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Title:
DEVICE AND METHOD FOR PERFORATING A FILM TUBE AND FOR LABELLING BOTTLES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/146273
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device and a method for perforating a film tube. According to the invention, a tear-off perforation unit for producing sleeve-like tube segments and a venting perforation unit for producing at least one venting perforation per tube segment are provided. Due to the fact that a setting means is further provided for setting a conveying distance which is effective between the venting perforation unit and the tear-off perforation unit, the position of the venting perforations with respect to the tubular segments can be variably adjusted in the longitudinal direction, even for a continuous feed of the film tube.

Inventors:
SCHEIBENPFLUG, Robert (Böhmerwaldstr. 5, Neutraubling, 93073, DE)
SCHERL, Stefan (Böhmerwaldstr. 5, Neutraubling, 93073, DE)
EGGL, Thomas (Böhmerwaldstr. 5, Neutraubling, 93073, DE)
Application Number:
EP2016/050455
Publication Date:
September 22, 2016
Filing Date:
January 12, 2016
Export Citation:
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Assignee:
KRONES AG (Böhmerwaldstrasse 5, Neutraubling, 93073, DE)
International Classes:
B26D9/00; B26F1/00; B26F1/08; B26F1/10; B26F3/00; B31B1/00; B65C3/06; B26D7/00
Foreign References:
EP2529905A12012-12-05
DE202004013947U12005-02-17
EP0691190A21996-01-10
US20070167304A12007-07-19
US6418827B12002-07-16
DE20104972U12002-04-25
Attorney, Agent or Firm:
GRÜNECKER PATENT- UND RECHTSANWÄLTE PARTG MBB (Leopoldstrasse 4, München, 80802, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Vorrichtung zum Perforieren eines Folienschlauchs (2), umfassend: ein Abreißperforati- onswerk (7) zum Herstellen von Abreißperforationen (5), die den Folienschlauch in aneinander hängende Schlauchsegmente (2c) unterteilen; ein Entlüftungsperforationswerk (8) zum Herstellen wenigstens einer Entlüftungsperforation (6) pro Schlauchsegment; und ein Einstellmittel (9) zum Einstellen eines zwischen dem Entlüftungsperforationswerk und dem Abreißperforationswerk wirksamen Förderabstands (10).

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , wobei das Einstellmittel (9) eine zwischen dem Entlüftungsperforationswerk (8) und dem Abreißperforationswerk (7) ausgebildete Umlenkrolle (19) umfasst, die in einer Förderebene (2d) des Folienschlauchs (2) verstellbar ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei das Einstellmittel (9) einen Schlaufenpuffer mit verstellbarem Abstand zwischen wenigstens zwei Umlenkrollen (19, 21) umfasst.

4. Vorrichtung nach einem der vorigen Ansprüche, wobei das Einstellmittel (9) eine Linearführung (23) zum Verschieben des Entlüftungsperforationswerks (8) umfasst.

5. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorigen Ansprüche, wobei das Entlüftungsperforationswerk (8) stromaufwärts des Abreißperforationswerks (7) ausgebildet ist.

6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Entlüftungsperforationswerk (8) ausgebildet ist, die Entlüftungsperforation (6) bei kontinuierlichem Vorschub (2a) des Folienschlauchs (2) herzustellen.

7. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorigen Ansprüche, wobei das Entlüftungsperforationswerk (8) eine mittels Servomotor (16) angetriebene Schneidwalze (14) und/oder Gegenschneidwalze (15) umfasst.

8. Vorrichtung nach Anspruch 7, wobei der Servomotor (16) derart steuerbar ist, dass eine an der Schneidwalze (14) ausgebildete Querschneide (14a) taktweise und den Folienschlauch (2) perforierend mit dem Folienschlauch mitläuft.

9. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorigen Ansprüche, ferner mit einer Steuereinheit (17) zum Synchronisieren wenigstens eines Arbeitstakts des Entlüftungsperforationswerks (8) mit je einem Arbeitstakt des Abreißperforationswerks (7).

10. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorigen Ansprüche, wobei das Abreißperforati- onswerk (7) zum Herstellen von quer, insbesondere orthogonal, an dem Folienschlauch (2) verlaufenden Abreißperforationen (5a) ausgebildet ist. 1. Etikettenspender (30) mit der Vorrichtung (1) nach wenigstens einem der vorigen Ansprüche und ferner mit einem Fördermittel (33) zum Beschleunigen eines am Folienschlauch (2) jeweils vorauslaufenden Schlauchsegments (2c'), um dieses vom Folienschlauch abzureißen und/oder als Etikettenhülse (3) auszuschießen.

