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Title:
DEVICE AND METHOD FOR PRODUCING TEAR-OFF TABS ON ADHESIVE TAPE ENDS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/167056
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for producing tear-off tabs on adhesive tape ends. The invention further relates to a method for producing tear-off tabs on adhesive tape ends. A device according to the invention has a frame. Said frame has an erecting means, a roll holder for an adhesive tape roll, a guide for a piece of adhesive tape unrolled from the adhesive tape roll, and a blade. The device also has a holder, a pressure piece, and a counter piece. The holder is rotatably operatively connected to the frame. The pressure piece is rotatably operatively connected to the holder. The pressure piece is provided on the end of the holder that is opposite the frame and is mounted for rotation toward the frame, the pressure piece being movable toward the counter piece. The counter piece is provided on the frame in such a way that the pressure piece can be pressed against the counter piece in a planar manner in the event of rotation about the axis of rotation of the pressure piece. The guide is designed in such a way that the guide supports a piece of adhesive tape, which is unrolled from the adhesive tape roll and guided by means of the guide, in a direction pointing away from the erecting means. The holder is rotatably operatively connected to the frame by means of a holder joint. The holder joint has a torsion spring.

Inventors:
HEILMANN, Lennert (In der Runken 20, Bremen, 28203, DE)
Application Number:
EP2018/056229
Publication Date:
September 20, 2018
Filing Date:
March 13, 2018
Export Citation:
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Assignee:
DEUTSCHES ZENTRUM FÜR LUFT- UND RAUMFAHRT E.V. (Linder Höhe, Köln, 51147, DE)
International Classes:
B65H35/00; B65H37/06
Domestic Patent References:
WO2015129570A12015-09-03
Foreign References:
JPS52107984U1977-08-17
JP2016124636A2016-07-11
JP2006290531A2006-10-26
US3221468A1965-12-07
Attorney, Agent or Firm:
JOSTARNDT PATENTANWALTS-AG (Philipsstraße 8, Aachen, 52068, DE)
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Claims:
Patentansprüche:

1. Vorrichtung zur Erzeugung einer Abreißlasche (10) an einem Klebebandende, aufweisend ein Gestell (1 ) mit einem Aufstell mittel (11 ), eine Rollenhalterung (3) für eine Klebebandrolle (2), eine Führung (4) für ein von der Klebebandrolle (2) abgerolltes Stück Klebeband (5) und eine Klinge (7), wobei die Vorrichtung weiterhin eine Halterung (6), ein Druckstück (8) und ein Gegenstück (12) aufweist, wobei die Halterung (6) drehbar mit dem Gestell (1) wirkverbunden ist und das Druckstück (8) drehbar mit der Halterung (6) wirkverbunden ist, wobei das Druckstück (8) an dem dem Gestell (1) entgegensetzten Ende der Haltung (6) vorgesehen und in Richtung Gestell (1) drehbar gelagert ist und das

Druckstück (8) in Richtung Gegenstück (12) bewegbar ist, wobei das

Gegenstück (12) so an dem Gestell (1) vorgesehen ist, dass das Druckstück (8) bei Rotation um seine Drehachse flächig gegen das Gegenstück (12) drückbar ist, wobei die Führung (4) dergestalt ausgeführt ist, dass sie ein von der

Klebebandrolle (2) abgerolltes und über die Führung (4) geführtes Stück

Klebeband (5) in Richtung wegweisend von dem Aufstell mittel (11) stützt, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t,

dass die Halterung (6) über ein Halterungsgelenk (13) drehbar mit dem Gestell

(1) wirkverbunden ist, wobei das Halterungsgelenk (13) eine Drehfeder aufweist.

2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 ,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t,

dass das Druckstück (8) über ein Druckstückgelenk (9) drehbar mit der

Halterung (6) wirkverbunden ist, wobei das Druckstückgelenk (9) eine

Drehfeder aufweist. 3. Vorrichtung gemäß einem der vorherigen Ansprüche,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t,

dass Aufstell mittel (11) mit einer rutschhemmenden Oberfläche versehen ist. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t,

dass Aufstell mittel (11) mindestens drei Füße aufweist.

Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t,

dass das Aufstell mittel (11) die untere Fläche des Gestells ist.

Vorrichtung gemäß einem der vorherigen Ansprüche,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t,

dass die Klinge (7) ein Sägezahnprofil aufweist.

Verfahren zur Erzeugung einer Abreißlasche (10) an einem Klebebandende, wobei ein Stück eines Klebebands (5) von einer in einer Vorrichtung mit einem Gestell (1 ) gemäß einem der vorherigen Ansprüche auf einer Rollenhalterung (3) aufgenommenen Klebebandrolle (2) abgerollt und über eine Führung (4) gezogen wird, wobei es an einer Halterung (6) haftet, nachdem der vorherige Zuschnitt mittels einer Klinge (7) abgelängt wurde,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t,

dass ein Druckstück (8) nach dem Ablängen des vorherigen Zuschnitts in Richtung des Gestells (1) der Vorrichtung bewegt wird, wobei sich das

Druckstück (8) um ein Druckstückgelenk (9) und die Halterung (6) um ein Halterungsgelenk (13) rotatorisch bewegen, wobei der abgerollte Abschnitt des Klebebands (5) von einer Führung (4) aus Richtung eines Aufstellmittels (11) gestützt wird und in Richtung entgegen des Aufstellmittels (11) ausknickt, das Druckstück (8) weiter in Richtung der Klebebandrolle (2) bewegt und dabei das ausgeknickte Klebeband (5) zwischen einem Gegenstück (12) am Gestell (1) und dem Druckstück (8) dergestalt zusammengedrückt wird, dass zwei haftende Seiten aneinander liegen, wobei das Druckstück (8) und die Halterung (6) anschließend in ihre Ausgangslage zurück bewegt werden.

Description:
Vorrichtung und Verfahren zur Erzeugung von Abreißlaschen an Klebebandenden

Beschreibung:

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung von Abreißlaschen an

Klebebandenden. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Erzeugung von Abreißlaschen an Klebebandenden.

In einer Vielzahl von Arbeitsabläufen in der Industrie, im Handwerk und privaten Bereich werden einseitig haftende Klebebänder als temporäre Fixierung eingesetzt. Die Klebebänder stehen üblicherweise in Rollenform zur Verfügung, wobei für den Einsatzfall ein Stück des aufgerollten Klebebands von der Rolle abgezogen und auf die benötigte Länge abgelängt werden muss. Für die Ablängung eines solchen Klebebandabschnitts insbesondere nur mit einer Hand und ohne weiteres Hilfsmittel wie beispielsweise Scheren oder Messer sind Klebebandabroller bekannt, die in einem Gestell eine rotierbare Aufnahme für die Klebebandrolle sowie eine Führung für das abgerollte Klebeband und eine Klinge aufweisen. Der Benutzer kann das Klebeband mit einer Hand von der Rolle abziehen und über die Klinge führen, wodurch das Klebeband an der entsprechenden Stelle abgelängt wird.

Wird das Klebeband nur für eine temporäre Fixierung genutzt, so wird es nach Erfüllung dieser Funktion in der Regel händisch wider entfernt. Dazu wird ein Ende des Klebfilms von dem Untergrund gelöst und durch die so entstandene Lasche kann das restliche Klebeband abgeschält werden. Das Entfernen des Klebfilms ist jedoch relativ zeitintensiv, da das Lösen eines Klebebandendes im Vergleich zur

