| JP2005330718 | CONSTRUCTION METHOD OF UNDERWATER FOUNDATION |
| JP09209372 | BASE-ISOLATION FOUNDATION AND STRUCTURE |
| JP62197526 | TRUSSED PILE AND ITS CONSTRUCTION |
Thurner, Günther (Irlbacher Strasse 9 Strasskirchen, D-94342, DE)
Thurner, Martin (Irlbacher Strasse 9 Strasskirchen, D-94342, DE)
Thurner, Günther (Irlbacher Strasse 9 Strasskirchen, D-94342, DE)
Thurner, Martin (Irlbacher Strasse 9 Strasskirchen, D-94342, DE)
| 1. | Verfahren zum Positionieren und Fixieren von Balken (1), insbesondere aus Holz, zur Errichtung von Balkenfundamenten mittels zumindest eines Bodendübels (2) und eines ein Haltemittel zur Festlegung der Position des Balkens (1) aufweisenden Bodendübeleinsatzteils (4). wel ches in einem Halteabschnitt (3) des Bodendübels (2) eingesteckt und dort sowie an dem Balken (1) fixiert wird, folgende Schritte umfassend : Einstellen des an der gewünschten Stelle gesetzten und mit dem Bodendübeleinsaizieil (4) versehenen Bodendübels (2) auf die ge wünschte Höhe ; Andrücken des Balkens (1) in der gewünschten Position an das Haltemittel ; Abnehmen des Balkens (1) und Fixieren des Bodendübeleinsatzteiles (4) an dem Balken (1) entsprechend der durch das angedrückte Haltemittel festgelegten Position ; und Aufsetzen des Balkens (1) mit dem fixierten Bodendübeleinsatzteil (4) auf den Bodendübel (2) durch Einsetzen des Bodendübeleinsatz teils (4) in den Halteabschnitt (3) des Bodendübels (2). |
| 2. | Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem das Bodendübeleinsatzteil (4) im Halteabschnitt (3) des Bodendübels (2) fixiert wird. |
| 3. | Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem das Bodendübelein satzteil (4) durch Verschrauben an dem Balken (1) fixiert wird. |
| 4. | Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem das Bodendübeleinsatz teil (4) an dem Balken (1) verklebt wird. |
| 5. | Vorrichtung zum Positionieren und Fixieren von Balken (1), insbesonde re aus Holz. zur Errichtung von Balkenfundamenten, insbesondere zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 4. mit zumin dest einem Bodendübel (2) und einem Bodendübeleinsatzteil (4). welches in einen Halteabschnitt (3) des Bodendübels (2) einsteckbar und dort fixierbar ist und welches ein Haltemittel zur Festlegung der Position des Balkens (') relativ zu dem Bodendübeleinsatzteil (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das ßodendübeieinsaizteii (4) eine Grundplatte (5) aufweist, an welcher das Haltemittel angebracht ist, wobei das Haltemittel so ausgebildet ist, daß das Bodendübeleinsatzteil (4) am angedrückten Balken (1) zumindest haftend fixiert ist. |
| 6. | Vorrichtung nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, daß das Halte mittel an der Grundplatte (5) anaeordnet ist und zumindest einen Posi tionierdorn (6) aufweist. |
| 7. | Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Halte mittel als eine Klebefläche auf der Grundplatte (5) ausgebildet ist. |
| 8. | Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7. dadurch gekennzeich net. daß die Grundplatte (5) mindestens eine Öffnung (7) zur Aufnahme von Befestigungselementen zur Fixierung des Bodendübeleinsatzteils (4) an dem Balken (1) aufweist. |
| 9. | Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeich net, daß das Bodendübeleinsatzteil (4) mit einem schaftartigen Abschnitt (9) in den Halteabschnitt (3) des Bodendübels (2) einsteckbar ist. |
| 10. | Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Halteab schnitt (3) des Bodendübels (2) eine Klemmschraube (8) zur Fixierung des schaftartigen Abschnitts (9) des Bodendübeleinsatzteiles (4) aufweist. |
Beim Aufstellen und Positionieren von Balken oder dergleichen. beispiels- weise beim Errichten von Balkenfundamenten fuir Gartenhäuser oder Pavil- lons. ergibt sich neben der nötigen horizontalen oder vertikaten Ausrichtung stets das Problem. den oder die verwendeten Balken in ihrer jeweiligen Lage zu positionieren und auch in dieser Lage zu fixieren. Üblicherweise werden zur Fixierung am Boden im Erdreich verankerbare Befestigungs- vornchtungen verwendet, weiche an ihrem oberen freien Ende den Batken tragen. Die Fixierung des Balkens an der Befestigungsvorrichtung erfolgt, nachdem die Befestigungsvorrichtung im Erdreich verankert worden ist. herkömmlicherweise durch direktes Verschrauben, Festnageln oder dergleichen des aufgesetzten Balkens an dem oberen freien Ende der Befestigungsvor- richtung. Die direkte Fixierung an dem Bodendübel weist beim Aufsetzen oder Abnehmen sowie beim exakten Ausrichten des Balkens den Nachteil auf, daß jeweils sämtliche fixierenden Verbindungen mit großem Arbeits- und Zeitaufwand sehr genau gesetzt werden müssen.