12. Verfahren zum Perforieren eines Folienschlauchs (2), bei dem der Folienschlauch durch Herstellen von Abreißperforationen (5) in aneinander hängende Schlauchsegmente (2c) unterteilt wird, und bei dem wenigstens eine Entlüftungsperforation (6) pro Schlauchsegment hergestellt wird, wobei ein Abstand (2e) zwischen den Entlüftungsperforationen und benachbarten Abreißperforationen durch Verändern eines zwischen Wirklinien (7a, 8a) für die Herstellung der Abreißperforationen und der Entlüftungsperforationen definierten wirksamen Förderabstands (10) für den Folienschlauch eingestellt wird.

13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei die Abreißperforationen (5) und die Entlüftungsperforationen (6) während eines kontinuierlichen Vorschubs (2a) des Folienschlauchs (2) hergestellt werden, insbesondere gleichzeitig.

14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, wobei die zeitliche Abfolge von Arbeitstakten zur Herstellung der Abreißperforationen (5) und der Entlüftungsperforationen (6) in Abhängigkeit von einer Abtastung des Folienschlauchs (2) hinsichtlich darauf vorhandener Schnittmarken (2b) und/ oder Merkmalen eines Druckbilds gesteuert wird.

15. Etikettierverfahren für Behälter (4) mit Etikettenhülsen (3), die von einem gemäß dem Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14 perforierten Folienschlauch (2) entlang der Abreißperforationen (5) abgerissen werden, wobei ein zwischen den Etikettenhülsen (3) und den Behältern (4) beim Etikettieren vorhandenes Luftpolster (34) durch die Entlüftungsperforation (6) entweicht.

Description:
VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM PERFORIEREN EINES FOLIENSCHLAUCHS UND ZUM ETIKETIEREN VON FLASCHEN

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Ver ahren zum Perforieren eines Folienschlauchs mit Abreißperforationen und mit Entlüftungsperforationen.

Für die Etikettierung von Behältern, wie beispielsweise Flaschen, ist es beispielsweise aus der DE 201 049 72 U1 bekannt, hülsenförmige Etiketten von einem endlos zugeförderten Folienschlauch abzuschneiden und von oben über die Behälter zu schießen. Zu diesem Zweck wird der Folienschlauch über einen Auffaltdorn gezogen und mittels Förderrollen axial von diesem abgestoßen. Beim Abschneiden der Etikettenhülsen von dem Folienschlauch muss dessen Transport kurz unterbrochen werden, um einen sauberen Schnitt zu ermöglichen.

Aus der EP 1 634 817 B1 ist es ferner bekannt, an hülsenförmigen Schrumpfetiketten Entlüftungsperforationen auszubilden, die beim Aufschrumpfen der Etikettenhülsen über konkaven Behälterkonturen das Entweichen eines dazwischen liegenden Luftpolsters ermöglichen. Die Entlüftungsperforationen werden bei ruhendem Folienschlauch hergestellt, beispielsweise mittels einer von einem stationären pneumatischen Zylinder betätigten Schneide, und zwar während der für das Abschneiden der einzelnen Etiketten ohnehin nötigen Förderpause.

Aufgrund der unvermeidlichen Herstellungstoleranzen von Folienschläuchen und des zunehmenden Bedarfs für sehr dünnwandige Etikettenhülsen lässt sich die Vereinzelung der Etiketten durch Schneiden jedoch oft nur mit qualitativ unbefriedigendem Ergebnis durchführen. Es wurde daher beispielsweise in der DE 10 2011 076863 A1 vorgeschlagen, die Etikettenhülsen nicht von dem Folienschlauch abzuschneiden, sondern daran zuerst Querperforationen auszubilden und an diesen nacheinander Etikettenhülsen mittels Förderrollen abzureißen und auf die Behälter oder geeignete Etikettierungsstationen zu schießen.

Vorteilhaft ist hierbei insbesondere, dass die durch derartige Abreißperforationen gebildeten Trennlinien nicht von den Maßtoleranzen des Folienschlauchs abhängen, und dass die Vereinzelung bei kontinuierlichem Vorschub des Folienschlauchs möglich ist. Entlüftungsperforationen dagegen können bisher nur bei ruhendem Folienschlauch hergestellt werden, so dass die Vorteile zusätzlicher Abreißperforationen dann nur teilweise zum Tragen kommen.

Es besteht daher Bedarf für Vorrichtungen und Verfahren zum qualitativ und/ oder quantitativ verbesserten Vereinzeln von Etikettenhülsen mit Entlüftungsperforationen von einem Folienschlauch, für das Etikettieren von Behältern, wie beispielsweise Getränkeflaschen.

Die gestellte Aufgabe wird mit einer Vorrichtung gemäß Anspruch 1 gelöst. Demnach eignet sich die Vorrichtung zum Perforieren eines Folienschlauchs. Die Vorrichtung umfasst ein Ab- reißperforationswerk zum Herstellen von Abreißperforationen, die den Folienschlauch in aneinander hängende Schlauchsegmente unterteilen, und ein Entlüftungsperforationswerk zum Herstellen wenigstens einer Entlüftungsperforation pro Schlauchsegment. Erfindungsgemäß umfasst die Vorrichtung ein Einstellmittel zum Einstellen eines zwischen dem Entlüftungsperforationswerk und dem Abreißperforationswerk wirksamen Förderabstands für den Folienschlauch.