ursprungliehen Applikation lange Zeit in Anspruch nimmt. Dabei kommt es häufig vor, dass das Klebeband in Längsrichtung einreißt, wodurch der Vorgang des Entfernens weiter erschwert und die dafür benötigte Zeitdauer erhöht wird. In vielen Bereichen der Industrie müssen außerdem Schutzhandschuhe getragen werden, ein Ablösen eines Klebebandendes mit dem Fingernagel ist daher nicht möglich. Infolgedessen werden häufig Werkzeuge wie Scheren oder Messer zum Ablösen des Klebebandendes eingesetzt, was einerseits das Einreißen des Klebfilms begünstigt und damit ein einfaches Ablösen in einem Stück erschwert und andererseits eine Beschädigung des Untergrundmaterials begünstigt. Eine bekannte Lösung für das oben genannte Problem ist es, vor der Applikation händisch eine Lasche an einem Ende des Klebebands zu bilden. Dabei wird das Klebebandende so gefaltet, dass zwei klebende Seiten aufeinanderliegen. Die so gebildete Lasche haftet nicht auf dem Untergrund und kann zum Ablösen des Klebfilms genutzt werden. Dadurch entfällt der Vorgang des Ablösens eines haftenden Klebebandendes, was mit einer deutlichen Zeitersparnis einhergeht und möglichen Schäden an dem Untergrund vorbeugt.

Aus der US-amerikanische Offenlegungsschrift US 3 221 468 A ist eine Vorrichtung zur Erzeugung einer Abreißlasche für Klebfilme an Kunststoffbeuteln bekannt. Mit der Vorrichtung können Kunststoffbeutel verschlossen werden, indem der Beutel an seinem offenen Ende zu einem Hals geformt und ein Klebeband um diesen Hals gelegt wird. Zur Erzeugung einer Abreißlasche wird ein zweites Klebstoffband eingesetzt, was unter anderem die Lösbarkeit negativ beeinflußt. Darüber hinaus ist die Vorrichtung wegen der Benötigung eines zweiten Klebebandes aufwändig und der Anwendungsbereich auf den Verschluss von Beuteln beschränkt, da eines der beiden Klebebänder zwingend um den Hals des Beutels gelegt wird.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Erzeugung von Abreißlaschen an Klebebandenden anzugeben, die universell einsetzbar ist und einfach konstruiert ist. Eine weitere Aufgabe besteht darin, ein Verfahren zur Erzeugung einer Abreißlasche an einem Klebebandende unter Benutzung der Vorrichtung anzugeben.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung nach Schutzanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Vorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis 6. Die Aufgabe wird weiterhin durch ein Verfahren gemäß Anspruch 7 gelöst. Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Erzeugung einer Abreißlasche an einem Klebebandende weist ein Gestell mit einem Aufstell mittel, einer Rollenhalterung für eine Klebebandrolle, einer Führung für ein von der Klebebandrolle abgerolltes Stück Klebeband und einer Klinge auf. Die Vorrichtung weist weiterhin eine Halterung, ein Druckstück und ein Gegenstück auf, wobei die Halterung drehbar mit dem Gestell wirkverbunden ist und das Druckstück drehbar mit der Halterung wirkverbunden ist. Dabei ist das Druckstück an dem dem Gestell entgegensetzten Ende der Halterung vorgesehen und in Richtung Gestell drehbar gelagert, wobei das Druckstück in Richtung Gegenstück bewegbar ist. Das Gegenstück ist so an dem Gestell vorgesehen, dass das Druckstück bei Rotation um seine Drehachse flächig gegen das Gegenstück drückbar ist. Die Führung ist dergestalt ausgeführt, dass sie ein von der Klebebandrolle abgerolltes und über die Führung geführtes Stück Klebeband in Richtung wegweisend von dem Aufstell mittel stützt. Die Halterung ist über ein Halterungsgelenk drehbar mit dem Gestell wirkverbunden, wobei das

Halterungsgelenk eine Drehfeder aufweist.