In der Praxis haben sich korkenzieherartig in das Erdreich einschraubbare Bodendübel bewährt, auf welchen der Balken direkt fixiert wird ; es können aber prinzipiell auch durch Einbetonieren oder Einschlagen verankerbare Befestigungen Verwendung finden.
Soll nun ein Balken in einer gewünschten Position durch mehrere dieser Bodendübel im Boden fixiert werden, ist es nötig, daß die Bodendübel bei ihrer \/'erankerune im Erdreich exakt auf die gewünschte Höhe und in der gewünschten Position ausgerichtet werden. Ansonsten ist der Balken als Ganzes autgrund der bereits vor dem Eindrehen der Bodendübel am Balken festgelegten Positionierung der fixierenden Befestigungsetemente durch die eventuelle Positionsabweichuna der einzelnen Bodendübel nicht in der vorher festgelegten Position fixierbar. Beim Eindrehvorgang muß daher immer wieder die Position jedes einzelnen Bodendübels nachgeprüft und gegebe- nenfalls eine Abweichung, z. B. aufgrund von Steinen im Erdreich oder ähn- lichem. nacllkorrieiert werden, um die Fixierung des Balkens in der festge- legten Position sicherzustellen. Auch eine geringe Abweichung der Position eines Bodendübels kann nur durch Ändern der Positionierung des entspre- chenden Bodendübels korrigiert werden. Dies kann jedoch zu einem Lockern der Bodendübe im Erdreich führen.
Zusätzliche bewegliche Positioniervorrichtungen als Einsatzteil zwischen Balken und Bodendübe sind zwar als Stand der Technik bekannt, aber deren Konstruktion ist aufwendig und teuer : außerdem muß auch bei Ver- wendung dieser Vorrichtungen eine Positionierung an jedem Bodendübe ! einzeln erfolgen.
Aus der WO 97/08409 desselben Anmelders ist eine Vorrichtung zum vertikalen Anordnen eines pfahl-oder pfostenförmigen Gegenstands bekannt.
Der pfahl-oder pfostenförmige Gegenstand ist dabei mit einer Aufnahmeboh- rung versehen, welche auf einen Haltedorn einer bodenseitigen Befestigungs- vorrichtung, insbesondere eines Bodendübels, aufsteckbar und so fixierbar ist.
Der Haltedorn ist in den Gegenstand eindrückbar. Durch axiales Spiel zwischen dem Haltedorn und der Aufnahmebohrung ist eine vertikale und prinzipiell auch eine horizontale Positionierung des Gegenstands möglich.
Die Vorrichtung der WO 97/08409 hat sich in der Praxis bewährt : gleich- wohl hattet ihr der Nachteil an. daß zum einen die bodenseitigen Befesti- gungsvorrichtungen speziell angeformte Haltedorne erfordern und zum andern die pfahl-oder pfostenförmigen Gegenstände mit entsprechenden Aufnahme- bohrungen versehen werden müssen. Dies schränkt durch die nötigen Vor- arbeiten an den zu fixierenden Gegenständen die Flexibilität in der Anwen- duna der Vorrichtung ein und bedeutet zusätzliche Kosten, zumal keine bodenseitigen Befestigungsvorrichtungen mit standardisiertem Aufnahmeab- schnitt Verwendung finden können.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin. eine preisgünstige und einfache Vorrichtung und ein sicheres und schnelles Verfahren zum Positio- nieren und Fixieren von Balken zu schaffen, welche Positionsabweichungen der Bodendübel in gewissen Grenzen zulassen und dennoch eine exakte Positionieruna ohne Vorarbeiten bei geringem Positionieraufwand an den einzelnen Bodendübeln ermöglichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit den Merkma- len gemäß Anspruch 1 sowie mit einer Vorrichtung mit den Merkmalen gemäß Anspruch 5 gelöst.