Unter einem Herstellen von Abreißperforationen ist zu verstehen, dass an dem Folienschlauch quer verlaufende Trennlinien ausgebildet werden, an denen der Folienschlauch durch Abreißen zu Etikettenhülsen vereinzelt werden kann. Die Abreißperforationen könnten auch als quer an dem Folienschlauch verlaufende Einkerbungen ausgebildet sein. Anders gesagt handelt es sich bei den Abreißperforationen bzw. Trennlinien um eine gezielte Schwächung der Schlauchwand, insbesondere gegenüber einer in Längsrichtung einwirkende Zugspannung, so dass sich einzelne Etikettenhülsen durch diese von dem Folienschlauch abreißen lassen. Es handelt sich somit um einen vorbereitenden Schritt für die Vereinzelung zu Etikettenhülsen, indem Sollreißlinien zwischen noch aneinander hängenden Etikettenhülsen erzeugt werden.

Unter einer Entlüftungsperforation ist wenigstens ein Durchgangsloch in der Wand des Folien- schlauchs zu verstehen, durch das Luft, die beim Aufschrumpfen oder beim elastischen Anschmiegen zwischen Behälter und der vereinzelten Etikettenhülse vorhanden ist, entweichen kann.

Unter dem wirksamen Förderabstand zwischen dem Entlüftungsperforationswerk und dem Abreißperforationswerk ist der Förderabstand zu verstehen, der zwischen an dem Entlüftungsperforationswerk und dem Abreißperforationswerk ausgebildeten Schneiden zum Zeitpunkt ihres Einwirkens auf den Folienschlauch besteht. Bei gleichzeitiger Betätigung des Entlüftungsperfo- rationswerks und des Abreißperforationswerks und bei konstantem Vorschub des Folien- schlauchs entspricht der wirksame Förderabstand dem Abstand zwischen der Abreißperforation bzw. Trennlinie und der gleichzeitig im Folienschlauch ausgebildeten Entlüftungsperforation. Die Schneiden der beiden Perforationswerke müssen jedoch nicht gleichzeitig betätigt werden. Ausreichend ist eine zeitlich mit einem bekannten Vorschub des Folienschlauchs synchronisierte Betätigung der Schneiden.

Durch das Einstellen des wirksamen Förderabstands lässt sich die Position der Entlüftungsperforationen in Längsrichtung des Folienschlauchs bezogen auf die Abreißperforationen bzw. Trennlinien einstellen. Beispielsweise lassen sich die Entlüftungsperforationen jeweils gezielt an einer Stelle der Etikettenhülsen platzieren, wo sie von einem Druckbild kaschiert werden. Vorzugsweise umfasst das Einstellmittel wenigstens eine zwischen dem Entlüftungsperforationswerk und dem Abreißperforationswerk ausgebildete Umlenkrolle, die in einer Förderebene des Folienschlauchs verstellbar ist. Darunter ist eine Ebene zu verstehen, innerhalb der der Folienschlauch wenigstens einmal mittels der Umlenkrolle umgelenkt wird. Im Gegensatz dazu erfolgt eine Spurregelung des Folienschlauchs im Wesentlichen senkrecht zur Förderebene.

Die Umlenkrolle ist vorzugsweise in der Förderebene verschiebbar, kann aber auch an einem Ausleger geschwenkt werden. Eine derartige Umlenkrolle lässt sich auf einfache Weise in eine Förderstrecke zwischen dem Entlüftungsperforationswerk und dem Abreißperforationswerk integrieren. Zudem kann das Einstellmittel vergleichsweise platzsparend und mit geringem Konstruktionsaufwand hergestellt werden.

Vorzugsweise ist das Einstellmittel als Schlaufenpuffer mit verstellbarem Abstand zwischen wenigstens zwei Umlenkrollen ausgebildet. Ein derartiger Schlaufenpuffer lässt sich beispielsweise mittels einer verschiebbaren und einer insbesondere feststehenden Umlenkrolle auf einfache und leicht zu bedienende Weise bereitstellen.

Vorzugsweise umfasst das Einstellmittel eine Linearführung zum Verschieben des Entlüftungsperforation swerks. Eine Linearführung lässt sich einfach und exakt einstellen. Zudem wird eine lediglich eindimensionale Verstellung ermöglicht und somit die Führung des Folienschlauchs insgesamt vereinfacht.

