasungsmodul in den stromabwärts der hydrophilen Membran gelegenen Bereich des Systems eingesaugt wird. Entsprechend wird durch das zweite Rückschlagventil sichergestellt, dass bei Wechsel des Pumpendrucks, d.h. bei Überdruck das zu entgasende Medium über das erste Rückschlagventil und das Entgasungsmodul geleitet wird und das zu entgasendes Medium nicht direkt in den zweien Behälter strömen kann. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird das Medium über eine dem ersten Behälter nachgeordnete Pumpe und ein der Pumpe nachgeordnetes Umkehrosmosemodul, die eine Umkehrosmoseanlage bilden, dem Entgasungsmodul über das erst Rückschlagventil zugeleitet.
Nach Erreichen eines vorgegebenen Füllstandes im zweiten Behälter startet die Umkehrosmoseanlage einen Spülzyklus, be dem Medium zur Rückspülung des Umkehrosmosemoduls aus dem zweiten Behälter ansaugt wird.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausführungsformen der
Erfindung beispielhaft veranschaulicht sind.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
In den Zeichnungen zeigen:
Figur 1: ein Blockschaltbild einer Vorrichtung zur
Entgasung wässriger Medien mit einem ersten Behälter, der Teil einer Umkehrosmoseanlage ist,
Figur 2 : eine weitere Vorrichtung zur Entgasung wässriger
Medien im Ausschnitt zwischen den Punkten A und der Figur 1, bei der die hydrophile Membran und der hydrophobe Entgasungsfilter in einem
Filtergehäuse angeordnet sind, Figur 3 : ein Blockschaltbild der Vorrichtung von Figur 1 zwischen den Punkten A und B mit durch Pfeile dargestellter Förderrichtung im Entgasungszustand und
Figur 4 : ein Blockschaltbild der Vorrichtung von Figur 3 mit durch Pfeile dargestellter Förderrichtung im
Rückspülzustand .
Beschreibung der Äusführungsbeispiele
Eine Vorrichtung 1 zur Entgasung wässriger Medien besteht im Wesentlichen aus einem ersten Behälter 2, einem ersten
Rückschlagventil 3, einem Entgasungsmodul 4, einer
hydrophilen Membran 5, einem zweiten Rückschlagventil 6 und einem zweiten Behälter 7.
Entsprechend dem Ausführungsbeispiel der Figur 1 ist der erste Behälter 2 Teil einer Umkehrosmoseanlage 8, über die er mit dem Leitungspunkt A der Vorrichtung 1 verbunden ist. Der erste Behälter 2 bzw. der erste Leitungspunkt A ist über eine erste Leitung 9, in der das erste Rückschlagventil 3
angeordnet ist, mit dem Entgasungsmodul 4 verbunden. Das Entgasungsmodul 4 ist über eine zweite Leitung 10, in der die hydrophile Membran 5 angeordnet ist, mit einem zweiten
Leitungspunkt B und weiter mit dem zweiten Behälter 7
verbunden. Eine dritte Leitung 11 verbindet die erste Leitung 9 zwischen dem ersten Leitungspunkt A und dem ersten
Rückschlagventil 3 mit der zweiten Leitung 10 zwischen dem zweiten Leitungspunkt B und der hydrophilen Membran 5. Zwischen dem Entgasungsmodul 4 und der hydrophilen Membran 5 ist über einen Abzweig 12 der zweiten Leitung 10 ein
hydrophober Entgasungsfilter 24, der eine hydrophobe Membran 13 aufweist, angeordnet. Während das erste Rückschlagventil 3 stromaufwärts in Richtung des ersten Behälters 2 seine
Sperrwirkung aufweist, weist das zweite Rückschlagventil 6 stromabwärts in Richtung des zweiten Behälters 7 seine
Sperrwirkung auf.
Während die hydrophile Membran 5 den Durchtritt von Gas verhindert, verhindert die hydrophobe Membran 13 den
Durchtritt von wässrigen Medium.