Zweckmäßige Weiterbildungen sind in den jeweiligen abhängigen Ansprüchen definiert.
Das erfindungsgemäße Verfahren bietet den Vorteil, daß beim Setzen eines auf die gewünschte Höhe einzustellenden Bodendübels an der gewünschten Stelle die Positionierung des Bodendübels nicht wie üblich exakt erfolgen muß. um eine exakte Positionierung eines Balkens zu erreichen. Vielmehr erfolgt die exakte Positionierung im zweiten Schritt des erfindungsgemäßen Verfahrens durch das Andrücken des Balkens in der gewünschten exakten
Position und Ausrichtung an ein geeignetes Haltemittel eines Bodendübelein- satzteils, welches in einen Halteabschnitt des Bodendübels eingesetzt ist. Die Positionierul1e des Haltemittels relativ zum angedrückten Balken bestimmt exakt die gewünschte Position des Balkens als Ganzes zu dem in den Halteabschnitt eingesetzten Bodendübeleinsatzteil. Nach dem Andrücken haftet das Bodendübeleinsatzteil unverrückbar am Balken. Das Bodendübeleinsatzteil kann dann entsprechend der durch das angedrückte Haitemitte ! festgelegten Positionierung an dem Balken fixiert werden. Die vertikale und/oder horizon- tale Position und Ausrichtung des Balkens ist beim Einsetzen des positionier- ten Bodendübeleinsatzteiles in den Halteabschnitt des Bodendübels somit festgelegt, ohne daß aufwendige Änderungen und Anpassungen der Position des Bodendübels selbst vorgenommen werden müssen. Auch sind durch das erfindungsgemäße Verfahren keine aufwendigen zusätzlichen Positioniereinrich- tungen zwischen Bodendübe) und Bodendübeteinsatzteii bzw. zwischen Boden- dübeleinsatzteil und Batken nötig, da die Festlegung der Position des Balkens auf einfache Weise im wesentlichen durch Andrücken an das Haltemittel erfolzt.
In einer bevorzugten Ausführungsform wird das am Balken fixierte und in den Halteabschnitt des Bodendübels eingesetzte Bodendübeleillsatzteil zusätz- lich im Halteabschnitt des Bodendübels fixiert. wodurch der Balken beson- ders schnell, einfach und sicher am Bodendübel befestigt wird, so daß beispielsweise der Auf-und Abbau z. B. eines provisorischen Balkenfun- damentes schnell erfolgen kann.
Bevorzugt kann die Fixierung des Bodendübeleinsatzteils am Balken beim ernndungsgemäßen Verfahren durch Verschrauben erfolgen, was eine beson- ders sichere Fixierung ergibt.
In einer weiteren Ausführungsform kann die Festlegung der Positionierung und/oder die Fixierung des Bodendübeieinsaizieits am Balken auch durch Verkleben erfoigen. was eine besonders einfache und schnelle Handhabung ermöglicht.
Durch eine Grundplatte des Bodendübeleinsatzes mit einem daran angebrach- ten Haltemittel weist die erfindgungsgemäße Vorrichtung zum Positionieren und Fixieren von Balken im Gegensatz zum Stand der Technik den Vorteil auf. daß auf einfache Weise die Position des Balkens fixiert ist. indem nach seinem Andrücken das an der Grundplatte des Bodendübeleinsatzteils befe- stiate Haltemittel am Balken zumindest haftet. Es sind keine komplizierten und damit kostspieliaen herkömmiichen Positioniereinrichtunsen notiez um Abweichungen des aesetzten Bodendübels von der exakt gewünschten Position zu korrigieren.