Vorzugsweise ist das Entlüftungsperforationswerk stromaufwärts des Abreißperforationswerks ausgebildet. Dies erleichtert insbesondere ein Nachrüsten bestehender Etikettenspender mit einem zusätzlichen Entlüftungsperforationswerk. Stromaufwärts des Abreißperforationswerks lassen sich das Entlüftungsperforationswerk und das Einstellmittel, insbesondere Umlenkrollen, vergleichsweise unproblematisch in die Förderstrecke des Folienschlauchs integrieren.

Vorzugsweise ist das Entlüftungsperforationswerk ausgebildet, die Entlüftungsperforation bei kontinuierlichem Vorschub des Folienschlauchs herzustellen. Dies ermöglicht eine besonders schnelle und effiziente Vereinzelung und Perforierung von Etikettenhülsen.

Vorzugsweise umfasst das Entlüftungsperforationswerk eine mittels Servomotor angetriebene Schneidwalze und/ oder Gegenschneidwalze. An der Schneidwalze vorhandene, insbesondere gezahnte Querschneiden lassen sich dann gezielt gegen den vorbeilaufenden Folienschlauch fahren. Die Schneidwalze und/ oder Gegenschneidwalze ist/ sind, insbesondere gemeinsam, mittels Zahnriemen, Reibrad oder dergleichen, oder auch direkt von dem Servomotor angetrieben. Vorzugsweise ist der Servomotor derart steuerbar, dass eine an der Schneidwalze ausgebildete Quersehneide taktweise den Folienschlauch perforierend mit dem Folienschlauch mitläuft. Der Folienschlauch läuft dann beispielsweise zwischen den einzelnen Perforierungen mit geringem Abstand zur Schneidwalze und Gegenschneidwalze, und beide Walzen werden gemeinsam taktweise angetrieben, so dass die Querschneide nur beim Perforieren unter Vorschubgeschwindigkeit des Folienschlauchs mitläuft und diesen gegen die Gegenschneidwalze drückt und perforiert. Vorzugsweise erzeugt die Querschneide dabei mehrere quer zum Folienschlauch aneinander gereihte Durchgangslöcher. Somit lässt sich eine Querreihe von Entlüftungsperforationen während eines kontinuierlichen Vorschubs des Folienschlauchs präzise und effizient erzeugen.

Vorzugsweise ist wenigstens je ein Arbeitstakt des Entlüftungsperforationswerks mit je einem Arbeitstakt des Abreißperforationswerks synchronisierbar. Ein Arbeitstakt des Abreißperforati- onswerks umfasst definitionsgemäß das Herstellen einer Trennlinie zwischen benachbarten Schlauchsegmenten. Ein Arbeitstakt des Entlüftungsperforationswerks umfasst vorzugsweise das Herstellen einer Entlüftungsperforation oder einer Querreihe von Entlüftungsperforationen.

Die Arbeitstakte des Abreißperforationswerks werden vorzugsweise durch Abtasten des Folienschlauchs hinsichtlich auf dem Folienschlauch vorhandener Schnittmarken oder hinsichtlich eines charakteristischen Merkmals eines sich periodisch auf dem Folienschlauch wiederholenden Druckbilds ausgelöst. Die Arbeitstakte des Entlüftungsperforationswerks werden dann in einem festgelegten zeitlichen Bezug zu den Arbeitstakten des Abreißperforationswerks ausgelöst, insbesondere gleichzeitig.

Es ist auch möglich, mehrere Arbeitstakte des Entlüftungsperforationswerks an je einen Arbeitstakt des Abreißperforationswerks zu koppeln, beispielsweise falls mehrere Querreihen von Entlüftungsperforationen nacheinander mit unterschiedlichen Querschneiden des Entlüftungsperforationswerks innerhalb eines Schlauchsegments hergestellt werden sollen. Unabhängig von der Anzahl der Entlüftungsperforationen oder Querreihen, kann deren Abstand zu den Abreißperforationen bzw. Trennlinien gezielt eingestellt und reproduzierbar eingehalten werden.

Vorzugsweise ist das Abreißperforationswerk zum Herstellen von quer an dem Folienschlauch verlaufenden Abreißperforationen zwischen den Schlauchsegmenten ausgebildet. Hierbei sind unter Abreißperforationen vorzugsweise Reihen von Durchgangslöchern zu verstehen.

Es wären allerdings auch Abreißperforationen in Form von Abreißkerben denkbar, also Einschnitte mit einer Schnitttiefe, die geringer ist als die Wandstärke des Folienschlauchs. Letzteres kommt bei vergleichsweise dickwandigen Folienschläuchen in Betracht, insbesondere wenn ein Ausfransen der vereinzelten Etikettenhülsen entlang der Trennlinien vermieden werden soll. Hierzu wäre beispielsweise die Gegenschneidwalze durch eine zweite Schneidwalze zu ersetzen, um Abreißkerben von außen auf beiden Seiten des längs gefalteten Folienschlauchs zu erzeugen.