Wird Klebeband von der in der Vorrichtung auf der Rollenhalterung aufgenommenen Klebebandrolle abgerollt und über die Führung gezogen, haftet es an der Halterung, nachdem der vorherige Zuschnitt mittels Klinge abgelängt wurde. Das Druckstück kann anschließend in Richtung des Gestells der Vorrichtung bewegt werden. Dabei drehen sich das Druckstück und die Halterung um ihre Drehgelenke. Der abgerollte Klebebandabschnitt wird von der Führung von unten, d.h. aus Richtung des

Aufstellmittels, mit dem die Vorrichtung auf einem Untergrund aufgestellt ist, gestützt und knickt bei dieser Bewegung nach oben aus. Die Führung ist so geformt, dass das Klebeband U-förmig (also von oben gesehen konkav) aus der Vorrichtung austritt. Das Druckstück kann nun weiter in Richtung der Klebebandrolle bewegt werden. Dabei wird das ausgeknickte Klebeband zwischen dem Gegenstück am Gestell und dem Druckstück so zusammengedrückt, dass zwei haftende Seiten aneinander liegen. Dadurch wird die Abreißlasche geformt. Das Druckstück und die Halterung können nun in ihre Ausgangslage zurück bewegt werden. Dabei löst sich das Ende des Klebebands von der Halterung. Die geformte Abreißlasche wird durch die Führung gehalten und kann gegriffen werden, um den nächsten Klebfilmabschnitt abzulängen. Dadurch, dass die Halterung über ein Halterungsgelenk drehbar mit dem Gestell wirkverbunden ist und das Halterungsgelenk eine Drehfeder aufweist, erfolgt bei Entlastung der Halterung eine automatische Rückbewegung der Halterung in die Ausgangslage. Die Vorrichtung kann auch wie ein herkömmlicher Klebebandabroller benutzt werden, indem Klebeband von einer Rolle abgerollt und abgelängt wird, ohne dass eine Abreisslasche erzeugt wird.

In einer vorteilhaften Ausführungsform ist das Druckstück über ein Druckstückgelenk drehbar mit der Halterung wirkverbunden, wobei das Druckstückgelenk eine

Drehfeder aufweist. Dadurch erfolgt bei Entlastung des Druckstücks eine

automatische Rückbewegung des Druckstücks in die Ausgangslage.

Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn das Aufstell mittel mit einer

rutschhemmenden Oberfläche versehen ist. Dadurch kann die Vorrichtung mit einer Hand bedient werden, da die Vorrichtung nicht mit einer zweiten Hand gegen

Verrutschen gesichert werden muss, wenn ein Stück Klebeband von der Rolle abgezogen wird. In einer vorteilhaften Ausführungsform weist das Aufstell mittel mindestens drei Füße auf. Dabei wird unter Fuß eine im Wesentlichen punktuelle Aufstellfläche verstanden. Mit mindestens drei Füßen steht die Vorrichtung kippsicher auf einer Fläche.

In einer alternativen Ausführungsform ist das Aufstell mittel die untere Fläche des Gestells.

Weiterhin hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Klinge ein Sägezahnprofil aufweist. Über ein Sägezahnprofil ist das Klebeband besonders einfach abzulängen. Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Erzeugung einer Abreißlasche an einem Klebebandende beinhaltet die folgende Schritte: ein Stück eines Klebebands wird von einer in einer Vorrichtung mit einem Gestell gemäß einem der vorherigen

Ansprüche auf einer Rollenhalterung aufgenommenen Klebebandrolle abgerollt und über eine Führung gezogen. Dabei haftet es an einer Halterung, nachdem der vorherige Zuschnitt mittels einer Klinge abgelängt wurde. Ein Druckstück wird nach dem Ablängen des vorherigen Zuschnitts in Richtung des Gestells der Vorrichtung bewegt, wobei sich das Druckstück um ein Druckstückgelenk und die Halterung um ein Halterungsgelenk rotatorisch bewegen, wobei der abgerollte Abschnitt des Klebebands von einer Führung aus Richtung eines Aufstellmittels gestützt wird und in Richtung entgegen des Aufstellmittels ausknickt. Das Druckstück wird