Auch besteht beim Positionieren des Balkens auf mehreren Bodendübeln. xxie beispieisweise beim Ausrichten eines Batkenfundaments. durch das entspre- chende Andrücken des Balkens an die Haltemittel der jeweili=en Grund- platten aller Bodendübeleillsatzteile nicht das Problem, daß alle Bodendübel einzeln exakt positioniert sein müssen. Daher ist die exakte Position des Balkens durch die am Balken haftenden bzw. mit dem Balken verbundenen Haltemittel der in den Halteabschnitten der Bodendübel positionierten Boden- dübeleinsatzteile sicher festgeleat.
Die Anordnung des Haltemittels an einer Grundplatte eines in einem standar- disierten Halteabschnitt eines Bodendübels aufnehmbaren Bodendübeleinsatz- teils erhöht die Flexibilität des Einsatzes der Bodendübel und verbilliat ihre Herstelluna, da keine Bodendübel mit speziellen Haltevorrichtungen zur Aufnahme von Balken benötigt werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht das Haltemittel aus zumindest einem Positionierdorn, welcher durch Andrücken des Balkens das Bodendübeleinsalzteil entsprechend der gewünschten Position des Balkens in einer festgelegten Position mit dem Balken verbindet und dadurch zu- mindest haftend fixiert. Dies erlaubt die besonders sichere und schnelle Festlegung der Positionierung des Balkens lediglich durch Andrücken. Durch die dornartige Ausgestaltung sind auch keine Vorarbeiten an dem Balken nötig. was die Flexibilität und die Einsatzmöglicllkeiten der Vorrichtung erhöht.
Der Positionierdorn kann als einzelnes Formteil insbesondere zentrisch an der Grundplatte angeordnet sein. Es können aber auch mehrere Positionier- dorne an der Grundplatte angeordnet sein.
Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform, bei der zumindest zwei Abschnitte der Grundplatte selbst als Positionierdorne aus der Grundplatte heraus=eboeell sind. Die Lage und Form dieser Abschnitte könllell beispiels- weise durch Ausstanzen bzw. Ausschneiden bevorzugt an zwei Eck-bzw.
Randbereichen der Grundplatte festgelegt sein. Bevorzugt handelt es sich dabei um zwei diagonal gegenüberliegende Eckbereiche. Eventuell ist zusätz- lich zum Ausstanzen der Form und zum Herausbiegen noch eine Nacharbeit der so erhältlichen Positionierdorne. beispielsweise durch Entgraten oder Anschleifen sinnvoll.
Durch diese Ausführungsform ergibt sich eine Verringerung der Herstellungs- kosten. da kein spezielles Formteil als Positionierdorn an der Grundplatte angeordnet werden muß. Aiigemein wird durch mehrere, zumindest zwei.
Positionierdorne eine besonders sichere Positionierung erreicht.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist das Haltemittel als eine Klebefläche ausgebildet, welche durch Andrücken des Balkens das
Bodendübeleinsatzteil entsprechend der gewünschten Position des Balkens in einer festgelegten Position an dem Balken zumindest haftend fixiert. Dadurch ist eine besonders einfache und noch schnellere Positionierung möglich. Die nötigen Andrückkräfte können verringert werden. Zusätzlich bietet sich die Möglichkeit, daß durch das Andrücken nicht nur die Positionierune durch Haften festgelegt wird. sondern durch Verkleben auch die Fixierung des Bodendübeleinsatzteils an dem Balken erfolgt. Dies ermögticht eine besonders schnelle und arbeitssparende Vorgehensweise durch gleichzeitiges Positionie- ren und Fixieren, ohne den Ball : en zum Fixieren abnehmen zu müssen.
In einer vorteilhaften Ausführungsform kann die Grundplatte für das beson- ders sichere Fixieren des Bodendübeleillsatzteils an dem Balken mit minde- stens einer Öffnung für die Aufnahme von Befestigungselementen zur Fixie- rung des Balkens an dem Bodendübeleinsatzteil versehen sein.
Die Offnungen können dabei im wesentl ichen in quadratischer Anordnung an den Randbereichen der Grundplatte liegen, um ein besonders sicheres Fixie- ren zu ermöglichen.