Vorzugsweise ist die erfindungsgemäße Vorrichtung Bestandteil eines Etikettenspenders, der ferner ein Fördermittel zum Beschleunigen eines am Folienschlauch jeweils vorauslaufenden Schlauchsegments umfasst, um letzteres vom Folienschlauch abzureißen und/ oder als Etikettenhülse auszuschießen. Dies kombiniert in besonders vorteilhafter Weise das Herstellen von Entlüftungsperforationen und Sollreißlinien, das Vereinzeln zu Etikettenhülsen und das Spenden auf zu etikettierende Behälter bei kontinuierlichem Vorschub des Folienschlauchs.

Die gestellte Aufgabe wird ebenso mit einem Verfahren gemäß Anspruch 12 gelöst. Demnach umfasst dieses einen Schritt, in dem ein Folienschlauch durch Herstellen von Abreißperforationen in aneinander hängende Schlauchsegmente unterteilt wird, und einen Schritt, in dem wenigstens eine Entlüftungsperforation pro Schlauchsegment hergestellt wird. Erfindungsgemäß wird ein Abstand zwischen den Entlüftungsperforationen und benachbarten Abreißperforationen durch Verändern eines zwischen Wirklinien für die Herstellung der Abreißperforationen und der Entlüftungsperforationen definierten Förderabstands für den Folienschlauch eingestellt. Unter dem wirksamen Förderabstand ist ein Abstand entlang des Folienschlauchs zwischen Einwirkorten der für die Abreißperforation und die Entlüftungsperforation jeweils wirksamen Schneiden zu verstehen.

Vorzugsweise werden die Abreißperforationen bzw. Trennlinien und die Entlüftungsperforationen während eines kontinuierlichen Vorschubs des Folienschlauchs hergestellt, insbesondere gleichzeitig. Dies ermöglicht eine besonders schnelle und exakte Vereinzelung von Etikettenhülsen und folglich eine effiziente Etikettierung von Behältern.

Vorzugsweise wird die zeitliche Abfolge von Arbeitstakten zur Herstellung der Abreißperforationen bzw. Trennlinien und der Entlüftungsperforationen in Abhängigkeit von einer Abtastung des Folienschlauchs hinsichtlich darauf vorhandener Schnittmarken und/ oder Merkmalen eines Druckbilds gesteuert. Zu diesem Zweck ist beispielsweise ein optischer Sensor vorhanden, mit dem Schnittmarken und/ oder Druckmerkmale erkannt werden können. Der Sensor könnte beispielsweise als Sensorzeile oder als Kamera ausgebildet sein. Somit lassen sich die Trennlinien und Entlüftungsperforationen exakt an den Schnittmarken und/ oder Druckmerkmalen ausrichten. Der Folienschlauch ist beispielsweise ein Schrumpfschlauch oder ein zum Zwecke der Etikettierung elastisch verformbarer Folienschlauch. Die Abreißperforationen bzw. Trennlinien werden darin von quer verlaufenden Reihen von Perforationslöchern gebildet. Denkbar wären auch beidseitig quer verlaufenden Kerben. Je nach Dicke und Material des Folienschlauchs lassen sich somit für ein Abreißen der Etikettenhülsen in Längsrichtung geeignete Sollreißlinien im Folienschlauch erzeugen.

Somit lassen sich Behälter in vorteilhafter Weise mit Etikettenhülsen etikettieren, die von einem erfindungsgemäß perforierten Folienschlauch entlang der Trennlinien abgerissen werden, wobei ein zwischen den Etikettenhülsen und den Behältern beim Etikettieren, beispielsweise beim Aufschrumpfen oder elastischen Anschmiegen der Etikettenhülse, vorhandenes Luftpolster durch die Entlüftungsperforation entweicht.

Eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Etikettenspenders mit einem Abreißperforations- werk und einem Entlüftungsperforationswerk; und

Fig. 2 eine schematische seitliche Ansicht eines perforierten Folienschlauchs in einem Förderabschnitt zwischen dem Entlüftungsperforationswerk und dem Abreißperforations- werk.

Wie die Fig. 1 erkennen lässt, ist die Vorrichtung 1 zum Perforieren eines Folienschlauchs 2 in einer bevorzugten Ausführungsform Bestandteil eines Etikettenspenders 30 zum Aufschießen von Etikettenhülsen 3 auf zu etikettierende Behälter 4. Die Etikettenhülsen 3 werden entlang Trennlinien bzw. Abreißperforationen 5 von dem Folienschlauch 2 durch Abreißen vereinzelt und weisen jeweils wenigstens eine Entlüftungsperforation 6 auf.