anschließend weiter in Richtung der Klebebandrolle bewegt, wobei das ausgeknickte Klebeband zwischen einem Gegenstück am Gestell und dem Druckstück dergestalt zusammengedrückt wird, dass zwei haftende Seiten aneinander liegen, wobei das Druckstück und die Halterung anschließend in ihre Ausgangslage zurück bewegt werden. Das Ende des Klebebands löst sich dabei von der Halterung. Die durch das Verfahren geformte Abreißlasche wird durch die Führung gehalten und kann gegriffen werden, um den nächsten Klebfilmabschnitt abzulängen. Dadurch, dass die Halterung über ein Halterungsgelenk drehbar mit dem Gestell wirkverbunden ist und das Halterungsgelenk eine Drehfeder aufweist, erfolgt bei Entlastung der Halterung eine automatische Rückbewegung der Halterung in die Ausgangslage.

Weitere Vorteile, Besonderheiten und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Darstellung bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der Abbildungen.

Von den Abbildungen zeigt: Fig. 1 die erfinderische Vorrichtung in der Ausgangsstellung

Fig. 2 die erfinderische Vorrichtung bei der Bewegung der Halterung in Richtung Gestell

Fig. 3 die erfinderische Vorrichtung bei der Bewegung des Druckstücks in Richtung Gegenstück

Fig. 4 die erfinderische Vorrichtung in entlasteter Stellung mit angeformter

Abreißlasche am Klebeband. In Fig.1 ist die erfinderische Vorrichtung in der Ausgangsstellung zu sehen. Eine Klebebandrolle 2 ist auf der Rollenhalterung 3 in dem Gestell 1 aufgenommen und ein Abschnitt des Klebebands 5 ist von der Klebebandrolle 2 über die Führung 4 abgezogen. Der Klebebandabschnitt haftet an der Halterung 6.

In Fig. 2 ist die erfinderische Vorrichtung bei der Bewegung der Halterung 6 in Richtung Gestell 1 zu sehen. Das Druckstück 8 ist gemeinsam mit der Halterung 6 in Richtung des Gestells 1 der Vorrichtung bewegt worden. Bei dieser Bewegung drehen sich das Druckstück 8 und die Halterung 6 um ihre Drehgelenke 9, 13. Der abgerollte Klebebandabschnitt wird von der Führung 4 von unten gestützt und knickt bei dieser Bewegung nach oben aus. Die Führung 4 ist so geformt, dass das Klebeband 5 U-förmig (also von oben gesehen konkav) aus der Vorrichtung austritt.

In Fig. 3 ist die erfinderische Vorrichtung bei der Bewegung des Druckstücks 8 in Richtung Gegenstück 12 gezeigt. Bei dieser Bewegung wird das ausgeknickte Klebeband 5 zwischen Gegenstück 12 und Druckstück 8 so zusammengedrückt, dass zwei haftende Seiten aneinander liegen. Dadurch wird die Abreißlasche 10 geformt. In Fig. 4 ist die erfinderische Vorrichtung in entlasteter Stellung mit angeformter

Abreißlasche am Klebeband 5 gezeigt. Das Druckstück 8 und die Halterung 6 sind in ihre Ausgangslage zurück bewegt worden, was automatisch bei Entlastung des Druckstücks 8 dadurch gelingt, dass sowohl das Halterungsgelenk 13 als auch das Druckstückgelenk 9 eine Drehfeder aufweisen.

Die hier gezeigten Ausführungsformen stellen nur Beispiele für die vorliegende Erfindung dar und dürfen daher nicht einschränkend verstanden werden. Alternative durch den Fachmann in Erwägung gezogene Ausführungsformen sind

gleichermaßen vom Schutzbereich der vorliegenden Erfindung umfasst. Bezugszeichenliste:

1 Gestell

2 Klebebandrolle

3 Rollenhalterung

4 Führung

5 Klebeband

6 Halterung

7 Klinge

8 Druckstück

9 Druckstückgelenk

10 Abreißlasche

1 1 Aufstell mittel

12 Gegenstück

13 Halterungsgelenk