Es sind aber auch andere Anordnungen mit einer zentrischen Öffnung in der Grundplatte möglich. Des weiteren können auch an den Randbereichen vorzuesweise zwei weitere Öffnungen vorgesehen sein. wodurch die Sicher- heil der Fixierung zusätzlich erhöht ist und gleichzeitia eine größere Flexi- bilität beispielsweise bei der Fixierung von Balken mit relativ kleinem Querschnitt gegeben ist.
Vorteilhaft wird das Bodendübeleinsatztei ! mit einem schaftartigen Abschnitt im Halteabschnitt des Bodendübels aufgenommen. so daß es axial festgelegt und sicher im Halteabschnitt positioniert ist.
Der schaftartige Abschnitt ist bevorzugt zylindrisch ausgeformt mit einem Außendurchmesser, der im wesentlichen dem Innendurchmesser des Halte- abschnitts des Bodendübels entspricht. so daß die axial positionsfixierende Aufnahme des schaftartigen Abschnitts in dem Halteabschnitt des Boden- dübels besonders sicher möglich ist.
Der schaftartige Abschnitt kann bevorzugt auch so ausgeformt sein. daß der Außendurchmesser des zylindrischen Abschnitts im wesentlichen kleiner ist als der Innendurchmesser des Halteabschnitts des Bodendübels und sich der schaftartige Abschnitt an seinem freien Ende bundförmig im wesentlichen bis auf den lnnendurchmesser des Halteabschnitts erweitert. Dadurch ist der schaftartige Abschnitt beim Einsetzen in den Halteabschnitt des Bodendübels zum einen durch die bundförmige Durchmessererweiterung axial positions- fixiert. Zum anderen dient der schaftartige Abschnitt durch seinen geringeren Außendurchmesser zusätzlich auch dazu. verkippt in dem Halteabschnitt aufnehmbar zu sein. Dies bietet zusätzliche Flexibilität besonders beim vertikalen aber auch beim horizontalen. Ausrichten und Positionieren von Balken bei weitgehender Beibehaltulle der axialen Positionsfixierung des Bodendübeleinsatzteiles im Halteabschnitt des Bodendübels.
Besonders vorteilhaft ist eine Fixierung des schaftartigen Abschnitts des Bodendübeleinsatzteils im Halteabschnitt des Bodendübels mittels einer Klemmschraube. da so eine besonders sichere und feste Fixierung des Balkens und des daran angebrachten Bodendübeleinsatzteiles an dem Boden- dübel möglich ist.
Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel anhand der beigefügten Zeichnungen näher eriäuten.
In den Zeichnungen zeigen :
Fig. 1 eine auseinandergezogene Seitenansicht einer bevorzugten Aus- führungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Positio- nieren und Fixieren von Balken : Fig. 2 eine Teiischnittansicht eines Bodendübeleinsatzteils einer bevor- zugten Ausführungsform der Erfindung Fig. 3a eine Draufsicht auf einen Balken und daran angebrachte Bo- dendübeleinsalzleile einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ; Fig. 3b eine Seitenansicht des Balkens und der daran angebrachten Bodendübeleinsatzteile sowie der sonstigen Vorrichtung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung : und Fig. 4 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der erfin- duneseemäßell Vorrichtung zum Positionieren und Fixieren von Ba) ken.
Fla. 1 zeigt eine bevorzugte Ausfuhrungsform der erfindungsgemäßen Vor- richtung zum Positionieren und Fixieren von Balken.
Die gezeigte Vorrichtung positioniert und fixiert einen Balken I und besteht aus einem in das Erdreich eingedrehten Bodendübel 2 mit einem standard- sierten Halteabschnitt 3 zur axial positionsfixierenden Aufnahme eines im wesentlichen zylindrischen Schaftes 9 eines Bodendübeleinsatzteils 4. Das Bodendübeleinsatzteil 4 weist eine Grundplatte 5 mit einem als Positionier- dorn 6 ausgeformten Haltemittel zur Festlegung der Position des Balkens 1 sowie Öffnungen 7 zur Aufnahme von Befestigungselementen, insbesondere Schrauben bzw. Nage !, zum Fixieren an dem Balken I auf. Der Schaft 9 des Bodendübeleinsatzteils 4 kann mit einer Klemmschraube 8 in einem Halteabschnitt 3 des Bodendübels 2 fixiert werden.