Zum Herstellen der Trennlinien bzw. Abreißperforationen 5 umfasst die Vorrichtung 1 ein Ab- reißperforationswerk 7 und zum Herstellen der Entlüftungsperforationen 6 ein Entlüftungsperforationswerk 8. Zwischen diesen ist ein Einstellmittel 9 vorhanden, mit dem ein zwischen dem Entlüftungsperforationswerk 8 und dem Abreißperforationswerk 7 wirksamer Förderabstand 10 eingestellt werden kann. Wie die Fig. 2 in der Draufsicht auf den Folienschlauch 2 verdeutlicht, ist der wirksame Förderabstand 10 zwischen orthogonal zum Vorschub 2a des Folienschlauchs 2 verlaufenden Wirklinien 7a, 8a des Abreißperforationswerks 7 und des Entlüftungsperforati- onswerks 8 definiert. Im Ausführungsbeispiel umfasst das Abreißperforationswerk 7 zu beiden Seiten des Folien- schlauchs 2 liegend eine Schneidwalze 11 mit insbesondere gezahnten Querschneiden 11 a und eine Gegenschneidwalze 12, die in an sich bekannter Weise derart zusammenwirken, dass jeweils eine der Querschneiden 11a während eines Arbeitstakts des Abreißperforationswerks 7 vorübergehend mit dem Folienschlauch 2 mitläuft und diesen dabei mit Durchgangslöchern perforiert und/ oder einkerbt. Zu diesem Zweck ist die Schneidwalze 1 1 und/ oder die Gegenschneidwalze 12 von einem Servomotor 13 direkt (schematisch angedeutet) oder mittels Riemen, Reibrad oder dergleichen (nicht dargestellt) angetrieben.

Das Entlüftungsperforationswerk 8 umfasst auf entgegengesetzten Seiten des Folienschlauchs 2 liegend eine Schneidwalze 14 mit insbesondere gezahnten Querschneiden 14a und eine Gegenschneidwalze 15, die derart zusammenwirken, dass jeweils wenigstens eine der Querschneiden 14a während eines Arbeitstakts des Entlüftungsperforationswerks 8 vorübergehend mit dem Folienschlauch 2 mitläuft und diesen dabei mit Durchgangslöchern perforiert. Zu diesem Zweck ist die Schneidwalze 14 und/ oder die Gegenschneidwalze 15 von einem Servomotor 16 beispielsweise mittels Riemen 16a, Reibrad 16b (schematisch angedeutet) oder direkt (nicht dargestellt) angetrieben.

Die Arbeitstakte des Abreißperforationswerks 7 und des Entlüftungsperforationswerks 8 werden von einer Steuereinheit 17 ausgelöst, vorzugsweise in Abhängigkeit von Signalen eines Sensors 18, der den Folienschlauch 2 beispielsweise stromabwärts des Abreißperforationswerks 7 abtastet, um in regelmäßigen Abständen vorhandene Schnittmarken 2b und/oder Merkmale eines sich auf dem Folienschlauch 2 regelmäßig wiederholenden Druckbilds (nicht dargestellt) zu erkennen. Der Sensor 18 ist vorzugsweise ein optischer Sensor, beispielsweise eine Kamera oder eine Sensorzeile.

Der Folienschlauch 2 wird vorzugsweise kontinuierlich und insbesondere mit konstanter Geschwindigkeit gefördert, beispielsweise von wenigstens einer Förderwalze 24, so dass sich die Trennlinien bzw. Abreißperforationen 5 in Abhängigkeit von den erkannten Schnittmarken 2b und/oder Druckmerkmalen während des Vorschubs 2a des Folienschlauchs 2 in einem bekannten Abstand von dem Sensor 18 gezielt und reproduzierbar herstellen lassen. Die Abreißperforationen 5 sind Sollreißlinien für die Vereinzelung zu den Etikettenhülsen 3 und begrenzen entsprechende Schlauchsegmente 2c.

Das Einstellmittel 9 kann in einer Förderebene 2d des Folienschlauchs 2 verstellt werden und umfasst dazu beispielsweise wenigstens eine verstellbare Umlenkrolle 19, die vorzugsweise auf einer Linearführung 20 verschiebbar gelagert ist. Die Förderebene 2d verläuft in der Fig. 1 pa- rallel zur Zeichenebene und in der Fig. 2 orthogonal zur Zeichenebene. Ein Verschiebeweg 19a der Umlenkrolle 19 bis in eine (gestrichelt angedeutete) alternative Position ist in der Fig. 1 schematisch und beispielhaft angedeutet. In der alternativen Position würde sich der wirksame Förderabstand 10 dabei um das Doppelte des Verschiebewegs 19a verkürzen.

Das Einstellmittel 9 ist vorzugsweise als Schlaufenpuffer ausgebildet, der wenigstens eine verstellbare Umlenkrolle 19 und wenigstens eine weitere Umlenkrolle 21 umfasst, die dann bei der Anpassung des wirksamen Förderabstands 10 vorzugsweise nicht verstellt wird.