Die Umkehrosmoseanlage 8 weist stromabwärts vom ersten
Behälter 2 eine Pumpe 14 auf, die über eine Pumpleitung 15 mit einem Umkehrosmosemodul 16 verbunden ist, das seinerseits stromabwärts mit dem ersten Leitungspunkt A verbunden ist. Die Umkehrosmoseanlage 8 weist eine elektronische Steuerung 17 auf, die unter anderem die Pumpe 14 steuert und die über eine Signalleitung 18 mit einem im zweiten Behälter 7
angeordneten Füllstandssensor 19 verbunden ist.
Das Entgasungsmodul 4 ist als ein sogenannter
Membrankontraktor ausgebildet. Dabei wird das zu entgasende wässrige Medium über hydrophobe Membranhohlfasern 20
geleitet. An der Außenseite der Membranen liegt entweder ein Unterdruck an oder ein Trägergas (Stripgas) wird über die Membranen geleitet. Grundsätzlich ist es auch möglich, bei Unterdruck ein Stripgas zu verwenden. Bedingt durch den
Partialdruck des Kohlendioxids C0 2 erfolgt im wässrigen
Medium eine Passage des Gases durch die Membran. Das wässrige Medium bzw. Wasser der Umkehrosmoseanlage ist somit von C0 2 und anderen gelösten Gasen abgereichert . Für Flüssigkeiten ist die hydrophobe Membran der Membranhohlfasern 20 eine Barriere .
Entsprechend dem Ausführungsbeispiel der Figur 2 sind die hydrophile Membran 5' und der hydrophobe Entgasungsfilter 24' oder die hydrophobe Membran 13' in einem gemeinsamen
Filtergehäuse 21 angeordnet.
Dem Entgasungsmodul 4 wird über eine Zuleitung 22 ein
Stripgas zugeführt, das über Ableitung 23 wieder abgeführt wird .
Figur 3 zeigt einen Entgasungsvorgang, bei dem der Druck bei Punkt A größer als der Gasdruck im Entgasungsmodul 4 ist. D.h. das wässrige Medium strömt von Punkt A über das dem Rückschlagventil 3 durch das Entgasungsmodul 4 und die hydrophile Membran 13 zu Punkt B. Der hydrophobe
Entgasungsfilter 13 bildet gegen das wässrige Medium eine Barriere .
Das Ausführungsbeispiel der Figur 4 zeigt einen
Rückspülvorgang. Wenn der Druck bei dem ersten Leitungspunkt A kleiner als der Gasdruck im Entgasungsmodul 4 ist, strömt das wässrige Medium vom zweiten Leitungspunkt B am
Entgasungsmodul 4 vorbei direkt über das zweite
Rückschlagventil 6 zu dem ersten Leitungspunkt A. Am
Entgasungsmodul 4 liegt dabei ein Unterdruck an, der Gas durch die hydrophoben Membranhohlfasern 20 des
Entgasungsmoduls ansaugt. Dies geschieht, bis die Gasphase die hydrophile Membran 5, 5' erreicht. Da die hydrophile Membran 5 einen Bubble Point von über ein bar hat, bildet diese Membran eine Barriere für das Gas. Gasblasen können so nicht zu dem ersten Leitungspunkt A und weiter gelangen.
Bezugszeichenliste
1 Vorrichtung
2 erster Behälter
3 erstes Rückschlagventil
4 Entgasungsmodul
5, 5' hydrophile Membran
6 zweites Rückschlagventil
7 zweiter Behälter
8 Umkehrosmoseanlage
9 erste Leitung
10 zweite Leitung
11 dritte Leitung
12 Abzweig
13, 13' hydrophobe Membran
14 Pumpe von 8
15 Pumpleitung
16 Umkehrosmosemodul
17 elektronische Steuerung
18 Signalleitung
19 Füllstandssensor
20 hydrophobe Membranhohlfaser
21 Filtergehäuse von 5', 13'
22 Zuleitung
23 Ableitung
24, 24' Entgasungsfilter
A erster Leitungspunkt
B zweiter Leitungspunkt