Die bevorzugte Ausführungsform des erfindungsaemäßen Verfahrens ver- deutlicht die Wirkung der einzelnen Komponenten.
Nach dem Setzen des Bodendübels 2 an der gewünschten Stelle wird dieser durch geeignetes Hinein-oder Herausdrehen auf die gewünschte Höhe einaestellt. Dieser Zustand ist in Fig. I dargestellt. so daß die Oberkante des Halteabschnitts 3 bereits die gewünschte Höhe hat. Nun wird. wie durch den Pfeil zwischen dem Bodendübeleinsatzteil 4 und dem Bodendübei2 aiigedeutet. das Bodendübeleinsatzteil 4 mit seinem Schaft 9 in den Halte- abschnitt 3 des Bodendübels'eingesetzt. Die Grundplatte 5 ist dabei bevorzugt so ausgebildet, daß sie einen Anschla= des Schaftes 9 am Halte- abschnitt 3 bildet. Generell bildet nicht die Oberkante des Hatteabschnitts3. sondern die Grundplatte 5 mit dem Haltemittel die Bezugsfiäche bzw. den Bezugspunkt für die exakte Höheneinstellung. li-n nächsten Schritt wird nun der Balken in der gewünschten Position und Ausrichtung an den Positionierdorn 6 angedrückt, wie dies durch den zwei- ten Pfeil zwischen dem Balken I und dem Bodendübeleinsatzteil 4 angedeu- tet ist. Dadurch wird der Positionierdorn 6 in den Balken 1 einaedrückt.
Der Balken 1 liegt dann ideal zumindest an einer Stelle an der Grundplatte 5 an. Durch den angedrückten Positionierdorn 6 ist die Positionierung des Balkens 1 relativ zu dem Bodendübeleinsatzteil 4 festgelegt. Durch das Eindrücken des Positionierdorns 6 ist das Bodendübeleinsatzteil 4 außerdem zumindest haftend an dem angedrückten Balken 1 fixiert und mit ihm lösbar verbunden.
Es ist jedoch möglich, daß zwischen dem Bodendübeleinsatzteil 4 und dem Halteabschnitt 3 des Bodendübets 2 oder an geeigneter anderer Stelle weitere herkömmliche Positionier-und/oder Nivelliereinrichtunaen vorhanden sind, um eine zusätzliche Einstellmöglichkeit der Positionierung zu ermöglichen.
Dies ist jedoch rein optional und schränkt die erfindungsgemäße vorteilhafte Vorsehensweise und Punition in keiner Weise ein.
Nun kann der Balken I nochmals abgenommen werden. Dann wird das Bodendübeleinsatzteil 4 bevorzugt mit Schrauben durch vorzugsweise drei bis vier Öffnungen 7 in der Grundplatte 5 entsprechend der im vorherigen Schritt festgelegten Positionierung an dem Balken I festgeschraubt.
Der Balken 1 mit dem daran fixierten Bodendübeieinsatzteit 4 wird nun w ieder auf den Bodendübel 2 aufgesetzt. Falls eine weitere, festere Fixie- rung benötigt wird. kann der in den Halteabschnitt 3 eingesetzte Schaft 9 des Bodendübeteinsaizieits 4 durch die Klemmschraube 8 fixiert werden.
Fig. 2 zeigt eine Teilschnittansicht der bevorzugten Ausführungsform des Bodendubeleinsatzteils 4 der Erfindung.
Gezeigt ist das mit dem Positionierdorn 6 versehene Bodendübeleinsatzteil 4. welches mit der Grundplatte 5 im wesentlichen flächig an dem Balken I anliegt und mit Schrauben durch die Öffnungen 7 in der Grundplatte 5 an dem Balken 1 fixiert ist.
Es ist auch möglich, daß die Grundplatte 5 anstelle oder zusätzlich zum Positionierdorn 6 eine Klebefläche aufweist. Dann ist es möglich, daß durch die Klebewirkung beim Andrücken des Balkens an das Haltemittel das Bodendübeleinsatzteil 4 nicht nur haftend zur Festlegung der Positionierung an dem Balken 1 fixiert wird, sondern bereits im Andrückschritt durch V erkleben die ansonsten mittels der Schrauben erfolgende dauerhafte Fixie- rung vorgenommen wird. Eine zusätzliche Verschraubung oder Festnageln ist selbstverständlich bei Wahl des geeigneten Balkenmaterials und bei Vorhan- densein der Öffnungen 7 möglich.