Wie die Fig. 1 ferner schematisch andeutet, kann das Einstellmittel 9 ergänzend oder alternativ zum Verschieben des Entlüftungsperforationswerks 8 gegenüber dem Abreißperforationswerk 7 ausgebildet sein, um auf diese Weise den wirksamen Förderabstand 10 zu ändern. Das Einstellmittel 9 umfasst dann beispielsweise eine Montageplatte 22 für das Entlüftungsperforati- onswerk 8, die entlang einer Linearführung 23 verschoben werden kann.

Das Einstellmittel 9 kann manuell betätigbare und arretierbare Linearführungen 20, 23 umfassen. Ebenso kann das Einstellmittel 9 motorisch betätigt werden. Ebenso könnte das Einstellmittel 9 einen schwenkbaren Verstellmechanismus umfassen, insbesondere für die Umlenkrolle 19, beispielsweise um eine (schematisch angedeutete) Schwenkachse 19b. Am Einstellmittel 9 können eine Skala für den Verschiebeweg 19a und/oder ein Positionsgeber vorhanden sein (nicht dargestellt).

Die Arbeitsweise der Vorrichtung 1 und das Verstellen des wirksamen Förderabstands 10 in einen alternativen Wert 10' ist in der Fig. 2 in einer Draufsicht auf den Folienschlauch 2 dargestellt. Im Beispiel wird der wirksame Förderabstand 10 zwischen den Wirklinien 7a, 8a mit dem Einstellmittel 9 verkürzt. Dadurch ändert sich die Längsposition der mit dem Entlüftungsperfora- tionswerk 8 entlang der Wirklinie 8a hergestellten Entlüftungsperforationen 6 bezüglich der mit der Abreißperforationswerk 7 entlang der Wirklinie 7a hergestellten Abreißperforationen 5. Wird der wirksame Förderabstand 10 beispielsweise auf den alternativen Wert 10' verkleinert, so liegen die derart hergestellten Entlüftungsperforationen 6' näher an der jeweils vorauslaufenden Trennlinie bzw. Abreißperforation 5. Die Abstände zwischen den Abreißperforationen 5 bleiben dabei im Beispiel unverändert.

Da der Folienschlauch 2 im Wesentlichen tangential an den Schneidwalzen 11 , 14 und den Ge- genschneidwalzen 13, 15 entlang läuft, fallen die Wirklinien 7a, 8a (in der Draufsicht auf den Folienschlauch 2) mit den Drehachsen der Schneidwalzen 11 , 14 zusammen. Der wirksame Förderabstand 10 kann daher auch als der Förderabstand zwischen den Drehachsen der Schneidwalzen 11 , 14 verstanden werden. Vorzugsweise koppelt die Steuereinheit 17 genau einen Arbeitstakt des Entlüftungsperforationswerks 8 an je einen Arbeitstakt des Abreißperforationswerks 7. Es wird dann pro Trennlinie bzw. Abreißperforation 5, und somit pro Etikettenhülse 3, eine Entlüftungsperforation 6 oder eine Querreihe von Entlüftungsperforationen 6 erzeugt.

Es wäre aber auch möglich, wenigstens zwei Arbeitstakte des Entlüftungsperforationswerks 8 an je einen Arbeitstakt des Abreißperforationswerks 7 zu koppeln, um auf diese Weise die Anzahl der Entlüftungsperforationen 6 pro Etikettenhülse 3 zu erhöhen und die Entlüftungsperforationen 6 bzw. Querreihen von Entlüftungsperforationen 6 in Längsrichtung auf der jeweiligen Etikettenhülse 3 gezielt und für alle Etikettenhülsen 3 gleichermaßen zu verteilen. Dies ist in der Fig. 2 unten für zwei während aufeinander folgender Arbeitstakte des Entlüftungsperforationswerks 8 hergestellte Reihen von Entlüftungsperforationen 6" angedeutet.

Unabhängig davon könnte die Querschneide 14a auch selbst mehrreihig gezahnt ausgebildet sein, um pro Arbeitstakt des Entlüftungsperforationswerks 8 wenigstens zwei Querreihen von Entlüftungsperforationen 6 herzustellen. Ebenso könnte lediglich eine gezahnte Querschneide 14a an der Schneidwalze 14 ausgebildet sein.

Alternativ zu wenigstens einer der Schneidwalzen 11 , 14 wären auch anderweitig, beispielsweise an Schlitten oder Riemen, umlaufende Querschneiden denkbar oder mit bzw. entgegen dem Vorschub 2a oszillierende Querschneiden.