Fig. 3a und Fig. 3b zeigen ein Anwendungsbeispiel der bevorzugten erfin- dunssgemäßen Vorrichtung und des Verfahrens beim Positionieren und Ausrichten eines Ba) kens I. wie es beispielsweise beim Errichten eines Balkenfundamelltes fOr Gartenhäuser Verwendung findet.
Der Balken 1 wird in seiner vertikalen Lage mit drei Bodendübeln ent- sprechend der im Zusammenhang mit Fig. l und Fig. 2 beschriebenen Voréehensweise ausgerichtet. Fig. 3a zeigt die Anordnung der angedrückten und mit Schrauben durch die Öffnungen 7 an dem Balken 1 entsprechend der exakten Position des Balkens 1 fixierten Bodendübeleinsatzteile 4. Die Bodendübeleinsaizteile liegen nicht auf einer Linie, da die Positionierung der Bodendübel 2 beim Eindrehen an den gewünschten Stellen. beispielsweise durch Steine im Erdreich. von der exakt gewünschten Positionierung ab- weicht. Die versetzte Anordnung der angedrückten Bodendübeleinsatzteile 4 steicht diese Positionsabweichunaen aus. der Balken 1 ist exakt ausgerichtet und positioniert.
In Fia. 3b ist der Balken 1 aus Fia 3a mit den im wesentlichen zvlin- drischen Schäften 9 der an dem Balken 1 fixierten Bodendübeleinsatzteile 4 in die Halteabschnitte 3 der Bodendübel 2 eingesetzt und mit den Klemm- schrauben 8 darin fixiert. Die waagerechte Ausrichtung erfolgt durch ent- sprechendes Hinein-oder Herausdrehen der einzelnen Bodendübel. Aufgrund der Fixierung der Bodendübeleinsatzteile 4 durch die Klemmung der Schäfte 9 kann durch Lösen der entsprechenden Klemmschraube 8 jederzeit eine einfache Justierung der Höhe der einzelnen Bodendübe) 2 erfolgen, ohne daß in herkommlicher Weise die entsprechende Fixierung am Balken I selbst getost werden muß.
In Fig. 4 ist der Halteabschnitt 3 eines schräg in das Erdreich eingedrehte Bodendübels mit einem eingesetzten Bodendübeleinsatzteil 4 gemäß einer
weiteren Ausführunasform der Erfindung gezeigt. Das Bodendübeleinsatzteil weist zwei aus der Grundplatte 5 herausgebogene Positionierdorne 6 auf, welche an Eck-bzw. Randbereichen der Grundplatte 5 freigestanzt und dann aus der Grundplattenebene herausgebogen sind. Die Öffnungen 7 zur Auf- nahme der Befestigungsmittel sind diagonal gegenüberliegend angeordnet, und zwar mit einer der Öffnungen 7 in der Mitte der Grundplatte 5. Die Grundplatte 5 ist senkrecht ausgerichtet. Dies wird durch das verkippte Einsetzen des schaftförmigen Abschnitts 9 des Bodendübeleinsatzteils 4 in den Halteabschnitt 3 des Bodendübels erreicht. Die sichere axiale Positionie- rung des schaftförmigen Abschnittes 9 erfolgt durch die bundförmige Erwei- terune an seinem freien Ende, welche im wesentlichen den gleichen Durch- messer aufweist wie das Innere des Halteabschnitts 3. Eine sichere Fixierung des Bodendübeleinsatzteils 4 in dem Halteabschnitt 3 kann durch das Ver- klemmen des schaftförmigen Abschnitts 9 mittels der Klemmschraube 8 erfolaen. Der Vorgang des Positionierens des Balkens erfolgt in der bereits weiter oben beschriebenen Weise.
BEZUGSZEICHENLISTE 1Balken 2 Bodendübel 3 Halteabschnitt 4 Bodendübeleinsatzteil 5 Grundplatte 6 Positionierdorn 7 Öffnung 8 Klemmschraube 9 Schaft