Während eines Arbeitstakts des Entlüftungsperforationswerks 8 wird die gezahnte Querschneide 14a an der dafür vorgesehenen Stelle des Folienschlauchs 2 mit dem Vorschub 2a mitgeführt. Nach dem Herstellen der Entlüftungsperforation 6 wird die Schneidwalze 14 in eine geeignete Drehlage im Sinne einer Warte- und Startposition für den nächsten Arbeitstakt gedreht. Im Anschluss daran kann der nächste Arbeitstakt ausgeführt werden. Je nach Länge der Schlauchsegmente 2c bzw. Etikettenhülsen 3 lassen sich auch mehrere derartige Arbeitstakte des Entlüftungsperforationswerks 8, also ein abwechselndes Positionieren und Mitlaufen der Querschneide 14a, während eines Arbeitstakts des Abreißperforationswerks 7 ausführen.

Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 kann wie folgt gearbeitet werden:

Der Folienschlauch 2 wird kontinuierlich und vorzugsweise mit konstanter Geschwindigkeit von der Förderwalze 24 durch das Entlüftungsperforationswerk 8 und das Abreißperforationswerk 7 gezogen und beispielsweise im Bereich der Förderwalze 24 hinsichtlich der Schnittmarken 2b und/oder charakteristischer Druckmerkmale abgetastet. Anhand eines zuvor festgelegten Sollversatzes der Trennlinien bzw. Abreißperforationen 5 von den Schnittmarken 2b und/oder charakteristischer Druckmerkmalen und unter Berücksichtigung der Geschwindigkeit des Vorschubs 2a werden Auslösezeitpunkte für die Arbeitstakte des Ab- reißperforationswerks 7 berechnet. Durch entsprechende Ansteuerung des Abreißperforations- werks 7 werden die Abreißperforationen 5 in regelmäßiger Abfolge von Arbeitstakten in dem Folienschlauch 2 hergestellt.

Synchronisiert mit dem Arbeitstakt des Abreißperforationswerks 7 und vorzugsweise gleichzeitig wird das Entlüftungsperforationswerk 8 so angesteuert, dass pro gezahnter Querschneide 14a eine Querreihe von Entlüftungsperforation 6 in jedem Schlauchsegment 2c erzeugt wird. Besonders einfach durchzuführen ist eine gleichzeitige Ansteuerung der Servomotoren 13, 16.

Der Abstand 2e zwischen der Entlüftungsperforation 6 bzw. deren Querreihen und benachbarten Abreißperforationen 5 wird am Anfang des Produktionsprozesses durch Verändern des wirksamen Förderabstands 10 eingestellt.

Jedoch wäre auch ein definierter zeitlicher Versatz zwischen den Einwirkzeitpunkten der Querschneiden 1 1a, 14a denkbar, sofern der wirksame Förderabstand 10 bekannt ist. Dieser lässt sich beispielsweise an einer Skala des Einstellmittels 9 ablesen oder aus einem zugehörigen Positionsgeber auslesen. Die Servomotoren 13, 16 werden dann entsprechend zeitlich versetzt angesteuert.

Der segmentierte und perforierte Folienschlauch 2 wird in einem lediglich angedeuteten Bereich 25 vorzugsweise durch einen Schlaufenpuffer (nicht dargestellt) oder dergleichen geführt und anschließend im Etikettenspender 30 mittels Förderrollen 31 über einen Auffaltdorn 32 gezogen. Dort wird das jeweils vorderste Schlauchsegment 2c' unter Beibehalten des Vorschubs 2a mittels eines taktweise beschleunigten Fördermittels 33, das beispielsweise weitere Förderrollen umfassen kann, entlang der nachfolgenden Trennlinie bzw. Abreißperforation 5 abgerissen und zu einer Etikettenhülse 3 vereinzelt. Letztere wird dabei direkt auf einen Behälter 4 oder auf eine Etikettierungsstation (nicht dargestellt) geschossen, die die Etikettenhülsen 3 für die anschließende Übergabe an die Behälter 4 zunächst aufnimmt und spreizt.

Wie die Fig. 1 andeutet, können die Behälter 4, wie beispielsweise Getränkeflaschen, konkav nach innen gewölbte Wandkonturen 4a aufweisen, die mit der Etikettenhülse 3 ein (übertrieben dargestelltes) Luftpolster 34 insbesondere während eines anschließenden Aufschrumpfens oder während eines elastischen Anschmiegens der Etikettenhülse 3 auf dem Behälter 4 einschließen. Die wenigstens eine Entlüftungsperforation 6 ermöglicht dann ein Entweichen des Luftpolsters 34. Die Etikettenhülsen 3 bestehen vorzugsweise aus einem thermisch schrumpffähigen oder zum Zwecke der Etikettierung elastisch verformbaren Kunststoff.

Insbesondere durch Anpassen des wirksamen Förderabstands 10 lassen sich die Entlüftungsperforationen 6 in einem hinsichtlich des erwünschten Erscheinungsbilds geeigneten vertikalen Bereich der Etikettenhülse 3 positionieren.